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Südafrika & Namibia 2026

Erst chillen, dann grillen, das ist die Devise unserer Tour 2026 ins südliche Afrika. Die Tour führt uns erst einmal in die südafrikanischen Winelands und an die Küste, bevor wir ganz gemütlich immer weiter nach Norden bis nach Namibia fahren. Baca selengkapnya
  • Awal trip
    25 Maret 2026

    On the way

    26 Maret, Afrika Selatan ⋅ ⛅ 24 °C

    Wir sitzen im Flieger und warten darauf, dass es endlich losgeht. Dann kommen die erlösenden Worte: "Boarding completed. Please prepare for take off." Noch lieber mag ich nur die Durchsage, dass wir endlich da sind 😁

    Die kommt knapp 12 Stunden später, als wir in Kapstadt landen. Die Einreise geht recht schnell, auch die Mietwagenübernahme haben wir schon sehr viel langsamer erlebt. Gegen halb eins Ortszeit kann der Urlaub beginnen.

    Wir freuen uns auf Sonne, Wein und leckeres Essen!
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  • Gute Aussichten

    26 Maret, Afrika Selatan ⋅ ☀️ 19 °C

    Unsere erste Unterkunft liegt etwa anderhalb Stunden östlich von Kapstadt. Also alles ganz entspannt.

    Was uns die Gelegenheit gibt, auf dem Weg noch einen Abstecher nach Vergelegen zu machen. Für uns immer wieder eines der schönsten Weingüter in dieser Ecke.

    Wir machen eine Mini-Weinprobe mit drei Weinen, verspeisen dazu eine leckere Cheese Platter (mit Schinken 😆) und spazieren dann noch ein wenig durch den riesigen Garten. Einfach schön. Ein guter Urlaubsstart.

    Wir unterstellen uns selbst, dass wir heute Abend keine große Lust auf Essen gehen haben werden. Deshalb besorgen wir im Lemon & Lime ein bisschen Käse, Oliven und Kräcker. Die passen zum Wein, den wir in Vergelegen mitgenommen haben 😉

    Und dann das OnTheRocks B&B in Betty's Bay. Hey, was für eine Lage. Was für ein Ausblick. Wir sind hin und weg, sitzen auf unserem Terrassenbalkon, bis die Sonne untergeht und es kühl wird.

    Oh ja. Das war ein durchaus würdiger erster Urlaubstag.
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  • We do it again: Leopard's Kloof

    27 Maret, Afrika Selatan ⋅ ☀️ 21 °C

    Leckeres Frühstück mit Blick aufs Meer - wo gerade eine riesige Delfinschule vorbeizieht. Viel besser kann ein Tag nicht starten!

    Ehrlich gesagt könnten wir hier auch den ganzen Tag sitzen und einfach auf den Atlantik starren. Aber heute ist "Revival-Tag" und auf den freuen wir uns schon eine ganze Weile.

    Wir steuern die Harold Porter Botanical Gardens an und holen uns am Eingang den Schlüssel zum Leopard's Kloof Trail. Ja, den Schlüssel. Es darf nur eine bestimmte Anzahl Wanderer pro Tag den Trail laufen und das wird einfach über ein abgeschlossenes Tor reguliert.

    Wir sind diesen Weg schon 2007 gelaufen. Damals war unsere Definition von "Wandern": Fußweg, für den man länger als 30 Minuten braucht. Wir haben Leopard's Kloof (knapp 4 Kilometer) als richtig schön und richtig anstrengend in Erinnerung 😁

    Richtig schön trifft immer noch absolut zu! Das mit dem "anstrengend" relativiert sich deutlich 😉 Der Weg macht durchaus einige Höhenmeter, geht durch unebenes Gelände und hat einige Leitern, das ist kein Spaziergang, aber bestens zu laufen. Und der Weg führt immer an einem kleinen Bach entlang. Wunderschön!

    Wer sich übrigens über die bräunliche Färbung des Wassers wundert: Alles ganz natürlich, die kommt von abgestorbenen Pflanzenresten, vor allem vom Fynbos, der hier fast überall wächst.

    Wir spazieren danach noch durch die Botanical Gardens, halten für einen light lunch beim Coffee on Clarence und bereiten uns dann auf Revival Teil 2 vor.
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  • Pinguine!

    27 Maret, Afrika Selatan ⋅ ☀️ 20 °C

    Wir fahren kurz ins OnTheRock und tauschen den Wanderrucksack gegen den Fotorucksack. Wir brauchen nämlich die Teleobjektive.

    Unser Ziel ist die Pinguinkolonie am Stony Point. Auch hier waren wir 2007 schon einmal; damals war das alles noch sehr viel provisorischer. Jetzt sind die Pinguine nur über einen Boardwalk zu beobachten und auch die Tiere am Strand sind gut geschützt.

    Zum Fotografieren manchmal nicht ganz optimal, für die Tiere aber definitiv gut 👍🏼 Wir verbringen eine gute Stunde damit, den lustigen Vögeln zuzuschauen.

    Zurück im OnTheRocks schwätzen wir noch eine ganze Weile mit ein paar anderen deutschen Touristen und verbringen einen herrlich entspannten Nachmittag (der gut gekühlte Sauvignon Blanc hat damit nichts zu tun 😇).

    Abends haben wir einen Tisch im The Rock in Hermanus gebucht. It's s bit of a drive, 40 Minuten eine Strecke, aber es lohnt sich. Schöner Blick über den Hafen und richtig leckeres Essen!
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  • Kogelberg Nature Reserve

    28 Maret, Afrika Selatan ⋅ ☀️ 20 °C

    Och jo. Wir hätten es auch sehr gut noch ein paar Tage bei Robyn im OnTheRock ausgehalten.

    Andererseits freuen wir uns riesig auf Fraai Uitzicht. Wir lieben diesen Ort 🤩 Also packen wir nach dem Frühstück (und nach dem süßen kleinen Cupcake, den wir gestern im Coffee on Clarence mitgenommen haben) zusammen und verabschieden uns herzlich von Robyn. Hier wollen wir nochmal herkommen!

    Wir wollen auf dem Weg im Kogelberg Nature Reserve halten und ein bisschen wandern. Den Palmiet River Trail: 10 km, flach, am Fluss entlang, Rating "easy". Klingt super, genau der Spaziergang, den wir uns vorstellen.

    Hmm. Stimmt nicht ganz 😉 Der Weg ist landschaftlich superschön, ohne dabei spektakulär zu sein. Aber "easy" unterschreiben wir nicht. Dazu sind dann doch zu viele Kraxel-(für mich Krabbel-😁)Passagen dabei.

    Also eher Wanderung als Spaziergang. Mögen wir trotzdem, wir sind draußen, wir bewegen uns. Alles prima. Und jetzt wartet Fraai Uitzicht auf uns!
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  • Fraai Uitzicht

    28 Maret, Afrika Selatan ⋅ ☀️ 26 °C

    Wir wohnen gerne schön. Wir essen gerne gut. Und wir dokumentieren beides gerne. Dass wir dem Ganzen aber einen eigenen Post widmen, ist eher selten.

    Tun wir diesmal. Weil es auf Fraai Uitzicht so schön und so lecker ist und weil das Ganze auf ein eher trauriges Ende hinausläuft.

    Bleiben wir beim Schönen und Leckeren: Die Lage ist traumhaft. Und unser Chalet ist einfach nur großartig. Das Essen ist, wie bisher immer, einfach nur lecker. Wir waren 2007 hier, wir waren 2017 hier und wir haben es jedesmal geliebt. Das ist auch diesmal nicht anders.

    Aber. Dieses kleine, fiese Wörtchen. Wir sind an beiden Abenden beim Dinner die einzigen Gäste, die dort auch wohnen. Das hinterlässt ein seltsames Gefühl. Und wir fangen an zu recherchieren. Es gibt kaum Buchungen. In die (immer noch sehr guten) Rezensionen mischt sich der eine oder andere Verriss, der sich vor allem auf den Besitzer bezieht.

    Wir befürchten ein klein wenig, dass wir Fraai Uitzicht zum letzten Mal erleben dürfen. Um so mehr genießen wir hier einfach jeden Augenblick ...

    Unser geniales Cottage mit der schattigen Veranda, auf der si h perfekt ein Nachmittagswein trinken lässt. Das leckere Frühstück. Und das Abendessen ... Beef Fillet, Springbock in einer Brotkruste, Warzenschwein-Carpaccio. Mjamm.
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  • Scenic Drive mit Wein-Ende

    29 Maret, Afrika Selatan ⋅ ☀️ 21 °C

    Wir haben die Rechnung ohne den Sonntag gemacht. Was ungeschickt ist, denn die Weingüter, die wir heute besuchen wollten, haben sonntags geschlossen 😳

    Also wird dieser Tag wohl noch entspannter, als er sowieso geplant war. Nach dem leckeren Frühstück fahren wir erst einmal zum Kogmanskloof Pass. Um dann einen kleinen Scenic Drive entlang der Route 62 und über kurvige Bergstraßen zu machen. Richtig hübsch.

    Ganz ohne Weingut soll der Tag allerdings nicht zu Ende gehen. Lord's hat geöffnet, das kennen wir zwar schon, macht nix - über Schotterstraßen rumpeln wir dorthin, stellen fest, dass es seit dem letzten Mal sehr viel größer geworden ist und dass der Wein immer noch "ganz okay, aber nicht unser Ding" ist 🙃

    Da fahren wir doch lieber zurück nach Fraai Uitzicht und trinken auf unserer Veranda noch ein Fläschchen Viognier!
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  • Am Ende des Regenbogens

    30 Maret, Afrika Selatan ⋅ ☀️ 25 °C

    So hatten wir uns das vorgestellt. Wir mäandern während unserer Zeit in Südafrika von einem wunderbaren Ort zum nächsten.

    Heute starten wir (mit gemischen Gefühlen, siehe Footprint) in Fraai Uitzicht. Wir wollen Richtung Stellenbosch und nehmen den kleinen Umweg über den landschaftlich superschönen Bains Kloof Pass. Beim letzten Mal hatten wir den nur in Wolken erlebt ...

    Diesmal lacht die Sonne. Wir lachen mit. Lassen uns Zeit und stoppen dann bei Wilderer. Wow. Some changes in the last 20 years ... Wir kennen das hier noch als kleine, verschrobene Destillerie. Da hat sich einiges weiterentwickelt ... auch der Reifegrad des Brennmeisters 😁

    Eine supernette, kleine Verkostung später tragen wir Grappa, Marille und Gin zum Auto. Der Campingpart in Namibia wird hochprozentig.

    Genug jetzt von "da waren wir schon mal". Es wird Zeit, endlich etwas Neues auszuprobieren. Und dafür haben wir uns das Weingut am Ende des Regenbogens ausgesucht.

    Rainbow's End liegt nicht nur fast direkt neben unserer nächsten Unterkunft, sondern auch traumhaft mit Blick auf Berge. So schön. Die Weinprobe so nett. Wir könnten hier ewig sitzen.

    Irgendwann brechen wir dann doch mal auf. De Zeven heißt unsere Unterkunft. Und schon wieder geraten wir direkt ins Schwärmen, als uns der nette Mitarbeiter unser Zimmer zeigt.

    Was soll ich sagen? Es ist schon wieder einfach nur schön. Das Abendessen in De Volkskombuis rundet einen herrlichen Urlaubstag ab.
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  • Wo ist der Wasserfall?

    31 Maret, Afrika Selatan ⋅ ☀️ 25 °C

    Wir wollen wandern. Und nehmen die erste Hürde erfolgreich, indem wir online ein Permit für die Banhoek Conservancy kaufen.

    Wir haben auf AllTrails eine Wanderung ganz in der Nähe gefunden, die soll es sein. Am Parkplatz erklärt uns eine nette Dame ("Rangerin") dann, wir sollten doch zum Waterfall wandern. Anderthalb Stunden eine Strecke. Okay, auch gut. Sie erklärt uns den Weg, wir verstehen nur die Hälfte und laufen los 🫣

    Um es kurz zu machen: Den Wasserfall finden wir nicht (ohne am Ende zu wissen, wo wir im wahrsten Wortsinne falsch abgebogen sind). Dafür durchleben wir eine kleine Ehekrise aufgrund unterschiedlicher Ansichten, wie mit spontanen Pavianbegegnungen umzugehen ist. Trotz alledem wird es eine sehr nette, gut zweistündige Wanderung mit schönen Ausblicken 🙃 Und wir sind wie so oft einfach froh, draußen zu sein.

    Das reicht uns dann aber auch erst einmal an Bewegung; es ist heute echt warm und wir freuen uns auf eine Dusche im De Zeven ...
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  • Wine Tasting mal anders

    31 Maret, Afrika Selatan ⋅ ☀️ 31 °C

    Oh mann, was sind wir schlecht. Edie schenkt uns dauernd unterschiedliche Weine ein und lässt uns raten, was wir da wohl im Glas haben. Ich versage völlig, Dirk ist ein klitzeklein wenig besser - wobei "besser" sehr weit entfernt von gut ist.

    Macht aber gar nix, denn wir erleben auf Kaapzicht gerade eine mega witzige Weinprobe. Edie ist ein super Typ, die Weine sind lecker und unser Nachmittag könnte nicht besser sein.

    Wir kennen Kaapzicht, weil Markus Schneider, Winzer aus der Pfalz, dessen Rotweine einen festen Platz in unserem Weinkeller haben, und Danie Steytler, Besitzer von Kaapzicht, gerne mal gemeinsam keltern. Und das wird dann immer ziemlich gut. Auf dem Weingut waren wir noch nie ... bis zu diesem Wine Tasting, das uns garantiert noch lange in Erinnerung bleiben wird.

    Wir machen anschließend noch einen Abstecher nach Kanonkop. Für uns immer wieder die Nummer 1, wenn es um Pinotage (gerne auch als Rosé) geht.

    Und dann beglückwünschen wir uns dazu, für abends kein Restaurant sondern ein Charcuterie Board im De Zeven gebucht zu haben. Wir sitzen gemütlich in einem der Lounge-Sofas, Blick auf die Berge und den Vollmond, der dahinter aufgeht, eine Flasche Wein aus der Honesty Bar ... wohliges Seufzen, simply enjoying.
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  • Zurück an der Küste

    1 April, Afrika Selatan ⋅ ☀️ 22 °C

    Wir sagen den Winelands Tschüss. Subtext "bis zum nächsten Mal". Es ist hier immer wieder so schön, so entspannt und dabei so genussreich. Was soll ich sagen? We like!

    Wir mögen aber auch die südafrikanische Westküste und die ist heute unser Ziel. Es sind nur zweieinhalb Stunden Fahrt bis Paternoster, deshalb können wir einen kleinen Schlenker durch den West Coast National Park einbauen.

    Die Bird Hides geben zwar leider nicht viel her, aber die Landschaft ist herrlich und wir können am Seeberg Viewpoint noch ein bisschen laufen.

    Und dann Paternoster. Wir haben ein Zimmer im Oystercatcher's Haven gebucht. Mit Privatterrasse. Und die ist der Hammer! Kann man nicht beschreiben, schaut euch einfach die Fotos an. Abgesehen von einem kurzen Spaziergang am Strand verbringen wir den Rest des Nachmittags genau hier 🤩

    Wo wir auch den Sonnenuntergang bestaunen, bevor wir zum Abendessen aufbrechen. Wir haben einen Tisch im The Noisy Oyster und lieben es sofort. Aufgemacht wie eine Fischerhütte, tolle Atmosphäre, nette Leute und das Essen einfach mega. Zum Vortisch gegrillte Austern für Dirk, Fischkroketten für mich und als Hauptgang Seafood Laksa. Boah, ich hätte darin baden können 😋
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  • Wieso jetzt doofes Wetter?

    2 April, Afrika Selatan ⋅ ☁️ 23 °C

    Wir hatten uns darauf gefreut, auf unserer privaten Terrasse zu frühstücken. Blick aufs Meer inklusive. Allerdings hatte die Wettervorhersage schon seit ein paar Tagen darauf hingedeutet, dass das ein Satz mit X werden könnte ...

    Wurde es auch. Regen und Gewitter setzen nachts ein, morgens war es nass, grau und hässlich (aber immerhin warm). So müssen wir also im kleinen Frühstücksraum sitzen ... Blick aufs Meer inklusive 😆

    Das Wetter bleibt den ganzen Tag durchwachsen, deshalb ist das schnell erzählt: Wir spazieren wenigstens mal kurz zur Paternoster Waterfront (nice, not more not less). Lassen uns zu einem Carrot Cake hinreißen (big and sweet). Und sitzen dann mehr oder weniger trocken auf unserer Terrasse, lesen und schauen ein paar Surfern zu.

    Das Abendessen im Gaaitjie ist lecker. Die Location ist echt nett; gefühlt sitzt man direkt am Strand. Alles in allem ein Tag, den wir uns anders gewünscht hätten und den wir als "gemütlich" abspeichern.
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  • It's Tölpel-Time

    3 April, Afrika Selatan ⋅ ☁️ 19 °C

    Schon schade, dass wir ausgerechnet in Paternoster den Regentag erwischen mussten. Hilft aber nix. Müssen wir halt nochmal wiederkommen 😁

    Heute ist das Wetter schon wieder sehr viel besser; wobei Sonne und Wolken noch ernsthafte Auseinandersetzungen haben ...

    Unsere Strecke heute ist lang; viel Zeit für Abstecher ist da eigentlich nicht drin. Aber! Lamberts Bay liegt fast auf unserem Weg. Und in Lamberts Bay gibt es eine Tölpelkolonie (Cape Gannets). Ich liebe Gannets, wir haben die schon 2017 hier in Lamberts Bay und später noch in Neuseeland (Australtölpel), auf den Galapagos-Inseln (Blaufußtölpel) und auch in Kanada beobachtet.

    Das Wetter ist vor allem an der Küste eher neblig. Sollen wir oder sollen wir nicht? Ja, wir sollen. Eine Tölpelkolonie auszulassen, das kommt nicht in die Tüte! Okay, das Licht ist diffus und seltsam, die Hammerfotos werden das nicht. Aber wir schauen diesen wunderschönen und dabei so unbeholfenen Vögeln einfach gerne zu. Licht hin oder her, es endet, wie es enden muss: in einem Fotorausch.
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  • Verzögerungen ... im Straßenablauf

    3 April, Namibia ⋅ ☁️ 25 °C

    Der Abstecher nach Lamberts Bay hat Zeit gekostet (ja, okay, auch weil jemand sich mal wieder nicht losreißen konnte 🫣). Ist aber alles noch okay, Google - das in Südafrika erstaunlich gut die Zeiten berechnet - sieht uns gegen halb sechs im Naries Namakwa.

    Und dann steht ein Polizist auf der Straße und bedeutet uns gestenreich, dass wir stoppen sollen. Unfall. Straße gesperrt. Forensics need to come and take photos. Das war's dann mit unserem Zeitplan.

    Es würde 20 bis 30 Minuten dauern. In Afrika heißt das übersetzt eigentlich, dass es mindestens eine Stunde dauert. Aber damit tun wir ihnen unrecht. Nach einer guten halben Stunde ist die Straße wieder freigegeben, wir können weiter.

    Dirk legt die Geschwindigkeitsbegrenzung großzügig aus und ziemlich Punkt sechs sind wir in Naries Namakwa. Eigentlich war nur ein Zwischenstopp irgendwo rund um Springbok geplant. Dann haben wir diese Unterkunft gefunden ... und gleich mal auf zwei Nächte verlängert 😁

    Unser "Mountain Chalet" ist mega. Wir wären hier echt gerne etwas früher angekommen, um das noch intensiver zu genießen. Auf jeden Fall bestaunen wir die Landschaft, den Sonnenuntergang und freuen uns auf morgen!
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  • Eine entspannte Wanderung

    4 April, Afrika Selatan ⋅ ☀️ 22 °C

    Unser Plan: ein gemütlicher Tag, ein bisschen wandern und unsere "Mountain Suite" genießen. Das klappt ganz hervorragend.

    Auf Naries Namakwa gibt es ein paar angelegte Wanderwege und die sind richtig schön. Nicht ganz klar sind die Kilometerangaben, die können one way sein oder ich hin und zurück. Nichts Genaues weiß man nicht. Wir laufen einfach mal los und zwar zuerst dem Quiver Tree Trail hinterher.

    Der führt mit wunderschönen Aussichten ganz entspannt zu einem Viewpoint. Und die Entfernung war dann wohl hin und zurück 🙃 Wir nehmen von der Hütte am Aussichtspunkt einen anderen Weg zurück. Nach zweieinhalb Stunden und gut acht Kilometern sind wir zurück.

    Ein gechillter Nachmittag auf unserer Terrasse mit einem kühlen Vergelegen Chardonnay. Genau so hatten wir uns das vorgestellt!
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  • Zwischenstopp am Fish River

    5 April, Namibia ⋅ ☀️ 25 °C

    Wir sind auf dem Weg nach Windhoek. Und der ist lang. Bei der Planung haben wir deshalb einen Kompromiss zwischen "Strecke machen" und "entspannt reisen" versucht. Das Resultat: zwei Stopps bis Windhoek, der erste am Fish River Canyon.

    Wir kommen kurz vor neun in Naries Namakwa los; bis zur Grenze sind es etwa anderthalb Stunden. Auf südafrikanischer Seite geht alles noch halbwegs zügig. Ausreisen, Car Check, Daumen hoch.

    Namibia macht es gewohnt kompliziert, was nicht besser geworden ist, seit letztes Jahr die Visumspflicht eingeführt wurde. Letztlich brauchen wir insgesamt eine gute Stunde für den Grenzübertritt 🙄 Unterhalten uns währenddessen aber immerhin nett mit einer Familie von La Réunion und ich kann mal wieder mein Französisch auspacken.

    Nach einer entspannten Fahrt mit wunderschönen Ausblicken zwischendurch checken wir am frühen Nachmittag in der Canyon Lodge ein, amüsieren uns über die fast zutraulichen Dassies und richten uns dann gemütlich auf der Lodgeterrasse ein.

    Fun Fact: Die haben hier Katholischer. Namibischen Wein, den wir vor ein paar Jahren auf dem "Weingut" probiert und dort auch superschön gecampt haben. Guess what? Natürlich trinken wir eine Flasche vom Weißwein (das Etikett behauptet, davon seien 2.480 Flaschen abgefüllt worden - etwas ganz Exklusives also 😁).

    Es ist insgesamt ein netter Zwischenstopp. Aber wir stellen einfach immer wieder fest, dass wir weniger und weniger zum Lodgetouristen taugen. Zu eng, zu viele Menschen, die wir seltsam finden. Nee, ist nicht unser Ding.
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  • Coffee Chat Break

    6 April, Namibia ⋅ ☀️ 21 °C

    2022, als wir wegen der Nach-Corona-Irrungen und -Wirrungen nicht wie geplant in den Richtersverld NP fahren konnten, waren wir für eine Nacht auf dem Mount Canyon Farm Yard bei Meisie gestrandet. Mit ihr und einem Franzosen hatten wir damals eine wirklich witzige Unterhaltung, an die wir uns gerne und oft erinnern.

    Wer nachlesen will: https://bei-schaubes.de/2022-hier-laesst-es-sic…

    In diesem Jahr liegt Mount Canyon direkt an unserer Route und für uns ist klar: Wir stoppen dort auf einen Kaffee. Was für eine herrliche Entscheidung! Kaum hat Meisie uns den Kaffee hingestellt, setzt sie sich zu uns und erklärt uns ihre (höchst amüsante und manchmal etwas verquer antiquierte) Sicht auf die Welt, die Touristen und das Wetter 🤣

    Über Touristen mit Akzent, die ungerechte Verteilung von Regen und das namibische Schulsystem früher wie heute bis hin zu Ehe, Kinder kriegen und LGBTQ ist alles dabei. Mega. Wir lieben es.

    Machen noch ein paar Fotos von den alten "Deko-Autos" und brechen dann gut gelaunt auf Richtung Kalahari.
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  • Gewitter in der Kalahari

    6 April, Namibia ⋅ ☁️ 24 °C

    Seit ein paar Tagen bekommt der Süden Namibias ordentlich Regen ab. Schon am Fish River Canyon stand überall Wasser. Dabei ist das so ziemlich die trockenste Gegend, die wir kennen. Auf dem Weg nach Mariental müssen wir mehrfach durch Wasser fahren - und das steht teilweise so hoch auf der Straße, dass Dirk den 4x4 zuschaltet. Sicher ist sicher (und wir haben da ja so ein kleines Trauma 😬).

    Kalahari. Regen. Gewitter. Kommt uns irgendwie bekannt vor. Mit dem Unterschied, dass wir heute in einer Lodge übernachten und nicht im Zelt 😆
    Wir kommen nachmittags in der Kalahari Anib Lodge, unserem zweiten Zwischenstopp auf dem Weg nach Windhoek, an und mit uns sagen auch die ersten Regentropfen Hallo. Die bekommen sehr schnell sehr viel Gesellschaft, so dass wir uns mit dem Rock Shandy und unserem MyCity-Spiel doch lieber unters Dach der Bar verziehen.

    Der Manager erzählt uns später, dass es 50 mm waren, die da runtergeprasselt sind. Zum Sonnenuntergang wird es trockener - was meist tolle Lichtstimmung verspricht. Leider entscheide ich mich zu spät, die Kamera noch zu holen, da ist das schönste Schauspiel schon vorbei. Es reicht nur noch für ein passables Bild. Hmm. Müssen es die Handyfotos tun.
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  • Windhoek-Intermezzo

    7 April, Namibia ⋅ ☁️ 20 °C

    Fühlt sich seltsam an, so mitten im Urlaub in Windhoek zu sein. Das hier ist der verheißungsvolle Anfang oder das sentimentale Ende einer Tour. Jetzt sind wir mittendrin. Aber wir kommen damit klar 😎

    Ich fasse unsere Zeit in Windhoek mal in einem Footprint zusammen; so spannend ist das nämlich nicht 😉
    (Und weil nicht viel passiert ist, gibt's auch ganz viele Fotos vom Essen ...)

    Windhoek Tag 1
    Task 1: Mietwagen abgeben. Task 2: Landy bei Gunther abholen 😁 Endlich haben wir unsere Diva wieder. Und vermeintlich hat Gunther ihr auch das Alarmgehupe abgewöhnt. Wir sind gespannt ...

    Eigentlich wollen wir auch noch eine namibische SIM-Karte besorgen, aber der MTC-Laden ist gerappelt voll. Nach einer knappen Stunde geben wir auf, weil es vermutlich nochmal zwei gedauert hätte. Probieren wir morgen Vormittag in der Maerua Mall nochmal.

    Den Rest unserer Windhoek To Dos vertagen wir auch auf morgen. Heute genießen wir nur noch ein gutes Stück Fleisch in der Stellenbosch Wine Bar.

    Windhoek Tag 2
    Hey, es hat die komplette Nacht durchgeregnet. Beim Rivier unten an der Straße ist eine Wasserdurchfahrt (wir hätten ja sogar gedacht, dass das Rivier läuft). Seltsames Wetter. Für unsere heutigen Pläne völlig egal, für die nächsten Tage eher beunruhigend ...

    Wir machen unsere Einkaufstour: namibische SIM-Karte (diesmal geht's fix), Großeinkauf beim Spar in der Maerua Mall, vorbestelltes Fleisch bei Wolfgang in der Klein Windhoek Schlachterei abholen, Getränke im Embassy, unserem Lieblings-Bottlestore, besorgen, Rinderfilet, Lamm und Knobibaguette im Kalahari Meat Market einkaufen.

    Oder auch nicht 😳 Rinderfilet ist aus! Drama! Alarm! Das geht nicht. Ich will Lieblingsnudeln. Und in die gehört nun einmal Rinderfilet. Die Lösung dieses Problems vertagen wir auf später.

    Ach ja - zwischen den ganzen Einkäufen besorgen wir uns noch das Permit für Mirabib beim MEFT. Und suchen wie beim letzten Mal verzweifelt den Eingang. Durch die Tiefgarage und dann feste an der vergitterten Tür rütteln. Leute, das ist ein Ministerium ...

    Drei Tage wollen wir in Mirabib bleiben. Kann die junge Frau hinter der Glasscheibe nicht glauben. "Three days?" "Yes." "But you know that this is a bush camp?" Ja, wissen wir. Und "Bush Camp" ist ziemlich geschönt, denn in Mirabib gibt es genau: nichts! Deshalb wollen wir da hin.

    Wir räumen nachmittags schon mal unseren Campingkram zurecht. Was immer ziemliches Chaos bedeutet ... aber erstaunlicherweise ist am Ende (fast) alles da, wo es hingehört 😁

    Und ich bekomme das, was ich letztes Jahr schon wollte, aber zu Hause vergessen hatte: Löwen-Aufkleber auf dem Landy 🦁🏒

    Abends wollten wir eigentlich im Butcher's Block essen. Aber der Regen reduziert die verfügbaren Plätze deutlich, nix mehr frei. Wir weichen ganz fantasie- aber keinesfalls genusslos auf das Stellenbosch aus.

    Morgen starten wir die Campingtour. Ich habe ein bisschen Angst vor dem Wetter ... gestern sind rund um Sesriem alle Riviere gelaufen. Mal sehen, was uns erwartet.
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  • Wetter-Wette

    9 April, Namibia ⋅ ☁️ 23 °C

    Grau. Und nass. Nicht ganz unser Wetter und vor allem auch nicht das, was wir unter Namibia-Wetter verstehen. Andererseits ist es wie immer: Das Land braucht den Regen dringend und wir freuen uns schon auch irgendwie mit den Namibiern.

    Trotzdem: Grau und nass in Windhoek ist nicht richtig. "Hamburger Wetter", meint Marco. Darüber müssen wir lachen. Ganz so heiter ist uns allerdings nicht zumute, denn mal abgesehen von den positiven Seiten für die Landschaft sind Regen und Gewitter definitiv keine guten Begleiter beim Campen.

    Wir hatten gestern schon überlegt, was wir machen. Ob wir ausweichen.
    Entweder geographisch oder auf feste Unterkünfte. Aber wir freuen uns schon so lange aufs Campen und vor allem auf Mirabib. Die Wettervorhersage meint, nach Samstag sei der Regen überstanden. Das schaffen wir irgendwie. Wir ziehen unser Programm durch und hoffen auf einen gnädigen Wettergott.

    Bis Rehoboth bleibt das Wetter heute Vormittag fies. Dann biegen wir von der Teerstraße auf die Schotterpad Richtung Westen ab. Wetter wird deutlich besser, Straße dramatisch schlechter. Puh, das ist mal wieder eine Gravelroad aus der Hölle.

    Zum Glück ist es nicht weit bis Nauams! Und wir sind mega glücklich, endlich wieder mit dem Landy unterwegs zu sein. Was uns irritiert, ist diese grasgrüne Landschaft mit Seen zwischendurch ...
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  • Und dann ...

    10 April, Namibia ⋅ ☀️ 18 °C

    ... beißt die Maus das Kabel durch 😳
    Plötzlich ist es dunkel. Wir hatten uns auf Campsite #2 in Nauams eingerichtet - richtig tolle Campsite übrigens. Waren dabei, das Grillen vorzubereiten. Die Lichterkette hing auch schon, leuchtete ... auf einmal nicht mehr.

    Erst haben wir die alte, verschrammelte Powerbank in Verdacht. Aber nee. Es war die Rache der Maus dafür, dass wir ihr nicht unsere Springbocklende überlassen haben. So ein Mistvieh. Wir müssen beide lachen - sowas ist uns auch noch nie passiert.

    Noch kurz zu Nauams: Die Campsite ist, siehe oben, richtig super. Schön angelegt und mit einem großen überdachten Platz, vor allem bei diesem Wetter ist das mega. Sogar die Feuerstelle ist unter dem Dach, so dass wir trotz Tröpfelei grillen können. Endlich wieder! Springbocklende, Knobibaguette und dazu ein Kanonkop Pinotage. Hatte ich bereits erwähnt, dass wir gerne campen? 😁
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  • Ganz gemütlich

    10 April, Namibia ⋅ ☀️ 22 °C

    Halb neun! So spät waren wir auf dieser Tour noch nie. Passiert uns auch meist nur, wenn wir im Dachzelt schlafen. Da kann selbst Dirk sich nochmal wohlig rumdrehen.

    Wir bleiben heute in Nauams, was bedeutet, dass wir in aller Ruhe frühstücken und dann anderthalb Stunden spazieren gehen. Die haben hier einen "Follow the Bones"-Trail 🤣 Da hängen dann immer mal Tierknochen in den Bäumen, die schnitzeljagdartig den Weg weisen.

    Das laufen wir ein Stück, dann biegen wir auf einen anderen Weg ab, der uns auf einen kleinen Hügel führt und uns schöne Ausblicke beschert. Ausblicke über knatschgrüne, mit Blümchen durchsetzte Landschaft. Das ist so absurd, dass sogar mein Göttergatte, der sonst bei jedem Blümchenfoto mit den Augen rollt, anfängt, Botanik zu fotografieren ...

    Das Wetter ist besser, als erwartet. Angenehme Temperaturen, ein Mix aus Sonne und Wolken. Echt schön. Ändert sich nachmittags leider, da regnet es sich ein und um uns herum donnert es kräftig.

    Das wird auch nicht mehr besser, zwischendurch schüttet es so heftig, dass wir selbst unter dem Dach nas werden. Zwischen den Schauern blinzelt auch immer mal die Sonne durch die Wolken - und die damit einhergehende Lichtstimmung ist durchaus spannend.

    Wir verbringen schon allein wegen des Wetters einen eher faulen Tag, grillen abends Zebralende 😋 und sitzen vor dem Busch-TV ... in das es immer mal reinregnet.
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  • Diese Klarheit flasht uns

    11 April, Namibia ⋅ ⛅ 24 °C

    Völlig irre! Ich kriege mich kaum noch ein. Unsere Route führt heute über den Spreetshoogte Pass. Den kennen wir, der ist ziemlich steil und landschaftlich ziemlich schön. So weit so gut.

    Als wir heute um die Ecke biegen und auf die Passhöhe zufahren, kriegen wir beide den Mund nicht mehr zu. Und bei mir sprudeln dauernd Begriffe wie "Wahnsinn!", "Krass!", "Wow!" Ja, in (unserem) Frühjahr ist die Luft hier ohnehin klarer als im Herbst. Aber was die Regenfälle der letzten Zeit vollbracht haben, ist schlichtweg beeindruckend. Einen so klaren Blick hatten wir hier gefühlt noch nie.

    Diese Klarheit bleibt uns entlang der Strecke erhalten; dazu kommt eine grüne Landschaft, die so gnadenlos gar nicht nach Namibia aussieht. Und das i-Tüpfelchen ist ein echter Fluss, der am Gaub Pass fließt. Und ein grüner Kuiseb-Canyon, der sonst nur Stein und Staub ist. Das gibt es alles gar nicht.
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  • Back again in Mirabib

    11 April, Namibia ⋅ ⛅ 32 °C

    Eins vorab: Die Strecke hierher war in weiten Teilen gruselig. Wir verdrängen daheim ja immer ein wenig, dass die Straßen in Namibia von Jahr zu Jahr (signifikant) schlechter werden. Ein einziges Wellblech, Gerüttel und Geschüttel, das im Landy gleich doppelt so laut und rappelig ist.

    Egal. Gegen zwei erreichen wir Mirabib, das große Nichts. Und für uns einfach ein im wahrsten Sinne des Wortes seelenruhiger Ort. Wir hoffen, dass wir wieder die Campsite unter dem Felsen bekommen. Und tatsächlich: Sie ist frei. Dirk ömmelt den Landy unter den Felsen - und dann erwischt uns die Erkenntnis, dass wir so keine Chance haben, das Solarpanel aufzustellen.

    Hmm 🤔 Was nun? Wir lassen den Landy stehen und machen uns zu Fuß auf, die anderen Campsites auf ihre NikiDirk-Tauglichkeit zu überprüfen. In der Tat gibt es da eine, die gut für uns aussieht. Da steht aber der Ranger ...

    Kurzer Plausch, dann ist er bereit, sein Auto wegzufahren und uns die Site zu überlassen. Jippie! Die ist auch richtig schön, hat den Tag über viel Schatten und durch ihre etwas erhöhte Lage einen mega Blick. Jo. Hier halten wir es aus.

    Abends gibt es endlich Lieblingsnudeln. Ihr erinnert euch, dass wir im Kalahari Meat Market kein Rinderfilet bekommen hatten? Was soll ich sagen: Die Nudel schmecken auch mit Springbocklende und einem Kaapzicht Syrah hervorragend 😁
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