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Malina meets the world

Malinas Abenteuer um die Welt. Mal schauen, wo sie endet… もっと詳しく
  • New Castle bei Kira

    2024年11月5日, オーストラリア ⋅ ☁️ 19 °C

    Newcastle bei Kira

    Hey :)

    Langsam neigt sich mein Australien-Trip dem Ende zu. Doch jetzt bin ich endlich bei dem Hauptgrund angekommen, warum ich überhaupt hier bin: Kira und Eden! Kira und Hayden haben vor sechs Monaten ein Baby bekommen, und ich musste sie einfach besuchen – besonders weil sie kürzlich in Berlin waren und wir uns dort leider verpasst haben. Es war so schön bei ihr und hat sich direkt wie Zuhause angefühlt.

    Newcastle ist auch eine total süße Stadt, mit schönen Stränden und gemütlichen Cafés.

    Die erste Nacht habe ich in ihrer Wohnung geschlafen, aber ich habe so schlecht geträumt, weil es geregnet hat und Sando ganz alleine draußen stand. Also habe ich die nächsten Nächte im Van geschlafen. Bei Kira haben wir die Tage entspannt verbracht, viel mit Eden gespielt, Spaziergänge gemacht, Nationalparks erkundet, den Tierpark besucht und eine Menge Kaffee getrunken!

    Einmal haben wir uns sogar mehr oder weniger beim Surfen versucht. Chloe kam übers Wochenende dazu, und so sind wir – Kira, Chloe und ich – zusammen in die Wellen gerannt. Rennen war wirklich angesagt, um nicht von den Wellen überrollt zu werden! Mein Herz hat ordentlich geklopft, denn die Wellen waren alles andere als klein. Als wir es endlich weit genug raus geschafft hatten, stellte ich fest, dass die Wellen dreimal so hoch waren wie die, die ich sonst nehme. Irgendwann, nachdem ich mich extra weit rausgepaddelt hatte, um keine Wellen zu erwischen, hat Kira mich dann zurück ans Ufer eskortiert und mir zwischendurch kleine Schubser gegeben, damit ich nicht unter den Wellen lande. Danach habe ich auf Eden aufgepasst, sodass auch Hayden noch surfen konnte.

    Am nächsten Tag habe ich spontan mein Surfbrett für 150$ verkauft. Jetzt fehlt nur noch mein Bus!

    Der Abschied von Kira und Eden fiel mir echt schwer. Aber bei den beiden weiß ich, dass wir uns ganz sicher wiedersehen werden.
    Ich werd dich vermissen!
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  • Sydney

    2024年11月10日, オーストラリア ⋅ 🌬 20 °C

    Heyho,
    Ich stehe jetzt am Flughafen, nachdem ich meine letzten Tage in Sydney verbracht habe.

    Meine größte Mission in Sydney: meinen Van verkaufen! Kaum angekommen, hatte ich direkt drei Besichtigungen – und Glück gehabt, einer war interessiert! Er hat sich das Auto sehr genau angeschaut (da wurde mir klar, wie oberflächlich ich wohl bei meiner eigenen Besichtigung war). Zum Glück hat er das wahre Problem nicht erkannt: den Rost unterm Lenkrad durch ein Wasserleck. So habe ich es geschafft, meinen Van, den ich für 10.500 Dollar gekauft hatte, für 11.600 Dollar zu verkaufen. Whooop!

    Die nächsten Tage habe ich dann bei Chloé und James in deren wunderschöner, neuer Wohnung verbracht. Mit deutlich mehr Energie als bei meinem letzten Sydney-Besuch konnte ich jetzt endlich die Stadt erkunden. Fazit: cool, muss man mal gesehen haben, aber ich mag Strände definitiv mehr…

    Mit der Fähre bin ich nach Sydney reingefahren und wurde von der tollen Kulisse mit dem Opernhaus empfangen. Dann habe ich eine dreistündige Free Walking Tour mitgemacht, bei der ich mich ungefähr gar nicht konzentrieren konnte. Nach 1,5 Stunden kamen zwei Jungs vorbei, die auf dem Weg zur Uni waren, und haben so getan, als würden sie zur Gruppe gehören. Wir haben angefangen zu quatschen und sind nach zehn Minuten (weiterem Nicht-Zuhören meinerseits) zusammen essen gegangen. Danach ging’s für mich weiter, insgesamt 25.000 Schritte! In Manly habe ich noch eine Runde Beachvolleyball gespielt, bin schwimmen gegangen und habe mich später wieder mit den Jungs vom Vormittag getroffen.

    Die waren aus Taiwan, Korea, China und Georgien. Es war super spannend, über deren Kultur und Erziehung zu erfahren. Beispielsweise ist es dort völlig normal, dass Eltern ihre Kinder als Erziehungsmaßnahme schlagen – und die meisten sind „dankbar“ dafür. Krass, oder?

    Am Flughafen habe ich dann zufällig Calvin getroffen, den ehemaligen Mitbewohner von James, mit dem ich mich richtig gut verstanden habe.

    Jetzt sitze ich im Flugzeug und werde wie immer ein bisschen nostalgisch. Australien war einfach unglaublich. Ich hatte dort nur gute Zeiten und bin so dankbar, dass ich Einblicke in so viele verschiedene Leben bekommen konnte. Sei es bei Chloé, den Studierenden aus Crescent Head, Ian aus Bellingen, den Leuten, die seit Monaten in einem Hostel in Byron leben, den Jungs vom Spit, die ihr Leben in einem Van verbringen, Annie und Santi oder auch Kira.

    Australien war einfach genau das, was ich gebraucht habe! Genau die Freiheit, die ich gesucht habe! Werde meinen Van so vermissen.
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  • Manila mit Juli und Merle

    2024年11月11日〜12日, フィリピン ⋅ ☁️ 28 °C

    Musta (Hallo) von den Philippinen!

    Nach einem entspannten Flug, bei dem ich mit Calvin Notting Hill geschaut habe, bin ich in Manila gelandet. Julian und Merle hatten mir eine Buchung für unser Hotel geschickt – nur fünf Minuten mit dem Auto entfernt, angeblich. Ihr kennt das bestimmt: In einem neuen Land bin ich immer ein bisschen nervös, weil man sich erst an die Währung gewöhnen muss, die Sprache kaum kennt, keine SIM-Karte hat und die Preise auch noch nicht einschätzen kann.

    Jedenfalls habe ich versucht, ein Taxi zu bekommen, doch niemand schien mein Hotel wirklich zu kennen. Nach viel Verhandeln (ich werde echt besser!) und einigen „Can I be your boyfriend?”-Fragen habe ich schließlich für 850 Pesos (ca. 13,57 €) einen netten Fahrer gefunden. Immer noch teuer, aber immerhin von 1500 runtergehandelt!

    Die Fahrt verwandelte sich dann in eine einstündige Hotelsuche – das Hotel, das eigentlich nur fünf Minuten entfernt sein sollte, war einfach nicht auffindbar. Auf dem Weg kaufte mein selbsternannter Bodyguard und Taxifahrer dann auch noch SIM-Karten mit mir. Irgendwie erinnerte mich alles an Jakarta – ähnliche Situation! Nach mindestens einer Stunde fanden wir schließlich heraus, dass das Hotel ein Betrug war und gar nicht existiert… der Taxifahrer hat mir daraufhin „ja-ua“ = „fuck them“ beigebracht.

    Also ging es zurück zum Flughafen. Der Fahrer nahm schließlich nur 500 Pesos von mir – ich glaube, er hatte Mitleid. Während ich auf Julian und Merle wartete, schaute er noch dreimal vorbei, um sicherzustellen, dass es mir gut ging.

    Und dann war es endlich so weit: Ich habe Julian und Merle gesehen! Sooo schön! Jetzt ist ein Stück Heimat hier bei mir. Zusammen sind wir dann zu einem neuen Hotel gelaufen. Nachdem Merle und ich eine Runde auf dem Bett getanzt haben, sind wir schließlich schlafen gegangen.

    Heute Morgen ging es auf Entdeckungstour, bevor unser Weiterflug anstand. Wir spazierten durch die Gassen Manilas – alle (hust Julian) waren ziemlich aufgeregt, vielleicht auch ein bisschen nervös und angespannt. Wir wurden von allen Seiten angestarrt. Irgendwann hatten wir uns ein wenig verlaufen und fanden uns in den kleinsten Straßen wieder. Auch wenn die Menschen größtenteils sehr freundlich wirkten, waren wir erleichtert und ziemlich erschöpft , als wir zurück im Hotel ankamen.

    Jetzt geht’s weiter zum Flughafen und dann nach Dumaguete!
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  • Dumaguete

    2024年11月12日, フィリピン ⋅ ⛅ 26 °C

    Naa, Kamusta ka? (Wie geht’s?)

    Jetzt geht’s los nach Dumaguete! Wir hatten alle drei Fensterplätze – ein absoluter Traum! Neben mir saß eine super nette Transfrau mit zwei Doktortiteln in „Education of Culture“. Sie gab mir direkt tolle Tipps und spannende Einblicke über die Philippinen, die ich gleich festgehalten habe. Der anderthalbstündige Flug war entspannt und Merle und ich konnten endlich mal wieder über Gott und das Leben reden.

    Am winzigen Flughafen angekommen – es stand nur ein einziges Flugzeug dort – wartete ich beim kleinen Gepäckband auf meinen Rucksack. Ich habe jetzt übrigens auf zwei Rucksäcke aufgerüstet! Während ich wartete, organisierte meine Sitznachbarin uns ganz beiläufig einen Transfer zu unserem Hotel, mit einem fröhlichen „Willkommen auf den Philippinen!“ Wie unglaublich nett! Ich sag’s immer wieder: „Good vibes attract good vibes!“

    Nach einer kurzen Dusche ging es gleich raus zum Erkunden. Merle, bewaffnet mit ihrer „Bibel“ (Reiseführer), hatte einen Plan, wo es langgeht. Unser erster Stopp: der Markt, wo wir uns gleich mal durchs Local Food probierten. Danach ging es zur ersten Massage – eine Stunde für 5,61 €! Ich fand’s mega, Merle war eher mäßig begeistert. Zum Ausklang gönnten wir uns Cocktails und waren nach nur einem Drink hackedicht. sehr witziger Abend! Zurück ging’s mit dem Tuk-Tuk.

    Gestern zog es uns in den Dschungel. Zuerst fuhren wir mit einem kleinen Bus für 40 Cent, eingeklemmt zwischen schwitzenden Locals, und dann ging’s weiter auf den Rücksitzen von Motorrollern. Unterwegs begegneten uns zwei Pfarrer, die den Weg schmunzelnd als „gutes Cardio“ bezeichneten.

    Und dann begann unsere Wanderung! Jeder Schritt verlangte höchste Konzentration, denn der Boden war extrem rutschig. Jeder von uns ist mindestens einmal ausgerutscht und fast den Hang hinuntergerutscht. Doch schließlich erreichten wir unser Ziel: die Twin Lakes. Hier haben wir ein paar Fotos gemacht, Gummibärchen gegessen, und die Atmosphäre genossen, bevor wir den Rückweg antraten. Abends waren wir so erschöpft, dass wir um 18 Uhr einfach eingeschlafen sind. Hupsi!

    Heute geht’s weiter mit der Fähre nach Siquijor. Jetzt freuen wir uns riesig auf Strand und Cocktails!
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  • Siquijor

    2024年11月15日, フィリピン ⋅ ☁️ 30 °C

    Heyhey,
    die letzten Tage haben wir auf Siquijór verbracht. Die Insel haben wir mit Scootern erkundet und sind jeden Tag in ein neues Hotel gezogen, bevor es weiterging.

    Ein Highlight war eine Höhle, die wir besucht haben. Sie war so flach, dass wir ganz oft im Gänselauf gehen mussten, während wir durch das Wasser wateten und die verschiedenen Steinformationen bestaunten. Während des Zweiten Weltkriegs hatten philippinische Menschen dort gelebt – total verrückt und unglaublich spannend.

    Am nächsten Tag sind wir spontan zu einem Wasserfall gefahren. Das Beste für Julian und Merle war, dass man dort mit einem Seil ins Wasser springen konnte. Ich dachte mir, ich muss mich auch mal überwinden – schließlich startet bald meine Snowboard-Saison! Also bin ich gesprungen… und habe den größten Bauchklatscher aller Zeiten hingelegt. Yay! + ich sah jedes Mal aus wie ein Frosch 🐸

    Die Hotels haben wir immer spontan am selben Tag gesucht, was am letzten Abend nicht so gut lief. Es wurde schon dunkel, und wir mussten nehmen, was wir kriegen konnten. Einer von uns musste auf einer kleinen Matratze auf dem Boden schlafen – normalerweise wäre ich das gewesen, aber wegen der Ameisen hat Julian den Gentleman gespielt. Ich glaube, wir nennen es mal: Schocktherapie. Ab jetzt achten wir wieder mehr auf die Unterkünfte.

    Es war supercool, aber jetzt freuen wir uns alle auf ein bisschen mehr Strand, Entspannung und Schnorcheln. Bei mir kommt langsam an, dass ich bald zurückkomme. Ich freue mich aber auch wirklich sehr auf meine Familie, meine Freunde und mein Volleyballteam. Und ab Januar habe ich einen Job in den Bergen zusammen mit Lilly als Ski und Snowboard Lehrerin– juhuu!
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  • Bohol

    2024年11月20日, フィリピン ⋅ ⛅ 26 °C

    Hihi, die letzten Tage standen ganz im Zeichen von Erholung und Entspannung – zumindest für mich.
    Merle und Juli hatten leider mit einer Lebensmittelvergiftung zu kämpfen, sodass wir die meiste Zeit in der Unterkunft geblieben sind. Mir kam das ehrlich gesagt gar nicht so ungelegen, ich konnte endlich mal richtig viel nichts tun.
    Als wäre das nicht genug, hat Juli dann auch noch eine Mittel- und Außenohrentzündung bekommen, was richtig schmerzhaft war.
    Trotzdem haben Merle und ich es geschafft, 1-2 kleine Ausflüge zu machen.
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  • Siargao

    2024年11月28日, フィリピン ⋅ ☀️ 29 °C

    Whoooop, hatte gerade sooo tolle Wellen! War mit einem 6.6f draußen und dachte erst: okay heute ist wohl so ein Tag, an dem gar nicht klappt…
    Und dann hatte ich sooo tolle Wellen!! Das hat die Stunden davor echt wieder gut gemacht :)
    Wir sind gerade auf Siargao und heute ist mein letzter Tag. Völlig verrückt! Aber dazu im nächsten Post mehr..
    Die letzten Tage waren ziemlich cool! Immer mal wieder surfen (mit Rey), viel Strand und Massagen. Juli darf leider wegen seines Ohrs immer noch nicht ins Wasser. Ganz schön fies! Den einen Tag waren wir im Skateparl was auch richtig Spaß gemacht hat! Wir haben hier ziemlich viel Zeit mit Lars und Ali verbracht und haben zu Julians großer Freude viel Karten mit denen gespielt.
    Siargao war definitiv der coolste Ort von den Philippinen! Der hat mir total Kuta Lombok vibes gegeben
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  • Recap

    2024年11月30日, ドイツ ⋅ ⛅ 1 °C

    Hey :)

    Ich schreibe gerade aus dem Flugzeug. Ich kann’s kaum glauben - nach 4 1/2 Monaten geht’s jetzt wirklich zurück für mich!
    Ich glaube ich habe mich noch nie in meinem Leben so auf zuhause gefreut. Ich war auch einfach noch nie so lange und vor allem so weit weg…

    Die letzten Monate waren einfach unglaublich toll!! Es fing ja eigentlich schon im Mai bei Leona in Frankreich an. Als wir mit dem Van nach Marseille gefahren sind und soo eine tolle Zeit hatten! Und jetzt zieht sie einfach nach Berlin juhuuuu.
    Der Juni war auch einfach toll! Jana und Till hatten eine richtig schöne Hochzeit ♥️ wir hatten ein richtig cooles Beachvolleyball Turnier und hab jeden Tag mit Johanna in der Bib verbracht um unsere Bachelorarbeiten fertig zu schreiben. Erfolgreich!! Dann gabs noch eine mega Chorfahrt und dann ging’s einfach los! Plötzlich saßen Lilly, Paul und ich mit einem Oneway Ticket im Flieger nach Indonesien. Ohne jede Ahnung, wann wir zurück kommen werden.
    Und wow, Indonesien das toll!! Das erste mal in Asien. Von Jakarta über Bali, Gili und dann schließlich nach Lombok, wo ich in einem richtig tollen Surfhostel gelandet bin und sooo tolle Menschen kennengelernt habe. Kuta war definitiv mein Lieblingsort auf der Reise. Dann ging’s für mich weiter nach Thailand, wo ich 2 Wochen mit Johanna verbracht habe. Das war wirklich Urlaub pur ! Wir hatten so viele schöne Gespräche und konnten uns richtig entspannen und reflektieren. Dann das genaue Gegenteil im Süden Thailands. Partyinseln! Da habe ich dann Matthi kennengelernt, mit dem ich mich von Anfang an so gut verstanden habe.
    Dann haben Lilly und ich uns wieder vereint. Und es war so schön sie wiederzusehen und mit ihr weiter zu reisen!
    Von einem Tag auf den anderen habe ich dann meine Sri Lanka Pläne über den Haufen geschmissen und habe mir ein Ticket nach Australien gekauft, dort nach 2 Tagen einen Van gekauft und einen Roadtrip gemacht. Auf dem Weg habe ich dann Chloé und Kira getroffen, 2 Wochen mit Franka in Noosa (definitiv ein Highlight und damit Platz 2 meiner Reise) verbracht und das Vanlife und die Ruhe nach Thailand genossen. Ich hab meinen Van verkauft und Julian und Merle in den Philippinen getroffen. War das schön!! Endlich habe ich einen Teil meiner Familie wieder.

    Ich bin soo dankbar für die verschiedenen Leben, in die ich Einblick bekommen konnte! Bin soo dankbar, dass ich einerseits alleine aber auch nie alleine war!
    Es war einfach eine richtig tolle Reise, die so viele verschiedene Facetten hatte, weil ich m oh so vielen verschiedenen Menschen gereist bin und das immer anders war.
    Ich bin ganz schön stolz auf mich, dass und wie ich es gemacht habe. Ich hab so viel Neues gelernt und so viel über mich und meine Werte gelernt!
    Danke, dass ihr hier immer alles verfolgt habt!
    Jetzt geht’s für mich nach einem 30h Flug über Weihnachten nach Hause und am 2.1 fange ich ein Job im Alpbachtal als Ski und Snowboardlehrerin zusammen mit Lilly an! Aber jetzt freue ich mich erstmal auf ROGGENMISCHBROT, Käse, Kamin, Weihnachtsstimmung, Plätzchen backen, Tessas Freund kennenlernen, meine Familie zu umarmen, meine FreundInnen wiederzusehen, Chor singen, mein Volleyball Team und am allermeisten auf meine Neffen. Sagte ich schon ROGGENMISCHBROT?

    malinameets the world sagt jetzt erstmal Tschüss ♥️

    Hier nochmal meine Lieblingsmomente/fotos der Reise
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  • Ab ins Alpbachtal

    2025年1月8日, オーストリア ⋅ ☁️ 3 °C

    Servus aus dem Alpbachtal!
    Hier bin ich wieder – die Reise geht weiter! :)

    Etwas verspätet habe ich nun endlich die Zeit gefunden, euch ein Update zu geben. Ich weiß, ich weiß – ihr wartet schon alle ganz gespannt!

    Alles begann eigentlich schon vor der Abreise. Mein Chef teilte mir mit, dass ich doch bitte am 2. Januar mit der Arbeit beginnen und dementsprechend schon am 1. Januar losfahren solle. Oh je! Nach einigem Hin und Her habe ich dann diese Mail verfasst:

    „Lieber Wolfgang,
    Wir feiern an Silvester noch eine große Party, und ich werde es deshalb nicht schaffen, am 1. Januar loszufahren. Ich würde gerne am 2. Januar aufbrechen und wäre dann nachmittags vor Ort. Ich hoffe, das ist in Ordnung für dich!“

    Gesagt, getan. Mit sehr gemischten Gefühlen machte ich mich schließlich in meinem kleinen Mitsubishi auf den Weg ins Alpbachtal. Dank BlaBlaCar hatte ich sehr angenehme Gesellschaft von Berlin bis München, was die Fahrt wesentlich entspannter machte – Müdigkeit? Fehlanzeige!

    Angekommen im Alpbachtal, bekam ich gleich meine Arbeitskleidung überreicht: eine Männergröße M. Mit den Worten „Naja, du bist ja Snowboarderin – da trägt man das ja eh zu groß“ wurde das abgetan. Jetzt sehe ich aus wie ein 12-jähriges Kind, das Papas Kleidung aufträgt.

    Am Abend ging es direkt mit der ganzen Truppe zum Nachtskifahren – perfekte Gelegenheit, alle kennenzulernen. Und ich war überrascht: Die meisten sind gerade mal 18 Jahre alt und sprechen kein Deutsch. Sie haben zuvor eine sechs Wochen lange Ausbildung gemeinsam absolviert und sind dadurch natürlich schon ein eng befreundet. Trotzdem waren alle sehr offen und nett!

    James, ein 18-jähriger Brite, der immer sehr viele Fragen stellt, wollte von mir wissen, ob ich bald Kinder bekomme und heirate – immerhin nähere ich mich ja „der großen 30“.

    Schon am nächsten Tag stand mein erster Unterricht an – ohne jeglichen Orientierungssinn in einem völlig neuen Skigebiet. Wer mich kennt, weiß, dass Orientierung nicht gerade meine Stärke ist. Aber: Es hat überraschend gut geklappt!

    Ansonsten wird hier sehr sehr viel getrunken. Und sehr sehr wenig am Tag danach geputzt…
    Mal schauen wie die Erziehung hier klappen wird. Will (19) musste ich am Tag danach 3X sagen, dass er bitte seine Kotze aus der Spüle richtig sauber machen soll. Naja mal schauen…

    So viel erst mal von mir. Bis bald und bleibt gespannt, was hier noch so alles passiert!
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  • Leben in den Bergen

    2025年1月16日, オーストリア ⋅ ☀️ -2 °C

    Galigrü!

    Mir gefällt es hier nach wie vor richtig gut! Die Tage verfliegen nur so, und nachmittags hat man meistens noch Zeit, selbst Ski oder Snowboard zu fahren. Momentan ist sowieso weniger los, daher haben viele von uns frei.

    Am Wochenende hatten wir ein großes Team-Event: 150 niederländische Anwälte sind ins Alpbachtal gekommen, um Ski zu fahren und ordentlich zu feiern. Ich hatte zwei von ihnen in meiner Snowboardgruppe und wurde prompt zum Après-Ski und der Party danach eingeladen. Der Abend war voller kostenloser Drinks – wer sagt da schon nein?

    Langsam lerne ich auch die „älteren“ Skilehrer hier kennen, und ich muss sagen: Ich fühle mich wirklich wohl. Jeden Abend tauchen mindestens fünf von den Jungs bei uns auf, und es wird gefeiert. Immer super lustig, auch wenn das Aufräumen und das Kotzen von Will am nächsten Morgen manchmal eine Herausforderung sind.

    Und jetzt das Wichtigste:
    LILLY IST DA!
    Sie wird jetzt auch die Saison hier mit mir verbringen – wie genial ist das bitte?!

    Leider hat mich eine Erkältung erwischt, und ich musste die letzten zwei Tage zu Hause bleiben. Aber immerhin habe ich so endlich Zeit, euch zu schreiben.

    Ach ja, @Papa: Wir waren im Tiefschnee unterwegs – es war unglaublich! Du hättest es geliebt!

    Bis balddddd
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  • Neuschnee und neues Board

    2025年1月28日, オーストリア ⋅ ☁️ -2 °C

    Hallooo!

    Die letzten Tage waren richtig schön – es hat ordentlich geschneit und wir konnten fast jeden Nachmittag selbst auf die Piste. Ich hab mir jetzt endlich ein neues Snowboard bei Burton mit Step in Bindung gekauft und bin super happy damit!

    Am Wochenende saßen wir in Kitzbühel und haben uns das Skirennen angeschaut – coole Stimmung und perfektes Winterwetter.

    LILLY UND FELI HABEN IHRE SKILEHRERPRÜFUNG BESTANDEN!!
    Voll cool!!

    Am allerletzten Tag vom 5 tägigen Snowboardkurs ist mir dann noch was richtig Dummes passiert: Ich bin in voller Skilehreruniform , Sonne scheint, alle schauen – und ich leg mich mit dem Snowboard direkt vor der Bar hin. Jay. Mein einer Schüler hat dann noch nach meinem Insta gefragt und der andere hat mit 50€ Trinkgeld bekommen.

    Ich finds hier mega, aber ich merke echt, dass meine Social Batterie sooo leer ist!! Weil die einfach alle jeden Abend bei uns sind. Ich mal jetzt einfach ganz viel Mandala. Das hilft

    Bis bald und liebe Grüße aus dem Schnee!
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  • Besuch in den Bergen

    2025年3月4日, オーストリア ⋅ ⛅ 2 °C

    Soo, jetzt geht’s zurück ins Alpbachtal – und ehrlich gesagt hab ich meine Teammates schon ganz schön vermisst. Der Februar war ziemlich intensiv: viel Arbeit, volle Gruppen, und dann auch noch die Faschingswoche! Wir haben uns ein bisschen verkleidet, und es war total witzig, auf dem Berg all die Skilehrer in ihren Kostümen zu sehen.

    Jeden Dienstag starten wir früh mit dem Skilehrertraining um 8 Uhr – anstrengend, aber auch richtig cool, weil man dabei so viel dazulernt und gemeinsam unterwegs ist.

    Ein Highlight war definitiv der Besuch von Papa, Nic, Lisa und Lui. Drei Tage voller Sonnenschein, gutes Essen und ein bisschen Urlaub mitten in der Saison – das hat richtig gutgetan.

    Lilly und ich haben uns beim Snowboarden im Tiefschnee ein bisschen verirrt. Wir mussten abschnallen und uns durch den Wald schlagen – etwas abenteuerlich, aber für ein paar schöne Fotos hat sich’s auf jeden Fall gelohnt.

    Innsbruck haben wir auch mal einen Besuch abgestattet– eine Nacht feiern und viel Gelächter!

    Leider mussten wir uns auch von Nick, Ciera und Franek verabschieden. Sie wechseln jetzt nach Kaprun zum Landestrainerkurs. Vor allem Nick werde ich echt vermissen!! Der ist nämlich einer der einzigen der mal den Mund bei den ganzen rassistischen und dummen Kommentare aufmacht.
    Für ihren letzten Abend hatten wir noch mal einen richtig schönen Teamabend bei der Chicken Night – unser Chef hat sogar bezahlt.
    Der Kotzcounter in der Gruppe war danach mindestens bei 4!

    Zum Abschluss kamen noch Tessa und Anna zu Besuch. Mit den beiden war ich vier Tage auf der Piste und hab ihnen Skifahren beigebracht – das hat voll Spaß gemacht!
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  • Alpbach

    2025年3月28日, オーストリア ⋅ ☁️ 8 °C

    Wow, ich bin so dankbar für diese unglaublich tolle Zeit!! Ich habe es unheimlich genossen, in diesem kleinen Dorf zu leben.

    Lilly und ich hatten noch richtig schöne Tage. Nur noch Novi ist bis zum Ende bei uns geblieben, und wir haben die Zeit wirklich sehr genossen. Mit Ymre und Lörenzo waren wir fast jeden Tag im Park und haben uns dabei jeden Tag ein klitzekleines bisschen verbessert – vor allem aber haben wir einfach den Vibe gefühlt.

    Außerdem haben Lilly und ich bei einem Ski-Testing mitgemacht und gemerkt, was für einen riesigen Unterschied die Skier machen. Im März hatten wir beim Fahren tatsächlich T-Shirt-Wetter! Kurz darauf hat es dann aber plötzlich noch einmal richtig viel geschneit, womit wir alle anderen aus unserem Team, die schon abgereist waren, ganz schön neidisch gemacht haben.

    Wir durften einfach alleine in dem Hotel leben und sind dann abends immer mit unseren Skateboards in den Fluren rumgefahren.

    Am Ende sind wir ziemlich traurig abgereist, dieses Kapitel nun hinter uns zu lassen. Jeden Tag in der Natur zu sein und sich sportlich zu betätigen, war einfach Hammer.
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  • Kaprun

    2025年4月16日, オーストリア ⋅ ☁️ 2 °C

    Über Ostern war ich noch einmal in Kaprun, um mit dem Berliner Skiverband als Snowboardlehrerin zu arbeiten. Währenddessen fand die Snowboardlehrer-Ausbildung unter Marcel statt. Nachmittags habe ich mich dann immer zur Gruppe dazugesellt und versucht, meinen Freestyle weiter zu verbessern.

    Julian, Anton, Ronas und Robin waren auch dabei, sodass wir nachmittags oft noch richtig cool Beachvolleyball spielen konnten.

    So, jetzt ist die Saison wohl wirklich vorbei. Krass! Wer hätte gedacht, dass ich die Berge einmal so sehr lieben lernen würde.

    Jetzt geht’s zurück nach Berlin: Das Studium geht weiter, meine Fußgelenke und Knie müssen erst einmal richtig heilen, ich muss weniger IBU nehmen – und dann startet das Halbmarathon-Training!
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