• Eva Roth
Jun – Jul 2025

Farewell Tour

Leider ist Thomas nicht dabei 😔. Ich werde es mit Nathascha geniessen und wir werden mit Lebensfreude über viele Situationen lachen oder schmunzeln, ihr hoffentlich auch. Die fotografischen 👁 stammen oft von anderen Gruppenteilnehmerinnen❣️ Baca lagi
  • Permulaan perjalanan
    29 Jun 2025
    Jetzt gahts definitiv los
    Edelweiss isch nid swiss, aber ou i.O.Me gseht bärge!Mir zwo ungerwegs...freue mi mega!fördert den Blutfluss, 😆😆😆🍅 🍅 🍅 🍅Pilatus....Bim Ameisehuufe abglueget?Uf Denver DüüüsetGfallt mir.

    Auf nach Denver

    29 Jun, Amerika Syarikat ⋅ ☀️ 20 °C

    Ich wurde von Nathascha abgeholt, wir übergaben das Auto der Top Parking Bürgi und konnten Einchecken.
    Die Tasche mit der Schutzbekleidung ⛑️🥾🦺🧤🕶 von uns zwei Ladies machte just 30kg aus, die anderen Koffer waren sowieso kein Problem.
    Mit leichtem 👜 kauften wir etwas zur Förderung des "Blutflusses" (Thromboseprophylaxe) ein.
    Erstaunlich dass es zum grössten Teil aus 🍅 Tomatenmark 🍅 besteht.

    Das heisst ich beuge seit Jahren auf Flügen unbewusst Thrombosen vor... ich trinke auf Flügen immer sehr gerne Tomatensaft. Was einem so alles zufällt? 😊

    Gott sei dank, dass die 👼 immer tätig sind. So wagten sich all die Chäfere 🦠 von den Mitpassagieren sicher nicht zu uns rüber... es war so ein gesniefe und ghüescht i dem Flugi 🤭
    Uns wurde gesagt man dürfe vor der Passkontolle das Handy nicht einstellen...⁉️

    Gut im Hotel angekommen und sich schon über einiges gefreut.🤗
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  • Nun wissen wir wo sich Comissario aufhält ;-)

    Tag 1 (1): Denver

    29 Jun, Amerika Syarikat ⋅ ☀️ 19 °C

    Heute haben wir den grösseren Teil der Gruppe kennen gelernt. Danach gingen wir die "Wand"malereien erkunden.

    Nun ist auch klar wo Comissario Brunetti ist... in seinen Lofts 😊

  • Tag 2: Denver - Walden

    1 Julai, Amerika Syarikat ⋅ ☀️ 25 °C

    Das war ein Schnitzupommfritzüüg bis wir alles so gepackt hatten, damit alles am Ort war... Schutzkleider beisammen in den IKEA Säcken für, nach der Übernahme der Mopedli, in die Saccoschen, Kleider für 3 Tage im Rucksack und Handgepäckkoffer, der Rest mit gelben Bändeln versehen, damit man es nicht täglich umefuge muss.

    Da brauchte auch Hund bei der Fahrt frische Luft ;-).

    Das Übernehmen der Mopedli ging ruckzuck.
    Danke 🦅🏍

    Nathascha und ich fahren ohne Windabweiser... Danke Roger für die Demontage. 🤗

    Wir kamen gut aus Denver raus und konnten die erste kurvenreiche Strecke (Chrampfadere) geniessen.

    Erstes Shoppen beim Harleydealer ... Meine Regenjacke blieb in der 🇨🇭 . 😂

    Mittagshalt war direkt am Fluss. Ärdeschön! Denise und Adrian führen uns immer an Seelen-Plätze (würden wir nie finden) und denken auch an das körperliche Wohlbefinden, z.B. durch das Organisieren von Sandwiches.

    Kurz nach der Weiterfahrt begann es zu regnen und hageln, also kam die erste Tenuübung schneller als gedacht. Das war ok, nun hatte ja auch ich eine Regenjacke 😅.

    In Walden bestaunten wir im Visitorcenter die Wildtiere wie den Elch. Einige Beifahrerinnen, hatten auf dem Weg dorthin schon eine Elchkuh gesehen.

    Nach der Ankunft bei der North Park Inn Suites machten wir uns frisch und gingen zu Fuss zNachtessen im River Rock Café.

    Ein sehr eindrücklicher erster Tag mit den Mopedli.

    Morgen ist um 06.45 Uhr Truck beladen, gute Nacht.
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  • Tag 3: Walden - Custer State Park

    2 Julai, Amerika Syarikat ⋅ 🌙 24 °C

    Heute war ein Fahrtag und wer früh aufsteht kann länger Harley fahren😁

    Wir starteten um 06.43 Uhr. Ich mit Lederjacke und wärmendem Pulli, warmen Handschuhen bis zum
    1. Halt: Zmörgele, Lederjacke gegen Sommerjacke tauschen, leichte Handschuhe anziehen.
    Beim 2. Halt: Zmittag einkaufen, Sommerjacke gegen Ledergilet tauschen.
    Zmittag essen beim 3. Halt: Ledergilte gegen pflotsch nasses Kältegilet tauschen und Sommerjacke darüber anziehen.
    4. Halt: Tanken, trinken, Schatten suchen.
    Dabei entstand der Begriff "Schattenparkierer" anstatt Vorwärtsparkierer 😆
    5. Halt: Glace essen🍧
    6. Halt: State Game Lodge
    Es hat wärmetechnisch wunderbar gepasst.

    Während dem Fahren, als Fahrer fotografieren oder filmen... ist ungern gesehen und min. heikel für die ganze Gruppe. Danke Petra und Nicole fürs teilen eurer Fotos.

    Die Landschaften und Eindrücke, Tiere und Gerüche bleiben im 🧡
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  • Tag 4: Rundreise Black Hills

    3 Julai, Amerika Syarikat ⋅ ☁️ 21 °C

    Heute blieben wir in der Region.
    Schwarze Felsen, Nadelspitzen, Hirsche, Bison und Ziegen, Dickhorn Schafe.

    Zum Glück sind alle der Gruppe wohl auf, der Unfall eines Autos hätte für und böse enden können.

    Ein ThomasBus begegnete uns auch noch.
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  • Heiss begehrt!

    Tag 5: Custer S.P. - Deadwood

    4 Julai, Amerika Syarikat ⋅ ☀️ 18 °C

    Heute, kaum bei den Mopedli, setzte leichter Regen ein. ☔️ Wir haben uns für das Anziehen der Regenkleider entschieden, die wir bei einem Tankstop wieder ausziehen konnten.

    Dort habe ich auch (endlich) wieder die gekühlten Espressi gefunden, yeah! Die Tradition geht weiter.

    Die Landschaft war faszinierend und farbenfroh. Sooo viele schöne Gräser, Felsen, Gesteinsschichten.

    Und diese W....E....I...T....E...!!!
    Man fährt den ganzen Tag und begegnet quasi Niemandem. Wyoming!

    In Rapid City haben wir gegen das Gesetz verstossen und wurden als gesamte Gruppe von einem bestimmten, sehr freundlichen Sheriff auf die Verkehrsregeln von South Dakota hingewiesen. Zudem gab er uns seine persönlichen Töfffahrttipps weiter.
    Er bedankte sich für unseren Besuch.
    Es sagte auch, dass das Motorradfahren wenn man(n) sauft, in South Dakota untersagt ist.

    Heute haben wir 3 Harley Dealer besucht und dort viel schönes gesehen.

    In DeadWood angekommen gingen wir ins Buffalo Steakhouse und assen unser erstes Ribeye-Steak.... soo fein und dann erst der 🍷. Fantastisch.
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  • Tag 6: Deadwood - Sheridan

    5 Julai, Amerika Syarikat ⋅ ☀️ 18 °C

    Heute trafen wir beim Frühstück auf 4thJuly Tiere.

    Wie jeden Morgen machte ich Nathascha ein Zöpfchen.

    Wir haben im Spearfish Canyon einen Adlerhorst und Weisskopfseeadler gesehen, aber auch Falken und Truthahngeier.

    Beim Devils-Tower mussten wir anstehen um hoch fahren zu können.

    Weitergings nach Gillet und danach kam der Sturm und Regen.

    Wir kamen gut im historischen Hotel an.
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  • Tag 7: Sheridan - Cody

    6 Julai, Amerika Syarikat ⋅ ☀️ 18 °C

    Heute wars am Morgen es bizzeli frisch ( 11°C).
    Ich zog jedenfalls meine Regenjacke als Wind- und Kälteabweiser über die normale Jacke an.

    In der Bear Mountain Lodge gabs Cafe, wir kauften in Lovell Zmittag ein, schauten uns den Devils Canyon Overlook an und assen am Bighorn Lake zMittag.

    Übernachtung in Cody.

    Übrigens: warum fressen amerikanische Spatzen gegrillte Insekten? Es wäre schade wenn Sie das Buffet auf dem Kühlergrill verschmähen würden.

    Heute gehen wir noch an ein Rodeo. Yiehaa!
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  • Tag 8: Cody - West Yellowstone

    7 Julai, Amerika Syarikat ⋅ ☀️ 18 °C

    Heute gabs wieder vieles zu sehen.

    Es war wirklich fantastisch! Ich staune immer über die Natur, vom kleisten bis zum grössten und wir dürfen darin unterwegs sein.
    Ich wurde reich beschenkt durch all diese Eindrücke.

    Fossilien, Bison, Elchkuh, Schwarzbär, Grizzlybär, Hirschkühe, Böcke, Streifenhörnchen, Erdmännchen....natürlich konnten nicht alle Sichtungen 📷 festgehalten werden.

    Zum ZNacht haben wir Chinesisch gegessen... sehr fein.

    Heute war auch noch Laundry angesagt.
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  • Tag 9: Yellowstone National Park

    8 Julai, Amerika Syarikat ⋅ ☀️ 18 °C

    Wir starteten mit feinen Gipfeli ab 7.00 Uhr. Abfahrt um 8.00 Uhr und danach standen wir kurzum im Stau. Fahren in Schritttempo war angesagt und das war auch spannend. Es gibt Kollegen die drehen den Motor hoch und legen einen Rennstart hin um sofort wieder in die Eisen zu treten, damit sie vor dem Vordermann zum Stillstand kommen. Die Sozia schlägt es zuerst nach hinten, dann nach vorne.... aber wer nicht selbst fährt sollte nicht am Fahrstil des Chauffeurs herummäkeln.

    Ein anderer Fahrer gibt mit gedrückter Kupplung kurz 3-Mal Gas (Zwischengas) bis er dann losfährt.

    So hört man also am Fahrstil wer es ist. 😉

    Im Park waren wir bis zum Mittagshalt als gesamte Gruppe unterwegs, danach haben wir uns in kleinere Gruppen aufgeteilt und die Sehenswürdigkeiten so angefahren.
    Warum? Es war vortags sehr schwer für 16 Mopedli und einen Penske Platz zum Parkieren zu finden.

    So verbrachten wir den Nachmittag und Abend entspannt, lustig und als rücksichtsvolle 6er Gruppe.

    Zurück bei der Lodge wurden die Schlösser der Saccoschen an Nathaschas und meiner Heritage wieder gängig oder funktionstüchtig gemacht. Danke Roger, Nico und Adrian.
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  • Tag 10: West Yellowstone - Jackson

    9 Julai, Amerika Syarikat ⋅ ☀️ 30 °C

    Wir starteten früh, haben erneut Kraniche gesehen und beim Geysir der Dinge geharrt die da ausgespuckt wurden.... danach fuhren wir wieder durch den Wald, sahen Kiefern, Tannen, Föhren, Fichten, Espen, Weiden, Pappeln und zur Abwechslung Wald.....

    Nathascha und ich fanden beim Mittagshalt am See Büffelhaare an den Fegebäumen. Es war sehr friedlich und entspannend. Einfach ruhig staunen und "ache fahre".

    Wir assen während dem Halt nach dem Mittag ein Glace... Stängel und ich bat asiatische Touristen, dass sie sich nicht auf die Mopedli unserer Gruppe setzen sollen.

    In Jackson angekommen, erfrischt und aufgehübscht gingen wir etwas in die "store". Dort gab es viele Tierfelle und Präparate zu kaufen. Hast du schon mal ein Hermelinfell angefasst oder Biber, Otter, Wolf, Büffel, Wildkatze, Hirsch, Bär.....fand ich sehr spannend.

    Das Essen wurde mit einem Affogato abgerundet, danach gings zurück ins Mountain Modern Motel.
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  • Tag 11: Jackson - Hailey

    10 Julai, Amerika Syarikat ⋅ ☀️ 30 °C

    Heute Morgen wurde viel Lärm erzeugt, weil die Mopedli einiger Teilnehmer mit laufenden Motoren gewendet wurden.
    Obwohl alle wüssten was es einzuhalten gilt. 🙈

    Es ging über den Teton-Pass. Schöne Kurven, dieses Mal keine "Birkhühner mit Jungen" auf der Strasse, nur ab und zu jemand der lieber zwischen den Kurven sehr schnell fährt um stark zu bremsen vor der Kurve (auf gefühlt Schrittempo) und dann so durch die Kurve zu trötschgele. 😄 So hast du viel mehr Zeit um während der Kurve die Umgebung anzuschauen. 😉

    Das Häuschen vom Cafe war kleiner als manches Auto, der Cafe aber seeehr fein.

    In Idaho sahen wir Getreidefelder..... so weit das Auge reicht.

    Beim Dealer erhielten wir die gewünschte Ware. 😉

    Craters of the Moon National Monument war eindrücklich. So viel erstarrte Lava.

    Geprägt war dieser Tag auch von Winden und Betonstrassen, also den Fugen und Absätzen zwischen den Platten: hail-ey, hail-ye, hail-ey.... Das war ja sowieso unser Ziel.
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  • ZMorgehalt... Egg BenediktWegen dem Stau, betreffend Standort, vorverschobener Mittagshalt...Gemütliche Runde beim Austauschen von Tatsachen 😊😇Idaho-CityIn der Bar erfrischtSchade hatte niemand Musik gemacht

    Tag 12: Hailey - Boise

    11 Julai, Amerika Syarikat ⋅ ⛅ 29 °C

    Der Tag startete mit einem Stau (1h) wegen einer Baustelle, man könnte auch sagen Muskeltraining in der Hand links und Geduldsprobe.

    Wir fuhren etwas in die Rocky Mountains, auf sehen- und fühlenswerten Kurvenstrecken der Sägezahn-Berge, „Sawtooth Mountains“, über den Galenapass nach Stanley. Die Strassen sahen so aus wie wenn sich ein Sägezahn daran zu schaffen gemacht hätte. Löcher, Senken, Bitumenflächen... beim Mittagshalt hatte es wieder eine Baustelle. Dort arbeiteten sie an einer Bewehrung des Bodens durch Bohrpfähle. Thomas hätte mir das genaustens erklären können wie das geht betreffend Spezialtiefbau....

    Von Lowman gings bis nach Idaho City, über die "Ponderosa Pine Scenic Route" und bis zum Zielort Boise.

    Die grösste Schwierigkeit in diesem Hotel war es den Aussenpool zu finden. Im ersten Anlauf fanden wir nur den Innenpool, was uns sehr zu schaffen machte. Im zweiten Anlauf gelang es uns💧.
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  • MittagshaltDringge Dringge.........sonst kann es böse enden. 🙈ÜberlebensnahrungRiver Lodge & CabineSooo en schöne Wandteppich !!!!Abkühlung im SeeGespräche unter Freunden

    Tag 13: Boise - Boardman

    12 Julai, Amerika Syarikat ⋅ ☀️ 30 °C

    Heute starteten wir mit einem grossen Frühstücksbuffet, in der Übernachtung inbegriffen.

    Um 07.00 Uhr war Truck laden angesagt. Bei dieser schnellen Gruppe bedeutet aber 1/4 h vor der Zeit ist knapp pünktlich. 🤣🤣🤣
    Pünktlich kam auch die Tankstelle... wir mit den Heritage hatten nicht mehr viel Benzin "vorig".

    Gummizug wirkt wunder, endlich muss ich nicht immer damit rechnen, dass sich der Inhalt der Saccosche "aus dem Staub" macht.

    Heute beim Cafe-Halt habe ich wieder die "trockenen Espresso" gefunden. Also Kaffeebohne mit Schoggimantel zum darauf herum kauen. Ich liebe sie 🥰🥰🥰.

    Bei einem Zwischenstop hiess es: "zur Toilette und Fotografieren!" - hab ich erledigt. 🤓

    Manchmal staunt man wie viele Personen Platz finden in einer schattigen Ecke.

    Heute war ein Fahrtag ABER nicht langweilig. Kurven, Geraden, hinauf, hinunter, durch Steppen, Berge, Hügel, entlang von Baustellen, an Stauseen und dem Colombia River entlang und immer wieder gabs etwas zu lachen, staunen, schmunzeln, auszutauschen und zu fachsimpeln.... z.B. die unterschiedlichen Staumauern und Staudämme als Schwergewicht oder Bogen ausgeführt.
    Wir sahen auch wieder verschiedene Greifvogelhorste.

    Was tun Frauen wenn sie dringend aufs Klo müssen? Sie stellen die Mopedli bei der Tankstelle ⛽️ ab, lassen die Schlüssel auf den Töffs und kommunizieren dies schnell. Die selbe Zeit beanspruchte man(n) z.B. um den Windschild zu reinigen.

    Was muss, das muss. Danach kann man ganz entspannt tanken. 😎

    Es wurde heute immer wärmer bis heiss. Das Bad im Columbia River brachte Entspannung und auch Abkühlung.

    Wer die genaue Route kennen möchte schaue doch bei Find Penguine unter Wernikki. 😉
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  • Könnte auch am Bielersee sein :-)

    Tag 14: Boardman - Bend

    13 Julai, Amerika Syarikat ⋅ ☀️ 28 °C

    Wir starteten bei etwas wärmeren Temperaturen (25°C). Trotzdem habe ich mich dafür entschieden das Ledergilet über der Sommerjacke zu tragen. Wir sind anfangs wieder auf einer Interstate unterwegs. Das Gilet gibt etwas zusätzliche Stabilität und Sicherheit. Da Nathascha und ich ohne Windschild fahren, haben wir trotz Lederbekleidung genügend Luft um uns 😄.

    In was für einer faszinierenden Natur dürfen wir uns doch bewegen❣️

    Wir sahen so aufgestossene Felsenstücke wie beim Deviltower, sich vom Feuer wieder erholende Kiefern, verschiedenste Hügel mit dürrem Gras überzogen und in der Ferne einen Berg mit einer Schneespitze. Dieser Anblick hat mich an die Reise nach Chile erinnert. Du liegst auf der Luftmatratze auf dem klaren Wasser, so klar, dass du die Muscheln am Boden zählen kannst und siehst den Vulkan Osorno mit seiner Schneekappe.

    Heute war auch der Tag der abgebrannten Flächen. Wälder, Hänge, Steppen. Es wurde mir wieder bewusster, dass die Erde durch die Elemente gestaltet wird und nur der Mensch meint, er könne sie beherrschen. Wasser kann grausam sein (Ereignis in Texas) und es geht einem nahe, wenn man an Metallgerippen, ausgebrannten Autos und Hausruinen vorbei fährt... jemand hat hier sein Hab und Gut und vielleicht sein Zuhause verloren. 🫩
    Gerade gestern haben wir noch über die Erlebnisse in der Lodge auf der Nordseite vom Grand Cannyon gesprochen. 😭

    Wir beobachteten Windhosen, wie sie vermutlich Papier und Karton
    herum gewirbelt haben und ich dachte an die zerstörerische Kraft von Tornados.

    Umso dankbarer macht es mich dies hier alles sehen zu dürfen.
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  • Nico beim Zeitung... Speisekarte lesen
    Aufder anderen Seeseite... die LodgeDer schlafende Drache...Blinder PassagierWieder in der Freiheit

    Tag 15: Bend - Crater Lake

    14 Julai, Amerika Syarikat ⋅ ☀️ 30 °C

    Heute gings ausnahmsweise erst um 10.00 Uhr los. So konnten wir gemütlich Frühstücken und nachher alles bereit machen.
    Da einigen Mopedli die Luft ausging, wurde an der ersten Tankstelle der Luftdruck kontrolliert und wo nötig etwas erhöht. Nach dem zweiten Tankstop mit Kaffeepause fuhren wir weiter Richtung Crater Lake National Park.

    Auch hier hatte, vor einem Jahr, der Blitz eingeschlagen und einen grossen Waldbrand verursacht. Zum Glück erreichte er die Lodge nicht, sonst wäre es wohl ausgegangen wie am Grand Canyon North Rim. 😞.

    Der Crater Lake ist sehr schön und wir haben eine sehr unterhaltsame Trolleyfahrt mitgemacht.👍
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  • Wie gross sind wir wirklich?Richting Pazifik

    Tag 16: Crater Lake - Eureka

    15 Julai, Amerika Syarikat ⋅ 🌧 20 °C

    Nach der Begrüssung der Sonne über dem Crater Lake verliessen wir die immer noch stromlose Lodge mit dem Ziel Eureka.

    Über den „Redwood Highway“ gelangten wir an den Pazifik.
    Ein Besuch im Redwood Nationalpark durfte nicht fehlen. Von den gigantischen Mammutbäumen geht eine ganz spezielle Energie aus und liess uns einmal mehr
    über die Schöpfung staunen.

    Heute hatte ich mich bei der ersten Fahretappe betreffend Temperatur verschätzt, es hätte unbedingt eine zusätzliche Schicht gebraucht. Nach einer Stunde Fahrt war ich durchgefroren und konnte dies zum Glück korrigieren.

    Betreffend der befahrenen Strasse hätte man auch kalte Füsse bekommen können. Gerade bei den kurvigsten Strecken wurde man von zwar relativ neu eingebautem aber sehr holprigem Schwarzbelag und Löchern in der Fahrspur gefordert. Da wir als Gruppe recht zügig unterwegs sind, löste dies einige so nicht erwarteten "Sprünge" unserer Stahlrosse aus.

    Der 101er brachte uns nach Eureka wo es wieder etwas wärmer (ca. 23 °C) war.

    Da der Esssaal ebenfalls sehr kühl war, wurden Wolldecken verteilt.
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  • Tag 17: Eureka - Santa Rosa

    16 Julai, Amerika Syarikat ⋅ ☀️ 20 °C

    Die einzige Konstante am heutigen Tag waren die tiefen Temperaturen.
    Ein wärmendes Langarmshirt, Lederjacke und Regenkleider mit den gefütterten Handschuhen war immer noch eher zuwenig, aber es ging. Etwas angenehmer wurde es, als ich merkte dass die Lüftungsschlitze offen sind und diese schloss. 🤭🙈

    Das Frühstücksbuffet war genial! Die Landschaft ebenfalls sehr abwechslungsreich.

    Die Betreiber des Giftshops und vom Cafe wollten - aussergewöhnlicherweise - kein Geschäft machen vor der offiziellen Zeit, aber vielleicht dürfen sie auch nicht wegen irgend einem Gesetz. Also gingen alle aufs toitoi und nicht shoppen.

    Wir fuhren mit den Mopedli durch den Baum. Danach .... freie Fahrt bis zum Pazifik. Genial, weil es eine der schönsten
    Motorradstrecken ist.

    Am Pazifik entlang weiter, auf dem 101er nach Richtung Frisco. Linkskurve, hinunter, Rechtskurve, hoch, Linkskurve, oben ein Stück bis zur nächsten Linkskurve, hinunter.....

    Das Mittagessen fand ohne Beaujolais statt. Die Pizza war aber fein, der Garten fantastisch und mit Tieren. Nur das Parkieren, na ja, was soll man sagen... jeder Mensch hat sein Drama... einige mussten wie meist das Mopedli unbedingt rückwärts parkieren. Dies, obwohl es hier dadurch mit dem Vorderrad hangabwärts stand. 🤦‍♀️

    Anstatt am Schluss nochmals für 50 Meilen auf die Autobahn zu müssen und einen Umweg zu machen, hat unsere "Rennleitung" eine sehr tolle, abwechslungsreiche Strecke gefunden um direkt und in derselben Zeit zum Hotel Flamingo in Santa Rosa zugelangen. Kurvig natürlich 😃.
    Schliesslich kamen wir nach gefühlten 5'000 Kurven im Hotel an.

    Dort was sogar ein Bereich vom Parkplatz für uns reserviert. 👍

    Abendgegessen haben wir wie 🐣🐥🐥 unter Wärme"lampen". Vielleicht hat die Küche gedacht wir brauchen auch von innen heiss.... jedenfalls war das meiste Essen 🌶🌶🌶🌶.
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  • ZMittagMopedli gesichert, auf zum Pier 39

    Tag 18: Santa Rosa - Mill Valley

    17 Julai, Amerika Syarikat ⋅ ☀️ 30 °C

    Heute startete ich mit leichtem Druck im Kopf, der entwickelte sich aber zu ausgewachsenem Kopfweh.

    Denise und Adrian haben aber eine Apotheke dabei und das Medi half sehr. So konnte ich dann die kurvige Strecke doch geniessen.

    Hier muss man immer mit Unebenheiten, Rissen, Absätzen, Senken, "Duele oder Högerli" rechnen. Das Gelände in der Küstennähe ist sehr läbig. Dies steht auch als Warnung am Strassenrand. Wenn du zu schnell unterwegs bist fühlt sich die Strasse an wie eine Achterbahn, steil hoch und steil hinunter also eine Übung für die Strassen von San Francisco. Die Stop's sind dort gleich vor oder nach der Kante... das heisst man hält oft in der stozigen Fläche. Stozig in San Francisco bedeutet, wenn du am Mopedli nur die Vorderbremse betätigst, rutschst du zurück.

    Das Hotel liegt direkt am Wasser. Es ist einfach entspannend, wenn man in einem schönen Hotel ankommt und nicht nur in einem "alten Haus von Rocky tocky" absteigt.
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  • Tag 19: Mill Valley - Lake Tahoe

    18 Julai, Amerika Syarikat ⋅ ☀️ 30 °C

    Heute ging es wie meistens um 07.00Uhr los mit Frühstück, 07.45 Uhr Truck laden, 08.00 Uhr Strasseninfo und dann los.

    Nach ca. 1h 20Min. machten wir einen Kaffeehalt im Starbucks, nach ca. 1h ein WC-Stop am Flüsschen mit Besuch von einem Reh, dann einen Halt mit Kleiderwechsel bei der Bogenstaumauer des Lake Berryessa. Es ist endlich wieder warm 🌞.

    Dieser Stausee hat es in sich...
    Normalerweise stürzen enorme Wassermassen in das tiefe Loch (Trichter) von 22 Metern Durchmesser im Lake Berryessa. Aktuell ist die "Glory Hole" aber trocken. Durch den Überfalltrichter fliesst nur dann Wasser ab, wenn es zu einem erhöhten Wasserdruck auf die Staumauer kommt oder das Wasser gar direkt über die Mauer fliessen könnte. Insbesondere bei Starkregen ist der See so überfüllt, dass nur der Abfluss von 22 Metern Durchmesser Abhilfe schaffen kann. Wie das dann genau aussieht, konnte ich nicht fötele, aber irgendwo auf dem Netz findet man es sicher. 😉

    Mittagshalt gabs in Placerville.
    Dort gibt es, gemäss Anschrift, auch den ältesten HardwareShop westlich des Mississippi. En richtige allerwälts Lade mit Werkzüüg, Kaffeefilter, "Umribi" (Mitbringsel), Gartenschmuck, Rucksäcke, Krimskrams.

    Weiter gings über Hügel und Berge, nach durchgestandenen Staus und durchfahrenen Brandgebieten, kamen wir am Lake Tahoe an und mussten, ja, wir mussten unbedingt ‼️‼️‼️ sofort abkühlen, also uns mutig in die Wellen werfen. Traumhaft!
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  • Tag 20: Lake Tahoe - Virginia City

    19 Julai, Amerika Syarikat ⋅ ☀️ 30 °C

    Gefrühstückt haben wir im Heidi's "typisch schweizerisch". 😉😉😉

    Da der Schlurfi bei EagleRider sooo gut geschaut hat, musste heute ein Mopedli ans Diagnosegerät. Letztlich wurde das gesamte Hinterrad gewechselt. Nun funktioniert auch der Tacho wieder. 🙈

    Das positive daran.... shopping beim Harley Dealer in Carson City.

    Ich habe dort eine Tastatur für die Kasse gesehen, war gleich 💥 geflasht. Sobald man eine Taste drückte, hat das Ding 🪩🪩🪩🪩 geflippert wie in einer Disco! Ja, Disco...ich ging nie in Club's zum Tanzen..... das war nach der Jugend von Grossmüttern. 👵👵👵
    Aber wir mussten dafür schneller arbeiten als diese junge Dame.

    Nach einem tollen Fund für Nathascha ging es weiter nach Virgina City.

    Dort war viel los und es wurde viel geschossen.

    Wieder in der Lodge hiess es abkühlen im See, geniessen, das Packen vorbereiten, denn Morgen gehts weiter.

    Dieser freie Tag hat gut getan.
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  • Ausfahrten erfordern "concentration"

    Tag 21: Lake Tahoe - Bishop

    20 Julai, Amerika Syarikat ⋅ ☀️ 30 °C

    Nathascha und ich gingen nochmals ins Heidi's Frühstücken.... Egg Benedict Florentine (zum Teilen). Also pochierte Eier auf Toast, Spinat und Tomaten, übergossen mit Sauce Hollandaise und serviert mit Bratkartoffeln mit Zwiebeln. War richtig fein.

    Um 9.00 Uhr Truck laden. Das hiess für uns auch die zu verzollenden Einkäufe und Geschenke für die zuhause Gebliebenen in den entsprechenden Koffer packen. Der bleibt jeweils im Truck und muss nicht immer herumgeschleppt werden.

    Danach gings über eine kurvigschöne Strasse bis zum Kaffee- oder Trinkhalt im Casino.

    Die Vegetation ist eindrücklich und noch mehr staunten wir über den tollen Aussichtspunkt auf den Lake Mono... der Trinkwasser spendende See für Los Angeles in über 500 km Entfernung.
    Logisch hat dies Auswirkungen auf den Lake und die Umgebung.

    Mittagshalt machten wir im Bodie Mike's, Nicely's Restaurant.

    Wir schauten uns die bizarren Formationen am Lake Mono an. Dort wächst viel Artemisia California.

    Nach einer Stunde, ständig heisser werdender Fahrt auch betreffend den steigenden Temperaturen, erreichten wir das Tagesziel mit Pool und Flüsschen in der Hotelanlage 💧💧💧
    Nathascha entdeckte eine Blaue Holzbiene... die frisst gut fingerdicke Gänge ins Holz und ist meines Wissens die grösste Wildbiene.
    Nach dem feinen Abendessen (Ribs) konnten wir beim Hotel einem Flusskrebs zuschauen wie er sich häutete. 🦞

    Bemerkenswertes: Der "Schlurfivirus" von EagleRider hat auf den Schrauber in Carson City übergegriffen. 🙄😳
    Er hat nach dem Radwechsel vergessen, die vier Schrauben an den Auspuffs anzuziehen. Nun muss ein Draht diese festhalten, damit sie nicht verloren gehen. 🤦‍♀️
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  • Unsere Beduinen... Akühlung ist alles!

    Tag 22: Bishop - Death Valley

    21 Julai, Amerika Syarikat ⋅ ☀️ 30 °C

    Der Start unserer Strecke war um 10.00 Uhr. Es ging freudig und locker voran.

    Alle hatten den Rat erhalten vorgängig viel zu trinken, denn Richtung Death Valley steigen die Temperaturen stetig. Prognostiziert waren relativ kühle 41°C.

    Bereits beim Mittagshalt im Panamint Springs Resort Bar und Grill war's über 45°C.

    Die Fahrt war und blieb herausfordernd. Wegen den Temperaturen, letztlich je nach Anzeige beim Motorrad 47 oder 49°C, und den Winden. Wir sahen viele Windhosen. Manchmal musste frau sich wehren um nicht vom Moped geblasen zu werden und nur wie eine Fahne am Mopedli zu hängen machte auch wenig Spass. Also fest in den Sattel drücken und das Gerät fest im Griff, stabil halten.

    Die Gesteinsschichten waren absolut "ärdeschön".

    Nach dem Abendessen schauten wir uns am Zabriskie Point den Sonneuntergang an.

    Später gabs noch mal einen Schwumm im Pool.

    Bemerkenswert: Heute gab es einen Strassenabschnitt, wo das hinauf und hinunter so schnell aufeinander folgte, dass ich schauen musste, dass der Magen unten blieb... wie bei einer rasanten Liftfahrt, wo der Lift relativ abrupt bremst.
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  • Tag 23 (1) : Badwater - Artist Drive

    22 Julai, Amerika Syarikat ⋅ ☀️ 28 °C

    Tag 23.1, der letzte Tag der Motorrad Tour... es wird sehr ereignisreich.

    Alle die wollten und, auch betreffend der körperlichen Verfassung (Restalkohol und Müdigkeit) bereits fahrtauglich waren, starteten um 6.00 Uhr und bei 31°C zum Basin Badwater.
    Es liegt auf einer "Höhe" vom 85.5 m unter dem Meeresspiegel, ist der tiefste Punkt auf dem amerikanischen Kontinent.

    Es war sehr Eindrücklich zu sehen, dass auch diese Fläche, der Lebensraum von z.B. Libellen ist.

    Badwater ist das Überbleibsel des sogenannten Lake Manly, ein prähistorischer See, der im Pleistozän das heutige Death Valley füllte.

    Auf dem Rückweg ins Hotel befuhren wir eine kleine, kurvige Strasse, den Artist Drive.

    Auch hier waren die Farbverläufe der Gesteine und deren unterschiedliche Festigkeit faszinierend. Was Wasser (steter Tropfen...) und Wind alles für Formen schaffen.... eine Augenweide.

    Zurück im Hotel war es dann schon 36°C.
    Diese Temperaturen sind zwar eher tief für das Death Valley, aber für uns haben sie füglich gereicht 😉 und sobald man nicht mehr im Schatten ist, fühlt es sich an wie 10 Grad wärmer.
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