• Susann und Reto on Tour
  • Susann und Reto on Tour

Südliches Afrika 2026

Wir bereisen mit einem Wohnmobil Südafrika, Botswana, Simbabwe & Namibia während 2 Monaten Czytaj więcej
  • Windhuk

    29 stycznia, Namibia ⋅ ☁️ 25 °C

    ein Mal mehr konnten wir einen wunderschönen Campingplatz, mitten in der Hauptstadt Namibias anfahren. Einen Platz, der mit so viel Geschick und Liebe gestaltet wurde, haben wir wirklich nicht erwartet.
    Am zweiten Tag wurden wir von einer lokalen Reiseleiterin auf eine Tour durch Windhuk geführt.
    Naja, die Stadt an sich bietet nicht viel, dafür waren die Erzählungen sehr interessant.
    Wir erfuhren, dass hier die Bezeichnungen "schwarz", "weiss" und "farbig" ganz normal und korrekt sind. Auch dass alles, was nicht niet- undnagelfest verstaut, oder verschlossen ist ratz fatz gestohlen wird. Alle Gebäude und Parks sind mit hohen Elektrotzäunen, oder Natodraht umgeben.
    Namibia war von 1884 bis 1915 als Schutzgebiet eine deutsche Kolonie und hiess Deutsch-Südwestafrika.
    Schon erstaunlich, dass hier und an anderen Orten richtiges deutsch gesprochen wird. Auch Strassen und Schulen tragen deutsche Namen. Sogar einen deutschsprachigen Radiosender gibt es, wir konnten zum Beispiel Helene Fischer und Peter Maffay geniessen.
    Wichtig zu wissen ist auch, dass die deutsche Herrschaft nichts mit Apartheit zu tun hat.
    Auf dem Weg nach Windhuk passierten wir einen Steinbruch. Es wird "blauer" Marmor abgebaut. Und wohin wird er exportiert ????
    Na ??? Nach Italien, genauer nach Carrara 😁😁.
    Den Abend genossen wir auf "Geschäftskosten" im fantasievollen "Joes Beerhouse"
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  • Spitzkoppe

    31 stycznia, Namibia ⋅ ☀️ 32 °C

    Die Spitzkoppe ist ein Inselberg mit 1728 m Höhe 120 km östlich von Swakopmund in Namibia, der seine Umgebung 700 Meter überragt. Aufgrund ihrer markanten Form wird sie auch als das „Matterhorn Namibias“ bezeichnet und gehört zu den meistfotografierten Bergen des Landes.

    Hurra !!!!
    Wir konnten unsere Rumpelkiste endlich gegen ein neues Auto tauschen. Ah, war das ein schönes Gefühl, ein normales Vehikel zu fahren !!
    Wieder einmal auf Wellblech reisten wir zur Spitzkoppe. Wie oben erwähnt, steht der Berg in einem wahrlich fantastischen Gebiet.
    Nach dem Essen trafen alle um ein Lagerfeuer ein, plauderten und tranken etwas, als eine Gruppe Schwarzer auftauchte und Lieder sangen und dazu tanzten. Die meisten Lieder waren sakraler Natur, wurde aber mit einer unglaublichen Leidenschaft vorgetragen, wie es nur die Einheimischen können.
    Der Clou war, dass am Schluss eine Sängering ihre Trinkwasserflasche leerte und sie mit Wein aus dem Karton auffüllte. Alle lachten herzlich 😁, doch nach einer Viertelstunde konnten sie nicht mehr geradeaus gehen 😮😮.
    Eine herrliche Abendstimmung rundete den Tag ab.
    Und begrüsste uns am nächsten Morgen
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  • Swakopmund

    1 lutego, Namibia ⋅ ☀️ 22 °C

    die Stadt, mit 26ˆ000 Einwohnern, ist ebenfalls sehr deutsch geprägt.
    Wir erreichten sie, nach 270km, auf zum Teil auf wiederum holprigen Strassen (war mit dem neuen WoMo null Problemo) und dann schnurgerade auf der B2.
    Diese Stadt ist, im Gegensatz zu Windhuk, sehr hübsch. Sauber, mit schönen Häusern, einem netten Strand und vielen Geschäften und Resaturants, erfüllt sie die Ansprüche an einen Touristenort.

    Es war fast ein Klimaschock, als wir aus der Wüstengegend, mit 35 Grad, hier an den Atlantik kamen. 25 Grad war schon das höchste der Gefühe.

    Wir werden hier drei Tage bleiben, gut auf unsere Sachen aufpassen und einiges erleben können.
    Zum Beispiel einen Flug über die Dünen, eine Ausfahrt mit einem Katamaran zu den Delphinen, die "Living Desert" besuchen, oder einen Ritt per 4x4 in die Wüste.
    Mal sehen, was wir davon entdecken können ....
    Übrigens stehen wir schon wieder auf einem fantastischen Camp, mit eigenem Bad- und WC-häuschen. Strom und Wasseranschluss.
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  • living desert

    2 lutego, Namibia ⋅ ☀️ 26 °C

    kaum auf und das private Badezimmer genossen, die Wäsche zum waschen abgegeben, wurden wir schon zu einer Tour in die Wüste abheholt.
    Unglaublich, was die Guides alles in dieser unwirklichen Gegend fanden. Für uns war es einfach eine eindame Landschaft, aber sie entdeckten nicht nur Spuren sondern auch fast unsichtbare Schlangen, Echsen, Blindschleichen, durchsichtige Gekkos und drei Chamäleons, nebst verschiedenen Insekten.
    Von nun an werden wir öde Gegenden mit anderen Augen sehen. Zurück fuhren wir auf einem zügigen Ritt über die grossen Dünen der Namib-Wüste.

    Am Nachmittag bummelten wir nochmals in die Stadt und genossen den schönen Abend
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  • ein Pelikan kommt selten allein

    3 lutego, Namibia ⋅ ⛅ 20 °C

    um acht Uhr wurden wir mit Kleinbussen bei der Rezeption abgeholt und zur Walfischbucht gefahren. Dort wurden wir schnurstracks auf einen Katamaran verschifft und stachen in See.
    Ernst, ein alter Bootsmann, erklärte uns schon mal die Regeln auf See uns schon bald sahen wir die ersten Robben, wie sie im Meer spielten. Viele der Robben hielten eine der "Flossen" aus dem Wasser und schwammen seitwärts, wer weiss warum ???
    Ihre Körpertemperatur ist etwa 37 Grad Celsius und sie können etwa vier Stunden im kalten Atlantik schwimmen und fressen, bevor sie auskühlen. Halten sie eine Flosse in die 30 Grad warme Luft, erwärmt sich ihr Blut und so können sie ca. eine Stunde länger im Meer bleiben.
    Hier draussen gab es keine Spatzen, abere andere Vögel, die genau so frech waren - Pelikane !
    Die grossen Kerle flogen mit Schwung einfach an Deck und hatten überhaupt keinen Respekt, Sie versuchten alles zu klauben, was essbar war.
    Weiter draussen fuhren wir an einer Bohrinsel vorbei, bis zu der Landzunge (reiner Sand), die von ca. 6 tausen Robben, in vielen Gruppen bewohnt wird.
    Hier kamen einige Delfine (Tümmler) hinzu, welche unser Boot begleiteten.
    Zwischen diesen Erlebnissen zauberte die Crew ein Vormittagsbuffet vom Feinsten hervor. Gestartet wurde mit Champagner und Austern, gefolgt von allerhand Köstlichkeiten und Getränken.
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  • Fahrt in die grössten Dünen

    3 lutego, Namibia ⋅ ⛅ 25 °C

    gleich nach der Bootstour wurden wir auf die wartenden SUVs aufgeteilt und wir fuhren gleich los, Richtung Süden.
    Bei der Tankstelle wurde der Druck der Reifen auf 1 bar reduziert und man konnte noch schnell auf die Toilette gehen.
    An den rosafarbenen Salzfeldern vorbei, wo sich tausende Kormorane sonnten und hunderte Flamingos im salzigen Wasser Futter suchten, bogen wir auf der Piste zu den Dünen ein.
    Zunächst an der Küste entlang, wo wir wiederum Robben sahen. Lebendige und andere, die bald von den Schakalen und Hyänen augeräumt werden.
    Gegen Mittag wurden wir mit Champagner und einem Mittagsbüffet überrascht, was wiederum vorzüglich war (wird langsam zur Gewohnheit 😁).
    Das fotofrafieren der Dünen, mit ihren Farben und Formen war äusserst schwiereig, da es ausser Sand nichts gab, was einen Kontrast, oder Vordergrund ergab.
    Aber fürs Auge war es ein tolles Erlebnis. Besonders die Ralleyturns gefielen uns sehr gut,
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  • durch die Namibwüste nach Solitaire

    4 lutego, Namibia ⋅ ☁️ 28 °C

    und wieder war früh aufstehen die Devise. Gar nicht so einfach, nach dem gestrigen, gemeinsamen Abendessen im Campig-eigenen Restaurant "ols steamer". Es wurde nämlich ein erstklassiges Menü, mit Vor- Haupt- und Dessertgang aufgetragen, dazu ein leckerer Weisswein 🍸🥩🥗🍰☕.

    Nun denn, auf gehts !
    Weiter zur Walfischbucht (Walwis Bay), wo wir gestern in den Dünen herumgekurft waren.
    Etwa 250km Gravelroad erwarteten uns, gemäss Ansage in schlechtem Zustand, sodass wir mit mindestens 7 - 8 Stunden Fahrzeit rechneten.
    Doch wie man ja weiss: erstens kommt es anders als man denkt 😉
    Die C14 war nämlich frisch gepflügt worden und man konnte locker mit 60 km/h davon flitzen.
    Ein seltener Köcherbaum, der Kuisab Canyon, die Fahrt über den Gaub Pass und das Überqueren des "Top of Capricorn", den Wendekreis, welcher die tropische Zone beendete, waren ein echtes Vergnügen, zumal wir eine öde und langweilige Strecke erwarteten.
    Susann musste sich gut konzentrieren, doch wir haben viel gesehen und waren froh, nach nur 5 Stunden Solitaire erreicht zu haben.
    In der ausgezeichneten, kleinen Bäckerei kauften wir leckere Cinamon- und Cocosrings, die wir zusammen mit einem Kaffe genossen.
    Ah, ja, wir bekamen noch Besuch, am Abend 😁
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  • Sesriem Canyon

    5 lutego, Namibia ⋅ ⛅ 28 °C

    07:15, wieder auf guten Schotterpisten rollten wir zügig nach Sesriem. Nach dem Einchecken im Park besuchten wir den Sesriem Canyon. Noch war die Temperatur angenehm, um in den Canyon hinunter zu steigen. Er ist an sich nichts Besonderes, dass ein solcher Graben aber mitten in der Wüste entsteht, ist doch sehr bemerkenswert. Alles ist staubtrocken und irgendwie muss viel Wasser hinunterfliessen. Tatsächlich war in einigen Löchern Wasser drin.
    Das Camp war wieder toll, lediglich der Untergrund war sehr sandig, einige WoMos blieben darin stecken 😉.
    Das heutige Briefing war nur ganz kurz, ein Sandsturm motivierte Michi, es kurz zu fassen 🌬🌬😁😁
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  • bei big Daddy und big Mama

    6 lutego, Namibia ⋅ ⛅ 21 °C

    unser heutiges Ziel waren die grossen Sossusvlei Dünen in der Namib Wüste, 60 km vom Camp entfernt.
    Damit wir rechtzeitig zum Sonnenaufgang dort ankamen, mussten wir bereits um 4:45 Uhr aufstehen und sozusagen im Dunkeln Frühstücken.
    Das Gate zum Park öfffnet erst zum Sonnenaufgang, aber die Gäste vom Camp durften es schon eine Stunde früher, also um halb sechs passieren.
    Die Fahrt dort hin mit dem WoMo war kein Problem. Während der Hochsaison, im Mai - Juli, soll hier eine wahre Ralley um die besten Plätze stattfinden. Vom Gate/Parkplatz aus wurden wir auf den letzten 4.5km mit Geländewagen zu den Dünen gefahren.
    Die meisten Dünen, links und rechts des sehr breiten Flussbettes tragen Namen, wie "Düne 45", "big Daddy", oder "big Mama".
    Gemäss Auskunft vom Fahrer führte der Fluss Tsauchab 2019 zum letzten Mal Wasser. Damals war sogar alles überschwemmt. Dennoch gibt es viele Bäume und Sträucher im Tal, weil das kostbare Nass ein paar Meter unter der Oberfläche zirkuliert.
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  • zum Schloss Duwisib

    6 lutego, Namibia ⋅ ⛅ 26 °C

    nach dem Ausflug zu den Dünen setzten wir die Fahrt weiter nach Duwisib. Natürich wieder auf Schotterpiste, obwohl unsere Fahrzeuge dafür nicht geeignet sind. Aber wir lernten damit umzugehen. Die Weierreise war nur durch wenige Attraktionen interessant. Man konnte überraschenderweise Nashörner sehen, oder spektakuläre Furten überqueren, weil es in der Nacht regnete.
    Am Ziel fanden wir uns nicht nur im Camp ein, sondern stoppten bei einem Schloss, gleich daneben.
    Es wurde 1908 von Hansheinrich von Wolf, einem reichsdeutschen Offizier und Grosgrundbesitzer mit allem damaligen Luxus gebaut, der im Laufe der Zeit "verdunstete"
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  • Aus

    7 lutego, Namibia ⋅ ☀️ 29 °C

    nein, es ist noch lange nicht aus 😁.
    In diesem Ort liegt unser heutiges Camp, genauer : Klein Aus Vista.
    Wir konnten endlich mal ausschlafen, denn der Weg hierhin war nur 260km. Die Umgebung war sehr abwechslungsreich, wir sahen Onyxe, Rinder, Pferde, Strausse und ein augeschrecktes Gnu. Es war immer wieder erstaunlich, wieviele Farmen sich so weit weg in der Öde befinden.
    Und am Abend haben wir wieder Besuch bekommen; und Simone hat die Milchstrasse fotografiert.
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  • Lüderitz, Diaz Point

    8 lutego, Namibia ⋅ 🌬 20 °C

    Die Stadt mit ca. 17¨000 Einwohnern, liegt an der Atlantikküste und wurde vorwiegend durch den Diamantenhandel berühmt.
    Allerdings wurde das riesige Gebiet der Diamantenfeldern erschwindelt 😉.
    Der Bremer Tabakhändler Adolf Lüderitz landete 1883 in der Angra Pequena. Er wollte das allgemein als wertlos angesehene Land um die Bucht erwerben, weil er hoffte, dort Bodenschätze zu finden und kaufte ein in allen Richtungen fünf Meilen großes Landstück ab, um darauf einen Handelsposten zu errichten.
    Nach Vertragsabschluss weiterer Landkäufe von den Einheimischen wurde dem Verkäufer klargemacht, dass es sich nicht um englische Meilen, sondern selbstverständlich um preußische Meilen zu 7,5 Kilometer handelte und der Häupling damit den Grossteil seines Stammesgebietes verkauft hatte. Dieser Handel ging als „Meilenschwindel“ in die Annalen ein.
    1908 wurden beim Bau der Schmalspurbahn Diamanten gefunden, die lose im Sand lagen. Man kann sich gut vorstellen, was danach geschah !
    So wurden Orte wie Kolmanskuppe von den Deutschen aufgebaut, um die edlen Steine zu finden.
    Heute ist Kolmanskuppe eine Geisterstadt und wir konnten sie mit einem Guide besuchen.
    Die Fahrt dorthin, auf der B2, war sehr konfortabel, war diese Strasse doch vollständig asphaltiert. Die Landschaft wahr aber seeehhhhr öde und der Sturm wehte tonnenweise Sand über die Ebene, auch die Bahnlinie war stellenweise unter Dünen vergraben.

    Das Camp am Diaz Point war über 22km Sandpiste zu erreichen. Der Sandsturm hielt weiterhin an, so konnten wir uns, direkt am Meer, nur in einem Schelter zusammensetzen, den Wein geniessen (ihr müsst denken, dass wir nur am trinken sind 😉) und den Tümmlern zuschauen.

    (Bartolomeu Diaz landete 1487 auf der Suche nach dem Seeweg nach Indien als erster Europäer in der Großen Bucht bei Lüderitz)
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  • Keetmanshoop

    9 lutego, Namibia ⋅ 🌬 26 °C

    der Sturm hat sich in der Nacht etwas beruhigt, aber nicht so, wie es der Camp-Chef vorausgesagt hatte. Wir schliefen dennoch sehr gut, so wie auf einem Schiff, das sich in den Wellen wiegt.
    Der Wind war immernoch stark genug, um das Frühstück vom Tisch wehen zu wollen, also speisten wir ausnahmsweise drinnen.
    Zunächst holperten wir wieder
    auf der Strasse an Düden vorbei, die im Morgendlicht faszinierende Schatten warfen.
    Neben uns fürten die Schienen einer Schmalspurbahn her, die stellenweise so hoch mit Sand bedeckt ware, dass wahrscheinlich noch lange kein Zug fahren wird.
    Und wieder lauter Nichts, 200km geradeaus, neben uns immernoch die Schienen.
    von Lüdertz nach Keetmanshoop, 350km, dazwischen drei Dörfer und drei Autos 😮😮
    Dennoch haben wir Schakale, Strausse, Wildpferde und Farmen mit Rindern, Schafen und Ziegen gesehen.
    Am Bahnhof Buchholzbrunn vorbei und wir kreuzten das dritte Auto seit 300km, davon ein Deutscher und ein Berner, beide starke 4x4 SUV's
    Es musste irgendwo geregnet haben, denn wir sahen ab und zu kleine Senken mit Wasser darin, auch kleine Bäche führten Wasser
    Die Strassen B4 und B1 waren in tadellosem Zustand, wir passierten sogar eine Stelle, an der bei dem heissen Wetter, etwa zehn Arbeiter damit beschäftigt waren, kleine Ritzen mit Teer auszufüllen.
    Ebenfalls sehr gut fanden wir, dass alle ca. 20km ein schattiger Rastplatz vorhandrn war,
    In Keetmanshoop angekommen, war einkaufen, tanken und AdBlue nachfüllen gefragt. So ganz nebenbei bemerkt, wir sind mit dem neuen Auto, ein Sprinter überaus zufrieden.
    Die paar letzten Kilometer holperten wir gemütlich auf den heutigen Rastplatz : "Quivertree Forest Campsite". Dazu gehört einer der grössten Quivertree (Köcherbaum) Wälder Namibias.
    Die wasserspeichernden Bäume heissen so, weil die Eingebohrenen aus den Ästen ihre Köcher, für Pfeil und Bogen herstellen. Sie hacken einen Ast zurecht und legen ihn in die Glut. Dadurch härtet sich die Rinde und der feuchte Inhalt zerkocht und verdampft. Nun können sie den Ast ausschaben, verzieren, mit einer Tiersehne versehen und benutzen.
    Am Abend sassen wir gemütlich zusammen, warfen unsere Speisen auf den Grill und genossen den sternenklaren Abend, ohne Sandsturm
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  • Naute Dam und Gin

    10 lutego, Namibia ⋅ ☀️ 34 °C

    die Sonne ging auf und schien durch die schmutzigen Fenter ins WoMo. Wir konnten heute gemütlich Frühstücken und trafen uns am Naute Damm, der ausschliesslich als Wasserreservoir genutzt wird, um gemeinsam zur Naute Kristall Distillery zu fahren.
    Wir wurden herzlich empfangen und wurden mit Salat, feinem Brot und diversen Zutaten verwöhnt. Während wir den Gin, der hier aus Datteln gebrannt wird, verkosteten, wurde uns viel über die Entstehung und den Bettieb der Destille erklärt.
    Sie stellen auch Likör und Nappa (einen Grappa) her.
    Rund um die Brennerei wachsen tausende Dattelpalmen und Reben.
    Wie es sich gehört, kauften wir eine Flasche vom leckeren Likör und eines der herrlichen Brote.

    Unsere Reise setzte sich weiter fort, zum beeindruckenden Fish Canyon Roadhouse, wo wir unsere "Zelte" aufschlugen.
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  • Springbok

    11 lutego, Afryka Południowa ⋅ ☀️ 29 °C

    nö, ist kein Tippfehler, es ist der Name des ersten Ortes, wenn man von Namibia über den Oranje Fluss nach Südafrika einreist.
    Der Übertritt nach ZA war absolut einfach, verglichen mit den anderen afrikanischen Ländern sogar sehr einfach.
    1. bei der Ausreise Pass stempeln lassen
    2. über den Fluss fahren
    3. beim einreisebüro Pass zeigen, Autonummer melden, Laufzettel entgegennehmen
    4. beim Schalter 1 Laufzettel zeigen, Pass stempeln lassen
    5. beim Schalter 3 Zettel zeigen und Autonummer angeben
    6. am Ausgang der Grenzstation Laufzettel abgeben
    7. bei der Veterinärstation den Kühlschrank öffnen und kein Fleisch, Obst, oder Eier dabei haben
    FERTIG, absolut easy - oder ?.
    Mit den Beamten, in ihren schmucken Uniformen, konnte ich sogar plaudern und scherzen 😁😁.

    Dann setzte sich die Fahrt flott weiter. Das Grün am Grenzfluss verschwand, wie es erschienen war; nach ein paar hundert Metern.
    Es war alles wie auf der namibischen Seite, öde, karg und heiss. Der einzige Unterschied : überall lag Müll herum - schade!
    Zum Glück konnten wir auf der trostlosen, 350km langen Strecke mit 100km/h fahren, zum Teil fuhren wir 100km weit, ohne die geringste Richtungsänderung und ohne Gegenverkehr.
    Auf dem Camp in Springbok gab es zwei Waschmaschinen, die wir gut füllten und die Wäsche an der warmen Luft an die Leinen hängten.
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  • Lambert's Bay

    12 lutego, Afryka Południowa ⋅ 🌬 23 °C

    Vanrhynsdorp
    Die Kokkerboom Nursery (auch Kern Succulent Nursery genannt) am Ende der Voortrekker Street gilt als die größte Sukkulentengärtnerei in Südafrika

    Clanwilliam ist eine Stadt in der Lokalgemeinde Cederberg und liegt etwa 230 Kilometer nördlich von Kapstadt. Clanwilliam ist eine der ältesten Städte Südafrikas und liegt am Fuß der Zederberge (Cederberg). Hier befindet auch der Zusammenfluss des Olifants River mit dem Jan Disselsrivier, dementsptechend gibt es hier genug Wasser für Landwirtschaft.
    Clanwilliam bildet das Zentrum des Anbaugebietes des Rotbusch-Tees. Daneben ist Clanwilliam für seine außerordentliche Blumenpracht im Frühjahr bekannt.
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  • Langebaan

    13 lutego, Afryka Południowa ⋅ 🌬 20 °C

    soll ein schöner und sicherer Touristenort sein, aber wir waren die einzigen Touris. Dennoch verbrachten wir einen wunderbaren Abend in einem hölzernen, urigen Freiluftlokal. Die 10 Gänge waren praktisch alle Fischgerichte, die wir nicht mit Messer und Gabel assen, sondern mit zwei Muschelschalen, die als Besteck dienten. Alle Speisen wurden unter freiem Himmel auf offenem Feuer zubereitet.
    Zum krönenden Abschluss wurde Lobster serviert.
    Der Weg hin und zurück führte zu Fuss dem Strand entlang.
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  • Melkbossrand

    14 lutego, Afryka Południowa ⋅ 🌬 22 °C

    liegt nördlich von Kapstadt.
    Auf dem Weg dorthin durchquerten wir den West Coast Nationalpark, welcher für die reiche Vogelwelt bekannt ist. Leider wussten die Vögel nicht, dass wir untetwegs waren, vielleicht waren sie auch wegen dem heutigen Valentinstag anderweitig beschäftigt 😉
    Gegen Mittag trafen wir in Bloubergstrand ein. Ein wirklich schöner, gehobener Ort, wo die Kapstädter gern Ferien machen.
    An der grossen Lagune luden hübsche Restaurants, mit schönem Blick aufs Meer zu verweilen ein.
    Wir gönnten uns seit vielen Wochen eine herrlich Pizza 🍕 und schauten dabei den Kite-Surfern zu
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  • Cape Town, die Stadt

    15 lutego, Afryka Południowa ⋅ ☀️ 24 °C

    Stadtführung per Bus und zu Fuss,
    Nach einer Stadtführung, bei der von einer sehr kompetenten Reieleiterin (Regina Verrena) so viel erzählt und erklärt wurde, gibt es schlicht zuwenig Platz, um hier alles zu wiederholen - ich lasse daher die Bilder sprechen.
    Auf jeden Fall war Kapstadt die sehenswerteste Stadt, die wir bis jetzt besucht haben. Auch hinsichtlich Kriminalität hatten wir keine Sorgen, wir konnten uns frei in der City bewegen.
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  • Cape Town, botanischer Garten

    15 lutego, Afryka Południowa ⋅ ☀️ 29 °C

    nach der Tour durch die Stadt führte uns der Bus hinaus zum grossen Botanischen Garten. Dieser ist Garten, Picnicplatz und Open Air Konzertplatz zuzgleich.
    Hunderte von endemischen Pflanzen, aber auch Eichen und Zedern wachsen hier, wo sie aus Quellen vom Tabelberg mit genügend Wasser versorgt werden.
    Beim Abstieg durquerten wir einen richtigen Wald mit wilden Mandeln.
    Leider sind diese Früchte giftig. Sie wurden bei der Gründung der Stadt angepflanzt, um den Park vor den weidenden Rindern zu schützen, weil diese die Mandeln mieden.
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  • Cape Town, Langa

    16 lutego, Afryka Południowa ⋅ ☀️ 26 °C

    Langa ist nicht einfach ein Stadtteil von Kapstadt, sondern eies der ältesten Townships. Darunter versteht man einen eigentlich geschlossenen Teil, der nur für Schwarze gedacht ist.
    In diesem Fall ist das Township eingezäunt und nur durch zwei Tore zu betreten. Es wird eigenständig verwaltet, ist aber weitgehend vom Staat unterstützt.
    Ganz kurz : jeder Schwarze, egal woher, hat das Recht hier ein Dach über dem Kopf und Zugang zu sanitären Einrichtungen zu haben.,
    Aktuell leben etwa 100'000 Menschen, in verschiedenen Behausungen hier.
    Jemandem, der kein Geld und keine Papiere hat, wird eine Hütte zugewiesen. Kann er
    Geld verdienen, kann er sich für eine bessere Behausung bewerben, bis hin zu einem eigenen schmucken Haus.
    Mit einem Guide, der in Langa wohnt, konnten wir zu Fuss hier umsehen. Mit den Bewohnern sprechen und Fotos machen war erwünscht. Es ist auch ein Ziel der Regierung, dass die "normale" Bevölkerung sieht, wie diese Menschen leben und Respekt für sie gewinnt.
    Für uns war der Besuch zu Beginn etwas schwierig, weil wir nicht wussten, wie wir den Leuten begegnen sollten. Es stellte sich aber bald heraus, dass wir willkommen waren und uns sehr gerne ihr Leben hier gezeigt wurde.
    Im Kindergarten haben die Kinder bereits auf uns gewartet und uns mit Liedern begrüsst.
    Langa wurde 1927 gegründet und ist eines der vielen Townships, im grössten leben etwa 1.5 Millionen Leute.

    mehr zu Langa hier :
    https://de.wikipedia.org/wiki/Langa_(Kapstadt)
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  • Cape Town, Tafelberg

    16 lutego, Afryka Południowa ⋅ ☀️ 26 °C

    wir aren schon etwas geschafft, vom Besuch im Township Langa und dam Verweilen an der Waterfrontq, so kam uns eine Abwechslung gerade richtig.
    Mit dem Bus wurden wir zur Talstation der Gondelbahn (die Gondel dreht sich während der Fahrt) gebracht und wir mussten nicht die üblichen 1-3 Stunden anstehen, sondern konnten bereits nach einer Viertelstunde hinauffahren. Oben genossen wir den herrlichen Blick auf die Stadt und den Atlantik; man konnte fast bis zum Kap der guten Hoffnung sehen, so gut war die Sicht. Wie wir halt so sind, wanderten wir lange auf dem Tafelberg herum, bis die Sonne im Meer versank. Czytaj więcej

  • zum Kap der Guten Hoffnung

    17 lutego, Afryka Południowa ⋅ ☀️ 19 °C

    zwei Stunden lang kämpften wir uns durch den morgendlichen Stau, bis wir zügig südwärts fahren konnten. Zunächst der malerischen Küste entlang, dann überquerten wir die Halbinsel und erreichten den Indischen Ozean. Hier lebt eine Kolonie Pinguine !! Sie werden Afrika-Pinguine genannt und brüten bei der grossen Hitze ihre Eier aus. Weiter südwärts erreichten wir das berüchtigte Kap der Guten Hoffnung, wo über die Jahrhunderte geschätzt 8'000 Schiffe verunglückten. Czytaj więcej

  • Picnic im Weingut

    18 lutego, Afryka Południowa ⋅ ☀️ 22 °C

    welche Überraschung !!
    Seabridge hatte ein Picnic in einem grossen Weingut organisiert.
    Grosse Tische wurden für uns aufgestellt und rund herum schwere Stühle platziert (damit sie nicht davon fliegen ?).
    In einer Holzkiste wurden für je zwei Personen allerehand Leckereien hergebracht. Brot, Käse, Trockenfleich, gebratenes Hähnchen, Roastbeef und vieles mehr. Es war so viel der guten Sachen, dass wir nun für gut zwei Tage Vorrat haben.
    Einige übten sich im Geschicklichkeitsspiel, zwei schienen gute Ratschläge per Handy zu erhalten 😉.

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    Boschendal ist ein Weingut in Südafrika. Es liegt in der Provinz Western Cape etwa 55 Kilometer östlich von Kapstadt zwischen den Weinorten Stellenbosch und Franschhoek und wurde 1685 als eines der ersten Güter im Franschhoek-Tal gegründet.

    1715 wurde das Anwesen von Abraham de Villiers gekauft. Die Familie de Villiers war Teil der 250 Hugenotten-Flüchtlinge, die am Ende des 17. Jahrhunderts am Kap siedelten. Die Familie de Villiers kam ursprünglich aus der Champagne. Sie wurden von der Niederländischen Ostindien-Gesellschaft wegen ihrer Erfahrung im Weinanbau rekrutiert und kam im Mai 1689 am Kap an. Abrahams Bruder Jacques kaufte das Anwesen 1717, das im Jahre 1812 sein H-förmiges Herrenhaus erhielt, ein herausragendes Beispiel kapholländischer Architektur. Das Anwesen blieb bis 1879 im Eigentum der Familie de Villiers.

    Acht Jahre später kaufte der Bergwerks-Magnat und spätere Premierminister der Kapregion Cecil Rhodes Boschendal. Nach Rhodes’ Tod 1902 führte die De Beers Mining Company das Anwesen für 40 Jahre, bevor es an Sir Abe Bailey und dann an ein Syndikat verkauft wurde. Als eine anglo-amerikanische Gesellschaft das Anwesen 1969 übernahm, wurde entschieden, den Weinanbau durch die Einfuhr qualitativ hochstehender Reben wieder zu beleben. Der alte Boschendal-Komplex wurde von dem Architekten Gawie Fagan wiederhergestellt und seine Frau Gwen Fagan legte einen Rosengarten nach alten Plänen an.

    Heute ist Boschendal ein wichtiger Weinhersteller und mit seinen historischen Gebäuden (ein Teil wird als Museum gepflegt) und Gärten sowie dem Restaurant eine touristische Attraktion.
    (wikipedia)
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