• Hallo Kambodscha! 🇰🇭

    February 16 in Cambodia ⋅ ☀️ 31 °C

    Da unser Visa für Laos abgelaufen war, verabschiedeten wir uns von den 4'000 Islands und setzten uns ins Boot.
    Am Festland warteten wir eine Stunde, bis uns ein Bus an die Grenze fuhr.

    Dort zahlten wir eine „Ausreisestempelgebühr“ von je 5 Dollar. Da das eh nur ein Schmiergeld ist, hatten wir auch kein schlechtes Gewissen, als wir ihnen eine hässliche 20-Dollar-Note unterjubelten, die sonst nie jemand akzeptieren wollte. 😉

    Zu Fuss ging es auf einer etwa 400 Meter langen, staubigen Strasse zum Grenzposten in Kambodscha. Die Einreise mit E-Visa verlief problemlos, und so machten wir uns schon wieder zu Fuss auf den Weg zum Busbahnhof.

    Ein sehr freundlicher Grenzbeamter wollte unterwegs nochmals unsere Pässe sehen und rief gleich „Switzerland!“, als er die roten Pässe sah. 🇨🇭
    Strahlend brachte er uns gleich noch bei, wie man „Hallo“ und „Danke“ auf Khmer sagt.

    Wie immer geben wir uns Mühe, die Wörter nicht zu verwechseln.
    Bei der Begrüssung „Danke“ durch den Supermarkt zu rufen und „Hallo“ beim Bezahlen zu sagen, ist rückblickend doch etwas peinlich. 😅

    Die Weiterfahrt in die 190 Kilometer entfernte Stadt Kratie war ziemlich nervenaufreibend, und wir waren glücklich, als wir spätabends nach vielen Stunden endlich ankamen.

    Kratie lag für uns auf dem Weg, und so entschieden wir uns hier für einen kurzen Aufenthalt. Die Stadt am Mekong ist bekannt dafür, dass man hier Irrawaddy-Delfine beobachten kann. Diese Süsswasserdelfine sind vom Aussterben bedroht, es gibt nur noch etwa 113 Exemplare und da wir bezweifeln, dass sie Lust haben, von Motorbooten verfolgt zu werden, haben wir uns stattdessen die Stadt angesehen.

    Die hatte objektiv gesehen nicht sehr viel zu bieten, jedoch haben wir uns riesig über die Einheimischen gefreut. Wir wurden auf der Strasse oft freundlich angelächelt und begrüsst, was wirklich herzerwärmend war. 🇰🇭❤️
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