Ausschlafen? Ist ja Urlaub!
Today in France ⋅ ⛅ 20 °C
Urlaub!. Ausschlafen ist da nicht. Also um 6:30 Uhr wieder raus. Die Drohne musste schließlich in die Luft – Sonnenaufgang über Saint-Émilion war angesagt.
Die Vorbereitung war allerdings eher ausbaufähig: Handy nicht geladen, Kamera nicht geladen und auch das Steuergerät hatte keinen Strom mehr. Beste Voraussetzungen also. Irgendwie haben wir es dann trotzdem hinbekommen und die Drohne in die Luft gebracht.
Und es hat sich gelohnt. Schöne Morgenstimmung über Saint-Émilion, die ersten Sonnenstrahlen über den Weinbergen und das kleine Dorf unter uns. Saint-Émilion ist wirklich nicht groß – gerade einmal rund 2.000 Einwohner –, dafür aber weltberühmt. Die mittelalterliche Altstadt und die umliegende Weinlandschaft gehören zum UNESCO-Welterbe, und rundherum liegen einige der berühmtesten Weingüter von Bordeaux.
Während des Flugs zogen schon die ersten Gewitterwolken auf. Und dann hatten wir tatsächlich Glück: Sonne, dunkle Wolken und das Gewitter gleichzeitig über der Landschaft – einen richtig genialen Moment erwischt.
Danach zurück ins Hôtel de Pavie zum Frühstück. Wir hatten nur das französische Frühstück genommen, aber das war äußerst lecker. Guter Service, gemütlich sitzen und wieder der Blick über Saint-Émilion. Diesmal allerdings von drinnen, draußen war nach dem Gewitter alles ziemlich feucht. Während wir frühstückten, zog das Gewitter direkt über uns hinweg.
Sonntagmorgen, Urlaub, gutes Frühstück, Gewitter über Saint-Émilion und vorher noch ein Sonnenaufgang mit der Drohne. Perfekter Start in den Tag.Read more
Abendessen in Saint-Émilion
Yesterday in France ⋅ ⛅ 34 °C
Abends mussten wir zum Glück nicht mehr weit: Im Erdgeschoss unseres Hôtel de Pavie liegt direkt La Table de Pavie, ausgezeichnet mit zwei Michelin-Sternen und geführt von Yannick Alléno. Das Hotel selbst liegt mitten im historischen Saint-Émilion, direkt an der Place du Clocher oberhalb der berühmten Monolithkirche – besser kann man hier eigentlich kaum wohnen.
Vor dem Essen ging es erst einmal auf die Terrasse. Noch ein Gläschen Wein, ein richtig warmer Sommerabend und der Blick über Saint-Émilion – ziemlich perfekt. Danach hinein in den Speisesaal: klassisch und gleichzeitig modern, sehr elegant, aber nicht übertrieben steif. Vielleicht 15 Tische, alles angenehm überschaubar.
Und dann ging es los. Das Essen war wirklich genial. Vor allem geschmacklich hat uns das Menü überzeugt: Säure, Süße, Schärfe, unterschiedliche Texturen – bei jedem Gericht war richtig etwas los. Nicht nur schön angerichtet, sondern vor allem richtig lecker. Genau so soll es sein.
Zum Glück hatten wir uns für das kleinere Menü entschieden. Nach ungefähr vier Gängen kam tatsächlich schon das Hauptgericht – und erstaunlicherweise können Hauptgerichte in einem Sternerestaurant sogar zu den Höhepunkten gehören. Sehr, sehr gut.
Danach dachten wir langsam ans Ende. Falsch gedacht. Erst kam noch Käse, mit einer kleinen, feinen Käseauswahl. Und anschließend tatsächlich noch vier verschiedene Desserts. Eines besser als das andere. Spätestens da waren wir froh, nicht das große Menü genommen zu haben.
La Table de Pavie gehört heute zu den großen gastronomischen Adressen von Saint-Émilion. Yannick Alléno, selbst einer der bekanntesten französischen Spitzenköche, prägt hier die Küche. Sein Stil ist bekannt für sehr konzentrierte Saucen und eine Küche, bei der Geschmack und insbesondere das Spiel mit Säure eine große Rolle spielen. Das hat man an diesem Abend definitiv gemerkt.
Zum Abschluss wieder raus auf die Terrasse. Inzwischen war ein Sturm aufgezogen, der Himmel wurde dunkel, ein Gewitter begann – während wir noch unseren Absacker über den Dächern von Saint-Émilion getrunken haben. Eigentlich der perfekte Abschluss.
Und dann kam der größte Luxus des Abends: keine Taxifahrt, kein Heimweg. Einfach ein paar Meter durchs Hotel und hoch aufs Zimmer.Read more
Saint-Émilion
Yesterday in France ⋅ ☀️ 36 °C
In Saint-Émilion angekommen, haben wir kurz bei unserem Hotel angerufen. Das Auto wurde direkt entgegengenommen und geparkt, das Gepäck aufs Zimmer gebracht – sehr angenehm. Unser Hôtel de Pavie liegt perfekt mitten im historischen Zentrum, und wir sind direkt im Haupthaus untergebracht. Am Abend werden wir hier auch essen.
Danach ging es noch auf eine kleine Runde durch Saint-Émilion. Klein musste die Runde allerdings wirklich bleiben: Es hatte immer noch 35 oder 36 Grad. Zum Glück ist das historische Städtchen nicht besonders groß und lässt sich gut zu Fuß erkunden.
Saint-Émilion ist zwar klein, gehört aber zu den berühmtesten Weinorten der Welt. Schon die Römer bauten in der Gegend Wein an. Heute ist die Region vor allem für ihre Rotweine aus Merlot und Cabernet Franc bekannt. Namen wie Château Cheval Blanc, Ausone, Angélus und Pavie gehören zur Weltspitze. Seit 1999 steht nicht nur der Ort, sondern die gesamte historische Weinlandschaft rund um Saint-Émilion auf der UNESCO-Welterbeliste.
Wir waren natürlich auch noch in der Kirche. Drinnen war es überraschend angenehm kühl – bei der Hitze draußen schon fast eine Sehenswürdigkeit für sich. Besonders schön war der direkt angrenzende mittelalterliche Kreuzgang mit seinen steinernen Arkaden, Spitzbögen und dem kleinen grünen Innenhof. Die Stiftskirche und der Kreuzgang stammen im Wesentlichen aus dem Mittelalter und erinnern daran, dass Saint-Émilion lange vor seiner heutigen Berühmtheit als Weinort auch ein wichtiges religiöses Zentrum und eine Station für Pilger auf dem Jakobsweg war.
Der Ort selbst entstand rund um den Einsiedler Émilion, der sich der Überlieferung nach im 8. Jahrhundert hier niederließ. Besonders außergewöhnlich ist die große monolithische Kirche, die direkt aus dem Kalkstein herausgearbeitet wurde. Unter Saint-Émilion zieht sich außerdem ein weitläufiges Netz alter Steinbrüche und Gänge entlang. Der Kalkstein daraus wurde für viele Gebäude der Stadt und der Region verwendet.
Nach Kirche, Kreuzgang und ein paar der steilen gepflasterten Gassen hatten wir bei 36 Grad dann aber auch genug Kultur. Also zurück ins Hôtel de Pavie und an die Hotelbar. Von dort hat man einen genialen Blick über die Dächer von Saint-Émilion und hinaus über die Weinberge.
Ein kühles Getränk, Schatten und Saint-Émilion vor uns – für den Nachmittag definitiv der richtige Platz. Und am Abend bleiben wir gleich hier zum Essen.Read more
Château de Langoiran
Yesterday in France ⋅ ☀️ 33 °C
Von Bayonne ging es weiter Richtung Norden, einmal quer durch das Département Landes. Und hier fährt man wirklich lange durch eine Landschaft, die fast nur aus Wald zu bestehen scheint: endlose, schnurgerade Reihen von Kiefern, dazwischen Seen, Feuchtgebiete und immer wieder große landwirtschaftlich genutzte Flächen.
Dabei ist diese Landschaft keineswegs komplett natürlich entstanden. Große Teile der Landes waren früher Heide-, Moor- und Sumpfgebiete. Vor allem im 19. Jahrhundert wurden sie systematisch entwässert und großflächig mit Seekiefern bepflanzt. So entstand die riesige Forêt des Landes, heute eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Westeuropas. Die Kiefern lieferten zunächst vor allem Harz, heute ist die Holz-, Papier- und Zellstoffindustrie von großer Bedeutung. Auf den freien Flächen wird intensiv Landwirtschaft betrieben, besonders Mais sieht man hier immer wieder.
Die Kiefern verschwanden, die Landschaft wurde hügeliger – und auf einmal standen überall Weinreben. Ein ziemlich abrupter und schöner Übergang: Wir waren im Weinland von Bordeaux angekommen.
Kurz darauf ging es über die Garonne. Die Garonne kommt aus den spanischen Pyrenäen, fließt unter anderem durch Toulouse und Bordeaux und vereinigt sich nördlich von Bordeaux mit der Dordogne. Ab dort bilden beide gemeinsam die gewaltige Gironde-Mündung, die schließlich in den Atlantik führt.
Auf dem Weg hatten wir eine alte Burgruine gesehen, Die haben wir uns noch angesehen: Château de Langoiran.
Das Château de Langoiran ist tatsächlich viel bedeutender, als wir bei unserem spontanen Abstecher gedacht hatten. Die Festung wurde Ende des 13. Jahrhunderts von der Familie Escoussan errichtet und gehörte zu den mächtigsten Herrschaften des damaligen Herzogtums Aquitanien.
Ihre Lage war perfekt gewählt: hoch über dem Tal der Garonne. Von hier konnte man die Landschaft und vor allem den wichtigen Verkehrsweg entlang des Flusses kontrollieren.
Im Mittelalter gehörte Aquitanien über lange Zeit zur englischen Krone. Entsprechend geriet Langoiran während des Hundertjährigen Krieges immer wieder mitten in den jahrhundertelangen Machtkampf zwischen den Königen von England und Frankreich. Später gelangte die Burg unter anderem an die bedeutenden Familien Albret und Montferrand.
Nach dem Ende des Hundertjährigen Krieges wurde Langoiran unter Karl VII. und Ludwig XI. sogar königliche Festung. Später gehörten die Herren von Langoiran zur politischen Elite der Region – darunter Kammerherren des Königs und Präsidenten des Parlaments von Bordeaux.
Das markanteste Bauwerk ist der gewaltige runde Donjon. Mit rund 16 Metern Durchmesser gehört er zu den beeindruckendsten mittelalterlichen Rundtürmen Frankreichs. Dazu kommen Wehrgänge, Türme, ein Torbau und eine Kapelle.
Das Ende der großen Zeit kam Mitte des 17. Jahrhunderts. Während der sogenannten Fronde, einer Reihe von Aufständen gegen die französische Krone, wurde das Château um 1650 angegriffen und schwer zerstört. Danach verfiel die Anlage über Jahrhunderte.
Erst 1972 kaufte die Familie Bibonne die Ruine. Gemeinsam mit dem Verein Les Amis du Château de Langoiran begann sie mit der Restaurierung und Wiederbelebung der mittelalterlichen Anlage. Heute kann man große Teile wieder besichtigen.
Denn unser Timing war natürlich wieder hervorragend: Wir kamen genau während der französischen Mittagspause an. Bis 14 Uhr geschlossen.
Und bei inzwischen fast schon unerträglichen 36 Grad war die Motivation überschaubar, länger in der Sonne auf die Öffnung zu warten oder größere Wanderungen zu unternehmen.
Also noch einmal hinunter zur Garonne, ein bisschen ans Wasser, die Landschaft genießen – und dann doch lieber zurück ins klimatisierte Auto.
Von hier ging es weiter Richtung Saint-Émilion. Und jetzt war endgültig Schluss mit Kiefernwald: Weinberge, kleine Weingüter und Châteaux bestimmten die Landschaft.Read more
Bayonne
Yesterday in France ⋅ ☀️ 25 °C
Nach San Sebastián ging es für uns weiter Richtung Frankreich. Unser erster richtiger Stopp: Bayonne, nur rund 30 Kilometer hinter der spanischen Grenze.
Allerdings führte uns der erste Weg noch nicht in die historische Altstadt, sondern erst einmal zum Shoppen in ein riesiges Einkaufszentrum. Und tatsächlich gab es dort auch gleich einen kleinen persönlichen Erfolg zu feiern: eine Starbucks-Tasse aus Bayonne! Juhu – Sammlung wieder um ein Stück erweitert. 😄
Danach ging es weiter in die Innenstadt. Wir hatten Bayonne eigentlich eher als kurzen Zwischenstopp eingeplant und waren überrascht, wie voll es an einem Samstag im August war. Die Altstadt war aber auch deutlich schöner, als wir erwartet hatten.
Bayonne hat rund 50.000 Einwohner und liegt am Zusammenfluss von Adour und Nive, nur wenige Kilometer vom Atlantik entfernt. Gemeinsam mit Biarritz und Anglet bildet die Stadt einen Ballungsraum mit weit über 100.000 Einwohnern und ist eines der wichtigsten wirtschaftlichen und kulturellen Zentren des französischen Baskenlands.
Besonders schön ist die historische Altstadt mit ihren schmalen Straßen und den typisch baskischen Häusern mit bunten Fensterläden. Mittelpunkt ist die mächtige Cathédrale Sainte-Marie de Bayonne, deren zwei rund 85 Meter hohen Türme schon von weitem zu sehen sind. Die gotische Kathedrale entstand überwiegend zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert und gehört zusammen mit ihrem Kreuzgang zum UNESCO-Welterbe der französischen Jakobswege nach Santiago de Compostela.
Wir sind einmal rund um die Kathedrale und durch die engen Straßen der Altstadt gefahren und gelaufen. Dabei merkt man schnell, dass Bayonne viel mehr als nur eine Durchgangsstation auf dem Weg von Spanien nach Frankreich ist.
Die Lage an Adour und Nive machte Bayonne schon früh zu einer bedeutenden Handels- und Hafenstadt. Gleichzeitig ist die Stadt bis heute stark von ihrer baskischen Identität geprägt. Baskische Kultur und französische Einflüsse vermischen sich hier ziemlich selbstverständlich – und neben Französisch begegnet einem immer wieder auch die baskische Sprache.
Kulinarisch hat Bayonne ebenfalls einen Namen: Berühmt ist vor allem der Jambon de Bayonne, der luftgetrocknete Bayonner Schinken. Außerdem gilt die Stadt als eine der historischen französischen Hochburgen der Schokolade. Jüdische Flüchtlinge von der Iberischen Halbinsel brachten im 17. Jahrhundert ihr Wissen über die Schokoladenherstellung mit nach Bayonne, und noch heute gibt es zahlreiche traditionelle Chocolatiers.
Touristisch steht Bayonne ein wenig im Schatten des mondänen Nachbarn Biarritz – und genau das macht die Stadt interessant. Statt Strand und großen Hotels gibt es hier mehr Altstadt, Geschichte, kleine Geschäfte, Cafés und baskisches Alltagsleben. Richtig voll wird es allerdings jedes Jahr bei den berühmten Fêtes de Bayonne, wenn mehrere Tage lang Hunderttausende Besucher in Weiß und Rot durch die Straßen feiern.Read more
Sonnenaufgang über San Sebastián
Yesterday in Spain ⋅ 🌙 18 °C
Manchmal muss man für die schönsten Momente einer Reise erstaunlich wenig tun - nur mal früh aufstehen und ein paar Schritte in den Garten unseres Hotels gehen.
Von hier oben hatten wir einen genialen Blick über San Sebastián, die Bucht von La Concha und die dahinterliegenden Berge. Noch lag die Stadt im weichen Morgenlicht, das Meer war ruhig und langsam wurde der Himmel immer heller. Und dann, ziemlich pünktlich um 7:04 Uhr, spitzte die Sonne hinter den Bergen hervor. Erst nur ein kleiner heller Punkt, dann ging es erstaunlich schnell und die ersten warmen Sonnenstrahlen erreichten auch uns oben auf dem Hügel. Ein wunderschöner Moment – und wahrscheinlich einer der schönsten Ausblicke unserer bisherigen Reise.
Unter uns lag die berühmte Bahía de La Concha, die ihren Namen tatsächlich ihrer Form verdankt: Von oben betrachtet erinnert sie an eine nahezu perfekte Muschel. In der Mitte liegt die kleine Insel Santa Clara, während die Bucht auf beiden Seiten von den Bergen Monte Igueldo und Monte Urgull eingerahmt wird. Direkt im Zentrum zieht sich der rund 1,5 Kilometer lange Strand La Concha entlang – einer der bekanntesten Stadtstrände Europas. (San Sebastián Turismo)
Das Meer hat San Sebastián schon immer geprägt. Donostia, wie die Stadt auf Baskisch heißt, war früher eine Stadt der Fischer, Walfänger und Seefahrer. Im 19. Jahrhundert änderte sich ihr Charakter grundlegend. 1845 kam die spanische Königin Isabella II. auf ärztlichen Rat zum Baden nach La Concha. Der königliche Hof und die Aristokratie folgten – und aus der Hafenstadt entwickelte sich nach und nach eines der elegantesten Seebäder Spaniens. Später verbrachte auch Königin María Cristina jahrzehntelang ihre Sommer hier. In der Belle Époque entstanden prächtige Hotels, Theater, Casinos und 1912 auch die Standseilbahn auf den Monte Igueldo. (San Sebastián Turismo)
Heute ist San Sebastián vor allem für diese außergewöhnliche Mischung bekannt: baskische Kultur, Atlantik, Strände, Berge und natürlich fantastisches Essen. Auf unserem langen nach Hause Weg haben wir leider nicht mehr viel Zeit und lassen die Stadt diesmal aus. Wir waren dann doch schon oft hier.Read more
Abendessen über dem Atlantik
August 7 in Spain ⋅ ☀️ 24 °C
Nach unserem Strand ging es weiter Richtung San Sebastián. Unser Hotel lag noch vor der Stadt oben auf dem Monte Igueldo, ziemlich genau auf der Bergkette über dem Meer. Eigentlich ein genialer Platz: weit weg vom Trubel der Stadt und mit fantastischem Blick auf den Atlantik und die Küste. Nur aus unserem Zimmer bzw. dem Hotelgarten war von dieser Aussicht leider nicht ganz so viel zu sehen wie erhofft. Aber egal – der eigentliche Höhepunkt des Abends wartete sowieso nur rund zwei Kilometer weiter.
Und der hieß Akelarre.
Das Restaurant liegt spektakulär am Hang des Monte Igueldo, hoch über dem Golf von Biskaya. Große Fensterfronten, davor praktisch nur Meer – und wir hatten mit dem Wetter richtig Glück. Während des Essens ging langsam die Sonne über dem Atlantik unter. Viel besser kann man ein Restaurant eigentlich nicht platzieren.
Akelarre ist das Restaurant von Pedro Subijana, einem der großen Namen der spanischen Küche und einem der Wegbereiter der sogenannten Nueva Cocina Vasca, der neuen baskischen Küche. Subijana übernahm bereits 1975 die Küche. Der erste Michelin-Stern kam 1978, der zweite 1982 und seit 2007 trägt Akelarre drei Sterne.
Damit gehört Akelarre seit Jahrzehnten zu den kulinarischen Institutionen des Baskenlands – und das will in San Sebastián etwas heißen. Kaum eine Region Europas hat eine derartige Dichte an Spitzenrestaurants.
Unser Menü – einmal quer durch die baskische Küche
Schon der Auftakt machte klar, wo die Reise hingeht. Kleine Snacks wie Duck MicroFoie mit Salz- und Pfefferflocken, Brot in drei Varianten, Consommé-Gelée mit Curry-Lumagorri-Huhn, Kabeljau mit violetten Kartoffeln und Kaviar, kleine Spider Crab und Idiazabal-Käse mit Anchovis.
Danach wurde es noch besser: Hummer mit Venere-Reis und Salpicón-Sorbet, eine hauchdünne Gemüseschale, gefolgt von Leinen-gefangenem roten Thunfisch mit Rogen und Santolina-Oliva-Pil-Pil.
Sehr spannend war die Neuinterpretation der französischen Tête de Veau mit Gribiche und Senfsprossen. Danach kam ein Gericht, das schon optisch großartig war: Squid „Handkerchief“, hauchdünn geschnittener Tintenfisch mit traditionellen baskischen Zutaten.
Weiter ging es mit gegrillter Dorade und Meeresschnecken, anschließend weißer Entenbrust mit Zitrusfrüchten und Mini-Gemüse. Alles technisch unglaublich präzise, teilweise verspielt, aber nie nur Show. Man merkt bei vielen Gerichten, dass Subijana moderne Techniken benutzt, ohne die baskische Herkunft zu verstecken.
Zum Abschluss wurde es süß: eine kalte Milch mit Zimt und Zitrone, Honig und Kräuter-Granita, angelehnt an die spanische Leche Merengada. Danach die angeblich „dünnste Apfeltarte der Welt“ mit Apfel-Gel, Cidre-Karamell und osmotisiertem Apfel.
Dazu hatten wir einen richtig schönen Wein – und spätestens als draußen die Sonne immer tiefer über dem Atlantik stand, war der Abend perfekt.Read more
Einsamer Strand - Ogella
August 7 in Spain ⋅ ☀️ 25 °C
Nach unserem ungeplanten Abstecher nach Gernika sollte es jetzt aber wirklich ans Meer gehen. Unser Ziel war die Playa de Laga, die mitten im Biosphärenreservat Urdaibai liegt und als einer der schönsten Sandstrände der baskischen Küste gilt. Rund 574 Meter feiner goldener Sand, dahinter grüne Hügel und direkt daneben der mächtige, 279 Meter hohe Felsen von Ogoño – eigentlich genau das, was wir gesucht hatten. Außerdem ist Laga einer der bekannten Surfspots der Region.
Das mit dem „einsamen Strand“ war allerdings eine kleine Fehleinschätzung. Schon rund anderthalb Kilometer vorher war praktisch jeder mögliche Parkplatz belegt. Offenbar hatten außer uns noch ein paar Tausend andere Menschen die Idee, Anfang August einen der schönsten Strände der Region zu besuchen. Überraschend eigentlich. 😂 Also umgedreht und Plan B.
Wir fuhren weiter die Küste entlang und landeten schließlich bei Ogella Hondartza bei Ispaster. Die Straße wurde noch kleiner, das Auto musste ein gutes Stück oberhalb stehen bleiben und den Rest ging es zu Fuß hinunter. Dafür war hier tatsächlich deutlich weniger los.
Mit dem erhofften Sandstrand war es allerdings auch hier nicht ganz so weit her. Ogella ist ein wilder Naturstrand aus Steinen, Kies, etwas Sand und vor allem Fels. Gerade diese Felsen machen den Strand aber besonders: Hier tritt sogenannter Flysch zutage – übereinanderliegende Schichten aus Kalk- und Sandstein mit Tonlagen dazwischen. Je nach Ebbe und Flut verändert sich der Strand außerdem erheblich.
Und natürlich musste die Drohne noch einmal in die Luft. Erst von oben sieht man, wie spektakulär diese Küste eigentlich ist: glasklares, türkisfarbenes Wasser, der schmale Strand direkt unter den dicht bewaldeten Hängen und unter der Wasseroberfläche die langen, fast geometrisch wirkenden Felsplatten des Flysch. Auf dem Drohnenbild sieht es beinahe so aus, als hätte jemand riesige Steinplatten auf dem Meeresboden verlegt.
Wegen der Warnungen vor Portugiesischen Galeeren und der gelben Flagge waren wir beim Baden etwas vorsichtiger. Dazu war es ordentlich windig. Also kurz rein in den Atlantik, abkühlen und wieder raus.Read more
Guernica
August 7 in Spain ⋅ ☀️ 23 °C
Nach einem gemütlichen Frühstück in Bilbao - wir sind der Empfehlung von Paule und Lucas gefolgt - machten wir uns auf den Weg Richtung Nordküste. Der Plan für heute war eigentlich ganz einfach: raus aus der Stadt, irgendwo einen schönen Strand suchen und einen entspannten Tag am Meer verbringen.
Doch auf dem Weg kamen wir durch Guernica – auf Baskisch Gernika. Und wenn man schon einmal hier vorbeikommt: „Ach komm, das schauen wir uns noch schnell an.“ Aus dem kurzen Zwischenstopp wurden schließlich ein paar Stunden.
Guernica ist für die Basken schon seit Jahrhunderten ein besonderer Ort. Unter der berühmten Eiche von Gernika trafen sich traditionell die Vertreter der baskischen Gebiete, um über ihre Angelegenheiten zu beraten. Bis heute gilt der Baum als Symbol der baskischen Freiheit und Selbstbestimmung.
Weltweit bekannt wurde die Stadt allerdings aus einem sehr viel tragischeren Grund. Am 26. April 1937, mitten im Spanischen Bürgerkrieg, wurde Guernica von Flugzeugen der deutschen Legion Condor und der italienischen Luftwaffe bombardiert. Beide unterstützten die nationalistischen Truppen von General Francisco Franco im Kampf gegen die Spanische Republik. Über mehrere Stunden wurde die Stadt angegriffen und große Teile des Zentrums zerstört. Die genaue Zahl der Todesopfer ist bis heute umstritten, sicher ist aber, dass zahlreiche Zivilisten ums Leben kamen.
Wir besuchten das Museo de la Paz de Gernika, das Friedensmuseum mitten in der Stadt. Sehr eindrucksvoll wird dort das Leben vor dem Angriff gezeigt, dann der 26. April selbst und schließlich die Tage und Jahre danach. Zeitzeugenberichte, Fotografien, Dokumente und multimediale Installationen machen aus den historischen Daten plötzlich persönliche Geschichten. Gerade weil wir eigentlich nur zufällig hier gelandet waren, hat uns das Museum ziemlich beeindruckt.
Und natürlich begegnet einem überall ein Bild: „Guernica“ von Pablo Picasso. Picasso malte das monumentale Werk noch 1937 als Reaktion auf die Bombardierung für den spanischen Pavillon der Weltausstellung in Paris. In Schwarz, Weiß und Grau zeigt er keine realistische Kriegsszene, sondern Menschen und Tiere voller Angst, Schmerz und Chaos. Das Original hängt heute im Museo Reina Sofía in Madrid und ist wahrscheinlich eines der bekanntesten Antikriegsbilder überhaupt.
Interessant ist auch, dass Guernica heute wieder eine lebendige kleine baskische Stadt ist. Vieles wurde nach dem Krieg neu aufgebaut, während einige wenige historische Gebäude den Angriff überstanden. Gleichzeitig ist die Erinnerung an den 26. April 1937 überall präsent.Read more
San Juan de Gaztelugatxe
August 7 in Spain ⋅ 🌙 20 °C
Heute Morgen war früh aufstehen angesagt. Die Kinder waren bereits auf dem Weg zum Flughafen und flogen wieder nach Hause. Für mich stand dagegen noch ein kleiner Ausflug auf dem Programm: raus aus Bilbao, Richtung Norden an die baskische Küste zu einem der wohl spektakulärsten Orte der Region – San Juan de Gaztelugatxe.
Also um sechs Uhr raus aus dem Bett und ab ins Auto. Bilbao lag noch im Dunkeln, als ich die Stadt verließ. Je weiter es Richtung Küste ging, desto heller wurde langsam der Himmel. Genau die richtige Zeit, um dort oben anzukommen.
San Juan de Gaztelugatxe liegt rund 35 Kilometer nordöstlich von Bilbao zwischen Bakio und Bermeo. Eigentlich handelt es sich nicht wirklich um eine Insel, sondern um einen kleinen felsigen Küstenfelsen, der über eine spektakuläre steinerne Brücke mit dem Festland verbunden ist. Oben auf dem Felsen, etwa 80 Meter über dem Meer, steht die kleine Einsiedelei Ermita de San Juan de Gaztelugatxe, die Johannes dem Täufer gewidmet ist.
Der Weg hinauf ist mindestens genauso berühmt wie die Kapelle selbst: Über die schmale Steinbrücke und anschließend mehr als 200 in den Fels gebaute Stufen geht es im Zickzack nach oben. Der Legende nach soll man oben dreimal die Glocke der Kapelle läuten und sich dabei etwas wünschen.
Als ich ankam, war ich erst einmal überrascht. Große Parkplätze, Absperrungen, Besucherführung – der Ort ist touristisch wesentlich stärker erschlossen, als ich erwartet hatte. Um diese frühe Uhrzeit war davon allerdings noch nicht viel zu spüren.
Die Küste lag in einer wunderschönen Morgenstimmung. Das Meer, die dunklen Felsen und langsam das erste Licht am Horizont – genau dafür hatte sich das frühe Aufstehen gelohnt.
San Juan de Gaztelugatxe ist inzwischen auch international bekannt, vor allem durch Game of Thrones. In der siebten Staffel diente die Landschaft als Kulisse für Dragonstone, den Stammsitz des Hauses Targaryen. Besonders der spektakuläre Aufgang über die steinerne Brücke und die Treppen ist in der Serie gut zu erkennen. Die Gebäude auf dem Gipfel wurden für die Serie allerdings digital verändert – statt der kleinen Kapelle erhebt sich dort in Game of Thrones die mächtige Festung von Dragonstone.
Danach fuhr ich noch ein Stück weiter die Küste entlang und suchte mir einen zweiten Aussichtspunkt von der anderen Seite. Jetzt stand die aufgehende Sonne im Hintergrund und tauchte die Landschaft langsam in warmes Morgenlicht. Überall waren erstaunlich viele Camper unterwegs – zum Glück müssen wir nich so reisen …
Noch einmal die Aussicht genossen: steile grüne Hänge, dunkle Felsen, Atlantik und dahinter die aufgehende Sonne. Eine wirklich geniale Küstenlandschaft und definitiv einer der schönsten Abstecher rund um Bilbao.
Danach ging es wieder zurück nach Bilbao zum Frühstück.Read more
Bilbao - Foodtour
August 6 in Spain ⋅ ☁️ 26 °C
Ab 18 Uhr stand unsere Foodtour durch Bilbao auf dem Programm. Treffpunkt war mitten in der Stadt, wo uns unsere sympathische Guide gleich um die erste Ecke in eine kleine Pintxos-Bar führte. Dort gab es zunächst eine kurze Einführung in die baskische Esskultur – und die hat es in sich.
Viele setzen Pintxos mit Tapas gleich, doch es gibt einen wichtigen Unterschied: Während Tapas ursprünglich kleine kostenlose oder bestellte Häppchen sind, die in ganz Spanien verbreitet sind, stammen Pintxos aus dem Baskenland. Sie werden meist auf einer Scheibe Brot angerichtet, oft kunstvoll belegt und traditionell mit einem Holzspieß – dem Pincho – zusammengehalten. Bezahlt wird häufig nach der Anzahl der Spieße oder der ausgewählten Häppchen. In Bilbao gehören Pintxos zum Alltag: Man zieht von Bar zu Bar, genießt jeweils ein oder zwei Spezialitäten mit einem Glas Wein oder Txakoli und erlebt so die ganze Vielfalt der baskischen Küche.
Der erste Stopp war gleich ein Volltreffer. Eine Softshell-Krabbe als Pintxo – außen herrlich knusprig, innen unglaublich zart. Besser hätte der Abend kaum beginnen können. Direkt daneben wartete schon die nächste Bar mit weiteren raffinierten Kreationen und einem Glas regionalen Rotwein aus der Rioja Alavesa. Genau so stellt man sich einen baskischen Abend vor.
Von dort führte uns die Tour weiter durch die engen Gassen der Casco Viejo, der historischen Altstadt Bilbaos. Mittelpunkt ist die Plaza Nueva, ein quadratischer Platz aus dem 19. Jahrhundert, umgeben von eleganten Arkaden. Unter den Bögen reiht sich eine Pintxos-Bar an die nächste – einer der lebendigsten Orte der Stadt. Hier trafen sich Einheimische und Besucher gleichermaßen, überall wurde gelacht, diskutiert und natürlich gegessen.
An jeder Station wartete eine neue Spezialität: kunstvoll belegte Brote, gegrilltes Fleisch, frische Meeresfrüchte und kreative Kombinationen, begleitet von regionalen Weinen. Gerade dieses Konzept machte den Abend so besonders – statt eines langen Menüs entdeckten wir Bilbao Bissen für Bissen und lernten gleichzeitig viel über die Geschichte und Esskultur des Baskenlands.
Nach wenigen Stunden war klar: Wer Bilbao wirklich kennenlernen möchte, sollte nicht nur Sehenswürdigkeiten besuchen, sondern unbedingt einen Abend von Pintxos-Bar zu Pintxos-Bar ziehen. Zwischen gutem Wein, hervorragendem Essen und der entspannten Atmosphäre der Altstadt erlebt man die Stadt wahrscheinlich authentischer als auf jede andere Art.
Lecker!Read more
Bilbao - Monte Artxanda
August 6 in Spain ⋅ ☁️ 24 °C
Nach unserer Bootstour entlang der Ría de Bilbao zog es uns noch einmal in die Altstadt. Genau so, wie man sich einen Nachmittag im Baskenland vorstellt: ein paar Gläser Wein, dazu einige frisch zubereitete Pintxos.
Anschließend ging es mit der Standseilbahn Artxanda hinauf auf den Monte Artxanda. Die Bahn verbindet seit 1915 das Stadtzentrum mit dem Hausberg Bilbaos und überwindet auf kurzer Strecke rund 220 Höhenmeter. Oben angekommen eröffnet sich einer der schönsten Ausblicke über die Stadt: Die Ría de Bilbao schlängelt sich durch das Tal, das markante Guggenheim-Museum glänzt in der Sonne, moderne Hochhäuser treffen auf die engen Gassen der Altstadt und im Hintergrund erheben sich die grünen Hügel des Baskenlands.
Bilbao ist mit rund 350.000 Einwohnern die größte Stadt des Baskenlands. Im gesamten Ballungsraum leben über eine Million Menschen, was Bilbao zum wirtschaftlichen Zentrum der Region macht. Die Stadt entstand bereits im Jahr 1300, als sie von Diego López V. de Haro gegründet wurde. Über Jahrhunderte entwickelte sie sich dank ihres Hafens zu einer der wichtigsten Handelsstädte Spaniens.
Besonders im 19. und 20. Jahrhundert prägten Eisen- und Stahlindustrie sowie der Schiffbau das Stadtbild. Der Hafen von Bilbao gehört noch heute zu den bedeutendsten Seehäfen Spaniens und verbindet das Baskenland mit zahlreichen internationalen Handelsrouten. Mit dem Niedergang der Schwerindustrie begann in den 1990er-Jahren ein beeindruckender Wandel: Aus einer Industriestadt wurde eine moderne Dienstleistungs-, Kultur- und Technologiemetropole. Als Symbol dieses Wandels gilt das 1997 eröffnete Guggenheim-Museum, das den sogenannten „Bilbao-Effekt“ auslöste und Besucher aus aller Welt anzieht.
Heute zählt Bilbao zu den wirtschaftlich stärksten Regionen Spaniens. Das Baskenland erwirtschaftet eines der höchsten Bruttoinlandsprodukte pro Einwohner des Landes und ist Heimat zahlreicher international erfolgreicher Industrie- und Technologieunternehmen. Gleichzeitig gilt die Region als Vorreiter bei Innovation, nachhaltiger Stadtentwicklung und moderner Architektur.
Von oben wirkt Bilbao fast wie zwei Städte in einer: Auf der einen Seite die historische Altstadt mit ihren engen Gassen und traditionellen Bars, auf der anderen Seite die moderne Architektur entlang des Flusses. Genau dieser Kontrast macht den besonderen Reiz der Stadt aus – eine gelungene Mischung aus Geschichte, Industrie, Kultur und baskischer Lebensart.Read more
Bilbao - El Bote Tours
August 6 in Spain ⋅ ☁️ 23 °C
Nach unserer Ankunft in Bilbao ließen wir den Tag ganz entspannt beginnen. Nach einem gemütlichen Frühstück machten wir noch einen kurzen Spaziergang durch die verwinkelten Gassen der Altstadt, bevor das eigentliche Programm startete.
Direkt an unserem Hotel begann die Bootstour mit El Bote Tours. Schon nach wenigen Minuten glitt das Boot am weltberühmten Guggenheim-Museum vorbei, dessen spektakuläre Titanfassade vom Wasser aus noch beeindruckender wirkt. Von dort aus führte die Fahrt den Río Nervión hinunter, der Bilbao über Jahrhunderte zum wichtigsten Industrie- und Handelshafen Nordspaniens gemacht hat.
Je weiter wir Richtung Mündung fuhren, desto deutlicher wurde der Wandel der Stadt. Zwischen modernen Promenaden und neu gestalteten Uferbereichen tauchten immer wieder alte Werften, Kräne und Industrieanlagen auf – stille Zeugen der Zeit, als hier Schiffbau und Stahlindustrie das Leben bestimmten. Viele dieser historischen Bauwerke wurden erhalten und erzählen heute die Geschichte des wirtschaftlichen Aufstiegs Bilbaos.
Schließlich erreichten wir den Hafen und passierten die beeindruckende Vizcaya-Brücke, die erste Schwebefähre der Welt und heute UNESCO-Welterbe. Noch immer transportiert sie Autos und Fußgänger über den Fluss – ein faszinierendes Stück Ingenieurskunst aus dem Jahr 1893.
Die Bootstour war der perfekte Einstieg in unsere Reise: eine entspannte Mischung aus moderner Architektur, spannender Industriegeschichte und maritimem Flair. So lernt man Bilbao aus einer ganz besonderen Perspektive kennen.Read more
Flug nach Bilbao
August 5 in Germany ⋅ ☀️ 32 °C
Am späten Nachmittag haben wir noch ein paar Kleinigkeiten gepackt und sind nach München gefahren. Leider hatten wir keinen Direktflug mehr bekommen, also über Frankfurt und dann in den Süden nach Bilbao.
Urlaub!!Read more









































































































































































































































































































































