• Sonja Ertl
  • Andi E.
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  • Andi E.

Balkan

Los geht's wieder einmal!
Diesmal wollen wir den Balkan erkunden und wenn Zeit bleibt, reisen wir auch noch durch Griechenland.
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  • Nafplion

    31. toukokuuta 2025, Kreikka ⋅ ⛅ 22 °C

    Vom Campingplatz fuhren wir zum nahegelegenen Ausgrabungsgelände mit sieben wieder aufgestellten Säulen (ursprünglich waren es 38) des Apollo Tempels. U.a. sahen wir die Überreste des Stadtzentrums, von Bädern, Thermen und Tempeln, sowie die Bema. Das ist die Rednerbühne auf der der Apostel Paulus zu den Korinthern sprach.

    Nachdem es hier in der Gegend viel Geschichtsträchtiges zu erkunden gibt, bzw. gäbe, 🫣, fuhren wir weiter nach Mykene, einer griechischen archäologische Stätte aus der Zeit um das 12. Jh. vor Chr. Es befindet sich auf einer Anhöhe inmitten einer Hügellandschaft mit Blick auf das argolische Becken mit Oliven- und Orangenhainen und den typischen Zypressen. Mykene war einst Zentrum der mykenischen Kultur und wird oft mit Homers Heldensagen in Verbindung gebracht.

    Andi und ich jedoch genossen die Ansicht der teils über 3000 Jahre alten Mauerreste von aussen und ließen uns von Sepp im Anschluss interessante Details erzählen.

    Nach soviel Kultur brauchten wir die Quirligkeit der Stadt Nafplion am Argolischen Golf auf der Peloponnes. Im Hafen lagen riesige Motorjachten, Zwei- und Dreimaster Segelschiffe und weiter draussen ankerte sogar ein Viermaster. Dank Andis App erfuhren wir, dass dies ein Passagierschiff war mit Platz für rund 150, sicherlich wohlhabender Reisende.
    Nach einer sehr gemütlichen Pause in einem hippen Café suchten wir unsere Übernachtungsstelle. Auf einem Hügel oberhalb Nafplions fanden wir ein wunderbares Plätzchen direkt neben einer orthodoxen Kapelle mit Traumaussicht.
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  • Methana und die Schwefelbadewanne

    2.–3. kesäk. 2025, Kreikka ⋅ ☀️ 22 °C

    Dirk und Gabi erzählten uns von der Halbinsel Methana, von der sie total begeistert waren. Die Abgeschiedenheit, die Ruhe hatte ihnen so gut gefallen. Und natürlich die Badewanne. (?)

    Eigentlich lag dies so gar nicht auf unserer Route, aber das mussten wir uns natürlich anschauen. Über einen Damm erreichten wir die kleine Halbinsel und kurz drauf den Hauptort Methana. Fürchterlicher Schwefelgestank kam uns entgegen. Am Ortseingang liegt das (ehemalige?) Badehaus mit dem Vromolimni (Stinksee), der von schwefelhaltigen Quellen gespeist wird. Hier gibt es etliche schwefelhaltige Thermalquellen vulkanischen Ursprungs. Eine davon war unser heutiges Ziel. Direkt vor der kleinen "Badewanne", die Einheimische mauerten, stellten wir unsere Fahrzeuge für die Nacht ab und ließen per Knopfdruck Schwefelwasser ein. Da wir nach diesem warmen Bad eine Abkühlung brauchten, tauchten wir in das herrlich erfrischende Meer.Lue lisää

  • Wunderschöne Almlandschaft

    3.–4. kesäk. 2025, Kreikka ⋅ ☀️ 19 °C

    Durch Zufall entdeckten wir bei P4N einen Offroad Stellplatz, den ein "Bremachianer" samt Foto eingestellt hat. Von der Hitze hatten wir erst mal genug, und so kam uns dieser Ort in den Bergen gerade recht.
    Die ziemlich lange Anfahrt von 160 km verlief aber recht abwechlungsreich. Zuerst wieder zurück aufs Festland mit vorheriger Cafe Pause in Methana Ort.

    Als Zwischenstopp bot sich das Kloster Loukous an, das jedoch leider geschlossen hatte. Gleich nebenan bestaunten wir ein uraltes Äquadukt.

    Durch einsame Hügellandschaft erreichten wir die Schotterstraße, die uns schließlich zu unserem Übernachtungsplatz führte. Man hätte fast meinen können, wir befinden uns in den Alpen, so grün und bewaldet war die Gegend. Plötzlich tauchte eine riesige Hochebene umgeben von Bergen auf. Im Gegensatz zu der Hitze der letzten Tage war es hier eher kühl und windig, dafür aber wunderschön.

    Am nächsten Morgen wollten wir eigentlich einen der höheren Berge erwandern, der eine super Aussicht bieten soll. Allerdings vermiesten uns dies ein paar Hirtenhunde, die uns klar und unmissverständlich zeigten, dass wir an ihnen nicht vorbei kommen. Mussten sie doch die Ziegenherde beschützen.
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  • Fokianos Beach

    4.–6. kesäk. 2025, Kreikka ⋅ ☀️ 25 °C

    Die nächsten zwei Tage verbrachten wir wieder am Meer an einer traumhaften Bucht. "Fakianos Beach", mit schneeweissem Kiesstrand, gemütlichen Tavernen, kaum Leuten und super schönem Ambiente. Noch dazu erlaubte uns der Wirt der Bar, dass wir uns kostenfrei neben seinem Lokal hinstellen dürfen. Da bräuchten wir uns auch keine Gedanken um die Polizei machen. Dafür aßen wir natürlich bei ihm zu Abend, was beide Male sehr gut schmeckte. Es war einfach ein Traum mit diesem Blick aufs Meer.Lue lisää

  • Monemvasia

    6.–7. kesäk. 2025, Kreikka ⋅ ☀️ 29 °C

    Unser heutiger Plan war Monemvasia. Dies ist eine Kleinstadt auf einem Felsen vor der Küste Lakoniens. Sie besteht aus einer ummauerten, mittelalterlichen Unterstadt und der Zitadelle oben auf dem Felsen. Wegen der großen Mittagshitze schafften wir aber nur die Besichtigung der Unterstadt. Ähnlich wie in Carcassonne reihen sich die Touriläden in den engen Gassen. Am Parkplatz trafen wir zufällig Gabi und Dirk aus Düren wieder .

    Auf der Fahrt hier her machten wir Halt in einem netten verschlafenen Ort mit einladendem Café/Bar. Dort erhielten wir einen Tipp. Ein Grieche mit perfektem Englisch (er lebte u.a. in New York und Kanada) und einigen Ouzo's intus 😂🫣 unterhielt uns mit Lebensweisheiten und Olivenölfakten. (Er hat wohl einen eigenen Olivenhain mit, natürlich, dem besten Öl weit und breit.)
    "Auf die Insel Elafonisos müssen wir unbedingt!!! Südseefeeling und orange farbener Sand."

    Eigentlich hatten wir nicht vor, noch weiter südlich zu fahren, aber das konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen.

    Vorher übernachteten wir aber noch an einem schönen Strand unweit von Monemvasia, direkt an einer Baustelle, bei der nachts irgendeine Pumpe lief. 🤨
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  • Elafonisos

    7. kesäkuuta 2025, Kreikka ⋅ ☀️ 26 °C

    Die Insel Elafonisos erreicht man mit einer Autofähre, die halbstündlich fährt. Unser Timing war leider schlecht, denn es ist Pfingstsamstag und ausserdem noch der Beginn der Sommerferien in Griechenland. Dementsprechend war der Andrang. Endlich angekommen, waren wir erstmal erschlagen von den Tourimassen am Strand. Der einzige Campingplatz war ziemlich voll, hässlich und teuer. Nach einem Bad im Meer zwischen den zig Sonnenschirmen beschlossen wir, die kleine Insel mit dem Auto zu umrunden und nach ein paar Badestopps an verschiedenen, traumhaften Stränden wieder zu verlassen.

    Nun gings weiter zu unserem eigentlichen nächsten Ziel, "Dimitrios Shipwreck", ein Strand mit einem riesigen total verrosteten Schiffswrack.
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  • Autopanne

    8. kesäkuuta 2025, Kreikka ⋅ ☀️ 30 °C

    Eine Autopanne änderte schlagartig unsere Reiseroute. Ein eigenartiges, lauter werdendes Geräusch zwang uns in der nächsten Stadt, Sparta, anzuhalten. Wir schafften es gerade noch auf einen Parkplatz. Die Werkstatt hatte wegen der Feiertage geschlossen, so versuchte Andi den Fehler selbst zu finden. Er wurde ziemlich schnell fündig. Der Ladeluftschlauch vom Ladeluftkühler zum Ansaugkrümmer hatte ein Loch. Vier Anläufe brauchte es, bis das Provisorium hielt. Weder das Reifen Reparaturset für den Autoreifen, noch das des Fahrradreifens hielt dem Druck stand. Schließlich probierten wir es mit Glasfaserstreifen mit Epoxydharz getränkt. Um den Schlauch gewickelt, über Nacht getrocknet und die Weiterfahrt konnte starten. Wir wählten nicht die schöne Bergstrecke sondern nahmen dieses Mal die Autobahn Richtung Norden. In Patras gibt es einen Iveco Händler, dort wollten wir das Ersatzteil besorgen.
    Vorher allerdings machten wir erst einmal Badeurlaub am Strand von Janitsochori. Auf dem" Apollo" Campingplatz ließen wir uns nieder und genossen die nächsten drei Tage.
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  • Flucht vor der Hitze

    12. kesäkuuta 2025, Kreikka ⋅ ☀️ 22 °C

    Das Ersatzteil war mit Hilfe eines Griechen am Campingplatz telefonisch bestellt und da das Provisorium bis hier gehalten hat, wagten wir es, unseren nächsten Stopp auf 1560 m Höhe auszuwählen. In der Hoffnung, dass es dort oben Kühler ist.

    Allerdings mussten wir uns das erst erarbeiten. Viele, viele, teils sehr steile Kehren. Natürlich alles Schotter, aber mit großen lockeren Steinen, die die Reifen ruinieren können.

    Dafür waren wir in den Bergen ganz alleine, das heisst, Kühe, Ziegen und Schafe zogen an uns vorbei. Die Temperatur hier war eine richtige Erfrischung mit 22 Grad im Vergleich zu 32 Grad unten am Meer.
    Heute kochte der Sepp und es gab Reisfleisch aus der Murika Pfanne. Sehr, sehr lecker! Einem streunenden Hund schmeckten die Hühnerabfälle ebenfalls.
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  • Trichonida See

    13.–14. kesäk. 2025, Kreikka ⋅ ⛅ 31 °C

    Abwärts wählten wir die deutlich angenehmere Schotterstraße, die auch nach Patras führte. Die Abholung des Ersatzteils funtionierte problemlos und war auch schnell eingebaut.
    Über die Rio-Andirrio Brücke verließen wir die Peleponnes und steuerten den Trichonida See an.

    Sehr einsam lag er da, der größte natürliche See Griechenlands. Die Ufer des Seeś sind entweder bewaldet oder landwirtschaftlich genutzt. 200 Vogelarten soll es hier geben, 50 davon gelten sogar als selten. Wir parkten direkt am Ufer unterhalb einer Kirche.
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  • Am Fluss Krikeliotis

    14. kesäkuuta 2025, Kreikka ⋅ ☀️ 29 °C

    Wir hatten nur noch zwei Zwischenstopps, bis wir in Igumenitsa auf unsere Fähre nach Brindisi fahren werden. Bei P4N war schnell was Schönes gefunden. Zumindest was die Bilder zeigten. Wir bevorzugen ja Plätze, die etwas schwieriger zu erreichen sind, und der hörte sich in der Beschreibung so an.
    Also, los gings. Irgendwann kamen wir an einen riesigen Stausee, der sich in mehrere Seitentäler ausbreitete. Die Bergstraße beeindruckte uns sehr. Überhängende Felswände und tiefe Blicke in die Schlucht eines breiten Flussbettes waren fantastisch anzuschauen. Schließlich mussten wir abzweigen, bergab, über eine Stahlbrücke und schon standen wir unten am Fluss, dem Krikeliotis, der nicht viel Wasser führte. Ein tolles Plätzchen. Dort lernten wir Spiro, Iryna und Dimitri, ihren Sohn kennen, die dort ein paar Tage verbrachten. Es war sehr heiss, und so flüchteten wir in das sehr kühle Nass des Flusses. Man musste aufpassen, da die Strömung teils ziemlich reissend war. Zwei schöne Tage verbrachten wir hier mit baden, Gegend erkunden, schöne Treibholzstücke suchen und Grillen mit anschließendem Lagerfeuer.
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  • Ziros See

    16. kesäkuuta 2025, Kreikka ⋅ ☀️ 30 °C

    Der Zirossee war unser heutiges Ziel. Eine Erfrischung bot der See so gar nicht, aber trotzdem genossen wir das Schwimmen. Gänse und ein Puter? lebten hier und vier Hunde, an die wir unsere restlichen Eier verfütterten, die uns daraufhin nicht mehr von der Seite wichen. Selbst beim spazieren am See hatten wir sie als Begleiter.Lue lisää

  • Ein aufregender Tag

    17.–18. kesäk. 2025, Kreikka ⋅ ⛅ 28 °C

    Auf der Weiterfahrt Richtung Igumenitsa machten wir noch einen Abstecher zu roten Felsen, das war ein Tipp von Spiro.
    Bei dem Wegweiser bogen wir ab, natürlich auf eine Schotterstraße und etwas später passierte es. In der Kurve, die sehr ausgewaschen war, blieb das Hinterrad stecken, weil Steine zum provisorischen Ausbessern der Straße wegrutschten. Das Vorderrad hing in der Luft und im ersten Schreckmoment glaubte ich, das Auto kippt. Sofort war ein Einheimischer hilfsbereit zur Stelle, der es sehr wichtig hatte. 🫣.
    Rückwärts wäre eventuell eine Möglichkeit gewesen, aber Andi wollte endlich mal die Seilwinde für uns verwenden. Mit dem Bergegurt um den nächsten Baum gebunden, daran das Seil der Winde befestigt und schon war das Fahrzeug wieder aus dem Schlamassel befreit. Der herbeigeeilte Retter wollte dann doch eine kleine Spende von 10 Euro.

    Die roten Felsen waren fantastisch, ich dachte, ich bin in Australien.

    Nach einem kleinen Stadtbummel in dem hübschen Küstenort Parga fuhren wir zu unserem Übernachtungsplatz, auch ein Tipp von Spiro. Doch wieder einmal war die Routenführung von Google maps nicht ganz nachvollziehbar. Schwieriges, teils steiles Gelände, noch dazu sehr eng zwischen Olivenhainen hindurch. Aber letztendlich kamen wir an einen wunderbar schattigen, ebenen Platz. Wir entdeckten später sogar noch eine winzige Badestelle in einem Bach. Nicht viel größer als eine Badewanne, aber tief genug.😁
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  • Die letzten Tage in GR

    26. kesäkuuta 2025, Kreikka ⋅ 🌙 25 °C

    Wir entschieden uns für den 16 km von Ioannina entfernt gelegenen CP. Alternativ würde es noch einen kleinen am See geben, der aber teils sehr schlechte Bewertungen hat.
    "Glamping-Camping", heisst wirklich so, ist sehr neu, mit supertoller Sanitäranlage und einer traumhaft schönen kleinen Poolanlage. Allerdings sehr wenig Schatten, da die gepflanzten Bäumchen noch ziemlich klein sind. Dadurch, dass wenig Camper da waren, war es auch nicht so schlimm, dass die Plätze sehr eng bemessen sind. Wir genossen jedenfalls das Poolleben.

    Nach dem Auschecken am Donnerstag Mittag, um zur Fähre zu fahren, erhielten wir jedoch eine ärgerliche Nachricht von Grimaldi Lines. Sie informierten uns, dass das Schiff mit sechsstündiger Verspätung auslaufen wird. Statt um 21.30 um 3.30 Uhr.

    Auf dem Weg nach Igumenitsa verbrachten wir die Stunden auf einem schattigen Platz bei 36 bis 38°°.
    Trotz der Hitze war es unter den Bäumen sehr angenehm auszuhalten.

    Am Fährhafen angekommen, warteten wir auf dem Parkplatz die Zeit zum Abholen der Boardkarte. Plötzlich war Eile angesagt, wir seien zu spät und müssten sofort los. 🫣🤔😲

    Letztendlich, nach etwas Chaos, wir waren drei Fahrzeuge, standen wir schließlich in der Reihe aller anderen. Nach nochmals knapp zwei Stunden konnten wir endlich in den Rumpf der Fähre fahren, bzw. bekamen den Platz auf dem offenen Deck 4 oben zugewiesen.
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  • Caldonazzo See

    28. kesäkuuta 2025, Italia ⋅ ☀️ 31 °C

    Die 20 Stunden Fährfahrt vergingen einigermaßen angenehm. Wir hatten uns mit Brotzeit eingedeckt und verbrachten fast die ganze Zeit mit Lesen und Schlafen in unserer Kabine mit Fenster.
    Gegen Mitternacht rollten wir von dem Schiff und fuhren noch 50 km zum Jachthafen in Fano. Am nächsten Morgen suchten wir uns erst mal einen schöneren, schattigen Platz zum frühstücken. Unser heutiges Ziel, der Caldonazzo See nordöstlich des Gardasees war nach rund sechs Stunden erreicht.
    Jetzt haben wir morgen nur noch die letzte Etappe von 300 km zu fahren. Dann sind wir nach 10 Wochen Reise wieder zu Hause.
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  • Zum Abschluss wieder eine Pizza

    30. kesäkuuta 2025, Saksa ⋅ ⛅ 30 °C

    Die letzten 300 km auf Landstraßen verliefen völlig problem- und staufrei und zum Abschluss unserer Balkan/Griechenland Reise genossen wir noch eine Pizza wie zum Start unserer Reise.

    Matkan lopetus
    30. kesäkuuta 2025