October - November 2017
  • Day28

    09.11. Eine Reise nähert sich dem Ende

    November 9, 2017 in South Africa ⋅ 🌙 17 °C

    So Ihr Lieben, Ihr habt uns auf unserer Reise virtuell begleitet und wir hoffen, dass Euch die Berichte und die Bilder gefallen haben.

    Wie alles, hat auch das Schönste irgendwann ein Ende.

    Insgesamt haben wir mit dem Auto 2579 km verfahren um die verschiedenen Reiseziele zu erreichen. Vieles haben wir erlebt und genossen, einiges hat uns nachdenklich gestimmt.
    Südfrika ist ein Land mit tollen abwechslungsreichen Landschaften und ebenso wechselhaftem Wetter. Wir sind bei über 30° vor der Sonne in den Schatten geflohen, haben mächtige Blitz- und Donnerwetter erlebt und bei 9° in der Nacht im Zelt gebibbert.

    Die Eindrücke von dieser Reise werden besitmmt in den nächsten Wochen noch nachwirken, besonders wenn wir uns die Bilder nochmal in Ruhe ansehen, bearbeiten und auch ein Fotobuch erstellen. Wir konnten Euch in diesem Reisebericht ja nur eine kleine Auswahl der über 3200 (!!!) gemachten Bilder zeigen.

    Die erste Etappe unseres Heimweges führte uns heute vom Addo Elephant Park zunächst nach Port Elizabeth. Dort mussten wir leider längere Zeit auf dem Flughafen aushalten, weil der Flug erst gegen Abend ging. Eigentlich hatten wir geplant, am Summerstrand noch einige schöne Stunden zu verbringen, was aber bei starkem Wind und einer fetten Ladung Sand in Gesicht und Augen nach einer kurzen "Schnupperpause" abgebrochen wurde. Leider kam dann auch noch eine Verspätung von 70 min hinzu. Als wir dann endlich das Boarding hatten, kam ein dickes Gewitter und Regen über den Flughafen nieder, so dass wir durch strömenden Regen vom Gate zum recht kleinen Flugzeug laufen mussten. Zum Glück verlief der Flug wider Erwarten ruhig und der Anflug auf das nächtliche Kapstadt war wunderschön.
    Ein Taxi wurde schnell gefunden und mit Hilfe von Maps konnten wir dem Fahrer auch schnell helfen, wo sich unser B & B befindet. Er brauchte uns mit nahezu Lichtgeschwindigkeit dorthin ;-)

    Wir sind jetzt in unserer letzten Unterkunft, wo wir die letzte Nacht und den morgigen Tag in Südafrika genießen werden, ehe wir abends in die Maschine nach Dubai steigen und über Nacht fliegen, Am Samstag sollen wir dann planmäßig um 12:55 Uhr in Hamburg sein.

    Heute gibt es dann auch "nur" noch ein paar Handy-Fotos, z. T. aus dem Auto fotografiert. Weil es eben auch dazu gehört, seht Ihr auf dem Einen ein Township in Port-Elizabeth, wobei dieses eines der "Besseren", nämlich mit festen Häuschen und Platz ist. Die Wellblechhütten Kapstadts haben wir nicht fotografiert. Die junge Antilope hatte sich heute Morgen in das Main Camp im Addo geschmuggelt und der Elefant meinte, wenn wir gehen, kann er auch gehen...
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  • Day28

    08.11. Addo Elephant Park Tag 3

    November 9, 2017 in South Africa ⋅ ☀️ 19 °C

    Wie gut, dass wir eine kleine Heizung im Zelt hatten – damit ließ sich die Nacht gut und ohne zu frieren verbringen. Wenn man um 20.30h ins Bett geht, hat man auch morgens früh ausgeschlafen und so saßen wir schon um 7 Uhr fertig für den Tag auf unserer Terrasse beim Frühstück. Der Wetterbericht versprach einen trockenen, wechselnd bewölkt/sonnigen Tag bei rund 23°. Also fuhren wir nach dem Frühstück gleich auf eine große Rundtour. Obwohl es noch nicht heiß war, hielten sich unsere Tiersichtungen in Grenzen. Elefanten konnten wir wieder vor allem an den Wasserlöchern beobachten, Warzenschweine tauchten immer mal wieder auf, ein Schakal bei den trinkenden Elefanten, einige Dung-Beetles (große Käfer, die in Elefantendung ihre Eier legen), ein Zebra, ein Büffel im Wasser, wovon wir aber nur die Hörner und den Rücken sahen und einige Kudus. Leider kein Löwe, kein Leopard, keine anderen Antilopen. Schade, aber das ist eben Natur. Die Tiere, die wir sahen, haben uns jedoch große Freude bereitet und standen größtenteils brav zum Foto-Shooting bereit. Nach 4 Stunden Fahrt, war es wirklich Zeit für eine längere Pause. Wir stärkten uns mit einem Burger und Cappucino und relaxten dann mit Bilder-Kucken und Nickerchen auf unserer Terrasse.Read more

  • Day27

    07.11. Addo Elephant Park Tag 2

    November 8, 2017 in South Africa ⋅ ☀️ 16 °C

    Nachdem wir erstaunlich gut geschlafen haben und beim Einschlafen den Geräuschen der Wildnis gelauscht haben – mit Diskussion ob das laute Knurren denn nun von Elefant oder Löwe stamme, waren wir früh wach. Die Kälte der Nacht war unter der Decke und mit dicken Socken ganz gut auszuhalten. Wir saßen schon gegen 7 Uhr auf unserer Zelt-Terrasse beim Frühstück mit Blick auf die Ebene, auf der sich außer Vögeln aber keine Tiere zeigten. Diese wiederum wollten aber gern etwas von unserem Frühstück abhaben – landeten sogar auf dem Tisch und einer machte „den Pieps“ indem er schnurstracks auf Thorstens Käsetoast zuflog als er abbiss. Wie gut, dass wir diesbezüglich geübt sind und so konnte Thorsten sein Brot verteidigen. Hübsche Vögel sind das hier. Gelbe, grüne, graue mit Haube…. Nach dem Frühstück machten wir uns mit dem Auto auf den Weg zu unserer ersten eigenen Tour hier. Wir entschieden uns für den Gorah-Loop und waren ca 90 min unterwegs. Gesehen haben wir ein Warzenschwein, Elefanten, Kudus, einen Büffel und Zebras. Die Tiere sind hier sehr schwer zu entdecken, da weite Teile des Geländes mit recht hohem und dichtem Busch- und Strauchwerk bewachsen sind. Nach einer Cappucino-Pause nahmen wir dann an der Mittags-Safari teil. Leider war das Wetter heute nicht besonders freundlich. Gut, dass wir uns dick angezogen hatten mit Pulli, Jacke, Schal, Mütze – außer kaltem Wind regnete es zwischendurch auch noch. Kaum zu glauben, dass vor einer Woche hier 40° gewesen sind. Wir bekamen einen und später noch einen Schakal zu sehen, wieder ein Warzenschwein, Zebras, männliche Kudus mit gewaltigen Hörnern und: Elefanten! Erst einen Einzelnen in den Büschen und später eine größere Gruppe von rund 20 Tieren an einem Wasserloch. Elefantenmamas, respekteinflößende Papas und Kinder von neugeboren bis Teenager. Es hat großen Spaß gemacht, sie zu beobachten und Fotos zu machen. Nach den 2 Stunden Tour waren wir dann doch durchgefroren und kochten uns erstmal Kaffee und Kakao, stärkten und mit Keksen als Zwischenmahlzeit und stellten tatsächlich die kleine Heizung an, die in unserem Zelt steht. Alles in allem ein schöner aber zu kalter und zu nasseRead more

  • Day26

    06.11. Ankunft im Addo Elephant Park

    November 7, 2017 in South Africa ⋅ ☀️ 19 °C

    Nach rund 210 km Fahrt durch die spektakuläre Landschaft der Coetzesberge mit den Steppen und über den Olifantskop-Pass, der atemberaubende Panoramen freigab, sind wir heute gut im Addo Elephant Park angekommen. Der Check-In klappte problemlos, nur waren wir noch zu früh. Kein Problem – wir genehmigten uns eine Zwischenmahlzeit und Cappucino im Restaurant. Um 14 Uhr konnten wir dann unser Safari-Tent beziehen. Leider war schon im Februar als wir buchten, der Park fast ausgebucht, so dass wir kein feststehendes Haus mieten konnten, sondern auf ein Safari-Zelt ausweichen mussten. Nun war die Spannung groß, wie wir die nächsten 3 Tage wohl wohnen und schlafen würden. Gleich nach dem Einparken erlebten wir schon die erste Überraschung. Ein Mann kam grüßend auf uns zu und nachdem wir merkten, dass wir alle Deutsch sprachen, kombinierte er ganz schnell, dass wir uns über das Südafrikaforum schon „kennen“. Nach einem kurzen Smalltalk gingen wir dann durch einen gewundenen, von Hecken begrenzten Weg und standen schließlich vor unserem Zelt. Wow! Einige Stufen führten zur Holzterrasse mit grandiosem Blick auf Ebene, die links außerhalb unseres Blickfeldes auch das Wasserloch bietet. Tatsächlich konnten wir gleich einige Elefanten bestaunen. Das Zelt selbst steht also erhöht, hat einen festen Holzboden, 2 Betten, Nachtschränke, Geschirr- und Kühlschrank. Nur zum Waschhaus müssen wir unser Zelt verlassen. Wir teilen das Waschhaus mit noch 4 weiteren Zelten – also insgesamt 10 Personen.
    Inzwischen war heftiger Wind aufgekommen, so dass wir trotz Sonnenschein mit Jacke und Mütze auf unserer Terrasse die ersten Eindrücke auf uns wirken ließen. Später machten wir einen ausgiebigen Erkundungsspaziergang durch das Camp. Es gibt außer diversen Unterkünften, Restaurant und Shop auch einen schön angelegten Pool, eine Aussichtsplattform Richtung Wasserloch und, ganz toll, einen „Versteckweg“, der einen Beobachtungs- und Foto-Unterstand zu ebener Erde direkt am Wasserloch beherbergt. Dort blieben wir eine ganze Weile und erfreuten uns an Elefanten, Büffeln, Warzenschweinen und Vögeln. Gern hätten wir uns auch für zwei Game Drives angemeldet, aber das war leider nicht so möglich, wie wir es uns gewünscht hätten. Eine Vorab-Reservierung per Telefon wäre sinnvoll gewesen, haben wir aber nicht gewusst. So sind bei 6 Safari-Terminen pro Tag an all unseren drei Aufenthaltstagen nur die Nachtsafari am letzten Abend (haben wir nicht gebucht, 1x Nachtsafari finden wir erstmal genug) und die Mittagssafari morgen um 12 Uhr zur buchen. Etwas enttäuscht buchten wir also für morgen Mittag und werden uns entsprechend auf eigene Faust im Park umsehen. Nach dem Abendessen im Restaurant setzten wir uns noch eine Weile auf die stockdunkle Terrasse unseres Zeltes, lauschten den Geräuschen der Wildnis-Nacht und gingen zeitig ins Bett.
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  • Day26

    05.11. Nacht-Safari

    November 7, 2017 in South Africa ⋅ ☀️ 12 °C

    Ein wenig kamen wir uns vor, wie vor einer Nachtwanderung auf Klassenreise – so ähnlich war unsere Stimmung. Hier wird es nach Sonnenuntergang sehr schnell stockdunkel. Standen wir um 19.15h noch im Sonnenuntergangslicht mit den anderen 6 Teilnehmern vor der Rezeption, starteten wir 20 min später mit dem selben Guide wie heute Morgen (Anmerkung: Sein Arbeitstag begann um 4.30h und endet um 22 Uhr) in die stockfinstere Nacht. Man muss sich das etwa so vorstellen: Ein offener Jeep mit 3 Reihen à 3 Plätzen, ein Guide plus ein weiterer, weiblicher, Guide, die wir noch abholten. Jeweils einer von den Beiden hatte einen großen Scheinwerfer in der Hand und suchte damit während wir durch die dunkle Wildnis fuhren, ständig schwenkend die Umgebung nach aufleuchtenden Augen ab. Faszinierend, wenn plötzlich Augen aufleuchten – immer auch in dem Bewusstein, dass auch Löwen und Geparden in diesem Park leben. Von denen sahen wir aber nichts. Stattdessen entdeckten wir schlafende und erschrocken aufsehende Kudus, Springböcke und weitere Antilopen. Wir wollten aber ja die nachtaktiven Tiere finden. Wir sahen ganz viele Tiere, deren Namen wir zu Hause erst noch mal recherchieren müssen – es klang so ähnlich wie „Springhairs“. Diese nennen die Ranger hier auch liebevoll kleine Kängurus. Tatsächlich sahen sie ähnlich aus, wie sie mit ihren großen Ohren dicken Schwanz durch die Nacht hüpften. Allerdings sind sie nur etwa so groß wie unsere heimischen Kaninchen. Dann sahen wir noch Ginsterkatzen – sehr scheue Tiere mit gestreiftem Schwanz. Ein Erdferkel wurde lange gesucht – aber leider nur der Bau gefunden. Dazu konnte uns der Guide aber einige interessante Dinge erklären. Einen Erdwolf zu sehen, hatte sich eine unserer Mitreisenden sehr gewünscht – und tatsächlich gelang es kurz vor Schluss, noch einen in etwas weiterer Entfernung zu sehen. Sehr eindrucksvoll auf dieser Tour war auch der „Gesang“ der Hyänen und der aufsteigende (fast noch) Vollmond. Gut war, dass wir uns richtig warm eingemummelt hatten – es war besonders gegen Ende der Tour wieder lausig kalt. Insgesamt ein tolles Erlebnis.Read more

  • Day26

    05.11. Fahrt im Moutain Zebra Teil 1

    November 7, 2017 in South Africa ⋅ ☀️ 11 °C

    Gegen 8 Uhr fuhren wir dann frisch ausgerüstet mit unserem Wagen auf eigene Erkundungstour. Wir wählten dazu die Gebirgstour Kranskop Loop, die 13,5 km lang ist. Also schlängelten wir uns die Berge nach oben, blieben an verschiedenen Punkten stehen und genossen einfach das Panorama. Dann tauchten auch die ersten Tiere auf. Die ersten Bilder wurden gemacht und wir lernten dabei auch langsam auch, wie man sich am Besten den Tieren mit dem Auto nähert. Die Straße des Pfads ist sehr unterschiedlich. Mal Asphalt, dann Sandstraßen, Stein- oder Schotterwege - eine Mischung und sehr unterschiedlich breit, so dass wir manchmal inständig hofften, dass kein Gegenverkehr kommt. Als die Straße wieder breiter wurde, fast ganz oben auf dem Berg, kam uns dann auch ein Auto entgegen und man forderte uns per Handzeichen auf, anzuhalten. Nach einem kurzen „Good Morning“ sprudelte auch gleich die wichtigste Information zu uns rüber „Lions under the tree“ . Gute 300m weiter sollten zwei männliche Löwen unter einem Baum direkt an der Straße liegen. Wenn das stimmt, dann hätten wir echt super Glück, denn die Löwen zu sehen, ist in dem riesigen Park und Dank ihrer Tarnfarbe sehr schwierig. Also tasteten wir uns langsam mit dem Auto weiter voran, und wirklich, da lagen die Beiden und schliefen unter dem Baum. Die ersten Fotos wurden gemacht. Leider sehr schwierig, denn durch die Windschutzscheibe befriedigten uns die Ergebnisse durch die Reflektion nicht und Aussteigen geht gar nicht. Also aus sicherer Entfernung mit offenem Fenster versucht. Aber wir mussten ja auch direkt an den Löwen vorbei – etwa mit 1 m Abstand. Also Fenster wieder zu – wir wollen ja keine Raubkatze im Auto und ganz langsam auf die beiden Löwen zu, die dann aufgrund des Autolärms auch wach wurden und die Köpfe hoben. Es waren zwei prächtige männliche Tiere, die vom Aussehen her dem König der Tiere voll gerecht wurden. Es ist schon sehr eindrucksvoll wenn man an der Beifahrertür zwei ausgewachsene Löwen sieht, die einem mit großen Augen direkt ansehen. Hierbei entstanden leider nur Fotos mit Scheibenspiegelungen. Aber in unserer Erinnerung brannte sich das Erlebnis tief ein.

    Unsere Fahrt ging weiter den Pass entlang und kurze Zeit später kam uns auch ein Wagen entgegen, den wir nun wiederum anhielten und die Information über die Löwen an die hoch erfreuten Insassen weitergaben. So funktioniert das also in den Nationalparks. Das diese Information sich wie ein Lauffeuer herumgesprochen hat, erfuhren wir später, als wir wieder im Camp waren und beim Mittag angesprochen wurden, ob wir auch Löwen gesehen hätten. Wir konnten sogar noch mehr berichten – aber der Reihe nach. Unser Weg führt uns auch an einem toten Zebra vorbei, welches wohl erst vor kurzem erlegt worden war, so ist die Natur nun mal.
    Um 9:30 waren wir wieder am Eingang des Camps aber da noch keine Mittagszeit ist und die Temperaturen dank Klimaanlage im Auto gut auszuhalten, beschlossen wir, noch einen weiteren, nicht so langen Weg zu fahren. Er führt nicht in die Berge sondern bleibt in der Ebene. Ubejana Loop heißt der Weg und hat ein Länge von 7,4 km. Auch hier haben wir Glück und sehen Strauße, Springböcke, Kuhantilopen, Erdhörnchen, sogar einen Sekretärvogel in hohem Flug. Manchen Antilopen und Böcke hatten ganz kleine Junge dabei – sind die süß!

    Und dann hatten wir Glück und sahen zwei Löwinnen und einen jungen Löwen!
    Also machten wir viele Fotos und beobachteten die 3 ein Weilchen.
    Die Fahrt ging weiter zu einer Wasserstelle wo das Leben tobte. Neben vielen Springböcken mit ihren Jungen sind auch Baboons (Paviane) am Ufer, vor denen sehr gewarnt wird. Diese Affen sind nicht unterschätzen – klug und manchmal sehr aggressiv. Diese Tiere sind so intelligent, dass sie sogar Autos öffnen können sollen und bei offenen Fenstern die Zentralverriegelungen aufmachen. Großes Interesse haben sie außer an Essbarem an Kameras und Handys. Also Fenster zu und Zentralverrieglung an! Nachdem die Horde an uns vorbeigezogen war und sich am Ufer tummelte, trauten wir uns doch, die Fenster zu öffnen und konnten noch schöne Fotos von den Tieren bei offenem Fenster machen.

    Gegen 11:20 h waren wir wieder im Camp und brachten unsere Sachen ins Haus, um dann einem Cappuccino und etwas Kleines zu essen.

    Nach dem Essen war Siesta und wir ruhten beide uns erstmal aus und machten ein Nickerchen im kühlen Haus – draußen kletterten die Temperaturen auf sicher mehr als 30°. Heute Abend geht es dann auf die Nachttour von 19:30 – 21 Uhr.
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  • Day25

    05.11. Der Tag wacht auf

    November 6, 2017 in South Africa ⋅ 🌙 12 °C

    Um 4 Uhr morgens ging der Wecker, denn wir hatten eine geführte Safari von 5-7 Uhr morgens gebucht. Ein kurzer Kaffee bzw. Kakao, ein Toast bzw. Kekse und um 4:45 Uhr standen wir dann vor der Rezeption. Kein anderer da? Um 5 Uhr hörten wir dann einen Jeep sich der Rezeption nähern.

    Nach kurzer Zeit stand fest, dass wir beide die Einzigen waren, die diese Tour gebucht hatten.
    Also was für eine tolle Sache – Safari mit einem Personal-Guide für 2 Std. im offenen Jeep.
    Die Temperaturen an diesem Morgen waren kalt. Wir beide hatten ein T-Shirt, 1 dicken Pullover, 1 Jacke, Schal und Mütze an.
    Unser Guide war auch dick angezogen, und so fuhren wir los und die Kleidung war richtig bemessen. Auch wenn wir nur 20km schnell fuhren, es war lausig kalt. Die vorsorglich angebotenen Decken brauchten wir trotzdem nicht.

    Den einzigen Nachteil, den wir an diesem Morgen hatten war Nebel, der das Gebiet teilweise in eine dicke Schicht eingepackt hatte. So sahen wir Landschaft und Tiere (wenn wir denn welche sahen) oft in einer etwas gespenstigen Umgebung. Das hatte teilweise aber auch seinen Reiz.

    Der Guide erzählte uns vieles von den Tieren und fuhr dank des Jeep manchmal echt abenteuerliche Wege, die wir mit unserem Mietwagen nicht hätten fahren können und dürfen. Er war sehr bemüht, uns das eine oder andere Tier zu zeigen, stieg zwischendurch sogar aus um Spuren zu lesen.

    Interessant war auch, wie der Tag erwachte und die Tiere und die Umgebung im neuen Licht erschienen. Wir sahen den Vollmond langsam verschwinden und dann die Sonne durch den Nebel brechen. Ein Licht- und Farbenspiel entstand, das man kaum mit Worten wiedergeben kann. Als ob jemand ein Loch in den Nebel gehauen hätte, sah man auf einmal einem kompletten Berg mit Sonnenstrahlen geflutet und rundherum Nebel und die Temperaturen stiegen auf einmal rapide an.

    Wieder im Camp angekommen, gingen wir erstmal zurück zu unser Haus, und machten dann erstmal ein ausgiebiges Frühstück.
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  • Day25

    04.11. Der Weg zum Mountain Zebra NP

    November 6, 2017 in South Africa ⋅ 🌙 11 °C

    Nachdem wir nicht besonders gut geschlafen hatten, warum weiß man nicht, wurden wir mit einem schönen Frühstück verwöhnt. So einfach das On The Bay Guesthouse auch ist, die älteren Eigentümer betreuen ihre Gäste mit Liebe. Es gab wirklich frisch gepressten Orangensaft, leckeren Cappucino, Eier, frisches Brot (sogar welches, was extra für Deutsche Touris hier gebacken wird), Waffeln, Käse, Wurst, Erdbeeren – was will man mehr? Bevor wir uns dann auf den Weg zum Mountain Zebra NP machten, statteten wir dem Ort Jeffreys Bay nochmals einen Besuch ab. Und siehe da, unser schlechter Eindruck von gestern Nachmittag wurde etwas revidiert. Die ganze Stimmung in den Straßen war deutlich freundlicher. Geschäfte hatten geöffnet und waren gut besucht, am Strand gab es trotz weniger Wellen schon mehrere Grüppchen Surfschüler mit ihren Lehrern. Wir machten also einen Einkaufsbummel und gaben hier und da etwas Geld aus. Wofür, wird hier noch nicht verraten. Dann endlich Abfahrt Richtung „Safari“. Die Strecke von etwa 350 km ging erst recht zügig voran, da auch die Landschaft recht abwechslungsreich war. Beeindruckt hat uns z. B. die Bucht bei Port Elizabeth, die in schönstem Türkis schimmerte und von mehreren großen Frachtschiffen befahren wurde. Klar, eine große Stadt am Meer hat auch einen großen Hafen. Bald darauf führte die Route dann von der Küste weg ins Landesinnere. Auch hier wechselte die Landschaft von bergig zu flacher Steppenlandschaft und wieder zu Hügeln. Über zig Kilometer keine Menschenseele, kein Dorf, kein Nichts. Ach doch. Hin und wieder ein Pavian oder ein anderes Äffchen an der Straße. Als Kulisse für Indianerfilme super geeignet. Irgendwie hat auch die karge Landschaft etwas atemberaubendes. Als wir endlich Cradock erreichten, sahen wir zuerst, wie bei so vielen Städten, Townships. Allerdings hier immerhin fast vollständig in Form von kleinen festen Häusern, keine Wellblechhütten. Aber ein System für Müllentsorgung scheint hier komplett zu fehlen. Wir dachten schon, das sei der Ort. Um so mehr waren wir erleichtert, als wir ein Stadtzentrum erreichten, in dem uns beim angesteuerten Supermarkt auch eine wunderschöne Kirche mit davor lila blühenden Bäumen empfing. Nach einem kleinen Provianteinkauf war dann die Strecke zum Mountain Zebra NP auch ausgeschildert. Parkeinfahrt war problemlos und zügig erledigt, noch 12 km im Park standen uns bis zum Main Camp bevor. Tatsächlich hatten wir auf dieser Strecke auch schon unsere ersten Tiersichtungen – allerdings noch keine Kameras parat. Das werden wir hoffentlich morgen nachholen. Nachdem wir unser Häuschen bezogen, einen Kaffee getrunken und einen ersten Erkundungsgang im Camp hinter uns hatten, meldeten wir uns für morgen Früh zum Early morning game drive an. Um 4.45h ist Treffen an der Rezeption. Gegessen haben wir lecker im Restaurant.Read more

  • Day22

    03.11. Tsitsikamma & Jeffreys Bay

    November 3, 2017 in South Africa ⋅ ⛅ 12 °C

    Heute mussten wir unser schönes Domizil in Wilderness leider verlassen – hier hätten wir es gut auch noch ein paar Tage aushalten können. Wir hatten eine längere Fahrstrecke heute vor uns bis nach Jeffreys Bay. Vorher haben wir noch unsere Wasservorräte augestockt (naja, ganze 2 Flaschen Mineralwasser mit Kohlensäure gab es noch bei Spar). Eigentlich ging es den ganzen Tag nur geradeaus – immer auf der N2 entlang. Die Landschaft abwechslungsreich mit Wald, Hügeln, Bergen, Flüssen, Schluchten – so wurde die Fahrt nicht allzu langweilig. In der Gegend um Knysna waren deutlich noch die Folgen der verheerenden Waldbrände vom Anfang des Jahres zu erkennen. Das war schon bedrückend, zu sehen, über wie viele Kilometer überall vormals bewaldete Hügel nun entweder kahl waren oder mit toten Bäumen mit verkohlten Stämmen übersät. Auch waren einige Häuser nicht den Flammen entkommen – teilweise standen die verrußten Ruinen noch, teilweise waren Grundstücke mit abgerissenen Häusern zu erkennen. Wenn Holzhäuser dann scheinbar völlig unversehrt waren, aber wenige Meter entfernt verkohlte Bäume, kann man sich denken, was für Ängste die Menschen hier ausgestanden haben müssen.
    Nach Knysna kam bald der Tsitsikamma Nationalpark. Hier hatten wir einen längeren Stopp geplant und fuhren in den Nationalpark hinein – natürlich nach Registrierung und Zahlung der Eintrittsgebühr. Landschaftlich erinnert die Gegend an Wilderness mit den steilen, wild bewachsenen Hügeln am Meer. Unser Ziel war eigentlich die Hängebrücke über die Mündung des Storms River. Leider stellten wir fest, dass es bis zur Brücke noch eine Wanderung von ca 1 Stunde hin und danach wieder zurück erfordert hätte. Wir kämpften eine Weile mit uns und der Enttäuschung, entschieden uns dann aber gegen die erneute Wanderung. Einerseits wäre es dann viel später geworden als geplant und andererseits schmerzt nach der Wanderung gestern in Wilderness Kerstins Knie beim Abwärtssteigen. Ein wenig half uns dann eine Dassi-Mama mit ihrem Nachwuchs über die Enttäuschung (wie süüüß!) und eine Gruppe Delfine, die munter vor der Küste schwammen. Gegen 15 Uhr sind wir dann in Jeffreys Bay im On The Bay Guesthouse angekommen. Offensichtlich sind wir die einzigen Gäste zur Zeit, das Haus ist einfach, aber gepflegt und erinnert mit Tischkicker und Billard eher an eine Jugendherberge oder Backpackers. Nach einer Kaffeepause fuhren wir dann in Richtung Ort. Unserer Tochter hatten wir ja versprochen, auf jeden Fall auch das Island Vibe Backpackers anzusehen, in dem sie einen unvergesslichen Abend vor einigen Jahren verbrachte. Wir dachten schon, falsch zu sein, als uns am Ende des Ortes freilaufende Kühe begegneten, doch tatsächlich, am Ende der Straße dann das Island Vibe. Soviel wir sehen konnten, muss man von der Terasse aus einen wirklich schönen Blick auf die Bucht haben, ansonsten wirkte es auf uns wenig einladend. Danach fuhren wir in den Ort zurück, parkten am Hauptstrand und machten uns mit unseren Kameras auf Éntdeckungstour. Hm. Was soll man sagen? Der Strand: Toll. Wellen: Schön anzusehen. Surfer: Keine da – nur einige auf dem Weg nach Hause. Na gut, dann wollten wir eben jetzt Essen gehen. Erster Versuch: Offensichtlich eher eine Beachbar für 300 Personen als ein Restaurant. Die wenigen anwesenden Leute hatten nur Getränke vor sich. Also nächste Station. Das Restaurant war gut besucht und sah gepflegt aus. Leider wurden wir an der Tür schon freundlich abgefangen – einen Kaffee gäbe es noch, aber sie würden gleich schließen. Morgen Früh ab 7.30h sei aber wieder auf, es gäbe schönes Frühstück. Da standen wir nun mit knurrenden Mägen. Überhaupt waren kaum Restaurants auszumachen. Geschäfte schienen alle schon zu schließen (es war mal gerade gegen 17 Uhr) und überhaupt wirkte der Ort auf uns nicht sehr einladend. Nach einigen Irrwegen ergatterten wir dann zwei Pizzen to go bei Debonnairs, die wir dann auf der Terrasse vor unserem Zimmer aßen. Dort ließen wir dann den kühl und windig werdenden Abend bei Gewittergrollen von Ferne ausklingen.

    Es kann sein das wir die nächsten Tage nichts posten können, weil wir nicht wissen ob wir Wlan haben werden. Ihr musst Euch wenn dann gedulden.
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