Teeplantage Chá Gorreana
September 5 in Portugal ⋅ ☁️ 24 °C
Mission Jetlag austricksen geglückt 😁.
Keine Spur davon. Ich bin begeistert wie gut das dieses Mal geklappt hat.
Nach einem ausgiebigen Frühstück besuchen wir heute eine Teeplantage, um zu erfahren wie Grüntee und Schwarztee hergestellt werden. Nach unserer eigenständigen Tour durch die Produktion und gleichzeitig auch den Herstellungsprozess: trocknen und schredern/ zerkleinern, gönnten wir uns am Ende einen frischen Grüntee.
Bitte beachtet, dass sich die beiden Teesorten in ihrer Herstellung unterscheiden.
Im Anschluss lockte mich noch der Souvenirshop 😁.
Danach ging es für unsere Reisegruppe direkt in die Teeplantage Chá Gorreana. Entlang der Felder gab es so einige Wanderwege. Das Wetter machte es uns heute allerdings schwer: ein rhythmischer Wechsel aus Sonnenschein und Nieselregen strapazierte die Nerven 🫠.
Wir fanden dann Schutz unter einem grossen Baum, speisten genüsslich und übten das Pfeifen mittels Blättern 😄. Pauline verschlief alles in der Kraxe.
Nach einem zweistündigen Azorenteeaufenthalt ging es in den Parque Natural da Ribeira dos Caldeirões, wo wir uns im Wasserfall abkühlten und vor Ort einen Snack zu uns nahmen. Pauline und Karlotta bekamen als i-Tüpfelchen meine Lippenpflege . Hier wird sehr gern geteilt 🤪.
Danach ließen wir den Blick am Aussichtspunkt namens Miradouro da Boca da Ribeira schweifen und steuerten dann ein öffentliches Schwimmbad "Piscina Natural Da Boca De Ribeiraan" an, wo bei richtiger Wellenstärke des Atlantiks der Pool mit Meerwasser überschwemmt wird. Es gibt auch einen direkt Zugang zum Meer inmitten von Steinklippen, uns war das Meer jedoch zu stürmisch, daher sahen wir von diesem Abenteuer ab 😶. Der Pool bekommt 2,5 von 5 Sterne von mir.
Ab Abend entschieden wir uns für Resteverwertung, da morgen die Unterkunft gewechselt wird.
Alice und ich zockten abends noch Karten "Cabo", um unsere Skills auszubauen 😅.
Good to know with Sarah:
Die Teeplantage Chá Gorreana ist ein traditioneller Familienbetrieb mit einer mehr als 135-jährigen Erfolgsgeschichte. Das besondere Mikroklima dieser Region – konstant hohe Luftfeuchtigkeit bei ganzjährig frostfreien Temperaturen, dazu täglich mindestens eine „Dusche“ – ist geradezu ideal für die Teepflanze, einer chinesischen Kamelienart („Camellia sinensis“).
Die üblichen Pflanzenschädlinge gibt es hier – mitten im Atlantik – bisher nicht. Diese Abgeschiedenheit der geografischen Lage hat einen Teeanbau ermöglicht, der keinerlei Pestizide, Herbizide und Fungizide braucht.
Auch ein besonderer Schutz gegen die salzhaltigen Atlantikwinde entfällt, weil sich die Teepflanze hier im Laufe der Zeit genetisch anpassen konnte – die Plantage hat immer ihre eigenen Setzlinge und keine Neuzüchtungen nachgepflanzt.
Keep wandering, keep rising,
SarahRead more

















