• Jenseits vom Alltag
Jan – Mar 2025

Down Under und darüber hinaus!

Eine Reise, drei Welten – Innerhalb von 9 Wochen tauchen wir ein in die Vielfalt von Australien, Neuseeland und Singapur: von pulsierenden Städten und paradiesischen Stränden bis hin zu beeindruckender Natur und dem wilden Outback. Read more
  • Trip start
    January 12, 2025

    Auf gehts - Sydney is calling!

    January 12 in Germany ⋅ ☁️ 2 °C

    Endlich ist es soweit! Die Backpacks sind gepackt und vor uns liegen nun mehr als 20 Stunden reine Flugzeit, mit kurzem Zwischenstopp in Doha. Geflogen wird mit unserer Lieblingsairline Qatar Airways. Egal ob Essen, Entertainment oder Komfort - bisher hatten wir nie was zu meckern. Hoffentlich bleibt das auch so! Von Doha geht es weiter mit dem Airbus A380, dem derzeit größten Passagierflugzeug der Welt. Schon ein paar mal hatten wir diese Möglichkeit und es ist doch immer wieder ein Erlebnis, wenn der Riesenflieger abhebt. In Berlin darf er aktuell nicht landen. Diesmal gibt es für uns sogar eine kleine Premiere - wir dürfen zum ersten mal oben einsteigen und sitzen dann auch noch in einer Reihe mit extra Beinfreiheit! Da klingen 15 Stunden Flug doch gleich viel erträglicher.

    Sidefact zum Flughafen Doha: mittlerweile kennen wir den Heimatflughafen von Qatar Airways schon recht gut. Bereits auf früheren Reisen sind wir hier zwischengelandet, zum Teil mit seeeeeehr langen Umsteigezeiten. Unser Lieblingsort im Flughafen ist übrigens der Starbucks, wo Jannik schon viele viele Kaffee getrunken hat, damit Swea in einer möglichst bequemen und vor allem warmen Umgebung schlafen konnte. Wie für eine Wüstenregion üblich, läuft nämlich auch hier die Klimaanlage rund um die Uhr auf Hochtouren.

    Nun aber ab in die Lüfte, wir melden uns aus Sydney!
    Jannik und Swea
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  • Ankunft in Sydney

    Jan 13–20 in Australia ⋅ ☀️ 26 °C

    Nach der langen Reise begrüßt uns die Abendsonne Sydneys. Die nächsten 6 Tage verbringen wir in Australiens wohl bekanntester Metropole und genießen noch mal den Großstadtflair. Wir freuen uns auf die Habour Bridge, den Zoo, Bondi Beach und natürlich das weltbekannte Opera House. Auf letzteres freue ich mich ganz besonders, denn Jannik hat sich einige Gedanken gemacht und mir ein ganz besonderes Erlebnis zum Geburtstag geschenkt - dazu später mehr. Nun müssen wir erstmal unseren Jetlag bezwingen.

    Gute Nacht!
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  • Das Opernhaus und die Harbour Bridge

    January 14 in Australia ⋅ ⛅ 26 °C

    Natürlich führte unser erster Weg heute direkt an den Sydney Harbour. Das weltberühmte Opernhaus beeindruckte mit seiner markanten Architektur, und von der Harbour Bridge bot sich ein atemberaubender Blick über den Hafen. Wer Lust auf einen Adrenalinkick hat und das nötige Kleingeld besitzt, kann den BridgeClimb ausprobieren – wir entschieden uns stattdessen für einen ausgedehnten Spaziergang und genossen die Aussicht vom Royal Botanic Garden.

    Nach einer kleinen Kaffeepause machten wir noch einen Abstecher zum Queen Victoria Building. Dieses wunderschöne historische Bauwerk, das heute eine stilvolle Shopping-Mall beherbergt, ist nicht nur wegen seiner Geschäfte sehenswert, sondern auch wegen seiner Architektur – einfach beeindruckend!

    Zurück im Hotel ging es für eine kurze Runde an den Pool, um die müden Beine zu entspannen, Sonne zu tanken und den Tag noch einmal Revue passieren zu lassen.

    Ausklingen ließen wir unseren ersten Tag mit einem Besuch in der Spice Alley. Diese lebhafte Food-Meile ist ein Paradies für Liebhaber asiatischen Streetfoods. Australien mag keine eigene typische Küche haben, aber hier spürt man überall den Einfluss der internationalen Vielfalt. Alles was wir probiert haben, war durchweg frisch und sehr lecker.
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  • Coogee to Bondi

    January 15 in Australia ⋅ ☀️ 29 °C

    Der Jetlag macht uns immer noch zu schaffen, aber das hielt uns nicht davon ab, heute die berühmte Küstenwanderung von Coogee nach Bondi anzugehen. Entlang der beeindruckenden Steilküste, vorbei an idyllischen Buchten und kleinen Stränden, war die 10 km lange Strecke einfach atemberaubend.

    Am Ziel angekommen, belohnten wir uns im Café The Depot mit leckerem Essen – ein perfekter Abschluss der Wanderung. Danach ging es direkt zum Bondi Beach, wo wir unter strahlend blauem Himmel im türkisfarbenen Wasser badeten und die Sonne genossen. Erholt und zufrieden machten wir uns schließlich auf den Rückweg.

    Zurück im Hotel erlebten wir dann noch ein ganz besonderes Schauspiel: Ein Gewitter zog auf, und durch die großen Fenster konnten wir das faszinierende Wetterleuchten beobachten. Blitze erhellten den Himmel über der Stadt, während wir vom Bett aus das Naturspektakel bestaunten – ein magischer Abschluss für diesen erlebnisreichen Tag!
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  • Ein regnerischer Tag im Taronga Zoo

    January 16 in Australia ⋅ 🌧 19 °C

    Der heutige Tag startete regnerisch. Nach einer leckeren Stärkung in einem kleinen Bistro unweit des Hafens entschieden wir uns, trotz des Wetters den Taronga Zoo zu besuchen. Die toll gestalteten Gehege und die große Artenvielfalt haben uns auch direkt begeistert. Leider hatten wohl einige Tiere ebenfalls keine Lust auf den Regen, sodass viele Gehege verwaist waren.

    Am Nachmittag lies der Regen endlich nach, sodass wir gemütlich vom Hafen bis zum Hotel spazieren konnten. Nach einer kurzen Verschnaufpause entschieden wir uns heute für ein malaysisches Restaurant in der Nähe. Das Essen sah zwar super aus, aber schmeckte leider gar nicht mal so gut - Schade!
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  • Ein märchenhafter Regentag in Sydney

    January 17 in Australia ⋅ 🌬 20 °C

    Auch heute blieb der Regen unser ständiger Begleiter. Den Tag ließen wir daher ruhig angehen und verbrachten die Zeit mit einem gemütlichen Frühstück und einem ausgedehnten Spaziergang im Viertel Surry Hills. Am Abend stand dann ein ganz besonderer Programmpunkt an: das Einlösen von Janniks Geburtstagsgeschenk. Er hatte sich so viele Gedanken gemacht und seine Wahl hätte nicht besser sein können.

    Im Sydney Opera House erlebten wir die Aufführung der Oper Cinderella. Die ikonische Kulisse, die magische Atmosphäre und die zauberhafte Inszenierung ließen uns den Regen völlig vergessen. Es war ein unvergesslicher Abend und ein tolles Geschenk!
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  • Regen, Sonne, Feuerwerk

    January 18 in Australia ⋅ ☁️ 25 °C

    Der Morgen begann wieder mit Regen, also machten wir es uns in unserem Lieblingscafé in der Nähe des Sydney Harbour gemütlich. Doch während wir frühstückten, klarte der Himmel auf – plötzlich strahlte die Sonne und es wurde angenehm warm.

    Perfekt für unseren Plan: Wir spazierten über die Sydney Harbour Bridge und genossen den atemberaubenden Ausblick auf die Stadt und das Wasser. Unser nächster Stopp war der Luna Park, der mit seinem nostalgischen Charme direkt am Hafen für gute Laune sorgt.

    Den Abend ließen wir am Darling Harbour ausklingen, wo wir ein spektakuläres Feuerwerk erlebten – der perfekte Abschluss für diesen Tag.
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  • Ein sonniger Abschied von Sydney

    January 19 in Australia ⋅ ⛅ 23 °C

    Unser letzter Tag in Sydney begrüßte uns mit einem warmen Mix aus Sonne und Wolken – der perfekte Anlass für einen Ausflug nach Manly. Mit der Fähre ging es in das charmante Küstenstädtchen, wo wir den 10 km langen Coast Walk in Angriff nahmen.

    Der Weg führte uns durch wunderschöne Wohnviertel, vorbei an einsamen Buchten, entlang beeindruckender Steilküsten und bot zahlreiche tolle Aussichtspunkte. Die Mischung aus Natur und Meerblick war einfach fantastisch und ein würdiger Abschluss unserer Zeit in Sydney.

    Am Manly Beach angekommen, war gerade ein Surf-Contest in vollem Gange. Wir gönnten uns Fish and Chips sowie ein Eis und ließen uns von der Stimmung mitreißen, während wir den Surfern zusahen.

    Am späten Nachmittag ging es mit der Fähre zurück – der letzte Blick auf die Sydney Harbour Bridge und das Opernhaus war nochmal ein besonderes Highlight. Jetzt steht nur noch das Packen an, denn morgen früh geht es weiter: unser Flug nach Neuseeland wartet. Wir sind gespannt auf das nächste Abenteuer!
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  • Goodbye Sydney – Kia Ora Neuseeland

    January 20 in Australia ⋅ ☀️ 18 °C

    Nach sechs Tagen voller Erlebnisse heißt es heute Abschied nehmen. Sydney hatte uns mit seiner Vielfalt begeistert – von urbanem Trubel bis zur Nähe zur Natur. Unser nächstes Ziel: Neuseeland und ein fünfwöchiges Camper-Abenteuer.Read more

  • Unser Camper-Abenteuer beginnt

    January 20 in New Zealand ⋅ ☀️ 17 °C

    Nach einer Woche voller Erlebnisse in Sydney ging es für uns weiter nach Neuseeland. Unser Flug brachte uns direkt nach Christchurch, wo das nächste Abenteuer wartete – fünf Wochen Camper-Roadtrip!

    Am Flughafen erwartete uns bereits unsere neues Zuhause auf Rädern - Frank! Die Einweisung verlief unkompliziert, und schnell fühlten wir uns bereit für die ersten Kilometer. Am Rand von Christchurch fanden wir einen Campingplatz mit Blick auf die Berge. Bei einem Glas Wein und selbstgekochter Nudeln ließen wir den Tag ausklingen und genossen die Stille der Natur.

    In den kommenden Wochen wollen wir die Südinsel erkunden und später per Fähre zur Nordinsel übersetzen. Fjorde, Gletscher, Vulkane – wir können es kaum erwarten!
    Das Abenteuer hat begonnen – Neuseeland, wir sind bereit!
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  • Christchurch entdecken

    January 21 in New Zealand ⋅ ☀️ 21 °C

    Die ersten zwei Nächte in Neuseeland verbrachten wir auf einem Campingplatz am Rand von Christchurch. Zeit zum Ankommen und um uns an unseren Camper zu gewöhnen.

    Unser erster richtiger Tag stand ganz im Zeichen der Erkundung von Christchurch. Die Stadt trägt noch immer die Spuren des schweren Erdbebens von 2011: Baustellen und Neubauten prägen das Bild, doch genau das macht den besonderen Charme einer Stadt im Wandel aus.

    Wir spazierten entlang des Avon River, besuchten den beeindruckenden botanischen Garten und gönnten uns leckere Tacos im Riverside Market. Anschließend stießen wir auf eine lokale Craft-Beer-Brauerei und konnten einem spontanen Tasting nicht widerstehen.
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  • Mount Cook, Gletscher, Sternenhimmel

    Jan 22–24 in New Zealand ⋅ ☁️ 18 °C

    Der Mount Cook, mit seinen 3754 Metern der höchste Berg Neuseelands, ist schon von weitem unverkennbar. Der Aoraki Mount Cook Nationalpark hat uns mit seiner nahezu unberührten Berg- und Gletscherwelt völlig in seinen Bann gezogen – eine Landschaft von unglaublicher Schönheit! Allein die Fahrt entlang des leuchtend türkisfarbenen Lake Pukaki war ein Highlight für sich. Im Frühjahr wird das Farbenspiel hier noch durch ein Blütenmeer von Lupinen am Ufer ergänzt, doch leider war von diesen Farben jetzt nur noch wenig übrig.

    Nach einer frühen Abfahrt und der Fahrt über die berühmte Mount Cook Road erreichten wir am Nachmittag einen der wohl schönsten kostenlosen Campingplätze Neuseelands: direkt am Lake Pukaki, mit Blick auf den See und den majestätischen Mount Cook. Die Plätze in der ersten Reihe sind heiß begehrt, doch unser Timing war perfekt – wir ergatterten einen Platz mit bester Aussicht. Den Abend ließen wir entspannt ausklingen: Baden, Sonnen und das Bergpanorama genießen. Als Krönung erlebten wir später eine klare Nacht, die uns einen spektakulären Sternenhimmel bescherte. Ohne künstliche Lichtquellen war die Milchstraße so eindrucksvoll, dass wir kaum wegsehen konnten.

    Am nächsten Tag ging es frisch ausgeruht in den Nationalpark. Der Aoraki Mount Cook Nationalpark bietet Wanderwege für alle – von entspannten Spaziergängern bis zu erfahrenen Bergsteigern. Wir entschieden uns für den Hooker Valley Track, der in etwa vier Stunden über Hängebrücken, vorbei an tosenden Bächen und durch alpine Täler zum Gletschersee Hooker Lake führt. Die Panoramablicke entlang der Strecke waren einfach unbeschreiblich. Leider versteckte der Mount Cook sich an diesem Tag hinter einer dicken Wolkendecke, die sich zwar gegen Abend etwas lichtete, aber nie den vollständigen Blick auf den Berg freigab.

    Diese Tage rund um den Mount Cook waren definitiv eines der Highlights unserer bisherigen Reise – Neuseelands Bergwelt hat uns einfach überwältigt!
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  • Steampunk, Pinguine und Dunedin

    Jan 24–26 in New Zealand ⋅ ☁️ 15 °C

    Unser Freitag begann mit einer kurzen Wanderung zum beeindruckenden Tasman Gletscher, bei der uns ein paar sonnige Minuten vergönnt waren. Danach ging es weiter Richtung Dunedin, mit spannenden Zwischenstopps entlang der Strecke.
    Unser erster Halt war eine Lachsfarm, wo wir uns den frischen Lachs schmecken ließen. Anschließend besuchten wir Oamaru, einen Steampunk-Hotspot. Die Stadt versprüht mit ihren eigenwilligen Kunstwerken und liebevoll gestalteten Details einen ganz besonderen Charme – definitiv einen kurzen Zwischenstopp wert!

    Auf dem Weg nach Dunedin machten wir zudem Halt auf der Halbinsel Moeraki, wo man mit etwas Glück Pinguine am Strand sehen kann. Leider wurden diese Sichtungen in den letzten Jahren seltener, da der Spot früher von Touristen überlaufen war. Heute ist der Zugang geregelt und wir hatten Glück. Dank Janniks Adleraugen und dem Tipp unseres Camperverleihers, konnten wir zwei Pinguine in der Ferne ausmachen.

    Unser Dunedinaufenthalt begann mit dem Besuch der steilsten Straße der Welt, der Baldwin Street. Der kurze, aber steile Aufstieg war tatsächlich ein kleines Abenteuer. Danach erkundeten wir die Innenstadt von Dunedin. Zwar gibt es einige beeindruckende Gebäude aus der viktorianischen Zeit, doch viele davon wirken mittlerweile etwas verwahrlost. Insgesamt konnte uns die Stadt nicht wirklich begeistern, und das trübe Wetter machte den Aufenthalt auch nicht angenehmer.

    Wir entschieden uns, Dunedin schnell hinter uns zu lassen und fahren weiter Richtung Nugget Point. Wir sind gespannt, was uns dort erwartet.
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  • Abstecher an die Südküste

    Jan 26–27 in New Zealand ⋅ ☁️ 16 °C

    Für die nächste Nacht verließen wir die klassische Touristenroute und folgten der Empfehlung unseres Camperverleihers: die Southern Scenic Route. Diese führte uns an die Südküste in die Catlins.

    Unser erster Stopp war Nugget Point, wo uns die Aussicht auf die zerklüftete Küste und das tosende Meer den Atem raubte. Weiter ging es zu den Purakaunui Falls, die malerisch mitten im dichten Wald liegen, und zur Purakaunui Bay. Dort fanden wir einen der schönsten Campingplätze, die wir je gesehen haben – direkt an einer idyllischen Bucht mit Blick auf die Steilküste.

    Am nächsten Tag standen die McLean Falls auf dem Programm, ein beeindruckender Wasserfall, der sich über mehrere Stufen durch den Wald ergießt. In der Curio Bay hatten wir das Glück, Delfine zu beobachten, die in den Wellen spielten. Gern hätten wir auch die Cathedral Caves besucht, aber leider war diese aufgrund des stürmischen Wetters geschlossen.

    Die Fahrt durch die Catlins entlang der Southern Scenic Route war ein Erlebnis: Fantastische Ausblicke, versteckte Buchten und wilde Landschaften machten jeden Kilometer zu einem Highlight. Jetzt geht es weiter zum Milford Sound.
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  • Milford Sound – Von Regen und Sonne

    Jan 27–29 in New Zealand ⋅ ☁️ 14 °C

    Unsere Reise zum Milford Sound begann mit einer spektakulären Fahrt entlang einer der schönsten Straßen Neuseelands. Wir legten zahlreiche Fotostopps ein und genossen die kurze, aber lohnende Wanderung zum Key Summit mit einem fantastischen Panorama. Den Abend verbrachten wir auf einem einsamen Campingplatz mit Blick auf die umliegenden Berge.

    In der Nacht setzte heftiger Regen ein, was sich am nächsten Morgen als großes Glück herausstellte. Denn durch den Niederschlag ergossen sich unzählige Wasserfälle über die steilen Felswände des Fjords – ein beeindruckendes Naturschauspiel, das nur bei starkem Regen zu sehen ist. Mit dem ersten Boot des Tages erkundeten wir den Milford Sound und erlebten ihn zunächst in mystischer Stimmung mit tief hängenden Wolken. Doch während der Tour klarte es auf und wir konnten den Fjord auch im Sonnenlicht bestaunen – gutes Timing! Zu unserem Glück entdeckten wir auch eine Robbenkolonie, die sich auf den Felsen sonnte und mehrere Delfine begleiteten unser Boot zurück in den Hafen.

    Nach diesem eindrucksvollen Erlebnis machten wir uns am Nachmittag auf den Weg nach Queenstown. Nach der stillen und wilden Schönheit des Milford Sounds sind wir gespannt auf die lebendige Atmosphäre der Abenteuerstadt! Die nächsten Highlights sind bereits geplant und gebucht.
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  • Abenteuerstadt Queenstown

    Jan 29–31 in New Zealand ⋅ ☁️ 18 °C

    Schon während der Fahrt nach Queenstown klarte das Wetter immer weiter auf, sodass wir direkt nach unserer Ankunft das einzig Richtige taten: in den eiskalten See springen! Erfrischt und voller Vorfreude richteten wir uns auf dem Campingplatz ein – und stellten zufällig fest, dass eine Kollegin von Jannik mit ihrem Camper denselben Spot gewählt hatte. Spontan ließen wir den Abend gemeinsam bei einem Glas Wein ausklingen.

    Queenstown gilt als Abenteuerhauptstadt Neuseelands, und an jeder Ecke gibt es Adrenalinkicks: Bungee-Jumping, Paragliding, Jetbootfahren – die Auswahl ist riesig. Wir entschieden uns für eine dreistündige Zipline-Tour durch die Berge. Doch bevor der entspannte Teil losging, nahmen wir den Tiki Trail in Angriff. Die teils widersprüchlichen Zeitangaben zum Aufstieg hätten uns stutzig machen sollen – der steile, steinige Weg brachte uns ordentlich ins Schwitzen, und unter Zeitdruck wurde es eine echte Herausforderung.

    Am Nachmittag ging es dann per Gondel erneut auf den Berg, wo wir die spektakuläre Aussicht genossen. Für den ultimativen Spaßfaktor sorgte die Queenstown Luge – eine rasante Fahrt auf kleinen Schlitten, die echtes Mario-Kart-Feeling vermittelte.

    Am Abend zog es uns in einen Irish Pub, bevor wir uns in Queenstowns berühmtestem Burgerladen eine wohlverdiente Stärkung gönnten. Die 50 Minuten Wartezeit war der Burger auch tatsächlich wert - Lecker!

    Uns hat die moderne, junge und aktive Atmosphäre der Stadt richtig gut gefallen – ein Ort, an dem man sich sofort wohlfühlt!
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  • Hoch hinaus auf den Isthmus Peak

    Jan 31–Feb 2 in New Zealand ⋅ ☀️ 19 °C

    Am Freitag hieß es Abschied nehmen von Queenstown, doch unser nächstes Ziel versprach nicht weniger beeindruckend zu werden. Unser erster Stopp führte uns nach Glenorchy, eine kleine, malerische Ortschaft am Ende des Lake Wakatipu. Fans von Der Herr der Ringe kennen die Gegend als Isengard – und tatsächlich fühlte es sich an, als wären wir mitten in Mittelerde gelandet.

    Von dort aus führte unsere Route durch eine atemberaubende Berglandschaft, vorbei an sanften Hügeln und goldenen Weinfeldern, bis wir schließlich die Region rund um Wanaka erreichten. Hier wollten wir wandern, entschieden uns aber bewusst gegen den überlaufenen Roys Peak zum Sonnenaufgang. Stattdessen fiel unsere Wahl auf den weniger bekannten, aber nicht minder spektakulären Isthmus Peak. Der Aufstieg über insgesamt 16 Kilometer war fordernd, aber die Aussicht auf die glitzernden Seen und schneebedeckten Gipfel machte jede Anstrengung wett.

    Nach diesem intensiven Tag schliefen wir auf einem traumhaften Campingplatz – weitab von jeder Zivilisation, direkt am See und mit Blick auf die umliegenden Berge. Ein perfekter Ort, um die Ruhe der Natur zu genießen und die Erlebnisse der letzten Tage Revue passieren zu lassen.
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  • Hello und Goodbye Westküste

    Feb 2–4 in New Zealand ⋅ ⛅ 19 °C

    Am Sonntag setzten wir unsere Reise Richtung Westküste fort. Geplant waren kurze Zwischenstopps und zwei Übernachtungen – und im Nachhinein sind wir froh, nicht mehr Zeit eingeplant zu haben.

    Dennoch gab es auf der Fahrt einige echte Highlights: Die Blue Pools erinnerten uns an die Plitvicer Seen, wir bestaunten den Fox Glacier, die Rückseite des Mount Cook, die Pancake Rocks, eine alte Goldmine und sogar eine Höhle voller Glühwürmchen.

    Ein echtes Abenteuer war zudem die Erkundung eines versteckten Canyons nahe des Haast Passes, den wir nur dank eines Blogbeitrags mit Koordinaten fanden.

    Unsere Nächte verbrachten wir in Strandnähe, wo wir erneut spektakuläre Sternenhimmel genießen konnten. Weniger angenehm waren die Sandflys – winzige, aber äußerst lästige Plagegeister.

    Insgesamt hat uns die Westküste mit ihren kurvenreichen Straßen, den etwas trostlosen „Westernstädten“ und der Menge an Sandflies nicht besonders überzeugt. Wir bereuen es nicht, hier keine zusätzlichen Nächte eingeplant zu haben – stattdessen freuen wir uns jetzt umso mehr auf den Abel-Tasman-Nationalpark!
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  • Wandern im Abel-Tasman-Nationalpark

    Feb 4–7 in New Zealand ⋅ ☀️ 22 °C

    Unser nächster Stopp führte uns in den Abel-Tasman-Nationalpark, wo wir zwei Tage lang die grüne Küstenlandschaft erkunden wollten. Ein ca. 60 km langer Track schlängelt sich durch den Park. Er kann am Stück mit Übernachtungen oder in Abschnitten erkundet werden. Wir entschieden uns für zwei besonders schöne Abschnitte von jeweils etwa 13 km.

    Der Transport zu den jeweiligen Start- und Endpunkten erfolgte per Aqua-Taxi – kleine Motorboote, die uns entlang der Küste zu den schönsten Stränden brachten. Von dort aus ging es zu Fuß weiter durch dichte Wälder, vorbei an einsamen Buchten, über goldgelbe Strände und entlang des glasklaren, türkisblauen Wassers. Eine Kulisse wie aus dem Reisekatalog!

    Das Wetter war angenehm warm, auch wenn die Sonne sich nur gelegentlich blicken ließ – beim Wandern gar nicht so schlecht. Nach zwei Tagen voller Natur, traumhaften Ausblicken und unzähligen Schritten freuen wir uns nun auf eine kleine Wanderpause und sind gespannt auf das nächste Abenteuer!
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  • Wein und Wale

    Feb 7–9 in New Zealand ⋅ ☁️ 16 °C

    Unsere letzten Tage auf der Südinsel sind nun angebrochen, doch bevor wir mit der Fähre auf die Nordinsel übersetzen, stehen noch zwei wichtige Programmpunkte auf unserer Agenda - Wein und Wale. Für letzteres begeben wir uns noch mal an die Ostküste, nach Kaikoura. Der Ort ist bei Touristen und Einheimischen beliebt, weil es einer der wenigen Orte auf der Welt ist, an dem man das ganze Jahr über Pottwale beobachten kann.

    Auf dem Weg ging es für uns durch den Marlborough District, die größte Weinregion Neuseelands. Natürlich konnten wir es uns da nicht nehmen lassen, einem der Weingüter einen Besuch abzustatten und den neuseeländischen Wein auf Herz und Nieren zu prüfen. Was sollen wir sagen? Es hat wunderbar geschmeckt!

    Nach einer weiteren Nacht direkt am Meer ging es dann am Samstag bei strahlendem Sonnenschein nach Kaikoura. Bei einem leckeren Cafe bereiten wir uns mental auf die bevorstehende Bootsfahrt vor, denn vor allem Swea leidet unter Seekrankheit und der Pazifik war trotz des guten Wetters nur bedingt als ruhig zu bezeichnen. Aber alles ging gut und wir hatten das Glück, einen Pottwal sowie zwei Orcas zu beobachten - unglaublich faszinierend!

    Nach diesem schönen Erlebnis machten wir uns auf den Rückweg in die Region rund um Blenheim, wo wir unsere letzten Stunden auf der Südinsel verbrachten. Ein bisschen Wehmut schwingt mit, denn wir haben hier unzählige atemberaubende Orte entdeckt.

    Morgen früh nehmen wir die erste Fähre zur Nordinsel. Wir sind gespannt, was wir dort erleben werden.
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  • Auf ins nächste Kapitel: Hallo Nordinsel

    Feb 9–12 in New Zealand ⋅ 🌬 21 °C

    Am Sonntag hieß es früh aufstehen – die Fähre von Picton nach Wellington wartete! Zum Abschied bescherte uns die Südinsel noch einen atemberaubenden Sonnenaufgang über dem Marlborough Sound, den wir von Deck aus genießen konnten. Zum Glück war das Meer ruhig, sodass die Überfahrt entspannt verlief.

    Nach der Ankunft in Wellington ging es für uns direkt weiter. Eigentlich hatten wir geplant, einen kurzen Stopp beim Ort mit dem längsten Namen der Welt einzulegen, doch der Umweg wäre zu groß gewesen. Stattdessen entschieden wir uns für einen Besuch im Rotokare Scenic Reserve, einem wunderschönen Naturreservat mit dichtem Wald und einem idyllischen See.

    Von dort fuhren wir weiter nach New Plymouth, wo wir die nächsten Nächte verbrachten und auf gutes Wetter für unsere geplante Wanderung zu den Pouakai Tarns im Egmont National Park warteten. Von dort soll man einen spektakulären Blick auf den Mount Taranaki haben – sofern er sich nicht in Wolken versteckt.
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  • Sonniges Wetter und 3000 Stufen

    February 12 in New Zealand ⋅ ☀️ 15 °C

    Am Mittwoch war es endlich soweit: Bestes Wetter für den Egmont National Park war angesagt, und damit stand unserer geplanten Wanderung zu den Pouakai Tarns nichts mehr im Weg. Der Wecker klingelte früh um 6 Uhr und pünktlich um 7 Uhr begannen wir mit dem Aufstieg.

    Der Weg führte uns zunächst durch einen dichten, fast verwunschen wirkenden Wald mit moosbewachsenen Bäumen und verwinkelten Pfaden. Nach etwa einer Stunde wurde es zunehmend steiler – es folgten unzählige Holzstufen, die sich scheinbar endlos den Berg hinaufzogen. Ca. 3000 Stufen später erreichten wir unser Ziel: die Pouakai Tarns.

    Der kleine See, den wir bereits von unzähligen Bildern kannten, entpuppte sich eher als winziger Teich. Doch das störte uns nicht – die Kulisse mit dem majestätischen Mount Taranaki im Hintergrund war einfach atemberaubend. Wir verbrachten eine ganze Stunde an diesem besonderen Ort, genossen die Stille und das Spiegelbild des Vulkans im Wasser, bevor wir uns auf den Rückweg machten.

    Nach der Wanderung machten wir noch einen kurzen Stopp bei den Three Sisters, einer beeindruckenden Felsformation an der Küste. Dann ging es direkt weiter nach Tongariro, wo schon die nächste große Herausforderung auf uns wartete: eine der schönsten und bekanntesten Wanderungen Neuseelands…
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  • It goes up up up - Tongariro Crossing

    February 13 in New Zealand ⋅ ☁️ 16 °C

    Seit Beginn unserer Neuseeland-Planung stand das Tongariro Alpine Crossing ganz oben auf unserer To-Do-Liste – und heute war es endlich soweit! Diese 20,2 km lange Tageswanderung gilt als eine der schönsten in Neuseeland und führt durch eine atemberaubende Vulkanlandschaft, vorbei an dampfenden Kratern, leuchtend blauen Seen und bizarren Felsformationen. Fun Fact: Szenen von Der Herr der Ringe wurden hier gedreht – der Tongariro National Park diente als Kulisse für Mordor und der Mount Ngauruhoe ist Fans auch als Schicksalsberg bekannt.

    Um 7:15 Uhr holte uns ein Shuttle ab und brachte uns zum Startpunkt. Das Wetter war perfekt, und die ersten 5 km liefen sich fast von selbst. Doch dann begann der Aufstieg – und zum ersten Mal bereuten wir es, das Tongariro Crossing direkt nach der anstrengenden Pourakai-Tarns-Wanderung eingeplant zu haben.

    Nach etwa 1,5 weiteren Kilometern erreichten wir ein Plateau, das uns mit seiner kargen, roten Marslandschaft und einem tollen Blick auf den Mount Ngauruhoe beeindruckte. Doch zu früh gefreut! Ganz nach dem Motto „it goes up, up and up… and when you think you are on the peak, then it goes up, up and up“ folgte ein weiterer, anspruchsvoller Aufstieg. Dieser hatte es noch mal richtig in sich, aber die Belohnung ließ nicht lange auf sich warten: Ein atemberaubender Blick auf den Red Crater und die leuchtend türkisblauen Emerald Lakes.

    Der anschließende Abstieg war dann noch mal eine echte Herausforderung – eher rutschend als gehend erreichten wir schließlich die Emerald Lakes. Nach einer wohlverdienten Mittagspause am Blue Lake machten wir uns auf die letzten Kilometer.

    Nach knapp 5,5 Stunden (unser Ziel war es, unter 7 Stunden zu bleiben) erreichten wir den Parkplatz, von wo aus uns das Shuttle zurück zum Holiday Park brachte. Erschöpft, aber überglücklich ließen wir diesen spektakulären Tag Revue passieren – das Tongariro Alpine Crossing war definitiv ein absolutes Highlight unserer Reise!
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  • Von Taupo nach Rotorua

    Feb 14–18 in New Zealand ⋅ ⛅ 26 °C

    Am Tag nach dem Tongariro Alpine Crossing machten wir uns auf den Weg Richtung Rotorua – doch weit kamen wir nicht, denn auf unserem Weg lag der „World’s coolest McDonald’s“ und als bekennende Fast Food Junkies konnten wir uns diesen natürlich nicht entgehen lassen! Das Besondere an diesem Restaurant? Es besitzt eine ausrangierte DC-3-Flugzeugkabine, in der man tatsächlich essen kann. Gestärkt (oder eher völlig überfressen) ging es weiter zu den Huka Falls. Die Sonne schien, und das türkisblaue Wasser des Flusses wirkte so einladend, dass wir spontan entschieden, die Nacht auf einem kostenlosen Campingplatz in der Nähe zu verbringen.

    Am Samstag setzten wir unseren Weg fort. Unser erster Programmpunkt: der Wai-O-Tapu Thermal Track mit dem Lady Knox Geysir, der täglich um 10:15 Uhr mit Seife zum Ausbruch gebracht wird. Wir waren etwas irritiert von diesem inszenierten Naturschauspiel. Insgesamt beeindruckte uns die Region aber mit ihren geothermischen Aktivitäten. Der nächste Stopp führt uns zu einer heißen Quelle, wo wir es uns im warmen Wasser gutgehen ließen.

    Für den Nachmittag hatten wir uns eine ganz besondere Wanderung vorgenommen. In einem Blog hatten wir vom Whirinaki Canyon gelesen, dessen Bilder spektakulär aussahen. Doch vor Ort stellten wir fest, dass er weder ausgeschildert noch über den klassischen Wanderweg zu erreichen war. Also verließen wir die ausgetretenen Pfade, kämpften uns durchs Unterholz – und wurden mit einem atemberaubenden Anblick belohnt!

    Erneut übernachteten wir auf einem kostenlosen Campingplatz, weitab vom Touri-Trubel. Den Sonntag starteten wir entspannt mit einem Besuch der Tarawera Falls, bevor es endlich weiter nach Rotorua ging. Die Stadt ist bekannt für ihre geothermischen Wunder, blubbernden Schlammpools und den starken Schwefelgeruch, der hier allgegenwärtig ist.

    Am Nachmittag erkundeten wir das Örtchen und ließen den Tag mit einem besonderen Jahrestagsessen ausklingen.

    Der Montag brachte das vorhergesagte schlechte Wetter, also der perfekte Zeitpunkt für ein bisschen Wellness im Polynesian Spa. Den gesamten Vormittag entspannten wir uns in den fünf 36–41°C warmen Pools, während der Regen auf die dampfenden Becken prasselte – ein herrlich entspannter Start in die neue Woche!
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  • Ein Tag in Mittelerde

    February 18 in New Zealand ⋅ ☁️ 26 °C

    Heute stand ein ganz besonderes Highlight auf dem Programm: Hobbiton! Das berühmte Movie Set in Matamata, das als Kulisse für die „Herr der Ringe“- und „Hobbit“-Filme diente, zählt zu den beliebtesten Attraktionen Neuseelands – und das völlig zu Recht.

    Schon beim Betreten des Sets fühlten wir uns, als wären wir direkt in Tolkiens Welt gelandet. Die liebevoll gestalteten Hobbit-Höhlen, üppigen Gärten und kleinen Details wie Wäscheleinen, Gemüsebeete und winzige Türen machen diesen Ort unglaublich authentisch. Während der Führung erfuhren wir spannende Hintergrundinfos zum Dreh – zum Beispiel, dass einige Hobbit-Höhlen in verschiedenen Größen gebaut wurden, um Frodo und Gandalf in den Szenen perspektivisch richtig darzustellen.

    Den Abschluss bildete ein leckeres Bier im „Green Dragon“, dem originalgetreu nachgebauten Pub aus den Filmen – natürlich stilecht im Keramikkrug serviert.

    Nach diesem magischen Ausflug in Mittelerde geht es für uns nun weiter ins Urlaubsparadies der „Kiwis“ – wir sind gespannt, was uns dort erwartet!
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