• Babsi Brolli
  • Lars Tönz
okt. 2023 – okt. 2024

hin und weg

Een 366-daags avontuur van Babsi & Lars Meer informatie
  • Die Karibik

    18 juli 2024, Colombia ⋅ ⛅ 29 °C

    Mit dem zu einem Gefrierschrank gekühlten Nachtbus kommen wir in Cartagena an der Karibikküste an. Die Hitze begrüßt uns mit einem Faustschlag ins Gesicht. Die Stadt selbst ist nicht zu unrecht touristisch überlaufen. Sie ist wunderschön und hat historisch einiges zu bieten.
    Wir folgen der Küste und stranden in Palomino. Ein verschlafenes Dorf das in ein- zwei Straßen mit tollem Backpacker-Flair lockt und sonst sehr authentisch geblieben ist. Beim Tubing lassen wir uns nach einer halsbrecherischen Mopedfahrt auf riesen Reifen den Fluss runter treiben.
    Ein Besuch des Tayona-Nationalparks beschert uns eine grandiose und schweistreibende Wanderung. Wir passieren ein indigenes, traditionelles Dorf mitten im Jungle und genießen später den Weg entlang des malerischen Meeres.
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  • Das war Kolum(muy)bien

    20 juli 2024, Colombia ⋅ 🌬 30 °C

    Transfer-faul beschließen wir die letzten Tage in Kolumbien den Karibikflair zu genießen und keine großen Sprünge mehr zu tun. Zuerst geht es auf die Halbinsel Baru, wo wir uns eine Unterkunft am langgezogenen Strand suchen. Es gibt nur nachts Strom und als Klospülung einen Kübel Wasser. Aber vom Bett aus schauen wir aufs Meer und es gibt keinen Grund sich je Schuhe oder eine richtige Hose anzuziehen.
    Ein Boot bringt uns von der Haustür zur Isla Grande. Hosen bleiben auch hier verstaut, aber immerhin in Flip Flops erkunden wir die Strände, das "Dorf" (eine Handvoll Häuser) und einen weiteren Pablo-Escobar-Lost-Place. Auch im Wasser gibt es viel zu entdecken und so streicht die Zeit dahin und bald machen wir uns nach Peru auf.
    Der Monat in Kolumbien war ganz wunderbar. Ein, zwei Städte fanden wir nicht so ansprechend und je weiter wir nach Norden fuhren, desto schmutziger und teurer wurde es. Aber andere Städte und Orte waren dafür so schön, dass es schon an Kitsch grenzte. Wir haben schon hellere Strände, klareres Wasser und "gechillteren Vibe" erleben dürfen, als hier an der Karibikküste. Aber das wilde Meer, die teilweise schwarzen Strände und die rustikalen Dörfer haben einen eigenen, ganz besonderen Charme. Kolumbien hat viel zu bieten und wir haben bei weitem nicht das Gefühl alles gesehen zu haben.
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  • Drei in Peru

    30 juli 2024, Peru ⋅ ⛅ 20 °C

    Die ersten Tage in Peru verbringen wir in Lima, wo wir überglücklich Jules treffen, die uns für ein paar Wochen besucht. Gemeinsam machen wir die Stadt unsicher, die viel mehr zu bieten hat, als erwartet. Katzenpark, Wassershow und Freewalkingtour sind nur einige Punkte auf der Agenda.
    Erwartungsvoll kommen wir nach Paracas, ein hässlicher Ort am Meer, von dem aus wir aber tolle Ausflüge machen. Eine Bootstour vorbei an Seelöwen und Pinguinen ist auch nach Galapagos nicht langweilig. Der Besuch des angrenzenden Nationalparks bringt uns zu atemberaubende Ausblicken aufs Meer und in das steinige, sandige Land.
    Der kleine Oasenort Huacachina wird vielleicht bald von der angrenzenden Stadt verschluckt, aber noch gruppiert er sich getrennt um den kleinen See und bietet uns die Möglichkeit die Wüste zu erkunden. Laut lachend rasen wir auf eine ganz besondere Weise über den Sand.
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  • Stadt, Land, Fluss

    6 augustus 2024, Peru ⋅ ⛅ 14 °C

    Arequipa gilt als die schönste Stadt Perus und vor allem abends, mit einem Weinglas in der Hand sind wir auch dementsprechend begeistert. Im wunderschönen Kloster Catalina erfahren wir vieles über das Leben darin, heute und im Laufe der letzten 500 Jahre.
    Langsam lockt uns aber die Wandermotivation in die Berge und so fahren wir nach Cabanaconde. Das Dorf, voller Frauen mit bunten Hüten, dient uns als Ausgangspunkt für eine spektakuläre Wanderung in den Colca Canyon. Dort verbringen wir eine Nacht, tief im Tal, wo die Sonne nur bis 15:00 scheint und keine Straßen hinführen.
    Lars kämpft mit Übelkeit und kann den 1100m Aufstieg am zweiten Tag zu Fuß nicht wagen. Doch es gibt zum Glück eine Alternative für ihn den abgeschiedenen Ort zu verlassen. Zwar ist sie sehr wackelig, über einen schmalen, steinigen, steilen Weg, doch viel weniger Energieraubend…
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  • Machu Picchu ist ausgebucht... Oder?

    12 augustus 2024, Peru ⋅ ☀️ 20 °C

    Die Stadt Puno liegt am Titicacasee und Babsi macht sich auf, sie zu erkunden. Lars und Jules schwingen sich derweil auf ein Boot und besuchen mit Schilf gebaute, schwimmende Inseln.
    Weiter geht es nach Cusco, das uns Arequipa sofort den Titel der schönsten Stadt aberkennen lässt. Hier scheint es schier endlose Möglichkeiten zu Unternehmungen zu geben. Das Tollste: es wird uns Hoffnung gemacht, an (eigentlich seit Monaten ausverkauften) Tickets für Machu Picchu gelangen zu können. Es ist zu verlockend, um es nicht zu versuchen und so investieren wir drei Tage, um den Besuch zu verwirklichen. Mit einem Van geht es über abenteuerliche Straßen. Danach gibt es eine kleine Wanderung und schon sind wir in Aquas Calientes. Dort müssen wir zu verschiedenen Uhrzeiten vier mal anstehen, um über verschiedene Nummern schließlich zu den heiß ersehnten Tickets zu kommen. Doch als sich dann am dritten Tag, die Wolken lichten und die Inkastadt vor uns auftaucht, war es das alles wert.Meer informatie

  • Bunte Berge und Abschied

    16 augustus 2024, Peru ⋅ ☀️ 5 °C

    Zurück im wunderbaren Cusco, verschlafen wir ein leichtes Erdbeben, bevor es nach 4 Stunden Schlaf wieder los geht.
    Die Rainbow-Mountains sind mit wenigen Höhenmeter zu erreichen, aber Babsi macht mal wieder die Höhe (über 5000m) zu schaffen. Die wunderschönen Ausblicke entschädigen aber die Anstrengung. Am Abend lassen wir uns kulinarisch nochmal so richtig verwöhnen, immerhin heißt es am nächsten Tag Abschied von Jules nehmen, die wieder nach Hause fliegt. Wir haben die Zeit zu dritt sehr genossen, unkompliziert und lustig waren wir etwas schneller als gewohnt unterwegs. Zu zweit und langsam am Weg Richtung Bolivien nehmen wir uns jetzt die Zeit unser Glück wieder mal so richtig zu schätzen.
    Peru ist für uns ein Land der Dreisamkeit, der bunten Muster, der Alpakas, der fürchterlichen Musik und der wunderschönen, ungewohnten Natur. Mal schauen, was Bolivien für uns bereit hält.
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  • Hoi und Servus, Bolivien!

    20 augustus 2024, Bolivia ⋅ ☀️ 14 °C

    Den "ganz besonderen Charme" von La Paz, können wir nicht so ganz entdecken. Nur die Seilbahn (aus österreichisch/schweizer Produktion), die den öffentlichen Transport unterstützt, weckt unsere Begeisterung. Von oben bieten sich großartige Ausblicke, auf die Stadt in über 4000hm.
    Die Ausflüge die wir machen sind auch ganz fabelhaft, Möglichkeiten gibt es viele.
    Lars schwingt sich mit einem Mountainbike the Road of Death hinunter. Babsi ist das zu langweilig und möchte lieber mehr Adrenalinkick. Sie schaut sich die historische Städte Tiwanaku und einige Museen an.
    Beim Bewandern des wahnsinnig spektakulären Tals Valle de las Animas, treffen sich unsere Interessen wieder. Eine unwirkliche Landschaft zieht an uns vorbei und raubt uns den Atem (bei Babsi in der Höhe leider wieder wortwörtlich).
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  • Eine salzige Angelegenheit

    22 augustus 2024, Bolivia ⋅ 🌬 15 °C

    Ein besonderes Abenteuer wartet im staubigen Uyuni auf uns. Hier besteigen wir mit unserem Guide und vier weiteren Touris einen 4x4 Jeep, mit dem es mitten rein in eine Salzwüste geht. Unendlich scheinende, weiße Weiten flimmern im kalten Sonnenlicht. Sogar unser Hostel (inkl. Möbel) besteht aus Salz. Die Gruppe ist großartig, wir lachen viel und wachsen schnell zusammen. Zwei weitere Tage fahren und spazieren wir durch verschiedene Wüsten und Steppen, vorbei an ungewöhnlichen Tieren und wilden Steinformationen. Dabei wird es immer kälter. Wein, heiße Quellen und Zusammenrutschen hilft ein wenig. Unsere zweite Unterkunft ist recht rustikal, mitten im Nichts, aber der Sternenhimmel darüber ist wunderschön. Voller wundervoller Eindrücke verabschieden wir uns nach drei grandiosen Tagen schweren Herzens von der tollen Gruppe & Guide.Meer informatie

  • Da wo der Wein wächst

    30 augustus 2024, Argentinië ⋅ 🌬 21 °C

    Wir machen uns auf Richtung Argentinien, aber vorher halten wir noch in Tupiza. Sonntags ist hier leider alles geschlossen und irgendwie erinnern uns die Dörfer in dieser Region stark an den "wilden Westen". Staubige Straßen und niedere Gebäude, fehlt nur noch die Mundharmonika. Der Grenzübertritt ist schnell bewältigt. Nur an Geld zu kommen ist in Argentinien wegen den stark schwankenden Wechselkursen schwer. Speziell Ende Monat und in ländlicheren Regionen ist kaum Bargeld verfügbar.
    Humahuaca hält neben dem hübschen Stadtkern vor allem den spektakulären 14-farbigen Berg bereit. Alle schlürfen hier rund um die Uhr Mate-Tee und es gibt endlich wieder Soße zu den Fleischgerichten. Es geht weiter über Salta und durch einen feuerroten Canyon zu dem Ort Cafayate, mitten im Weinanbaugebiet. Von einer Weinverkostung zur nächsten lassen wir es uns hier so richtig gut gehen.
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  • Big City Life

    6 september 2024, Argentinië ⋅ ☀️ 21 °C

    Nach unserem feucht fröhlichen Wein-Zwischenstopp, geht es zurück nach Salta. Mit kaum Erwartungen im Gepäck sind wir positiv überrascht. Vor allem ist es mal wieder schön, die Annehmlichkeiten einer modernen Stadt genießen zu können. Dahingehend enttäuscht uns darauffolgend auch die Metropole Buenos Aires nicht. Der Flug dorthin allerdings schon. Mit zwei Tagen Verspätung kommen wir schließlich (ohne Vorwarnung) am falschen Flughafen an und werden mit dem Bus in die Stadt gekarrt. Hier gibt's viel zu sehen, kosten und erleben. Es kann sogar das Leitungswasser getrunken werden! Es schmeckt zwar nicht, doch aus Prinzip trinken wir es zwischen feinem Dinner, Museenbesuch und Stadtbesichtigungen trotzdem.Meer informatie

  • Don't cry for me, Argentina...

    11 september 2024, Argentinië ⋅ 🌩️ 35 °C

    ...obwohl wir uns langsam Richtung Brasilien aufmachen. (Lars meint niemand kennt das Lied, ist das so?) Wir springen in einen Nachtbus und fahren in den heißen Nordenosten Argentinies, um uns in San Ignacio die Ruinen einer alten Jesuitensiedlung ansehen. Die Stimmung zwischen den Bäumen, den halb überwachsenen Gebäuden und dem roten Sandstein ist mystisch. Nur noch übertroffen wird sie durch die abendliche Lichtshow – magisch!
    An der Grenze besuchen wir noch einen Nationalpark, um uns auf beiden Seiten die sehr beeindruckenden Iguaçu Wasserfälle anzusehen. Die Wassermassen sind spektakulär und die Tiersichtungen auch nicht übel.
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  • Brasilien – não entendo

    12 september 2024, Brazilië ⋅ ☁️ 32 °C

    Endlich lassen wir das Spanisch hinter uns! Nur um festzustellen, dass es mit Portugiesisch noch viel schlechter geht. "Vegetariano, por favor" lächeln wir beim Frühstückseinkauf. Die Täschchen mit Leberaufstrich, die uns die Kassiererin zuschiebt, erfreuen uns dann weniger.
    Spanisch fehlt uns schon jetzt!
    Bombinhas an der Küste, ist ein typischer Ferienort außer Session – nichts los im Ort, aber das Meer und die Strände sind hübsch. Um den Sprachproblemen entgegen zu wirken, geht es nach Blumenau, eine von deutschen Siedler gegründete Stadt. Ein bayrischer Themenpark bringt uns oft zum Schmunzeln, aber deutsch spricht keiner. In der Großstadt Curitiba gibt es einige schöne Gebäude, aber vor allem sind wir hier wegen der angeblich schönsten Zugfahrt der Welt, zum hübschen Ort Morretes. Das Wetter macht uns aber einen Strich durch die Rechnung. Morretes empfängt uns mit Dauerregen und die angeblich schönste Zugfahrt versinkt im dichten Nebel. Naja, ein klein wenig Unglück im Glück sollte zu ertragen sein.
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  • Graue Städte

    19 september 2024, Brazilië ⋅ 🌙 19 °C

    Curitiba hat schöne Ecken und schlechtes Wetter. Wir bummeln herum und genießen den Flair der Stadt. In einem Park stoßen wir auf Capivaras, von deren Größe (mindestens kniehoch!) wir überrascht sind. Immer wieder verrückt, neue Tiere kennen zu lernen.
    Vielleicht unsere letzte Busfahrt auf dieser Reise bringt uns nach Sao Paulo, eine Megametropole, die an Hässlichkeit kaum zu übertreffen ist... Trotzdem, Babsi findet ihre Begeisterung für den versteckten Charme und die vielen so unterschiedlichen Menschen. Lars sieht an den heruntergekommenen Gebäuden und den Randalen nicht vorbei. Und dann war es das auch schon wieder mit Brasilien für uns. Ein Land, das uns permanent einen grauen Schleier über dem Himmel gezeigt hat, das die Buffet-Kultur bis in die Perfektion getrieben hat und es kaum noch Bargeld gibt. Wir haben ihm wohl zu wenig Zeit gegeben, um uns vom Hocker zu hauen. Fest am Hocker sitzend geht es jetzt nach AFRIKA!
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  • Afrika, Afrika!

    22 september 2024, Zuid-Afrika ⋅ ☁️ 12 °C

    Wir steigen aufgeregt und glücklich in Johannesburg aus dem Flugzeug und in unser Mietauto. Damit erkunden wir vorerst die Stadt. Das Apartheidmuseum schockiert, die Zustände in der Stadt teilweise auch. Aber es gibt auch richtig coole Ecken, voller Kunst, freundlichen Menschen und sehr gutem Kaffee. Mit dem Wetter haben wir leider immer noch kein Glück, auch unser erster Tag an der Panorama-Route versinkt im Nebel. Wenigstens bleiben wir vom lokalen Schneechaos verschont. Danach sehen wir dann doch gefühlt das erste Mal seit Wochen wieder die Sonne und der zweite Teil unserer Fahrt Richtung Osten bietet vor allem am Blyde-River Canyon sehr schöne Ausblicke. Was für eine Freude noch eine ganz andere Ecke dieser Erde erkunden zu dürfen!Meer informatie

  • Da fahr i Safari

    25 september 2024, Zuid-Afrika ⋅ ☀️ 36 °C

    Kaum ist die Kältefront vorüber gezogen klettern die Temperaturen auf bis zu 38°. Unsere Unterkunft liegt malerisch in einem privaten Reservat. Wegen der Dürre kommen die Tiere über den Zaun bis in den Garten unseres entgeisterten Hosts, der uns Fotos von seinen ehemals grünen Rasen und Bäumen zeigt. Wir zeigen uns mitleidig, sind im Geheimen aber begeistert von all den Tieren die wir aus nächster Nähe beobachten dürfen. Weil uns das natürlich nicht reicht, kurven wir noch selbst im Reservat herum und buchen auch noch eine Safari mit Guide. Wir sind begeistert und im siebten Tier Himmel. Zu guter Letzt fahren wir mit unserem Mietwagen Richtung Norden durch den Krüger Nationalpark. Wir kommen kaum voran, weil wir ständig begeistert stehen bleiben müssen, um diese fantastische Welt auf uns wirken zu lassen.Meer informatie

  • Simbabwe - just 50 Dollars more

    29 september 2024, Zimbabwe ⋅ ☀️ 37 °C

    In unserem Südafrika – High kommen wir bestens gelaunt zur Grenze nach Simbabwe. Doch hier ist es als internationaler Tourist mit Mietwagen wie bei der Jagt nach dem Passierschein A38 (von Asterix und Obelix). Wir werden zu ca. 7 Schalter geschickt, an denen die Beamten teilweise tatsächlich aus dem Schlaf schrecken, weil niemals ein Tourist vorbei schaut. Nach jedem Stopp heißt es "nur noch eine Zahlung mehr". Für die Nutzung des Zollgebäudes 30$, für die Überfahrt auf der Brücke über den Grenzfluss 10$, fürs Parkieren beim Zollgebäude 7$, … Sage und schreibe 2.5h später und 350USD ärmer dürfen wir endlich einreisen. Genervt erkennen wir, dass auch für die Unterkünfte und Safaris oft horrende Preise verlangt werden. Doch die Ruinenanlage Great Zimbabwe begeistert uns sehr. Eine afrikanische Burganlage aus dem 12. Jahrhundert ist schon etwas sehr außergewöhnliches und imposantes. Der erste Safari – SelfDrive scheitert leider auch. Außer ein paar Antilopen können wir nichts entdecken. Und für zusätzliche (historische) Sehenswürdigkeiten im sehr schönen Nationalpark (wer kann es erraten) wird wieder zur Kasse gebeten. Der Vorteil: sämtlichen Tourismus scheinen sie damit vergrault zu haben, wir sind meist komplett alleine.
    Es ist wirklich eine sehr interessante Erfahrung das so andersartige Land kennen zu lernen. Doch wenn uns die oft sehr liebenswerten Einwohner voller Freude um ein Foto bitten und uns fragen wie uns ihr Land gefällt... erzählen wir zumindest nicht, dass wir vermuten können, warum der Tourismus nach Corona nicht mehr so richtig anlaufen will, trotz toller Natur, freundlichen Menschen und gutem Essen.
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  • Versöhnung mit Simbabwe beim Kaffee

    2 oktober 2024, Zimbabwe ⋅ ☁️ 28 °C

    Die zweite Hälfte in Simbabwe lässt uns sogar lächelnd über eine Kontrolle betrunkener Polizisten hinwegsehen, die uns 25USD abnehmen. Von unserem gesprächsfreudigen Host in Bulawayo bekommen wir eine tolle Führung, durch seine Textilfirma. Interessante Fakten über das Leben und die Arbeit im Land gibt's oben drauf. Danach erweist sich ein Lodge-Schnäppchen als Luxus-Unterkunft, bei der wir vom Pool aus wilde Elefanten beobachten können. Unser Self-Drive Versuch im angrenzenden Hwange-Nationalpark wird am Eingang belächelt, es gäbe keine normalen Straßen. Aber dann dürfen wir spontan für einen Spottpreis bei einem Gamedrive-Jeep aufspringen, der gerade zufällig vor Ort ist und wie alles hier nur spärlich ausgelastet ist. Mit diesem dürfen wir spektakuläre Löwensichtungen, direkt vorm Picknickplatz erleben. Dann springen wir noch bei den Victoria Falls vorbei, bevor wir das bisher teuerste Land unserer Reise vollgepackt mit teils schockierenden und teils großartigen Eindrücken verlassen.Meer informatie

  • Sechs Tage in Botsuana

    6 oktober 2024, Botswana ⋅ ⛅ 25 °C

    Weil wir keine zu großen Sprünge mehr machen wollen, halten wir unsere Route in Botsuana eher kurz. Was der Zeit hier aber nichts abtut. Den Chobe-Nationalpark erkunden wir per Jeep und Boot, was uns nochmals ganz andere Einblicke in die Tierwelt bringt. Auch die Landschaft mit dem großen Chobe-river ist unwahrscheinlich schön.
    Mit Zwischenstopp fahren wir dann noch zum Khama Rhino Sanctuary, wo die Dickhäuter vor Wilderern geschützt werden.
    Obwohl sie fast ausgerottet sind, geht die Jagt nach ihnen weiter. Wir sind überglücklich, ein sehr lebendiges Nashorn in der Ferne sehen zu dürfen. Zu Fuß am Weg zum Restaurant im Sanctuary können wir zufällig zwei weitere Tiere entdecken und aus nächster Nähe bestaunen. Sehr eindrucksvoll und einschüchternd!
    Morgen werden wir das Land schon wieder verlassen. Besonders war hier für uns, dass man oft Tiere überall beobachten kann, sogar neben den Straßen. Es ist gar nicht so teuer, wie erwartet, außerdem ist Kartenzahlung hoch im Kurs und Unterkünfte zu finden ist (nach Simbabwe) auch kein Problem mehr. Wir werden die kurze Zeit in Botsuana in sehr positiver Erinnerung behalten.
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  • KLACK

    8 oktober 2024, Zuid-Afrika ⋅ ⛅ 28 °C

    Die Grenzbeamtin schaut skeptisch und nuschelt irgendwas daher, ob wir sicher aus Botswana ausreisen wollen, der Grenzübertritt zu Südafrika dauert wohl besonders lang. Klar, wir haben ja Zeit! Das "KLACK" des Stempels klingt irgendwie endgültig. Als wir über die Brücke fahren und vor uns der Grenzposten auftaucht trauen wir unseren Augen kaum. Hunderte Menschen lungern hier herum. Bald erfahren wir dass die Leute schon fast zwei Tage warten, weil die Software irgendein Problem hat. Sie können nicht nach vorne und nicht zurück und wir mittendrin, vielleicht die einzigen internationalen Touristen. Eine Dame versucht verzweifelt bei den verärgerten Menschenmassen für Ordnung zu sorgen. Sie meint, Botswana könnte zu uns vielleicht kulant sein und uns wieder einreisen lassen. Tatsächlich müssen wir uns nur etwas gedulden und uns den "ich habs euch ja gesagt"-Blick der Beamtin gefallen lassen. Danach hören wir nochmals das Geräusch des Stempels. Diesmal verleiht es uns die Chance zu einem anderen Grenzübergang zu fahren und dort ohne Probleme nach Südafrika einzureisen. Glück gehabt!
    Das Abenteuer ist bei unserer Selbsfahr-Safari im Pilanesberg Nationalpark schnell vergessen. Davon bekommen wir einfach nie genug! Danach geht es langsam Richtung Wild-Coast, um bei den Fotos mal etwas für Abwechslung zu sorgen.
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  • Wild Coast

    17 oktober 2024, Zuid-Afrika ⋅ 🌬 22 °C

    Gemütlich lassen wir uns die Ostküste herunter treiben. Von der Sodwana Bay, wo wir überrascht sind wie rau und wild die Wild Coast mit dem starken Wind ist (nichts hätte uns darauf vorbereiten können). Weiter im Süden besuchen wir St. Lucia, ein touristisches Dörfchen das mit vielen Highlights aufwartet. Einen Tag durchfahren wir den Wetland NP. Es ist alles so wunderbar grün hier! Dann geht es auf Whale-Watching-Tour. Erst am Schluss haben wir kurz Glück, dafür so richtig! Den Buckelwahl der vor uns aus dem Wasser springt, schaffen wir leider nicht zu fotografieren.
    Ballito ist ein richtiger Urlaubsort, mit vielen Ferienvillen. Die Promenade ist traumhaft schön und natürlich auch sehr windig. Hier schlendern und schlemmen wir. Oft übernachten wir jetzt in netten Apartments, kochen selbst und verbringen gemütlich Abende und Morgen. Die letzten Wochen unserer Reise verbringen wir also sehr entspannt. So auch im Lake Eland Reserve, wo unsere Gemütlichkeit nur durch das super lustige Ziplining unterbrochen wird.
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  • Wandern und Regenwetter

    23 oktober 2024, Zuid-Afrika ⋅ ⛅ 14 °C

    Eine tolle Unterkunft jagt die nächste, uns die Wanderslust. Natürlich lassen wir uns von ihr fangen und fahren zu dritt in die Drakensberge, wo wir in einem tollen traditionellen Häuschen schlafen und direkt von der Haustür wegwandern können. Über atemberaubende Berge, durch eine Höhle, zu einem kristallklaren Fluss. Was will man mehr? Zum Beispiel weiterhin schönes Wetter! Doch da werden wir enttäuscht und flüchten vor dem Regen in die Midlands, wo wir in einer alten Pilzfarm schlafen. Zwischen hippen Läden und Lokalen verbringen wir den nächsten Tag. Leider nur dazwischen, denn es hat alles geschlossen. Also versuchen wir es wieder, mieten uns ein Cottage in den Bergen, mit wahnsinnig schöner Umgebung. Zwar will uns die Wanderung im Nationalpark nebenan nicht gelingen (die Brücke ist abgebrannt) aber eine kürzere Alternative und dafür längere (Kaffee)Pause ist auch ganz nett. Die letzte Woche unserer Reise bricht an und wir können das noch gar nicht so richtig fassen. Bald geht es nach Hause!Meer informatie

  • Letzte Tage

    28 oktober 2024, Zuid-Afrika ⋅ ☁️ 22 °C

    Eine weitere großartige Unterkunft mitten im Niergendwo gibt uns die Möglichkeit eines tollen Spazierganges, wo uns Angsthasen eine riesige Herde Elands zum Rückzug zwingt (die essen nicht mal Hasen). Wir lassen uns bekochen und finden unsere Begeisterung für Scrabbel.
    Danach treiben wir uns noch in Clarens herum, ein kleiner Ort der uns mit seinen vielen Ramsch-Läden nicht ganz überzeugt und fahren von dort zum Golden Gate NP wo das diesige Wetter keinen Fernblick zulässt, die Wanderung aber trotzdem nett ist. Als wir uns zurück nach Johannesburg aufmachen, sorgt ein wilder Sturm für unheimliche Stimmungen und schlechte Sicht. In den letzten beiden Tagen lassen wir uns in einem Luxushotel so richtig verwöhnen. Essen, trinken, genießen, entspannen, im Wasser treiben und wieder essen, ist alles was auf der Agenda steht.
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  • Heimreise und Rückblick Teil 1

    30 oktober 2024, Duitsland ⋅ ☁️ 11 °C

    Kaum zu glauben, es geht nach einem Jahr Reisen wieder zurück nach Hause! In Frankfurt trennen sich unsere Wege fürs erste, Babsi fliegt nach Österreich und Lars zurück in die Schweiz. Wir sind wehmütig und haben tausend Eindrücke und Worte im Kopf:
    Lars: "Schono läss gsi"
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  • Heimreise und Rückblick Teil 2

    30 oktober 2024, Duitsland ⋅ ☁️ 11 °C

    Babsi: "Ich kann es kaum erwarten, meine Familie und Freunde in Österreich wieder zu sehen. Ich freu mich wahnsinnig auf Graz, all die Aktivitäten dort und die Besuche in der Schweiz. Aber trotzdem bin ich auch sehr traurig, dass es jetzt vorbei ist. Wie wird es sein, nach all den Erlebnissen wieder Heim zu kehren, einen Job zu suchen? Wir haben so viele wunderschöne Orte gesehen, Wunder und Abenteuer erlebt... Sind im leuchtenden Meer geschwommen, haben Vulkane beim Ausbrechen zugesehen, haben Geschichte gefühlt (ich zumindest), sind auf den Dächern der Welt gewandert, im Jungle spaziert, in der Wüste gelaufen, zwischen Haien geschnorchelt, auf Flüssen gepaddelt, haben die atemberaubendsten Tiere gesehen und unzähliges mehr. Aber viele Eindrücke haben auch bewegt und nachdenklich gemacht: die Armut die in so vielen Länder vorherrscht, die Unsicherheit auf die man oft achten muss und politisch instabile Gegebenheiten, die uns schokiert haben. Große Zerstörungen der Natur mussten wir oft erkennen, Müllmassen die ganze Länder verschmutzen, Monokulturen die sich hunderte Kilometer weit erstrecken, verdreckte Gewässer, Nationalparks die zugebaut werden und Tierarten die vom Aussterben bedroht sind. Wir haben verschiedenste Kulturen und Religionen erlebt, Musik gehört und Essen gekostet. Haben Menschen aus aller Welt kennen gelernt und die verrücktesten, ungemütlichsten und gefährlichsten Öffis benutzt. Waren mit Familie, alten und neuen Freunden unterwegs, aber meistens zu zweit und das auf eine sehr harmonische, lustige und schnell eingespielte Weiße. Wie wird es sein, jetzt wieder gemeinsam getrennt zu leben? Was haben wir mitgenommen und gelernt? Benutze ich jetzt schweizer Begriffe ohne es zu merken? (Glaube nöd) hat uns das alles verändert?
    Vielleicht.
    Vielleicht aber auch nicht!
    Aber wir wissen: das war nicht unser letztes Abenteuer."
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    Het einde van de reis
    30 oktober 2024