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  • Day216

    Meeanee, 30.03.2019

    March 31 in New Zealand ⋅ ☀️ 21 °C

    Den heutigen Tag haben wir dazu genutzt, die Umgebung von Napier (Hawke's Bay) zu erkunden. Im Visitor Center wurde uns eine kurze Wanderung zu den Maraetotara Falls empfohlen, die überraschend spektakulär waren. Vor den Wasserfällen befand sich sogar ein recht großes Flussbecken, in das einige Leute von Felsvorsprüngen aus hineingesprungen sind. Ich habe definitiv bereut meinen Bikini nicht dabei zu haben!
    Auf dem Rückweg sind wir auf den Te Mata Peak, einem Gipfel eines Faltgebirges, gefahren. Auf die Frage hin, wie lange man denn bis zum Gipfel laufen müsste, wurden wir entstetzt angeschaut, sodass wir uns für die faule Variante entschieden haben. Das kam uns aber auch sehr geschickt, da es mal wieder geregnet hat, die Aussicht auf umliegendes Wein- und Farmland, kleine Städte und das Meer war aber trotz Nebel (ich habe in den letzten Tagen eine ganze Sammlung an Nebelbilder angelegt - man merkt, dass es Herbst wird) sehr schön.
    Nur eine kurze Strecke entfernt konnten wir einer Honigfarm einen Besuch abstatten, wo wir uns durch sämtliche Honigsorten probiert und eine Infoaustellung über Honigherstellung und Bienen angeschaut haben.
    In der Zwischenzeit hatte sich das Wetter wieder gebessert, sodass wir noch einen Abstecher zu den Pekapeka Wetlands gemacht haben. Auf einem Steg kann man hier durch das Sumpfgebiet laufen und zahlreiche Vögel, insbesondere schwarze Schwäne mit ihren Nachkommen beobachten.
    Am Nachmittag sind wir schließlich zurück in Napier angekommen. Hier haben wir uns in einem Museum eine Ausstellung über ein Erdbeben im Jahr 1931 amgeschaut, dass die ganze Stadt zerstört hatte und sie um zwei Meter nach oben gehoben hat. Es hat mich ein wenig an das Museum zu 9/11 in New York erinnert, auch hier haben zahlreiche Kommentare von Betroffenen, Bilder, Videos, Gedichte und vieles mehr die schreckliche Situation authentisch dargestellt.
    Abends ging es dann zurück nach Meeanee, wo wir unseren Gastgebern als Dankeschön für ihre Gastfreundschaft gekocht haben, worüber sie sich sehr freuten. Daa Ehepaar war aber auch wirklich sehr lieb zu uns, sodass wir auch gerne noch ein paar Tage länger geblieben wären.
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