• Ein verflixter Sonntag

    June 21 in Germany ⋅ ☀️ 17 °C

    Ungeplante Verlängerung auf Föhr.

    Es lief alles nach Plan. Erst gab es ein erneutes Sektfrühstück, dann packten wir unsere Sachen zusammen, beluden das Auto, checkten aus und fuhren zum Fähranleger Wyk, um die Fähre um 10:35 Uhr zu nehmen.

    Um 10:00 Uhr hieß es: "Fahrkarten bitte." - doch der Scanner akzeptierte unsere Tickets nicht. Blöd, wenn die Tickets versehentlich für den Monat April 2026 gekauft wurden 😂. Zugegebenermaßen war das Onlinebuchungssystem auch nicht benutzerfreundlich.
    Wir hatten uns im Monat vertan = shit happens.
    Der Koltrolleur schickte uns zum Fahrkartenhäuschen mit der Aussicht, dass wohl um 10:35 Uhr nichts mehr frei sei und so war es dann auch.
    Der nächste verfügbare Platz sollte die Fähre um 19:00 Uhr sein, sollten es aber dennoch erneut zu 15:30 Uhr versuchen. Eine geringe Chance bestand. Ich war zu diesem Zeitpunkt schon glücklich, dass wir überhaupt noch Tickets für den Sonntag bekommen hatten und die Insel später verlassen können.

    Die Stimmung war kurzzeitig im Keller 😜. Wir hatten auf einmal acht Stunden Zeit, die überbrückt werden sollten. Amrum muss also warten.
    Wir suchten eine Lokalität am Strand auf, verweilten dort und lasen in unseren Büchern. Dank unseres Bewegungsdranges und der steigenden Unzufriedenheit entschieden wir uns für eine kleine Wattwanderung, die Erik souverän führte und so entdecken wir unzählige Quallen, Krabben, Muscheln und Vögel 🙂.
    Danach musste eine Stärkung her, bevor wir es erneut beim Fähranleger versuchten.

    Um 15:33 Uhr kamen wir an und ich hatte grosse Hoffnung, zu grosse Hoffnung. Erik blieb skeptisch. Wir durften passieren und vor uns stand nur ein weiterer PKW in der Wartezone. Tja, das Auto vor uns durfte auf die Fähre, wir nicht😐.
    Die Stimmung sankt erneut gen Tiefpunkt. Wir nutzen die weiteren neu gewonnen 2,5 Stunden, um das Auto umzuräumen und hielten abermals einen Promenadenspaziergang ab. Zur Belohnung des Tages gönnten wir uns ein Eis, welches seeeehhrrr lecker war.

    Um 19:00 Uhr wurden wir endlich erlöst und konnten rückwärts auf die Fähre nach Amrum auffahren.
    Nach einer Stunde Fahrzeit hatten wir dann Amrumer Boden unter unseren Rädern. Wir waren überglücklich, es endlich geschafft zu haben.
    Der Dünencampingplatz wartet derweil schon auf unsere Ankunft...

    Good to know with Sarah:
    Entfällt heute leider, aufgrund von mangelnder Kreativität.

    Moin,
    Sarah
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