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Mein Schiff 6 , Asien

En 16-dags äventyr från Ingolf & Kornelia Läs mer
  • Mit der Fähre über den Victoria Harbour

    10 februari, Hong Kong ⋅ ⛅ 19 °C

    Anschließend fuhren wir mit der MRT zurück zur Station Central. Von dort aus gingen wir weiter zum Fähranleger, um mit der historischen Star Ferry auf die gegenüberliegende Seite des Victoria Harbour nach Kowloon überzusetzen.

    Die Fähre verbindet seit über hundert Jahren Hong Kong Island mit dem Festland und gehört bis heute zu den klassischen Verkehrswegen der Stadt. Die Überfahrt dauert nur wenige Minuten, bietet aber einen eindrucksvollen Blick auf die Skyline von Hongkong. Während moderne Tunnel und U-Bahn-Verbindungen heute den Großteil des Verkehrs übernehmen, wird die Fähre weiterhin von Einheimischen und Besuchern genutzt – nicht zuletzt wegen der Aussicht auf die Hochhäuser entlang des Hafens.

    Die Fahrt über den Victoria Harbour zählt zu den einfachen, aber eindrucksvollen Erlebnissen der Stadt, da sich die Skyline vom Wasser aus besonders gut überblicken lässt.
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  • Markttreiben in Wan Chai

    10 februari, Hong Kong ⋅ ⛅ 18 °C

    Nach der Fahrt mit der Straßenbahn stiegen wir aus und liefen zu Fuß durch die Straßen und Marktbereiche von Wan Chai. Zwischen den dicht aneinanderliegenden Ständen wurden frische Lebensmittel, Gewürze, Trockenwaren und Alltagsartikel angeboten. Viele Händler bereiteten ihre Waren direkt vor Ort zu, sodass sich die verschiedenen Gerüche und Geräusche zu einem sehr lebendigen Gesamtbild vermischten.

    Beim Spaziergang durch die engen Straßen wurde deutlich, wie stark sich das alltägliche Leben hier im öffentlichen Raum abspielt. Kleine Garküchen, einfache Geschäfte und improvisierte Verkaufsstände wechseln sich mit modernen Gebäuden ab. Der Kontrast zwischen traditionellem Straßenhandel und der umliegenden Hochhauskulisse machte diesen Teil des Rundgangs besonders interessant.

    Der Spaziergang vermittelte einen authentischen Eindruck vom Alltag außerhalb der bekannten touristischen Bereiche Hongkongs.
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  • Wan Chai – Ritual unter den Brücken

    10 februari, Hong Kong ⋅ ☁️ 18 °C

    Anschließend fuhren wir mit der MRT von Central nach Wan Chai, um den Bereich an der Canal Road Flyover nahe der Hennessy Road zu besuchen. Unter den Straßenbrücken hat sich dort eine besondere lokale Tradition erhalten, die im Alltag Hongkongs einen festen Platz hat.

    Unter den Überführungen sitzen Frauen, die sogenannte Rituale zum „Vertreiben von Unglück“ oder symbolisch gegen Personen durchführen, von denen man sich negative Einflüsse fernhalten möchte. Diese Praxis ist im Volksglauben verwurzelt und wird häufig von Einheimischen in Anspruch genommen, besonders zu bestimmten Zeiten im Jahr. Das Geschehen wirkt für Besucher zunächst ungewohnt, gehört aber zum traditionellen Straßenbild dieses Viertels.

    Konny nahm selbst an einer solchen Zeremonie teil. Dabei wurden nach traditionellem Ablauf Papierzettel beschrieben, symbolisch bearbeitet und anschließend verbrannt. Das Ritual soll dabei helfen, negative Einflüsse loszulassen und Glück oder Ausgleich zu fördern. Trotz der einfachen Umgebung herrschte eine ruhige und konzentrierte Atmosphäre, während rundherum der Verkehr und das geschäftige Stadtleben weiterliefen.

    Der Besuch bot einen weiteren Einblick in die Mischung aus moderner Großstadt und traditionellen Bräuchen, die Hongkong an vielen Stellen prägt.
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  • Mit der historischen Straßenbahn durch W

    10 februari, Hong Kong ⋅ ☁️ 18 °C

    Im Anschluss fuhren wir noch einige Stationen mit der historischen Straßenbahn durch Wan Chai. Die sogenannte Hong Kong Tramways, von Einheimischen oft einfach „Ding Ding“ genannt – nach dem typischen Klingelgeräusch – gehört zu den ältesten noch betriebenen Verkehrsmitteln der Stadt. Sie verkehrt seit Anfang des 20. Jahrhunderts entlang der Nordküste von Hong Kong Island.

    Die zweistöckigen Wagen fahren vergleichsweise langsam durch die Straßen und bieten dadurch einen guten Blick auf das Leben entlang der Strecke. Zwischen modernen Hochhäusern, alten Wohnhäusern, kleinen Geschäften und Märkten entsteht ein sehr unmittelbarer Eindruck vom Alltag der Stadt. Anders als die schnelle MRT wirkt die Fahrt entschleunigt und fast nostalgisch.

    Die Straßenbahn ist bis heute ein wichtiges Verkehrsmittel für die Einheimischen, da sie eine der günstigsten Möglichkeiten darstellt, sich entlang der dicht bebauten Stadtteile zu bewegen. Für uns war die kurze Fahrt eine angenehme Gelegenheit, Wan Chai noch einmal aus einer anderen Perspektive zu erleben.
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  • Hollywood Road und Man Mo Tempel

    10 februari, Hong Kong ⋅ ☁️ 18 °C

    Von den Rolltreppen aus gingen wir weiter entlang der Hollywood Road in Richtung Man Mo Temple. Die Straße gehört zu den ältesten Straßen Hongkongs und bildet einen deutlichen Kontrast zum modernen Geschäftsviertel. Entlang der Straße finden sich zahlreiche kleine Antiquitätenläden, Galerien und traditionelle Geschäfte. Das Gebiet wirkt ruhiger und weniger hektisch als die umliegenden Hauptstraßen und vermittelt einen Eindruck vom älteren Hongkong.

    Der Man Mo Tempel zählt zu den bekanntesten historischen Tempelanlagen der Stadt und wurde im 19. Jahrhundert errichtet. Er ist den Gottheiten Man (Literatur) und Mo (Krieg) gewidmet und war früher ein wichtiger Ort für Gelehrte, die hier für Erfolg bei Prüfungen und im Berufsleben beteten. Im Inneren prägen große, von der Decke hängende Räucherspiralen das Bild. Der Duft von Weihrauch und das gedämpfte Licht schaffen eine ruhige, fast abgeschirmte Atmosphäre, die sich deutlich vom geschäftigen Treiben außerhalb des Tempels unterscheidet.

    Der Besuch bot einen interessanten Einblick in die religiöse und kulturelle Seite Hongkongs und stellte einen bewussten Gegenpol zu den modernen Hochhausvierteln dar.
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  • Central–Mid-Levels Escalator

    10 februari, Hong Kong ⋅ ☁️ 18 °C

    Nach der Rückfahrt mit der Peak Tram ins Tal gingen wir weiter zur sogenannten Central–Mid-Levels Escalator, die häufig als längste überdachte Rolltreppenanlage der Welt bezeichnet wird. Die Anlage verbindet das Geschäftsviertel Central mit den höher gelegenen Wohngebieten der Mid-Levels und überwindet dabei einen erheblichen Höhenunterschied.

    Das gesamte System besteht aus mehreren hintereinander angeordneten Rolltreppen und Laufbändern und erstreckt sich über eine Länge von rund 800 Metern. Für Fußgänger stellt es eine wichtige Verbindung dar, da Hongkong aufgrund seiner steilen Hanglage stark in die Höhe gebaut ist. Viele Straßen verlaufen parallel am Hang, sodass Rolltreppen, Aufzüge und Fußgängerbrücken eine praktische Ergänzung zum Straßennetz bilden.

    Die Anlage wird nicht nur von Touristen genutzt, sondern vor allem von Einheimischen auf dem täglichen Weg zur Arbeit oder nach Hause. Entlang der Strecke befinden sich zahlreiche kleine Restaurants, Cafés und Geschäfte, wodurch sich ein lebendiges Straßenbild ergibt. Für uns war es interessant zu sehen, wie stark sich die Infrastruktur an die topografischen Gegebenheiten der Stadt angepasst hat.
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  • Victoria Peak

    10 februari, Hong Kong ⋅ ☁️ 17 °C

    Oben auf dem Victoria Peak angekommen, bot sich der bekannte Blick über die Skyline von Hongkong, den Victoria Harbour und die gegenüberliegende Seite von Kowloon. Das Wetter war an diesem Tag allerdings etwas dunstig, wodurch die Fernsicht eingeschränkt war und die Hochhäuser teilweise im leichten Schleier lagen. Trotzdem blieb der Ausblick beeindruckend, da die Dimension der Stadt und die dichte Bebauung auch unter diesen Bedingungen gut erkennbar waren.

    Auf der Aussichtsplattform waren zahlreiche Besucher unterwegs, dennoch hielt sich der Andrang in Grenzen. Für die Fahrt mit der Peak Tram mussten wir nicht lange anstehen, was den Aufenthalt insgesamt angenehm machte.

    Trotz der eingeschränkten Sicht bot sich ein schöner Blick auf die Skyline, und der Aufenthalt auf dem Peak gehörte zu den Höhepunkten unseres ersten Tages in Hongkong.
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  • Auf dem Weg zum Victoria Peak

    10 februari, Hong Kong ⋅ ☁️ 17 °C

    Unser erstes Ziel auf Hongkong Island war die Aussichtsplattform auf dem Victoria Peak. Von der U-Bahn-Station Central gingen wir zunächst zu Fuß durch den Hong Kong Park in Richtung Talstation der Peak Tram.

    Der Park bildet eine grüne Oase mitten im dicht bebauten Geschäftsviertel. Zwischen Hochhäusern finden sich Wasseranlagen, kleine Teiche, Brücken und zahlreiche tropische Pflanzen. Trotz der zentralen Lage wirkt der Park ruhig und bietet einen deutlichen Kontrast zum geschäftigen Straßenverkehr der umliegenden Stadt.

    Anschließend erreichten wir die Talstation der Peak Tram. Die historische Standseilbahn verbindet seit dem späten 19. Jahrhundert das Stadtzentrum mit dem Victoria Peak. Während der Fahrt wird die starke Steigung besonders deutlich, da sich die Hochhäuser durch die schräge Perspektive scheinbar nach hinten neigen. Die kurze, aber steile Fahrt gehört zu den klassischen Wegen, um den Aussichtspunkt über der Stadt zu erreichen.
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  • Unterwegs nach Hongkong Island

    10 februari, Hong Kong ⋅ ☁️ 17 °C

    Nach einem entspannten Frühstück im Atlantik – Klassik machten wir uns auf den Weg in die Stadt. Zunächst fuhren wir mit einem öffentlichen Bus vom Kreuzfahrtterminal zur nächsten MRT- beziehungsweise U-Bahn-Station. Von dort ging es anschließend mit der U-Bahn weiter unter dem Hafen hindurch nach Hong Kong Island.

    Bereits während der Fahrt wurde deutlich, wie gut der öffentliche Nahverkehr in Hongkong organisiert ist. Die Wege sind klar ausgeschildert, die Verbindungen eng getaktet und die Fortbewegung auch für Besucher unkompliziert möglich. Mit der Überfahrt auf die Insel änderte sich das Stadtbild spürbar: dichter werdende Bebauung, hohe Wohn- und Geschäftshäuser sowie das typische Bild der engen, vertikal gewachsenen Metropole prägten den ersten Eindruck.
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  • Ankunft in Hongkong

    10 februari, Hong Kong ⋅ ☁️ 17 °C

    10.02.2026 qHeute Morgen erreichten wir gegen 06:00 Uhr Hongkong. Das Kreuzfahrtterminal befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Kai Tak Airport. An diesem Ort sind wir bereits im Jahr 1995 gelandet – damals noch auf der bekannten Anflugroute zwischen den Hochhäusern, die als eine der spektakulärsten Flughafenanflüge der Welt galt.

    Der heutige internationale Flughafen liegt inzwischen außerhalb der Stadt auf einer künstlich aufgeschütteten Insel, dem Hong Kong International Airport, wodurch der Flugverkehr aus dem dicht bebauten Stadtgebiet verlagert wurde.

    Nach dem Frühstück an Bord werden wir uns nun auf den Weg in die Stadt machen, um Hongkong zu erkunden.
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  • Seetag – unterwegs nach Hongkong II

    9 februari, Südchinesisches Meer ⋅ 🌬 22 °C

    Am Vormittag besuchten wir erneut einen Vortrag des Lektors, diesmal zum Thema Hongkong. Dabei erhielten wir viele interessante Hintergrundinformationen sowie praktische Hinweise und Tipps für unseren bevorstehenden Aufenthalt in der Metropole. Der Vortrag half dabei, sich bereits gedanklich auf das nächste Reiseziel einzustimmen.

    Aufgrund des stärkeren Seegangs fiel das Mittagessen aus, da Konny mit leichter Seekrankheit zu kämpfen hatte. Stattdessen verlief der Mittag ruhig an Bord.

    Am Nachmittag nahm Ingolf an einer Führung „Blick hinter die Kulissen“ teil. Der Rundgang begann im Theater, wo die Licht- und Tontechnik sowie die Bühnenabläufe vorgestellt wurden. Auch ein Einblick in die Garderoben der Künstler war möglich. Anschließend ging es weiter in den Küchenbereich. Der Chefkoch erklärte die Organisation und Abläufe in der Bordküche und gab einen Eindruck davon, wie täglich eine große Anzahl von Gästen versorgt wird. Dabei konnten auch die Kühl- und Vorratsräume besichtigt werden. Ein kleines Mini-Buffet rundete die Führung ab. Insgesamt war der Blick hinter die Kulissen sehr interessant und informativ. Fotografieren war während der gesamten Führung nicht gestattet.

    Zum Abendessen gingen wir wieder ins Atlantik Klassik, wo Konny inzwischen wieder etwas essen konnte. Den Abschluss des Tages verbrachten wir anschließend noch entspannt in einer der Bars an Bord.

    Das Abendprogramm im Studio war eine Wiederholung der Veranstaltung vom Vortag. Aufgrund der großen Nachfrage und der begrenzten Plätze wurden die Gäste, die die Show bereits gesehen hatten, gebeten, diesmal nicht teilzunehmen, sodass wir den Abend ruhig ausklingen ließen.
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  • Seetag – auf dem Weg nach Hongkong

    9 februari, Südchinesisches Meer ⋅ 🌬 23 °C

    09.02.2026 Heute verbrachten wir einen weiteren Seetag an Bord der Mein Schiff 6, während wir Kurs auf Hongkong nahmen. In der Nacht sowie am Morgen war die See deutlich bewegter als an den Tagen zuvor, was sich auch an den spürbaren Schiffsbewegungen bemerkbar machte.

    Zum Frühstück gingen wir ins Atlantik – Klassik. Das Konzept aus Buffet und Bedienrestaurant erwies sich als angenehme Mischung: Ein Teil der Speisen konnte selbst ausgewählt werden, während andere Gerichte am Tisch serviert wurden. So starteten wir ruhig in den Tag und beobachteten dabei das Meer und die etwas unruhigeren Wellen.
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  • Abend an Bord

    8 februari, Vietnam ⋅ 🌬 25 °C

    Nach unserem Ausflug kehrten wir gegen 17:45 Uhr wieder auf die Mein Schiff 6 zurück. Nach einer kurzen Pause auf der Kabine machten wir uns für den Abend fertig und gingen anschließend zum Abendessen ins Atlantik – Klassik. In ruhiger Atmosphäre ließen wir dort den erlebnisreichen Tag bei einem entspannten Abendessen ausklingen.

    Im Anschluss besuchten wir das Abendprogramm im Studio. Auf dem Programm stand Stand-up-Comedy mit Tobias Roloff. Sein Programm griff humorvoll Alltagssituationen und Beobachtungen auf und lebte von schnellen Pointen sowie der direkten Ansprache des Publikums. Die Veranstaltung war locker, unterhaltsam und sorgte für einen angenehmen Ausklang des Tages nach den vielen Eindrücken des Ausflugs.

    Danach ließen wir den Abend ruhig ausklingen und genossen die entspannte Atmosphäre an Bord.
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  • Abschluss in Da Nang

    8 februari, Vietnam ⋅ ⛅ 24 °C

    Zum Abschluss des Ausfluges kehrten wir noch in eine Rooftop-Bar in Da Nang ein und tranken dort einen Kaffee. Von oben bot sich ein weiter Blick über die Stadt, die Küstenlinie und das Meer. Nach dem intensiven Tagesprogramm war dies ein ruhiger Moment, um die Eindrücke des Tages noch einmal wirken zu lassen.

    Anschließend machten wir uns auf den Rückweg zum Hafen.
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  • Da Nang – Drachenbrücke

    8 februari, Vietnam ⋅ ⛅ 24 °C

    Auf dem Rückweg machten wir noch einen kurzen Stopp an der Drachenbrücke Da Nang, einem der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Die Brücke überspannt den Han-Fluss und wurde 2013 eröffnet. Ihre Konstruktion ist einem Drachen nachempfunden, einem wichtigen Symbol in der vietnamesischen Kultur, das für Glück, Stärke und Wohlstand steht.

    Besonders bekannt ist die Brücke für ihre Abendvorführungen. An Wochenenden und Feiertagen stößt der Drachenkopf zu festgelegten Zeiten Feuer und anschließend Wasser aus. Diese Vorführungen sind vor allem am Abend ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Besucher. Tagsüber wirkt die Brücke eher als markantes architektonisches Bauwerk im modernen Stadtbild von Da Nang und zeigt den starken Wandel der Stadt in den letzten Jahren.

    Während unseres Stopps nutzten wir die Gelegenheit für einen kurzen Blick auf den Fluss und die Umgebung, bevor wir die Rückfahrt zum Hafen fortsetzten.
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  • Spaziergang durch Hoi An

    8 februari, Vietnam ⋅ ☁️ 25 °C

    Nach dem Mittagessen unternahmen wir einen Spaziergang durch die Altstadt von Hoi An. Dabei besichtigten wir verschiedene Tempelanlagen sowie mehrere der historischen Handelshäuser, die noch heute einen Eindruck von der früheren Bedeutung des Ortes als internationaler Handelshafen vermitteln. Die Gebäude zeigen deutlich die Einflüsse chinesischer und japanischer Kaufleute, die sich hier über Jahrhunderte hinweg niedergelassen hatten.

    Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch der Japanischen Brücke, eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Die überdachte Brücke verbindet zwei historische Viertel miteinander und stammt ursprünglich aus dem 16. Jahrhundert. Sie wurde von japanischen Händlern errichtet und ist bis heute ein prägendes Symbol der Altstadt.

    Zum Abschluss unseres Aufenthalts kehrten wir in ein kleines Café ein und tranken dort einen vietnamesischen Kaffee. In ruhiger Atmosphäre bot sich noch einmal die Gelegenheit, das Treiben in den schmalen Gassen zu beobachten, bevor wir uns wieder auf den Rückweg machten.
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  • Hoi An - Altstadt und Markthalle

    8 februari, Vietnam ⋅ ☁️ 25 °C

    In Hoi An angekommen, wechselten wir das Fortbewegungsmittel und fuhren mit elektrisch betriebenen TukTuks in die Innenstadt. Der historische Stadtkern ist für größere Fahrzeuge wie Busse oder Autos nur eingeschränkt zugänglich, wodurch sich das Stadtbild deutlich ruhiger und fußgängerfreundlicher zeigt.

    Unser erster Stopp war die große Markthalle, wo wir auch zu Mittag aßen. Die Markthalle ist ein zentraler Treffpunkt für Einheimische und Besucher zugleich. Zahlreiche kleine Stände bieten frisch zubereitete Speisen an, oft direkt vor den Gästen gekocht. Die Atmosphäre ist lebendig, geprägt von Gerüchen, Stimmen und geschäftigem Treiben.

    Zum Essen probierten wir regionale Spezialitäten, darunter typische Gerichte der lokalen Küche, sowie einen frisch zubereiteten Papayasaft. Die Küche in Hoi An ist bekannt für ihre Mischung aus vietnamesischen, chinesischen und teilweise japanischen Einflüssen, was auf die lange Geschichte der Stadt als internationaler Handelshafen zurückgeht. Viele Gerichte werden mit frischen Kräutern, Reisnudeln und regional angebautem Gemüse zubereitet und wirken insgesamt leichter als westliche Küche.
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  • Marmorberge bei Da Nang II

    8 februari, Vietnam ⋅ ⛅ 25 °C

    Anschließend ging es weiter durch die Großstadt Da Nang in Richtung Hoi An, etwa 40 Kilometer südlich gelegen. Die Altstadt von Hoi An wurde 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt und hat sich über Jahrhunderte hinweg weitgehend unverändert erhalten. Bereits seit dem 16. Jahrhundert war Hoi An ein bedeutender Handelshafen Südostasiens, in dem sich Händler aus China und Japan niederließen und das Stadtbild bis heute prägten.Läs mer

  • Marmorberge bei Da Nang

    8 februari, Vietnam ⋅ ☁️ 24 °C

    den Marmorbergen angekommen, entschieden wir uns, die Treppe hinaufzunehmen, da sich am Fahrstuhl bereits viele Besucher warteten. Der Aufstieg erfolgte über mehrere Stufen entlang des Kalksteinfelsens und bot immer wieder Ausblicke auf die umliegende Landschaft und die Küstenebene.

    Oben angekommen sahen wir uns verschiedene Pagoden, Tempelanlagen und Höhlen an. Die Marmorberge bestehen aus fünf einzelnen Kalksteinfelsen, die nach den fünf Elementen der asiatischen Philosophie benannt sind: Metall, Holz, Wasser, Feuer und Erde. Über viele Jahrhunderte hinweg wurden in den natürlichen Höhlen buddhistische Heiligtümer errichtet. Einige Höhlen sind groß und offen, andere schmal und nur durch kleine Durchgänge erreichbar.

    Besonders auffällig ist das Zusammenspiel von natürlichem Fels und religiöser Nutzung. Tageslicht fällt durch Öffnungen in der Decke in die Höhlen und erzeugt eine besondere Atmosphäre. Viele der Pagoden und Statuen wurden in den Fels integriert, wodurch Natur und religiöse Bauwerke eng miteinander verbunden wirken. Die Anlage dient bis heute sowohl als religiöser Ort als auch als bedeutendes Ausflugsziel für Besucher.
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  • Fahrt übern Wolkenpass

    8 februari, Vietnam ⋅ ☁️ 22 °C

    Nach der Freigabe des Schiffes wurden wir direkt am Hafen abgeholt. Vom Chan May Port aus führte die Fahrt zunächst über den bekannten Wolkenpass, der als Klimascheide zwischen Nord- und Südvietnam gilt. Die Strecke zählt zu den landschaftlich schönsten Küstenstraßen des Landes. Am höchsten Punkt legten wir einen kurzen Stopp ein und genossen den weiten Blick über Küste, Berge und Meer.

    Auf dem Weg über den Wolkenpass kam es zu einem kurzen ungeplanten Stopp. Eine Bahnschranke blockierte vorübergehend die Weiterfahrt und wurde von einer Beamtin manuell geöffnet und wieder geschlossen. Wir nutzten die Gelegenheit, kurz auszusteigen und das Geschehen zu beobachten.

    Die Passstraße selbst war zwar ausreichend breit ausgebaut, dennoch wirkten einige Überholmanöver aus unserer Sicht ungewohnt. Unter normalen Verkehrsbedingungen hätte man an manchen Stellen vermutlich nicht überholt. Vor Ort schien dies jedoch Teil des üblichen Verkehrsflusses zu sein. Trotz Gegenverkehrs und der vielen Lastwagen funktionierte das Zusammenspiel der Fahrzeuge erstaunlich ruhig und ohne erkennbare Hektik.
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  • Morgengruß aus Zentralvietnam

    8 februari, Vietnam ⋅ ⛅ 22 °C

    08.02.2026 Am Morgen liegen wir im Industriehafen von Chan May Port in Zentralvietnam. Der Hafen dient überwiegend industriellen Zwecken, insbesondere dem Umschlag von Kohle und anderen Gütern. Entsprechend prägt eine funktionale Umgebung mit Verladeanlagen und Frachtschiffen das Bild.

    Bereits am frühen Morgen gab es den Hinweis an die Gäste, die Fenster möglichst geschlossen zu halten, da je nach Windrichtung Kohlenstaub auf die Balkone oder an Deck gelangen kann. Die Situation verdeutlicht, dass es sich hier nicht um einen klassischen Kreuzfahrthafen, sondern um einen reinen Industriehafen handelt.

    Von hier aus starten wir heute zu unserem Ausflug nach Hoi An, wo ein deutlich anderer Eindruck von Zentralvietnam auf uns warten dürfte.
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  • Abend an Bord

    7 februari ⋅ 🌬 23 °C

    Nach dem Abendessen gingen wir zunächst ins Studio zur Abendunterhaltung mit Armin Sengbusch. In seinem Programm „Moment, ich hab’s gleich“ griff er humorvoll typische Situationen des Kreuzfahrtalltags und des Reisens auf. Mit schnellen Themenwechseln, persönlichen Anekdoten und viel Wortwitz entstand eine lockere und unterhaltsame Atmosphäre. Die Nähe zum Publikum im kleineren Studio sorgte dafür, dass die Veranstaltung persönlich und kurzweilig wirkte.

    Im Anschluss wechselten wir ins Theater zur Veranstaltung „Leinen los – Die Mein Schiff 6 stellt sich vor“. Dabei wurden die Kapitänin sowie die leitenden Offiziere und Verantwortlichen verschiedener Bereiche vorgestellt. Ergänzt wurde der Abend durch kurze Showeinlagen aus dem Entertainmentprogramm der Reise. Die Veranstaltung vermittelte einen guten Eindruck davon, wie viele unterschiedliche Bereiche notwendig sind, um den Betrieb eines Kreuzfahrtschiffes aufrechtzuerhalten, und bot gleichzeitig einen unterhaltsamen Abschluss des Tages.
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  • Seetag – Vorbereitung auf Zentralvietnam

    7 februari ⋅ 🌬 25 °C

    Heute verbrachten wir einen weiteren entspannten Seetag an Bord der Mein Schiff 6, während wir Kurs auf unseren nächsten Hafen nahmen.

    Nach dem Frühstück machten wir zunächst einen Rundgang über das Schiff und nutzten die Zeit, um den Tag ruhig zu beginnen. Noch vor dem Mittagessen besuchten wir im Theater einen Vortrag des Lektors Thorsten Greuer, der uns einen Überblick über die kommenden Ziele in Zentralvietnam gab. Dabei wurden Besonderheiten der Region rund um Da Nang sowie mögliche Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele vorgestellt, was einen guten Eindruck für die kommenden Tage vermittelte.

    Zum Mittagessen gingen wir zu GOSCH Sylt, wo wir eine leichte Mahlzeit einnahmen. Den Nachmittag verbrachten wir anschließend entspannt auf dem Balkon und genossen die ruhige Zeit auf See.

    Am späteren Nachmittag besuchten wir erneut einen Vortrag im Theater. Dieses Mal stand die jüngere Geschichte Vietnams im Mittelpunkt. Der Lektor erläuterte die historischen Entwicklungen nach dem Zweiten Weltkrieg, die Teilung des Landes sowie die Konflikte und Kriege, die das heutige Vietnam geprägt haben. Der Vortrag bot eine hilfreiche Einordnung für die Eindrücke, die wir auf unserer weiteren Reise noch gewinnen werden.
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