• Ich bin dann mal da

    December 28, 2025 in Spain ⋅ 🌙 5 °C

    Meine Nacht war scheußlich. Die Bude war gruselig…. Das Licht ging immer selbstständig an im Flur.nebenan war ein Puff etabliert…. Da war mächtig Traffic in der Nacht.ich habe gefroren und mich nicht wohl gefühlt

    Zeitig verließ ich das Etablissement. Die Bar in der ich gestern noch war… hatte zu. Also stolperte ich erstmal durch den dunklen Wald, Stirnlampe sei Dank. War auch etwas gruselig. Gegen achte fand ich dann ein offenes Café… ihr saßen schon die ersten beim Cognac und Kaffee… seltsames Gedeck. Zu futtern gabs auch nichts. So packte ich Banane und Keksle aus. Im Letzten Ort vor Santiago erneute Einkehr auf was stärkendes….so richtig wollte ich tatsächlich nicht ankommen…schon komisch der Anblick dann der Kathedrale, hat selbst mich überwältigt. Und ich konnte es gar nicht glauben, dass jetzt immerhin 250 km hinter mir liegen. Begegnungen mit ganz außergewöhnlichen Menschen aus aller Welt. Es hat mir mal wieder gezeigt, wie schön es ist alleine zu reisen. Es öffnet den Geist einfach und das Herz. ❤️ auch machen solche Wanderungen immer wieder bewusst, wie wenig es doch zum Glück braucht. All die Dinge, die einem wichtig sind, trägt man in sich. Sichtbar und unsichtbar.

    Natürlich wollte ich mir auch noch meine Compostela. Und fuhr direkt wieder zurück nach Portugal, um dort meine Sachen einzusammeln auch hier wieder ein sehr herzlicher Empfang.

    Nach 320 km auf dem Tacho war ich dann zurück in Santiago. Checkte in mein wunderbares Hotel ein. Und suhlte mich erst mal ausgiebig in der Badewanne. 🛀 das war so schön, das mache ich morgen noch mal.

    Leider hatte ich Chris verpasst an der Kathedrale. Also tue ich erst mal alleine los zum Essen.. da meldete sich plötzlich noch die Chinesin mit ihrem englischen Mann. Auf einen letzten gemeinsamen Drink und einen tollen Austausch gemeinsamer Erlebnisse, die uns unterwegs verbunden hatten.

    Ach schön war das!
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