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Next stop : Unknown!

No Plan, No Problem Read more
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    🇧🇷 São Paulo, Brasilien

    Red Sea ⛵🤿

    Dec 22–29, 2025 in Egypt ⋅ 🌙 23 °C

    #english below 👇

    Weihnachten auf dem Meer

    Dieses Jahr verbrachten wir Weihnachten mit Michaels Papa auf einem Liveaboard im Roten Meer. Wir wurden direkt am Flughafen abgeholt, und am Abend ging es aufs Boot. Dort trafen wir auch Richy. Erstmal richteten wir unser Tauchequipment und bekamen dann das erste Briefing – Sicherheit und Abläufe wurden besprochen.

    Wir hatten eine Außenkabine, und es gab mehr als genügend Handtücher für alle, sogar Ponchos. Alles, was wir auch außerhalb der Kabine nutzten, war nummeriert, sodass jeder wusste, was ihm gehörte. Warum wir das erwähnen? Weil es einfach so angenehm war – es machte alles für alle viel einfacher! Jeden Tag wurde das Bett gemacht, und es gab Schokolade 🍫.

    Diese Schokolade führte am Ende der Tour zu einer lustigen Geschichte: Ein Mitreisender war auf seiner Schokolade eingeschlafen und fragte sich am nächsten Morgen, woher die Flecken kamen – ob er etwa ins Bett gemacht hatte 🤷. Das sorgte in der Gruppe natürlich für einige Lacher!

    Die Gruppe war bunt gemischt, und wir haben viel zusammen gelacht. Wir erlebten wunderbare Tauchgänge, darunter auch ziemlich nahe Hai-Begegnungen 🦈 – die waren ganz schön neugierig 🧐. Passiert ist natürlich nichts!

    Das Boot war groß, mit fünf Decks, einem Pool und einem Whirlpool, und die Crew sorgte stets bestens für unser Wohlbefinden 🍽️. Es gab – wie immer – reichlich Essen, Snacks und Getränke.

    Eine Mitreisende hatte am 24.12. Geburtstag, und die Crew zauberte für Chiara sogar eine wunderschöne Torte 🎂.

    Unsere Tour startete und endete in Hurghada. Der Weg führte uns bis zum Daedalus Reef im Süden und über Elphinstone wieder zurück. Je weiter wir nach Süden kamen, desto wärmer wurde das Wasser – und auch die Lufttemperatur stieg. Wenn uns nach den Tauchgängen doch mal kalt war, warteten stets wunderbar warme Handtücher und eine heiße Dusche auf uns 🧖.

    #Christmas at Sea

    This year we spent Christmas with Michael’s dad on a liveaboard in the Red Sea. We were picked up directly at the airport, and in the evening we boarded the boat. That’s also where we met Richy. First, we set up all our diving gear and then had our first briefing – safety and procedures were explained.

    We had an outside cabin, and there were more than enough towels for everyone, even ponchos. Everything we could use outside the cabin was labeled with numbers, so everyone knew what belonged to them. Why mention that? Because it was simply great – it made everything so much easier for everyone! Every day the beds were made, and there was chocolate waiting for us 🍫.

    That chocolate led to a funny story at the end of the trip: one of our fellow travelers fell asleep on his chocolate and woke up wondering where the stains came from – he even asked if he had wet the bed 🤷. It gave the whole group a good laugh!

    The group was wonderfully mixed, and we laughed a lot together. We enjoyed amazing dives, including some very close shark encounters 🦈 – they were quite curious 🧐. Of course, nothing happened!

    The boat was large, with five decks, a pool, and a jacuzzi, and the crew always took excellent care of us 🍽️. As always, there was plenty of food, snacks, and drinks.

    One fellow traveler celebrated her birthday on December 24th, and the crew even surprised Chiara with a beautiful cake 🎂.

    Our trip started and ended in Hurghada. The route took us down to Daedalus Reef in the south and back through Elphinstone. The farther south we went, the warmer the water – and the air temperature, too. Whenever we felt cold after a dive, there were wonderfully warm towels and a hot shower waiting for us 🧖.
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  • Weltwunder & schlechte Luft 😷

    December 20, 2025 in Egypt ⋅ ☀️ 19 °C

    #english below 👇

    Nach Jordanien ging es für uns weiter nach Ägypten, genauer gesagt nach Kairo. Was soll man zu dieser Stadt nur sagen … „Chaos“ trifft es wohl ganz gut. Der Verkehr ist unübersichtlich, die Malls sind überfüllt und ständig wird man angehupt – ob man nun ein Taxi braucht oder nicht 🚕.Wir wollten auf jeden Fall das Grand Egyptian Museum besuchen, das erst vor wenigen Jahren fertiggestellt wurde. Es lohnt sich wirklich! Zwar ist noch nicht alles komplett fertig, und einige Ausstellungsräume werden noch nicht genutzt, aber die Hauptausstellungen sind beeindruckend riesig. Wir haben den ganzen Tag gebraucht, um uns alles anzusehen 🫠.Von dort ist es nicht mehr weit zu den Pyramiden von Gizeh, doch an diesem Tag hatten wir keine Zeit mehr. Also machten wir uns am nächsten Morgen wieder auf den Weg und besuchten die Pyramiden – solange es das einzig erhaltene alte Weltwunder noch gibt.Unser Uber brachte uns zum neuen Eingang, und von dort bahnten wir uns den Weg nach unten. Wir können gar nicht mehr zählen, wie oft wir gefragt wurden, ob wir eine Kameltour oder einen Ausritt auf Pferden machen möchten. Es war wirklich beeindruckend, diese riesigen Pyramiden mit eigenen Augen zu sehen.Danach fuhren wir noch einmal in eine Mall. Hier sind die Preise wenigstens normal und nicht auf Touristen ausgelegt – und außerdem entkommt man dort der mehr als schlechten Luft draußen.Der Verkehr und die Sicherheit in Kairo stehen definitiv auf einem ganz anderen Blatt. Fahrspuren? Fehlanzeige. Sicherheitsgurte? Meist unbrauchbar. Hupen, um abzubiegen? Ganz normal. Und dass sich drei Jugendliche auf die Ladefläche eines Kleintransporters stellen, stört hier offenbar niemand 🤷.

    #After Jordan, our journey took us to Egypt — more precisely, to Cairo. What can you even say about this city? “Chaos” probably describes it best. The traffic is wild, the malls are packed, and everyone honks at you asking if you need a taxi 🚕.We definitely wanted to visit the Grand Egyptian Museum, which was completed only a few years ago. It’s absolutely worth it! Although it’s not entirely finished yet and several exhibition halls are still closed, the main galleries are massive. It took us an entire day to see everything 🫠.From there, it’s not far to the Pyramids of Giza, but we didn’t have enough time that day. So, the next morning, we set off again to visit the pyramids — while the only surviving ancient wonder of the world is still standing.Our Uber dropped us off at the new entrance, and from there we made our way down. We lost count of how many times we were asked if we wanted a camel ride or a horseback tour. It was truly impressive to stand before those enormous pyramids.Afterward, we headed to another mall — at least there, the prices are normal and not inflated for tourists. Plus, it’s the perfect escape from the heavily polluted air outside.Traffic and safety in Cairo are really a story of their own. Lanes? What lanes? Seatbelts? Often not functional. Honking to turn? Totally normal. And the fact that three teenagers stand on the back of a small truck? Nobody seems to mind 🤷.
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  • Bisschen Entspannung am Toten Meer 🔆

    Dec 17–19, 2025 in Jordan ⋅ ☀️ 16 °C

    #english below 👇

    Am Toten Meer gab es etwas Entspannung für uns. Wer schon mal dort war, weiß es: Im Toten Meer kann man nur „schweben", nicht wirklich schwimmen. Also badeten wir, und danach gab es eine Schlammmaske. Danach hieß es wieder abwaschen im Meer, anschließend Salzpeeling und duschen. Das Hotelpersonal war super zuvorkommend und hat den Besuch perfekt abgerundet. Außerdem gab es eine Weihnachtseisenbahn und Außendeko ganz im Weihnachtsstil 🎄.Am Abreisetag besuchten wir noch „Bethany Beyond the Jordan" und Jerash. Ersteres ist die Taufstätte Jesu. Es war unglaublich spannend, alles über dieses Gebiet zu erfahren, und der Guide hat sich große Mühe gegeben und alles sehr sachlich erklärt. Da direkt im Jordan die Grenze verläuft, war auf beiden Seiten Militärpräsenz geboten. Man durfte sich nicht alleine bewegen und auf keinen Fall den Fluss auf die andere Seite passieren.Jerash ist eine mehr oder weniger gut erhaltene römische Stadt. Ausgrabungen sind derzeit noch im Gange. Trotzdem gab es auch hier schon viel zu sehen, wobei uns das Thema bereits bekannter war. Anschließend ging es nur noch ins Hotel in der Nähe des Flughafens 😴.

    #At the Dead Sea, we enjoyed some relaxation. Anyone who's been there knows: in the Dead Sea, you can only "float," not really swim. So we bathed, and afterwards there was a mud mask. Then it was time to wash off again in the sea, followed by a salt scrub and shower. The hotel staff was super accommodating and made the visit perfect. There was also a Christmas train and outdoor decorations in full Christmas style 🎄.

    On our departure day, we visited "Bethany Beyond the Jordan" and Jerash. The former is the baptism site of Jesus. It was incredibly fascinating to learn everything about this area, and the guide made a great effort and explained everything very objectively. Since the border runs directly through the Jordan River, military presence was required on both sides. You weren't allowed to move around alone and absolutely could not cross the river to the other side.

    Jerash is a more or less well-preserved Roman city. Excavations are still ongoing. Nevertheless, there was already plenty to see here, although we were already more familiar with the topic. Afterwards, we just headed to the hotel near the airport 😴.
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  • Wie im Film 🎬

    Dec 13–15, 2025 in Jordan ⋅ ☁️ 10 °C

    #english below 👇

    Nach dem Besuch in Petra stand als Nächstes Wadi Rum auf unserer Liste. Eine Wüste! Unser Fahrer brachte uns zum Treffpunkt, und jemand aus dem Camp holte uns ab. Ganz so ursprünglich wie früher war es dann aber nicht mehr: Unser Bubble-Zelt verfügte über eine Klimaanlage und ein eigenes Bad. Warmes Wasser gab es ebenfalls, und zumindest abends funktionierte die Klimaanlage sogar als Heizung 🙏.Uns erwarteten zwei Tage voller Action und Tradition. Hier nannten sie es „Jeep Tour“ – tatsächlich waren es Pick-ups mit Sitzen auf der Ladefläche, ganz wie man es aus Afrika kennt. Wir besuchten viele bekannte Filmkulissen: Hier wurden unter anderem Dune, Star Wars, Aladdin, Der Marsianer, Indiana Jones und viele weitere gedreht. Wirklich beeindruckend, das alles mit eigenen Augen zu sehen!Auf einige Felsen konnten wir hinaufklettern – manche einfacher als andere 😅. Vor und nach dem Abendessen gab es Tee, und man saß gemeinsam am Feuer 🔥. Später gingen wir los, um Sterne zu schauen 🌌 – atemberaubend! Unser Guide, ein Beduine, bereitete köstlichen Tee zu, und wir saßen mitten in der Wüste gemeinsam am Feuer.Noch vor dem Frühstück starteten wir zur 🐫-Tour. Zum Sonnenaufgang durften wir ein Stück auf diesen großen, sanftmütigen Tieren reiten. Anna war zunächst etwas skeptischer als Michael, aber beide kamen heil wieder im Camp an. Zum zweiten Sonnenuntergang saßen wir erneut gemeinsam im Sand, mit Tee und Schawarma, und genossen die Zeit. Unser Guide war so herzlich – und machte den besten Tee 💕.Das Abendessen wurde teilweise traditionell unter der Erde zubereitet. Fleisch, Reis und Gemüse garten dort etwa zwei Stunden lang. Zusätzlich gab es unzählige Salate, Gemüse, Hummus und warme Lammgerichte. Es war einfach köstlich 🤤. Wadi Rum verabschiedete sich mit Regen, und unser Weg führte weiter Richtung Totes Meer.

    #After visiting Petra, Wadi Rum was next on our list. A desert! Our driver took us to the meeting point, where someone from the camp picked us up. It wasn’t quite as rustic as it used to be—our bubble tent had air conditioning and a private bathroom. There was even hot water, and in the evenings, the AC worked perfectly well as a heater 🙏.Two days of adventure and tradition awaited us. They called it a “jeep tour” here, but in reality, they were pickup trucks with seats in the back—just like the ones you’d see in Africa. We visited many famous movie locations: Dune, Star Wars, Aladdin, The Martian, Indiana Jones, and more. It was truly impressive to see it all in person!We climbed up several rock formations—some easier than others 😅. Before and after dinner, everyone gathered around the fire for tea 🔥. Later in the evening, we went stargazing 🌌—absolutely breathtaking! Our guide, a Bedouin, made delicious tea, and we sat together around the fire in the middle of the desert.Before breakfast, we set off on our 🐫 camel tour. At sunrise, we got to ride these large, gentle animals for a while. Anna was a bit more hesitant than Michael, but both made it safely back to camp. For the second sunset, we sat once again in the sand with tea and shawarma, enjoying the peaceful time together. Our guide was incredibly warm-hearted—and made the best tea 💕.Dinner was partly cooked in the traditional way, underground. Meat, rice, and vegetables were left to cook for about two hours. In addition, there were countless salads, vegetables, hummus, and warm lamb dishes. It was absolutely delicious 🤤. Wadi Rum said goodbye with rain, and our journey continued toward the Dead Sea.
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  • Petra - die Felsenstadt

    Dec 11–14, 2025 in Jordan ⋅ ☁️ 9 °C

    #english below 👇

    In Jordanien, Amman, angekommen, haben wir noch unser Visum abgeholt und sofort unseren Fahrer gefunden ☺️. Nach ein wenig Smalltalk und etwa zwei Stunden Fahrt machten wir eine Pause und probierten unser erstes Mansaf – Lamm (gekocht) mit Reis und einer Joghurtsoße 🤤. Nach weiteren 1,5 Stunden erreichten wir Wadi Musa.Nach dem Essen sind wir total müde ins Bett gefallen 💤. Alle sagten, wir sollten früh in Petra sein, also klingelte der Wecker bereits um 6:30 Uhr ⏰. Nach dem Frühstück ging es los: Tickets gekauft, einen Guide engagiert und losmarschiert.Unzählige Male wurden uns Pferde, Maultiere oder Esel für die verschiedensten Wege angeboten – egal ob über Felsen, zum Kloster, Treppen oder durch den Wüstensand. Noch häufiger wurden wir gefragt, ob wir etwas kaufen möchten: „Nur 1 JD“ 😂 Wenn das nur wahr gewesen wäre.Petra ist wunderschön – kaum zu glauben, was hier vor so vielen Jahren erbaut wurde und wie gut die Stadt mit Wasser versorgt und gleichzeitig geschützt war. Innen und außen gab es Wasserkanäle, Zisternen und große Dämme, die die Menschen vor Überschwemmungen schützten. Der Sandstein zeigt alle möglichen Farben: Rot, Rosa, Blau, Gelb und alle Schattierungen dazwischen 🌈.Am zweiten Tag machten wir uns ohne Guide auf den Weg und konnten erneut viele neue Dinge entdecken. Insgesamt sind wir unzählige Felsstufen hinauf- und hinabgestiegen, etliche Felsen erklommen und haben gefühlt zwei Sandkästen voll Sand in unseren Schuhen gehabt.Ein wunderschönes Tal mit hohen Felsen und Bergen, außerdem viele Huftiere sowie Hunde und Katzen – alle total lieb. Unsere Apfelreste und sogar eine Bananenschale durften wir einem Esel füttern.Jeder, der noch die Möglichkeit hat, dieses Wunder zu erleben, sollte es unbedingt tun. Die meisten Sehenswürdigkeiten sind gut zugänglich, und zu dieser Jahreszeit war es auch nicht überlaufen 👍.

    #Arriving in Amman, Jordan, we first collected our visa and immediately found our driver ☺️. After a bit of small talk and about a two-hour drive, we took a break and tried our first Mansaf – cooked lamb with rice and a yogurt sauce 🤤. After another 1.5 hours, we arrived in Wadi Musa.After dinner, we were completely exhausted and fell straight into bed 💤. Everyone said we should be in Petra early, so the alarm rang at 6:30 a.m. ⏰. After breakfast, we set off: bought tickets, hired a guide, and started walking.Countless times we were offered horses, mules, or donkeys for various paths – whether over rocks, to the monastery, stairs, or through the desert sand. Even more often, we were asked if we wanted to buy something: "Just 1 JD" 😂 If only that had been true.Petra is breathtaking – it’s hard to believe what was built here so many years ago and how well the city was supplied with water and simultaneously protected. There were water channels, cisterns, and large dams inside and outside to protect the people from floods. The sandstone displays every color imaginable: red, pink, blue, yellow, and all shades in between 🌈.On the second day, we set out without a guide and were able to discover many new things again. Altogether, we climbed countless rock steps up and down, scrambled over many rocks, and felt like we had two sandboxes full of sand in our shoes.A beautiful valley with towering rocks and mountains, plus many hoofed animals as well as dogs and cats – all very friendly. We even fed a donkey our apple cores and a banana peel.Anyone who still has the chance to experience this wonder should definitely do it. Most of the sights are easily accessible, and at this time of year, it wasn’t crowded either 👍.
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  • Flucht durch Barcelona 😲

    Nov 27–Dec 3, 2025 in Spain ⋅ ☀️ 14 °C

    #english below 👇

    Barcelona stand ganz im Zeichen von Gaudí, Escape Rooms und Weihnachten 🎄.Da Spanien und vor allem Barcelona besonders viele und gut bewertete Escape Rooms bietet, haben wir uns die Gelegenheit nicht entgehen lassen und einige davon gespielt. Die Themen waren unter anderem Jurassic Park – und ja, es gab riesige Dinos und jede Menge Action 🦖. Dann waren wir in einer Taverne und auf einem Piratenschiff 🏴‍☠️, haben eine Brauerei wieder zum Laufen gebracht und es auch aus einem Bunker hinaus geschafft 🎇. Da Anna seit Griechenland keine Horror-Räume mehr spielt, haben wir diese ausgelassen, aber die sollen ebenfalls sehr gut sein.Wenn wir nicht gerade Rätsel gelöst haben, haben wir uns die Stadt angeschaut und dabei einige Meisterwerke von Antoni Gaudí bewundert – vor allem die Sagrada Família. Am Nachmittag schien das Sonnenlicht durch die Buntglasfenster, und man konnte die ganze Pracht der Basilika bestaunen. Auch der Park Güell und die weiteren Gebäude sind einfach einzigartig. Im Casa Milà nahmen wir an einer Tour teil und konnten ein Wohnhaus im Gaudí-Stil besichtigen. Auf dem Dach gab es noch eine Lichtshow, und wir haben die beleuchtete Stadt in Weihnachtsstimmung genossen 🎄.

    #Barcelona was all about Gaudí, escape rooms, and Christmas 🎄.

    Since Spain and especially Barcelona offers many highly-rated escape rooms, we couldn't pass up the opportunity and played several of them. The themes included Jurassic Park – and yes, there were huge dinosaurs and plenty of action 🦖. Then we were in a tavern and on a pirate ship 🏴‍☠️, got a brewery running again, and even managed to escape from a bunker 🎇. Since Anna hasn't played horror rooms since Greece, we skipped those, but they're supposed to be very good too.

    When we weren't solving puzzles, we explored the city and admired some of Antoni Gaudí's masterpieces – especially the Sagrada Família. In the afternoon, sunlight shone through the stained glass windows, and you could marvel at the full splendor of the basilica. Park Güell and the other buildings are also simply unique. At Casa Milà, we took a tour and were able to visit a residential building in Gaudí's style. On the roof, there was also a light show, and we enjoyed the illuminated city in Christmas spirit 🎄.
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  • Roadtrip durch Spanien 🚌

    Nov 18–Dec 1, 2025 in Spain ⋅ ☀️ 19 °C

    #english below 👇

    Sevilla -> Ronda -> Granada -> Cabo de Gata -> Albacete -> Requena -> Valencia -> Barcelona

    In Sevilla haben wir unseren Mietwagen abgeholt und machten uns auf, Spanien zu erkunden.
    Schon in Sevilla selbst gab es einiges zu entdecken.Zuerst haben wir die Stierkampfarena erkundet. Dort erfuhren wir viel über die Geschichte des Stierkampfs. Außerdem haben wir uns beide ehemaligen Expo-Gelände angeschaut. Sie sind noch mehr oder weniger gut erhalten und stammen aus den Jahren 1992 und 1929.Das Areal der Expo 1992 bietet unter anderem eine Rakete und ein Kloster zu sehen. Bei der Rakete waren wohl die Originalteile nicht lieferbar, sodass als Ersatz einfach Lampenschirme verwendet wurden 😂.In Ronda durfte natürlich die bekannte Brücke nicht fehlen. Mit einem leckeren Eis machten wir uns auf den Weg, die Brücke und den Sonnenuntergang zu genießen 🌄.Auf unserem Weg gab es einige Dörfer, die in die Felsen gebaut wurden. Überall stehen weiße Häuser, von denen man nur die Frontfassaden sieht – der Rest verschwindet im Fels.Natürlich besuchten wir auch die Alhambra. Zuerst verliefen wir uns in den dazugehörigen Gärten. Nach gefühlt 5 weiteren Kilometern kamen wir schließlich am Eingang an und besichtigten das weitläufige Gelände. Dort gibt es wunderschöne Wandgestaltungen und Mosaike zu entdecken. Auch bei Nacht macht die Alhambra ordentlich etwas her, dann wird sie komplett beleuchtet 😍.In Valencia haben wir unseren Orangenbaum „Friedbert“ besucht und natürlich auch die dazugehörige Finca „Naranjas del Carmen“. Wir haben dort eine ausführliche Führung bekommen und durften sogar selbst Orangen pflücken. Am Ende gab es noch eine Verkostung aller Produkte, die dort hergestellt werden – gegangen sind wir mit einer Menge Orangen, Clementinen und leckerem Honig 🍯.

    #In Seville, we picked up our rental car and set off to explore Spain.
    Even in Seville itself, there was already a lot to discover.We first visited the bullring, where we learned a lot about the history of bullfighting. We also explored both former Expo sites, which are still more or less well preserved and date back to 1992 and 1929.The Expo 1992 area features, among other things, a rocket and a monastery. Apparently, the original parts for the rocket were not available, so they simply used lampshades as replacements 😂.In Ronda, the famous bridge was of course a must-see. With a delicious ice cream in hand, we set off to enjoy the bridge and the sunset 🌄.On our way, we passed several villages that were built into the cliffs. Everywhere you look, there are white houses where you only see the front façades – the rest disappears into the rock.Naturally, we also visited the Alhambra. At first, we got lost in the surrounding gardens. After what felt like an extra 5 kilometres, we finally reached the entrance and explored the extensive grounds. There you can discover beautiful wall decorations and mosaics. The Alhambra is also stunning at night, when it is completely illuminated 😍.In Valencia, we visited our orange tree “Friedbert” and, of course, the associated farm “Naranjas del Carmen”. We were given an extensive tour and even got to pick oranges ourselves. At the end, there was a tasting of all the other products they make there, and we left with plenty of oranges, clementines and delicious honey 🍯.
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  • Lissabon

    Nov 10–15, 2025 in Portugal ⋅ ⛅ 20 °C

    #english below 👇

    In Lissabon gab es die berühmten Pastéis de Belém, die den Pastéis de Nata ähneln.
    Leider hat es an einigen Tagen geregnet – auch an dem Tag, an dem wir einen Ausflug nach Sintra unternommen haben. Wir waren eine kleine Gruppe von vier Personen und machten uns gemeinsam auf den Weg ins magische Sintra.Zuerst besuchten wir die wunderschönen Gärten. Doch schon bald fing es an zu regnen, und bis wir am Schloss ankamen, waren wir alle völlig durchnässt 🌧️🌧️. Trotzdem war die Stimmung gut – und beim nächsten Stopp kauften wir uns „Not-Socken“ mit Hunden und Einhörnern 🦄.Auch das Kloster an der Meerpromenade ist beeindruckend groß und wunderschön. Dank der Lissabon Card mussten wir weder anstehen noch Tickets kaufen und konnten außerdem den öffentlichen Nahverkehr unbegrenzt nutzen 🙌. Am selben Tag besichtigten wir noch den Palast und die Schatzkammer 💎.In ganz Portugal begegnet man vielen Vögeln – nicht nur Tauben, sondern auch Hühnern, Gänsen, Pfauen und Enten. Selbst auf der Burg liefen etliche Pfaue umher. Dort hatten wir einen Audioguide, der wirklich großartig war 💥. Man sollte sich währenddessen vorstellen, zu den Angreifern zu gehören und versuchen, die Burg einzunehmen. Der Sprecher hatte sichtlich Spaß daran, zu erklären, warum das so gut wie unmöglich gewesen wäre 😅.

    #In Lisbon, there were the famous Pastéis de Belém, which are similar to Pastéis de Nata. Unfortunately, it rained on several days – including the day we took a trip to Sintra. We were a small group of four and set off together for the magical Sintra.First, we visited the beautiful gardens. But soon it started to rain, and by the time we arrived at the castle, we were all completely soaked 🌧️🌧️. Still, the mood was good – and at the next stop, we bought “emergency socks” with dogs and unicorns on them 🦄.The monastery along the seaside promenade is also impressively large and beautiful. Thanks to the Lisbon Card, we didn’t have to wait in line or buy tickets, and we could use public transportation without limits 🙌. On the same day, we also visited the palace and the treasure chamber 💎.All over Portugal, you encounter many birds – not just pigeons, but also chickens, geese, peacocks, and ducks. Even at the castle, several peacocks were wandering around. There, we had an audio guide that was truly fantastic 💥. While listening, you’re encouraged to imagine yourself as one of the attackers trying to capture the castle. The narrator clearly enjoyed explaining why this would have been virtually impossible 😅.
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  • Was Nun ? 🤷

    Nov 3–8, 2025 in Portugal ⋅ ☁️ 18 °C

    #english below 👇

    Den Jakobsweg haben wir erfolgreich beendet – und plötzlich stand die Frage im Raum: Was nun?
    Da Portugal ganz in der Nähe lag, fiel unsere Wahl schnell auf Porto 🇵🇹.Also machten wir uns auf den Weg dorthin. Das Busnetz in Portugal ist hervorragend ausgebaut, und auch Anbieter wie Flixbus sind hier erstaunlich günstig 👍.
    Beim Check-in begrüßte uns Jorge herzlich und versorgte uns gleich mit zahlreichen Tipps zu Restaurants und Sehenswürdigkeiten.Nun mussten wir uns erst einmal an einen ganz anderen Alltag gewöhnen: nicht mehr um sieben Uhr aufstehen und den ganzen Tag laufen, sondern einfach treiben lassen und das Stadtleben genießen.
    Vor allem aber hieß es: essen, genießen, probieren 🤤! Leckere Sandwiches, knusprige Pastéis de Nata und selbstverständlich durfte ein gutes Glas Portwein nicht fehlen 🍷.
    Nach Tagen voller Bewegung fühlte es sich wunderbar an, die Stadt in ruhigem Tempo zu entdecken – und sich mit jeder Leckerei ein Stück vom portugiesischen Lebensgefühl auf der Zunge zergehen zu lassen.

    #After completing the Camino de Santiago, one question quickly came to mind: what now?
    Since Portugal was just around the corner, we decided to head to Porto 🇵🇹.So off we went! The bus network in Portugal is excellent, and even long-distance options like Flixbus are surprisingly affordable 👍.
    At check-in, Jorge welcomed us warmly and shared plenty of great tips on where to eat and what to see.First, though, we had to get used to a completely different rhythm: no more waking up at seven and walking all day. Instead, it was time to slow down, wander, and simply enjoy city life.
    And of course—to eat, taste, and indulge 🤤! Delicious sandwiches, crispy pastéis de nata, and naturally, a good glass of port wine 🍷.After so many days of walking, it felt wonderful to explore the city at a relaxed pace and let every bite offer a taste of Portuguese life.
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  • Bis ans Ende der Welt 🥾

    Nov 3–4, 2025 in Spain ⋅ 🌬 16 °C

    #english below 👇

    Eigentlich war der Plan, von Santiago weiter bis nach Fisterra zu laufen. Doch da unsere Knie immer noch schmerzten und das Wetter zu 90 % aus Regen bestand, entschieden wir uns, den Bus zu nehmen. Der Check-in erwies sich diesmal als etwas schwieriger: Der Schlüssel war nicht wie geplant in der Schlüsselbox, sondern lag in dem Briefkasten 🤦. Nach ein paar Versuchen hatten wir auch dieses Problem gelöst und machten uns anschließend auf den Weg zum „Ende der Welt“.Zum Abschluss unseres Weges gönnten wir uns eine köstliche Meeresfrüchteplatte 🤤.So ging unser Weg schließlich zu Ende. Wir haben wunderbare Menschen getroffen, leckeres Essen genossen, viel Wein getrunken und unzählige Schnarchkonzerte in Schlafsälen gehört 😅.Zwei Koreanerinnen – Mutter und Tochter – sind uns immer wieder begegnet. Irgendwann sagten sie, es sei Schicksal. Wir teilten den Muskelkater, die Regentage und die schmerzenden Gliedmaßen.Es war eine herausfordernde und zugleich wunderbare Zeit.
    Würden wir es wieder machen? – Definitiv ja!
    Wären wir beim nächsten Mal besser vorbereitet? – Auch ja 😂.

    #Originally, our plan was to continue walking from Santiago to Fisterra. However, since our knees were still hurting and the weather consisted of rain about 90% of the time, we decided to take the bus instead. Checking in turned out to be a bit trickier this time: the key was not in the lockbox as expected, but lying in the mailbox 🤦. After a few attempts, we managed to solve this issue and then set out for the “end of the world.”To celebrate the end of our journey, we treated ourselves to a delicious seafood platter 🤤.And so our Camino came to an end. We met wonderful people, enjoyed great food, drank plenty of wine, and heard countless snoring concerts in the dormitories 😅.We repeatedly ran into two Korean women – mother and daughter. Eventually, they said it must be fate. We shared sore muscles, rainy days, and aching limbs.It was a challenging yet wonderful time.
    Would we do it again? – Definitely yes!
    Would we be better prepared next time? – Also yes 😂.
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  • 800 km später 🥾

    Nov 1–3, 2025 in Spain ⋅ ☁️ 15 °C

    #english below 👇

    Wir sind nach knapp 800 Kilometern in Santiago angekommen 😍.
    Auf dem Weg zur Kathedrale liefen wir durch die kleinen Gassen und Straßen. Unter einem Torbogen spielte jemand Dudelsack – schon dabei wurden wir etwas emotional. Als wir schließlich vor der Kathedrale standen, wurde uns bewusst, was wir in den letzten Wochen alles zurückgelegt hatten. Wir trafen Freunde und Wegbegleiter, umarmten uns und feierten gemeinsam unsere Ankunft 🎉.Wir erreichten Santiago pünktlich zum Gottesdienst am 1. November um 11:30 Uhr. Davor mussten wir allerdings etwa 45 bis 60 Minuten anstehen, um überhaupt in die Kathedrale zu gelangen. Bei diesem Gottesdienst wird unter anderem das 1,50 Meter große Weihrauchfass, der „Botafumeiro“, durch die Kathedrale geschwungen. Dafür braucht es sechs Männer, die das Fass in Bewegung versetzen 😲.
    Unsere Plätze lagen eher weiter hinten – im Nachhinein gar kein Nachteil, denn der Weihrauch lag dicht in der Luft 😅. Es war ein beeindruckender und sehr feierlicher Gottesdienst 🙏.Anschließend machten wir uns auf den Weg zum Pilgerbüro, um unsere Compostela in Empfang zu nehmen. Den restlichen Tag verbrachten wir mit gutem Essen, Trinken und Erholung.Am nächsten Tag besichtigten wir die Kathedrale, das Museum und den Turm ausführlicher. Die Führung zum Turm führte über das Dach der Kathedrale. Anna brauchte etwas Überwindung und Konzentration, um über die schrägen Dachflächen zu gehen, doch die Aussicht war wunderschön 💖.

    #After almost 800 kilometers, we finally arrived in Santiago 😍.
    On our way to the cathedral, we walked through the small alleys and streets. Under an archway, someone was playing the bagpipes, and already at that moment we became emotional. As we finally stood in front of the cathedral, we realized just how much we had accomplished over the past weeks. We met friends and fellow travelers, hugged each other, and celebrated our arrival together 🎉.We reached Santiago just in time for the church service on November 1st at 11:30 a.m. Before that, we had to wait about 45 to 60 minutes just to get into the cathedral. During this service, the 1.5-meter-high incense censer, the "Botafumeiro," is swung through the cathedral. It takes six men to set it in motion 😲.
    Our seats were further back, which turned out to be just fine, as there was an impressive amount of incense in the air 😅. It was a beautiful and moving service 🙏.Afterwards, we made our way to the pilgrims’ office to receive our Compostela. We spent the rest of the day eating, drinking, and relaxing.The next day, we took a closer look at the cathedral, the museum, and the tower. The tour to the tower led us across the cathedral roof. Anna needed a bit of courage and concentration to walk along the slanted rooftops, but the view was absolutely gorgeous 💖.
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  • Buen Camino 🥾

    October 13, 2025 in Spain ⋅ ⛅ 22 °C

    # english below 👇

    Wir sind auf dem Jakobsweg unterwegs. Genauer gesagt dem Camino Frances ca. 800 km wollen wir Zurücklegen. Knappe 300 km davon haben wir schon 🙌.

    Schaut gerne bei unserer Camino Reise vorbei
    ->https://findpenguins.com/9eu5aosql836x/trip/68d…

    #We are walking the Way of St. James – more precisely, the Camino Francés. We plan to cover around 800 km, and we’ve already completed nearly 300 km 🙌.
    Feel free to follow along on our Camino journey.
    -> https://findpenguins.com/9eu5aosql836x/trip/68d…
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  • Home sweet home 🏡

    Sep 11–25, 2025 in Germany ⋅ ☁️ 19 °C

    #english below 👇

    Ein richtiger Urlaub war es zwar nicht – dafür hatten wir einfach zu viel zu erledigen 😅 –, aber wir machten einen kleinen Heimatbesuch. Dabei stand natürlich das Wiedersehen mit Freunden und Familie im Mittelpunkt. Außerdem gingen wir erstaunlich oft frühstücken und besuchten die spannende Banksy-Ausstellung in Mannheim – absolut empfehlenswert!Ein besonderes Highlight war die Einschulung von Michaels Patenkind. Es war wunderschön, diesen wichtigen Tag mitzuerleben und dabei so viele liebe Menschen wiederzusehen 💗.Natürlich konnte Michael seiner Leidenschaft nicht widerstehen und suchte einen Escape Room aus – dieses Mal in Bad Steben. Also machten wir uns bei Regen auf den Weg und erlebten dort jede Menge Spaß und Nervenkitzel bei "Dreamlabs". Wir spielten zunächst „Metropolis 2099“ und weil sich die lange Fahrt wirklich lohnte, wagten wir zusätzlich noch „Die Legende des herzlosen Piraten“. Beide Räume waren spannend, knifflig und absolut weiterzuempfehlen!

    #It wasn’t exactly a real vacation – we simply had too many things to take care of 😅 – but we did make a short visit home. The focus, of course, was on seeing friends and family again. We also found ourselves going out for breakfast surprisingly often and visited the fascinating Banksy exhibition in Mannheim – highly recommended!A very special highlight was the first day of school for Michael’s godchild. It was wonderful to be part of such an important day and to see so many dear people again 💗.Naturally, Michael couldn’t resist his passion and picked out an escape room – this time in Bad Steben. So, despite the rain, we set off and had plenty of fun and excitement at "Dreamlabs." We first played “Metropolis 2099” and, since the trip was definitely worth it, we also dared to try “The Legend of the Heartless Pirate.” Both rooms were exciting, challenging, and absolutely worth recommending!
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  • Letzte Tage in Tokyo

    Sep 7–9, 2025 in Japan ⋅ ☁️ 31 °C

    #english below 👇

    Am Morgen sind wir mit dem Nachtbus in Tokio angekommen. Wir haben unser Gepäck im Hotel abgegeben und sind losgezogen. Vor unserer Mount-Fuji-Tour um 8:30 Uhr tranken wir noch einen Kaffee. Im Bus schliefen Michael und Anna, während Jutta die schöne Aussicht auf Japans Natur 🗻 genoss. Wir hatten großes Glück, denn an diesem Tag konnte man den Mount Fuji sehr klar sehen. Außerdem fuhren wir mit einer Seilbahn den Berg hinauf, auch hier boten sich wunderschöne Ausblicke.Unsere Tour beinhaltete mehrere Stopps. Einer davon war eine Teezeremonie, die jedoch eher auf große Reisegruppen ausgelegt war und uns nicht so gut gefiel wie der Kurs, den wir bereits einmal besucht hatten.Zurück in Tokio durfte natürlich Sushi nicht fehlen. Diesmal besuchten wir ein tolles Restaurant mit Bar. Es gab zunächst ein Menü und danach „All you can eat“ Thunfisch-Sushi 🍣. Das Sushi wurde von einem älteren Meister zubereitet, der seit über 40 Jahren Sushi macht 😲. Er war sehr freundlich und zeigte uns, wie man das ein oder andere Sushi richtig isst. Das hat uns sehr gut gefallen.Außerdem besuchten wir eine Kabarettshow. Sie war bunt, laut und äußerst unterhaltsam. Zusätzlich hatten wir Glück und gewannen eine große Portion Popcorn 🍿.

    #In the morning, we arrived in Tokyo by night bus. We dropped off our luggage at the hotel and set off. Before our Mount Fuji tour at 8:30 a.m., we had a coffee. On the bus, Michael and Anna slept while Jutta enjoyed the beautiful views of Japan’s nature 🗻. We were very lucky, because that day Mount Fuji was clearly visible. We also took a cable car up the mountain, where we had more stunning views.Our tour included several stops. One of them was a tea ceremony, but it was more designed for large tour groups and not as nice as the course we had done before.Back in Tokyo, sushi was of course a must. This time, we went to a great restaurant with a bar. First, there was a set menu, followed by “all you can eat” tuna sushi 🍣. The sushi was prepared by an elderly master who had been making sushi for over 40 years 😲. He was very friendly and showed us the proper way to eat certain kinds of sushi. We really enjoyed that.We also went to a cabaret show. It was colorful, loud, and very entertaining. On top of that, we were lucky enough to win a big portion of popcorn 🍿.
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  • Osaka 🍗- Nara🦌 - Kyoto ⛩️

    Sep 4–6, 2025 in Japan ⋅ ☁️ 32 °C

    #english below 👇

    Nach unserer Ankunft in Osaka buchten wir direkt für den Abend eine Food Tour. Gesagt, getan: Gemeinsam mit unserer Gruppe besuchten wir fünf verschiedene Lokale und konnten unzählige Leckereien probieren. Gestartet sind wir in einem Izakaya, einer typisch japanischen Kneipe oder Bar. Dort gab es wie immer leckeres eingelegtes Gemüse sowie Fleischspieße. Dazu wurde Lemonsour, Umesour oder – ganz klassisch – Bier serviert, aber natürlich gab es auch andere Getränke. In Japan stößt man mit dem Wort „Kanpai“ an 🍻.Im Laufe des Abends probierten wir verschiedene Sobanudeln, sowohl kalt als auch warm. Es gab gefüllte Omeletterollen mit Gemüse, gebratene Pilze, Hühnchen und Tempura-Garnelen sowie vieles mehr. Natürlich durften die Takoyaki nicht fehlen – kleine Oktopusbällchen mit unterschiedlichen Soßen.Wir führten tolle Gespräche und erfuhren viel von unserem Guide.Selbstverständlich besichtigten wir auch das Schloss von Osaka und die umliegenden Parks. Am Nachmittag fuhren wir dann weiter nach Nara. Anna wollte unbedingt die heiligen Hirsche sehen – und diese waren wirklich nicht schwer zu finden! Kaum hatten wir die Bahnstation verlassen, standen schon die ersten Hirsche auf Verkehrsinseln und im angrenzenden Park. Wie aus den bekannten Videos verneigen sich manche Rehe tatsächlich, bevor sie ein Leckerli bekommen. Aber die Tiere können auch recht aufdringlich oder ruppig werden, wenn ihnen das Futter nicht schnell genug gereicht wird. Es war unterhaltsam, den anderen Besuchern dabei zuzuschauen, wie sie versuchten, mit den Rehen klarzukommen. Wir wollten zwar nicht mit ihnen tauschen, hatten dabei aber viel Spaß.Von Osaka aus machten wir zudem einen Tagesausflug nach Kyoto. Dort besuchten wir einige wunderschöne Tempel und aßen unterwegs herrliche Wagyu Ramen 🍜.An unserem letzten Tag in Osaka besuchten wir das Cup Noodle Museum. Dort bemalten wir unsere eigenen Becher und stellten den Inhalt unserer Cup Noodle selbst zusammen 😅. Außerdem nahmen wir an einem Kurs teil, in dem wir eine Teezeremonie lernten und kleine Süßigkeiten mit Bohnenpaste herstellten. Wir gestalteten unter Anleitung kleine Häschen und Chrysanthemen.Am Abend machten wir uns dann mit dem Nachtbus auf den Weg nach Tokio 🗼🚌.

    #After our arrival in Osaka, we immediately booked a food tour for the evening. No sooner said than done: together with our group, we visited five different venues and were able to try countless delicacies. We started in an Izakaya, a typical Japanese pub or bar. There we had the usual delicious pickled vegetables and meat skewers. To go with it, we were served lemonsour, umesour or – of course – beer, along with other drink options. In Japan, you clink glasses and say 'Kanpai' 🍻.During the course of the evening we tasted various soba noodles, both cold and warm. There were filled omelette rolls with vegetables, fried mushrooms, chicken and tempura prawns, and a lot more. Naturally, the takoyaki were not to be missed – small octopus balls with different sauces.We had great conversations and learned a lot from our guide.Of course, we also visited Osaka Castle and the surrounding parks. In the afternoon, we traveled on to Nara. Anna really wanted to see the sacred deer – and they turned out to be very easy to find! As soon as we left the train station, the first deer were already standing on traffic islands and in the adjacent park. Just like in the famous videos, some of the deer actually bow before they get a treat. But the animals can also be quite pushy or rough if the food doesn't arrive quickly enough. It was entertaining to watch other visitors trying to handle the deer. We wouldn't have wanted to switch places with them, but we had lots of fun.We also took a day trip from Osaka to Kyoto, where we visited some beautiful temples and enjoyed delicious Wagyu ramen on the way 🍜.On our last day in Osaka, we visited the Cup Noodle Museum. There, we decorated our own cups and put together the contents for our own cup noodle 😅. We also took part in a workshop, where we learned about the Japanese tea ceremony and made small bean paste sweets. With guidance, we created little rabbits and chrysanthemums.In the evening, we took the night bus to Tokyo 🗼🚌.
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  • Hokkaido

    Aug 30–Sep 3, 2025 in Japan ⋅ ☀️ 22 °C

    #english below 👇

    Auf Hokkaidō besuchten wir verschiedene Seen und Aussichtspunkte. Immer wieder boten sich uns wundervolle Ausblicke über das schöne Land und die Natur. Außerdem machten wir einen Abstecher zur bekannten Lavendel- und Blumenfarm Farm Tomita. Leider war der meiste Lavendel bereits geerntet. Dennoch konnten wir Lavendel-Eiscreme und Getränke mit Lavendel probieren. Besonders lecker waren auch die gebackenen Kartoffeln mit Lavendelbutter 🤤 – einfach köstlich!

    Auch auf Hokkaidō gibt es ein „Höllental“. Auf einem Holzsteg kann man tief zwischen die Geysire hineinlaufen. In der Stadt selbst sprudelt ebenfalls eine heiße Quelle, die man besichtigen kann. Allerdings liegt dadurch ständig ein deutlicher Schwefelgeruch in der Luft 😵.

    In Noboribetsu besuchten wir außerdem einen kleinen Freizeitpark, der die Edo-Zeit nachstellt. Dort gibt es historische Dorfstraßen, die spannende Einblicke in das Leben dieser Epoche geben. Wir schauten uns unter anderem zwei Vorstellungen an. Eine war dem Alltag der „feinen“ Frauen gewidmet. Sie war eher humorvoll gestaltet, und ein Zuschauer durfte sogar mitspielen. Die Darstellerinnen gaben sich große Mühe – es war sehr unterhaltsam. Später am Tag sahen wir noch eine Ninja-Show, die voller Action war und das Publikum bestens unterhielt 🥷.

    Mehr über Geschichte und Kultur erfuhren wir im Museum Upopoy. Dort verbinden sich Geschichte und Naturkunde auf interessante Weise. Besonders spannend war es, mehr über die Ainu und ihre Vergangenheit zu erfahren.

    Überall in Japan gibt es an Autobahnen und Straßen Rastplätze, sogenannte „Michi no Eki“. Dort – und auch an vielen Aussichtspunkten – kann man einzigartige Stempel sammeln. Genau das tat auch Michael: An jeder Station hielten wir an, er schnappte sich sein Heftchen und ging auf Stempeljagd 🕹️💮.

    An diesen Rastplätzen werden außerdem immer regionale Produkte angeboten. So bekamen wir jedes Mal einen guten Überblick darüber, wofür die jeweilige Region bekannt ist, was dort angebaut wird und welche Spezialitäten man probieren kann.

    #On Hokkaidō, we visited several lakes and viewpoints. Time and again, we were treated to wonderful panoramic views of the beautiful landscape and nature. We also made a stop at the famous lavender and flower farm, Farm Tomita. Unfortunately, most of the lavender had already been harvested. Still, we were able to try lavender ice cream and drinks flavored with lavender. The baked potatoes with lavender butter were especially delicious 🤤 – simply amazing!

    Hokkaidō also has its own “Hell Valley.” On a wooden boardwalk, you can walk deep into the area among the geysers. In the town itself, there is also a hot spring bubbling up that can be viewed. However, this also means that the air is always filled with a strong sulfur smell 😵.

    In Noboribetsu, we also visited a small theme park that recreates the Edo period. There are historic village streets that provide fascinating insights into life during that era. We attended two performances there. One was dedicated to the everyday life of “refined” women. It was presented in a humorous way, and even allowed one member of the audience to participate. The actresses put a lot of effort into their roles, and it was very enjoyable to watch. Later in the day, we saw a ninja show, which was full of action and extremely entertaining 🥷.

    To learn more about history and culture, we visited the Upopoy Museum. Here, history and natural history are intertwined in an engaging way. We found it particularly fascinating to learn more about the Ainu and their past.

    All across Japan, there are roadside rest areas along highways and roads, called “Michi no Eki.” There – and also at many viewpoints – you can collect unique stamps. That’s exactly what Michael did: at every stop, he grabbed his little stamp book and went on a stamp hunt 🕹️💮.

    These rest areas also always offer regional products. This way, we got a great overview of what each region is known for, what is grown there, and which specialties are worth trying.
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  • Ryūsendō Cave und der Weg nach Norden ⬆️

    Aug 29–30, 2025 in Japan ⋅ ☁️ 26 °C

    #english below 👇

    Auf dem Weg nach Hokkaidō machten wir noch einen Abstecher zur Ryūsendō-Höhle in Iwaizumi. Dabei handelt es sich um eine beeindruckende Tropfsteinhöhle, die mehrere kristallklare Seen beherbergt. Der tiefste von ihnen reicht fast 100 Meter in die Tiefe – erstaunlich, wenn man direkt davorsteht. Auch wenn das Wetter draußen eher ungemütlich war, herrschten in der Höhle konstante 10 Grad – ganz schön frisch 🥶. Direkt gegenüber gab es noch ein weiteres Museum in einer Höhle, das jedoch eher wie eine kleinere Version des Originals wirkte 😅.

    Auf unserer Weiterfahrt legten wir einen Zwischenstopp an einem Aussichtspunkt ein. Von dort hatten wir einen fantastischen Blick über das Meer und den kleinen Hafen – ein wirklich stimmungsvoller Moment.

    Generell ist das Autofahren in Japan sehr angenehm. Der Verkehr verläuft ruhig und gesittet, Hektik oder Drängeln erlebt man hier kaum. Die Höchstgeschwindigkeit liegt meist bei 100 bis 120 km/h, nur auf einem kurzen Abschnitt konnten wir tatsächlich bis 130 km/h fahren. Zwar begegneten wir einigen Baustellen, doch selbst das lief erstaunlich entspannt ab. Wie in vielen anderen Ländern gibt es auch in Japan Autobahnmaut. Zum Glück erhielten wir von der Autovermietung eine „ETC“-Karte, mit der wir die Gebühren problemlos sammeln und später begleichen konnten.

    Da wir nicht immer die Autobahn wählten, bekamen wir auch einen wunderschönen Eindruck vom Land: endlose Wälder, markante Bergketten, Vulkane, charmante kleine Wohnorte – Japan zeigt sich hier von einer ganz besonderen Seite. Unterwegs hielten wir immer wieder an Seen und Tempeln, bis wir schließlich am Abend Aomori erreichten. Dort nahmen wir die nächste Fähre hinüber nach Hakodate – der Beginn unseres Abenteuers auf Hokkaidō.

    #On our way to Hokkaidō, we made a detour to the Ryūsendō Cave in Iwaizumi. It is an impressive limestone cave that features several crystal-clear underground lakes. The deepest of them reaches almost 100 meters – truly astonishing when you stand right in front of it. Even though the weather outside was rather unpleasant, the temperature inside the cave was a constant 10 degrees – quite chilly 🥶. Just across from it, there was another museum located in a cave as well, though it felt more like a smaller version of the original 😅.

    As we continued our journey, we stopped at a viewpoint where we were greeted with a stunning view of the sea and the small harbor – a truly atmospheric moment.

    Driving in Japan is generally very pleasant. Traffic is calm and orderly; there’s hardly any rush or aggressive behavior on the road. The speed limit is usually between 100 and 120 km/h, and only on one short stretch were we able to drive up to 130 km/h. We did encounter some construction sites, but even those were handled quite smoothly. Like in many other countries, highways in Japan have tolls. Luckily, our rental car came with an “ETC” card, which allowed us to conveniently collect the fees and pay them all at once later.

    Since we didn’t always take the highway, we got to see much more of the country: endless forests, striking mountain ranges, volcanoes, and charming little towns – Japan reveals a very special side this way. Along the route, we kept stopping at lakes and temples, until we finally reached Aomori in the evening. From there, we boarded the next ferry to Hakodate – the beginning of our adventure on Hokkaidō.
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  • Manga Museum

    Aug 28–29, 2025 in Japan ⋅ ☁️ 28 °C

    #english below 👇

    Einen kurzen Stopp legten wir in Matsushima ein. Dort sahen wir uns den Hafen und eine kleine Insel an, die über eine Brücke mit dem Festland verbunden ist. An diesem Nachmittag kam nach dem Regen endlich wieder die Sonne hervor, und wir konnten einen schönen Spaziergang über die Insel machen. Dort gibt es sogar eine kleine Ausstellung mit Origami-Figuren – erstaunlich, was man alles aus Papier falten kann 😲.

    Eine Sache, für die Japan natürlich bekannt ist, sind Mangas! Also besuchten wir das Ishinomori Manga Museum. Dort gab es sogar eine Sonderausstellung von Junji Itō. Besonders Michael hat sich darüber gefreut, aber auch Anna und Jutta waren begeistert. Das Museum ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet, selbst die Mitarbeiter tragen zum Thema passende Kleidung 🦸. Auch die Speisen und Getränke im Bistro sind im Manga-Stil gestaltet – wirklich beeindruckend!

    Natürlich durfte auch an diesem Tag ein wenig Kultur mit Tempeln nicht fehlen 🫣. Sie sind hier einfach allgegenwärtig, wunderschön und fester Bestandteil der japanischen Kultur. Und falls es irgendwann zu viel wird – sorry not sorry – es werden noch einige folgen 🤷.

    #We made a short stop in Matsushima, where we visited the harbor and a small island connected to the mainland by a bridge. That afternoon, after the rain, the sun finally came out again, and we enjoyed a lovely walk across the island. There is even a small exhibition of origami figures – amazing what can be folded out of paper 😲.

    One thing Japan is, of course, famous for is manga! So, we visited the Ishinomori Manga Museum, which even featured a special exhibition on Junji Itō. Michael was especially excited about it, but Anna and Jutta were also thrilled. The museum is designed with great attention to detail, and even the staff are dressed to match the theme 🦸. The food and drinks at the bistro are also manga-inspired – really impressive!

    Of course, a dose of culture with temples couldn’t be missed on this day either 🫣. They’re simply everywhere here, all beautiful, and an essential part of Japanese culture. And if it ever gets too much – sorry not sorry – there will be plenty more to come 🤷.
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  • Hoch hinaus in Yamagata ⛩️

    Aug 26–28, 2025 in Japan ⋅ ☁️ 34 °C

    #english below 👇

    Am Morgen starteten wir mit einem klassischen japanischen Frühstück – wie immer mit Suppe, Reis und vielen kleinen Schälchen voller Leckereien. Einfach köstlich 🤤!

    Gut gestärkt machten wir uns auf den Weg zum Ryūshaku-ji-Tempel in Yamadera. Diesmal galt es „nur“ 1.015 Stufen bis zum höchstgelegenen Teil des Tempels zu überwinden. Zum Glück verlief der größte Teil des Aufstiegs im Schatten, und schon unterwegs gab es viel zu entdecken. Oben angekommen, erwartete uns eine herrliche Aussicht über die umliegende Landschaft. Besonders faszinierend: Den allerobersten Teil des Tempels kann man entweder von einem Aussichtspunkt auf der gegenüberliegenden Bergseite sehen – oder man läuft selbst den ganzen Weg hinauf.

    Wieder unten angekommen, legten wir eine kleine Pause ein. Es gab Kaffee, Tee und köstliche kleine Buns, gefüllt mit Apfel – die perfekte Stärkung 😌.

    Am Nachmittag stand noch ein Abstecher zu einem Wasserfall auf dem Programm. Das kühle, klare Wasser kam gerade recht, um unsere müden Füße zu erfrischen. Eine Gruppe junger Männer sprang voller Begeisterung von den Felsen ins Becken, während weiter unten im seichteren Bachlauf ein Kind vergnügt spielte. Es war ein wahrlich idyllischer Ort zum Verweilen – ruhig, erfrischend und voller sommerlicher Leichtigkeit 🏞️.
    Am nächsten Morgen machten wir uns auf, die Schlossruinen von Yamagata zu erkunden – oder zumindest das, was von der einstigen Burganlage noch übriggeblieben ist. Auch wenn die Ruinen nicht mehr viel von der damaligen Pracht erahnen lassen, spürt man doch ein Stück Geschichte, das diesen Ort umgibt.

    Direkt daneben besuchten wir das Yamagata-Museum, ein kleines, aber sehr sehenswertes Haus. Dort erfährt man viel über die Geschichte der Präfektur, von alten Herrscherfamilien bis hin zu kulturgeschichtlichen Entwicklungen. Ein weiterer Teil der Ausstellung widmet sich der Naturkunde und präsentiert eindrucksvoll die vielfältige Flora und Fauna der Region. Das Museum mag zwar kompakt sein, ist aber äußerst liebevoll gestaltet und lädt zum Verweilen ein.

    Auf unserem weiteren Weg legten wir einen Stopp am Jogi Nyorai Saihō-ji-Tempel ein, der inmitten einer ruhigen und grünen Umgebung liegt. Ein besonderer Grund für den Besuch: Michael wollte unbedingt den frittierten Tofu probieren, für den der Tempel berühmt ist. Und tatsächlich – der Geschmack hielt, was die Legenden versprachen. Er fand ihn äußerst lecker 😉.

    #In the morning, we started with a classic Japanese breakfast – as always with soup, rice, and lots of little dishes full of delicious treats. Simply delightful 🤤!

    Well-fueled, we set off for the Ryūshaku-ji Temple in Yamadera. This time it was “only” 1,015 steps to reach the highest part of the temple. Luckily, most of the climb was in the shade, and there was plenty to discover along the way. Once at the top, we were rewarded with a magnificent view over the surrounding landscape. One particularly fascinating detail: the very top part of the temple can only be seen from a viewpoint on the opposite mountainside – or if you make the climb yourself.

    Back down at the base, we took a little break. There was coffee, tea, and delicious small buns filled with apple – the perfect refreshment 😌.

    In the afternoon, we headed out to visit a waterfall. The cool, clear water was just what we needed to refresh our tired feet. A group of young men were enthusiastically jumping off the rocks into the pool, while further downstream in the shallow water, a child played happily. It was truly an idyllic place to pause – calm, refreshing, and full of summery lightness 🏞️.
    The next morning, we set out to explore the castle ruins of Yamagata – or at least what remains of the once-impressive fortress. Although the ruins no longer convey much of their former grandeur, you can still feel a trace of history lingering in this place.

    Right next to them, we visited the Yamagata Museum, a small yet very worthwhile stop. The museum offers fascinating insights into the prefecture’s history, from ancient ruling families to cultural developments over time. Another section is dedicated to natural history, showcasing the region’s rich flora and fauna in an engaging way. While compact in size, the museum is thoughtfully curated and truly inviting.

    Continuing our journey, we made a stop at the Jogi Nyorai Saihō-ji Temple, nestled in a tranquil, green setting. One particular reason for our visit: Michael was eager to try the temple’s famous fried tofu. And indeed – the taste lived up to its reputation. He found it absolutely delicious 😉.
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  • Nikko ⛩️

    Aug 23–25, 2025 in Japan ⋅ ☁️ 30 °C

    #english below 👇

    Bereits in Tokio stieß Michaels Mama wieder zu uns, und wir entschieden uns, ein Auto zu mieten und bis nach Sapporo einen Roadtrip zu machen 🚗. Unser erster Stopp war Nikko. Eine kleine Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten und UNESCO-Weltkulturerbe. Dort mieteten wir für zwei Nächte ein traditionelles japanisches Haus. Es war mit Tatamimatten ausgelegt und hatte wunderschön verzierte Holztüren. Am ersten Abend aßen wir Sushi in einem kleinen, familiengeführten Lokal – super lecker!

    Natürlich besuchten wir die verschiedenen Tempel und Schreine. Unter anderem den Toshogu-Schrein, der berühmt ist für seine kunstvollen Holzschnitzereien wie die "drei Affen" und die "schlafende Katze". Hier gibt es auch eine beeindruckende fünfstöckige Pagode.

    Auf unserer Liste stand außerdem der Futarasan-jinja-Schrein, ein antiker Schrein, der den heiligen Bergen Nikkos gewidmet ist und eine bedeutende Rolle im Shintoismus spielt. Ebenso besuchten wir den Rinnoji-Tempel, den Haupttempel Nikkos mit der goldenen Buddha-Halle (Sanbutsudō), die für drei vergoldete Holzstatuen und ihre besondere spirituelle Atmosphäre bekannt ist. Natürlich durfte auch die Shinkyo-Brücke nicht fehlen – die strahlend rote, historische „Heilige Brücke“ am Eingang zum spirituellen Bereich Nikkos.

    Die Tempel sind atemberaubend schön. Alle liegen mitten im Wald, umgeben von sattem Grün. Viele kleine, bunte und goldene Details, alles schon so viele Jahre alt und dennoch gut erhalten. Hier haben wir begonnen, Goshuin-Stempel zu sammeln. Diese kommen in ein spezielles Buch, das wie ein Leporello gefaltet ist und den Pilgern traditionell als Nachweis diente, welche Tempel sie besucht haben. Auch wir wollen dies für unsere Reise festhalten ⛩️.

    Die Kommunikation funktioniert hier überwiegend mit Übersetzungs-App oder mit Händen und Füßen 😅. Nikko ist ein wunderschöner Ort mit viel Natur und tollen kleinen Lokalen.

    Wer uns kennt, weiß: Wir sind immer auf der Suche nach leckerem Essen. In Japan ist es wirklich schwer, schlechtes Essen zu finden! Aber es soll natürlich auch authentisch sein. So auch am zweiten Abend in Nikko. Wieder landeten wir in einem eher kleinen Restaurant. Es gab je ein Tablett mit Suppe, Reis, einer ausgewählten Hauptspeise sowie Gemüse und eingelegten Beilagen. Richtiges Wohlfühl-Japan-Essen 🥰.

    #Already in Tokyo, Michael’s mom rejoined us, and we decided to rent a car and take a road trip all the way to Sapporo 🚗. Our first stop was Nikko, a small town with many sights and UNESCO World Heritage sites. There, we rented a traditional Japanese house for two nights. It was covered with tatami mats and had beautifully decorated wooden sliding doors. On the first evening, we ate sushi in a small, family-run restaurant – super delicious!

    Of course, we visited the various temples and shrines. Among them, the Toshogu Shrine, famous for its elaborate wood carvings such as the “three wise monkeys” and the “sleeping cat.” There is also an impressive five-story pagoda.

    Also on our list was the Futarasan-jinja Shrine, an ancient shrine dedicated to Nikko’s sacred mountains that plays an important role in Shintoism. We also visited the Rinnoji Temple, Nikko’s main temple, with the golden Buddha Hall (Sanbutsudō), known for its three gilded wooden statues and its special spiritual atmosphere. Naturally, we couldn’t miss the Shinkyo Bridge – the bright red, historic “Sacred Bridge” marking the entrance to Nikko’s spiritual area.

    The temples are breathtakingly beautiful, all nestled in the forest and surrounded by lush greenery. Many small, colorful, or golden details, all so old yet well preserved. This is where we started collecting Goshuin stamps. These go into a special book, folded like a leporello, which traditionally served pilgrims as proof of the temples they had visited. We also want to keep this as a memory of our journey ⛩️.

    Communication here works mostly with translation apps or simply with hands and gestures 😅. Nikko is a beautiful place with lots of nature and wonderful little local restaurants.

    Those who know us know: we are always on the hunt for good food. In Japan, it’s really hard to find bad food! But it should, of course, also be authentic. Just like on our second evening in Nikko. Again, we ended up in a rather small restaurant. Each of us was served a tray with soup, rice, a chosen main dish, as well as vegetables and pickled side dishes. A real Japanese comfort meal 🥰.
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  • 🗼 Tokyo

    August 13, 2025 in Japan ⋅ ☀️ 28 °C

    #english below 👇

    Die Flüge waren dieses Mal nicht wirklich angenehm. Da bei Anna die Symptome erst anfingen, fühlte sie sich immer schlechter, je länger wir unterwegs waren. Nach der Landung und der anschließenden Taxifahrt zum Hotel konnten wir leider noch nicht einchecken, also warteten wir.
    Als wir endlich ins Zimmer konnten, gab es nur noch eins: schlafen! Wir waren beide völlig erschöpft, und Anna hatte inzwischen Fieber. Deshalb mussten wir die nächsten Tage erst einmal auskurieren. Wir verließen das Hotel nur zum Essen und waren danach wieder so müde, dass wir weiter schliefen 😅. Nach ein paar Tagen ging es uns täglich besser und wir fingen an, Dinge zu unternehmen.
    Zuerst besuchten wir ein Schweinchen-Café. Eine Stunde lang durften wir die süßen, kleinen Schweinchen 🐷 streicheln und kuscheln. Die meisten sind auf unserem Schoß eingeschlafen. Bei Michael haben sich zeitweise sechs Schweinchen aufgetürmt 😂.
    Außerdem besuchten wir Capybaras. Diese durften wir füttern und streicheln. Zum Kuscheln sind sie allerdings etwas zu schwer.
    Natürlich durfte das erste Sushi mit wunderschönem Ausblick nicht fehlen 🤤.
    Wir besuchten das "TeamLabs Borderless" und waren stundenlang damit beschäftigt, zu staunen und zu schauen. Wundervolle Lichtinstallationen gab es zu sehen. Es gab eine kleine Froschparade 🐸, die später zur Band wurde.
    Außerdem bestaunten wir die tollen Sakefässer auf dem Gelände des Meiji-Schreins. Zwischendurch freuten wir uns über allerlei Kleinigkeiten, wie zum Beispiel kleine süße Hundezeichnungen in der U-Bahn oder schöne Gullideckel. Von den Snacks und Leckereien ganz zu schweigen 🤤.
    Obwohl Tokio so groß ist und so viele Einwohner hat, ist Anna sehr erstaunt darüber, dass sich das im Verkehr nicht widerspiegelt. Natürlich sieht es je nach Stadtteil und Rushhour anders aus, aber das, was wir gesehen haben, war erstaunlich wenig Verkehr.
    Menschen sind dagegen überall, vor allem an der Shibuya-Kreuzung am Abend. Alle wollen die Hachiko-Statue sehen und die berühmte Kreuzung überqueren. Dort sind auch gefühlt alle Gebäude mit Werbung bespielt, sogar in 3D.

    #The flights were not really pleasant this time. Since Anna’s symptoms had just started, she felt worse the longer we traveled. After landing and then taking a taxi to the hotel, unfortunately we couldn’t check in yet, so we waited.
    When we were finally able to enter the room, there was only one thing left to do: sleep! We were both completely exhausted, and Anna had developed a fever in the meantime. So, we had to recover for the next few days. We only left the hotel for meals and then were so tired again that we continued sleeping 😅. After a few days, we started feeling better each day and began exploring and doing things.
    First, we visited a piglet café. For an hour, we were allowed to pet and cuddle the cute little piglets 🐷. Most of them fell asleep on our laps. At one point, Michael had six piglets piled on him 😂.
    We also visited capybaras. We could feed and pet them, though they’re a bit too heavy for cuddling. Of course, our first sushi with a gorgeous view was not to be missed 🤤.
    We visited "TeamLabs Borderless" and spent hours marveling and exploring. There were wonderful light installations, and even a little frog parade 🐸 that later turned into a band.
    We also admired the beautiful sake barrels at Meiji Shrine. In between, we enjoyed all sorts of little things, like cute dog drawings in the subway and beautiful manhole covers. Not to mention all the snacks and treats 🤤.
    Although Tokyo is so big and has so many inhabitants, Anna was very surprised that this is not reflected in the amount of traffic. Of course, depending on the district and rush hour, it looks different, but what we saw was surprisingly little traffic.
    There are people everywhere, though, especially at Shibuya crossing in the evening. Everyone wants to see the Hachiko statue and cross the famous intersection. It seems like every building there is covered in advertising, some of it even in 3D.
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  • Sydney ✨

    Aug 6–11, 2025 in Australia ⋅ ⛅ 18 °C

    # english below 👇

    Nach unserer Ankunft in Sydney haben wir zuerst das Gepäck im Hotel abgestellt und anschließend den Van zurückgegeben. Man, waren wir froh, endlich nicht mehr selbst fahren zu müssen 😌. Mit Uber ging es in die Stadt, und den Abend verbrachten wir am Darling Harbour und danach im Kino. Am nächsten Tag zogen wir wie immer einfach los. Es war sehr windig, aber wenigstens regnete es nicht mehr 🙏. Wir spazierten durch Wohngebiete, am Meer entlang und über Berg und Tal. Mittags hatten wir eine Führung in der Oper gebucht und durften mehrere Säle besichtigen. Dabei erfuhren wir, wie und von wem die Oper gebaut und entworfen wurde 💡. Anschließend gab es noch etwas zu essen, und danach besuchten wir die Aufführung von "Carmen" in der Oper. Ein langjähriger Freund von Michael, der derzeit in Australien lebt, traf uns dort, und wir verbrachten einige Tage gemeinsam in Sydney. Die Oper war wirklich schön, und die Sängerinnen und Sänger waren großartig!

    Während unseres Aufenthalts in Sydney besuchten wir außerdem das Maritime Museum. Dort gab es einige Kriegsschiffe und ein U-Boot zu besichtigen. Aktuell laufen zwei Sonderausstellungen: Die eine ist dem Meer und der Meerestiefe gewidmet, die andere behandelt Natur- und Wildtierfotografie. Es gab atemberaubende Bilder zu sehen. Mit Geduld und dem richtigen Augenblick lassen sich zauberhafte Momente einfangen 🤩.

    Natürlich durfte ein Spaziergang über die Harbour Bridge nicht fehlen. Leider begann es nach ein paar Tagen auch hier zu regnen 🌧️. Trotzdem wollten wir unbedingt zum Bondi Beach. Wir beobachteten eine Weile die Surfer, die sich ins Wasser wagten, und ließen den Abend mit Drinks und Kartenspielen ausklingen.

    Da in der Gastronomie, wie überall in Australien, fast alle Sitzmöglichkeiten draußen waren und die Wärmestrahler inzwischen kaum mehr vorhanden sind, war es oft kalt und windig. In Kombination mit dem Regen und dem Kontakt zu vielen Menschen haben wir uns vermutlich etwas eingefangen. Die letzten Tage verbrachten wir größtenteils im Hotel, da Michael mit Fieber im Bett lag. Zu diesem Zeitpunkt ging es Anna noch gut. Als dann die Flüge nach Tokio anstanden, ging es Michael besser, doch bei Anna begannen die Beschwerden erst 😷...

    #After our arrival in Sydney, we first dropped off our luggage at the hotel and then returned the van. We were so glad not to have to drive ourselves anymore 😌. We took an Uber into the city, and spent the evening at Darling Harbour and then at the cinema. The next day, as usual, we just set off without a plan. It was very windy, but at least it wasn’t raining anymore 🙏. We walked through residential areas, along the sea, and over hills and valleys. At noon, we had booked a guided tour of the Opera House, where we were able to visit several halls and learn how and by whom the opera was built and designed 💡. Afterwards, we had something to eat and then attended the performance of "Carmen" at the opera. A longtime friend of Michael’s, who currently lives in Australia, met us there, and we spent a few days together in Sydney. The opera was truly beautiful, and the singers were fantastic!

    During our stay in Sydney, we also visited the Maritime Museum. There were some warships and a submarine to explore. Currently, there are two special exhibitions: one is dedicated to the sea and its depths, the other focuses on nature and wildlife photography. We saw some breathtaking pictures. With patience and the right moment, magical moments can be captured 🤩.

    Of course, a walk across the Harbour Bridge was a must. Unfortunately, after a few days it started to rain here as well 🌧️. Nevertheless, we really wanted to visit Bondi Beach. We watched the surfers who dared to go into the water for a while and finished the evening with drinks and card games.

    Since almost all seating in restaurants, as everywhere in Australia, was outdoors and there were hardly any heaters anymore, it was often cold and windy. Combined with the rain and contact with so many people, we probably caught something. We spent the last few days mostly in the hotel, as Michael was bedridden with fever. At that time, Anna was still fine. By the time our flights to Tokyo came up, Michael was feeling better, but Anna’s symptoms had just begun 😷…
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  • Blue Mountains National Park 🏞️

    Aug 4–6, 2025 in Australia ⋅ ☀️ 14 °C

    #english below 👇

    Unser Tag im Blue Mountains Nationalpark begann im Botanischen Garten, den wir als erstes erkundeten. Das Wetter zeigte sich erneut von seiner trüben und regnerischen Seite, doch davon ließen wir uns nicht abschrecken. Trotz des grauen Himmels verbrachten wir einige Stunden inmitten des liebevoll angelegten Gartens und genossen die ruhige Atmosphäre.

    Am späten Nachmittag erreichten wir unseren Campingplatz. Direkt gegenüber befinden sich Wanderwege, die sogar nachts beleuchtet sind—ein besonderes Highlight. Nach dem Abendessen machten wir uns auf, die Wege zu erkunden. Entlang der Handläufe waren überall kleine Lichter angebracht, und an den Aussichtspunkten wurden die Sehenswürdigkeiten stimmungsvoll angestrahlt. Sogar der nahegelegene Wasserfall war beleuchtet. Als wir dort ankamen, ging das Licht plötzlich aus, nur um wenig später wieder einzuschalten. Bis heute wissen wir nicht genau, wie die Technik dort funktioniert—ob es ein Timer oder doch ein Bewegungsmelder ist—aber der Wasserfall war jedenfalls eindrucksvoll illuminiert 😅.

    Am nächsten Morgen starteten wir früh in den Tag. Mit einer heißen Tasse Tee im Thermobecher machten wir uns erneut auf den Weg, um die Route vom Vorabend bei Tageslicht zu erleben. Wieder erreichten wir den Echo Lookout, von dem aus man einen großartigen Blick auf die „Three Sisters“ hat. Auf dem Rückweg gönnten wir uns ein erstes Frühstück mit Kaffee und Croissant 🥐.

    Anschließend ging die Fahrt mit dem Camper weiter, denn wir wollten sämtliche umliegenden Aussichtspunkte besuchen und haben einige Kilometer sowie Höhenmeter zurückgelegt. Wir wurden mit wunderbaren Ausblicken belohnt, bewunderten das charakteristische Blau der Blue Mountains und bestaunten riesige Wasserfälle.

    Zurück auf dem Campingplatz lernten wir noch ein freundliches australisches Paar kennen. Der Mann leihte uns sogar zwei Keile für unter die Reifen, da unser Stellplatz ziemlich steil war. So war die Nacht um einiges angenehmer und wir konnten entspannt schlafen 💤.

    #Our day in the Blue Mountains National Park began with a visit to the botanical gardens, which we explored first. The weather was once again gloomy and rainy, but we did not let that discourage us. Despite the grey skies, we spent several hours among the lovingly designed gardens and enjoyed the peaceful atmosphere.

    In the late afternoon, we arrived at our campground. Right across from us were hiking trails that are even illuminated at night—a special highlight. After dinner, we set off to explore these paths. Along the handrails, there were small lights, and at the viewpoints, the sights were beautifully lit. Even the nearby waterfall was illuminated. When we arrived, the light suddenly went out, only to come back on a little later. To this day, we don't really know how the technology works—whether it's a timer or a motion detector—but the waterfall was impressively lit up 😅.

    The next morning, we started the day early. With a hot cup of tea in our thermos, we set off again to see the route from the previous evening in daylight. Once more, we reached Echo Lookout, which offers a fantastic view of the "Three Sisters." On the way back to the camper, we enjoyed an early breakfast with coffee and croissant 🥐.

    Afterwards, we continued our drive in the camper, wanting to visit all the surrounding viewpoints and cover some kilometers and elevation gain. We were rewarded with wonderful views, admired the characteristic blue of the Blue Mountains, and marveled at huge waterfalls.

    Back at the campsite, we met a friendly Australian couple. The man even lent us two chocks to put under our tires, as our site was quite steep. Thanks to that, the night was much more comfortable and we slept peacefully 💤.
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  • Regen und Sturm ⛈️

    Aug 1–3, 2025 in Australia ⋅ ⛅ 17 °C

    #english below 👇

    Es hatte bereits am Vortag geregnet, und auch die Wettervorhersage für die kommenden Tage sah nicht besser aus. Zum Frühstück suchte Michael eine Farm heraus, auf der es eine Bäckerei und das Restaurant Three Blue Ducks gab. Da uns der Regen schon sehr früh geweckt hatte, trafen wir dort sogar vor der Öffnung des Restaurants ein. Zum Glück bekamen wir bereits Kaffee ☕.

    Hier spielt sich bei Wind und Wetter vieles draußen ab. Anna dachte zunächst, es sei zu kalt, um draußen zu sitzen. Doch wir erhielten einen Platz direkt unter den Heizstrahlern! Diese sind hier wirklich effektiv und halten einen angenehm warm – sogar an so verregneten Tagen wie heute.

    Nach dem köstlichen Frühstück, das genau unseren Geschmack getroffen hat, fuhren wir noch ein Stück die Küste entlang. Unterwegs besuchten wir einen See, dessen Wasser durch die umliegenden Bäume bräunlich gefärbt ist. Man sagt, Baden darin sei sehr gesund – allerdings spielte das Wetter leider nicht wirklich mit.

    Am frühen Nachmittag erreichten wir unseren Campingplatz in Nambucca Heads. Verwöhnt von der Wärme im Norden Australiens stellten wir am Abend unsere Stühle und den Tisch nach draußen – nur um am nächsten Morgen festzustellen, dass sie pitschnass waren, da es die ganze Nacht geregnet hatte.

    Im Laufe des Vormittags nahm der Sturm noch an Fahrt auf, ans Weiterfahren war nicht zu denken. Der Van wackelte ziemlich heftig, also beschlossen wir, eine weitere Nacht in Nambucca Heads zu bleiben. Wir verbrachten den Tag damit, Wetterberichte zu schauen, Tee zu trinken und unser neues Monopoly-Kartenspiel auszuprobieren, was uns richtig viel Spaß gemacht hat.

    Am Nachmittag trockneten die Stühle sogar einigermaßen, doch bevor es am Abend erneut zu regnen begann, packten wir sie vorsichtshalber wieder ein.

    Auch in den darauffolgenden Tagen regnete es immer wieder – aber immerhin konnten wir einige wunderschöne Regenbögen 🌈 entdecken. Über eine Hotline informierten wir uns schließlich über die Lage im Blue Mountains National Park. Zum Glück hatte das Unwetter dort keine größeren Schäden verursacht, alles war weiterhin zugänglich. Bis wir dort eintreffen würden, sollte sich auch das Wetter wieder deutlich bessern! ☀️🌤️

    #It had already rained the day before, and the weather forecast for the coming days didn’t look any better. For breakfast, Michael found a farm that had a bakery and the restaurant Three Blue Ducks. Since the rain had woken us up quite early, we arrived there even before the restaurant had opened. Luckily, they were already serving coffee ☕.

    Here, most of life takes place outdoors, no matter the weather. At first, Anna thought it was too cold to sit outside. But we got a table right under the heaters! They work really well here and kept us comfortably warm – even on such a rainy day.

    After the delicious breakfast, which was exactly to our taste, we continued a bit further along the coast. On the way, we stopped at a lake whose water is tinted brownish by the surrounding trees. It is said that swimming there is very healthy – but unfortunately, the weather wasn’t really on our side.

    By early afternoon, we reached our campsite in Nambucca Heads. Spoiled by the warmth of northern Australia, we put our chairs and table outside that evening – only to discover the next morning that they were soaking wet, as it had rained all night.

    As the morning went on, the storm picked up even more, and traveling onward was out of the question. The van shook quite a bit, so we decided to stay another night in Nambucca Heads. We spent the day checking weather reports, drinking tea, and trying out our new Monopoly card game, which turned out to be a lot of fun.

    In the afternoon, the chairs even dried off a little, but before the rain started again in the evening, we packed them up just in case.

    Over the following days, it kept raining on and off – but at least we were rewarded with some beautiful rainbows 🌈. We also called a hotline to check the situation in the Blue Mountains National Park. Fortunately, the storm hadn’t caused any major damage, and everything was still accessible. By the time we got there, the weather was supposed to improve as well! ☀️🌤️
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  • 🔆Sonnenschein & Auto Tausch 🚐🔁

    Jul 30–31, 2025 in Australia ⋅ ⛅ 23 °C

    #english below 👇

    Der Tag begann ähnlich wie der vorherige: Der Motor meldete sich erneut mit Warnleuchten und an schnelles Fahren war wieder nicht zu denken. Allerdings lagen diesmal noch rund 300 km bis Brisbane vor uns. Wir riefen erneut die Notfall-Hotline an und nach einer gewissen Wartezeit versuchten wir, die Elektronik durch einen Neustart „wiederzubeleben“. Und tatsächlich: Plötzlich funktionierte alles wieder. So konnten wir zumindest bis nach Brisbane fahren, wo wir direkt bei der Geschäftsstelle der Mietfirma vorbeischauen sollten. Nachdem das Auto dort überprüft worden war, teilte uns ein Mitarbeiter mit, dass wir den Van tauschen müssten. Dieser sei nicht mehr sicher zu fahren … Ach wirklich? 🤔
    Also hieß es: alles ausräumen und in das neue Fahrzeug einladen.

    Nach einem kurzen Einkauf ging es direkt weiter zum Campingplatz. Und zur Überraschung gab es am Abend sogar ein Open-Air-Kino! Gezeigt wurde die Neuverfilmung von Schneewittchen 👑 – ein echt schöner Tagesabschluss.

    Am nächsten Tag besuchten wir die berühmte Goldcoast und den Surfers Paradise Beach 🏄.
    Ihr kennt bestimmt das Geräusch, das frischer Schnee unter den Schuhen macht – so ein leises Quietschen. Genau dieses Geräusch hörten wir auch, als wir am Strand entlangliefen! Erst waren wir verwundert, was da so quietscht, bis uns klar wurde: Es war der feine Sand, der unter unseren Füßen solche Geräusche von sich gab. Wir waren ganz überrascht, sowas hatten wir vorher noch nie erlebt!

    Auf dem Weg nach Byron Bay entdeckten wir dann zufällig ein Schild zum „Crystal Castle“ und beschlossen kurzerhand, einen Abstecher dorthin zu machen. Dort gibt es riesige Amethyst-Steine und zahlreiche andere Edelsteine zu bestaunen. Wir spazierten durch die wunderschön angelegten Gärten und wagten uns auch auf den Fußreflexzonen-Pfad 👣.
    Bevor wir weiterfuhren, nahmen wir noch an einer Klangschalen-Meditation teil – eine wunderbar entspannende Erfahrung 🧘.

    Der nächste Halt war Byron Bay. Auf dem Weg dorthin zeigte sich sogar noch ein strahlender Regenbogen 🌈. Wir fuhren hoch zum berühmten Leuchtturm, mussten jedoch feststellen, dass es erst beim Runterfahren freie Parkplätze gab – also hieß es: nochmal zu Fuß den Hügel hochlaufen 😅. Leider war es bewölkt, sodass wir den Sonnenuntergang nicht sehen konnten. Trotz dem Wind und Nieselregen und spazierten den Weg entlang. Dabei konnten wir, als besonderes Highlight, sogar Wale und Delfine im Meer entdecken 🐳.

    #The day started much like the previous one: the engine warning lights came on again, and any hope of driving fast was out of the question. This time, however, we still had about 300 km to go until Brisbane. We called the emergency hotline once again and, after a bit of waiting, tried rebooting the electronics—surprisingly, it worked! At least we were able to drive all the way to Brisbane, where we were told to stop by the rental company’s office. After the car was checked, an employee told us we’d have to swap the van—it was no longer safe to drive... Really? 🤔
    So, all our belongings had to come out and then go back into the new vehicle.

    After a quick shopping trip, we headed straight to the campsite. To our surprise, there was even an open-air cinema that evening! They were showing the new adaptation of Snow White 👑—such a lovely way to end the day.

    The next day, we visited the famous Gold Coast and Surfers Paradise Beach 🏄.
    You know the sound fresh snow makes under your shoes—a soft squeaking? We heard exactly that sound as we walked along the beach! At first, we wondered what could be making that noise, until we realized it was the fine sand under our feet. We were completely surprised, never having experienced anything like that before!

    On the way to Byron Bay, we unexpectedly spotted a sign for “Crystal Castle” and decided on the spur of the moment to make a detour. There, we marvelled at huge amethyst stones and a variety of other gemstones. We strolled through the beautifully landscaped gardens and even walked the reflexology path 👣.
    Before leaving, we participated in a singing bowl meditation—a wonderfully relaxing experience 🧘.

    Our next stop was Byron Bay. On the way, we were greeted by a bright rainbow 🌈. We drove up to the famous lighthouse but quickly realized that parking was only available on the way down—so we had to hike up the hill on foot 😅. Unfortunately, it was cloudy, so we couldn’t see the sunset. Despite the wind and drizzle, we walked along the path, and as a special highlight, we spotted whales and dolphins out at sea 🐳.
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