• Raphael Märki
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Australien

A 69-day adventure by Raphael & martin Read more
  • Trip start
    December 25, 2023
  • Yanchep National Park

    January 8, 2024 in Australia ⋅ 🌬 30 °C

    Hüt hed euse Roadtrip endlich chönne starte. Am Morge semmer euses Auto go abhole in Perth und denn als erst grad mal gross go iikaufe, dass mer denn au alles debii hend. Ersti Stop esch ime chliine Nationalpark, wo mer scho ganz viel Känguruhs und Koalas gseh hend.Read more

  • Lucky Bay Shacks

    January 11, 2024 in Australia ⋅ 🌬 26 °C

    Die letzten beiden Nächte haben wir unser Zelt in der Lucky Bay aufgeschlagen. Eine wunderschöne Bucht, welche sich je nach Gezeiten von einer anderen schönen Seite zeigt.

    Handyempfang suchten wir entlang der Küste auch vergebens. Im Wissen, dass man nun auf sich alleine gestellt ist und es einfach keinen Notfall geben darf.

    Um mit unserem 4WD am Strand entlang fahren zu können, mussten wir zuerst den Reifendruck von 40 auf 20 psi ablassen. Trotz diesen Vorkehrungen haben wir es geschaft unser Auto 2x im Sand zu versenken.

    Am Strand hatte es viele australische Familien, die mit ihren riesen Campern hier ihre Ferien verbringen und es lieben, quer über die Sanddünen zu fahren.
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  • Kalbarri National Park

    January 15, 2024 in Australia ⋅ 🌬 35 °C

    Morgen um 6 Uhr machten wir uns auf den Weg in den Kalbarri National Park für eine Wanderung auf dem 8km langen Loop Trail. Wegen der grossen Hitze im Tal vom Murchison River ist ein Start nach 7 Uhr strengstens verboten. Die Temperaturen können auf über 50 Grad ansteigen.

    Angetroffen haben wir nur eine anders Paar, sonst gab es weit und breit keine Menschen um diese Zeit (und wiedermal auch kein Handyempfang). Mit etwas Übung von den Walliser Bergen, beendeten wir die Runde in etwa der Hälfte der angegeben Zeit.
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  • Francois Peron Nation Park

    January 16, 2024 in Australia ⋅ 🌬 29 °C

    Delfine beobachten und freche Emus auf dem Campingplatz in Monkey Mia. Wunderschöne Lagunen und ein einzigartiger Shell Beach mit weissen Muscheln soweit das Auge reicht. Mantas, Haie, Schildkröten und ganz viele Krebse. Kilometerlange 4WD Pisten zu abgelegenen Campingplätzen direkt am Strand.

    Das war der Francois Peron National Park.
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  • Coral Bay

    January 20, 2024 in Australia ⋅ 🌬 29 °C

    Ein kleiner Ort mit schönem Strand. In einer kleinen Bucht können auch ganz viele kleine Haie beobachtet werden, welche sich dort regelmässig aufhalten.

    Erkenntnis vom Tag: Je weiter wir nördlich fahren und je abgelegener die Ortschaften sind, umso teurer wir unsere Tankfüllung 🚘 🤓Read more

  • Exmouth

    January 23, 2024 in Australia ⋅ 🌬 37 °C

    In Exmouth haben wir die angekündigte Hitzewelle mit voller Wucht gespührt. 44 Grad hat unser Auto am Nachmittag bei der Ankunft angezeigt 🔥 🥵

    Für den Sonnenuntergang sind wir zum Charles Knife Canyon gefahren. Ein Plateau, mit Aussicht über die Stadt und die Küste, wo man bequem mit dem Auto hochfahren kann.

    Eindrücklich war noch die Naval Communication Station Harold E. Holdt. Eine Sendeanlage mit 13 Masten und einer Höhe bis 389 m, welche 1967 von der USA und Australien errichtet wurde. Das Militär nutzt diese Anlage um Nachrichten an U-Boote zu senden.

    Ansonsten hat Exmouth nicht viel zu bieten. War aber auch ok, denn am nächsten Morgen wollten wir früh los, da die nächste Etappe recht lang werden würde. 🚗
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  • Tom Price & Newman

    January 24, 2024 in Australia ⋅ 🌧 26 °C

    Eigentlich planten wir auf unserem Weg in den Süden einen Zwischenstop in Tom Price und dem Karijini Nationalpark einzulegen.
    Tom Price ist die höchstgelegene Stadt Westaustraliens und wurde in den 1960er Jahren gegründet als Stadt für die Bergbauunternehmen der umliegenden Mienen.

    Ausgerechnet an diesen Tagen hat sich aber ein starkes Unwetter angekündigt, welches direkt unsere Reiseroute treffen wird. Erste Strassen mussten bereits gesperrt werden und der Park wurde vorsichtshalber auch geschlossen. So entschieden wir uns, gleich weiterzufahren, dass wir nach 10 Std. Fahrt Newman gerade noch erreicht haben.

    Newman wurde von einem Bergbaukonzern errichtet, welcher heute gleich am Stadtrand die weltweit grösste offene Miene für den Abbau von Eisenerz betreibt. Obwohl wir keine Miene besichtigen konnten, sind wir überwältigt, ab der grösse dieser Mienen, welche sich auch aus der Distanz erahnen lassen. Ganze Hügel werden aufgeschüttet und riesige Löcher ausgegraben. Auf der Strasse sind riesige Roadtrains unterwegs, welche die Mienen mit Maschinen und Material versorgen. Züge mit einer Länge von über 2,5 km bringen das Eisenerz dann zum nächsten Hafen.

    Da grosse Gewitter auch für die Nacht angekündigt waren, gönnten wir uns zum ersten Mal nach über zwei Wochen eine Übernachtung in einem Hotel. Und auch hier, ausser uns, alles Mienenarbeiter:innen in ihren orangen Westen. Frühstücksbuffet war bereits ab 04:00 geöffnet 😴
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  • Karijini Nationalpark

    January 25, 2024 in Australia ⋅ 🌬 38 °C

    Am nächsten Morgen hat sich abgezeichnet, dass das Unwetter immer noch genau auf unserer Route richtig Süden am wüten ist. Etliche Strassen waren wegen Überflutung gesperrt.

    Dafür hatten wir das Glück, dass der Karijini Nationalpark nur leicht getroffen wurde und am Morgen zu unserem grossen Erstaunen bereits wieder geöffnet wurde. So entschieden wir uns, zurückzufahren um den Park doch noch zu besuchen.

    Wir waren weit und breit die einzigen Touristen im Park. Zu Beginn machten wir eine Wanderung im Dales Gorge, wo wir zum Schluss in einem kleinen Pool uns erfrischen konnten. Sehr angenehm, bei Temperaturen von immer noch über 40 Grad.

    Übernachtet haben wir im Park auf einem offiziellen Campground, wo der Ranger ganz überrascht war, dass noch Gäste auftauchen. Der Himmel war sternenklar und mit dem Aufgang der Vollmondes war das ganze schon fast etwas kitschig. Tagwach am nächsten Morgen: 05:30 Uhr - denn wir wollten ja endlich Richtung Süden fahren!
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  • Richtung Süden

    January 26, 2024 in Australia ⋅ 🌬 24 °C

    Ob und wie wir Richtung Süden kommen war heute Morgen ungewiss. Durch die Regenfälle der letzten Tage waren auf der Onlinekarte immer noch etliche Strassen gesperrt, einige aber mit 4WD und Vorsicht befahrbar. Nach einigen Telefonaten mit Infozentern und Roadhouses war uns aber auch klar, dass alle unterschiedliche Informationen über den Strassenzustand hatten.

    Also sind wir einfach mal losgefahren, nach keinen 5 Minuten aber bereits auf einem Roadhouse mit etlichen LKW‘s gestrandet. Die Strasse wurde soeben gesperrt wegen Überschwemmungen und da Strassen teilweise beschädigt wurden. Also heisst es erst mal abwarten, denn als Alternative wäre nur der Weg zurück Richtung Norden und der Küste enlang zurück nach Perth gekommen. Dies hätte für und einen Umweg von 2-3 Tagen bedeutet.

    Nach einer Stunde wurde der erste Strassenabschnitt bereits wieder geöffnet und wir sind einfach mal losgefahren. Die ersten 150 km waren in einem guten Zustand. Weiter Richtung Süden war die Strasse an diversen Stellen aber immer noch unter Wasser. Nach intensivem beobachten anderer Fahrzeuge, wie diese die Passage meistern, haben wir uns dann auch getraut und sind jeweils heil am anderen Ende des „Baches“ angekommen. Unser Auto scheint das bisschen Wasser gar nicht gestört zu haben und die grossen Road Trains mit ihren über 100 Tonnen schon gar nicht.

    Nach zwei Tagen, an denen wir über 1300 km zurückgelegt haben, sind wir in Kalgoorlie angekommen. Eine weitere Stadt, welche ihren Aufschwung mit dem Goldrausch erlebt hat.
    Auf dieser Strecke sind wir auch durch Ortschaften gefahren, in denen vor ca. 120 Jahren bis zu 10‘000 Menschen lebten nach Gold gesucht haben - heute der Ort noch weniger als 100 Einwohner zählt. Dort sind die goldenen Zeiten wortwörtlich vorbei.

    An wie vielen Minen wir die letzten Tage vorbeigefahren sind, haben wir nicht gezählt, aber es waren unzählige. Australien ist hinter China das Land, welches am meisten Eisenerz abbaut. Das florierende Geschäft mit den Rohstoffen bringt dem Bundesstaat WA und den Menschen viel Geld und Wohlstand. Und gleichzeitig ist man aber auch extrem abhängig von China, als grösste Abnehmerin.

    Der Nationalfeiertag „Australia Day“ wäre heute auch noch gewesen. Den haben wir aber verpasst und viele Australier feiern diesen aus Rücksicht auf die indigenen Bevölkerungen auch nicht. Von Weitem haben wir jedoch noch ein Feuerwerk gehört.
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  • Kalgoorlie - Goldminen

    January 28, 2024 in Australia ⋅ ☀️ 38 °C

    In Kalgoorlie besuchten wir eine der grössten offene Goldminen Australiens - „The super Pit“. Die Mine ist gleich am Stadtrand gelegen und von einer Aussichtsplattform kann man sich super überblick verschaffen.

    Auf den Bildern lässt sich die Grösse schwer erahnen. Wenn du auf der Karte schaust, siehst du die unglaublichen Dimensionen.

    Erst seit 1989 wird an dieser Stelle Gold abgebaut. Die Mine hat eine Fläche von 3,5 km Länge und 1,5 km Breite. An der tiefsten Stelle ist die Grube 600 Meter tief. Unvorstellbar, dass diese ganze Grube zuerst in Etappen gesprengt werden musste und dann mit riesigen Dumpers rausgefahren werden musste.
    Ein Dumper kann bis zu 220 Tonnen Material laden und hat voll beladen ein Gesamtgewicht von 383 Tonnen. Ein Motor mit 2300 PS sorgt für den nötigen Antrieb.

    2022 wurde in einem Jahr 13,7 Tonnen Gold abgebaut. Über 1000 Mitarbeitende arbeiten heute in Schichtbetrieb 24/7 für die Mine.

    Wir hätten stundenlang dem Treiben zusehen können. An einigen Orten werden Bohrungen für weitere Sprengungen vorbereitet. An anderen Orten wird das Material verladen und abtransportiert.

    Ebenfalls in Kalgoorlie gibt es ein Museum über die Geschichte der Goldminen.
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  • Lucky Bay - Cape Le Grand Nationalpark

    February 1, 2024 in Australia ⋅ ☀️ 24 °C

    Nach einer Nacht in Esperance, verbrachten wir die nächsten Tage im Cape Le Grand Nationalpark. Mit der App Wikicamps haben wir einige schöne und kleine Plätze direkt am Meer gefunden wo wir gratis übernachten konnten.

    Die Tage verbrachten wir oft am Strand oder beim Wandern. Es gibt unzählige schöne Strände, der eine schöner als der andere. Der bekannteste ist bestimmt der Strand von Lucky Bay. Dieser ist in jedem Reiseführer zu finden und wurde 2023 von einem Reisemagazin zum schönsten Strand der Welt erkoren. Es soll der weisseste Strand von ganz Australien sein, der aus 98,9% reinem Quarz besteht. Mit unserem 4WD konnten wir direkt am Strand entlang fahren und dort frühstücken. Mit dem eigenen Auto direkt an den Strand zu fahren hat schon seine Vorteile und wir haben und schnell an diesen Komfort gewöhnt, wo du einfach gleich alles dabei hast. Wir waren mit Abstand aber auch nicht die einzigen. An einem Tag haben wir über 50 Autos am Strand gezählt.

    Am Grand Beach, gleich in der Nähe, konnten wir den ganzen Strand (22 km) entlang fahren bis zur nächsten Stadt Esperance.

    Ebenfalls im Park gibt es schöne Wanderwege zu entdecken, wir haben und für eine Besteigung des Frenchman Peaks entschieden.
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  • Albany

    February 3, 2024 in Australia ⋅ 🌬 19 °C

    In der kleinen Hafenstadt Albany wurde 1826 die erste Strafkolonie von Westaustralien gegründet. Später war Albany eine wichtige Hafenstadt und zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde Walfang zur führenden Industrie der Region. Früher wurden hauptsächlich Buckelwale gejagt, nachdem diese geschützt wurden, waren Pottwale die neue Beute. Bis zu 860 Pottwale wurden in einer Saison gefangen und an Land gebracht. Die Wale wurden anschliessend zerstückelt und eingekocht, um anschliessend das wertvolle Öl zu exportieren und verkaufen.
    Nach diversen Protesten wurde 1978 in Australien Walfang verboten und die letzte Walfangstation in Albany geschlosse. Diese dient heute als Museum und zeigt eindrücklich die Geschichte des Walfangs.

    Eine 12km-Wanderung haben wir zum Bald Head unternommen. Eine Landzunge im Süden von Albany.

    Der Süden von Westaustralien gefält uns sehr gut und die Landschaft ist ganz anders als die letzten Wochen unserer Reise. Die Strassen führen durch wunderschöne Wälder, grüne saftige Wiesen, vorbei an grosse Farmen mit Rindern und Pferden und die Zeiten ohne Natelempfang werden immer kürzer. Man spürt, dass es hier schon wieder viel mehr Zivilisation gibt, als im Outback.
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  • Denmark - Augusta

    February 7, 2024 in Australia ⋅ ☀️ 22 °C

    Auf dem Weg von Denmark nach Augusta haben wir einige kleine Orte besucht. Handyempfang gibt es nun praktisch wieder an jeder Ecke. 😃

    The Valley of the Giants ist in einem Nationalpark gelegen, wo es unter anderem jahrhunderetealte Eukalyptusbäume gibt. Über einen Pfad erklimmt man eine Höhe von 40 Metern, wo man einen Blick auf die Baumkronen hat. Der letzte Waldbrand liegt erst wenige Jahre zurück. Eindrücklich ist zu sehen, wie schnell sich die Natur wieder erholt und wie robust die alten Bäume sind. Einige Baumstämme scheinen komplett ausgebrannt zu sein, und dennoch spriessen oben bereits wieder erste Blätter.

    Vorbeigefahren sind wir auch an vielen Farmen mit Avocados, Pflaumen, Feigen oder an den ersten Weingütern.

    Am Black Point gibt es die „Stepping Stones“ zu betrachten. Diese Gesteinsformationen haben ihren Ursprung von einem Vulkan, von dem vor 135 Millionen Jahren das Lava ins Meer geflossen ist und dann dort abkühlte.

    Südlich von Augusta liegt das Cape Leeuwin Lighthouse, der am weitesten westlich liegende Leuchtturm von Australien.
    Erbaut wurde der 39 m hohe Leuchtturm 1896 von der damaligen britischen Kolonie aus Kalkstein aus der Region. Die drei Angestellte und ihre Familien lebten in kleinen Häusern gleich neben dem Leuchtturm und wechselten sich in einem Dreischichtbetrieb ab - jeden dritten Sonntag hatte einer der Männer frei. Die Arbeit und das Leben auf dem Kap war zu Beginn recht einsam und körperlich anstrengend. Zu Beginn wurde der Leuchtturm mit Kerosin betrieben, welches von Hand die 186 Stufen hochgetragen werden musste. 1982 wurde eine 1000 W Halogenlampe installiert und seit 1992 läuft der Betrieb voll automatisiert - heute mit LED-Technologie. Der Turm wurde erst vor zwei Jahren für CHF 2 Mio saniert und bietet auch Führungen mit Turmbesteigungen an.
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