• Tanzmaus
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Alentejo und Costa de la Luz

Ein 80-Tage Abenteuer von Tanzmaus Weiterlesen
  • Beginn der Reise
    3. Januar 2025

    Winter im Hainbachtal

    5. Januar 2025 in Deutschland ⋅ ☁️ 9 °C

    Am 3. Januar starten wir in Richtung Halchter. Den Nachmittag verbringen der Tanzwolf und ich bei meinem Papa. Es gesellt sich gleich mein Bruder Andi dazu, der sich schon auf eine Skatrunde freut. Abends wird dann noch der Geburtstag meines jüngeren Bruders gefeiert. Wir übernachten im Wohnmobil, tief unter einer Schicht Decken. Leni schläft im Wohnzimmer. Morgens frühstücken wir noch gemeinsam mit meinem Papa, dann begeben wir uns durch verschneite Landschaft in die Pfalz. Mit dem Schnee ist erst bei Frankfurt Schluss. Wir tauchen bei unserem Sohn Jan in das WG-Leben ein. Bekommen im Laufe des Abends mehrere Aufgaben zugewiesen. Es wird gemeinsam gekocht! Um 22.00 Uhr ist das Essen fertig. Am nächsten Morgen brechen wir nach dem Frühstück zu einer Wanderung auf.Weiterlesen

  • Um den Étang de Moïsan

    7. Januar 2025 in Frankreich ⋅ 🌬 13 °C

    Die Fahrt nach Südfrankreich ist weit. Leni und wir brauchen endlich wieder Auslauf, nachdem wir 1,5 Tage im Wohnmobil verbracht haben. In Messanges gibt es einen schönen Stellplatz. Kaum haben wir das Wohnmobil mit Leni an der Leine verlassen, werden wir auf Französisch angesprochen. Wir versuchen es in der Landessprache, bis wir feststellen, dass alle aus Deutschland sind. 😅 Wir umrunden den Étang de Moïsan, der Weg ist sogar ausgeschildert. Gegen 18.00 Uhr sind wir wieder am Wohnmobil, das wird auch Zeit, da die Dunkelheit einbricht.Weiterlesen

  • Großprojekt Vélodyssée

    8. Januar 2025 in Frankreich ⋅ 🌬 14 °C

    Langsam wird unser Wasser knapp, so gehe ich mit zwei Kanistern hausieren und bin auch gleich erfolgreich. Leni möchte heute Vormittag noch nicht raus, uns ist das recht, denn wir wollen ein neues Großprojekt starten. La Vélodyssée führt von der Bretagne entlang der Atlantikküste ins Baskenland. Es ist zwar recht stürmisch, doch sehr mild und in den Wäldern sind wir geschützt. Wir radeln von Messanges nach Norden und um den Étang de Léon. Ein Abstecher an die Küste muss natürlich sein. Nachmittags wird Leni kurzerhand in ihren Rucksack gepackt, um an einem schönen Plätzchen "Gassi" zu gehen. Manchmal muss die kleine Dame zu ihrem Glück gezwungen werden!Weiterlesen

  • Vía Verde de la Plata I

    10. Januar 2025 in Spanien ⋅ ☁️ 9 °C

    Nach einem Fahrtag sind wir gestern Abend in Béjar auf fast 1000 Meter Höhe angekommen. Wir befinden uns jetzt in der Provinz Salamanca am westlichen Rand des Gredos-Gebirges. Direkt an der Vía Verde de la Plata gibt es einen kostenlosen Wohnmobilstellplatz. Wir radeln heute unsere erste Etappe auf der ehemaligen Bahntrasse. Unterwegs kommen wir mit zwei Spaniern ins Gespräch, die die Gegend genauso wie wir genießen. Unser Ziel ist Hérvas. Für den Rückweg müssen wir die selbe Strecke nehmen, da es keine Alternative gibt.Weiterlesen

  • Vía Verde de la Plata II

    11. Januar 2025 in Spanien ⋅ 🌙 14 °C

    Wir fahren mit dem Wohnmobil nach Hervás. Jetzt befinden wir uns in der Provinz Cáceres und sind somit bereits in Extremadura. Hier folgen wir der Vía Verde weiter südwärts. Das merken wir auch an den Temperaturen. 😉 Zwischendurch hatten wir schon 18°. 😀 Da wir kontinuierlich abwärts radeln, wird der Rückweg wieder mühsam und schweißtreibend. Leider eignet sich der schöne Parkplatz in Hervás nicht für eine Übernachtung, aber allemal, um hier noch etwas zu verweilen. Abends fahren wir mit dem Wohnmobil weiter bis Plasencia.Weiterlesen

  • Vía Verde de la Plata III

    12. Januar 2025 in Portugal ⋅ ⛅ 9 °C

    Heute folgen wir dem Bahndamm zur Abwechslung zuerst aufwärts. Kaum liegt die Stadt Plasencia hinter uns, tauchen wir in die Welt der Eisenbahn ein. Es geht über teils sehr hohe Viadukte, damit haben wir nicht gerechnet. Wir sind begeistert, und das alles bei schönstem Wetter! Die Steigungen sind eher moderat. Am Ende der dreitägigen Radtour lese ich, dass wir 1100 Höhenmeter bewältigt haben. Jetzt liegen noch fast 200 Kilometer zu unserem nächsten Stellplatz in Portugal vor uns. Gerade noch bei Tageslicht erreichen wir Vila Velha de Rodão.Weiterlesen

  • Zum Naturmonument Portas de Ródão

    13. Januar 2025 in Portugal ⋅ 🌙 8 °C

    Mit dem Überqueren des Tejo nach Süden, erreichen wir den Alentejo, "Land jenseits des Tejo". Hier wollen wir in den nächsten Tagen, vielleicht auch Wochen, mehrere Wandertouren machen. Da das Wohnmobil heute Pause hat, fahren wir mit dem Rad Richtung Wanderweg. Das ist keine so gute Idee, denn schon bald müssen wir die Räder stehen lassen. Zu Fuß geht es weiter steil hinauf auf die Serra. So sind wir schon das erste Mal kaputt, bevor es richtig los geht. Schnell zieht die Landschaft uns in ihren Bann. Tolle Ausblicke, Hängebrücken, unter uns der Tejo und über uns die Gänsegeier. Um das ganze abzurunden bekomme ich Orangen geschenkt und zu guter Letzt müssen wir zur Seite springen, um einer Schafherde Platz zu machen.Weiterlesen

  • Die Route der Steinwehre bei Salavessa

    14. Januar 2025 in Portugal ⋅ 🌙 6 °C

    Uns zieht es weiter....Wir fahren nach Salavessa, dass liegt nur 7 Kilometer von Vila Velha de Ródão entfernt, aber mit dem Wohnmobil brauchen wir eine halbe Stunde. Wir parken außerhalb des Dorfes am Straßenrand. Hier wollen wir dann auch übernachten - so als Notlösung. Doch jetzt begeben wir uns erstmal auf unsere Tour. Es geht durch das Dorf, am Dorfende sind viele Häuser aus Schieferplatten errichtet. Bewohnt scheinen diese aber nicht mehr zu sein. Bei perfekter Fernsicht wandern wir dem Tejo entgegen, folgen dem Fluss und erreichen später einen Durchbruch, der von Menschenhand geschaffen wurde. Vor uns tut sich ein Tal auf, wir folgen dem Flüsschen Fivelo aufwärts. Es geht vorbei an sieben Steinwehren. Gerade noch zur Kaffeezeit erreichen wir wieder unser Wohnmobil.Weiterlesen

  • Schieferlandschaft am Rio Server

    15. Januar 2025 in Portugal ⋅ 🌙 5 °C

    Letzte Nacht hat es gefroren. Wir warten bis die Sonne etwas höher am Himmel steht. Gleich im nächsten Dorf, in Montalvão, starten wir unsere nächste Tour. Es ist die Kombination aus zwei Wanderrouten. Im Dorf hält ein Auto neben uns, der Fahrer sagt ganz begeistert: "very beautiful - if you like nature!" Er verspricht nicht zu viel. Die nächsten sechs Stunden sehen wir keine Menschenseele. Wir steigen ab zum Rio Sever, dem Grenzfluss zwischen Spanien und Portugal. Es gibt noch Spuren von alten Wassermühlen und eine eindrucksvolle Schieferlandschaft. Im Schatten ist der Boden sogar noch am Nachmittag gefroren. In der Sonne dagegen, können wir die Jacken ausziehen.Weiterlesen

  • Am Binnenmeer des Alto Alentejo

    16. Januar 2025 in Portugal ⋅ 🌙 7 °C

    Kurz ist die Anreise zum Stausee "Barragem de Póvoa e Meadas". Hier gibt es tolle Picknickstellen und die Sonne lacht wieder vom Himmel, dabei ist es fast sommerlich warm. Kaum aus dem Wohnmobil ausgestiegen, komme ich mit einem Portugiesen ins Gespräch, der 37 Jahre in Hamburg gelebt hat. Zum Abschluss bekomme ich noch einen Tipp für ein vegetarisches Restaurant. Jetzt ist es aber wieder Zeit für Bewegung. Wir wandern um das Nordende des Stausees. Nachmittags wird relaxt. Gerade als wir weiter wollen, die Sonne ist schon untergegangen, wird Leni von einem Hund gejagt und sucht auf einem Baum Schutz. Es kostet uns große Überzeugungskraft, die Katze zu motivieren, wieder vom Baum zu klettern. Abends fahren wir noch nach Castelo de Vide.Weiterlesen

  • Castelo de Vide und Serra São Paulo

    17. Januar 2025 in Portugal ⋅ 🌙 6 °C

    Da wir fast am Wanderweg übernachtet haben, kann es gleich nach dem Frühstück losgehen. Wir wandern auf den Höhenzug Serra de São Paulo, auf dem eine kleine Kapelle mit wunderschöner Aussicht thront. Teilweise wandern wir auf "mittelalterlichen Wegen". Windgeschützt und in der Sonne können wir es aushalten. Ansonsten weht ein eisiger Ostwind. Für die Ortsbesichtigung von Castelo de Vide lassen wir uns viel Zeit. Es werden zwei Katzen gefüttert und zum Abschluss gibt es noch Kaffee und Gebäck!Weiterlesen

  • Im "Granitmeer" von Galegos

    18. Januar 2025 in Portugal ⋅ 🌙 5 °C

    Zuerst werden unsere Wasservorräte an einer Quelle aufgestockt. Dann geht es in den kleinen Weiler Ponte Velha. Hier können wir mal wieder direkt an der Wanderroute parken. Erst haben wir viel Asphalt unter den Schuhen, danach wurde es umso schöner. Sehr abgeschieden wandern wir zur Grenze und treffen unterwegs auf den Kaffeeschmuggler-Weg. Bis in die 1960er Jahre wurde hier reger Schwarzhandel betrieben. Nachmittags fahren wir weiter nach Santo Antonio de Areiras. Hier haben wir im veganen Restaurant "Borboleta Verde" einen Tisch reserviert. Der nette Portugiese, den ich vorgestern am Stausee getroffen hatte, hatte mir dieses wärmstens empfohlen. Wir wurden nicht enttäuscht!Weiterlesen

  • Der Kaffeeschmuggler-Weg

    19. Januar 2025 in Portugal ⋅ ☁️ 13 °C

    Wir fahren nochmal Richtung Galegos, um den Kaffeeschmuggler-Weg, den wir gestern schon in kleinen Teilen kennengelernt haben, komplett zu wandern. Es gibt überraschend viele kleine Pfade, die teilweise etwas steil sind. Leider ist ein Schlechtwettergebiet mit Starkregen im Anmarsch, so dass uns der Aufenthalt in den Bergen nicht mehr sicher erscheint. Nachmittags fahren wir an die Westküste und checken auf dem Campingplatz in Santo André, ca. 20 Kilometer nördlich von Sines, ein.Weiterlesen

  • Im Naturreservat von Santo André

    21. Januar 2025 in Portugal ⋅ 🌧 15 °C

    Wir haben uns hier auf dem Campingplatz häuslich niedergelasseen. Nachdem wir gestern einen Regen- und Ruhetag hatten, zieht es uns förmlich nach draußen. Es gibt ein Mix aus Sonne und Wolken und viel Wind, dafür bleibt es trocken! Wir durchstreifen den küstennahen Wald, gehen einsam entlang der Atlantikküste und gemütlich auf tollen Bohlen. Menschen gibt es hier zu dieser Jahreszeit kaum. Wer Trubel möchte fährt gleich an die Algarve....Weiterlesen

  • Praia do Monte Velho

    22. Januar 2025 in Portugal ⋅ 🌧 15 °C

    Da wir einen anderen Strandabschnitt kennen lernen möchten, radeln wir nach Süden um die große Lagune "Lagoa de S. André" zur Praia do Monte Velho. Leni sitzt dabei ganz lieb in ihrem Rucksack. Zuerst wandern wir wunderschön durch einen Seekiefernwald, dann wendet sich der Weg dem Meer entgegen. Schließlich stehen wir auf der höchsten Düne weit und breit, unter uns der aufgewühlte Atlantik. Beim Abstieg stellen wir fest, dass die Tour zurück zu unseren Rädern am Strand entlang möglich ist. Als besonderen Bonus kommen wir auch noch trocken zurück zum Campingplatz.Weiterlesen

  • Oben feucht und unten nass

    23. Januar 2025 in Portugal ⋅ ⛅ 14 °C

    Mit dem Rad geht es nach Melides. Wir kämpfen uns über Sandwege naturnah durch den Wald. Jetzt steht schon fest, dass für die Rückfahrt die Hauptstraße genommen wird. In Meldides beginnt dann unsere Wanderung. Zuerst geht es gemütlich auf breiten Wegen. Bevor das langweilig wird, stehen wir vor der ersten Herausforderung. Ein Fluss ergießt sich über den Weg. Ohne die Schuhe auszuziehen, haben wir keine Chance trockenen Fußes hinüber zu kommen. Jetzt hat es auch zu nieseln angefangen. Das Picknick muss ausfallen - es gibt nur eine Stulle auf die Hand. Große Pfützen und Dornengestrüpp machen ein Weiterkommen beschwerlich. Mich verlässt langsam die Lust....Na ja, schließlich gibt es noch ein richtig schönes Wegstück....bis wir vor einem weiteren Wasserlauf stehen. Gegen Ende der Wanderung liegen noch drei Kilometer Asphalt vor uns. Kurz entschlossen halte ich ein Auto an. Eine nette Dame aus Madagaskar 😃 bringt uns zurück zu unseren Rädern.Weiterlesen

  • An der Lagune von Santo André

    24. Januar 2025 in Portugal ⋅ ☁️ 14 °C

    Wir starten direkt am Campingplatz, um die Umgebung der Lagune zu erkunden. Die Wege sind durch Bohlen leicht begehbar und es gibt sogar eine Brücke. Alles ganz bequem, nur auf Leni müssen wir aufpassen, da einige Krebse unterwegs sind. Die acht Kilometer verbuchen wir heute unter "Ruhetag".😀Weiterlesen

  • 2. Runde Wassertreten

    25. Januar 2025 in Portugal ⋅ 🌙 12 °C

    Wir radeln nochmal nach Melides, um unsere Tour, die wir vorgestern begonnen hatten, zu beenden. Diesmal haben wir die Sonne mit im Gepäck. Zuerst müssen wir drei Kilometer auf Asphalt laufen, dann haben wir unseren Wanderweg wieder unter den Schuhen. Eine sehr nasse Stelle umgehen wir und verzichten somit auf eine Quelle mit origineller Schöpfkelle aus Kork. Später erwischt es uns dann doch, jetzt sind wir wenigstens mental darauf vorbereitet....Nach dem Wassertreten können wir entspannt nach Melides zurückkehren. Zum Abschluss gibt es noch einen Cappuccino.Weiterlesen

  • Die Dünen bei Almograve

    26. Januar 2025 in Portugal ⋅ 🌬 16 °C

    Nach einer Woche ist es Zeit, den Campingplatz zu verlassen. Wir wenden uns weiter nach Süden und erreichen bei Almograve die Costa Vicentina. Auch hier hat unser "Rother Wanderführer" eine sehr schöne Tour im Programm. Unsere Leni macht heute einen Ruhetag, sie ist auch nicht mit Futter von ihrem Schlafplatz wegzulocken. Erst geht es durch einen dschungelartigen Wald und zurück durch eine tolle Dünenlandschaft auf dem "Rota Vicentina", dem Fischerweg. Da es sich hier um einen Fernwanderweg handelt, sind auch einige Deutsche unterwegs. Wir kommen mit zwei Mädels aus Halle ins Gespräch und erfahren so mehr über diesen Weg. Weil wir nicht in Almograve übernachten möchten, fahren wir weiter auf einen offiziellen Wohnmobilparkplatz in São Luís.Weiterlesen

  • Unüberwindbare Hindernisse am Rio Mira

    27. Januar 2025 in Portugal ⋅ 🌙 13 °C

    Wir wollen zum unentdeckten Paradies am Fluss Mira. Im Vorfeld habe ich mir Gedanken gemacht, ob diese Tour nach dem vielen Regen überhaupt machbar ist. Da es sich laut Wanderführer um eine einfache Strecke handelt, machen wir uns von Troviscais auf den Weg. Immer mit der Spannung im Gepäck, wie es wohl am Fluss aussieht. Ich entdecke einen Steg, den ich natürlich ausprobieren muss, außerdem sieht hier doch alles "easy" aus. Wir müssen jetzt noch über den Damm, der Staubecken und Fluss trennt. Ich sehe gerade ein weggebrochenes Stück und denke mir nichts dabei. Wenige Schritte weiter geht nichts mehr. Der Weg ist einfach weg.🙄Das Wasser ist bestimmt hüfthoch. Das Suchen nach einer Alternativroute bleibt erfolglos. So müssen wir auf dem selben Weg zurück. Im Dorf treffen wir Deutsche, die dort wohnen. Sie kennen unsere Tour als Mountainbike-Strecke und sind sehr überrascht als sie meine Fotos sehen.Weiterlesen

  • Im Bergland von Monte da Estrada

    28. Januar 2025 in Portugal ⋅ 🌙 8 °C

    Zuerst müssen wir das Wohnmobil bewegen, da ich mich weigere, eine weitere 10 Kilometer lange Anfahrt mit dem Fahrrad zurückzulegen. Wir steigen auf einen "Berg", auf die "Senhora das Neves". Der Name stiftet etwas Verwirrung, da das Kirchlein auf einem Nachbarhügel liegt und hier, im Süden von Portugal, auch auf 277 Meter Höhe, nicht mit Schnee zu rechnen ist. Die Wanderung ist problemlos zu bewältigen und bietet eine Menge Fernsichten. Für Kurzweiligkeit sorgt eine Ziegenherde, die wir länger vor uns hertreiben. Zum Abschluss dieser wirklich schönen Tour wartet eine Belohnung auf uns.Weiterlesen

  • Zum Barragem de Santa Clara

    29. Januar 2025 in Portugal ⋅ 🌧 10 °C

    Wir stehen jetzt mit dem Wohnmobil auf dem Stellplatz von Santa Clara. Heute ist hoffentlich der letzte "Schlechtwettertag" für die nächste Zeit. Nach dem Frühstück nutzen wir ein kurzes regenfreies Fenster und begeben uns auf die Wanderung zum Stausee. Nur gegen Ende müssen wir noch die Regenkleidung überstreifen.Weiterlesen

  • Im Westen von Santa Clara

    30. Januar 2025 in Portugal ⋅ 🌙 8 °C

    Die Sonne lacht wieder vom Himmel. Wir beschließen, bevor wir weiterziehen, noch eine Wanderung bei Santa Clara zu machen. Start ist wieder direkt am Stellplatz. Zuerst geht es durch den Ort und dann tauchen wir in die westliche Hügellandschaft ein. Schnell wird uns ein Gefühl von unendlicher Weite vermittelt. Schwierigkeiten sind nicht zu bewältigen und so kommen wir zügig voran. Eine Picknickstelle lässt allerdings vergeblich auf sich warten.Weiterlesen

  • Aufstieg zur Ermida de São Pedro

    31. Januar 2025 in Portugal ⋅ 🌙 6 °C

    Wir fahren wieder ostwärts. Die Landschaft verändert sich, aus kleinen Bergen werden Hügel und aus Wald Weideland. So haben wir auf unserer heutigen Tour zur Ermida auch so einige tierische Begegnungen. Die Wege sind einfach, große Pfützen zeugen davon, dass es auch hier viel geregnet hat. Die kleine Kirche thront über allem. Dieser Ort ist geschichtsträchtig und hat ein Denkmal verdient. Im Jahr 1139 fand hier die Schlacht von Onrique statt, die für die portugiesische Geschichtsschreibung von großer Bedeutung ist.Weiterlesen

  • Pulo do Lobo - Wolfsprung

    1. Februar 2025 in Portugal ⋅ ☁️ 12 °C

    Der höchste Wasserfall des Alentejo wird heute erwandert. Nach der einstündigen Anfahrt, marschieren wir gleich los. Gemütlich wandern wir zum Rio Guadiana hinab, der sich hier tief in ein Schiefertal eingeschnitten hat. Der Name "Wasserfall des Wolfssprung" kommt von einer alten Geschichte. Ein Wolf soll die schmale Stelle übersprungen haben und so seinen Jägern entkommen sein. Ehrlich gesagt, von dem Wasserfall habe ich mir mehr versprochen. Auf der gegenüberliegenden Uferseite wurden sogar Holzstege und Aussichtsplattformen angelegt. Unsere Route führt jetzt dem Flusslauf folgend, leicht aufwärts. Das Gelände wird immer unwegsamer und die Pfade sind teilweise kaum auszumachen. Wir begegnen zwei Frauen, die sich sehr über unsere Leni freuen. Der einen Frau ist deutlich anzusehen, dass sie schon eine kleine Rutschpartie auf dem Hosenboden hinter sich hatte. Der Tanzwolf will nur noch nach Hause - und damit meint er nicht das Wohnmobil!Weiterlesen