Kurs Südost

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April 2016 - Oktober 2020
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  • Oct13

    Santorini?!

    October 13 in Greece ⋅ ⛅ 23 °C

    Randnotiz:

    Planmäßig hebt unser Flieger in Thessalonoki ab, alles deutet auf eine reibungslose Heimreise hin. Während des Landeanfluges auf Athen sind dann jedoch eindrucksvolle Blitze am ansonsten finsteren Himmel zu sehen. Bald ist auch zu spüren, dass das Flugzeug wieder steigt und durch die Lautsprecher vernehmen wir die Erklärung des Piloten: Ein Gewitter über Athen macht eine Landung unmöglich, wir fliegen weiter nach Santorini. Hier bleiben wir direkt in der Maschine sitzen, die neu betankt wird, um nach einem halbstündigen Aufenthalt erneut Richtung Athen zu starten...

    Der Anschlussflug nach Hamburg ist durch den kleinen Ausflug nach Santorini nicht mehr erreichbar, aber irgendwann werden wir wohl irgendwie in Kronshagen stranden.
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  • Oct13

    Flughafen Thessaloniki

    October 13 in Greece ⋅ ☀️ 23 °C

    Es ist schon nicht besonders schön, um kurz nach drei aufstehen zu müssen. Wenn sich dann aber auch noch die von Claudia gestern gehegten Zweifel, ob wohl mit dem Taxi alles klappt, bewahrheiten, wird die Laune nicht besser. Das Taxi ist zwar pünktlich da, aber leider nicht groß genug um die angekündigten zwei Personen und zwei Fahrräder mitnehmen zu können. Nach kurzer Diskussion zwischen Taxifahrer und Hotelrezeptionist findet sich dann aber doch eine akzeptable Lösung in der Form, dass wir zu einem für uns annehmbaren Preis in zwei Touren zum Flughafen gebracht werden. Das Einchecken von Gepäck und Rädern klappt erfreulich problemlos, so dass wir vor dem Ablug noch in Ruhe Kaffee/ Tee und Croissants frühstücken können. Pünktlich startet unser Flieger gen Heimat und wie schon am Ende der vergangenen Reisen ist es gut zu wissen: Wir kommen wieder...Read more

  • Oct12

    Bus statt Rad

    October 12 in Greece ⋅ ⛅ 24 °C

    Heiko fährt direkt nach dem Frühstück zu einem nahegelegenen Fahrradgeschäft in der Hoffnung, große Kartons ergattern zu können. Leider ist die Aktion nicht von Erfolg gekrönt, so dass wir statt dessen die Altpapiertonne vom Supermarkt gegenüber unseres Hotels plündern, um Material für die flugtaugliche Verpackung unserer Räder zu haben. Vor dem Hotel lässt Heiko die Räder hinter viel Pappe und Paketklebeband verschwinden und bestellt über die Hotelrezeption ein großes Taxi, welches uns morgen früh um halb vier zum Flughafen bringen soll. Am Nachmittag fahren wir mit dem Bus nach Thessalonoki, wollen hier noch etwas einkaufen und den Weißen Turm nicht nur von unten, sondern auch von oben sehen. Am Abend schließlich verschnürt Heiko die Fahrradpacktaschen wieder zu zwei Gepäckstücken, während Claudia an einem Live-Classroom ihres jüngst begonnenen Master-Studiums teilnimmt.Read more

  • Oct11

    (Vorerst) letzte Etappe

    October 11 in Greece ⋅ ☀️ 24 °C

    Wir frühstücken im Hotel, bevor wir in unsere letzte Etappe in die Nähe des Flughafens starten. Zunächst müssen wir das nicht gerade kleine Industrigebiet hinter uns lassen, anschließend steuern wir die Uferpromenade von Theassalonoki an und pausieren kurz am Weißen Turm, dem Wahrzeichen der Stadt. Vorbei an der Statue Alexandes des Großen radeln wir küstenah weiter, gönnen uns aber gar nicht viel später eine längere Rast an einem kleinen Strandabschnitt und lassen uns (zu viel) köstlichen Kuchen schmecken. Der Rest der Strecke führt an einer verkehrsreichen Hauptstraße entlang, bis wir unser Ziel, das Hotel Iris unweit des Flughafens erreichen. Dieses verlassen wir am heutigen Tag dann auch nur noch für einen Spaziergang zur Tankstelle, wo wir eine Tüte Tortellini und Getränke für unser Abendessen ergattern können.Read more

  • Oct10

    Hotel Alexandros

    October 10 in Greece ⋅ ☀️ 22 °C

    Der Morgen beginnt mit einem sehr reichhaltigen Frühstück, das unsere Gastgeberin uns serviert. Das mit Käse gefüllte Blätterteiggebäck schaffen wir schließlich nicht mehr, es wird uns für die Fahrt eingepackt. Heiko schreibt auf Wunsch der sympathischen Griechin einige Sätze in das Gästebuch des Hauses und mit den beladenen Rädern posieren wir vor dem Haus noch zu einem Abschiedsfoto. Eigentlich hatten wir in Betracht gezogen, am heutigen Vormittag das hiesige Museum mit unterirdischen Grabstätten zu besuchen. Nach unserem spontanen Besuch in Vergina haben wir gestern durch Zufall festgestellt, dass sich hier eine der wichtigsten archäologischen Ausgrabungsstätte Griechenlands befindet. Zu besichtigen ist u.a. das Grab von Philipp II., dem Vater Alexander des Großen, welcher wiederum in Vergina gekrönt wurde. Aber kaum das wir einmal kulturelles Interesse bekunden wollen, können wir dieses Vorhaben auch schon wieder begraben (wie passend...), da das Museum coronabedingt geschlossen ist. Naja, dann machen wir eben zur Abwechslung mal eine Radtour...! Die Zeit der Berge ist vorbei, ungewohnt flott radeln wir nun durch die zum größten Teil landwirtschaftlich genutzte Ebene.
    Aktuell läuft offensichtlich die Baumwollernte auf Hochtouren, auf den Feldern herrscht Betrieb und immer wieder begegnen wir großen LKW, die voll beladen sind mit der weißen, weichen Ware. Auch darüber hinaus prägt die Baumwolle das Bild, denn sie ist einfach überall. Wie Unmengen an Wattebäuschen liegt sie an den Straßenrändern, schmückt Bäume und Sträucher, fliegt durch die Luft. Das lockere Dahinradeln in die Richtung unseres diesjährigen Zielortes Thessalonoki fühlt sich ein bisschen wie der Anfang vom Ende dieser kleinen Reise an. So langsam gilt es, Abschied zu nehmen, Abschied von Sonne und Strand, von Bergen und Schluchten, von wilden Zeltplätzen und leeren Hotels, von Souvlaki, Tzatziki und Dosenweinblättern, von Hundebebell und niedlichen Katzen, von steilen Schotterpisten und großen Hauptstraßen, von Granatapfelbäumen, Olivenhainen und ja, auch von Baumwollflusen...! Es ist deutlich zu merken, dass wir uns Thessalonoki nähern, die Gegend wird zunehmend vom Bild typischer Vorstadtindustrie geprägt. Diese Tatsache ist auch der Grund dafür, dass wir nicht wie geplant eine letzte Nacht im Zelt verbringen. Ein idyllisches Fleckchen, an dem wir möglichst unbemerkt die Nacht verbringen können, scheint die Strecke nicht mehr im Angebot zu haben. Statt dessen testen wir mal Urlaub im Industriegebiet und checken für heute im Hotel Alexandros vor den Toren Theassalonokis ein.
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  • Oct9

    Bilderbuchfahrt nach Vergina

    October 9 in Greece ⋅ ⛅ 23 °C

    Noch immer restlos begeistert von unserem Zeltplatz und bei strahlend blauem, wolkenlosen Himmel starten wir in den heutigen Tag. Es ist 11 Uhr, als die Räder wieder beladen sind und wir uns auf den Weg machen. Vor uns haben wir zunächst eine lange Abfahrt, die uns aus den Bergen in die Ebene führen wird. So richtig wissen wir nicht, was uns bevorsteht und werden deshalb umso mehr positiv überrascht. Uns erwartet nicht nur eine Abfahrt, sondern eine Fahrt wie durch ein Bilderbuch. Wenn es eine Belohnung gibt für mühsam erarbeitete Höhenmeter, dann haben wir sie heute definitiv erhalten. Als eindeutiges Indiz dafür kann auch die Tatsache gewertet werden, dass wir für die ersten 15 Kilometer sage und schreibe vier Stunden brauchen, obwohl es fast ausschließlich bergab geht. Die Landschaft ist einfach unfassbar schön, alle paar Meter und an jeder Ecke halten wir an, staunen, freuen uns, machen Bilder...! Das Radeln durch diese Schlucht entlang des Flusses, vorbei an einem Wasserfall am Wegesrand sowie zweier Stauseen ist wahrlich ein Hochgenuss! So fällen wir auch bald die Entscheidung, dass wir uns alle Zeit der Welt für diesen Abschnitt nehmen und heute nur noch bis zum nächsten Ort namens Vergina fahren, wo wir ein Zimmer reservieren. Auf unserer weiterhin herrlichen Fahrt verlieren wir immer mehr an Höhe und nähern uns langsam aber sicher dem Flussniveau an. In der Ebene angekommen ist auch Vergina nicht mehr weit, passend zum heutigen Tag werden wir in der reservierten Unterkunft von einer sehr sympathischen Gastgeberin empfangen. Nachdem Bezug unseres Zimmers und einer Dusche machen wir uns auf den Weg in den Ort. Wir genehmigen uns Salat und Gyros in einer Taverne und beobachten das lebendige Treiben um uns herum. Jede Menge junge wie alte Menschen sind auf den Straßen unterwegs, ebenso reichlich Hunde und Katzen und die meisten, selbst die Tiere, scheinen sich irgendwie untereinander zu kennen. Dazu klingt griechische Musik aus den Lautsprechern der Taverne, alles in allem eine sehr angenehme Atmosphäre. Was für ein schöner Tag!Read more

  • Oct8

    Wir werden immer besser...

    October 8 in Greece ⋅ ⛅ 17 °C

    Am Morgen ist dieser Ort nicht weniger reizvoll als bei der gestrigen Ankunft, entsprechend lassen wir es seeehr gelassen angehen. Der Vormittag plätschert dahin, ein vorbeispazierender Grieche schenkt uns die Hälfte seiner Maronen, die er offensichtlich gesammelt hat. Nach einer kurzen Google-Befragung wirft Heiko den Gaskocher an und 15 Minuten später lassen wir uns die warmen Esskastanien schmecken. Wir ziehen kurz in Betracht, einfach den Tag und eine weitere Nacht hier zu verweilen. Nach kurzem Abwägen bauen wir dann aber doch das Zelt ab, um als Ziel für heute die letzten Höhenmeter dieser Berglandschaft in Angriff zu nehmen, bevor es wieder bergab in die Ebene geht.
    Gegen 14 Uhr machen wir uns auf den Weg, der uns u.a. durch zwei kleine Dörfer führt. In letzterem pausieren wir und knabbern Chips, werden dabei von diversen kleinen und großen Katzen umringt und geradezu belagert. Die extrem niedlichen Tiere sind quasi überall - auf dem Tisch, halb in der Chipstüte, auf den Fahrradtaschen...! Mit Erreichen des nächsten kleines Ortes sind wir schließlich am höchsten Punkt angelangt. Ab jetzt heißt es, abwärts rollen bis sich ein geeigneter Platz zum Zelten anbietet. Tatsächlich lässt eine entsprechende Gelegenheit nicht lange auf sich warten, Heiko inspiziert eine Wiese oberhalb der Straße und stellt begeistert fest: "Genial! Wir werden immer besser!" Wir laden die Räder ab, lassen uns nieder und freuen uns über eine traumhafte Aussicht auf die Schlucht und den Aliakmonas, der sich durch selbige schlängelt. Wir machen Fotos aus allen Perspektiven, kniffeln und lesen, essen wie so häufig in diesem Urlaub Weinblätter und Bohnen. Nach Einbruch der Dunkelheit werden sind wir kurz verunsichert, als ein Auto die Straße verlässt und den Hügel hinauf auf uns zusteuert. Auf halber Strecke kommt das Fahrzeug aber zum Stehen, verlässt den Hügel und fährt von dannen. Später jedoch, wahrscheinlich nach einem Hinweis, kommt abermals ein Auto den Hügel hinauf und diesmal hält der Pickup, in welchem vermutlich der Besitzer des angrenzenden Feldes sitzt, erst unmittelbar vor unserem Zelt an. Jede Sorge erweist sich als unbegründet, der Fahrer fragt lediglich, ob alle okay ist und als er hört, dass wir harmlose Touristen sind, verabschiedet er sich freundlich wieder.
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  • Oct7

    Irgendwo in den Bergen

    October 7 in Greece ⋅ ☁️ 24 °C

    Als scheinbar einzige Gäste genießen wir unser Frühstück im im Speisesaal des Hotels, in welchem ein Teilbereich eher wie ein privates Wohnzimmer auf uns wirkt. Wir überlegen, ob die Betreiber dieses offensichtlichen Familienbetriebes hier möglicherweise auch wohnen. Der Verdacht erhärtet sich, als zwei kleine Mädchen in den Saal mit integrierter Küchenzeile spaziert kommen und sich ihre Schulbrotdosen füllen lassen. Insgesamt bestätigt sich auf jeden Fall unser Ersteindruck von gestern, dass es sich hier um eine sehr nette Herberge mit sympathischen Gastgebern handelt. Die heutige Etappe hält wieder so einige zu bewältigende Höhenmeter für uns bereit. Zunächst geht es oberhalb des Polyfytos-Stausees entlang, eine kleine Kirche mit Sitzgelegenheit und Wasserquelle dient unterwegs als willkommener Pausenplatz. Auf der weiteren Fahrt fällt Heiko ein recht großer Vogel auf, den er bei einem Blick durch das Teleobjektiv als Pelikan identifiziert. Wir erreichen schließlich das Ende des Stausees, dürfen bis zur Staumauer bergab rollen, um nach einigen Fotos und Drohnenflügen auf der anderen Seite direkt wieder hinaufzufahren.
    Hier kommen uns bald zwei Gespanne entgegen, die wir in dieser Form noch nicht gesehen haben. Eis handelt sich um ein französisches Paar auf E-Bikes, beide sind mit Anhänger unterwegs, wobei in einem zwei kleine Kinder sitzen. Die Fahrräder sind mit riesigen, wild verkabelten Solarpaneldächern ausgestattet, was dieses Gespann wirklich kurios aussehen lässt. Es werden ein paar Worte gewechselt, bevor wir in entgegengesetzten Richtungen unsere jeweilige Fahrt fortsetzen. 874 Höhenmeter sind heute insgesamt erklommen, als wir uns mit an einem wunderschönen Platz mit Blick auf Schlucht und Aliakmonas für die Nacht niederlassen. Mal wieder genießen wir die Aussicht, in der Ferne rauscht ein Wasserfall und die eine oder andere Ziege meckert und bimmelt.
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  • Oct6

    Hotel Kastro

    October 6 in Greece ⋅ ☁️ 27 °C

    Es ist sehr beruhigend, dass Heiko sich am Morgen noch im Zelt und nicht zwischen den Hühnern des Bauernhofes am Fuße des Abgrundes befindet. Wir reisen also zu zweit weiter. Angesichts von Dusch- und Pausenbedürftigkeit beschließen wir während des Frühstücks, nur ca. 20 km bis zum Ort Servia zu fahren, um dort ein Zimmer zu nehmen. Das Tal und den Stausee linker sowie Felsen und Berge rechter Hand radeln wir auf einer sehr gut ausgebauten, breiten Asphaltstraße unseres Weges. Schon das eine oder andere Mal haben wir uns darüber gewundert, dass es in dieser Gegend so perfekte Straßen gibt, obwohl kaum Autos darauf unterwegs sind. Das Hotel Kastro in Servia mit seinem Fliegenpilz-Arrangement im Vorgarten ist schnell gefunden, wir werden sehr nett empfangen. Uns erwartet ein großes Zimmer mit ebenso großem Balkon und vor allem - eine Dusche. Den Nachmittag verbringen wir mit Dingen, die ansonsten etwas kurz kommen: Wäsche waschen, Notizen pflegen, faulenzen, studieren und so weiter. Heiko erledigt im Ort einen Einkauf für das heutige Abendessen, es gibt ein 3-Gänge-Menü, und lädt auch direkt Proviant für die nächsten Tage ein. Und wenn wir schon mal ein Zimmer mit WLAN bewohnen, nutzen wir dieses auch uns gönnen uns zum Abschluss des Tages den Tatort vom letzten Sonntag.Read more

  • Oct5

    Nah am Abgrund

    October 5 in Greece ⋅ ⛅ 29 °C

    Nach der üblichen Morgenroutine dürfen wir heute mit einer Abfahrt in die Etappe starten. Unser Weg führt oberhalb des Flusses Aliakmonas entlang. An einem schönen Aussichtspunkt mit Tisch und Bänken machen wir Rast, futtern unsere unterwegs erworbenen Pizza- und Kuchenstücke mit Blick auf Fluss und Felsen mit Burg oder Kloster, nennen wir es einfach mal "Mini-Metéora". Ganz nebenbei zieht noch ein Hirte mit seinen Kühen vorbei. Wir fahren nicht weit, dafür aber auf und ab, bis wir einen herrlichen Platz zum Zelten finden. Aus einem Plateau oberhalb des Tals, durch welches der Aliakmonas in den Stausee Polyfytos fließt, stellen wir unser Zelt auf. Für Claudias Empfinden ist die Position etwas zu nah am steilen Abgrund, aber zu dieser Seite befindet sich ja Heikos Ausgang. Mal sehen, ob er morgen früh noch da ist...Read more