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Next stop : Unknown!

No Plan, No Problem Les mer
  • Von Wüsten und Dühnen ⛱️

    19.–25. feb., Brasil ⋅ ⛅ 30 °C

    #english below 👇

    Nach dem Karneval und all den Menschenmassen ging es weiter nach São Luís. Von dort fuhren wir noch etwa vier Stunden mit dem Auto nach Barreirinhas – unserem Zielort für den Nationalpark Lençóis Maranhenses.Wir machten zwei Touren durch den Nationalpark: direkt von unserem Ort aus zu verschiedenen Lagunen – perfekt zum Baden und um die beeindruckenden Dünen zu bestaunen. Die Fahrt erinnerte eher an eine Ruckelpiste, also hieß es gut festhalten!Am nächsten Tag ging es weiter nach Santo Amaro. Auch dort besuchten wir die Dünen und Lagunen, doch die Strecke war zum Glück deutlich weniger holprig 😮‍💨. Am Ende konnten wir noch in einem Fluss baden, dessen Strömung uns ein Stück weit mittrug – sehr erfrischend! In den Lagunen gab es übrigens überall kleine Fische, die einem automatisch ein kostenloses „Fish Spa“ gönnten 😁.Die Rückfahrt organisierten wir mit einem Sammelbus, und unsere letzte Nacht in Brasilien verbrachten wir schließlich wieder in São Luís. Dort erkundeten wir noch die historische Altstadt und genossen zum Abschluss einen guten Wein beim Abendessen.Brasilien hat uns richtig gut gefallen! Das Land ist riesig, und um wirklich alles zu sehen, bräuchte man vermutlich noch sehr, sehr viel mehr Zeit.

    #After Carnival and all those crowds, we continued our journey to São Luís. From there, it was another four-hour drive to Barreirinhas, our gateway to the Lençóis Maranhenses National Park.We went on two tours through the national park — starting right from our town to visit several lagoons, perfect for swimming and admiring the stunning sand dunes. The ride was quite a bumpy adventure, so holding on tight was definitely part of the fun!The next day, we headed to Santo Amaro for another excursion to the dunes and lagoons, though this time the road was thankfully a lot smoother 😮‍💨. At the end of the tour, we could take a dip in a river with a strong current that gently carried us downstream. In the lagoons, tiny fish offered a free “fish spa” experience everywhere we went 😁.For the return trip, we arranged a shared bus, and we spent our last night in Brazil back in São Luís. There, we explored the city’s historic old town and enjoyed a delicious dinner with a glass of good wine.We really loved Brazil! The country is huge, and to see it all, we’d need much, much more time.
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  • Neues Land, neue Stadt 🇨🇱

    25. feb.–4. mar., Chile

    #english below 👇

    Nach unserer langen Zeit in Brasilien entschieden wir uns, nach Chile zu fliegen. Erster Stopp: Santiago. Wir dachten, es wäre heiß – und das war es auch –, aber auf eine ganz andere Weise als in Brasilien. Außerdem kühlte es nachts deutlich ab. Wir machten wieder eine Stadttour mit. Der Guide erzählte viel über die Geschichte Santiagos und die verschiedenen Kriege, die geführt wurden. Die Tour endete im Stadtteil Lastarria. Dort gab es jede Menge Straßenkunst, Musik, Bars und Restaurants. An einem Tag besuchten wir das präkolumbianische Museum und erfuhren noch mehr über die Geschichte des Landes. Besonders beeindruckend waren die ausgestellten Figuren und Artefakte. Auch den Berg San Cristóbal haben wir besucht. Dort führen mehrere Wege hinauf – zu Fuß oder mit der Seilbahn. Als wir an der Talstation ankamen, sahen wir jedoch den Hinweis: „Heute wegen Wartungsarbeiten geschlossen.“ Kurz waren wir enttäuscht, doch dann entdeckten wir kleine Busse, die trotzdem hinauffuhren. Also statt Seilbahn Bus – und oben wurden wir mit einem wunderschönen Ausblick belohnt. 💟Von Santiago aus machten wir außerdem einen Ausflug nach Valparaíso – ein wunderschönes, buntes Städtchen voller Straßenkunst, nur eine Stunde entfernt.

    Real Life: Anna hatte in Santiago einige Arztbesuche. Seit Wochen plagten sie Schmerzen im Bein, und lange konnte niemand die Ursache finden. Beim letzten Ultraschall dann die Diagnose: Muskelfaserriss. Wird schon wieder! 🤞

    Alles in allem gefällt uns Santiago richtig gut. Nur beim Einkaufen waren wir etwas überrascht: Kaffee kann man hier fast mit Gold aufwiegen, während Alkohol gefühlt verschenkt wird. 🤷

    #After spending a long time in Brazil, we decided to fly to Chile. First stop: Santiago. We thought it would be hot—and it was—but a completely different kind of heat than in Brazil. Plus, it actually cooled down quite a bit at night.We joined another city tour, where the guide told us a lot about the history of Santiago and the wars that had been fought. The tour ended in the neighborhood of Lastarria, a lively area full of street art, music, bars, and restaurants.One day we visited the Pre-Columbian Museum and learned even more about the country’s history. The exhibits—especially the ancient figures and artifacts—were fascinating. We also visited San Cristóbal Hill. There are several ways to get up there, either by hiking or by cable car. When we arrived at the base station, we saw a sign that said: “Closed today for maintenance.” For a moment we were disappointed, but then we noticed small buses still going up. So, instead of the cable car, we took the bus—and were rewarded with stunning views from the top. 💟
    From Santiago, we also took a trip to Valparaíso, a beautiful and colorful seaside town full of street art, just an hour away.

    Real life: Anna had a few doctor visits in Santiago. She’d been having leg pain for weeks, and no one could figure out what was wrong. The last ultrasound finally revealed the cause: a torn muscle fiber. It’s healing, though! 🤞

    Overall, we really like Santiago. The only surprise came when we went shopping: coffee here is almost as pricey as gold, while alcohol seems to be practically free. 🤷
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  • Rapa Nui - Osterinsel 🗿

    3.–7. mar., Chile ⋅ ☀️ 25 °C

    #english below 👇

    Für uns ging es auf die Osterinsel, auch bekannt als Rapa Nui.
    Bereits bei unserer Ankunft wurden wir vom Hotelbesitzer abgeholt und mit einem traditionellen Blumenkranz begrüßt. Er stammt ursprünglich aus Korsika, seine Frau jedoch ist Rapa Nui.
    Am nächsten Tag starteten wir direkt zu einer Inseltour. Für einige der archäologischen Stätten benötigt man leider einen Guide – ohne Begleitung darf man diese nicht betreten.
    Besonders beeindruckend war es, die berühmten Moai-Statuen aus nächster Nähe zu sehen. Sie sind riesig und viele von ihnen wurden bis heute nicht vollständig freigelegt. Natürlich durfte auch ein Strandbesuch nicht fehlen, und an einem kleinen Straßenstand gönnten wir uns einen üppig belegten Hotdog 🌭.
    Michael nutzte die Gelegenheit für zwei Tauchtage und schwärmte von der großartigen Sicht unter Wasser 🤿.
    Außerdem besuchten wir eine Dinnershow. Könnt ihr euch noch an Wadi Rum erinnern, wo das Essen in der Erde gegart wurde? Ein ganz ähnliches Verfahren verwenden sie hier ebenfalls.
    Nach gutem Essen und einer unterhaltsamen Show fielen wir müde, aber glücklich ins Bett.

    #Our journey took us to Easter Island, also known as Rapa Nui.
    Upon arrival, we were greeted by the hotel owner, who picked us up and welcomed us with a traditional flower lei. He is originally from Corsica, while his wife is Rapa Nui.
    The next day, we set off on a full island tour. For some of the archaeological sites, you need an official guide—otherwise, you’re not allowed to enter.
    It was truly impressive to see the famous Moai statues up close. They are enormous, and many of them have not yet been completely excavated. Of course, a beach visit was a must, and at a small roadside stand, we treated ourselves to a generously filled hotdog 🌭.
    Michael also spent two days diving and raved about the incredible underwater visibility 🤿.
    We also attended a dinner show. Do you remember Wadi Rum, where the food was cooked underground? They use a very similar method here as well.
    After delicious food and great entertainment, we fell into bed tired but happy.
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  • ATACAMA - von Höhen & Wüste

    12.–17. mar., Chile ⋅ ☀️ 27 °C

    #english below 👇

    Von Santiago ging es direkt nach Calama und anschließend noch etwa anderthalb Stunden mit dem Fahrdienst nach San Pedro de Atacama – dem Ausgangspunkt für Touren in die berühmte Atacama-Wüste.
    Wir verbrachten hier fünf Tage, um uns zu akklimatisieren, denn die Anden sind hoch und 2.500 Meter sollten nicht die größte Höhe bleiben, die wir auf unserer Reise erreichen würden. Also buchten wir einige Touren: das Valle de la Luna, die El Tatio-Geysire, ein Trekking im Tal der Kakteen sowie eine astronomische Abendtour.
    Die El Tatio-Geysire liegen bereits auf über 4.000 Metern Höhe – und das spürt man deutlich. Nach dem Vormittag bekam Anna heftige Kopfschmerzen, und auch wir beide merkten beim Atmen die dünne Luft. Also gönnten wir uns einen ausgedehnten Mittagsschlaf, danach ging es uns wieder besser. Zum Glück fuhren wir an diesem Tag wieder hinunter auf etwa 2.500 Meter – mit mehr Sauerstoff im Blut kann sich der Körper besser anpassen. 😉
    Beim Trekking im Kakteen-Tal wanderten wir entlang eines Flusses und konnten am Ende sogar darin baden 👙. Schon dort sah man immer wieder Flamingos in den Lagunen und Vicuñas (den Lamas sehr ähnlich) in der Steppe.
    Wie ihr euch denken könnt, kam auch das Essen nicht zu kurz. Es gibt hier wirklich alles, was das Herz begehrt, und auf jeder Tour war eine kleine Vesper-, Snack- oder Frühstückspause inklusive 🥪.
    Die Atacama-Wüste ist ein wunderschöner Ort! Man sollte allerdings die Höhe und die Wetterbedingungen nicht unterschätzen. Je höher man kommt, desto kälter werden die Morgende und Nächte – und desto stärker scheint die Sonne ☀️. Ohne Sonnenschutz geht hier gar nichts. Anna war die meiste Zeit in langer Kleidung unterwegs – sicher ist sicher 🤞. Nur das Gesicht und die Lippen haben trotz Sonnenschutz etwas gelitten 🥵.

    #From Santiago, we flew directly to Calama and then continued with a shuttle for about an hour and a half to San Pedro de Atacama – the starting point for exploring the famous Atacama Desert.
    We spent five days here to acclimatize, since the Andes are high, and 2,500 meters wouldn’t be the highest altitude we’d reach on our journey. So we booked several tours: Valle de la Luna, the El Tatio Geysers, a trekking tour through the Cactus Valley, and an evening astronomy tour.
    The El Tatio Geysers sit at over 4,000 meters above sea level – and you can definitely feel it. By late morning, Anna suffered from a strong headache, and we both noticed how thin the air was when breathing. A long nap helped, and after some rest we felt much better. Luckily, that same afternoon we descended again to about 2,500 meters – more oxygen, so the body can adapt more easily. 😉
    During the trek through the Cactus Valley, we followed a river and even got to take a refreshing dip at the end 👙. Along the way, we often spotted flamingos in the lagoons and vicuñas (similar to llamas) roaming the steppe.
    As you can imagine, we definitely didn’t go hungry. There was plenty of delicious food everywhere, and every tour included a snack or breakfast break 🥪.
    The Atacama Desert is a truly stunning place! However, you shouldn’t underestimate the altitude or the weather conditions. The higher you go, the colder the mornings and nights become – and the stronger the sun shines ☀️. Sunscreen is absolutely essential here. Anna usually wore long sleeves for protection – better safe than sorry 🤞 – though even with sunscreen, her face and lips still took a bit of a beating 🥵.
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  • Next Stop 🚏 Bolivia - Uyuni Salt flats

    17.–20. mar., Bolivia ⋅ ☀️ 19 °C

    #english below 👇

    Von San Pedro de Atacama aus starteten wir zu einer dreitägigen Tour bis nach Uyuni – mitten durchs Nichts. Die Tour begann früh, um 5:30 Uhr. Mit dem Bus und unseren Mitreisenden fuhren wir zunächst zur chilenischen Grenze. Dort hieß es erst einmal warten... Etwa zwei Stunden lang, denn die Schlange war bereits ziemlich lang – alle wollten nach Bolivien. Es war eiskalt. Zum Sonnenaufgang gab es Frühstück, und gegen 8 / 8:30 Uhr öffnete endlich der Grenzübergang.
    Nach den Formalitäten auf chilenischer Seite ging es weiter zur bolivianischen Grenze – das gleiche Spiel von vorn. Wieder warten, diesmal aber in der wohltuenden Sonne ☀️. Danach mussten wir Fahrzeug und Fahrer wechseln. Es ging weiter mit einem 4x4-Geländewagen. Das große Gepäck wurde aufs Dach geschnallt – und los ging’s!
    Das Auto war voll: sechs Mitreisende und unser Fahrer Alex. Der erste Abschnitt führte uns direkt hinauf auf über 5.000 Meter – wieder zu den Geysiren. Das machte uns allen ganz schön zu schaffen. Zum Glück hatten wir uns vorher Coca-Bonbons besorgt, die ein wenig Linderung brachten. Wir fuhren durch atemberaubend schöne Landschaften, vorbei an farbigen Lagunen und weiten Ebenen. Eine Lagune war voller Flamingos 🦩🦩🦩🦩, und an vielen Wasserstellen sahen wir Vicuñas und Lamas – soweit das Auge reichte.
    Übernachtet wurde in kleinen Unterkünften mitten im Nirgendwo – die zweite Nacht sogar in einem Salzhotel. Wirklich alles war aus Salz: Tische, Stühle, Wände, einfach alles.
    Unsere Tour endete schließlich in Uyuni, während die anderen zurück nach San Pedro fuhren. Unsere Reisegruppe war großartig – wir haben viel gelacht und sogar einen Geburtstag gefeiert. Sprachlich haben wir uns zwar nicht immer perfekt verstanden, aber irgendwie hat es immer funktioniert 😂.
    Wer Luxus sucht, ist hier definitiv fehl am Platz. Man ist ständig staubig, die Unterkünfte waren sehr einfach (ohne Heizung), aber es gab immerhin warmes Wasser – mit Holzfeuer erhitzt 😅. Überall traf man auf dieselben Reisegruppen. Für uns, die gutes Essen sehr zu schätzen wissen, war das wohl die größte Herausforderung: Es gab zwar mehr als genug zu essen – dreimal am Tag –, aber meist war es eher fade und lauwarm oder kalt 😑.
    Trotzdem: Eine fantastische Tour, die wir jederzeit wieder machen würden!

    #From San Pedro de Atacama, we set off on a three-day tour to Uyuni – straight through the middle of nowhere. The tour started early, at 5:30 a.m. Together with our fellow travelers, we took a bus to the Chilean border. Then came the waiting game… about two hours, as the line was already quite long – everyone wanted to enter Bolivia. It was freezing cold. We had breakfast just as the sun began to rise, and around 8 / 8:30 a.m., the border finally opened.
    Once we finished the formalities on the Chilean side, we continued to the Bolivian border – same procedure again. More waiting, this time under the wonderfully warm sun ☀️. After crossing, we had to switch vehicles and drivers. From there, we continued in a 4x4 all-wheel-drive truck. Our large luggage was strapped to the roof – and off we went!
    The car was packed with six travelers and our driver, Alex. The first leg took us up over 5,000 meters to visit another set of geysers. The altitude hit us hard, but thankfully, we had stocked up on coca candies, which helped a little. We passed through breathtaking landscapes with colorful lagoons and endless plains. One lagoon was completely filled with flamingos 🦩🦩🦩🦩, and at almost every waterhole, we spotted vicuñas and llamas as far as the eye could see.
    We spent the nights in small lodges in the middle of nowhere – the second one was even a salt hotel! Everything was made of salt: tables, chairs, walls – everything.
    Our tour ended in Uyuni, while the others returned to San Pedro. Our group was amazing – we laughed a lot and even celebrated a birthday together. We didn’t always understand each other perfectly, but somehow, communication always worked out 😂.
    If you’re looking for luxury, this isn’t the trip for you. You’re constantly covered in dust, the accommodations are very basic (no heating), but at least there was warm water – heated by a wood fire 😅. We often ran into the same travel groups along the way. For us, as food lovers, the meals were probably the toughest part: there was plenty of food – three times a day – but it was usually bland and either lukewarm or cold 😑.
    Still, it was an incredible tour – one we’d do again in a heartbeat!
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  • LaPaz/ Straßenblockaden/ schlechte Luft

    21.–28. mar., Bolivia ⋅ ☁️ 17 °C

    #english below 👇

    Der ursprüngliche Plan war, noch ein paar Tage in Uyuni zu bleiben und anschließend nach La Paz zu fahren. Doch dann stellten wir fest, dass genau an diesem Wochenende Wahlen stattfanden – und am Samstag und Sonntag keine Busse fuhren.
    Also standen wir vor der Wahl: länger in Uyuni bleiben oder direkt nach nur einer Nacht weiterfahren. Wir entschieden uns schließlich für Letzteres, suchten uns eines der unzähligen Busunternehmen heraus, hofften, dass alles klappt – und fuhren am Freitagabend mit dem Nachtbus los. Am frühen Samstagmorgen kamen wir entspannt in La Paz an.
    Die Busfahrt war erstaunlich angenehm: Die Sitze ließen sich fast 160 Grad nach hinten lehnen, und kaum war der Bus losgefahren, schnarchte es schon aus allen Ecken 😴. Unser Gastgeber in La Paz war super freundlich und ließ uns das Zimmer direkt am Morgen beziehen – so konnten wir erst einmal richtig ausschlafen!
    Er sprach sogar Deutsch und gab uns einige Tipps sowie gleich eine Fahrkarte für die Seilbahn. Nachdem wir uns etwas ausgeruht hatten, machten wir uns auf die Suche nach etwas zu essen. Ein seiner Empfehlungen war ein japanisches Restaurant – und ja, es war wirklich gut! Wir gingen gleich mehrmals hin 😍.
    Mit der Seilbahn fuhren wir einmal quer durch La Paz – hier ist das tatsächlich ein ganz normales öffentliches Verkehrsmittel. Wie immer gab es leckeres Essen, und wir unternahmen Ausflüge nach Tiwanaku und ins Tal der Seelen.
    Eigentlich wollten wir auch die berühmte „Todesstraße“ mit dem Fahrrad hinunterfahren … Doch direkt nach den Wahlen kam es zu mehrtägigen Straßenblockaden und Demonstrationen. Unsere Tour wurde deshalb abgesagt, und auch ein früherer Start half nichts. Am nächsten Morgen warteten wir vergeblich auf den Abholservice – irgendwann kam der Anruf: Sie stecken fest und die Tour findet nicht statt. Das war wohl nichts.
    Die Proteste und Blockaden hatten übrigens mit dem Thema Treibstoff zu tun. Auch wir fragten uns, warum es in La Paz so "giftig" roch. Offenbar ist die Qualität des Benzins hier so schlecht, dass selbst die Autos darunter leiden 😷.

    #The original plan was to stay in Uyuni for a few more days and then head to La Paz. But we soon realized that elections were taking place that weekend – meaning no buses would run on Saturday and Sunday.
    So we had a choice: either stay longer in Uyuni or leave after just one night. In the end, we decided to do the latter, picked one of the countless bus companies, hoped everything would go smoothly – and took the night bus on Friday evening. Early Saturday morning, we arrived in La Paz feeling relaxed.
    The bus ride was surprisingly comfortable: the seats reclined almost 160 degrees, and as soon as the bus started moving, you could hear snoring from every corner 😴. Our host in La Paz was incredibly friendly and let us check into our room right away in the morning – which meant we could finally get some proper sleep!
    He even spoke German and gave us a few tips, plus a ticket for the cable car. After resting for a bit, we went out in search of food. One of his recommendations was a Japanese restaurant – and yes, it was really good! We ended up going there several times 😍.
    We took the cable car across La Paz – it’s actually a regular form of public transport here. As always, there was delicious food to try, and we made excursions to Tiwanaku and the Valley of Souls.
    We had also planned to ride down the famous “Death Road” by bike … but right after the elections, there were multi‑day street blockades and demonstrations. Our tour was canceled, and even trying to leave earlier didn’t help. The next morning we waited in vain for our pickup – until the call finally came: they were stuck, and the tour wouldn’t happen. So that was that.
    The protests and blockades were about fuel issues. We had also wondered why it smelled so “toxic” in La Paz. Apparently, the gasoline quality here is so poor that even the cars suffer from it 😷.
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  • Hop, eat , sleep , repeat -> Cusco

    27.–31. mar., Peru ⋅ ☁️ 9 °C

    #english below 👇

    Von La Paz ging es mit dem Hop-on-Hop-off-Bus „Peru Hop“ weiter. Wir hatten die komplette Route von La Paz bis Lima gebucht und konnten so an allen Orten, die sie anbieten, aus- und zusteigen.
    Der nächste größere Stopp war Cusco. Unterwegs hielten wir noch in Puno und machten eine Insel-Tour auf dem Titicacasee. In Peru gab es endlich wieder besseres Essen – mit Geschmack und Vielfalt 😍.
    Natürlich haben wir in Cusco alle möglichen Inka-Stätten besichtigt, die es nur so gibt. Wirklich beeindruckend, was diese Zivilisation schon vor so vielen Jahrhunderten geschaffen hat und wie fortschrittlich sie damals war. Davon könnten selbst wir uns heute noch eine Scheibe abschneiden.

    #From La Paz, we continued our journey with the hop-on-hop-off bus “Peru Hop.” We had booked the full route from La Paz to Lima, which allowed us to get on and off at all the stops they offer.
    The next major stop was Cusco. On the way, we stopped in Puno and took an island tour on Lake Titicaca. In Peru, we finally found better food again – full of flavor and variety 😍.
    Of course, in Cusco we visited all the Inca sites we could find. It’s truly impressive what this civilization built so many centuries ago and how advanced they already were back then. We could definitely learn a thing or two from them today.
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  • Machu picchu

    2.–3. apr., Peru ⋅ ☁️ 17 °C

    #english below 👇

    Der berühmte Machu Picchu – endlich ganz nah… oder doch nicht? So einfach ist es nämlich gar nicht. Die Tickets sind oft Monate im Voraus ausgebucht, ziemlich teuer, und der Zugang erfolgt meist nur per Zug. Auch die Preise für die Zugfahrten haben es in sich – fast schon Gold wert 💰.
    Alternativ kann man über mehrtägige Wanderungen wie den Inka Trail oder den Salkantay Trail dorthin gelangen. Für uns war das aktuell wegen Annas Muskelfaserriss leider noch keine Option 😑.
    Im Ort Aguas Calientes werden täglich rund 1000 Last-Minute-Tickets angeboten – und genau diese Chance haben wir genutzt. Also sind wir mit dem Zug von Cusco nach Aguas Calientes gefahren und konnten uns am Nachmittag tatsächlich noch Tickets sichern.
    Am nächsten Morgen ging es dann endlich los: Unser Guide holte uns ab, und wir fuhren mit dem Bus hinauf in die Wolken. Pünktlich zu unserer Einlasszeit begannen wir den Aufstieg zur oberen Terrasse. Von dort oben hat man eine atemberaubende Panoramasicht über Machu Picchu 😍.
    Nach dem Abstieg haben wir es sogar noch geschafft, einen zweiten Rundweg zu erkunden 🥸. Es ist wirklich beeindruckend, was die Inka lange vor unserer Zeit erschaffen haben: erdbebensichere Bauwerke, Landwirtschaft in extremen Höhenlagen, ein ausgeklügeltes Abwassersystem und vieles mehr 🤯.
    Anschließend ging es mit dem Bus wieder hinunter, und nach dem Mittagessen fuhren wir mit dem Zug zurück nach Cusco 🚂.

    #The famous Machu Picchu – finally within reach… or maybe not. It’s actually not that simple. Tickets are often sold out months in advance, quite expensive, and the most common way to get there is by train. The train prices are no joke either – almost worth their weight in gold 💰.
    Alternatively, you can hike there via multi-day treks like the Inca Trail or the Salkantay Trail. Unfortunately, that wasn’t an option for us this time due to Anna’s muscle fiber tear 😑.
    In the town of Aguas Calientes, around 1,000 last-minute tickets are released every day – and that’s exactly the opportunity we took. So we took the train from Cusco to Aguas Calientes and were actually able to secure tickets that same afternoon.
    The next morning, it finally began: our guide picked us up, and we took the bus up into the clouds. Right on time for our entry slot, we started the climb to the upper terrace. From up there, you get a breathtaking panoramic view of Machu Picchu 😍.
    After heading back down, we even managed to explore a second circuit 🥸. It’s truly impressive what the Inca built long before our time: earthquake-resistant structures, agriculture at extreme altitudes, a sophisticated drainage system, and much more 🤯.
    Afterwards, we took the bus back down and, following lunch, returned to Cusco by train 🚂.
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  • Arequipa & Huacachina & Paracas

    5.–9. apr., Peru ⋅ ⛅ 21 °C

    #english below 👇

    Bevor wir Lima erreichten, machten wir Stopps in Arequipa, der Oase Huacachina und in Paracas.
    In Arequipa sind viele Gebäude im Kolonialstil gebaut und bestehen aus weißem Vulkanstein. Dort besuchten wir ein beeindruckend großes Kloster. Es ist sehr gut erhalten und wunderschön gestaltet. Aufgrund seiner Größe wird es auch „Stadt innerhalb der Stadt“ genannt.
    Nicht weit von unserem Hotel entfernt befindet sich die „Alpaca World“. Dort gibt es einige Alpakas und Lamas, außerdem ist ein kleines Museum angeschlossen. Die Tiere sind ziemlich zutraulich, man bekommt etwas Grünzeug zum Füttern und hat so auch die Gelegenheit, ihr unglaublich weiches Fell zu streicheln 🦙.
    Wer uns kennt, weiß: Guter Kaffee und gutes Essen dürfen natürlich auch nicht fehlen 😅.
    Außerdem machten wir eine Tour entlang der „Ruta del Sillar“. Dabei erfuhren wir mehr über das besondere Gestein, wanderten durch eine kleine Schlucht und bestaunten Kunstwerke, die vollständig aus diesem Stein gefertigt wurden.
    Huacachina ist die einzige noch existierende Oase in der Wüste Perus. Aufgrund von Stau und eines Unfalls erreichten wir den Ort jedoch erst drei Stunden später als geplant – gegen 23 Uhr. In unserem Hostel war noch einiges los: Es gab Karaoke, und das war gut besucht 🎤. Uns störte das allerdings nicht – wir waren ziemlich erschöpft und schliefen trotz des teilweise sehr schiefen Gesangs schnell ein.
    Am nächsten Tag machten wir eine Führung auf einem Pisco-Gut. Am Ende durften wir zahlreiche Pisco-Sorten und Weine probieren – zum Glück hatten wir gut gefrühstückt 🫠😵‍💫. Danach lernten wir noch Tejas kennen und durften sie sogar selbst herstellen. Diese traditionelle Süßigkeit stammt aus Ica. Mittlerweile gibt es sie auch mit Schokolade und in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen. Das Original wird mit Pekannüssen hergestellt.
    Den Sonnenuntergang schauten wir uns von einer Düne aus an – ganz schön anstrengend, dort hochzukommen 🥵. Vor Ort kann man auch Buggy-Touren machen oder Sandboarding ausprobieren. Am Abend ging es für uns weiter nach Paracas.
    Paracas liegt direkt am Meer. Die Stadt ist nicht besonders groß, aber in der Nähe befindet sich ein Nationalreservat.
    Viel unternommen haben wir dort allerdings nicht. Denn ausnahmsweise endete ein Restaurantbesuch für Anna mit einer Lebensmittelvergiftung. Nachdem sie die halbe Nacht im Bad verbracht hatte, ging Michael am nächsten Morgen alleine zur Ballestas-Insel-Tour. Dort konnte er Seelöwen und Pinguine beobachten 🐧🦭.
    Am Abreisetag nahmen wir noch an einer Tour durch einen Teil des Reservats teil, sodass wir zumindest einen kleinen Eindruck davon bekommen konnten. Auf dem Weg nach Lima besuchten wir außerdem eine alte Kolonialvilla. Zu der Zeit, als Sklaverei noch legal war, arbeiteten dort mehrere Tausend Menschen. Eine sehr tragische Geschichte. Es gab kilometerlange Tunnel vom Hafen zur Villa, durch die „steuerfreie“ bzw. illegal eingeschleuste Sklaven transportiert wurden. Einen kleinen Teil dieser Tunnel konnten wir selbst begehen – und es war wirklich bedrückend…

    #Before reaching Lima, we made stops in Arequipa, the oasis of Huacachina, and Paracas.
    In Arequipa, many buildings are constructed in colonial style and made from white volcanic stone. There, we visited an impressively large monastery. It is very well preserved and beautifully designed. Due to its size, it is also known as a “city within a city.”
    Not far from our hotel is “Alpaca World.” There, you can find several alpacas and llamas, along with a small museum. The animals are quite friendly, and you’re given some greens to feed them, which also gives you the chance to feel their incredibly soft fur 🦙.
    Anyone who knows us knows that good coffee and good food are a must 😅.
    We also took a tour along the “Ruta del Sillar.” During the tour, we learned more about the unique stone, hiked through a small canyon, and admired artworks carved entirely from this material.
    Huacachina is the only remaining oasis in the desert of Peru. Due to traffic and an accident, we arrived about three hours later than planned—around 11 p.m. There was still a lot going on at our hostel: karaoke was in full swing and well attended 🎤. It didn’t bother us, though—we were pretty exhausted and fell asleep quickly despite some very off-key singing.
    The next day, we joined a tour at a pisco distillery. At the end, we got to taste a variety of piscos and wines—luckily, we had a solid breakfast 🫠😵‍💫. Afterwards, we learned about Tejas and even made some ourselves. This traditional sweet comes from Ica. Nowadays, there are also chocolate versions and many different flavors. The original is made with pecans.
    We watched the sunset from the top of a dune—getting up there was quite a workout 🥵. You can also do buggy tours or try sandboarding there. In the evening, we continued on to Paracas.
    Paracas is located right by the sea. The town itself is not very large, but there is a national reserve nearby.
    We didn’t do too much there, though. Unfortunately, a visit to a restaurant ended with food poisoning for Anna. After she spent half the night in the bathroom, Michael went alone the next morning on a tour to the Ballestas Islands, where he was able to spot sea lions and penguins 🐧🦭.
    On the day of departure, we joined a tour through part of the reserve, so at least we were able to see a bit of it. On the way to Lima, we also visited an old colonial villa. Back when slavery was still legal, several thousand people were forced to work there—a very tragic history. There were kilometers of tunnels connecting the port to the villa, through which “tax-free” or illegally trafficked slaves were brought in. We were able to walk through a small section of these tunnels ourselves—and it was truly disturbing…
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  • Lima

    12.–18. apr., Peru ⋅ ⛅ 23 °C

    #english below 👇

    In Lima angekommen, hatten wir zunächst etwas Ärger mit unserer Unterkunft. Am nächsten Tag konnten wir jedoch in eine andere Wohnung umziehen. Wirklich zufrieden waren wir zwar nicht, aber es war in Ordnung.
    Wir wohnten im Stadtteil Miraflores – eine schöne Gegend, nicht weit vom Meer entfernt. Entlang der oberen Promenade kann man wunderbar spazieren gehen. Außerdem gibt es viele Parks und verschiedene Möglichkeiten, sich sportlich zu betätigen.
    Ein absolutes Highlight war das Larco Museum. Dort erfährt man unglaublich viel über die Geschichte der Inka und kann eine beeindruckende Anzahl an Ausstellungsstücken sehen.
    Auch in Lima gibt es eine „Pyramide“. Diese wurde im Laufe der Zeit von mehreren Zivilisationen genutzt. Ein Teil liegt noch immer unter Erde verborgen, während ein anderer Teil durch moderne Bebauung verschwunden ist.
    In Lima hat man außerdem die Möglichkeit, mit Seelöwen zu tauchen. Ob Michael sich das entgehen lässt? – Natürlich nicht 🙂‍↔️
    Leider hatten wir beim Tauchen kein Glück: Seelöwen und Otter konnten wir nur vom Boot aus sehen. Dafür haben wir immerhin Seepferdchen entdeckt.

    #After arriving in Lima, we initially had some trouble with our accommodation. The next day, we were able to move to a different apartment. We weren’t completely satisfied, but it was okay.
    We stayed in the Miraflores district - a nice area not far from the sea. Along the upper promenade, you can enjoy beautiful walks. There are also plenty of parks and various opportunities for sports and outdoor activities.
    One definite highlight was the Larco Museum. You can learn so much about the history of the Incas and see an impressive number of artifacts.
    Lima also has its own “pyramid.” It was used by several civilizations over time. Part of it is still buried underground, while another part has been lost due to modern construction.
    In Lima, you also have the chance to dive with sea lions. Would Michael pass that up? – Of course not 🙂‍↔️
    Unfortunately, we weren’t lucky during the dive: we only saw sea lions and otters from the boat. But at least we did spot some seahorses.
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  • Piranhas - die leben im Amazonas 🐟

    19.–23. apr., Peru ⋅ ☁️ 31 °C

    # english below 👇

    Wo kämen wir hin, wenn wir nicht auch den Amazonas und den Dschungel gesehen hätten 🙀?
    Ja – es ist warm, feucht und voller Moskitos 🦟.
    Unsere Reise führte uns über Iquitos zur Curassow Lodge. Zuerst ging es etwa 1,5 Stunden mit dem Auto weiter und anschließend noch eine halbe Stunde mit dem Boot über den Amazonas. Die Lodge ist nach dem Vogel Curassow benannt und hat sogar einen eigenen „Hausvogel“ namens Babaro. Er wurde gerettet und durfte bleiben.
    Unser Guide Antonio und der Local Guide Ibang haben uns fünf Tage lang sicher durch den Amazonas und den Dschungel begleitet. Sie entdeckten unzählige Tiere und fanden selbst durch dichteste Wasserpflanzen und den tiefen Dschungel immer den richtigen Weg. Da noch Regenzeit war, stand vieles unter Wasser. Nur eine Tour konnten wir zu Fuß machen – und selbst dafür brauchten wir Gummistiefel.
    Der Dschungel ist ein unglaublicher Lebensraum für unzählige Tiere. Wir konnten verschiedene Affenarten sehen, viele Faultiere, unzählige Vögel, darunter auch die blau-gelben Aras. Außerdem entdeckten wir eine kleine Regenbogenboa, ein Baby-Kaiman und sogar Spinnen, die Fische fangen 😱. Natürlich gab es auch Taranteln, Fledermäuse, Libellen, Grashüpfer und vieles mehr – alles aufzuzählen ist fast unmöglich.
    Auf dem Hauptfluss des Amazonas leben außerdem graue und pinke Flussdelfine. Dort durften wir sogar schwimmen.
    Auch beim Angeln hatten wir Glück: Wir haben Piranhas gefangen, die anschließend für uns gegrillt wurden – und natürlich haben wir sie auch probiert.
    Auch wenn wir oft vom Regen pitschnass waren, es unzählige Insekten und Moskitos gab und wir Ameisen sowie kleine Nager in den Wänden unseres Zimmers hatten – wir würden diese Erfahrung auf keinen Fall missen wollen. Die Curassow Lodge würden wir jederzeit wieder besuchen. Wir wurden mit unglaublich leckerem Essen verwöhnt, es gab immer frische Säfte, und die Umgebung ist einfach atemberaubend.
    Am letzten Tag besuchten wir noch eine nahegelegene Community. Die Menschen dort leben ein einfaches, aber gutes Leben. Sie bauen ihr eigenes Gemüse an, viele gehen selbst fischen, halten Hühner, und es gibt Schulen – sogar ein Schulboot, das als „Bus“ dient 🚣‍♂️.

    #Where would we be if we hadn’t also explored the Amazon and the jungle 🙀?
    Yes—it’s hot, humid, and full of mosquitoes 🦟.
    Our journey took us via Iquitos to the Curassow Lodge. First, we traveled about 1.5 hours by car, followed by another 30 minutes by boat along the Amazon River. The lodge is named after the curassow bird and even has its own “resident bird” named Babaro, who was rescued and allowed to stay.
    Our guide Antonio and local guide Ibang safely led us through the Amazon and the jungle for five days. They spotted countless animals and always found the right path through dense vegetation and flooded forest. Since it was still the rainy season, much of the area was underwater. We only did one walking tour—and even for that, we needed rubber boots.
    The jungle is an incredible habitat for countless species. We saw different types of monkeys, many sloths, and a huge variety of birds, including blue-and-yellow macaws. We also spotted a small rainbow boa, a baby caiman, and even spiders that catch fish 😱. Of course, there were also tarantulas, bats, dragonflies, grasshoppers, and so much more—far too many to list.
    In the main Amazon River, there are also gray and pink river dolphins. We even had the chance to swim there.
    We were also lucky while fishing: we caught piranhas, which were later grilled for us—and of course, we got to taste them.
    Even though we were often soaking wet from the rain, surrounded by countless insects and mosquitoes, and even had ants and small rodents in the walls of our room—we wouldn’t have wanted to miss this experience for anything. We would definitely return to the Curassow Lodge. The food was incredibly delicious, there were always fresh juices, and the surroundings are simply breathtaking.
    On our last day, we visited a nearby community. The people there live a simple but good life. They grow their own vegetables, many fish for themselves, keep chickens, and there are schools—even a school boat that serves as a “bus” 🚣‍♂️.
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  • Im Land der Mayas und Cenoten

    25. apr.–2. mai, Mexico ⋅ ☀️ 28 °C

    #english below 👇

    Unser erster Stopp in Mexiko war Cancún auf der Halbinsel Yucatán. Von dort aus haben wir uns eine wirklich tolle Tauchbasis ausgesucht und sind zwei Tage mit Alfredo im Meer getaucht sowie einen weiteren Tag mit Juan Carlos in der Cenote Dos Ojos. Beide Guides waren schon etwas älter; Alfredo entdeckte seine Leidenschaft fürs Tauchen vor 35 Jahren und ist seitdem nie wieder nach Mexiko-Stadt zurückgekehrt.
    Ich war positiv überrascht: Als ich zwischen zwei Tauchgängen etwas an meinem Equipment bemängelte, wurde es sofort ausgetauscht. Dabei stellten sie fest, dass sich die Membran am Atemregler verschoben hatte.
    Außerdem besuchten wir den lokalen „Flohmarkt“, auf dem man wirklich alles bekommt – Souvenirs, Kleidung, Alkohol und vieles mehr. Natürlich versucht jeder, dich zu sich zu locken und zum Kaufen zu bewegen. Nein sagen will definitiv gelernt sein.
    Als nächsten Stopp mieteten wir ein Auto und fuhren nach Tulum. Dort hatten wir eine schöne Unterkunft mit tollem Pool. Von dort aus besuchten wir mehrere Maya-Ruinen in Cobá, Muyil und natürlich durfte auch Chichén Itzá nicht fehlen. Wir sind extra um 6:30 Uhr losgefahren, um direkt zur Öffnung dort zu sein und die Menschenmassen sowie die großen Tourgruppen zu umgehen. Zum Glück waren wir so früh da: Wir konnten die wichtigsten Ruinen fast alleine besichtigen, später wurde es deutlich voller und Fotos zu machen war schwieriger.
    Bei den Ruinen von Muyil und Cobá waren wir hingegen fast allein. Cobá ist sehr weitläufig, daher kann man sich Fahrräder mieten und bequem von Ruine zu Ruine fahren. Eine der Ruinen lag am Ende einer Sackgasse. Als wir weiterfahren wollten, entdeckte Anna ein Krokodil, das mitten auf dem Weg lag. Von der anderen Seite kamen ebenfalls Besucher, und wir alle bestaunten das Tier. Nach einigen Fotos und mit skeptischen Blicken gingen wir schließlich vorsichtig daran vorbei.
    Zum Abschluss suchten wir noch einmal eine Tauchbasis, um weitere Cenoten zu erkunden. Unsere Guide Léa holte uns ab, und es ging direkt los. Zuerst zur Cenote Angelita, einer sehr tiefen Cenote mit einer Schwefelschicht. In der Mitte befindet sich eine Art „Berg“ aus uralten Bäumen und Laub. Als wir durch die Schicht tauchten, roch es sofort nach faulen Eiern. Es war schon etwas unheimlich: Die Schicht ist milchig, und man kann kaum etwas sehen. Lange bleibt man dort unten ohnehin nicht, also ging es bald wieder nach oben und wir begannen langsam mit dem Aufstieg.
    Unterschiedlicher hätten die Cenoten an diesem Tag kaum sein können. Die zweite war die Casa Cenote: viel Licht, umgeben von Mangroven. Dort lebt auch ein „Hauskrokodil“ namens Pancho oder Panchito🐊. An diesem Tag posierte er regelrecht für uns und bewegte sich kaum; Léa versicherte uns, dass er tatsächlich echt ist. Außerdem konnten wir blaue „Electric Crabs“ beobachten.
    Die letzte Cenote für uns war Dream Gate. Sie hatte von allen die geringste Lichtmenge, war aber wunderschön bewachsen und beeindruckend gestaltet.

    #Our first stop in Mexico was Cancún, located on the Yucatán Peninsula. From there, we found a really great dive center and spent two days diving in the ocean with Alfredo, followed by another day with Juan Carlos in the Dos Ojos cenote. Both guides were a bit older; Alfredo discovered his love for diving 35 years ago and never returned to Mexico City afterward.
    I was pleasantly surprised: when I pointed out an issue with my equipment between two dives, it was replaced immediately. They realized that the diaphragm in the regulator had shifted.
    We also visited the local “flea market,” where you can find just about everything—souvenirs, clothes, alcohol, and much more. Of course, everyone tries to get you to come over and buy from them. Learning to say no is definitely a skill.
    For our next stop, we rented a car and drove to Tulum. There, we stayed in a beautiful accommodation with a great pool. From that base, we visited several Mayan ruins in Cobá, Muyil, and of course, Chichén Itzá. We left as early as 6:30 a.m. to arrive right at opening time and avoid the crowds and tour groups. Luckily, we were there early: we were able to explore the main ruins almost on our own. Later on, it became much busier, and taking photos was more difficult.
    At the ruins in Muyil and Cobá, we were almost alone. Cobá is very spread out, so you can rent bicycles and ride from one ruin to another. One of the ruins was located at the end of a dead-end path. As we were about to continue, Anna spotted a crocodile lying right in the middle of the path. Visitors were approaching from the other side as well, and we all stood there watching the animal. After taking a few photos—and with some hesitation—we carefully walked past it.
    To finish our trip, we looked for another dive center to explore more cenotes. Our guide Léa picked us up, and off we went. Our first stop was Cenote Angelita, a very deep cenote with a sulfur layer. In the middle, there is something like a “hill” made of ancient trees and leaves. As we passed through the layer, we immediately smelled rotten eggs. It was quite eerie: the layer is milky, and you can barely see anything. You cannot stay there long anyway, so we soon ascended and slowly began our way back up.
    The cenotes that day could not have been more different. The second one was Casa Cenote, full of light and surrounded by mangroves. It is also home to a resident crocodile named Pancho or Panchito. That day, he seemed to pose for us and barely moved; Léa assured us that he was indeed real. We also spotted blue electric crabs.
    The last cenote for us was Dream Gate. It had the least amount of light of all, but it was beautifully formed and absolutely stunning.
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  • Baja California/ Mexico

    10.–20. mai, Mexico ⋅ 🌙 28 °C

    # english below 👇

    Von einem Bekannten aus einem vergangenen Liveaboard wurden wir in sein Airbnb in El Sargento eingeladen. Diese Gelegenheit ließen wir uns natürlich nicht entgehen und durften ein paar Tage in Neds wunderschönen Häusern genießen.
    Die Gegend rund um La Ventana ist ein Paradies für Wasser- und Windsportler. Wir kamen genau zur Zeit der Mobula-Rochen-Migration an. Außerdem waren viele Kitesurfer vor Ort. Eine Seafari haben wir ebenfalls unternommen und hatten dabei das Glück, Buckelwale 🐋und sogar einen Pottwal zu sehen. Delfine🐬 waren natürlich auch dabei, ebenso wie zahlreiche Mobula-Rochen. Als besonderes Highlight durften wir am Ende sogar mit Seelöwen schwimmen.
    Einen Ausflug machten wir in die kleine Stadt El Triunfo, eine alte Minenstadt mit einem kleinen Museum. Früher gehörte sie zu einer bedeutenden Handelsroute.
    Unser nächster Stopp in Baja California war Cabo Pulmo. Dort haben wir mehrere Tauchgänge gemacht und unglaublich viele Igelfische bzw. Kugelfische 🐡sowie große Schwärme von Jacks gesehen. Die Straßen dorthin waren allerdings eher ein Abenteuer als eine entspannte Fahrt. Die Überlandstraßen zwischen den Orten sind oft gut ausgebaut, doch das „letzte Stück“ – wie hier die letzten 10 km nach Cabo Pulmo – besteht meist aus Schotterpiste🕳️. Zum Glück waren wir mit einem Mietwagen unterwegs und nicht mit unserem eigenen Fahrzeug.
    Den letzten Stopp in Baja California, bevor es zurück nach La Paz ging, legten wir in Todos Santos ein. Am Nachmittag, als es nicht mehr ganz so heiß war, machten wir uns auf zu einer kleinen Wanderung. Vom Strand aus ging es etwa eine Stunde lang moderat den Berg hinauf. Oben angekommen hatten wir eine tolle Aussicht auf das Meer und die Bucht. Bevor es dunkel wurde, traten wir den Rückweg an. Unterwegs machte uns ein Jogger auf eine Schlange aufmerksam – es war eine Klapperschlange🐍. Anna hielt lieber etwas mehr Abstand, während Michael gar nicht nah genug herankommen konnte, um ein Foto zu machen.
    Am nächsten Morgen fuhren wir zurück nach La Paz. Auch dort unternahmen wir eine Boots- und Schnorcheltour nach Espíritu Santo. An einem wunderschönen Strand legten wir einen Stopp zum Mittagessen und Schnorcheln ein. Zum Abschluss besuchten wir eine Seelöwenkolonie und durften erneut ins Wasser, um die Tiere aus nächster Nähe zu beobachten🦭.

    #We were invited by an acquaintance from a previous liveaboard to stay at his Airbnb in El Sargento. Of course, we didn’t want to miss the opportunity and spent a few days enjoying Ned’s beautiful homes.
    The area around La Ventana is a paradise for water and wind sports enthusiasts. We arrived just in time for the mobula ray migration. There were also plenty of kitesurfers around. We went on a sea safari and were lucky enough to see humpback🐋 whales and even a sperm whale. Dolphins🐬 were there as well, along with many mobula rays. As a special highlight, we even got to swim with sea lions.
    We also took a trip to the small town of El Triunfo, an old mining town with a small museum. It used to be part of an important trade route.
    Our next stop in Baja California was Cabo Pulmo. There, we did several dives and saw a huge number of porcupinefish (pufferfish) 🐡as well as large schools of jacks. The roads, however, were more of an adventure than a smooth ride🕳️. The main roads between towns are often in good condition, but the “last stretch” – like the final 10 km to Cabo Pulmo – is usually a gravel road. Luckily, we were driving a rental car and not our own.
    Our last stop in Baja California before heading back to La Paz was Todos Santos. In the afternoon, when it wasn’t quite as hot anymore, we set off on a short hike. Starting from the beach, we walked uphill for about an hour at a moderate pace. At the top, we had a great view of the ocean and the bay. Before it got dark, we headed back. Along the way, a jogger pointed out a snake to us—it was a rattlesnake🐍. Anna preferred to keep her distance, while Michael couldn’t get close enough to take a photo.
    The next morning, we drove back to La Paz. There, we joined a boat and snorkeling tour to Espíritu Santo. We stopped at a beautiful beach for lunch and some snorkeling. To finish, we visited a sea lion colony and once again got into the water to observe them up close🦭.
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  • Mexico City 🌆

    22.–31. mai, Mexico ⋅ ⛅ 19 °C

    #english below 👇

    Mal wieder eine Großstadt, wie sie im Buche steht – inklusive Demonstrationen und WM-Vorbereitungen. Diesmal dachten wir: Komm, wir buchen etwas im Zentrum, dann sind wir näher am Geschehen und an den Sehenswürdigkeiten. War aber auch nichts 🫪.
    Zwar hatten wir zwei süße kleine Cafés in der Nähe und auch zur Kathedrale waren es nur wenige Minuten zu Fuß, aber alles andere lag nicht in Laufdistanz. Der Verkehr ließ ebenfalls zu wünschen übrig – für eine Strecke, die normalerweise vielleicht 20 Minuten dauert, brauchten wir gut eine Stunde.
    Das Anthropologische Museum hat uns sehr beeindruckt. Die Einführung ist wie ein Theaterstück aufgebaut, mit vielen Modellen und Animationen. Wir hätten locker noch mehr Zeit dort verbringen können, doch leider schließt es schon um 17 Uhr. Natürlich durfte auch ein Besuch beim Lucha Libre nicht fehlen: viel Show und sehr amüsant anzusehen 🤼‍♀️.
    Anna liebt Churros – und wo, wenn nicht in Mexiko, sollte man diese essen? Wir haben uns kleine Churros-Eis-Sandwiches geteilt, und keine Sorge: Den riesigen Berg an Churros haben wir nicht auch noch angerührt.
    Ein Ausflug nach Teotihuacán durfte natürlich ebenfalls nicht fehlen. Es war heiß, und es gab viel zu viele Treppen. Trotzdem ist es wieder beeindruckend zu sehen, was über die Jahre hinweg erhalten geblieben ist.
    Über die Tage hinweg gab es im Zentrum immer mehr Polizeipräsenz, und einige Straßen waren bereits gesperrt. Wir dachten zunächst, es läge an den WM-Vorbereitungen am Zócalo. Doch am letzten Tag sahen wir, wie die Polizei ganze Straßen mit Stahlbarrieren abriegelte. Nach etwas Recherche fanden wir heraus, dass es sich um einen landesweiten Streik des Lehrerverbandes handelt.
    Im Internet hieß es, der Streik sei bis zum Nachmittag oder Abend vorbei, also dachten wir, wir könnten problemlos vor unserem Flug zurück zum Airbnb fahren, um unser Gepäck zu holen. Ganz so einfach war es dann doch nicht: Nach über 40 Minuten Fußweg kamen wir endlich an der Unterkunft an, während die Straßen weiterhin gesperrt blieben.
    In einem Gespräch mit einem Mexikaner erfuhren wir zudem, dass niemand genau weiß, wie lange so ein Streik dauert – ein Tag, acht Tage oder vielleicht sogar fünfzehn. Währenddessen errichten die Streikenden ganze Zeltstädte auf den Straßen und campieren dort ⛺.
    Zum Glück mussten wir mit unserem Gepäck nur eine Straße weiterlaufen, um dort ein Taxi zu bekommen.
    Bevor wir jedoch in dieses Verkehrschaos gerieten, haben wir unseren Aufenthalt in Mexiko-Stadt stilvoll mit einem Besuch im Restaurant Pujol abgeschlossen. Es gab unglaublich leckeres Essen mit Schwerpunkt auf der Küche aus Oaxaca: Mole, lokalen Fisch und Mais mit Insekten – unser heimlicher Favorit.

    #Once again, a big city straight out of a book – complete with demonstrations and World Cup preparations. This time we thought: let’s book something in the center so we’re closer to the action and the sights. That didn’t quite work out either 🫪.
    We did have two cute little cafés nearby, and the cathedral was only a few minutes’ walk away, but everything else was not within walking distance. Traffic was also far from ideal – a journey that would normally take about 20 minutes ended up taking us a good hour.
    The Anthropological Museum impressed us greatly. The introduction is designed like a theatrical performance, with many models and animations. We could easily have spent more time there, but unfortunately it closes at 5 p.m. A visit to Lucha Libre was, of course, a must as well: lots of show and very entertaining to watch 🤼‍♀️.
    Anna loves churros – and where better to eat them than in Mexico? We shared small churro ice cream sandwiches, and don’t worry: we didn’t touch the huge pile of churros on top of that.
    A trip to Teotihuacán was, of course, also a must. It was hot, and there were far too many stairs. Still, it’s always impressive to see what has been preserved over the years.
    Over the days, there was an increasing police presence in the city center, and some streets were already blocked off. At first, we thought it was due to the World Cup preparations at the Zócalo. But on the last day, we saw the police sealing off entire streets with steel barriers. After doing some research, we found out it was a nationwide teachers’ union strike.
    Online, it said the strike would be over by the afternoon or evening, so we thought we could easily head back to our Airbnb before our flight to pick up our luggage. It wasn’t that simple: after more than 40 minutes of walking, we finally reached our accommodation while the streets remained blocked.
    In a conversation with a local, we also learned that no one really knows how long such a strike lasts – one day, eight days, or maybe even fifteen. In the meantime, the protesters set up entire tent cities on the streets and camp there ⛺.
    Luckily, we only had to walk one street further with our luggage to find a taxi.
    Before getting caught up in this traffic chaos, we ended our stay in Mexico City in style with a visit to the restaurant Pujol. The food was incredibly delicious, with a focus on cuisine from Oaxaca: mole, local fish, and corn with insects – our secret favorite.
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  • Curaçao 🇨🇼

    2.–10. jun., Curacao ⋅ 🌬 30 °C

    #english below 👇

    In Curaçao angekommen hieß es erst einmal: warten … und zwar auf den Abholservice der Mietwagenfirma. Haben sie uns vergessen? Gut möglich. Haben sie es am Ende auf uns geschoben? Natürlich. Aber egal – irgendwann wurden wir doch eingesammelt und hatten endlich unser Auto 🚗.
    An der Unterkunft angekommen, wurden wir von unseren Vermietern, einem super netten niederländischen Paar, herzlich begrüßt. Nach der Anreise zog es uns direkt ans Meer: Zum Abendessen ging es in ein kleines, gemütliches Lokal mit Blick aufs Wasser – genau der richtige Start 🌊.
    Die Innenstadt von Curaçao ist zwar überschaubar, hat aber alles, was man braucht – inklusive zwei Kinos, von denen eines sogar ein IMAX ist. Die niederländische Vergangenheit der Insel ist überall sichtbar: bunte Häuser im gleichen, charmanten Baustil prägen das Stadtbild. Einmal pro Woche verwandelt sich die Stadt in eine Art Sommerfest – alle Geschäfte bleiben geöffnet, es ist richtig was los, und am Abend gibt es sogar ein Feuerwerk.
    Ein Highlight, das wir uns natürlich nicht entgehen lassen wollten, war Klein Curaçao. Die Tour haben wir ganz unkompliziert über unsere Vermieter gebucht. Die Überfahrt dauerte etwa 1,5 Stunden – und hatte es in sich. Anna versuchte noch, ein bisschen zu schlafen, um der Übelkeit zu entkommen, aber der Wellengang war nicht ohne. Auch einige andere Passagiere wurden ordentlich durchgeschüttelt und kämpften mit der Seekrankheit.
    Auf der Insel angekommen, wurden wir mit kleinen Booten an Land gebracht. Dort erwarteten uns Sonnenliegen, Schattenplätze und sogar ein kleines Strandhaus – unser Anbieter ist übrigens der einzige, der dort eine feste Unterkunft hat, alle anderen arbeiten nur mit Booten.
    Am Strand wimmelte es nur so von Einsiedlerkrebsen sowie Eidechsen und 🦎 Leguanen. Kaum fiel ein Krümel zu Boden, waren sie sofort zur Stelle. Den Rest der Zeit haben wir einfach nur das glasklare Wasser, den weißen Sand und die entspannte Atmosphäre genossen – genau so stellt man sich einen perfekten Tag in der Karibik vor.

    #In Curaçao, the first thing we did was… wait. And wait some more—for the rental car shuttle. Did they forget about us? Probably. Did they somehow claim it was our fault? Of course. But in the end, we did get picked up and finally had our car 🚗.
    Once we arrived at our accommodation, we were warmly welcomed by our hosts, a lovely Dutch couple. After the journey, we headed straight to the sea: dinner was at a small, cozy restaurant right by the water—the perfect start 🌊.
    The city center of Curaçao is quite small, but it has everything you need—including two cinemas, one of them even an IMAX. The island’s Dutch heritage is visible everywhere: colorful buildings in a similar, charming architectural style shape the whole city. Once a week, the town turns into a lively summer evening scene—shops stay open, there’s plenty going on, and the night even ends with fireworks.
    Of course, we didn’t want to miss Klein Curaçao. We booked the tour through our hosts. The crossing took about 1.5 hours—and it was pretty rough. Anna tried to get some sleep to avoid feeling sick, but the waves had other plans. Several other passengers also felt the swell and ended up seasick.
    Once we arrived, we were transferred to the island by small boats. There, we found sunbeds, shaded spots, and even a beach house. Our provider is actually the only one with a permanent house on the island—everyone else operates entirely from their boats.
    The beach was full of hermit crabs, as well as lizards and iguanas 🦎. The moment a crumb hit the ground, they were all over it. For the rest of the day, we simply enjoyed the beach, the sea, and the relaxed atmosphere—exactly what you imagine a perfect Caribbean day to be like.
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  • Bonaire 🦩🤿

    9. juni, Bonaire ⋅ 🌬 30 °C

    #english below 👇

    Bonaire – das Taucherparadies schlechthin. Es gibt über 60 Tauchplätze, von denen die meisten direkt vom Ufer aus erreichbar sind. Auf Klein Bonaire kommen noch einmal rund 26 weitere Spots dazu.
    Nachdem wir unseren Mietwagen abgeholt und das Gepäck in der Unterkunft abgeladen hatten, machten wir uns direkt auf den Weg zu einer Tauchbasis. Wir buchten einige Bootstauchgänge und entschieden uns zusätzlich für eine Luft-Flatrate – damit waren wir maximal flexibel. Mit fünf Standorten auf der Insel konnten wir unsere Flaschen jederzeit abholen und selbst entscheiden, wann und wo wir tauchen gehen wollten. Da Nebensaison war, waren die Spots angenehm leer – unter Wasser haben wir nur selten andere Taucher getroffen.
    Unsere Tage bestanden daher im Grunde nur aus: essen, schlafen und tauchen. 🤿👌
    Michael machte zusätzlich noch einen Feuerfisch-Jagdkurs. Feuerfische stellen dort eine ernsthafte Bedrohung für die Riffe dar, da sie den Fischbestand stark dezimieren. Gemeinsam absolvierten wir außerdem den Deep-Dive-Kurs.
    Zum Abschluss besuchten wir noch das Donkey Sanctuary. Dort leben über 800 Esel. Wir kauften einen Ballen Heu und durften die Tiere an ausgewiesenen Stellen füttern – gar nicht so einfach. Jedes Mal, wenn wir anhielten, bildete sich sofort eine ganze Eselherde um unser Auto. Am liebsten wären sie direkt auf die Ladefläche gesprungen. 🫏
    Von Bonaire aus ging es für uns mit einem eher holprigen Flug nach Amsterdam. Dort trafen wir einen Freund und gewöhnten uns langsam wieder an den europäischen Rhythmus.
    Vorerst endet damit diese Art des Reisens für uns. Die nächsten Wochen verbringen wir in der Heimat bei Freunden und Familie. Und dann beginnt ein neues Kapitel: die Suche nach einem Zuhause.🏡

    #Bonaire – the diver’s paradise par excellence. There are over 60 dive sites, most of which are accessible directly from the shore. On Klein Bonaire, there are around 26 additional spots.
    After picking up our rental car and dropping off our luggage at the accommodation, we headed straight to a dive center. We booked a few boat dives and also opted for an unlimited air package, which gave us maximum flexibility. With five locations across the island, we could pick up tanks whenever we wanted and decide for ourselves when and where to dive. Since it was low season, the dive sites were pleasantly uncrowded—we rarely encountered other divers underwater.
    So our days basically consisted of: eat, sleep, dive.👌🤿
    Michael also took a lionfish hunting course. Lionfish are a serious threat to the reefs here, as they significantly reduce fish populations. Together, we also completed a deep dive course.
    To wrap things up, we visited the Donkey Sanctuary. More than 800 donkeys live there. We bought a bale of hay and were allowed to feed them at designated spots—not as easy as it sounds. Every time we stopped, a whole herd of donkeys would gather around our car. They looked more than ready to jump straight onto the back of the pickup.🫏
    From Bonaire, we took a rather bumpy flight to Amsterdam. There, we met up with a friend and slowly readjusted to the European rhythm.
    For now, this chapter of traveling comes to an end. We’ll spend the next few weeks back home with friends and family. And then, a new chapter begins: the search for a place to call home.🏡
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