September - October 2019
  • Day14

    2 Tage wach

    October 4, 2019 in Malaysia ⋅ ⛅ 29 °C

    6 Uhr morgens begann unser Tag und wir wussten: die bevorstehenden Tage werden hart! Tioman schenkte uns zum Abschied noch einen farbenfrohen Sonnenaufgang und machte uns den Abschied noch schwerer. Nach einem kurzen Snack zum Frühstück freuten wir uns alle auf die Taxifahrt durch den Dschungel auf der Ladefläche des Jeeps. Das Wetter machte uns jedoch einen Strich durch die Rechnung: wegen der tiefhängenden Regenwolken mussten wir dann doch ins Auto steigen. Die nächsten Stunden zogen sich wie Kaugummi. 2 Stunden Fähre, 7 Stunden Busfahrt, kurzer Aufenthalt am Busbahnhof, Zugfahrt zum Flughafen, 17 Stunden Flug inklusive Aufenthalt in Dubai und 3 Stunden Autofahrt von Frankfurt nach Erfurt. Ich weiß nicht wie wir es geschafft haben, aber Conny und ich haben es nach diesem Ritt tatsächlich noch geschafft zum Oktoberfest zu gehen 😅 Ganze 2 Stunden nach unserer Ankunft in Erfurt. Ich war stolz, dass wir die Strapazen so gut wegstecken konnten.

    Fazit dieser Reise: es war wunderbar und ich bin jedes Mal wieder dankbar für mein Leben und die Chancen die es mir bietet. Ich habe wieder ein Stück zu mir gefunden und fühle mich rundum ausgeglichen. Ich hoffe dieses Gefühl hält etwas an, denn die nächste Fernreise liegt noch etwas in der Zukunft. Mein Plan ist meinen nächsten Geburtstag in Kambodscha oder Myanmar zu feiern. Hoffentlich stehen uns dort genauso schöne Tage bevor.
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  • Day13

    Ein Tag voller Abschiede

    October 3, 2019 in Malaysia ⋅ ☁️ 28 °C

    Der Tag begann für uns außergewöhnlich früh, denn Saskia musste uns verlassen. Sie hatte den Rückflug bereits für den 04.10. gebucht. Wir nutzten die Gelegenheit und sind mit ihr in der Dunkelheit aufgestanden um unseren ersten Sonnenaufgang zu beobachten. Leider war er nicht so schön wie erwartet, sodass wir uns kurz darauf wieder ins Bett legten und bis Mittags schliefen 😉

    Wir kosteten den letzten Tag im Resort vollkommen aus, tankten Sonne, bestellten uns viel Essen und haben gelesen, gelesen und noch mal gelesen. Ich habe bis heute bereits 4 Bücher geschafft 😅 Ein Glück, dass mir Conny die Kindle-App gezeigt hat, in der man sich als Prime Kunde kostenlos Bücher herunterladen kann.

    Am Nachmittag wollten Diana und ich noch einmal im Meer schwimmen. Wir schwammen bis zu dem großen, auf dem Wasser schwimmenden Trampolin und sprangen noch ein paar Runden, bevor wir uns hinlegten und die Umgebung auf uns wirken ließen. Am Abend hatten wir uns natürlich schon wieder ein Fotoshooting vorgenommen (ja, ich weiß 🤪 Opfer). Ich ritzte dafür die Worte BYE BYE TIOMAN in den Sand und wir posten abwechselnd daneben.

    Ein Buch aus der Bibliothek im Restaurant hatte es Diana angetan und sie wollte es unbedingt mit nach Hause nehmen und ihrer Mum zeigen. Wir ließen im Gegenzug ein Buch von Conny hier und hinterließen ein paar nette Zeilen. In diesem Buch geht es um einen Serienmörder, der Pärchen tötet...genau die richtige Lektüre für dieses Honeymoon-Resort 🤪🤣🤣

    Der Abschied von den Kellnern fiel uns schwer. Wir hatten sie alle in unser Herz geschlossen. Ich durchwühlte meinen Rucksack auf der Suche nach einem kleinen Abschiedsgeschenk für unseren Lieblingsangestellten Bun Bun Bee. Leider fand ich nichts wirklich nützliches, denn meine Kosmetik braucht er sicher nicht 🙈 Schließlich fragte ich ihn, ob er raucht und schenkte ihm meine letzte Schachtel Zigaretten. Er hat sich sehr gefreut und sich sogar auf Deutsch bedankt.

    Wehmütig packten wir unsere Sachen und gingen früh ins Bett, denn es standen uns zwei sehr anstrengende und schlaflose Tage bevor 🙈
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  • Day12

    Angriff der Wasserflöhe

    October 2, 2019 in Malaysia ⋅ ⛅ 29 °C

    Eine 5 Stunden Schnorcheltour stand uns heute bevor. Das Boot wartete schon in der Bucht und wir fragten uns wie wir mit all unseren Gepäck dort hinkommen sollten. Die Lösung war: zu Fuß. Es war eine kleine Herausforderung unsere Taschen und Rucksäcke trocken zu behalten, aber es hat geklappt. Außer uns war noch eine große malaysische Gruppe an Bord, die kaum zu überhören waren und immer Hummeln im Hintern hatten. Für uns Morgenmuffel war das im ersten Moment zu viel des Guten. Als sie uns später Kekse angeboten haben, hatten wir sie dann doch lieb 😊 Bereits der erste Spot war atemberaubend schön. Zwischen dicht aneinanderstehenden, hohen Felsen bahnte ich mir meinen Weg durch die Korallen und konnte viele Fische und auch kurz wieder einen Hai beobachten. Die andere Reisegruppe blieb dicht am Boot und strampelte wild im Wasser. Anscheinend waren sie nicht sehr geübt im Schnorcheln. Gut für uns, denn so konnten wir die Stille genießen.

    Am zweiten Spot stieg Diana zuerst aus dem Boot, rutschte plötzlich aus, blieb hängen und brach sich den Fingernagel ab. Ich sprang gleich hinterher, tauchte ab und rettete den Nagel vor den Fischen, die ihn schon neugierig beknabberten. Hier war uns das Pieksen und Zwicken das erste Mal aufgefallen. Es fühlte sich an, als ob uns eine unsichtbare Armee verfolgte und angriff. Am Abend googelten wir wie wild und fanden verschiedenste Lösungen: Miniquallen, Quallententakelpartikel, Nesselplankton, Korallenpartikel oder Wasserflöhe. Wir einigten uns auf Wasserflöhe 😅

    Am dritten Spot erreichten wir einen verlassenen Strand, an dem wir eine Mittagspause einlegen durften. Wir legten uns in die Sonne und ließen die Seele baumeln, bevor es zur letzten Station ging. Alle auf dem Boot waren müde und hatten gar keine richtige Lust mehr ins Wasser zu gehen. Also waren Diana und ich wieder die Ersten im Wasser. Was für ein Glück, denn auf den ersten Blick entdeckte ich eine Schildkröte genau unter uns. Ihr wurde es kurz später zu aufregend und sie schwamm gemächlich davon - begleitet von uns beiden. So genossen wir die Minuten, in denen wir in privater Atmosphäre - ohne 20 andere Schnorchler - mit ihr schwimmen durften. Es war ein wunderbarer Moment und wir strahlten als wir zurück auf dem Boot waren.

    Es dauerte nicht lange, dann legte das Boot wieder in der Bucht an. Bei diesem Mal hatte ich weniger Glück: eine große Welle erwischte mich und meine Tasche, samt Portmonee, Handy usw.
    Glück im Unglück: es ist nichts zu Schaden gekommen.

    Am Nachmittag hingen tiefe Wolken über der Insel und es regnete sich ein. Also lasen wir unsere Bücher zu Ende, schlugen uns den Bauch voll und tranken das Bier, was wir am Tag zuvor geschenkt bekommen hatten.
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  • Day11

    Einfach mal kindisch sein

    October 1, 2019 in Malaysia ⋅ ⛅ 29 °C

    Heute hatten wir uns viel vorgenommen, aber nichts davon hat geklappt. Die Masseure sind aufgrund der Nebensaison und der wenigen Gäste nach Hause gefahren, für stand up paddle oder Kanu war es zu windig und der 2 stündige Schnorcheltrip findet gar nicht statt. Zur Hauptstadt Tekek wollten wir auch nicht fahren, weil es uns zu teuer war. Wir buchten also die 5 Stunden Schnorcheltour für den kommenden Tag und stellten uns heute wieder auf Relaxen ein. Wir erkundeten unser Resort und entdeckten einen Schwebebalken und ein Reck, turnten etwas herum und haben es gleich mit einem Fotoshooting verbunden. Dabei wurden wir von zwei Touristen beobachtet, die sich köstlich amüsierten und auch Bilder und Videos von uns machten. Wir vergeudeten aber keine Minute mit Schamgefühlen und sprangen weiter umher. Dabei hatten wir den Spaß unseres Lebens. Es sind so witzige Bilder entstanden, vor allem als ich bei dem Versuch auf den Balken zu klettern, abgestürzt bin 🤣

    Am Abend saßen wir noch kurz am Pool als die zwei Touristen vom Strand auf uns zukamen und uns zwei Bierdosen schenkten. Das heutige Fazit lautet also: wenn einem nichts peinlich ist, wird man sogar noch belohnt 😁
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  • Day10

    Die Bergziegen

    September 30, 2019 in Malaysia ⋅ ☁️ 28 °C

    Dicke Wolken hingen an diesem Morgen über Tioman. Es regnete in Strömen und wir bangten um unsere Wanderung, die wir für 10 Uhr gebucht hatten. Nach dem Frühstück klärte sich der Himmel zum Glück auf und wir warteten auf unseren Guide.

    Ein kleiner Junge kam auf uns zu - geschätzt 16 Jahre, aber man kann sich bei Asiaten auch täuschen - und begrüßte uns in gebrochenem Englisch. Das war das einzige Mal, dass er mit uns gesprochen hatte. Schweigend trabte er vor uns her und führte uns über verworrene Wege durch den Wald. Ab und zu hatte ich Zweifel, ob er überhaupt den Weg zum Wasserfall kennt 😅 Der Weg wurde immer verrückter. Wir mussten viel klettern und in großen Abständen von Stein zu Stein springen. Das klingt einfacher als es war, denn die Steine waren sehr rutschig vom nächtlichen Regenguss. Conny und ich sind in der Kletterei richtig aufgegangen und hatten einen Heidenspaß. Diana und Saskia hatten etwas mit ihrem Kreislauf zu kämpfen und hätten eine einfachere Route bevorzugt. Wir überredeten den Guide auf dem Rückweg einen befestigten Weg zu nehmen. Etwas später hörte ich einen Aufschrei und drehte mich um. Oh nein 😱 schon wieder Saskia. Sie war auf einem Stein ausgerutscht und hatte seitdem aus Angst noch mehr Schwierigkeiten als zuvor. Am Wasserfall angekommen waren wir alle etwas enttäuscht, denn er war winzig. Für mich war es nicht ganz so schlimm, da mir der Weg dahin so viel Spaß gemacht hat. Für die Anderen hat sich der Ausflug gar nicht gelohnt. Wir machten eine Stunde Pause und ich sprang kurz in das klare Wasser, in dem ich viele Fische um mich herum beobachten konnte. Der Rückweg war gerade und befestigt. Wir haben nicht einmal halb so lange bis zum Hotel zurück gebraucht wie auf dem Hinweg.

    Den Rest des Tages übten wir uns wieder im Nichtstun, saugten die Sonnenstrahlen ein, lasen Bücher und philosophierten ein bisschen über das Leben. An solche Tage kann man sich echt gewöhnen.
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  • Day9

    Entschleunigung in Tioman

    September 29, 2019 in Malaysia ⋅ ☁️ 29 °C

    Mir hämmernden Kopfschmerzen und einer Schniefnase bin ich diesen Morgen aufgewacht. So ein Mist! Jetzt hab ich mich wegen der ständigen Temperaturschwankungen doch noch erkältet. Meine Tauchpläne konnte ich somit streichen, denn den selben Fehler begehe ich nicht noch einmal. Letztes Jahr um die Zeit bin ich nach Malta und Gozo gereist und habe trotz dass ich angeschlagen war meinen Tauchgang durchgezogen. Fazit: geplatztes Trommelfell, zwei Monate konnte ich nur noch auf einem Ohr hören und habe zwei Frequenzen verloren.

    Nichtsdestotrotz bewunderte ich die schöne, wie leergefegte Anlage. Hier fehlt es einem an nichts! Man könnte getrost zwei Wochen hier verbringen ohne sich zu langweilen. Wir beschlossen heute nach den vielen ereignisreichen Tagen einfach mal nichts zu machen und zu entschleunigen. Nur selten verließ ich die Sonnenliege bzw. die Hängematte und bin nicht mal mit den anderen ins Meer gesprungen. Und das obwohl mich Wasser sonst magisch anzieht.

    Am Nachmittag beobachtete ich zwei Touristen bei ihrem ersten Surfversuch. Ich habe für mich beschlossen - falls es mir in den nächsten Tagen besser geht - mich ebenfalls das erste mal aufs Brett zu schwingen. Nach ca. 2 Stunden kam der Surflehrer auf uns zu. Ich dachte erst, er will Werbung machen, aber er gab uns nur den Hinweis, dass ein paar hundert Meter entfernt Babyschildkröten im Meer ausgesetzt werden. Immer wieder gibt es solche Momente in denen ich denke: dich schickt der Himmel 🙏🏼

    Wir schnappten unsere Handys und rannten schnurstracks den Strand entlang. Dort gab es ein Turtle-rescue-center in dem die Mitarbeiter schon fleißig den Sand auf der Suche nach geschlüpften Schildkröten durchwühlten. Leider gab es im ganzen Nest nur eine Überlebende. Viele andere wurden von Krabben zerstört und ausgesaugt. Es galt also die Eine auf ihrem ersten Lebensweg zu begleiten und anzufeuern. Als die Wellen die Kleine immer wieder zurückspülte, sie sich abkämpfte, teilweise auf dem Rücken lag und sich abstrampelte, fühlten wir sehr mit ihr mit. Wie gut es uns als Menschen geht. Wir sind nach der Geburt nicht alleine und müssen nicht ums überleben kämpfen.

    Den Abend ließ ich ruhig ausklingen und ging früh ins Bett in der Hoffnung am nächsten Morgen wieder fit zu sein.
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  • Day8

    Ein langer Tag mit Happy End

    September 28, 2019 in Malaysia ⋅ ☁️ 29 °C

    Zum ersten Mal eröffneten wir das Frühstücksbüffet. Unsere Motivation war sehr hoch diese Stadt schnellstmöglich zu verlassen. Pünktlich kurz nach 8 Uhr standen wir am Busbahnhof und konnten eine super günstige Busreise ergattern. Als wir an den Terminals angekommen sind, fuhr unser Bus gerade weg. Wie ein paar Hühner sprangen wir umher und waren ganz verwirrt. Der Ticketverkäufer beruhigte uns und sagte, dass der Bus wiederkommt. Und tatsächlich: mit einer halben Stunde Verspätung saßen wir im super bequemen Bus und ärgerten uns, dass wir im Vorfeld so viel Geld für die Taxifahrten ausgegeben hatten. Einen Haken hatte die Fahrt allerdings: die Temperaturen waren nicht auf Kühlschrank, sondern auf Tiefkühltruhe eingestellt und ich saß direkt unter dem Gebläse 🙈

    Nach 4 Stunden erreichten wir Mersing und machten uns zu Fuß gleich los zum Hafen. Im Entenmarsch liefen wir hintereinander. Plötzlich hörten wir ein lautes Knallen und einen Schrei 😳 Als ich mich umdrehte, sah ich Saskia kopfüber auf der Straße liegen, der Rucksack auf ihr und sie kam nicht mehr hoch. Die schlimmsten Szenarien spielten sich in meinem Kopf ab. Ich habe uns schon in der Notaufnahme gesehen. Aber Glück im Unglück: sie war nur gestolpert und außer ein paar Schürfwunden und dem Schock ist nichts passiert.

    Am Schalter haben wir bemerkt, dass wir die Fähre 12:30 Uhr knapp verpasst hatten 😪 die nächste fuhr erst 18:30 Uhr. Unsere Stimmung war am Boden. Läuft bei uns 👌🏼 Ein früheres Speedboot hätte umgerechnet 300 Euro gekostet. Wir waren also “Lost in Mersing” 😅 Zum Glück gab es ein gemütliches und günstiges Café direkt in Hafennähe mit kostenlosem W-LAN. Die Zeit zog sich trotzdem wie ein Kaugummi.

    Die Fähre war schon sehr in die Jahre gekommen, dunkel und stickig. Aber irgendwie hatte das wieder etwas sehr abenteuerliches. Am Hafen in Tekek auf Tioman wartete eine angenehme Überraschung auf uns: unser Taxi war ein Pick up mit großer Ladefläche, auf der wir es uns auf unserer Reise quer über die Insel durch den bergigen Urwald gemütlich machen konnten. So einen Sternenhimmel hatten wir noch nie gesehen. Selbst die Milchstraße konnte man deutlich erkennen. Wir staunten über die riesigen Palmenblätter, die Geräusche des Waldes und die zahlreichen Fledermäuse. Ein Gefühl von Freiheit machte sich in uns breit und die Strapazen des Tages waren schnell vergessen.

    Jetzt der große Überraschungsmoment: wie ist unser Hotel? Immerhin hatten wir bereits 4 Nächte fest gebucht. So viele wie sonst noch nie. Wir wurden nicht enttäuscht: die Unterkunft ist die beste, die ich auf meinen Backpacker Reisen je gesehen habe. Super nettes Personal, saubere und große Zimmer, warmes Wasser (ja, das ist nicht selbstverständlich 🤪), zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten, so gut wie keine anderen Touristen, ein Pool und leckeres Essen. Wir gingen zufrieden ins Bett und fieberten schon den nächsten Tagen entgegen.
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  • Day7

    Kulturschock in Kuantan

    September 27, 2019 in Malaysia ⋅ ⛅ 27 °C

    Nach einer weiteren entspannten Nacht und einem ausgiebigen Frühstück war es wieder an der Zeit die Sachen zu packen und weiter zu ziehen. Da wir erst das zweite Bootstaxi für 12 Uhr bestellt hatten, blieb noch eine Stunde Zeit zum relaxen am Strand. Ich beobachtete das Meer, die vielen kleinen Boote, die planschenden Kinder und den Urwald auf der Insel gegenüber und war rundum zufrieden mit mir und der Welt.

    Die Fahrt mit dem Speedboot war weniger aufregend als die erste, aber es soll ja nicht unsere letzte bleiben 😉 Jetzt kam der spannendste Teil des Tages: bekommen wir ein Taxi, ein Grab oder einen Bus nach Kuantan? Wieder mal haben wir uns vorher um nichts gekümmert 😅 Die Sorgen waren unbegründet. Der Hafen war voller aufdringlicher Taxifahrer und alle haben sich drum gerissen uns zu fahren. Nach etwas handeln, nahmen wir das größte Auto was wir finden konnten. Trotzdem war es zu fünft sehr eng. Die 5 Stunden Fahrt zogen sich wie Kaugummi und die Klimaanlage war wohl auf Kühlschrank eingestellt. In Malaysia gilt das übrigens als Statussymbol: je kälter das Auto, desto reicher der Mann.

    Wir ließen uns die Option offen eine zweite Nacht in Kuantan zu bleiben. Als wir dort angekommen waren mussten wir jedoch nicht lange überlegen: “Turboknopf drücken und schnell weg von hier”. 😅 Wir hatten unseren ersten Kulturschock erlebt. Die Häuser waren dreckig und baufällig, die Straßen haben gestunken und die Menschen hier haben wohl noch nie Touristen gesehen. Es wurden viele “heimliche” Fotos und Videos von uns gemacht und beim vorbeifahren gehupt. Glücklicherweise haben wir ein schickes Restaurant mit super netter Bedienung und richtig leckerem Essen direkt am Fluss gefunden. Es gibt als in jeder noch so hässlichen Stadt schöne Orte. Man muss sie nur finden.
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  • Day6

    Turtles and sharks

    September 26, 2019 in Malaysia ⋅ 🌧 27 °C

    Auch wenn unsere Unterkunft nicht die Beste war, habe ich in der Nacht richtig super geschlafen. Von den schlimmen Kopfschmerzen am Abend zuvor war nichts mehr zu spüren. Der Vormittag war leider etwas verregnet, sodass wir fast nur auf dem Balkon saßen. Im Nieselregen erkundeten wir zu Fuß die nahegelegenen Strände. Am Nachmittag klärte der Himmel zum Glück sehr schnell auf. Saskia und ich hatten eine Schnorcheltour mit 5 Spots gebucht, wovon man an einem Schildkröten und an einem Haie beobachten kann. Ich war ganz aufgeregt, denn Haie zu sehen war seit Langem mein großer Traum. Auf Bali habe ich zwar schon ein paar Babyhaie gesehen, die waren jedoch sehr scheu und schwammen schnell weg.

    Am ersten Spot haben wir viele bunte Fische gesehen. Ich bin noch sehr verwöhnt von meinen Ägypten-Urlauben, weswegen ich nicht so geflashed war. Schön war es trotzdem. Auch der Schildkrötenspot hat mich nicht umgehauen. Wir haben zwar zwei große Meeresschildkröten gesehen, aber die Armen hatten kaum Platz zum auftauchen und Luft holen, weil die ganze Bucht voller Schnorcheltouristen war. Ich fieberte den Haien entgegen und ein klitzekleines bisschen Angst hatte ich auch. Die Vorfreude überwiegte jedoch. Sobald das Boot stoppte sprang ich als erste in das Meer und machte mich auf die Suche 🧐 Die ersten Baby Blacktips schwammen schon vorbei. Unser Guide versteckte immer mal etwas Futter unter einer Koralle. Dann startete das Spektakel. Erst stürzten sich alle Fische auf das Futter und danach die Haie auf die Fische. Jetzt konnte ich auch größere Haie sehen und konnte wieder einen Haken auf meiner Bucketlist machen 😬

    Wieder angekommen haben wir uns nur noch am schönen Strand gesonnt, viel gequatscht und den Abend mit ein paar Tiger-Beer und einem Würfelspiel ausklingen lassen.
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  • Day5

    Das große Wiedersehen

    September 25, 2019 in Malaysia ⋅ ☁️ 30 °C

    Vom heutigen Tag gibt es nicht viel zu berichten, außer einer elendig langen Busfahrt, nach der ich total durchgefroren war und Kopfschmerzen hatte. Aus versprochenen 4 Stunden Fahrt wurden 6 Stunden. Die anschließende Speedbootfahrt war dafür umso aufregender. Wir sind mit offenem Verdeck über riesige Wellen gesprungen und haben nur gelacht.

    Auf Perhentian angekommen, kamen wir aus dem Staunen nicht raus. Es sieht einfach paradiesisch aus. Eine Insel voller Wald, weißen Sandstränden und niedlichen kleinen Hütten. Außerdem wartete hier ein weiteres Highlight auf uns: Saskia! Sie ist schon seit 2,5 Wochen in Malaysia unterwegs. Da sie am anderen Ende der Insel unterwegs war, hat es vorher nicht gepasst. Wir mussten uns ausführlich updaten und schmiedeten Pläne für die nächsten Tage.
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