• Claudiaunterwegs
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Ich bin dann mal weg

Ich laufe den portugiesischen Camino – aber die Zentrale Route. Kein Meer, kein Sand zwischen den Zehen, dafür Kopf frei, Herz leicht und jede Menge Pastéis de Nata zur Belohnung. Read more
  • Trip start
    December 15, 2025

    Der Weg ist das Ziel.

    December 17, 2025 in France ⋅ ☁️ 11 °C

    Wenn sich Pläne ändern. Aus Plan A wurde irgendwann Plan B. Irgendwie war das ja doch recht stressig dieses Jahr…Da passt doch etwas Besinnlichkeit und Bewegung gut dazu, dass Jahr in kleinen feinen ySchritten zu beenden.

    Meine Reise startete für die erste zwischen Übernachtung bei Rudi und seinem Sohn Noah in der Nähe von Chamonix. Uns verbinden die schwierigsten und schönsten Etappen des GR20 auf Korsika. Da saß ich irgendwann fast schon heulend im Schatten, als die beiden aufkreuzten und mich in den Schlepptau nahm. Uns verband alle eine unvergessliche und ganz wertvolle Zeit.
    Nach 5 Stunden Fahrt, empfingen mich nicht nur die beiden sondern auch noch ausgesprochen herrliche nach Kräutern duftende Gerüche aus der Küche. Hier köchelte schon das Dinner für heute Abend. Ein kurzweiliger Abend, zwei Flaschen Wein, und schon fiel ich in mein gemachtes Nest. Selten habe ich es erlebt, dass der Gastgeber sein Schlafgemach für mich bereithält. Also für mich alleine!😀 Am nächsten Morgen wanderte noch ein riesengroßer Käse in meine Tasche, den möge ich doch dann auf dem Camino teilen, ebenso allerfeinste französische GänseLeberpastete und ein halbes Baguette 🥖- damit ich unterwegs auch was zu futtern hab. Ich liebe die französische Gastfreundschaft und die Franzosen. 😍

    Nächster Halt, 900 km weiter. Ein kleiner, verschlafener Ort mitten am Atlantik . Unterwegs stellte ich fest, dass mehrere Autobahnen komplett gesperrt waren und die Polizei ziemlich präsent. Ich dachte schon, irgendeiner hat hier Bomben gelegt, dem war aber nicht so. Es waren die Bauern, die gestreikt haben. Von den Franzosen kann man noch was lernen. Wenn die was machen machen, die es einfach richtig. Nicht so wie in Deutschland, wo die Leute permanent am schimpfen sind, aber sich nicht auf die Straße trauen. Mir tat es heute richtig weh. Nach 12 Stunden war ich dann auch echt durch. Suchte eine Tapasbar auf und verschwand in mein schönes Bett.

    Next Stopp Santiago de Compostela….
    Unterwegs stoppte ich noch kurz in einer Bar. Der ältere Herr sprach weder Englisch noch ich Spanisch. Aber mit Händen und Füßen zauberte er ein paar Kleinigkeiten auf den Tisch, stellte noch eine Flasche Wasser dazu. Das alles für eine symbolischen Euro.
    Zügig ging’s voran und bereits am Nachmittag erreichte ich bei Tageslicht meinen Start und Ziel. Schnell noch eine Bude klargemacht. Eigentlich hoffte ich auf ein Zimmer. Booking versprach, dass das Etablissement normalerweise ausgebucht wäre warum erschließt ich mir persönlich nicht. Eine Omi, die ich wohl geweckt hatte, kroch vom Sofa und kam ziemlich verschlafen und etwas schlecht gelaunt die Treppe herunter. Und die Heizung dreht nur sie auf und zauberte einen Generalschlüssel aus ihrer etwas schmuddeligen Schürzentasche. Alles etwas kuschelig, aber sehr zentral.

    Dann ging’s auf ein Walk durch die City. Auch die sehr imposante Kathedrale konnte ich schon bestaunen. Ein Dudelsackspieler zauberte erstaunliche Töne. Da hatte ich schon fast etwas Pippi in den Augen. Hier komme ich in zehn Tagen wieder an und ich glaube dann toppt das noch mal meine Eindrücke, die ich schon von heute hatte. Zu Fuß…. Das ist schon etwas anderes als der Ritt durch das streikbehaftete Franzosen Land.🤣

    Die nächste Tapas Bar war meine. Zwei Wein, ein paar Garnelen zart geschmort in einem guten Öl mit viel Knoblauch dazu Patata mit Knoblauch.

    Dann lass ich es auch gut sein für heute und verschwinde bald in mein gutgemeintes charmantes Etablissement.🤣🥱😜
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  • Bettwanzen und auf nach Porto

    December 18, 2025 in Portugal ⋅ 🌧 11 °C

    Dass meine Bude scheiße war, ahnte ich schon. Aber dass sie so scheiße war. Auf die Idee wär ich im Leben nicht gekommen. Die Matratze durch gelegen. Hätte ich mir mal die Mühe gemacht das Bett auseinander zu nehmen, bevor ich mich da reingelegt habe. Ich ahnte es dann heute Morgen mein Hals war voller Bettwanzen Bisse. Die Bewertungen auf Booking und auf Google bestätigt dann meinen üblen Verdacht. Jetzt hoffe ich nur, dass ich meine Reise alleine Fortsätze und nicht noch unentdeckte Passagiere dabei habe. Was für eine Scheiße!

    Hier checkte ich dann flott also sehr flott, aus und ging erst mal zu einem sensationellen Frühstück im Lokal. Meine Stimmung entwickelte sich merklich besser. Ein sensationelles Egg Benedikt dazu frischer Saft und ein ganz besonderer Kaffee.

    Dann ging es schnurstracks zum Auto , Schnappte meinen Rucksack und ging zügig los zum Busbahnhof. Unterwegs merkte ich dann, dass ich die Wanderschuhe im Auto vergessen hatte.🤣🤣🤣🤣 na, dann laufe ich eben mit strahlend weißen Turnschuhen das wird schon irgendwie gehen.

    Im Bus saß auch noch Claudio aus Italien . Der auch schon eine ganze Weile unterwegs ist. Ein etwas verrückter Typ. Während ich den Bahnhof suchte, um meine Reise mit der Metro zu meinem Ausgangspunkt fortzusetzen, belehrte er mich. Ich bin auf dem Camino hier wird gelaufen. Das war dann auch ganz witzig und so konnte ich mir schon mal einen ersten Eindruck von der wunderschönen Stadt Porto machen. Schöne Häuser mit bunten Kacheln, die genauso bunt waren wie Claudio. Wir beschlossen, den Tag gemeinsam zu verbringen. Was sehr lustig war und wir testeten ausgiebig die Gastronomie von Porto. Ich war ganz froh das ich noch mal ein separates Zimmer für mich gebucht hatte. Ein ehemaliger Kindergarten wurde liebevoll umgestaltet in eine ganz tolle Herberge, wo man sich gleich zu Hause fühlt. Das war wieder Garteneden. Die Bäume hängen voll mit Früchten, die man sich einfach pflücken konnte.

    Die Italiener können sehr charmant sein, und so war es gar nicht so einfach, den lieben Claudio abzuwimmeln und in sein eigenes Bett zu schicken. 🤣🤣🤣🤣

    Müde und kaputt fiel ich in mein Bettchen. Morgen geht es los. Ich freu mich schon.
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  • Day One… von Porto nach Madalena

    December 19, 2025 in Portugal ⋅ 🌙 10 °C

    Ich kam etwas beschwerlich in die Gänge. Lag aber sicherlich auch daran, dass ich zum einen spät ins Bett bin und zum anderen, dass das Haus auch sehr hellhörig war. Irgendjemand im unteren Stockwerk hatte wohl eine recht schwache Blase. Das erste Café gehörte mir. Hier frühstücke ich erst mal in aller Ruhe und zog weiter. Durch sämtliche Orte und Vororte von Porto. Meine Schuhe entpuppten sich als großer Glücksgriff meine Bettwanzen hingegen nicht. Um 9:30 Uhr steuerte ich die erste Apotheke an. Hier redet man mir doch, das Hospital aufzusuchen. Ich lehnte dankend ab, und er stand stattdessen eine Salbe mit Antibiotikum und ein Antihistaminikum. Dieses macht allerdings wohl sehr müde. So schlurfte ich von dann und war gar nicht mal so langsam, wie ich gedacht habe. Über die Gegend gibt es nicht zu berichten. Es war einfach nur Straße ohne nennenswerten Highlights. In einem Bushäuschen machte ich Pause und rauf auf Antonio. Es scheint wohl, Tradition zu sein, den Inhalt des Rucksack es brüderlich gemeinsam zu teilen. Und so verschwand ein Brötchen, was ihm seine Mama heute Morgen noch geschmiert hatte in Lissabon in meiner Hand und dann im Magen. Gemeinsam zogen wir weiter. Allerdings kann man der Camino App auch nicht wirklich vertrauen. Eine Herberge, die angeblich geöffnet hat, war verschlossen. Und so organisierte mir der liebe Antonio, der nämlich auch noch Portugiesisch spricht, das einzige Bett, was es hier im Ort zu bekommen gab. Er setzte seinen Weg fort, und ich kehrte erst mal ein auf ein Gläschen Wein. Und pilgerte dann zu meiner HerBerge des heutigen Tages, was ich als ein Privathaus mit Swimmingpool entpuppte. Das kleine Bett kostet 15 das größere 20🤣 mit mir sind keine weiteren Gäste unterwegs. Abschließen frequentierte noch schnell die Dusche und mein Biss im Fuß sah auch grausig aus. Hier öffnete ich erfolgreich die Blase und schmiert auch hier etwas von der Salbe drauf. Zum Glück hatte ich in der letzten Herberge noch ein paar Flip Flops mitgenommen. Nicht geklaut, sondern in einem Korb gefunden für Dinge, die andere nicht brauchten. Nach erfolgreicher Renovierung werde ich jetzt erst mal in die Stadt gehen was essen und auch zeitig ins Bett. Der Rucksack hat heute ganz schön gezogen und die Füße taten weh und was halt sonst noch so alles ist, wenn man wandern ist. Das braucht halt immer ein paar Tage bis man sich an den Zustand mit seinen Habseligkeiten durch die Lande zu ziehen wieder gewöhnt hat.

    Dann sitze ich hier in einem total verschlafenen Nest mitten im Herzen von Portugal. Mit einem jungen Mann komme ich ins Gespräch was mich unglaublich berührt. Er selbst hat schwere Depressionen und Angstzustände. Und hat irgendwann angefangen, den Camino zu wandern. Jetzt ist er auf einem ganz guten Weg und arbeitet hier ehrenamtlich in einem Kloster und bekocht die Leute. Seine Augen haben richtig geleuchtet, und seine Hände haben alles noch einmal untermalt. Das sind dann doch die Begegnungen, die einen sehr berühren. Ein richtig ereignisreicher Tag geht zu Ende. I love it.😍
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  • Camino Tag 2 Madalena - Barcelos

    December 20, 2025 in Portugal ⋅ 🌧 9 °C

    Das war doch eine richtig feine Idee, dass ich mir gestern noch den Kaffee im Supermarkt gekauft hatte. Ohne Ding komme ich wirklich schlecht in die Gänge. Mein Stich am Fuß sah auch nicht sonderlich gut aus. Den hab ich erst mal verachtet und macht mich auf den Weg. Weit kam ich nicht. Im EPI Zentrum von Madalena einen weiteren Kaffee zu mir und etwas zum futtern und setzte mich dann in Bewegung. Ich kannte es schon. Heute kommt Regen und zwar von allen Seiten und auch kontinuierlich den ganzen Tag. So verging der Tag eigentlich mit reichlicher Einkehr und selbstverständlich auch viel Regen. ☔️ was mir wirklich auffällt, man läuft die meisten Strecken eigentlich auf Kopfsteinpflaster, Beton und leider äußerst selten mal auf etwas weichem Untergrund. Landschaftlich hat mich der Weg bisher definitiv noch nicht begeistert. Ein paar kleine Abschnitte gab es unterwegs durch einen Wald von Eukalyptusbäumen. Da hat es gerochen wie auf Korsika.

    So zog sich der Tag dahin mit diverser Unterstützung der Gastronomie. Unterwegs traf ich Chris, der aus Malta hierher unterwegs ist. Aber sein Englisch habe ich definitiv nicht verstanden. Alter Falter, das war mir echt zu anstrengend. Also habe ich mir was einfallen lassen und meinen Weg alleine weiter fortzusetzen.
    Nach insgesamt 32 km kam ich dann an meinem Etappenziel an . Einer Stadt mit extrem viel Trubel und diverser weihnachtlicher Bespaßung. Immerhin hat die Stadt auch 117.000 Einwohner und das Wahrzeichen ist ein bunter Hahn denn wenn man möchte man hier überall bestaunen kann.🐔

    Schnell buche ich mir noch ein Zimmer. Irgendwie hab ich immer noch keine Lust auf diverse Herbergen. Für 37 € gibt sogar eine Klimaanlage die man auf 28° einstellen kann wie ich rausgefunden habe. Da kann ich all meine Sachen aufhängen und morgen früh ist alles wieder trocken. Am liebsten würde ich jetzt ins Bett gehen. Aber die Gastro habe ich halt auch noch unterstützt, in dem ich haufenweise unterwegs Kaffee getrunken hab und eine kleine Pastete.

    Also dusche ich noch schnell und steuere den nächsten Chinesen an. Den Chinesen deswegen, da der am zeitigsten abends öffnet.

    Ich will was futtern und dann ins Bett 😍 es gab Ente . Und dann musste ich mir noch etwas einfallen lassen, wie ich denn die Schuhe trocknen könnte Klimaanlage sei Dank🤣🤣🤣🤣
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  • Camino Tag 3 Richtung Ponte Lima

    December 21, 2025 in Portugal ⋅ ☁️ 5 °C

    Ich kam etwas zögerlich in die Gänge, wie jeden Morgen. Hielt für diverse Kaffeestopps an und erst mal passierte nicht allzu viel. Unterwegs traf ich in einem ganz süßen Kaffee einen sehr charmanten Portugiesen. Er war mir sehr behilflich mit Kaffee und kleinen Gepäckstück und was man sonst so braucht, um morgens in die Gänge zu kommen. Auch hinterließ er Weihnachtsgrüße.

    Die Füße brennen einem hier ganz schön, denn die meiste Zeit läuft man tatsächlich auf Asphalt. Und dann traf ich Chris wieder den jungen Mann aus Malta. Er kehrte mit mir einen in ein weiteres Café. Ich weiß nicht, wie viel Gepäckstücke ich denn in meinem Bauch tagsüber so spazieren trage. Zusätzlich schütte es mal wieder den ganzen Tag. Ab da setzten wir unseren Weg gemeinsam fort. Und nicht nur das Christ tauschte mit mir sein Ultraleicht Gepäck geben meinen riesengroßen Rucksack. Kurz vor Ponte Lima wollten wir eigentlich unsere Energiereserven noch einmal auffüllen mit einer Cola und in einem weiteren Restaurant. Das war es dann auch. Wir platzen mitten in einer Familienfeier. Und wurden gebeten, uns doch hinzusetzen und was etwas zu essen und natürlich auch zu trinken. Dies lehnen wir im ersten Gang natürlich ab. Denn wir wussten noch nicht, wie weit uns unsere Füße an diesem Tag noch tragen müssen. Die Uhrzeit zeigte bereits 31 km. Wahrscheinlich machten wir einen sehr netten Eindruck, und sie rücken ihr exklusives Apartment für ganz wenig Geld für uns raus. Jeder bekam ein wunderschönen eingerichtetes Zimmer direkt um die Ecke. Dann wurde aufgetischt. Richtig ordentliche Hausmannskost aus Portugal und wir wurden unglaublich verwöhnt mit diversen Getränken. Also weit laufen, hätten wir nicht mehr können. Gegen 20:00 Uhr fielen wir etwas angetrunken in unsere getrennten Zimmer. Auch den Käse stellte ich noch auf den Tisch, den ich ja auch noch mit mir rum getragen hatte. Der sorgte für unglaublich viel Freude und Genuss.
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  • 4. Tag Camino von Ponte Lima nach Rubiãe

    December 22, 2025 in Portugal ⋅ 🌧 7 °C

    Ich hab mich nachdem ich gestern das Ultraleichtgepäck von Chrus getragen hab und gemerkt habe. Wie toll das sein kann ….hbd ich nich entschlossen einen großen Teil meines Geraffels in Portugal zu lassen und abzuholen, wenn ich wieder Auto fahren darf.

    Es ging gut voran. Die ersten 6 km legten Chris und ich ohne Frühstück zurück. Erster Halt Ponte Lima. Eine ganz zauberhafte Stadt mit sehr bekannter Brücke. Erste Einkehr in einem sehr schönem Kaffee. Die Portugiesen trinken bereits Portwein zum Frühstück 🤣🤣🤣vielleicht ist ja auch schon irgendwie ein wenig Weihnachten. Meine Blase am Fuß 🦶 macht mir etwas Sorgen am anderen Fuß hab ich ja bereits den entzündeten Bettwanzenbiss….akter Falter… bin ich froh über mein leichtes Gepäck. Langsam verstehe ich auch den Dialekt von Chris und bei sehr flüssiger Kommunikation geht’s munter bergauf und irgendwann landen wir am Tagesziel. Ein ganz altes Haus wurde hier sehr liebevoll eingerichtet, im Ofen flackerte ein wärmendes Feuerle… und ge au so war auch der Empfang.

    Next Stopp der Supermarkt und anschließend noch ein Stopp fürs Dinner. Das Menü für Pilger kostet mit super Wein und allem gerade mal 13 Euro.

    Hier treffen wir 2 Mädels aus Hawai und Kanada, eine Familie aus Australien, eine Chinesin und einen Engländer. Zurück geht’s mit einem kostenlosem Taxi…. More Wein und ab ins Bettchen…
    Hach…. Schon schön so unterwegs zu sein
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  • Tag 5 auf dem Camino ins Land der Tapas

    December 23, 2025 in Spain ⋅ 🌙 7 °C

    Heute Morgen haben wir das frühstück mal selbst in die Hand genommen. Frische Eier, Butter, Toastbrot und Orangensaft. Das gab Chris heute soviel power und Energie, dass er die Beine in die Hand nahm und im Dunst das Nebels und des nicht aufhörenden Regens verschwand. Vater Wölfchen versprach Sonnenschein 🌞 , der sich erstmal nicht mehr blicken ließ.

    Heute sind es nur 20 km und ich werde Portugal heute verlassen, also gehe ich es heute gemütlich an. Bei jedem Stopp gibt’s noch Stempel dazu. So ziert mein Compostella Büchlein einen Haufen Einkehrmöglichkeiten. Gegen Mittag erreiche ich gut gestärkt Valença und überschreite die Brücke und bin nun in Spanien. Chris schrieb mir schon von unterwegs und saß bereits mit Ronni aus Hawai im ersten nach lokaler Küche aussehenden Fresstempel auf Spaniens Grubd und Boden.

    Ein herzliches Wiedersehen 👋 mit lokalen Spezialitäten und Getränken und schwups war der Tag vorbei und lustig war’s auch.

    Next stopp die Pilgerherberge Ideas Peregrinas. Ein modernes Hostel mitten im Epizentrumvon TUI. ( nicht der Reiseveranstalter). Hier kreuzen sich die beiden Wege der Jakobsweg der Küste mit dem zentralen Weg Richtung Santiago. Viele pilgern ab hier, da man nur die letzten 100 km zu Fuß gehen muss um die begehrte Compostella zubekommen. Die meisten sparen sich also den Weg durch Portugal.

    Hier beziehen wir zu dritt ein Vier Bettzimmer . Allerdings ist die Dusche wenig kuschelig. Ich steh gefühlt 20 Minuten unter einem eiskalten Wasserstrahl. Das Problem wird behoben aber bis dahin hatte ich dann auch schon geduscht und war sichtlich erfrischt. Erfrischt wurde noch meine Wäsche, die habe ich nämlich postwendend in die Waschmaschine geworfen. Jetzt sitze ich im Schlafanzug in der Kneipe und trinke noch ein schönes Glas Wein.

    Später geht’s zum Dinner, wo wir die australische Familie wieder treffen. Interessanter Menschen trifft man hier.

    Gute Nacht ich geh zu Bett
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  • Camino Tag 6TUI - Redondela

    December 24, 2025 in Spain ⋅ 🌙 11 °C

    Nächte in einem Massenquartier. Auch wenn es nur vier Betten waren, sind definitiv ziemlich habe ich heut Nacht geschlossen. Der eine schnarchte und auch diverse andere Geräusche …. Also fahre ich nach einem kleinen Frühstück relativ schnell auf und war noch in der Dunkelheit unterwegs. Das Ende meiner heutigen Tagesetappe erreichte ich bereits zum Mittagessen. Zu früh zum aufhören, und eigentlich auch zu lang und weiterzumachen. Im ersten Restaurant fragte ich erst mal nach einer wärmenden Suppe, die noch etwas power und Energie in sich hat. Die Ladies baten mich dann in das heilige Reich ihrer Küche und ihrer Kochtöpfe, und schöpft mir eine sichtbare Kelle herrlichster Bohnensuppe. Ich sollte mir doch das einfach erst mal anschauen, bevor ich eine Portion bestelle. Schnell verschwand die warme Suppe in meinem Bauch. Ich beweg die Rechnung und Schritt von dannen. Porrino ist eine ganz nette Stadt mit erstaunlicher Infrastruktur. Hier spielte der Dudelsack in meinen Ohren, erklangen Weihnachtslieder, und es war ganz schön viel Treiben auf den Straßen. Das eine oder andere Kaffee frequentierte ich unterwegs noch und fand mich dann irgendwann wieder nach immerhin 35 km am Meer.

    Mein Hotel entpuppt sich als ein großer Glücksgriff . Für 44 € hab ich Privatsphäre und zusätzlich auch noch gute Bewertungen.

    Der erste stop führte mich hier allerdings in die Markthalle. Hier wurde ich aufs herzlichste empfangen und verwöhnt. Für ganz schön viel Tapas und ein Gläschen Wein bezahlte ich gerade mal 2,50 €.

    Next, stop, Checkin im Hotel. Warme Dusche und ein Upgrade bekam ich auch noch. Nach dem gestrigen Tag, eine richtige Wohltat für den Körper, die Sinne und die Reinheit.

    Hier traf ich dann auch Chris aus Malta wieder . Next, stop irgendeine Bar an der Promenade für ein kleines Dinner und dann geht es sicherlich auch bald ganz schnell ins Bett.
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  • Tag7 von Redondela nach Ponteved

    December 25, 2025 in Spain ⋅ 🌙 6 °C

    So ein warmes Bett tut unglaublich gut aber irgendwie ist man auch wieder im Modus angekommen des frühen Aufstehens. Also bin ich erst mal in die Küche gewandelt und hab mir erst mal einen Kaffee gemacht. Irgendwie war ich gut im Fluss und war relativ schnell unterwegs. Auch für Chris hinterließ sich noch einen heißen Kaffee und einen Riegel.

    Es ist doch relativ kalt am Morgen. Und irgendwie darf man auch nicht ChatGPT vertrauen. Denn hier erwartete mich angeblich eine Etappe von 30 km.

    Nach den ersten 5 km holte mich Chris ein und wir steuerten im ersten verschlafenen Nest die erste geöffnete Bar an. Das ist hier an den Weihnachtstagen ein riesengroßes Problem. Alles hat irgendwie geschlossen und zu. Nach erfolgreicher Stärkung setzten wir unseren Weg getrennt fort und versprachen, uns im Zielort wieder zu treffen.

    So wandelte ich durch einen wunderschönen Wald entlang eines glasklar Flüssleins. Rutschte aus unserem erst mal aus wie ein Schwein. Aber auch das trocknete dann wieder im Laufe der Wanderung. Nach 20 km erreiche ich dann Pontevedera. Jetzt sind es noch ungefähr 70 km bis Santiago. Wahnsinn, wie oft ich in den letzten Tagen meine Füße einen vor den anderen gesetzt habe, Cafés in netten Bars getrunken habe.

    Hier steuerte ich die erste geöffnete Kaffeebar an. Die hatten sich tatsächlich spezialisiert auf Pasta del nata. Eigentlich eher bekannt als das Nationalgebäck der Portugiesen.

    Nach einer weiteren Einkehr mittlerweile mit einem schönen Glas Weißwein, beschlossen wir, unser Quartier hier irgendwo aufzuschlagen. Ich checkte gleich ein im Hotel gegenüber. Eine blitz,saubere Bude, warm und kuschelig. Das Restaurant hat ja heute Abend ebenfalls geöffnet. Was für ein Segen. Morgen geht es weiter. Wohin weiß ich noch nicht.
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  • Tag 8 von Pontevedra nach Calass de Re

    December 26, 2025 in Spain ⋅ ⛅ 10 °C

    Obwohl das Bett super war, hab ich total schlecht geschlafen. Mittagsschlaf bekommt mir einfach nicht und ich lerne es irgendwie auch nicht so richtig. Mein Vater versprach heute wieder richtig viel Sonnenschein. Beim Check am Morgen merkte ich allerdings, dass das heute nicht ganz stimmt, es goss wie aus Eimern.
    Ich frühstücke und hatte noch ein sehr nettes Gespräch mit einem Holländer an der Bar, der so freundlich war meine Wünsche für das Frühstück in das spanische zu übersetzen.

    Schöne Wege kreuzen heute meinen Tag. Es geht stetig auf und immer auch ein bisschen ab. Bereit zu Mittag erreichte ich calas de Reis. Ein schöner Ort der berühmtes für seine warmen Thermalquellen. Wo die genau waren, fand ich allerdings nicht heraus und checkte stattdessen erst mal in der ersten Bar ein. Dann buche ich mir ein relativ günstiges Zimmer. Stellte allerdings fest beim betreten der Bude, dass die eiskalt war. Also zog ich erst mal alles an was ich besaß, und stellte die Klimaanlage auf 29°. Das war hier schon alles etwas Basic. Ein weiterer, sehr unvernünftiger Mittagsschlaf folgte. Am Abend testen wir dann wieder weitere gastronomische Möglichkeiten im Ort und gegen 22:00 Uhr verschwand ich in mein Zimmer. Ruhe fand ich allerdings auch nicht. Denn ich hatte ja mal wieder Mittagsschlaf gehalten.

    Eine etwas unruhige Nacht ging zu Ende aber ein weiterer, schöner Tag auf dem Weg.
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  • Von Calas de Reis bis O Sisto

    December 27, 2025 in Spain ⋅ ☀️ 12 °C

    Dann Klimaanlage schlummert ich bei 29° so vor mich hin. Ich liebe das, wenn die Bude warm ist. Schlafen konnte ich allerdings erst mal nicht, lag aber auch am Mittagsschläfli…. So erwarte ich relativ zeitig nahm noch einen Kaffee zu mir und war gegen neun in der Spur. Wie weit mich die Füße heute tragen, musste ich zum damaligen Zeitpunkt tatsächlich noch nicht. Alles was ich heute laufe, fällt dann morgen Früh nämlich weg. Es war ganz schön frostig. Und ich war auch richtig froh über meine warmen Handschuhe. Das Pärchen aus Deutschland. Von gestern traf ich heute tatsächlich auch wieder. Mit Chris verabredete ich mich dann zu einem späteren Zeitpunkt der musste erst mal auf die Reparatur von seinem Telefon warten. Zügig ging es voran und mit mehreren kleinen Kaffeestopps fand ich mich dann wieder gegen Mittag am Ziel der ersten Tagesetappe der hübschen Stadt Padron. Aber ich hab ja gelernt, dass Mittagsschlaf nicht allzu sinnvoll ist und auch niemand meiner sonstigen Weggefährten befand sich in greifbarer Nähe. So könnte ich mir einen fulminanten Lunch und war dann auch schon wieder in der Spur Also beschloss ich einfach weiter zu laufen, nämlich genauso weit, wie mich meine Füße heute tragen.

    Irgendwann unterwegs führte mein Kopf mit mir. Selbstgespräche schaffe ich es heute bis Santiago oder nicht. Immerhin wären das dann 44 km gewesen. Dann sind der Kopf und der Geist und die Füße keine guten Freunde. Also buche ich relativ spontan ein günstiges Zimmer. Wenn ich allerdings gewusst hätte, was das für eine schäbige Bude ist, wäre ich auch mit Stirnlampe durchgelaufen bis Santiago.

    Der Besitzer zum einen recht unfreundlich, und zum anderen war das Zimmer nur ein kleiner Verschlag, direkt an der äußerst stark frequentierten Hauptstraße. Zusätzlich eiskalt. Da half auch ein in die Jahre gekommener. Heizkörper nicht. Das Etablissement blieb einfach schäbig. Auch das angepriesen Restaurant sowie die Bar hatten zu und er entschuldigte sich mit der Ausrede, dass es ja immerhin außerhalb jeglicher Saison. Na dann soll er seine Scheißbude aber auch nicht anbieten.
    Auf Nachfrage ob es denn sonst irgendetwas hier im Ort geben würde, wo man möglicherweise sich erwärmen könnte beziehungsweise vielleicht auch noch kulinarisch etwas konsumieren könnte kam keine sinnvolle Antwort. Also pilgerte ich erst mal zur Tankstelle und deckte mich ein, mit diversenungesunden sachen.

    Bei meiner Rückkehr erwischte ich gerade noch den Besitzer und bat umgehend um ein anderes Zimmer welches er mir äußerst wieder willig zur Verfügung stellte.

    Nach erfolgreicher Körperpflege, sah ich das Licht der geschlossenen Bar die Straße hinunter, munter leuchten. Also zog ich alles an, was ich hatte, und machte mich wieder auf dem Weg. Hier traf ich eine sehr charmante Besitzerin, eine offene Tür und ein warmes Herz. Auch kam mich relativ schnell mit Nicolas ins Gespräch, der eigentlich aus Argentinien kommt und heute eine ähnlich lange Etappe gelaufen ist wie ich. Was für ein netter und gebildeter Mensch. Und so ging der Abend mit guten Wein. Hervorragenden Essen und einer großen Herzlichkeit. Jetzt hoffe ich, dass in meiner Abwesenheit die Bude wenigstens einigermaßen warm ist und ich nicht noch die Daunenjacke anziehen muss und die Mütze auf den Kopf stülpe🤣🤣🤣

    Die nette Bar hat übrigens morgen Früh auch wieder auf und serviert mir dann ein Frühstück das habe ich schlau wie ich bin gleich noch bestellt.

    Morgen laufe ich in Santiago ein und ich freu mich drauf hab schon eine Bude gebucht mit einer Whirlpool Badewanne. Nur das Schaumbad muss ich noch besorgen. 😍
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  • Ich bin dann mal da

    December 28, 2025 in Spain ⋅ 🌙 5 °C

    Meine Nacht war scheußlich. Die Bude war gruselig…. Das Licht ging immer selbstständig an im Flur.nebenan war ein Puff etabliert…. Da war mächtig Traffic in der Nacht.ich habe gefroren und mich nicht wohl gefühlt

    Zeitig verließ ich das Etablissement. Die Bar in der ich gestern noch war… hatte zu. Also stolperte ich erstmal durch den dunklen Wald, Stirnlampe sei Dank. War auch etwas gruselig. Gegen achte fand ich dann ein offenes Café… ihr saßen schon die ersten beim Cognac und Kaffee… seltsames Gedeck. Zu futtern gabs auch nichts. So packte ich Banane und Keksle aus. Im Letzten Ort vor Santiago erneute Einkehr auf was stärkendes….so richtig wollte ich tatsächlich nicht ankommen…schon komisch der Anblick dann der Kathedrale, hat selbst mich überwältigt. Und ich konnte es gar nicht glauben, dass jetzt immerhin 250 km hinter mir liegen. Begegnungen mit ganz außergewöhnlichen Menschen aus aller Welt. Es hat mir mal wieder gezeigt, wie schön es ist alleine zu reisen. Es öffnet den Geist einfach und das Herz. ❤️ auch machen solche Wanderungen immer wieder bewusst, wie wenig es doch zum Glück braucht. All die Dinge, die einem wichtig sind, trägt man in sich. Sichtbar und unsichtbar.

    Natürlich wollte ich mir auch noch meine Compostela. Und fuhr direkt wieder zurück nach Portugal, um dort meine Sachen einzusammeln auch hier wieder ein sehr herzlicher Empfang.

    Nach 320 km auf dem Tacho war ich dann zurück in Santiago. Checkte in mein wunderbares Hotel ein. Und suhlte mich erst mal ausgiebig in der Badewanne. 🛀 das war so schön, das mache ich morgen noch mal.

    Leider hatte ich Chris verpasst an der Kathedrale. Also tue ich erst mal alleine los zum Essen.. da meldete sich plötzlich noch die Chinesin mit ihrem englischen Mann. Auf einen letzten gemeinsamen Drink und einen tollen Austausch gemeinsamer Erlebnisse, die uns unterwegs verbunden hatten.

    Ach schön war das!
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  • Santiago de Compostela

    Dec 29–31, 2025 in Spain ⋅ ☀️ 12 °C

    Man sollte Bekannten die keine Interessen an Reisen und auch sonst keine Interessen haben nicht erlauben, ein Teil der Reise zu sein.
    Doch von Anfang an: Chris traf ich noch zu einem letzten gemeinsamen Frühstück in diesem wunderbaren Café. Der weiß solche Dinge genau so zu schätzen wie ich. So schwelgten wir nochmal in Erinnerungen an unsere gemeinsamen Etappen. Die beste Übernachtung war bei Rosa und ihrer sehr herzlich Familie in 🇵🇹

    Chris brachte ich noch zum Telefonshop zwecks ausgefallenem Handy und dann war’s auch schon Zeit zum Flughafen zu fahren und Heiko abzuholen. Wir machten Santiago unsicher, besuchten verschiedene Bars und plumpsten in unsere getrennten Betten.

    Next Day und ein absolut berührender Moment und ein weiteres Highlight meiner Reise. Der Gottesdienst in der Kathedrale Santiago de Compostela mit der schwingenden Botafumeiro. Das ist ein riesiges Weihrauchgefäß, circa 60 Kilo schwer und rauscht mit 70 KMH durch das komplette Schiff der Kathedrale. Aber auch nur zu ganz besonderen Anlässen und dieser war heute. Draußen standen Menschenmassen an und begehrten Einlass, vorbei an Security und Tschenkontrollen. Draußenschon eine ganz besondere Atmosphäre.

    Selten habe ich so etwas schönes gehört und gesehen…. Ein Chor als ob die Engel 🎵. Mit Weihrauchgeschängerter Luft. Das war sehr sehr sehr dolle ergreifend. Kerzen durften nicht fehlen in lieber Erinnung an Menschen, die nicht mehr unter uns sind.
    Danach ging’s weiter mit barhopping, Essen und von Austern..🦪

    An Sylvester hatte ich mich schon auf ein tollen Abschluss im besagten kuschligem Café gefreut, aber auch das hatte heute zu. Von meinem Mitreisenden kam leider auch nichts gescheites.
    Next stopp Lidl Einkaufszentrum. Hier wanderten 3 Kartoffeln, 3 Baguette 🥖eine Palette Bier 🙊 ( nicht für mich) 6 Eier und 2 fl. Wein sowie billiges Huhn in den Einkaufswagen- ob das wohl das Sylvestermenü wird 🙄🙄🙄🙄

    Was soll ich sagen ich war richtig angepisst
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  • Am Ende der Welt 🌍

    December 31, 2025 in Spain ⋅ 🌙 10 °C

    Dann ging’s weiter zum Ende der Welt. Hier hatte ich ein vermeintlich hübsches Haus mit mehreren Schlafzimmern gebucht. Bei Ankunft flogen erstmal die Sicherungen raus…. Der Elektriker war allerdings schneller als bei uns in Deutschland. Wir hätten wahrscheinlich dann schon wieder die Orangenbäume geblüht.🤣🤣🤣🤣🤣

    Die Stimmung war im Keller zuzüglich zu den schlechten Aussichten auf Party, Dinner usw.

    Also zog ich alleine los in der Hoffnung noch irgendwo einen Tisch zu bekommen. Erster stop … eine nette Hafenbar mit netter Gesellschaft. Einen Tisch bekam ich nicht. Den sollte ich übrigens auch nicht bereits vor einer Woche buchen denn da geht man an Sylvester ja spontan hin…. #reisenohneahnungMeinen Mitreisenden traf ich dann am Stadtstrand bewaffnet mit Blechbrötchen#bierdosen
    Das reichte mir dann….
    Mein Ziel bei strahlendem Sonnenschein das Kap Finesterra. Das Ende der Welt,der Kilometerstein 0 vom Jacobsweg und auch das Ende des Jahres. Hier saß ich schaute in den Sonnenuntergang und genoß die wunderbare Stimmung bei einem Cava in netter Gesellschaft anderer.

    Um 21 Uhr war der Spuk vorbei und ich verschwand nach dem Sylvesterdinner in Form von Spiegeleiern im Bett. Mein desinteressierter Mitreisender hatte statt dessen 7 Bier intus und ein Fläschli Prosecco 🙊🙈🙉

    So verschlief ich die nicht stattgefundene Party 👯

    Happy new year 🤣🤣🤣🤣
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  • Happy new year

    Jan 1–2 in Spain ⋅ 🌧 12 °C

    Ich war relativ zeitig wach und vor allem ich war ausgeschlafen und ausgeruht. Dies führte dann dazu, dass ich erst mal den Computer eingeschaltet hab und etwas gearbeitet hab.

    Heiko erwachte irgendwann kurz vor Mittag. Auf die Frage was er denn heute gerne unternehmen möchte, kam dann die Bars hätten geöffnet und ansonsten gibt es hier nichts zu sehen. Okay, da bin ich leider völlig anderer Meinung.

    Also setzen wir uns erst mal gemeinsam in Bewegung, und nach einem kurzen kaffeeverabschiedete ich mich dann zu einem Spaziergang zu einem der schönsten Strände hier in der Gegend. Auch soll man ja hier Muscheln sammeln das soll Glück bringen.

    Weit kam ich nicht, denn ich Stamm plötzlich am Strand vor einem ganz schönem Restaurant mit schön eingedeckt t3n Tischen und Stoffservietten. Das gefällt mir doch dann wiederum. Da ich ja gestern eigentlich gar nichts gegessen hatte und mein Geburtstag ausgefallen ist, investierte ich erst mal das gesparte Geld in einen ordentlichen Lunch.

    Es folgten herrliche zarte Muscheln, dazu ein schöner Salat und die passende Weinbegleitung. Satt war ich noch nicht und bestellte noch ein Rinderfilet und einen Rotwein dazu. Wie hab ich das genossen an einem so schönen Tisch zu sitzen auf das Meer hinaus zu schauen und meinen Gedanken nach zu hängen.
    Dass der Spaß mich dann 80 € gekostet hatte, war mir auch völlig wurscht.

    Weiter ging es zu einem sehr schönen Spaziergang am Strand. Wind im Gesicht Regen auf dem Haupt, und das Rauschen des Meeres. So mag ich das.

    Heiko lag eben vor dem Fernseher und machte sich auch einen schönen Tag jeder so wie er es gerne hätte. 🙈

    Morgen geht es dann nach Hause. Ich freu mich drauf mit einem Rucksack dreckiger Wäsche, 1 Million imaginären Bildern in meinem Herzen, und einer fast gesprengte Festplatte meines Telefons.

    Aus den letzten Tagen habe ich tatsächlich für mich selbst das beste herausgeholt, denn man kann auch glücklich sein einfach nur mit einem selbst und das ist eine sehr wichtige Erkenntnis.
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  • @ Home

    January 3 in France ⋅ ☁️ 0 °C

    2000 km zeigte das Navi. Erster und einziger Stopp irgendeine Stadt in Frankreich 1100 km weiter. Es lief und rollte gut. Ibis Budget hier war der Name Programm. Eine heruntergekommene Bude aber in zentraler Lage. Die Bettchen waren sauber der Rest in einem etwas desolaten Zustand. Kurzer Walk durch die City… ein Salätli gute Nacht….💤 funktionierte erstmal nicht. Die Klimaanlage machte unerklärliche Geräusche an Schlaf war nicht zu denken, auch der Sicherungskasten war abgeschlossen. Also nochmal umziehen. Hier dann andere Geräusche die mich in den Schlaf 😴 säuselten. Merkwürdiger Laden….

    Das Navi zeigte 850 km Richtung Heimat. Schön war es! 18 verschiedene Bettchen in unterschiedlichen Qualitäten 🤣

    Ich freu mich auf daheim und auch wieder aufs warme Büro.
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    Trip end
    January 3, 2026