Überfahrt nach Faial
September 18 in Portugal ⋅ ⛅ 23 °C
Erneut mussten wir mit einem Wecker aufstehen, denn heute fahren wir auf die fünfte Insel, Faial, über.
Frühstücken, Sachen packen, Auto beladen, tanken, Mietwagen abgeben, Gepäck aufgeben und auf unsere Fähre warten. Folglich saßen wir ab 10:40 Uhr am Fährhafen abfahrbereit. Faial wir kommen.
Dieses Mal wurde der Familienbonus ausgenutzt und so waren wir mit die ersten auf der Fähre. Wir machten es uns, anders als vor zwei Tagen, auf Deck 2 an einem 6er-Tisch gemütlich, mit der Hoffnung auf ruhigere See.
Es wurden Armbänder (Ich durfte endlich mein erstes eigenes Armband herstellen), Ringe und Ketten hergestellt, Regenbögen und/ oder Teller bemalt, Musik gehört und Buch gelesen. Pauline hielt ab einem bestimmten Zeitpunkt ihren Mittagsschlaf bei Volker in der Trage ab und Volker genoss derweil die Aussicht auf Deck 3. Es wurde glücklicherweise keinem übel 😆.
Nach zwei Stunden kamen wir in Horta (Faial) an. Zuvor legten wir einen Zwischenstop in Madalena (Pico) ein, um Passagiere zu entlassen und an Board aufzunehmen.
Dann folgte die übliche und bekannte Prozedur nach Ankunft auf einer neuen Insel. Ihr kennt diese mittlerweile auch auswendig, somit spare ich mir und euch die Details 😉.
Nach erfolgreichem Check-In gingen die Mini-Mädels mit ihrem Papa in den Swimmingpool, ich ging joggen und Alice bereitete alles für Wraps zum Abendbrot vor und schaute nebenbei Serie. Das Laufen ist aufgrund der hügeligen Landschaft sehr herausfordernd. Nicht zu vergleichen mit dem Flachland Berlin-Brandenburg.
Unser Abendbrot war eine 10/10, Volker schlief mit den Kids zusammen beim "ins Bett bringen" ein, Alice und ich schauten noch einen Film aus der ZDF Mediathek und dann machten auch wir die Lichter aus, obwohl ein Nachtlicht brennen musste 🙃.
Ach ja, wir haben leider zum zweiten Mal das Gruppenfoto vergessen 🥸. Eine Woche gemeinsame Zeit auf den Azoren liegen noch vor uns, ich hoffe auf sieben Gruppenfotos in Folge.
Gute Nacht und bis morgen.
Good to know with Sarah:
Es gibt sehr viele Häuser, die mit schwarz-weißen Flächen oder starken Schwarz-Weiß-Kontrasten versehen sind, das hat meist zwei Gründe:
1. Die Azoren sind stark von der Milchwirtschaft geprägt. Auf vielen Inseln gibt es mehr Rinder als Einwohner. Kühe gehören daher zum wichtigsten Symbol der Inseln. Manche Gebäude, Ferienhäuser oder kleine touristische Anlagen werden bewusst im Kuh-Look gestaltet, um diese lokale Identität aufzugreifen.
2. Traditionelle Azoren-Architektur Auch unabhängig von Kühen wirken viele Häuser schwarz-weiß. Das liegt an der Bauweise: Weiße Kalkfassaden werden oft mit schwarzem Vulkangestein (Basalt) an Fenstern, Türen und Gebäudekanten kombiniert. Dieser starke Kontrast ist ein typisches Merkmal der traditionellen Architektur des Archipels und stammt von den vulkanischen Materialien der Inseln.
Keep wandering, keep rising,
SarahRead more












Traveler
Danke 🤗