• Andrea Omlin
  • Andrea Omlin

Let’s find a kiwi

Et åpent eventyr av Andrea Les mer
  • Mount Manaia and Ocean Beach

    8. mai 2018, New Zealand ⋅ ☁️ 11 °C

    Heute fahren wir in Richtung Whangarei Heads wo wir eine kurze aber steile Wanderung auf den Mount Manaia machen. Von hier hat man einen wunderschönen Ausblick auf die Umgebung und verschiedene Buchten. Dank der Sonne kommen die wunderschönen Farben auch wunderbar zum Ausdruck. Das Wasser ist blau und türkisfarben und an verschiedenen Stellen leuchtet der goldene Sand. Wir wandern durch einen Wald wo es Kauri Bäume hat. Diese Bäume gibt es nur hier und können zu richtigen Riesen heranwachsen. Leider sind sie aber auch von einer Krankheit betroffen, die ihre anfälligen Nahrungswurzeln befällt und so eigentlich macht, dass sie verhungern. Um die Krankheit einzugrenzen muss man deshalb beim betretten und verlassen solcher Wälder mit Kauribäumen die Schuhe putzen und waschen.Les mer

  • Waithangi Grounds und Hostel der Träume

    9. mai 2018, New Zealand ⋅ 🌙 12 °C

    Nach der Delfintour spaziere ich noch etwas durch das hübsche Paihia, wo es sogar ein Möwenpick Glacestand gibt bevor ich mich zu den wichtigen Waithangi Grounds begebe. Da haben um 1840 herum die Briten mit verschiedenen Maori Chiefs einen Vertrag unterschrieben, der beiden Parteien ihre Rechte zuschreibt. Je nach Übersetztung stimmt das angeblich aber nicht ganz da gewisse Worte im Englischen und im Maori nicht die gleiche Bedeutung haben, aber ganz alles hab ich selber nicht verstanden. Es war auf alle Fälle sehr interessant, weil man neben der Geschichte zu Unterzeichnung auch noch Dinge über die ursprüngliche Flagge von Neuseeland, über die Kriegskanus sowie einige Maori Tänze und Lieder zu sehen bekam. Auch wenn es eine touristische Show war, so war es doch sehr eindrücklich, dieses wunderschöne Marae von innen zu sehen und die lauten aber wunderschönenen Lieder in Maori zu hören. Mich hat es tief gerührt und der Tränenstrom war ausgiebig, ich weiss nicht einmal was es genau war, aber meinem Herz schien es zu gefallen.
    Und dann kamen wir ins schönste Hostel, das ich in ganz Neuseeland gesehen habe. Weil nur zwei weitere Leute da waren, konnten wir uns unser Zimmer aussuchen. Das Bett war sauber (was wir nach der vorletzten Nacht sehr schätzten) und wir hatten einfach soo viel Platz.
    Les mer

  • Bewohner der Meere

    9. mai 2018, New Zealand ⋅ 🌙 12 °C

    Heute früh gingen wir auf eine Schifffahrt. Wir sollten einen abgelegenen Leuchtturm sehen, ein Hole in the Rock und mit viel Glück sogar Delfine! Mit noch mehr Glück sollten wir mit ihnen schwimmen können, dies aber nur wenn sie ohne Junge unterwegs sind.
    Und schon bald als wir den kleinen Hafen von Russell verlassen hatten (die erste feste Siedlung von Europäern in NZ) wurde uns plötzlich durch die Lautsprecher verkündet, dass sie doch tatsächlich da sind! Eine Gruppe von Delfinen schwamm links und rechts vom Boot. Zeitenweise bis zu 10. Wie glücklich mich das machte. Noch nie habe ich Delfine so von nahem gesehen. Da sie ein Junges dabei hatten, konnte der Traum von mit ihnen schwimmen heute nicht in Erfüllung gehen. Aber nur schon diese tollen Tiere so lange beobachten zu können wie sie durch die Fluten schwammen, so elegant und geräuschlos war etwas spezielles! Später als wir beim "Hole in the Rock" ankamen durften wir gleich noch Zeugen werden, wie es aussieht wenn Fische in riesigen Schwärmen zusammen unterwegs sind. Das Wasser um sie herum glitzerte nur noch und plötzlich sprangen sie auf. Dass Fische sogar fliegen können, von dem durfte ich heute ebenfalls Zeuge werden.
    Was für ein schöner Ort diese Bay of Islands.
    Les mer

  • Cape Reinga - Von allem ein bisschen

    10. mai 2018, New Zealand ⋅ ☀️ 18 °C

    Zuerst einmal: Happy Birthday Mami!! Daneben dass mein Mami heute Geburtstag hatte, war noch etwas weiteres: Wir fuhren zu einem der nördlichsten Punkten dieses wunderschönen Landes: Cape Reinga!
    Wie toll es sich anfühlt, da oben zu stehen und zum einen diesen wunderschönen Leuchtturm zu sehen, zum anderen zu beobachten wie die beiden Ozeane (Tasman Sea and Pacific Ocean) sich hier oben in einem Wellengemisch treffen. Für die Maori ist dies ein spiritueller Ort. Sie glauben, dass von hier aus die Seelen ihrer Toten in die Nachwelt überlaufen und zwar durch die Wurzeln von einem einzigen Baum der auf einem Felsen den Umständen trotz. Nur schon die Strudel die sich zwischen den Wellen ergeben, haben was mystisches an sich und so kann ich mir sehr gut vorstellen, dass dieser Ort etwas sehr spezielles ist!
    Die Küstenlandschaft ist einmal mehr fantastisch!!!
    Die Vorstellung, dass ich nun einmal quer von ganz unten auf Stewart Island, durch die Mitte in Nelson, bis ganz nach oben zu eben diesem Cape Reinga durch dieses wunderschöne Land gereist bin, ist speziell. Ebenso die Vorstellung, dass es bald heissen würde: Abschied nehmen.
    Aber daran wollten wir noch nicht denken, sondern dachten uns: Hey, wenn schon reisen: "Let's go to Africa" ;) oder so ähnlich. Nur ca. 20min von Cape Reinga entfernt tauchen nämlich plötzlich riesige Sanddünen auf. Sie sind teil vom 90 Mile Beach. Anstrengend wars sie hochzuklettern, lustiger war es sie runterzurennen :) Wenn man so da steht und um sich blickt und all den Sand sieht um nach 10 Minuten wieder durch grüne Hügel mit Schafen zu fahren, kann man nur beeindruckt sein von einem Land mit solcher Vielfalt!
    Als Abschluss von einem schönen Tag besuchen wir noch den Rarawa Beach. Ein zauberhafter weisser Sandstrand, dessen Sand zum Glasblasen in Auckland verwendet wird. Die vielen Muscheln, die wir sammeln glänzen zum Teil in vielen Farben (wahrscheinich poliert durch den Wind und die Sandkörner) Wir halten Ausschau nach dem weissen Hai, der hier angeblich gesichtet wurde und staunen ab dem quietschenden Sand unter unseren Füssen.
    Weil wir heute unser "Einwöchiges" haben ;) gönnen Dorie und ich uns eine hausgemachte Pizza vom Host in unserem schönen Hostel und lassen den Tag bei einer gemütlichen Movienight ausklingen!
    Les mer

  • Riesen des Waldes

    12. mai 2018, New Zealand ⋅ 🌧 15 °C

    Von Cape Reinga fuhren wir mehrheitlich durch abgelegenes Farmland. Hier ist von Tourismus nicht viel zu sehen und die Farmen und Häuser die wir sahen, waren eher heruntergekommen. Ich habe auch gelesen, das hier oben der Wohlstand um einiges Kleiner ist als in anderen Teilen Neuseelands. Viele der Leute, die hier leben sind Maori und so erstaunt es nicht wirklich, was es hier alles für schöne Geschichten und Legenden zu hören gibt. Wir übernachten in der Nähe des Waipoua Forest. Das ist einer der letzten ursprünglichen Kauri-Wälder in Neuseeland. Was sind Kauris? Wunderschöne gigantische Baumriesen!!
    Wir machten in der Nacht eine Tour mit zwei Maori Guides in diesen wunderschönen Wald. Sie erzählten uns Dinge über die Pflanzen, wie Kauris wachsen und brachten uns zum staunen in dem sie uns auf immer noch grössere Bäume hinwiesen, die wir in der Dunkelheit so nicht erwarteten. Das schönste und rührenste aber waren die wunderschönen Lieder und Sprüche/Gebete denen wir in dieser speziellen Atmosphäre zuhören durften. Man spürte die Wichtigkeit des Waldes, die die Maori ihm zu sprechen und das zu Recht und ich war tief beeindruckt, als wir von Te Matuha Ngahere (Vater des Waldes, 3000-4000 Jahre alt, 30m hoch, Umfang von 17m) sowie vor Tane Mahuta (Lord of the Forest, Schöpfer von allem das wächst, 2000 Jahre alt, 51.5m hoch, 13m Umfang) standen. In der Präsenz zu sein von etwas das wächst, lebendig ist und das schon sooo viel länger als man selber ist imposant. Aber auch die Traurigkeit, wie fragil das ganze ist und wie schnell und wie viel wir Menschen bereits kaputt gemacht haben. Und genau das war auch die Botschaft die uns die beiden zum Schluss mitgaben, dass wir für unsere Nachkommen auf die Dinge aufpassen müssen, dass auch sie noch ab solcher Natur staunen können!
    Les mer

  • Abschied

    14. mai 2018, New Zealand ⋅ ⛅ 20 °C

    Der Tag kommt, ich hätte es mir nie gedacht. Der Tag, wo Neuseeland, der grosse Traum, vorbei ist!
    Nach einem schönen gestrigen Tag, wo wir den schwarzen Strand von Piha genossen haben und Dorie mich nach Auckland gebracht hat, ist nach dem heutigen Wasch und Foto hochlade Tag nicht mehr viel übrig. Hab ich gepackt für Samoa: Ja! Bin ich bereit zu gehen: Nein! So verlockend die Strände von Samoa aussehen, so fest ist es aber auch mein Herz, dass zurück auf die Südinsel will! Wir werden sehen, was die Weiterreise uns bringt.Les mer

  • Apia Hauptstadt Samoas

    17. mai 2018, Samoa ⋅ 🌙 23 °C

    Samoa: Wow ist es heiss hier!!! Und anders!Sehr anders. Die Ähnlichkeit zu Neuseeland? Sehr nette Menschen. Ich bin in den letzten Tagen über den Fruit und Fischmarket gelaufen. Konnte endlich wieder eine frische Kokosnuss schlürfen habe Fisch und Taro (eine Wurzel ähnlich wie Kartoffel) probiert. Mir die wunderschöne Kathedrale in Apia angesehen mit ihrer Holzdecke und gemerkt dass es in Samoa drei wichtige Dinge gibt: Familie, Kirche und Ausruhen :)
    Den ganzen Tag sieht man irgendwo am Schatten Menschen zusammensitzen und z.t auch schlafen was man ihnen bei der Hitze nicht verübeln kann. Wie sie es trotzdem schaffen beim Brennen der Sonne Rugby zu spielen ist mir ein Fragezeichen und als ich eingeladen werde mitzuspielen lehne ich dankend ab. Rugby ist der Nationalsport hier und viele der grossen wichtigen Teams, so auch die berühmten All Blacks aus NZ haben Spieler mit samoanischer Abstammung. Im Cultural Village wo man eine gratis Führung machen kann, lerne ich viel über die Kultur. So z.B wie man früher aus einer Baumrinde die Lava-lavas machte (heute farbige Tücher die Männer wue Frauen tragen), dass die traditionellen samoan. Tattoos nicht mit der Maschine gemacht sondern in die Haut eingeklopft werden und bei den Männern als Zeichen dafür dienen dass er seine Familie versorgen kann. Und wie eine Kokosnuss geschält und aus ihr die Milch geholt wird (typisch in der samoan. Küche).
    Les mer

  • Life by the beach

    18. mai 2018, Samoa ⋅ 🌙 26 °C

    Heute gings mit dem deutlich leichteren Rucksack (bei 30 grad brauche auch ich keine Daunen und Fliesjacken:) mit einem schönen farbigen Bus nach Saleapaga. Die Busse hier sind voll, farbig, haben keine Fenster und tragen Namen wie "peaceful driver" oder Arnold Schwarzenegger aufgesprüht mit seinem Terminatorspruch: "I'll be back". Und so fuhr ich der Küste entlang, Tanzmusik drönt um meine Ohren und der Wind kühlt schön etwas ab von der Hitze. Nach einer kurzen Fahrt wird auch schon wieder angehalten. Alle Welt raus aus dem Bus, jetzt wird erstmal eingekauft :)Die Leute kommen zurück mit Esswaren,Windeln,Reissäcken oder Kartone die gefroren werden müssten aber an der Sonne im Bus liegen. Als alle wieder da sind geht es weiter. Gier entscheidet dee Busfahrer sowohl wann er fährt, wie lange Pause etc. Erstaunlich ist es auch wie die Leute wissen wo plötzlich noch was aufgeladen werden muss vom Strassenrand. Ich erreiche meine Unterkunft für die nächsten drei Tage und schlafe zum ersten Mal in einer Fale (einfache Samoanische Hütte direkt am Strand). Der Boden aus Holz darauf eine Matte aus Palmblätter, eine dünne Matratze, das lebensnotwendige Mückennetz (diese Dinge fressen dich sonst auf hier). Wände gibt es in dem Sinn keine aber man kann Storen aus Palmblätter runterlassen, und genau aus diesen Palmblättern ist auch das Dach. Und so schläft man also am Strand,5m vom Meer entfernt mit dem Rauschen der Wellen. Einfach schön.Les mer

  • Blau,Türkis,Grün und eine Scooterfahrt

    20. mai 2018, Samoa ⋅ 🌬 27 °C

    Ich war etwas einsam die letzten Tagen umso glücklicher schätze ich mich Lena und Sarah in den Fales getroffen zu haben. Völlig unkompliziert nehmen sie mich heute auf ihren Scooter mit und wir entdecken gemeinsam eines der Highlights von Samoa und bekannt aus Werbeanzeigen: Tu Sua Ocean Trench. Ein grosses Loch im Boden mit unglaublichem Türkisfarbenen Wasser. Pflanzen die runterhängen geben einem ein bisschen ein "Lost world feeling". Beeindruckend ist auch wie man die Wellenbewegung spürt, die das Loch durch einen Tunnel füllen. An der wunderschönen Küste im kleinen Park geniessen wir eine kühle Kokosnuss bevors noch zu zwei Wasserfällen geht. Die Touristenattraktionen oder auch Strände in Samoa gehören immer einer Familie,d.h man bezahlt überall eine kleinen Entrancefee. Auch nicht schlecht wenn man im Garten zwei Riesenwasserfälle hat die über 50m hoch sind :) zum einen kann man sogar hinlaufen und seine Füsse im kühlen Nass am Abgrund baden umgeben von Regenwald. Herrlich.Les mer

  • Flitzerblitzer ins Paradies

    22. mai 2018, Samoa ⋅ 🌙 24 °C

    Weil es mit Sarah und Lena so toll war, befolge ich ihren Rat und fahre früh morgens los mit dem Bus nach Apia. Ungünstigerweise haben die Busse hier ja keinen Fahrplan und fahren wenn sie Lust haben. So kam es, dass der Nachbar von den Besitzern der Fales, wo ich die letzten zwei Tage war, nicht wie gedacht um 7.00 fuhr sondern bereits um 6.20. So gab es an diesem Tag nur noch einen Bus, irgendwann im Raum 7.00 sollte der fahren. So sass ich etwas auf Nadeln beim Frühstück um diesen nicht zu verpassen. Er kam natürlich nicht um 7.00 sondern bereits um 6.45, was mich aufschiessen liess wie ein aufgescheuchtes Huhn und dem Bus mit wedelnden Armen nachrannte. Zum Glück hielt der Bus und nahm mich mit, leider blieb aber das Natel noch etwas auf dem Frühstückstisch liegen :) Da es der letzte Bus nach Apia war, wollte ich nicht wieder aussteigen und beschloss sobald ich mein neues Pferdchen abgeholt habe, nochmals zurückzudüsen um meinen stetigen Begleiter zurückzuholen. Man fährt ja gern Motorrad so war das Opfer nicht ganz so gross :) Nach über 5h fahren an der prallen Sonne (meine nun schön gebräunten Arme dankten mir ;) tat aber auch mir der Popo etwas weh und ich freute mich umso mehr, als ich nach der holprigen Fahrt im wahrsten Sinne des Wortes im Paradies ankam und von Lena und Sarah freudig in die Arme geschlossen wurde. Nun konnte unsere gemeinsame Samoa-Reise starten.
    Uns gefielen der Ort, die Leute und die Fales so gut in Matareva, dass wir gleich zwei Nächte blieben, die wunderschönen Fische beim Schnorcheln bestaunten und zum Amüsement von so manchen Gästen auch gleich noch unser eigenen Südsee/Maori-Tanz choreografierten und am Strand für die Nachwelt festhielten. Ebenfalls entdeckte ich meine Liebe für Krebse. Ich glaube sie ist nicht ganz gegenseitig, aber was soll man machen, sie sind einfach zu süss, wie sie da ihre kleinen Häuschen durch den Strand schleppen :)
    Bevor wir am nächsten Tag dann auf die Fähre nach Savaii fuhren und unsere Scootergang das erste Mal ausfuhr, wurden wir noch Zeuge von einigen wunderschönen Meereskreaturen. Weil es so beeindruckend war, vergassen wir komplett die Zeit und vergassen uns 3h im Wasser, was in einer anschliessenden Heisshunger und kleinen Fressorgie im Supermarkt endete :) Aber was durften wir sehen: Riesen Muscheln (bis 1m gross, z.t. 36 jahre alt, die die Farbe an ihrem Rand wechseln können und um ihre Beute zu fangen, sich schliessen) Als wären diese Muscheln nicht schon Highlight genug, durfte ich aber etwas noch tolleres entdecken. Die erste verwechselte ich zuerst mit einem Fisch, die zweite liess sich Zeit, die dritte konnte ich Lena und Sarah zeigen aber die vierte: Wow. Ich weiss nicht, wie lange ich neben ihr hergeschwommen bin, sie beim Fressen beobachten konnte, mit Sarah mich vor Freude am Wasser verschluckte und ihre wunderschöne Musterung auf den Flossen betrachtete: Meeresschildkröten!
    Les mer

  • Scootergang on tour

    24. mai 2018, Samoa ⋅ 🌙 24 °C

    Zusammen mit Romy aus Österreich düsten wir von der Fähre herunter, cruisten durch die Dörfer, wurden mit Winken und rufen von allen Seiten begrüsst und fühlte sich fast etwas wie ein Promi, bei dem Empfangskomitee. Es fehlen nur noch unsere Bodyguards oder der schwarze SUV der hinter uns fährt mit dem wahren Promi darin, bei all der Aufmerksamkeit. Was für ein Gefühl es einfach ist mit dem Roller entlang der Küste zu fahren, die Sonne im Gesicht und der kühle Wind auf der Haut: Freiheit! Und dann überkommt es mich manchmal! Sonst immer die langsamste, da ich viel kucken muss, laden die leeren Strassen manchmal einfach dazu ein, mal auszutesten, was das kleine Pferdchen den eigentlich kann! Einfach toll! Unterwegs zu unserem nächsten Fale in Manase bei der lieben Lua, die super kocht und uns mit einer Kokosnuss begrüsst und in deren Fale wir sogar richtige Betten und einen kleinen Balkon haben, besuchen wir noch die Lavafelder in Sale. Zwischen den Jahren 1905 und 1911 ist vom nahegelegenen Vulkan immer wieder so viel Lava geflossen, dass das ganze Dorf etc. zerstört wurde. Das an sich ist natürlich traurig, was jedoch beeindruckend ist wie sich Pflanzen durch die Ritzen kämpften und wie die schwarze Masse die Häuser umgibt.
    Am nächsten Tag gehen wir auf eine kleine Schnorcheltour bei einem nahegelegenen Riff. Mir wird zum ersten Mal bewusst, wie gross die Unterwasserwelt ist und dass dies eine sooo andere Welt ist, als die unsere, in die wir nur einen kleinen Einblick erhalten und in welcher wir nur Besucher sind und auch nie was anderes sein können. Da unten spielt sich ein ganz anderes Leben ab, mit so vielen faszinierenden Wesen, es ist an uns, dass wir diese so zurücklassen wie wir sie vorfinden. Neben Korallen, welche die Farbe wechseln, wenn man ihnen Wasser zufächert, der persönlichen Bekanntschaft von Nemo sowie erneut einer Meeresschildkröte, staune ich nicht schlecht, als ich nach Lena Ausschau halte und plötzlich in ca. 10m Entfernung einen sehr grossen Fisch vorbeischwimmen sehe, der doch seeehr nach einem Hai aussieht. Es war auch einer :) Ein Riffhai. Er scheint meine Bekanntschaft nicht machen zu wollen, worüber ich trauriger sein könnte und seine Mama holt er auch nicht :) in dem sinn tauche ich weiter bei einem Schiffsfrack nach dem verschollenen Diamanten von Rose aus der Titanic und freue mich aber sehr, dass ich ihn sehen durfte!
    Les mer

  • Westzipfel Samoas

    27. mai 2018, Samoa ⋅ ⛅ 27 °C

    Samoas Tierwelt ist einfach toll. Nicht nur Unterwasser gibt es Dinge zu bestaunen sondern auch oberirdisch muss ich einfach immer wieder anhalten wenn sich eine Schweinefamilie in Bewegung setzt und die Pilgerung über unsere Fahrbahn plant oder uns beim Znacht mit Blick auf den Sonnenuntergang besucht. Auch die Hühner und ihre Hähne sind allgegenwärtig von den wilden Hunden wollen wir jetzt nicht sprechen. In der Mittagshitze zu fahren ist des Problemslösung da wollen auch die unseren gebräunten Schenkelchen nicht nachhetzen :)Les mer

  • Kraft der Meere

    29. mai 2018, Samoa ⋅ 🌧 26 °C

    Mit unserem halbleeren Tank machten wir uns guten Mutes auf um im nächsten Dorf vollzutanken. Ungünstigerweise war von Benzin in der nächsten Ortschaft weit und breit nichts zu sehen. Nun gut,wie lange und wie viel uns die verbleibende Strecke noch kosten würde wussten wir nicht und so fuhren wir zu unserem eigenrlichen Ziel: den Alafogaga Blowholes. Ich liebe das Meer aus ganzem Herzen, da fühle ich mich wohl und doch auch hat das Meer so etwas mächtiges, was sich wieder bestätigte als wir dieses Spektakel sehen durften. Mit welcher Wucht diese Wellen gehen die Klippen schlugen und das Wasser bis 50 Meter in die Höhe preschen liessen eifach nur unglaublich toll!! Und dann warf ein Einheimischer noch eine Kokosnuss in dieses Loch: Wow wie hoch die davon flog!
    Zurück in unserem Fale suchten wir zuerdt einmal unsere Sachen. Aber anscheinend hatte das Wasser nicht nur bei den Blowholes seine Macht demonstriert sondern auch bei den Fales.
    Am nächsten Tag überraschte uns nicht nur der Regenschauer, vor dem wir unter ein Dach in einem kleinen Dorf flüchteten und neugierig von den Bewohnern beobachtet und uns von den Kindern zugewunken wurde, sondern auch wie lange man mit einem leeren Tank noch fahren kann :) denn auch die nächste Tankstelle hatte kein Benzin. Aber nachdem wir uns noch einen hübschen Wasserfall angekuckt hatten, und ich mir ein kleines unfreiwilliges Rennen mit einem Schwein geliefert hatte, erreichten wir endlich die Tankstelle beim Hafen. Da wir eigentlich schauen wollten was passiert wenn der Tank leer ist wenn man fährt drehte ich noch eine Ehrenrunde und benützte meinen Gashebel noch mal für das wofür er gedacht ist. Das parkierte Polizeiauto liess mich dann aber meine Rekordzeit drosseln.
    Les mer

  • Tofa Samoa

    2. juni 2018, Samoa ⋅ ⛅ 24 °C

    Nachdem wir mit der Fähre von Savaii nach Upolu zurückgeschaukelt sind, muss ich mich von der lieben Lena und Sarah verabschieden, die weiter nach Malaysia reisen. So flitze ich mit meinem Scooter über den Berg und durch den Regen zurück zu den wunderschönen Matareva Beach Fales, wo ich auf bekannte Gesichter treffe, die noch immer da sind seit meinem ersten Aufenthalt da. Romy aus Österreich gable ich auf dem Holperweg von der Hauptstrasse zum Strand auf und so hüpfen wir zusammen mit Sack und Pack beladen von Schlagloch zu Schlagloch.
    Am letzten Abend an diesem wunderschönen Ort komme ich sogar noch in den Genuss von einer samoanischen Fia Fia night (samoanische Gesänge und Tänze) Einmal mehr bin ich beeindruckt und gerührt von den wunderschönen und kräftigen Stimmen der Samoaner und ein kleiner Junge, der in der Tanzgruppe mitmacht, raubt mir mein Herz vom ersten Augenblick an.
    In den letzten Tagen in Apia werde ich noch Zeuge der Begeisterung für Rugby der Samoaner, sehe weitere Tänze und Lieder zu Ehren des Nationalfeiertags, schlendere nochmals über den Markt und schaue mir ein Spital noch von innen ein, da ich mir eine Ohrenentzündung eingefangen habe. Aber auch hier ist es schön zu sehen, wie dieses Land einfach eine Ruhe hat, die uns so oft fehlt! Der Arzt ist in kurzen Hosen und Flip Flops und im Hintergrund ertönt aus seinem Handy locker flockige Tanzmusik während der Konsultation :) Ley, eine der Mitarbeiterinnen aus dem B&B lässt mich keinen Schritt alleine machen und schaut so lieb zu mir und lässt in den Wartezeiten nicht locker, bis das zählen auf samoanisch von 1-10 gut sitzt :)
    Les mer

  • Land down under

    7. juni 2018, Australia ⋅ ⛅ 13 °C

    Nach der Ruhe und Gemütlichkeit in Samoa bin ich nun in diesem riiiiesigen Land mit seinen grossen Städten angekommen. Eine Umgewöhnung. Nachdem ich mir Adelaide mit einer Free Walking tour angesehen, ab einem Pelikan im Torrens River gestaunt und mich über Streetart gefreut hab welche rund um mein Hostel zu finden ist, gings mit einer Zweitagestour von 5 Frauen rüber mit der Fähre nach Kangaroo Island. Auf dieser Insel durften wir veim Schaf schären zusehen, sahen wunderschöne einsame Buchten und Strände mit unglaublichem Wasser. Ich wurde zum Koala Whisperer ernannt und konnte über die zwe Tage verteilt über 30 Koalas spotten. Wir sahen Emus die verrückte Tänze aufführten, bestaunten Felsformationen wie aus einem Kunstmuseum (Remarkable Rocks) überwachsen mit leuchtend orangen Flechten, sahen Seehunde die mit den Wellen an den Strand surften und gingen Sand boarden in Little Sahara. Eine wunderschöne Insel mit so vielen Überraschungen und unzähligen tollen Bewohnern! Dank eines Sturms blieben wir sogar nochveine Nacht länger da die Fähre die 1 stündige Überfahrt bei dem Wellengang nicht machen konnte.Les mer

  • Rocks rock!

    10. juni 2018, Australia ⋅ ⛅ 20 °C

    Ich fliege von Adelaide nach Alice Springs und da wird mir mal so richtig bewusst mit welchen Dimensionen man es da in Australien zu tun hat!!! Nach über 2h fliegen und unter mir nichts anderes als rot-braune Einöde mit wunderschöner Musterung von uralten Flüssen und Felsformationen komme ich in der Wärme der Wüste an. Bereits früh am nächsten Tag werden wir von unserem Tourguide Sid abgeholt umd machen uns in der 12er Gruppe auf weg von der Zivilisation ins Nichts des Outbacks. Damit wir heute Abend auch genügend warm haben, gehen wir husch Bäume fällen. Braucht man dazu Motorsagen: NEIN!!!In Australien macht man das mit purer Muskelkraft, harrrr!!! (Gut ja die Bäume sind abgestorben und haben ein oberflächliches Wurzelsystem... Aber he trotzdem wer hat schon Mal einen Baum allein zum Umsturz gebracht :) Nachdem wir unsere Wraps auf einem Campingplatz auf einer riesigen Cattlestation verschlungen hatten gings zum Kingscanyon auf eine kleine Wanderung. Den Heart attack hill hoch (motivierender Name :) entlang des Canyons mit einem kurzen Abstecher in den Garten von Eden. Sid weiss unglaublich viel. So zeigt er uns eine Pflanze (ipi ipi) mit deren Milch man Kratzer etc heilen kann und er gibt ubs ein Gespür dafür wie uuuunglaublich alt dieser Kontinent ist und was hier vor Millionen von Jahren einmal war (ein Riesenmeer; wir sahen Quallenfossilien).
    Wir schlafen mit dem Brutzeln des Lagerfeuers ein und hören in der Ferne Dingos heulen, über uns die Sterne.
    Les mer

  • World famous rock that rocks!

    11. juni 2018, Australia ⋅ 🌙 11 °C

    Wenn man die Augen öffnet und Sterne sieht, hinter einem das Feuer brutzelt und die Aufwachmusik von einem geliebten Musiker ist dann ist das ein so ziemlich perfekter Moment. Ich bin trotz der frühen Uhrzeit mit einem Lächeln aufgestanden. Heute gehts zum Uluru!!!
    Nach über ne Stunde fahren werde ich ganz aufgeregt und wecke meine Sitznachbarin: Ich habe ihn in der Ferne entdeckt!! Der Guide lächelt mir durch den Rückspiegel zu und schreibt dann seelenruhig an die Frontscheibe "Fooluru" (falscher Uluru :) Es ist ein weiterer einsam stehender Berg der mich beim näherkommen an den Benbulben in Sligo, Irland erinnert von seiner Form her. Er ist grösser als der Uluru und ebenfalls uralt.
    Den Rest des Tages verbringen wir dann aber beim richtigen Rock. Ich bin erstaunt wie gross er ist. Wir brauchen 3h um ihn zu Fuss zu umrunden!! Im Kulturzentrum erfahren wir einige der Geschichten der Aborigines die viele der Eigenheiten des Felsens erklären, denn er sieht an jedem Ecken wieder anders aus, hat Höhlen, Wasserlöcher und schwarze Streifen von Wasserfällen. Ich bin beeindruckt ab all den Geschichten aus der Dreamtime (der "Schöpfungsgeschichte") dieser unglaublich alten Kultur die so viel älter ist als jede andere auf der Welt. Es gibt in Australien Felszeichnungen die, glaube ich, 40000 Jahre alt sind.
    Ah genau und wir haben neue Freunde: Fliegen. Viiiiele Fliegen :)
    Les mer

  • The rocks that keep on rocking

    12. juni 2018, Australia ⋅ 🌙 9 °C

    Tagwach 5.00. Huiii früh. Dafür alleine mit der Gruppe in der eiskalten Schönheit von Kata Tjuta. Wir beginnen unseren Walk und als die Felsen von der aufgehenden Sonne angeleuchtet beginnen feuerrot zu leuchten, ist es auch mir Nachteule klar warum hier der frühe Vogel den Wurm fängt :) Was für ein zauberhafter Ort mit einer inmensen Kraft!
    Dann heisst es wieder: the wheels on the bus go round and round und wir fahren 4h bis wir die Grenze vom Northern Territory nach South Australia passieren und kurze Zeit nach der Grenze Sid unseren Bus von der Strasse weg über Gestrüp und Sand lenkt und wir hier unser Bushcamp aufschlagen. Kochen auf offenem Feuer, ich fühl mich an all die tollen SoLas erinnert. Die Nacht ist die kälteste von allen aber für das Schlafen im Nirgendwo lohnt sich so vieles
    Les mer

  • Die Weite und das Ende der Wüste

    14. juni 2018, Australia ⋅ 🌙 9 °C

    Aus dem Bushcamp gehts am nächsten Morgen nach Coober Pedy. Eine Stadt in der Mitte der Wüste, rundherum für 100te Kilometer nichts und im Sommer angeblich unerträglich heiss. Deshalb sind die Häuser teilweise in die Hügel reingebaut und die Menschen leben halb unter der Erde. In Coober Pedy wird auch heute noch nach Opal gegraben, ein wertvoller Edelstein. Rund um die Stadt sieht man die aufgehäuften Hügel der Erde und Schilder warnen davor, dass man nicht ab der Strasse einfach herum laufen soll, da man sonst plötzlich in einen dieser tiefen Mienenschächte fallen könnte.
    Wir besuchen in Coober Pedy neben dem Opal Museum auch ein Kängaroo Waisenhaus!!! Es ist so schön zu sehen, wie liebevoll der Besitzer des Waisenhause mit den Tieren umgeht, sich mit einem "Teenage-Kangaroo" einen kleinen Boxkampf leistet und ein kleines 6 monatiges mit dem Schoppen füttert!
    Und dann heisst es 650km fahren. Wr passieren mehrere Salzseen, fahren teilweise entlang der "Ghan"-Strecke (eine Eisenbahn von Adeladie nach Darwin quer durch das Outback) und kommen zurück in Richtung der Zivilisation, wo es Lichtsignale, grüne Wiesen und Flüsse hat.
    2770km nach Start unserer Reise im Outback kommen wir in Adelaide an! Was für Distanzen!!!
    Les mer

  • Great Ocean Road - nass, kalt, schön

    17. juni 2018, Australia ⋅ ⛅ 7 °C

    Nach der Outback Tour gehts mit einer weiteren Tour von Adelaide zu den Grampians und über die Great Ocean Road nach Melbourne.
    Australien hat nicht nur riesige Distanzen und verrückte Tiere, sondern auch pinkige Seen. Ich wollte mir sehr gerne einen solchen ansehen, wusste aber nicht, dass wir an einem solchen vorbeikommen würden. Was für eine schöne Überraschung!
    In den Grampians haben wir nicht so viel Glück. Es ist sehr kalt und nass, hald eben Winter. Ja auch in Australien gibt es einen solchen im Süden :) Wir besuchen ein interessantes Cultural center in Halls Gap, wo ich noch ein bisschen mehr über die Aborigines erfahre.
    Wir beobachen ein paar Regenvertropfte Kängaroos, die am frühstücken sind und fahren schliesslich auf die Great Ocean Road, das nachdem wir unseren Lunch gegen einen Emu verteidigt haben. Emus sind nicht ganz sooo schlau, das heisst, wenn man seine Hand über den Kopf streckt und ihm nachläuft, meint er ein grösserer Emu kommt und beeilt sich plötzlich weg zu kommen ;) An der Great Ocean Road, mit ihrer schönen Küste und den vielen vom Meer ausgewaschenen Felsformationen, angekommen, staune ich nicht schlecht als eine Riesenwelle kommt und so kräftig an die Klippe knallt, das Wasser bis auf meine Höhe hoch spritzt (ca.20m). The Ocean is on fire!!!
    Bei den 12 Aposteln sind wir zuerst allein, aber dann möchte die Regenwand hald auch Gesellschaft und so kommt sie zu uns :) Dafür werden wir am nächsten Morgen mit einem Regenbogen überrascht. Und dann rösseln wir in Richtung Melbourne und die gräulichen Formen die ich am Horizont sehe und zuerst als Wolken diagnostiziere sind keine solche. Nein es ist die Skyline einer Grossstadt mit allem was dazughört.
    Les mer

  • Eat drink sleep repeat

    22. juni 2018, Australia ⋅ ⛅ 13 °C

    Die letzte Woche habe ich mich absolut essentiellen Dingen gewidmet. Ich habe mich durch verschiedene Länder gegessen, habe keine Mahlzeit ausgelassen und dazu auch noch eine neue Leibspeise entdeckt: Dumplings, yummy! Ich habe viel Kaffee getrunken weil sich das in Melbourne als selbsternante Kaffeehauptstadt der Welt so gehört. Und was wäre ein Kaffee ohne ein Törtchen :) Melbourne hat mich die letzten 8 Tage wunderbar unterhalten. Ich hab verschiedene Walkingtouren gemacht, wunderschöne Sonnenuntergänge am Meer und aus dem 88 Stock eines Hochauses genossen, mich an farbigen Strandhäusern und den davor posierenden Asiaten erfreut :) und überall Streetart gejagt! Ich durfte verschiedene Leute wiedersehen die ich an anderen Ecken Australiens getroffen hab und hatte so eine gute Abwechslung aus Gesellschaft und entdecken auf eigene Faust.Les mer

  • St.Kilda und seine hübschen Bewohner

    24. juni 2018, Australia ⋅ ⛅ 12 °C

    Wer oder was ist St.Kilda? Ein hübscher Vorort oder Stadteil von Melbourne.
    Was kann man denn da machen? Natürlich Essen :) z.b gibt es da ein Restaurant wo man so viel zahlen kann wie man kann/möchte und es scheint zu funktionieren. Saint Kilda hat ausserdem einen eigenen kleinen Fun Park, den ich mit Zoe, Coco und Natzuki besuchte sowie einen tollen Blick auf die City Skyline und eine hübsche Strandpromenade. Aber vor allem har St.Kilda eines... Man muss dafür bloss geduldig sein, sich warm einpacken, den die Meeresbrise bläst unerbitterlich... kleine Zwergpinguine die bei der Dämmerung von der Jagd im Meer zurück zu ihren Jungen in die Steine hobsen. Die einen scheinen die Aufmerksamkeit regelrecht zu geniessen und schmeissen sich in Pose die anderen blicken schüchtern zwischen den Steinen hervor. Es ist faszinierend was aus diesen kleinen Geschöpfen dann für Geräusche kommen die gar nicht süss und klein tönen :)Les mer

  • Helloooo my almost home

    28. juni 2018, Australia ⋅ 🌧 17 °C

    Nach einer 12!!!!! stündigen Zugfahrt von Melbourne aus, komme ich nun also hier an in dieser schönen Stadt direkt am Meer gelegen, mit unzähligen Buchten, Stränden und Aussichtspunkten. Ich habe ein Hostel im alten Stadteil von Sydney gebucht aus einem Grund: Der Dachterrasse, die toll sein soll. Und so steige ich also sobald ich mein Hostelzimmer bezogen habe auf eben diese und dann plötzlich: BAAAAM! liegt es vor mir: Sydney Opera House und neben an der "Kleiderbügel", Sydney Harbour Bridge.
    Einmal mehr auf dieser Reise verstehe ich zwar irgendwie wo ich bin und dass dies ein Ort ist, den man unzählige Male auf Bildern oder im Fernsehen gesehen hat, aber richtig realisieren tue ich es glaube ich trotzdem nicht.
    Und so starte ich am nächsten Tag mit dem erkunden dieser schönen Stadt, wobei es mich jeden Tag mindestens 1x an den Hafen zieht :)
    Les mer

  • Blue Mountains

    29. juni 2018, Australia ⋅ ⛅ 10 °C

    Mit Jan von der Free Walking Tour in Melbourne machte ich mich heute morgen auf den Weg nach Katoomba (toller Name, nicht??) 2h ausserhalb von Sydney und eine der grossen Ortschaften in den wunderschönen Blue Mountains. Es war eindrücklich wie das Wetter auf der Fahrt sich änderte von sonnig in Sydney, zu dickem Nebel und dann zu bewölkt. Zeitenweise sah man auf der Fahrt sogar die Skyline von Sydney in der Ferne hervorblitzen. Die Blue Mountains haben ihren Namen von den vielen Eukalyptusbäumen die im Licht bläulich schimmern können. Wir schlenderten den Klippen entlang zu verschiedenen Wasserfällen, stiegen 1000 Stufen der Furber Steps nach unten und kraxelten sie alle wieder hoch, sangen den Hochzeitsmarsch als wir über die Honeymoon Bridge spazierten und den Abgrund unter uns bestaunten und benannten eine vierte Felssäule als "the forth sister" und dachten uns eine passende Geschichte zu ihrem Schicksal aus, warum sie von den bekannten "three sisters" verstossen wurde. Nach gefühlten 100 Aussichtspunkten wo wir die Weite des Gebiets aus allen verschiedenen Blickwinkeln betrachtet hatten, kamen wir in der Dämmerung in Leura an, wo wir den Zug zurück in den Grossstadt Dschungel von Sydney nahmen.Les mer

  • Buchten, Strände und wunderschöne Wesen

    2. juli 2018, Australia ⋅ ⛅ 16 °C

    Mit Helena, die ich in Melbourne kennengelernt habe sah ich mir an einem Tag Watson Bay sowie Manly und am nächsten Tag den weltberühmten Bondi Beach an. Die Ausfahrt aus dem Hafen war jedes Mal traumhaft und jedes Mal konnte ich es nicht unterlassen nochmals ne Foto zu machen. Es ist unglaublich wie gross Sydney ist und wie weitverstreut mit seinen Vororten. Aber auch wie viele Strände sich nur schon in der Nähe von Sydney befinden, wo sich das Klischee der Australier bewahrheitet: Manly, Bondi, sowie Bronte Beach (in der Nähe Bondi) waren voller Surfer und je weiter man von den touristischen Stränden weg kommt, desto mehr sieht man, wer das Gefühl für das Brett scheinbar mit der Muttermilch aufgesogen hat und dem kalten Wasser trotzt. Ich spreche aber nicht von den schönen Surfern in meinem Titel :) sondern von Wesen, die ich noch nie von so Nahe sehen durfte zuvor. Die Buckelwale befinden sich in den Monaten von Juni - August auf einer Langen Reise von der Kälte der Antarktik bis hoch in wärmere Gewässer, wo sie ihre Jungen bekommen. Und genau diese wunderschönen majestätischen Tiere durfte ich auf einer Whale Watching Tour beobachten, ihre glänzende Haut voller Muscheln betrachten und staunen, wenn sie ihre riesigen Körper in einem gewaltigen Sprung aus dem Wasser hievten. Wir durften ca. 10 verschiedene Wale sehen und zwei kamen extrem nahe an unser Boot, als wollte sie uns begrüssen. Neben den Walen tauchten plötzlich als wir weiter südlich fuhren auch noch Delfine auf, die in den Wellen des Bootes aus dem Wasser sprangen. Wunderschön!Les mer