• Dezembercamper.de
  • Eric67
  • Dezembercamper.de
  • Eric67

Herbstauszeit 🍂 auf Texel

Eine Woche im Oktober auf Hollands größter Insel Read more
  • Trip start
    October 17, 2025

    Start und Fahrt bis Xanten

    October 17, 2025 in Germany ⋅ ☁️ 12 °C

    Endlich sind wir wieder unterwegs - zwar nur eine Woche, aber auf die Auszeit haben wir uns echt gefreut. Es soll nach Holland gehen - da waren wir mit dem Camper noch nie, obwohl es von uns aus gar nicht so weit weg ist.
    Gestern haben wir lang gearbeitet, deshalb wurde erst heute Früh so richtig gepackt. Dann noch ein schnelles Frühstück und 12 Uhr waren wir startklar.
    Über die A3 sollte es von Frankfurt Richtung Rheinland / Ruhrgebiet gehen. Heute erstmal nur bis Xanten, dort hatten wir uns vor ein paar Tagen einen stadtnahen Wohnmobilstellplatz gebucht. Die Fahrt war ziemlich nervig, Unfälle, Stau, volle Straßen. Andererseits auch nicht wirklich überraschend zum Freitag Nachmittag im Ballungsgebiet. Gegen halb fünf kam wir endlich in Xanten an.
    Der Platz war größer als erwartet, aber schön grün angelegt und wirklich nur 10 Minuten zu Fuß vom hübschen Stadtzentrum entfernt.
    Das schauten wir uns auch direkt an, statteten dem Dom einen kleinen Besuch ab. Spontan kehrten wir noch in einer schönen Pizzeria am Marktplatz ein.
    Guter Urlaubsstart - morgen geht’s dann weiter auf die Insel Texel.
    Read more

  • Fahrt auf die Insel und kleine Radtour

    October 18, 2025 in the Netherlands ⋅ ☁️ 12 °C

    Nach unserem gestrigen Zwischenstopp in Xanten ging es heute weiter nach Texel. Trotz Urlaub hatten wir uns den Wecker auf 7Uhr gestellt, denn es lagen noch ca. 4h Fahrt vor uns und es war (im Gegensatz zu den kommenden Tagen 😉) bestes Wetter auf der Insel angesagt. Das wollten wir noch ein bisschen genießen.
    8 Uhr rollten wir vom Stellplatz und zunächst über ein längeres Stück Landstraße in Richtung Autobahn A3. Ärgerlicherweise war unsere Auffahrt gesperrt, was unser Navi nicht wusste, so dass wir noch eine nervige Umleitung unter die Räder nehmen mussten. Auf der Autobahn kamen wir dann aber gut voran, erreichten bald die holländische Grenze. Die holländischen Autobahnen waren gut gefüllt, aber Baustellen- und staufrei. Wir kamen an mehreren Autobahnkreuzen vorbei, alles ganz schön dicht bebaut und besiedelt, aber gefühlt alles moderner und besser in Schuss als in Deutschland. Für uns beide war es übrigens das erste Mal Niederlande seit 29 bzw. 35 Jahren, wurde also mal Zeit 😅.
    Wir steuerten den Fährhafen in Den Helders an. 11:29 waren wir dort und erwischten tatsächlich noch die 11:30 Fähre. 68€ kostete die Überfahrt, kam uns etwas teuer vor, waren aber in dem Moment froh, dass wir noch aufs Schiff durften. Später haben wir herausgefunden, dass wir wohl als >6,50m eingestuft wurden … bissl ärgerlich.
    Auf der Fähre kauften wir uns ne Kleinigkeit zu essen, hatten bisher noch nicht gefrühstückt. Nach nur 20 Minuten erreichten wir Texel, das ging ja flott. Eine Autolawine schob sich auf die Insel, verteilte sich aber recht schnell. Eine viertel Stunde später steuerten wir bereits unseren gebuchten Campingplatz in De Koog ein - sehr schöner Platz und total netter Empfang. Das verspätete Frühstück wurde jetzt in Ruhe nachgeholt, anschließend schnappten wir uns unsere Räder und brachen zur ersten Tour auf. Wie angekündigt schien die Sonne, das wollten wir ausnutzen.
    Auf bestens ausgebauten Radwegen fuhren wir zur Nordspitze der Insel. Der Weg führte durch sehr hübsche Dünenlandschaft, das erinnerte uns an Sylt. Am Leuchtturm war einiges los - aber nicht verwunderlich zum Samstag. Ein riesiger Sandstrand erwartete uns. Wir spazierten am Wasser entlang und genossen es, mal wieder am Meer zu sein. Diese breiten Strände und der Leuchtturm erinnerten uns wiederum an St.Peter-Ording und Skagen in Dänemark.
    Später ging es den gleichen Weg zurück, mittlerweile stand die Sonne schon weit unten. Und so kühlte es auch spürbar, es ist halt Herbst 🍂.
    Abendessen wurde heute im Camper gekocht - leckere Gnocchi-Gemüsepfanne.
    Texel hat uns am ersten Tag direkt überzeugt 👍🏼😊 ☀️ 🏖️
    Read more

  • Wandern - Dünen, Meer, Salzwiesen

    October 19, 2025 in the Netherlands ⋅ 🌬 13 °C

    Heute haben wir erstmal richtig gut ausgeschlafen. Später dann Kaffee und Frühstück im Camper - zum draußen sitzen ist es mittlerweile einfach zu kalt.
    Am späten Vormittag sind wir direkt vom Campingplatz zu unserer Wandertour aufgebrochen. Zunächst ging es an den breiten Sandstrand von De Koog, es war gerade Ebbe. Dann am Meer entlang immer nordwärts. Nach ca. 6km erreichten wir das Naturschutzgebiet „De Slufter“ und gleichzeitig den nördlichsten Punkt der Tour. Hier war spürbar mehr los, gibt es doch einen recht kurzen Wanderweg von einem Parkplatz in dieses Gebiet. Hier rasten unzählige Vögel, die Wiesen werden von Wasser durchzogen, mehrere Wanderwege führen hindurch. Wir wandten uns vom Hauptweg ab und waren bald schon wieder allein in den Dünen unterwegs. Direkt südlich folgte das nächste Naturschutzgebiet „ de Muy“, welches wir nun durchquerten. Neben Dünen streiften wir nun Wiesen, Wald und Wasser - Schafe und Kühe grasten hier.
    An einer hohen Düne gab’s nochmal einen hübschen Blick auf Strand und Meer.
    Nach reichlich 14km waren wir am Camper zurück.
    Da es unterwegs nur einen kleinen Snack gab, waren wir jetzt hungrig, schnappten uns deshalb direkt die Fahrräder und fuhren ins Zentrum von De Koog, nur einen knappen Kilometer vom Platz entfernt. Wir schlenderten kurz durch die Gassen - Restaurants, Cafés und Souvenirläden wechselten sich ab, es war alles gut besucht. Fürs Abendessen war’s zu früh, deshalb entschieden wir uns für ein Café und gönnten uns jeder einen Pfannkuchen.
    Der Rest des Tages bzw. Abends lief entspannt - duschen, eine Kleinigkeit gekocht, lesen, Füße hochgelegt.

    Die Wettervorhersage Ende der Woche sieht etwas besorgniserregend aus - viel Regen und vorallem stürmischer Wind bis 110km/h. 😱 Mal schauen, ob es so kommt. Das hatten wir eigentlich anders bestellt 😉.
    Read more

  • Strand, Dünen, lecker Essen

    October 20, 2025 in the Netherlands ⋅ 🌬 14 °C

    Als wir heute gegen halb neun aufwachten, prasselten noch die letzten Regentropfen aufs Dach, wir konnten es also sehr entspannt angehen lassen.
    Im Laufe des Vormittags wurde es trocken und es kamen zum Glück die ersten blauen Stellen am Himmel zum Vorschein.

    Nach dem Frühstück schnappten wir uns die Räder. Die Idee war, bis an die Südspitze der Insel zu radeln und dort den breiten Strand anzuschauen. Nach 4km kamen wir am Ecomare und dem Strandanschnitt 17 vorbei. Eigentlich war hier kein Stopp geplant, aber genau jetzt tauchte die Sonne die Landschaft in ein so schönes Licht, so dass wir uns einen Platz für die Räder suchten und ans Meer spazierten. Die Auto-Parkplätze waren schon ganz gut gefüllt - sowohl beim Ecomare (Meeresmuseum) als auch in Strandnähe. Auf den breiten Sandstränden verteilt sich das aber ganz gut. Heute waren die Wellen 🌊 größer als vor zwei Tagen, wir hatten aber Rückenwind, das machte den strandspaziergang sehr angenehm 😄.
    Später spazierten oberhalb der Dünen zurück, wieder richtig schöne Landschaft, wenn auch anders als gestern. Auch diese Region hier gehört zum Nationalpark.
    Zurück am Strandzugang 17 kehrten wir ins Restaurant „Paal 17“ ein, was wohl recht bekannt ist und uns direkt an die Stelzenhäuser in St.Peter-Ording erinnerte. Die Sonne schien und es war einigermaßen windstill - perfekt für einen Platz auf der Terasse. Wir gönnten uns einen sehr leckeren Pfannkuchen (mit Apfel/Zimt) und zwei (alkoholfreien) Bier aus der Texelbrauerei.
    Anschließend schwangen wir uns wieder auf unsere Räder, wollten jetzt eigentlich in den Hauptort der Insel, nach De Burg radeln.
    Nach nur zwei, drei Kilometern kamen wir am Juttermuseum vorbei, davon hatten wir letztens erst einen Film gesehen. Also nochmal Planänderung und ein Stopp im Museum. Hier gibt’s ne riesige Ausstellung von Sachen, die irgendwann mal an den Strand gespült wurden - sei es durch irgendwo ins Wasser gefallene Container oder gesunkene Schiffe, oder auch Dinge, die Leute am Strand verlieren. Eine sehr beeindruckende riesige Sammlung und wunderbar und liebevoll aufbereitet. Absolute Empfehlung, wenn man mal auf Texel Urlaub macht.
    Nun war es schon fast 16 Uhr, um sechs hatten wir einen Tisch fürs Abendessen in de Koog reserviert. Also schnell zurückgeradelt - noch ein kleiner Versorgungsstopp im Supermarkt, Duschen und dann war’s auch schon fast Zeit, zum Abendessen aufzubrechen.
    Den Tisch hatten wir im Restaurant „Oranjerie d’Vogelhuis“ gebucht, sehr nett und gemütlich/modern eingerichtet. Das Essen war sehr lecker! Nach einem kleinen „Absacker“ in einer Bar nebenan, radelten wir wieder zurück - mittlerweile schauerte es immermal wieder aber wir hatten zum Glück für die Rückfahrt ne Regenpause erwischt.
    Apropos - die Wettervorhersage zeigt immer noch Sturm am kommenden Do/Fr… 🙁
    Read more

  • Entspannter Tag am Strand und im Camper

    October 21, 2025 in the Netherlands ⋅ 🌬 15 °C

    Der Tag (Di) ist recht schnell erzählt. Wir haben sehr lang geschlafen, sind erst nach halb neun aufgewacht. Es hatte in der Nacht viel geregnet, sah immer noch sehr trüb und nass draußen aus.
    Am späten Vormittag gab’s ein gemütliches Frühstück im Camper - draußen gab’s immer wieder heftige Regenschauer und ordentlich Wind. Wir nutzten das durchwachsene Wetter für ein paar „Indooraktivitäen“ - Gitarre spielen, Fotos auf den Laptop laden…
    Die wetterapp versprach, dass die Schauer am Nachmittag nachlassen sollten, der Wind hingegen zunehmen sollte.
    Deshalb steuerten wir irgendwann zu Fuß den Strand an - vorsichtshalber in Regenjacke und Regenhose. Hier war gar nicht so wenig los - viele Leute spazierten (gut eingepackt) am Strand.
    Wir blieben tatsächlich trocken, irgendwann schaffte es sogar die Sonne noch rauszukommen, so dass wir später sogar noch ein bisschen vorm Camper sitzen konnten.
    Abends wurden Spaghetti Bolognese gekocht und am Abend Kniffel gespielt.
    Read more

  • Mit dem Rad quer über die Insel

    October 22, 2025 in the Netherlands ⋅ 🌬 14 °C

    Für heute war bestes Wetter angesagt - viel Sonne, Temperaturen um die 15 Grad und nur mäßiger Wind.
    Nach dem Aufstehen und dem ersten Kaffee radelten wir ins nahegelegene De Koog zum Bäcker und zum Lidl, um unsere Vorräte wieder etwas aufzufüllen, anschließend gab es lecker Frühstück mit frischen Brötchen und Croissants.
    Gegen Mittag sattelten wir unsere Räder - heute wollten wir das Wetter nutzen, um noch einige neue Ecken der Insel zu erkunden - die Inselmitte und die Ostküste.
    Texels Radwege gelten als beste des Landes - sie sind wirklich gut ausgebaut und durch das gut ausgeschilderte „Knotensystems“ kann man sich sehr einfach orientieren.
    Zunächst steuerten wir den kleinen Ort „De Waal“ an, übrigens der kleinste der Insel. Uns erwartete ein bisschen „Bilderbuchatmosphäre“, die wir bei einem kleinen Spaziergang versuchten einzufangen.
    Weiter ging es nach Osten in den Ort Oudeschild - ein Hafenstädtchen mit Windmühle, Fischrestaurants, einem Museum. Im Hafen starten diverse Anbieter aufs Meer zum Krabbenfangen oder zu den Seehundebänken. Wir begnügten uns mit lecker Fish&Ships und radelten dann weiter - direkt an der Ostküste zwischen Deich und Meer nach Norden. Ganz anders als die sandige und von Dünen umgegebene Westküste, aber auch richtig schön. Irgendwann bogen wir wieder ins Landesinnere ein und besuchten mit Oosterend den dritten Inselort. Und schon wieder gabs viele kleine schnuckelige Häuser und Gassen. Wir folgten dem Tipp unseres Reiseführers und gönnten uns noch einen Kaffee im „Het Cafeetje“.
    Von hier peilten wir wieder die Westküste und, um zum Campingplatz zurückzukehren. Diese letzten 12 km mussten wir einiges an Gegenwind in Kauf nehmen, da wird man dann von dem einen oder anderen e-Biker überholt.
    Schöne Radtour! Die Insel hat wirklich viel zu bieten und wir sind sicher, dass das nicht unser letzter Besuch von Texel ist. 😊

    Auch heute konnten wir uns noch ne Weile vor dem Camper in die Sonne setzen. Später kühlte es dann aber flott ab, denn es gab einen sternenklaren Himmel.

    Die Sturmwarnung für die nächsten Tage haben wir immer noch im Blick - mittlerweile werden nicht mehr die 110km/h Spitzengeschwindigkeit angezeigt sondern „nur noch“ 90 km/h. Mal schauen, wie es sich anfühlen wird. Unsere zwischenzeitlichen „wir fahren vorher von der Insel runter - Pläne“ haben wir zumindest verworfen…
    Read more

  • Die Ruhe vor dem Sturm

    October 23, 2025 in the Netherlands ⋅ 🌧 12 °C

    In der Nacht hatte der angekündigte Regen eingesetzt, in den frühen Morgenstunden prasselte es richtig heftig aufs Camperdach. Auch die eine oder andere Windböe war dabei.

    Und so war der Campingplatz auch am Morgen mit Pfützen überzogen und die Wiese, auf der wir standen, gut durchweicht.

    In einer Regenpause radelte Eric nach De Koog zum Lidl und Bäcker und schaffte es nur knapp, dabei nicht nass zu werden.

    Gegen Mittag ließen die Schauer nach und die Sonne zeigte sich sogar ab und zu am Himmel. Für uns also Grund genug, zu einem längeren Strandspaziergang aufzubrechen. Mittlerweile war es so schön sonnig und windstill, dass man sich gar nicht vorstellen konnte, dass ein großes Sturmtief in Anmarsch war.
    Zurück am Camper, überlegten wir kurz, ob wir die Windstille nutzen sollten, um aufs Festland überzusetzen, denn mittlerweile war für den kompletten Freitag, Samstag und Sonntag stürmisches Wetter angesagt und die Texeler Fährgesellschaft schrieb auf ihrer Seite, dass mit Einschränkungen zu rechnen ist. Andererseits wollten wir den Urlaub nicht so plötzlich enden lassen, zumal es ja auch auf dem Festland später arg winden sollte und wir auch keine Lust auf Stellplatzsuche im Dunkeln hatten. Also fürs Bleiben auf der Insel entschieden und uns erstmal Kaffee und Stückchen im Camper gegönnt. Aber dann wollten wir nochmal raus, denn die Sonne schien immer noch.
    Das Licht am Strand hatte sich verändert - ganz in der Ferne konnte man die herannahenden Unwetter ausmachen, ein hübsches Spiel zwischen Sonne und fetten Wolken.
    Zurück am Campingplatz hatten sich die Reihen gelichtet, da ist dann wohl doch noch der eine oder andere abgereist.
    Wir entschieden uns, den Camper zu drehen mit der Nase in den (noch nicht vorhandenen) Wind.
    Später kochten wir uns leckere Wraps.

    Gegen 20 Uhr setzte der angekündigte Regen ganz plötzlich ein begleitet von heftigem Wind. Auch wenn der Camper ab und zu spürbar wackelt, lässt es sich (noch?) gut aushalten, das haben wir in Norwegen schon schlimmer empfunden. Die angezeigten Windgeschwindkeiten in Spitzen von 100km/h bzw. 30 m/s sind allerdings wirklich beachtlich, hatten wir im Camper bisher noch nicht. Mal schauen, wie die Nacht so werden wird…
    Read more

  • Stürmische Nacht / Stürmischer Tag

    October 24, 2025 in the Netherlands ⋅ 🌬 11 °C

    Die Nacht war wie erwartet stürmisch, aber es war absolut gut, dass wir die Schnauze vom Camper nach Westen ausgerichtet hatten. So konnten wir trotz Spitzenböen von 100km/h erstaunlich gut schlafen.
    Nach einem ersten Kaffee zogen wir uns dick an und liefen zum ca. 1km entfernten Strand. Je näher wir den Dünen kamen, desto stürmischer wurde es. Was wir irgendwie gar nicht auf dem Schirm hatten war, wie krass der Wind einem den Sand entgegenbläst. Wir wurden regelrecht sandgestrahlt, man konnte kaum die Augen öffnen.
    Und dann sahen wir das Meer - es tobte direkt hinter dem Dünenkamm - der komplette Strand war weg und wurde von Wellen 🌊 eingenommen. Das lag zum einen sicher an der Flut, die gerade ihren Höhepunkt hatte, aber ganz wesentlich am Sturm.
    Aufgrund des Windes konnte man das ganze nur schwer mit der Kamera einfangen.
    Lange hielten wir es nicht aus und gingen beeindruckt zum Camper zurück.
    Eric radelte zum Bäcker (tapfer gegen den Wind 😅) und wir frühstückten später.
    Der Wind ließ über Tag nicht nach, ab und zu gesellten sich fiese (fast horizontale 😳) Regenschauer dazu.
    Deshalb gabs wieder Indoorprogramm mit Lesen und Gitarrespielen.
    Als sich am Nachmittag die Sonne durchsetzte, machten wir uns nochmal auf zum Wasser. Jetzt war Ebbe, trotzdem waren große Teile vom Sandstrand vom Meer eingenommen. Wir spazierten ein Stück am Meer entlang (so wie etliche andere auch), war aber ne echte Anstrengung gegen den Wind.
    Im Strandrestaurant „zum dicken Seehund“ kehrten wir nochmal ein - sehr nett und gut gefüllt, hier drinnen merkte man nichts vom Sturm draußen. Ok, ein Schild wies auf die geschlossene Terasse hin und es hatte Unmengen Sand auf dieselbige geweht.
    Gegen Abend ließ der Wind leicht nach, nur noch 50km/h und Böen um die 80 km/h.
    Read more

  • Heimfahrt

    October 25, 2025 in Germany ⋅ ☁️ 10 °C

    Heute klingelte uns mal wieder der Wecker aus dem Bett. Wir wollten bereits 8 Uhr die Fähre aufs Festland nehmen. Zum einen, weil uns die recht lange Heimfahrt bevorstand, zum anderen war genau das Zeitfenster zwischen 7 und 9 als das windärmste des Tages angesagt, also hoffentlich wenig Seegang auf der Fähre.
    Wie fuhren kurz nach 7 vom Platz runter und an die Südspitze der Insel - es war noch komplett dunkel.
    Wir waren zu früh am Fähranleger, aber egal. Nach und nach füllten sich die Warteschlangen. Gegen 7:45 kam die Fähre von der gegenüberliegenden Seite an und wir wurden aufs Schiff gelassen. Obwohl einiges drauf rollte, war es noch lange nicht gefüllt. Wir gönnten uns einen schnellen Kaffee auf der Fähre, schauten auch mal raus. Kaum Wellen, es ist halt doch nur eine sehr kleine Meerenge. Nicht mal 20 min später waren wir in Den Helder auf dem Festland angekommen. Auch hier erwartete uns Wind und Regen. Aber alles sicher viel weniger als gestern.
    Anfangs waren die Straßen sehr leer, füllten sich dann aber im Großraum Amsterdam und auch im weiteren Verlauf.
    Kurz nach 11 Uhr passierten wir die Grenze, was mit einem Stau verbunden war. Denn man engte hier von drei auf eine Spur ein und führt sporadische Grenzkontrollen durch. Das hatten wir auch schon vor einer Woche auf der Hinfahrt gesehen.

    Hier auf dem Festland fiel uns auch wieder das schöne Herbstlaub links und rechts der Straße auf - das hatte es auf Texel fast gar nicht gegeben.
    Durchs Ruhrgebiet / Rheinland kamen wir erstaunlich gut durch, ein größerer Unfall nördlich von Wiesbaden auf der A3 brachte uns dann aber dazu, die letzte Stunde über Landstraße zu fahren - einmal quer durch den Taunus. Sicher nicht der schnellste Weg, aber wirklich schön und leer und auch hier gab’s wieder hübsche Herbstfarben.
    Gegen 15:30 waren wir wieder daheim und eine richtig schöne Urlaubswoche geht für uns zu Ende.
    Die Insel Texel hat uns super gut gefallen, auch wenn das Wetter nicht immer mitgespielt hat. Aber so haben wir noch viele Ideen, die es noch umzusetzen gilt, wir müssen also unbedingt nochmal irgendwann hin 😉. Das schöne ist ja, dass es fast schneller zu erreichen ist als die deutsche Nordseeküste.
    Read more

    Trip end
    October 25, 2025