Nach dem Frühstück sind wir weiter nach Locronan gefahren, einem kleinen historischen Ort im Westen der Bretagne. Schon am großen Parkplatz war klar, dass wir nicht die Einzigen mit dieser Idee waren – ziemlich voll und entsprechend viele Leute in den Gassen.
Locronan selbst ist aber wirklich hübsch. Der historische Ortskern ist fast vollständig aus alten Granithäusern gebaut, mit Kopfsteinpflaster, kleinen Plätzen und der großen Kirche Saint-Ronan mittendrin. Der Ort verdankt seinen früheren Wohlstand vor allem der Herstellung von Segeltuch: Ab dem 15. und 16. Jahrhundert wurde hier hochwertiges Leinen für die Segel großer Schiffe produziert. Heute gehört Locronan zu den „Plus Beaux Villages de France“, also den offiziell schönsten Dörfern Frankreichs, und wird entsprechend touristisch herausgeputzt.
Fast ein bisschen wie ein Shoppingdorf: kleine Läden, bretonische Spezialitäten, Kunsthandwerk und Restaurants in den alten Steinhäusern. Wir sind gemütlich durch die Gassen gelaufen, haben uns die Kirche angeschaut und anschließend lieber das gemacht, was in der Bretagne sowieso dazugehört: hingesetzt, ein Glas Weißwein bestellt und eine ordentliche Portion Muscheln mit Pommes gegessen. Bei blauem Himmel und Sonne definitiv kein schlechter Mittagsstopp.Read more
WildWortWechsel
Sehr schön!