• Sonnenschein61
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Namibia, Botswana, Simbabwe

A 21-day adventure by Sonnenschein61 Read more
  • Trip start
    April 12, 2026

    Windhuk

    April 13 in Namibia ⋅ ☀️ 14 °C

    Anreise von Frankfurt über Addis Abeba nach Windhoek. Leider hat der Flieger von Adis nach Windhoek ein technisches Problem und so kommen 2 weitere Stunden zur Anreise hinzu und die versprochene Abholung ist in Windhoek auch nicht zu finden, was ich meiner Verspätung zuschreibe.
    Im Nachhinein mein großes Glück. Ich war nämlich so stolz die Assistenz genutzt zu haben und damit durch die Einreisformularitäten geflogen zu sein und dann stand da auch noch mein Koffer direkt am Gepäckband, dass ich mir gar keine Gedanken darüber gemacht habe, dass der noch gar nicht ausgeladen worden ist und meine Assistenz hat ihn ja gezogen.
    Auf jeden Fall hatte ich nicht meinen Koffer erwischt, wo ich sonst immer kontrollieren. So sitze ich vor dem Flughafen und versuche meine Abholung zu organisieren und da kommt ein Mann auf mich zu, der fragt, ob ich vielleicht seinen Koffer erwischt haben könnte...
    Und tatsächlich... Was wäre das für eine Katastrophe geworden, wenn er mich nicht noch am Flughafen gefunden hätte.
    Er bringt mir meinen Koffer und ich bekomme Meinen und dann ist auch mein Fahrer da.
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  • Von Windhoek zur Agama Lodge

    Apr 13–15 in Namibia ⋅ ☀️ 24 °C

    Netterweise geht es erst um 8 Uhr und nicht schon um 7 Uhr los, so dass wir das hervorragende Frühstück im Avani Hotel noch genießen können. Ich mache noch einen kurzen Abstecher zur Rooftop Bar, um sie zumindest gesehen zu haben. Gestern war sie leider zu und das gute Restaurant auch. Aber vermutlich hätte ich davon nichts mehr genießen können, da ich so fertig war. Nach einer guten Nacht geht es mir aber erstaunlich gut.
    Wir haben eine sehr nette Truppe. Außer Ellen und mir sind alle Australier. Da wird mein Englisch aufgefrischt. Ohne wäre schon blöde.
    Nach 2 Stunden Fahrt auf Asphalt geht es tatsächlich auf eine Dirt Road. Sind normale Straßen hier. Aber mit so einer Rüttelpiste hatte ich nicht gerechnet. Mein Bauch steckt es erstaunlich gut weg und auch der Rücken bleibt heil. Da sehen einige Mitreisende fast schlechter aus. Nächster Stop ist lunch unter einem Baum. Die mitgebrachte Lasagne ist gut, aber mit Tisch und Bank hätte ich bevorzugt.
    Nach weiteren 20 Minuten erreichen wir Solitär. Ein Bäcker hat den Platz populär gemacht, weil er eine Zeitlang seinen Apple Pie verschenkt hat. Der ist aber auch wirklich lecker, auch wenn er heute wieder was kostet. Und heiß ist es geworden. 30 Grad, aber kaum Luftfeuchtigkeit.
    Glücklicherweise sind es von da nur noch 30 Minuten zur Agama Lodge. Von Rüttelpiste haben wir für heute Alle die Schnauze voll.
    Nach ein bisschen rumkramen liege ich dann ab 16 Uhr im Schatten am Pool mit einem Virgin Moqito. Einfach köstlich. Vom Infinity Pool schaut man in eine faszinierende Landschaft. Besser kann Leben nicht sein.
    Und das Abendessen ist zwar Buffet, aber von toller Qualität
    Um 22 Uhr liege ich im Bett und werde sicher gut schlafen.
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  • Agama Lodge Ausflug Sossusvlei Dü

    April 14 in Namibia ⋅ ☀️ 28 °C

    Wecker steht auf 5:15. Frühstück um 6 Uhr und Abfahrt 6:30
    Ellen geht es nicht so gut und sie bleibt in der Lodge. Viel geschlafen habe ich auch nicht. Irgendwie haben mich 2 Moskitos die ganze Nacht umgarnt. Das mit dem Schlaf wird halt am Nachmittag am Pool nachgeholt...
    Es geht los mit Dirt Road und dann die positive Überraschung. Asphalt bis zum Ziel.
    Die roten Dünen sind faszinierend. Die Farbe kommt von Eisen was aus dem Orange River angespült wird.
    Der Park ist gerade erst wieder geöffnet. Es gab eine riesige Überflutung und die Camps und Lodges waren alle überspült. Sie sind erst 3 Tage wieder auf und überall steht noch das Wasser.
    Für die letzten Kilometer steigen wir in einen 4 x 4 um, um damit zum Dead Vlei. weiter zu fahren.
    Von da wandert der Großteil der Gruppe in die Dünen. Da sind ganze Völkerwanderung unterwegs. Ich warte im Schatten eines Baumes auf ihre Rückkehr. Dann gibt es leckeres Mittagessen in Sossus Vlei.Ein trostloser Ort.. Dort gibt es das 1. Oryxsteak meines Lebens.
    Und dann zurück zur Lodge und den Schlaf im Schatten am Pool nachholen.
    Und Abends dann wieder Oryxsteak, was noch besser als das von heute Mittag ist.
    Ich falle früh ins Bett. Wir hatten damit gerechnet morgen was später los zu fahren, aber die Koffer müssen um 6 Uhr vor der Tür stehen. Die Strecke morgen bis Swakopmund hat wohl auch viel Gravel Road und um 13 Uhr ist fürs Mittagessen reserviert.
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  • Von der Agama Lodge nach Swakopmund

    Apr 15–17 in Namibia ⋅ ☀️ 18 °C

    Wir starten echt früh. Die Koffer werden schon um 6 Uhr eingesammelt. Dann noch leckeres Frühstück und um 7 Uhr geht es los. Vom Süden bis zum Norden des Naukluft NP Parks. Weites Land... Man sieht vereinzelt einen Springbock, Oryx oder Strauß. Die Landschaft ist total abwechslungsreich. Die Piste feinste Wellblechpiste. Nach verlassen des Parks wird es aber besser. Die Landschaft geht über in Sand, Sand und wieder Sand. Wobei er hier wieder weiß ist. Der ganze Bus verfällt in leichten Schlaf als wir auf der frisch präparierten Piste dahin gleiten. Und dann: Was für ein Kultur Schock. Wir erreichen Walvis Bay. Den Hafen haben die Niederländer zur Kolonialzeit errichtet und er wurde weiter ausgebaut. Namibias größter Hafen. Pipi Stop in der Dune Mall mit Woolworth etc.
    Dort sehen wir das 1. Mal den Atlantik , dem wir durch ein Dünenmeer bis Swakopmund folgen. Hier haben die Deutschen versucht einen Hafen zu errichten. Swakopmund ist heute ein beschauliches Städtchen mit ganz viel deutschem Einschlag. Etwas runter gekommen, aber mit Charme.
    Abendessen im Tug, einen schönen Restaurant fußläufig vom Hotel. Tolles Seafood und auch hier erstaunlich günstig. So viel wie heute bin ich seit August nicht gelaufen. Und um 22 Uhr falle ich ins Bett. Froh am nächsten Tag erst um 9 Uhr zu frühstücken.
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  • Swakopmund

    April 16 in Namibia ⋅ ⛅ 17 °C

    Heute heißt es ausschlafen und ein ausgiebiges spätes Frühstück genießen. So richtig mit deutschem Brot und FilterkaffeeGegen 12 Uhr kommt die Sonne raus und wir begeben uns auf Shopping Tour ins beschauliche Städtchen. Postkarten und Briefmarken für mich, so dass der Abend ausgefüllt ist, mit Schreiben.
    Um 16:30 gehen wir für late lunch in ein Strandrestaurant um die Ecke. Das zeigt immer noch Spuren einer kürzlich erfolgten Überflutung durch den Atlantik. Die normalen Eingänge sind noch gesperrt und leider auch der Innenbereich. Noch ist ein bisschen Sonne da und wir sitzen draußen.
    Wir haben noch einen Single Herren aus unserer Gruppe mitgenommen. Dean, ein angenehmer Zeitgenosse.
    Und der Abend ist dann mit den Postkarten okkupiert.
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  • Von Swakopmund zum Etosha Nationalpark

    Apr 17–18 in Namibia ⋅ ☀️ 30 °C

    Um 7 Uhr geht es los. Erstmal 400 km Asphalt Straße durch wechselnde Landschaften. Auf der Straße viele Container LKW's die Waren aus Botswana und Simbabwe zur Walvis Bay bringen, um von dort verschifft zu werden. Alles fest in der Hand der Chinesen, fie die sich die Bodenschätze gesichert haben. Wir kommen an einer Marmor Fabrik vorbei und angeblich ist in der Gegend auch Lithium gefunden worden.
    Dann wieder Piste durch die Mitte von nowhere. Und nach 1 Stunde erreichen wir das Städtchen Otuje. 3 Supermärkte und ein tolles Restaurant. Nach einer weiteren Stunde erreichen wir unsere Lodge für diese Nacht. Die Etosha Safari Lodge. Sehr edel und ich habe ein riesiges Zimmer mit Aussicht auf die Wallachei. Ich gönne mir noch 1 Stunde Pool bevor es zum Abendessen geht.
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  • Game drive im Etosha Nationalpark

    April 19 in Namibia ⋅ ☀️ 31 °C

    Natürlich ging es wieder früh los. Die Koffer mussten um 6 Uhr vor der Türe stehen. Um 6:45 Uhr geht es los. Es ist nicht weit bis zum südlichen Anderson Gate. Heute fahren wir mit unserem Sprinter.
    Bis 10 Uhr ist es noch frisch, aber dann wird es heiß. Die Sichtungen beginnen langsam mit einzelnen Tieren. Aber Nachmittags haben wir große Herden Zebras und Giraffen gesehen. Sehr schön. Der vermeintliche Leopard entpuppt sich als Gepard, der aber nicht aus seiner liegenden Position raus will. Melvin entpuppt sich als sehr guter Führer mit hohem Wissen über die Tiere im Park. Der Park und die Einrichtungen wie Restaurants sind staatlich und erinnern mich an einen Restaurantbesuch im Osten Deutschlands 1990. Die Menükarte für Abends liest sich gut und das georderte T-Bone Steak sieht auch toll aus. Aber es ist zäh wie eine Schuhsohle und beim Versuch des Schneidens mit dem Steakmesser bekomme ich Muskelkater in die Arme. Danach ganz schnell ins Bett.
    Morgen früh geht es auf Game drive mit dem offenen Jeep.
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  • Pirschfahrt im Etosha Park

    April 19 in Namibia ⋅ ☀️ 31 °C

    Wie immer geht es früh los. 06:15 gibt es Frühstück und und um 7 Uhr ist Abfahrt. Ich fühle mich heute nicht gut und werde nur die Morgenfahrt mitmachen. Wir haben heute offene Jeeps, die eine gute Aussicht gewähren. Jeder hat einen Fensterplatz. Glücklicherweise sind die Sitze sehr bequem. Nachdem wir gestern schon richtig viel Glück hatten mit unseren Sichtungen, ist das Highlight heute ein Löwenpaar, wo er sie begattet. Leider sind sie weit weg. Ansonsten kreiseln wir ums Camp. Sehen große Zebra- und Gnuherden, Impala, Springbock....
    Elefanten müssen auch in der Nähe sein, da wir frische Hinterlassenschaften sichten. Um 11 Uhr sind wir zurück im Camp und ich schlafe bis 15 Uhr. Dann fühle ich mich besser und gehe zum Pool, der viel besser ist als die Rezensionen besagen. Ich genieße ein kühles Bad.
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  • Vom Etosha NP nach Kaisosi River Lodge

    April 20 in Namibia ⋅ ⛅ 21 °C

    Abfahrt 7:10 . Früher kommt man nicht aus dem Park. 500 km passable Asphaltstr. liegen vor uns bis Rundu. Melvin meint die Straße wäre busy. Tatsächlich gibt es große Trucks, die die Bodenschätze aus Botswana und Simbabwe zur Walvis Bay bringen. Geht alles nach China.
    Nun, busy ist relativ. Ca 20 Autos in der Stunde. Kaiososi River Lodge ist traumhaft am Kaiososi gelegen. Auf der anderen Seite liegt Angola. Das Zimmer mit traumhafter Aussicht auf den River mit seinen schilfbewachsenen Ufern. Wir sind früh an der Lodge und machen noch eine Sundowner Tour mit dem Boot.
    Das Abendessen ist total lecker 😋. Total witzig. Vorspeise snails in garlic Sauce und dann habe ich Bouef Stoganoff bestellt mit Bratkartoffeln. Die waren besser als was man bei uns oft bekommt. Und zum Nachtisch kam uns dann noch das Hippo besuchen. ⁸
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  • Von Kaisosi Lodge zur Nunda Lodge

    Apr 21–23 in Namibia ⋅ ⛅ 29 °C

    Abfahrt erst um 8 Uhr. Wir durchqueren Ranch- und Farmland der hiesigen Bevölkerung. Ein Compound reiht sich an den Nächsten. Kleine Hütten aus Gras, Wellblech und manchmal auch Steine. Die Compounds werden über einen Chief verwaltet. Die Kinder gehen morgens in die Schule für eine Grundbildung. Durch die Nähe zum Fluss kann das Land bewässert werden. Es wird viel Perlhirse (Mahangu) angebaut, die auf den 1. Blick wie Mais aussieht, aber viel weniger Wasser braucht. Das ist ein Grundnahrungsmittel in Namibia. Wir besuchen noch ein Museum. Dort wird uns ein Einblick in das Leben der San gegeben. Es ist mehr ein Freilichtmuseum und so können sie ein Stück weit ihre alte Kultur behalten.
    Kurz danach erreichen wir die Lodge, die auch direkt am Fluss gelegen ist. Meine Terrasse ist fast im Fluss. Total toll. Ich genieße den Nachmittag am Pool und um 16 Uhr gehen wir erneut auf Bootstour. Der Guide ist gut und er zeigt uns viele Vögel und wir beobachten eine große Hippoherde. Anschließend geht es Fluss aufwärts zu kleinen Stromschnellen, wo wir auf einer kleinen Sandbank einen Sundowner und Snacks genießen. Eine wirklich schöne Tour. Zurück in der Lodge ist unser Tisch schon wunderbar eingedeckt. Eine schöne Atmosphäre.
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  • Game drive im Mahangu NP

    April 22 in Namibia ⋅ 🌧 23 °C

    Leider ist es heute bewölkt. Der Mahangu NP ist direkt um die Ecke. Sehr artenreich, aber das Licht ist nicht gut zum Fotografieren und schon gar nicht mit meinem Handy. Dann fängt es auch noch an, richtig zu schütten und die Tiere suchen Schutz unter den Büschen. Um 11 Uhr sind wir an der Lodge zurück.
    Die Hoffnung, dass es Nachmittags aufklart, wird leider nicht erfüllt. Da verziehe ich mich tatsächlich unter die warme Decke im Bett.
    Abendessen ist lecker und ich gehe früh ins Bett.
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  • Von Namibia nach Botswana

    Apr 23–24 in Botswana ⋅ ☁️ 26 °C

    Über ein paar Kilometer durch den Mahango NP. Da sehen wir bereits Kudus und Affen. Kurze Zeit später erreichen wir die Botswanische Grenze. Ausstempeln für Namibia und ein paar Meter weiter Einreise nach Botswana. Kein Visum, keine Kosten... Schnell und easy. Melvin hatte die Straßen in Botswana als interessant beschrieben. Teilweise neuer Asphalt. Da wird man nur durch die vielen Kühe, Ziegen, Esel ausgebremst, da sie nur widerwillig die Fahrbahn verlassen. Teilweise sieht man noch die Überschwemmungen der letzten Wochen. Die Schlaglöcher auf den alten Strecken sind tief und besser nur im Schritttempo zu nehmen, wenn man keinen Achsbruch riskieren möchte.
    Lunch auf der Strecke im Auto. Und so wird es doch 15 Uhr bis wir Maun erreichen. Das lebt hauptsächlich vom Tourismus im Okavango Delta. Mit Internationalem Flughafen und Woolworth und Spar. Hier können wir Pula eintauschen, Botswana hat eine geschlossene Währung. Das Meiste lässt sich aber mit Karte oder USD bezahlen.
    Botswana hat eine stabile Demokratie und Einnahmen aus seinen Diamanten Vorkommen.
    Eine halbe Stunde später erreichen wir unsere Lodge. Thamalakane Lodge. Ich bekomme wieder eine Hütte für mich. Direkt am Wasser. Da dieses aber steht, sind die Moski6s sehr aktiv.
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  • Von Maun ins Mankwe Retreat

    Apr 24–26 in Botswana ⋅ ☁️ 26 °C

    Abfahrt 6:30 und das im offenen Jeep. Ich darf vorne neben dem Fahrer sitzen. Bin aber trotzdem dich eingepackt. Für den Rest der Gruppe steht eine Mokoro Fahrt an. Das sind kleine Einbäume. Da wäre ich im Leben nicht mehr raus gekommen. Melvin konnte doch arrangieren, dass ich nicht auf die anderen warten muss, sondern mit dem Gepäcktransport direkt zur Lodge kann. Und dann noch ein ganz großes Glück. Direkt in der Nähe hat eine Löwin einen Elefanten gerissen und ich mache die Fotos meines Lebens. Sie ist am fressen.
    Dann geht es 1,5 Stunden über sehr schlechte Piste zum Mankwe Retreat. Noch ist die Piste an vielen Stellen überflutet. Um 10 Uhr bin ich bereits an der Lodge und kann mein Luxuszelt direkt beziehen. Dusche mit Blick aufs Wasserloch. Noch besser ist die Aussicht von einem kleinen Pool. Dort verbringe ich den Nachmittag. Es ist super ruhig, da alle auf Game drive sind. Von meiner Super bequemen Liege sehe ich eine Zebraherde und 2 Giraffen ziehen majestätisch vorbei. Besser geht echt nicht. Schön, dass wir hier 2 Nächte bleiben. Jetzt noch ein frisch gepresster Fruchtsaft und ich werde den Nachmittag auf der Liege relaxen. Um 15 Uhr kommt ein einzelner Elefantenbulle zum Trinken, dann ein Kudu, später 2 Giraffen, dann ein Büffel, dem 3 kleinere Elefanten folgen. So sehe ich alles von meiner bequemen Liege aus. Einfach genial.
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  • Game drive im Mohemi NP

    April 25 in Botswana ⋅ ⛅ 26 °C

    Warum nur müssen diese Game drives immer so früh starten? Abfahrt im offenen 4 x 4. Dick eingepackt. Um diese Zeit ist es im offenen Fahrzeug noch ganz schön frisch. Ich darf neben dem Fahrer sitzen. Da muss ich nicht krabbeln und der Platz ist auch ein bisschen geschützter. Bis 9 Uhr bleibt es kalt. Das 1. Stück geht auf der sogenannten Hauptstraße, die immer noch oft überflutet ist, bis Mababe. Danach biegen wir auf schmale Pisten im NP ab. Erst eine Horde Paviane und dann tatsächlich ein Löwe. Ich hätte ihn niemals gesehen. Ach ja, eine Eagle OWL, Zahlreiche Impalas, Giraffen, Gnus, Adler, Geier. Noch geht die Zahl der Besucher. Denn es kann ätzend sein, wenn irgendwo ein Löwe ist und 20 Autos drumherum. Wir schaffen es sogar pünktlich, wie angekündigt, zur Lodge zurück, um noch von der Liege aus, das Wasserloch zu beobachten. Aber 8 Stunden bumpy roads reichen auch wirklich. Mir zumindest.
    Mal sehen, ob das Abendessen wieder so köstlich wird, wie gestern Abend.
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  • Von Mankwe nach Nata Lodge

    Apr 26–27 in Botswana ⋅ ☀️ 28 °C

    Heute geht es erst um 8 Uhr los. Die 1. Etappe bis Maun im 4x4. Ich schwächele heute erheblich und darf neben dem Fahrer sitzen. Ich merke den Blutverlust und bin ziemlich schwach. Die Piste bis Maun ist, wie bekannt, in sehr schlechtem Zustand. In Maun übernimmt uns wieder ein Sprinter von Shenman. Aber besser als der vorherige ist der auch nicht. Und die Klimaanlage geht nicht, was selbst ich bei 30 Grad bedauere. Von Maun bis Nata sind es weitere 300 km schlechte Straßen. Wir müssen durch 2 Veterinär Kontrollen, wo wir jedesmal die Schuhe desinfizieren müssen. Botswana exportiert viel Fleisch und eine Krankheit wäre eine Katastrophe. Vor 2 Tagen mussten wir Warndreieck und Feuerlöcher vorzeigen und heute fahren wir tatsächlich an einer Radarfalle vorbei. Es geht durch Farmland mit vielen gut genährten Rindern und Ziegen. Viele Teile des Landes stehen unter Wasser. So viel Regen gab es lange nicht mehr. Ab und zu stehen Elefanten am Rande der Straße und zerstören dort die Wasserleitung. Ein Elefant braucht durchschnittlich 200 Liter Wasser am Tag, wobei sie nur gutes Wasser zu sich nehmen. Sie können das Wasser in den Leitungen riechen und graben danach und zerstören öfter die Leitungen.
    Um 16:30 Uhr sind wir an der Lodge. Ich bekomme ein riesiges Chalet. Alles sehr schön und das Abendessen ist auch toll.
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  • Von Nata nach Cresta Mowana Safari Lodge

    Apr 27–29 in Botswana ⋅ ⛅ 30 °C

    Heute Luxus. Abfahrt erst 8 Uhr und nur 5 Stunden auf passabler Straße. Genialer Coffee Stop um 10 Uhr. Ein kleiner Wagen bietet besten Kaffee am Straßenrand an. Ab und zu auch Wildtiere am Straßenrand. Die Geier warten schon...
    Dann riesige Sonnenblumenfelder aus denen Öl gewonnen wird. Sorghum, Mais und Obst wird auch angebaut. Um 13:00 lunch in Kasane. Ein indisches Restaurant mit Biergarten. Sehr lecker. Der Ort lebt rein vom Tourismus. 4 Länder stoßen hier zusammen. Angola, Namibia, Simbabwe und Botswana. Es liegt direkt am Chobe river. Weite Teile sind immer noch überschwemmt. Von da sind es nur 5 Minuten bis zu unserer Lodge direkt am Chobe river und der Chobe NP ist auch nur 15 Minuten entfernt.
    Ein echtes großes Luxus Resort. Sehr groß und mit Internationalem Publikum. Ich bekomme ein schönes Zimmer von dem ich direkt auf den Chobe schauen kann. Den Nachmittag genießen wir am Pool.
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  • Chobe Nationalpark

    April 28 in Botswana ⋅ ☀️ 30 °C

    Morgens um 6 Uhr geht es los zum Game drive im Chobe Nationalpark für 3 Stunden. Mit uns jede Menge Jeeps, die mit uns zur 3 Stündigen Fahrt starten. Das ist touristisch schon zu ausgelutscht, obwohl der Park auch landschaftlich schön ist. Nach 3 Stunden geht es zurück zum Frühstück und wir können am Pool entspannen bis zum Bootstrip um 15:30 Uhr, der ergiebiger ist. Weißkopfadler, badende Elefanten, Krokodile und Nilpferde. Auf der anderen Seite ist Namibia. Die Insel dazwischen überschwemmt.
    Aber das war ein schöner Ausflug.
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  • Von Cresta Mowana zum Robins Camp

    Apr 29–May 1 in Zimbabwe ⋅ ☀️ 29 °C

    8 Uhr Abfahrt. Kurz darauf erreichen wir die Grenze. Ausgestempelt für Botswana ist schnell. Bei meiner online Registrierung für Simbabwe habe ich einen Fehler gemacht, deshalb braucht mein Pass ein bisschen länger. Aber um 9 Uhr sind wir in Simbabwe. Wir sehen 2 Tüpfelhyänen und Elefanten, die die Straße queren. Simbabwe ist wieder hügeliger als Botswana und landschaftlich sehr schön. Wir durchfahren kleine Dörfer. Man sieht Rinderherden und es wird Gemüse und Getreide angebaut. Die Regierung hat versucht die hohe Inflation zu stoppen. Jetzt ist der USD die offizielle Währung. Bald erreichen wir den Sambesi,
    der die Grenze zwischen Simbabwe und Sambia bildet. Um 11 Uhr sind wir Victoria Falls. Ein hässlicher Ort, der ausschließlich vom Tourismus für die Fälle und den Besuch seiner nahen Wildparks mit großem Tierreichtum lebt. Hier wird der Tourist richtig abgezockt. Ein Orangensaft, der ja gar keiner ist, kostet 3 USD.
    Und dann... surprise, surprise...
    steigen wir ein paar Kilometer weiter, wieder in einen 4 x 4 offen um und für die letzten 70 km brauchen wir 2,5 Stunden. Dafür ist Robins Camp sehr schön gelegen mitten im Hwange Park. Um den Hwange Park herum gibt es kleine Dörfer, die sogar Schulen haben. Und eine ausgewiesene Hunting Zone, in der die Regierung von Simbabwe Abschussprämien verkauft. Da der Park nicht eingezäunt ist, gibt es dort auch Wildtiere.
    Ich werde morgen auf die Game drives verzichten. Mein Bauchraum fühlt sich gestresst an. Dann sind die letzten 2,5 Stunden bumpy Kilometer, die am Freitag, wo wir dann wieder in den Sprinter steigen. Das werde ich schaffen.
    Der internationale Flughafen ist von Victoria Falls nur 20 Minuten gute Straße weg, so dass es Samstag nach dem Frühstück gemütlich los gehen kann.
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  • Von Robins Camp nach Victoria Falls

    May 1–2 in Zimbabwe ⋅ ☀️ 30 °C

    Damit wir den engen Zeitplan schaffen, geht es um 7 Uhr los. Trotz Decken und warm angezogen, friere ich und der Wind bläst in die Augen.
    Ab 8 Uhr wird es besser und wir erreichen den Sprinter. Noch eine halbe Stunde bis zum Hotel, wo wir uns schnell umziehen können auf der Toilette. Um 10 Uhr dann Transfer zu den Falls, die aber nur 1 km weg sind. Alles sehr busy und touristisch. Ich bekomme eine Privatführung von Melvin. Sonst hätte ich es nicht geschafft und die letzten Meter zurück überlege ich kurz, ob ich sein Angebot mit dem Rollstuhl doch noch annehmen muss. Er hat dann auch schon arrangiert, dass mein Zimmer nach unserer Rückkehr schon fertig ist. Da werde ich nochmal ordentlich sein Trinkgeld erhöhen.
    Im Zimmer ausruhen. Über mir kreisen die Hubschrauber. Wie im Krieg, aber das Hotel ist schön. Wenn man hier ohne Organisation einbucht 700 USD. Man kann das Rauschen der Fälle hören vom Hotel aus und den Fog sehen.
    Zum Lunch gibt es bei mir nur Milkshake, dafür zum Dinner Zambesi bream. Barsch aus dem Zambesi auf sehr leckerem Gemüse.
    Nachmittags noch eine entspannte Bootstour oberhalb der Fälle, bei der der Vollmondaufgang das größte Highlight ist. Die Gäste werden mit Alkohol angefüllt, so dass sie nicht merken, dass es außer Zambesi nichts zu sehen gibt. Selbst der Sonnenuntergang ist bei mir zu Hause besser. Nach dem Dinner bin ich müde und fertig und falle danach ins Bett
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  • Fazit und Heimreise

    May 2 in Zimbabwe ⋅ ☀️ 30 °C

    Heute gemütlich frühstücken und Packen. Um 10:45 ist der Transfer zum Flughafen. Der ist nur 20 Minuten weg und sieht übersichtlich aus, so dass ich mein Gepäck wohl nicht weit ziehen muss.
    Es war eine tolle Reise, wenn auch für meinen momentanen Gesundheitszustand zu lang. Ich bin trotzdem froh sie gemacht zu haben. So viele neue Eindrücke, eine wunderbare Reisegesellschaft, best guide Mevin, I ever had.
    Gute Unterkünfte und wunderbare Tiersichtungen und die Landschaft ist schön und noch sauber.
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    Trip end
    May 2, 2026