52. ToM Gemeinschaftsbaum
10 de setembro de 2022, Alemanha ⋅ ⛅ 17 °C
Diese gemeinschaftsbaum wurde von der Agus in Biberach an der riß in Auftrag gegeben. Für alle suizidopfer der Angehörigen dieser selbsthilfegruppe.
GESEGNET UND ERFÜLLT - ODER WENN DER DRUCK VON EINEM ABFÄLLT
Eine sehr ereignisreiche Woche liegt hinter uns. Gefüllt mit den unterschiedlichsten Veranstaltungen an unterschiedlichsten Orten.
Der Beginn war am Mittwoch in Bad Mergentheim mit dem Vortrag "Das innere Leiden in seelischen Krisen - Wege zurück ins Leben". Die Frage, die davor im Kopf kreiste, ob überhaupt Interessierte kommen würden, sie stellte sich als unbegründet heraus. Verständlich, offen und authentisch Wissen zu vermitteln und auch von eigenen Erfahrungen zu erzählen schien die Besucher zu erreichen. Auch danach konnte in Einzelgesprächen die ein oder andere helfende Hand gereicht werden. Spürbar war Dankbarkeit.
...
Auch in Gießen wurde der Suizidopfer gedacht, am im letzten Jahr gewidmeten Baum. In allen drei Städten hat der Regen sicherlich manchen leider davon abgehalten nach draußen zu gehen, so dass wir dennoch mit der Resonanz zufrieden sein dürfen.
Beides, die Baumpflanzung in Biberach und die Baumwidmung in Würzburg, war gut besucht.
In Würzburg hatte der Aktionskreis aus Fachstelle Suizidberatung, AGUS und Gesprächsladen "ihren" Baum im Vorfeld bereits toll geschmückt und mit Ginkgo Blättern aus Papier, auf denen verschiedene Texte standen, versehen. Alle Anwesenden durften sich nach der Zeremonie eines oder mehrere davon mit nach Hause nehmen.
Am Abend wurde in Bad Mergentheim der ökumenische Gedenk- und Mutmach- Gottesdienst gefeiert. In einer tröstenden und Mut gebenden Predigt war spürbar: wir sind nicht alleine. Die vor dem Beginn verteilten Steinchen, nun mit Namen beschriftet, wurden zum Gedenken um den "Berg der Trauer" herum gelegt. Und neben jedem Stein durfte eine Kerze gestellt werden als Symbol, dass auch in der tiefsten Dunkelheit Licht durchdringen kann .
Die Frankfurter Aktionstage, gemeinsam mit FRANS, hat unser erster Vorstand tatkräftig unterstützt und bereits in einem separaten Beitrag schöne Worte gefunden und tolle Fotos eingestellt.
Wir alle, die bei den verschiedenen Aktionen überall involviert waren: wir sind dankbar. Dass wir uns wieder begegnen durften und mit ganz vielen anderen tollen Menschen gemeinsam anderen Gutes tun konnten. Dass wir unsere Arbeit vorstellen durften, manch eines der Vorurteile ausräumen und mit den Besuchern ins Gespräch kommen konnten. Wir sind gesegnet... Deshalb allen ein ganz, ganz dickes DANKE 🙏💝Leia mais
53. ToM Gemeinschaftsbaum
10 de setembro de 2022, Alemanha ⋅ 🌧 18 °C
Diese Gemeinschaftsbaum wurde vom Arbeitskreis des Welttages der Suizidprävention Würzburg für alle suizidopfer der Stadt und des Landkreises gepflanzt.
GESEGNET UND ERFÜLLT - ODER WENN DER DRUCK VON EINEM ABFÄLLT
Eine sehr ereignisreiche Woche liegt hinter uns. Gefüllt mit den unterschiedlichsten Veranstaltungen an unterschiedlichsten Orten.
Der Beginn war am Mittwoch in Bad Mergentheim mit dem Vortrag "Das innere Leiden in seelischen Krisen - Wege zurück ins Leben". Die Frage, die davor im Kopf kreiste, ob überhaupt Interessierte kommen würden, sie stellte sich als unbegründet heraus. Verständlich, offen und authentisch Wissen zu vermitteln und auch von eigenen Erfahrungen zu erzählen schien die Besucher zu erreichen. Auch danach konnte in Einzelgesprächen die ein oder andere helfende Hand gereicht werden. Spürbar war Dankbarkeit.
Der Samstag war der Aktionstag mit den meisten Veranstaltungen. Neben dem Infostand in Bad Mergentheim gab es in Brilon einen weiteren. Trotz dem regnerischen Wetter kamen Besucher an die Stände, konnten gute Gespräche geführt, über unsere Arbeit erzählt, Aufklärung zum Thema Suizidalität und Hilfen verschiedenster Art durch Flyer von uns und anderen Organisationen aufgezeigt werden.
In Würzburg hatte der Aktionskreis aus Fachstelle Suizidberatung, AGUS und Gesprächsladen "ihren" Baum im Vorfeld bereits toll geschmückt und mit Ginkgo Blättern aus Papier, auf denen verschiedene Texte standen, versehen. Alle Anwesenden durften sich nach der Zeremonie eines oder mehrere davon mit nach Hause nehmen.
Am Abend wurde in Bad Mergentheim der ökumenische Gedenk- und Mutmach- Gottesdienst gefeiert. In einer tröstenden und Mut gebenden Predigt war spürbar: wir sind nicht alleine. Die vor dem Beginn verteilten Steinchen, nun mit Namen beschriftet, wurden zum Gedenken um den "Berg der Trauer" herum gelegt. Und neben jedem Stein durfte eine Kerze gestellt werden als Symbol, dass auch in der tiefsten Dunkelheit Licht durchdringen kann .
Die Frankfurter Aktionstage, gemeinsam mit FRANS, hat unser erster Vorstand tatkräftig unterstützt und bereits in einem separaten Beitrag schöne Worte gefunden und tolle Fotos eingestellt.
Wir alle, die bei den verschiedenen Aktionen überall involviert waren: wir sind dankbar. Dass wir uns wieder begegnen durften und mit ganz vielen anderen tollen Menschen gemeinsam anderen Gutes tun konnten. Dass wir unsere Arbeit vorstellen durften, manch eines der Vorurteile ausräumen und mit den Besuchern ins Gespräch kommen konnten. Wir sind gesegnet... Deshalb allen ein ganz, ganz dickes DANKE 🙏💝Leia mais
54. ToM für Janick Broschka
10 de novembro de 2022, Alemanha ⋅ ☀️ 13 °C
TRÄNEN DER TRAUER UND TRÄNEN DER FREUDE - EIN WEITERER BAUM DER ERINNERUNG ZUM HIMMELSGEBURTSTAG
Gestern war ein ganz besonderer Tag. Janicks Geburtstag. Der zweite, den er nicht mehr mit seiner Familie erleben und feiern konnte. Ich wurde von seiner Mutter gefragt, ob ich diese Baumpflanzung für sie durchführen könne, genau an seinem Geburtstag. Die Frage musste ich damals vor einigen Monaten erst einmal sacken lassen. Hin fühlen. Sind doch solche Tage für mich selbst immer sehr schwierig, da keine Mauer um mich herum noch standhalten kann, ich mich dünnhäutig und verletzlich fühle. Nun also soll es direkt an Janiks Geburtstag den TREE of MEMORY geben. Wird das zu viel für die Familie? Noch emotionaler, als der Tag eigentlich schon wäre? Oder ist es genau das, was vielleicht etwas Frieden in die Herzen bringen kann?
Wir haben es geschafft, alles so zu organisieren, dass wir diesen Termin wirklich einhalten konnten. Der Austausch mit Janicks Mama im Vorfeld zeigte mir, dass es genau so sein sollte. Und dass es auch so sein soll, dass ich die Zeremonie halten sollte. So viele Parallelen, so viele Gemeinsamkeiten zwischen ihrem Sohn und meinem Sohn. Beim Schreiben der Rede kam die Frage in mir auf, ob die beiden sich wohl bereits im Leben zufällig über den Weg gelaufen sind. Bei einem Stadionbesuch auf Schalke, dem Verein, für den die Herzen beider schlugen, Fans durch und durch. Das hatte mich beim Schreiben lächeln lassen. Ich fand diese Vorstellung schön. Und tröstlich.
Auch mich hat diese Baumpflanzung beschenkt. Denn ich konnte versuchen, etwas zu geben. Etwas Trost, etwas Hoffnung, etwas Mut zum Weiterleben. Etwas Zuversicht. Was fühlt sich besser an, als anderen Menschen etwas Gutes zu tun? Da gibt es nicht viel...
So bekam Janick gestern also seinen Baum der Erinnerung als Geburtstagsgeschenk. An einem Ort des Lebens, an einem Platz, wo Ruhe ist, und manchmal ganz schön viel los. Dort, wo er oft war. Aktiv war. Mit seinen Kumpels Fußball spielte.
Ich bin dankbar. Dafür, dass ich die Baumpflanzung übernehmen durfte. Dass auch seine Freunde anwesend waren, auch sie an ihn dachten. Dankbar für die Begegnung mit Janicks Mama. Dankbar, dass auch unsere Sonja dabei war, die diese Pflanzung so großartig organisiert hat.
Es war ein Tag, der Tränen mit sich brachte. Denn speziell an Geburtstagen wird allen ganz bewusst, dass da jemand fehlt. Es war aber auch ein Tag des Lächelns, weil so viele an ihn dachten. Und ihm dieses Geschenk machten mit dem Baum der Erinnerung. Es ist nicht nur Janicks Baum. Es ist der Baum für all diejenigen, die sich an ihn erinnern. Die ihn vermissen. Möge dieser Baum allen dabei helfen können, all die großartigen Momente, die sie gemeinsam erlebt haben, in ihren Erinnerungen immer wieder aufleben zu lassen....
- Eure Iris -Leia mais
55. ToM für Melanie Lischewski
12 de novembro de 2022, Alemanha ⋅ ☁️ 10 °C
56. ToM für Viktor Staudt
7 de março de 2023, Alemanha ⋅ ☁️ 8 °C
Der Suizid von Victor hat mich besonders betroffen gemacht. Ich habe ihn kurz, nachdem ich die Entscheidung getroffen habe, trees of memory ins Leben zu rufen, auf eine Veranstaltung kennengelernt, auf der er aus seinem Buch "die Geschichte meines selbstmordes" gelesen hat. Er erzählte, wie es zu seinem suizidversuch kam, bei dem er beide Beine verlor und wie ihm das geholfen hat, zurück ins Leben zu finden. Victor hat Vorträge auf der ganzen Welt gehalten und ganz ehrlich. Er wurde zu einer Art Vorbild für mich. Wir sind in Kontakt geblieben und haben immer wieder mal geschrieben. Und eines Tages lese ich, dass ich Viktor das Leben genommen hat. Es hat mich ratlos, zurückgelassen aber auch sehr wütend. Ich hatte immer auf ihn verwiesen und jetzt fehlte mir das wirklich lebensbejahende Beispiel. Doch damit war diese Geschichte leider nicht zu Ende. Wenige Jahre später haben sich beide Eltern zeitgleich suizidiert, weil sie über den Verlust ihres Sohnes nicht hinweggekommen sind. Zurückgeblieben ist sein Bruder, der einen unfassbar schweren persönlichen Kampf führen muss, um dieses Trauma zu überleben. Er hält sich wacker, auch wenn es extrem schwer ist und wenn er auch durch viele Höhen und Tiefen gehen muss. Aber meine Gedanken sind auf bei ihm und ich hoffe sehr, dass er bei uns bleibt. Victors Baum wurde im Auftrag des Frankfurter Netzwerk ist für Suizidprävention gepflanzt.
....
Viktor Staudt... dieser Name, dieser Mann ist für viele ein Begriff, die selbst einen geliebten Menschen durch Suizid verloren haben. Ist vielen bekannt, die selbst immer wieder mit suizidalen Gedanken zu kämpfen haben. Und wahrscheinlich jeder, der sich in der Suizidprävention engagiert, weiß, wer Viktor Staudt war. Viele fühlen sich mit ihm verbunden. Waren betroffen ob seines Todes. Ihm zu Ehren wurde an seinem Geburtstag am 7. März 2023 am Mainkai etwas westlich vom Eisernen Steg oberhalb der Straße, in Frankfurt am Main, auf Wunsch von FRANS ein Baum der Erinnerung gepflanzt. Wir sind Mitglied im Netzwerk von FRANS und kamen deshalb diesem Wunsch sehr, sehr gerne nach. Auch für uns war diese Pflanzung eine Herzenssache.
Unser erster Vorstand Gunter Huhn übernahm es, durch die Baumpflanz-Zeremonie durchzuführen.
"Heute, am 7. März, ist Viktors Geburtstag. Doch Viktor ist nicht mehr hier. Er hat sich am 8. September 2019 das Leben genommen, seinem physischen Sein ein Ende gesetzt.
Doch er ist noch immer gegenwärtig. Und so werden heute, an seinem Geburtstag, viele Menschen hier und an vielen anderen Orten an ihn denken. Ihr seid heute hier, weil Viktor Staudt für Euch ein ganz besonderer Mensch war, weil er tiefen Eindruck hinterlassen hat – im Leben und auch darüber hinaus. Er hat angerührt, mit seinem trotz schwerer Depression hellstrahlenden Leben zutiefst beeindruckt."
Die bewegenden Worte möchten wir gerne mit Euch teilen. Die komplette Rede findet Ihr als PDF zum downloaden hier:
https://www.treesofmemory-ev.com/single-post/ba…Leia mais
57. ToM für Shaninas Paps
22 de abril de 2023, Alemanha ⋅ ☁️ 21 °C
Seit über einem Jahr haben wir ein tolles Team, welches die Baumpflanzungen organisiert. Inzwischen hat Sonja die Leitung davon übernommen. Sie hat auch die Baumpflanzung organsiert, die für Shaninas Papa nun stattgefunden hat. Eine schöne Idee: sie hat nun ein Interview mit ihr geführt, welches wir gerne mit Euch teilen möchten:
EIN BAUM FÜR PAPS
Bereits letzten Sommer machte Shanina sich auf die Suche nach einem idealen Standort für einen Erinnerungsbaum für ihren Paps. Am 22.04.2023 konnte sie die Pflanzzeremonie mit ihren Verwandten, Freunden und Mario durchführen.
Zusammen mit Ildi organisiere ich die Pflanzungen. Bei diesem Baum gab es einige Hürden zu überwinden und so hatte ich engen Kontakt mit der jungen Frau. Sie erklärte sich bereit, stellvertretend für andere die sich mit dem Gedanken tragen oder die auch schon einen Baum gepflanzt haben, ein Interview zu geben.
Shanina wie kamst Du zu TREES of MEMORY e.V. und der Baumidee?
„Ein Bekannter von mir hat auf Facebook von Mario und seinem Buch geschrieben. So kam ich zu trees of memory und habe sofort gespürt, dass mich die Thematik fesselt und ich ein Teil von dieser Idee und dem Verein werden will.“
Liebe Shanina, Du hast im Alter von 10 Jahren Deinen Vater durch Suizid verloren …
„Grundsätzlich bin ich ok damit. Aber als Kind gab es eine Zeit, da dachte ich, er ist einfach abgehauen, weggegangen. Es gab Wut, Trauer, Verzweiflung und Momente, in denen ich das Gefühl hatte es ist alles schwarz und schwer. Ich habe eine enge Verbindung über die Musik zu meinem Dad und ich hätte so gerne noch das ein oder andere Konzert mit ihm gemeinsam besucht. Das Vermissen hört einfach nicht auf, das ist wie lebenslänglich…“
Durchaus verständliche Gefühle. Was gab den Impuls gerade jetzt einen Erinnerungsbaum für Deinen Vater zu bestellen?
„Durch Gespräche mit meiner Mutter kamen wir darauf, dass es 2023 zwanzig Jahre her ist, das mein Paps gegangen ist. Da dachte ich, das ist der ideale Zeitpunkt.“
A propos ideal: erzähl mal, wie es Dir erging, bis der Baum an dem für Dich idealen Platz stand?
„Tja am Anfang war ich völlig euphorisch, dann kamen Zweifel, weil die Gemeinde so zögerlich war, dann komplett genervt. Also das ging so von himmelhoch jauchzend bis zur Resignation. Da war es schon gut, dass die Organisation vom Verein übernommen wird, denn bei mir war der emotionale Aspekt viel zu groß.“
Trotz all der Unterstützung bist Du selbst ganz mutig zum Bürgermeister marschiert.
„Ja genau. Er hat sich viel Zeit genommen und hat sich alles erklären lassen. Er hat im Gegensatz zu seinem zuständigen Gemeindemitarbeiter Verständnis gezeigt. Ab da wusste ich sicher: es wird klappen.
Vielleicht war es auch gar nicht so schlecht, dass alles so lange gedauert hat, denn so konnte ich mir schon Gedanken machen, wie die Zeremonie ablaufen soll. Mir war nämlich wichtig, dass es ganz anders verläuft als auf Beerdigungen. Ich wollte, dass gelacht wird, gesungen, bunte Blumen dabei sind…“
Letztendlich ist es genau so gekommen, wie Du es Dir vorgestellt hast. Liebe Shanina wie fühlt es sich jetzt für Dich an, wenn Du in den Wald gehst, zu Deinem, eurem Baum?
„Stimmig, einfach stimmig. Jetzt bin ich und der Baum und Paps wirklich Teil der Idee, die Mario durch die Welt trägt. Und ich wünsche mir sehr, dass der Verein und die Idee wachsen und größer und größer werden, so wie der Baum.“
Liebe Shanina, ganz herzlichen Dank für Deine offenen Worte.
....und Danke an Dich, liebe Sonja, für das Führen des Interviews und Deine großartige Arbeit!....-Leia mais
58. ToM für Luis Brüning
25 de abril de 2023, Alemanha ⋅ 🌬 9 °C
Jeder Suizid ist herzzerreißend und aus der Tiefe des Seins heraus ungerecht. Doch dieser Suizid hat etwas mit mir gemacht, er hat wirklich viel Wut freigelegt. Luis wurde über viele Monate hinweg auf seiner Schule gemobbt und das auf wirklich schlimmste Art und Weise. Es war so schlimm, dass er eines Tages keinen Ausweg mehr sah, als an einer Bushaltestelle sein Leben zu beenden. Sein Baum der Erinnerung wurde als Mahnung auf dem schulgelände gepflanzt, in der Hoffnung, das so etwas nie wieder vorkommt und alle Beteiligten ihre wirklich harte Lektion gelernt haben. Ein Tod so unnötig wie nur irgendwas. Es war wirklich eine schöne und bewegende Pflanzung, bei der viele Schüler anwesend waren, die mit Luis eng verbunden gewesen sind.Leia mais
59. ToM für Felix
7 de maio de 2023, Alemanha ⋅ ☁️ 21 °C
Auch Felix ist viel zu jung von uns gegangen. Er war Schüler und er war in der Pubertät und er hatte Depression, die nicht erkannt wurden. Seine Mutter ging es ähnlich wie vielen Müttern in derselben Situation. Sie dachte, sich nur: bitte lass diese Pubertät schnell vorübergehen, das Kind ist unerträglich. Sie hatte keine Ahnung, dass ihr Kind Depressionen hat. Und erst nach seinem Suizid haben sich viele Eltern seine Mitschüler bei ihr gemeldet und erzählt, dass auch ihr Kind psychologische Hilfe in Anspruch nimmt. Zuvor wurde darüber bei elternabenden nie gesprochen. Es ist ein typisches Beispiel dafür, dass man vielleicht diesen Suizid hätte verhindern können, wenn man rechtzeitig gewusst hätte was Sache ist. Aber was man nicht kennt, kann man auch nicht sehen. Und wenn Betroffene nicht darüber sprechen, dann kann man es auch nicht sehen.
......
Über die Entstehung des Vereins hatte ich Euch bereits ein wenig erzählt. Und auch Sonja hat Euch einen guten Einblick in die Orga-Arbeit der Bäume der Erinnerung berichtet. Nun möchten wir gerne auch Ildi zu Wort kommen lassen. Selbst im Orga-Team die eigene Baumpflanzung zu betreuen, das hat schon nochmal was anderes... Doch lest selbst ☺️. Vielen Dank, liebe Ildi, für Deine Worte, Gefühle und Gedanken, die Du mit uns teilst!
„Gut Ding will Weile haben“ – Mein Baum der Erinnerung Text von Ildi
Heute möchte ich Euch meine Sichtweise und Erfahrungen mit der Baumpflanzung schildern. Aus der Sicht einer verwaisten Mutter, die sich selbst einen Baum für ihr Kind wünschte, als auch aus Sicht einer Baumpflanzorganisatorin.
Die Idee der Pflanzung eines Baumes war nach dem nun etwa 3 ½ Jahre zurückliegenden Suizid meines jüngeren, damals 17-jährigen Sohnes Felix, spontan in mir entstanden. Aber es hatte auch damit zu tun, dass Felix kein klassisches Grab auf einem Friedhof hat.
Bei unserem Einzug in unser neues Haus vor 26 Jahren hatten wir vom Nachbarn eine kleine Palme geschenkt bekommen, die sich inzwischen zu einer Schönheit, einer Augenweide, entwickelt hat. So ein Symbol wollte ich auf für Felix. Und da es keine Blumenkränze zur Trauerfeier gab, wünschte ich mir von seinen Taufpaten ein Zitronenbäumchen, da dieses in unserem kleinen und bereits eingewachsenen Garten noch reinpasste und Felix gerne selbstgemachte Zitronenlimonade trank.
Auch seine Klassenkameraden hatten die Idee, ein Bäumchen an einer Stelle, wo sie sich früher oft trafen, zu pflanzen. Damit Felix weiterhin symbolisch anwesend ist! Dieser Ort war auch nicht weit von unserem Haus entfernt und zudem eine Stelle, an der ich mit meinen kleinen Kindern früher selbst oft war. Ich wurde zu dieser Pflanzung, an der alle seine Klassenkameraden und auch drei seiner Lehrer teilnahmen, eingeladen. Das fand 5 Monate später, am Ende der Schulzeit, statt. Bei dieser Gelegenheit klärte ich seine Mitschüler über die wahre Ursache von Felix Ableben auf. Diese wurde an der Schule nicht genau benannt, sondern geschickt umschrieben, so dass es im Unklaren blieb. Jeder konnte sich dabei seine eigene Version denken. Genau das eröffnet Raum für Gerede, Spekulationen, Mythen, die das Tabu noch weiter verstärken. Das fand ich untragbar! Es kann irgendwann zu weiterem großem Leid der Betroffenen und der ganzen Familie führen. Auch Klassenkameraden, die Schulfamilie, ist eine Art Familie.
Für die Jungs selbst und auch für mich, war es ein sehr großer Trost, uns Monate später wieder zu treffen und über Felix zu reden. Ich fand, dass sie ein RECHT auf die Wahrheit hatten. Selbstverständlich habe ich die Todesursache, wahrscheinlich unerkannte und deshalb unbehandelte Depression, die zum Suizid geführt hat, nicht einfach nur gesagt, sondern auch eine kleine Aufklärung über die Krankheit Depression und deren mögliche Folgen, vermittelt.
Leider wurde das Bäumchen irgendwann herausgerissen…
Das alles war in etwa zu dem Zeitpunkt, als ich, nach einer für mich bis dahin unvorstellbare Handlung, den Verein TREES of MEMORY e.V. kennenlernte…
Wie Sonja es schon bei sich beschrieb, bestand mein „neues Leben“ neben den banalen Anforderungen des Alltags, also Arbeit, Haushalt, nun auch aus dem Verschlingen von Büchern Podcasts und YouTube-Videos über Depressionen, Suizidversuchen und das Erleben der Hinterbliebenen. So las ich auch das Buch von Pam Metzeler – „Dark Way“, in welchem die Autorin den Suizid Ihres auch 17-jährigen Sohnes beschreibt, mit allen Emotionen, Gefühlen, Details. Das habe ich gebraucht!!! Ich habe es aufgesogen!
Versteht mich nicht falsch, ich wollte mich nicht am Leid eines anderen „ergötzen“, denn ich bin mir sicher, dass einige, die dies nun lesen und selbst nicht durch diese Hölle gehen mussten, das so auffassen könnten! Nein, es gab mir in diesem Moment einen unglaublichen Halt, da ich nicht ALLEIN war mit diesem Schicksal! Bis dahin kannte ich niemanden, der mir je von einem Suizid im Bekannten-, Freundes- oder gar Familienkreis erzählt hatte.
Ich wollte daraufhin diese Frau kennenlernen und mich mit ihr austauschen, weil ich mich mit ihrer Geschichte, ihren beschriebenen Emotionen und Gedanken identifizieren konnte. Das tat ich dann auch. Per E-Mail hatte ich Kontakt zu Pam aufgenommen und fuhr bald danach zu ihr. Früher hätte ich so etwas nieeeee getan! Doch Trauer kann auch mutig machen…
Ich dachte mir, was soll schon passieren, egal was jetzt noch kommt, das Schlimmste ist mir schon passiert! So unglaublich das klingt, dieses tragische Geschehnis hat Kräfte in mir mobilisiert. Im Moment der Todesnachricht wusste ich sofort, dass mein Leben, wie es bis dahin war, vorbei ist! Und nur ICH, ich selbst, muss mich da herausziehen! Wie, das wusste ich natürlich noch nicht. Doch es war mir sofort bewusst, dass ich nur 2 Möglichkeiten hatte: mich fallen zu lassen oder neue Wege zu suchen!
Das nenne ich heute eine angeborene Resilienz. Oder habe ich sie doch im Lauf meines Lebens erworben? Wer weiß das schon? Auf jeden Fall kann das niemand ALLEIN schaffen!
Und deshalb fuhr ich zu Pam Metzeler, die bereits „Erste Anlaufstelle“ des Vereins TREES of MEMORY war, was ich nicht wusste. Sie erzählte mir von diesem Verein und drückte mir am Ende meines Besuches einen Flyer in die Hand.
Die Geschichte vom Mario Dieringer, was er erlebt, und durchgemacht hat bis zu seiner Vision, die Hinterbliebenen durch die Bäume der Erinnerung wie einen Ring um die Welt zu vereinen, damit man sich nicht ALLEIN fühlt, damit man das Thema Suizid nicht weiter verdrängt und stigmatisiert, hat mich so beeindruckt und berührt, dass ich Teil davon sein wollte. Auch meine eigenen Erlebnisse mit Bäumen spielten dabei eine große Rolle.
So wurde ich zunächst Mitglied des Vereins und bestellte im August 2020, als ich das Bäumchen der Jungs nach meinem Urlaub herausgerissen vorfand, den Baum der Erinnerung für Felix. Es tat sich nur zuerst nichts bei der Gemeinde, aus Platzfindungsgründen...
Dann kam der Aufruf von Iris, wer sie gerne bei der Organisation der Baumpflanzungen unterstützen wolle. Ich meldete mich zusammen mit Sonja. Die erste Baumpflanzung, die ich weiterbearbeiten sollte, war somit mein Baum der Erinnerung für meinen Sohn, nachdem Iris bereits den ersten Kontakt zur Stadt aufgenommen hatte. Trotzdem habe ich bis zur Pflanzung meines Baumes auch fünf weitere Pflanzungen von A bis Z betreut, bis es endlich am 7. Mai dieses Jahres so weit war!
Bei der ersten Anfrage, die ich betreute, war ich noch sehr schüchtern. Ich war unsicher, wie ich mit den Hinterbliebenen umgehen sollte. Und hielt alles sehr neutral, die Gespräche kurz und sachlich. Das war wohl auch im Sinne des jungen Mannes, der seinen Vater verloren hatte, da er auch nicht viel sprechen wollte. Inzwischen kann ich das anders handhaben. Zumindest fragen, ob sie sprechen, erzählen möchten! Denn wir sitzen nun mal alle im selben Boot und zu sehen, dass jemand da ist, der DAS überlebt hat und trotzdem weiterleben kann, genau das soll ja MUT machen, Kraft geben, inspirieren und trösten! Gegenseitig!
Wie Sonja schon beschrieb, ist es bei jedem Baum anders. In der Regel muss man als Besteller Kompromisse eingehen bezüglich des Pflanzortes, der Baumart, des Termins, der Kosten etc. Aber am Ende ist man dann froh, stolz oder auch demütig, dass man es geschafft hat, die Genehmigung zur Pflanzung zu erhalten und die Zeremonie durchzuführen. Weil man dazulernt, dass nicht immer alles nur leicht und selbstverständlich ist. Genau wie das Leben selbst! Es ist nicht nur leicht und schön, und man sollte auch das Schwere und Bittere zumindest akzeptieren, wenn man es nicht ändern kann. Ohne die Dunkelheit würde ich das Licht nicht schätzen, ohne Leid nicht die Freude, ohne die Bitterkeit nicht das Süße! Alles im Leben hat einen Sinn!
Und so durfte auch ich das mit meinem Baum, dem Baum für Felix erleben.
Zunächst wurde kein geeigneter Platz gefunden, der der Bedeutung des Baumes und des transportierten Themas würdig und angemessen gewesen wäre. Doch ich war schon froh und dankbar, dass die Stadt prinzipiell bereit war, dem Thema Raum zu geben! Das ist auch nicht selbstverständlich bei den immer noch stark vorhandenen Ängsten und der Stigmatisierung, die damit einhergehen!
Mein erster Wunsch, der Stadtpark durch den Felix seit der 5. Klasse immer zur Schule fuhr, wurde abgelehnt. Ebenso, dass ein Baum speziell für eine namentlich genannte Person auf städtischen Grund gepflanzt wird. Sage und schreibe 19 weitere Vorschläge meinerseits wurden zwar geprüft, aber letztendlich als nicht machbar abgelehnt. Dann endlich, nach ca. genau einem Jahr Wartezeit kam ein Vorschlag seitens der Stadt. In einem Neubaugebiet, wo die erst Bauarbeiten begonnen hatten, neben einem dort geplanten Gedenkplatz an die Römer und noch ein Platz für einen Baum wäre. Für „meinen Baum“. Dieser Gedenkplatz hieß in der Bauplanung „Ort der Begegnung bzw. authentischer Ort“.
Ich musste somit insgesamt fast 2 ½ Jahre bis zur Pflanzung warten. ABER:
Alles zufällig?
Zufällig liegt dieser Platz an einem Radweg, an welchem sowohl Felix auf seinem Schulweg vorbeikam als auch ich auf dem Weg zu meiner Arbeit vorbeikomme.
Und „Ort der Begegnung“ schien mir auch absolut passend. Vergangenheit und Gegenwart, Altes und Neues, Tote und Lebende dürfen und sollen hier gewürdigt werden, bilden ein Ganzes, bestimmen unser Leben! Einen passenderen Rahmen hätte ich mir nicht wünschen können!
Die Baumart durfte ich nicht bestimmen, da der Baum im Zuge der Bepflanzung des ganzen Baugebietes mitgepflanzt wurde. So konnte mir die Stadt jedoch den Baum ohne viel Bürokratie „schenken“. Zufällig wollte die Stadt eine Esskastanie pflanzen, wegen dem Klimawandel! Nun, Esskastanien waren neben Zitronen die einzigen Früchte die Felix je aß!
Die Stadt wollte nun, wenn sie schon dem Projekt zugestimmt und mir den Baum schenken würden, auch die nötige Aufmerksamkeit bekommen. Sie wollten mehr als eine kleine Plakette am Baum. Es sollte eine größere Gedenkplakette oder ein gravierter Stein werden, um dies allen Suizidopfern der Stadt und deren Hinterbliebenen zu widmen.
Zufällig war das mein großer Wunsch, den ich mit diesem Baum erzielen wollte. Aufmerksamkeit für dieses Thema, um damit sowohl allen Suizidenten der Stadt Erding den ihnen gebührenden Respekt zu zollen für ihren schweren Kampf, den sie mit dem Leben gefochten haben und den sie leider verloren! Wer sich mit dem Thema Suizidalität beschäftigt, wird irgendwann herausfinden, dass die allermeisten Menschen, die durch Suizid gestorben sind, keinem davon Betroffenen, weder den Angehörigen noch den zufällig Betroffenen, weh tun wollten, sondern einen Kampf gegen eine Krankheit verloren haben, den „Seelenkrebs“. Niemand käme auf die Idee einen an „Körper-Krebs“ Erkrankten oder deren Angehörige zu verurteilen oder zu stigmatisieren. Das ist bei psychischen Erkrankungen und deren Folgen leider noch gaaaanz anders. Da darf sich was ändern! Und so ein Baum kann ein Umdenken anregen! DAS IST MEIN ZIEL gewesen!
Zurück zum Baum: Durch diesen Wunsch der Stadt nach mehr Aufmerksamkeit für sich, dass sie gewillt sind, diesem Thema Beachtung zu schenken, halfen viele Beteiligte, Stadtplaner, Gartenbauarchitekten und Gartenbauer zusammen und dann ging plötzlich alles sehr schnell. Mir und unserem Verein wurde ein schöner Findling zur Verfügung gestellt, in welchen ich eine Messingplakette einfügen durfte. Auch wenn mich die besondere Plakette und die Bearbeitung des Steins trotzdem fast 1600.- Euro Eigenbeteiligung gekostet haben, die wir teilweise durch Spender unterstützt bekamen, ist mir das für meinen Sohn und für das Thema an sich jeden Cent wert! An dieser Stelle möchte ich auch allen Spendern, die ich durch einen Facebook Aufruf erreicht habe, nochmals herzlich danken!
Damit möchte ich aufzeigen, dass man an einem Wunsch, den man hat, einer Idee, einer Vision, dranbleiben soll. Nicht vorschnell aufgeben darf! Denn, wie in der Überschrift: Gut Ding braucht Weile!
Es ist wurde noch viel besser als ursprünglich gedacht!
All das sind die äußeren Fakten und Ereignisse. Doch was hat das mit mir gemacht? Mit meinen Gefühlen, mit meiner Seele?
Für den Tag der Zeremonie war regnerisches und unbeständiges Wetter vorhergesagt. Ein Alptraum für mich, da ich zweifach planen musste. Da auch Gäste dabei waren, inklusive Mario, die von weit her anreisten und danach noch einen weiten Heimweg hatten, wollte ich gerne nach der Zeremonie zum Essen und Beisammensein einladen. Es sollte bei uns im Garten stattfinden, wo ich mir das lockere Zusammensitzen, Reden und Austauschen besser vorstellen konnte. Im tiefsten Herzen wollte ich an diesem Tag die letzte große Feier für Felix veranstalten! Und dieser Tag sollte deshalb perfekt werden!
Ich wollte bewusst an diesem Tag nicht nur der Trauer und dem Schmerz Raum geben, sondern Felix Leben und das Leben allgemein ehren!
Ein universelles Gesetzt sagt, die Energie folgt Deiner Absicht!
Schon am Morgen zeigte sich die Sonne und statt der Wolken und des Regens, strahlte der blaue Himmel und die Sonne um die Wette. Schäfchenwolken und ein angenehmer Windhauch spielten am Himmel. Welch ein gutes Gefühl und Freude in mir aufkam, als ich das sah! Ein Wink von oben, ein Zeichen, dass dieser Tag, dieses Fest, so wie es stattfinden sollte, auch „genehmigt und gewünscht“ ist!
Nach und nach trudelten unsere und Felix Freunde (und einige Lehrer) ein und es war wie „bestellt“, dass sie so nacheinander ankamen, so dass wir fast jeden einzeln gebührend begrüßen konnten. Das hat schon sehr gutgetan, zu sehen und zu spüren, wie viele Freunde und Bekannte sich wegen Felix und für uns Zeit genommen hatten, uns noch immer begleiten, und Trost und Mut und Kraft geben und einfach an unserer Seite sind, egal in welcher Lebenslage!
Als mein älterer Sohn, dessen Freundin und ihre gemeinsame 2-jährige Tochter kamen und als meine Enkelin Lila mich sah, rannte sie mir mit ausgestreckten Armen entgegen, damit ich sie, wie immer, aufhob und durch die Luft wirbele! Warum ich das erzähle?
Weil sie während meiner Ansprache, die ich hielt, unbedingt zu mir auf den Arm wollte! Obwohl sie vorher ganz fröhlich war, wollte sie in diesem Moment bei mir kuscheln und vergrub ihr Gesichtchen an meinem Hals. Als ob sie spüren würde, wie emotional dieser Moment war, als ich zu Felix sagte, dass ich ihm und allen, die es nicht geschafft haben, am Leben zu bleiben, mit diesem Baum Sichtbarkeit schenken möchte. Sichtbarkeit über seinen Tod hinaus, damit er, trotz seines frühen Todes und der Tragik seines kurzen Lebens, in unserer Welt der Lebenden noch etwas bewirken kann. Das Tabu brechen, der Stigmatisierung ein Ende setzten, den Menschen aufzeigen, dass es Wege und Hilfe auch in den scheinbar ausweglosesten Situationen gibt, dass man Hilfe annehmen darf und soll. Das ist der Auftrag, den ich als Mutter von ihm erhalten habe und den möchte ich erfüllen, zusammen mit ihm! So verstehe ich das.
Und dass gerade in diesem Moment meine Enkelin, die knapp ein Jahr vor Felix erstem Todestag geboren wurde, zu mir kam und bei mir sein wollte, verstärkte diese Gedanken und diese Emotionen um ein Vielfaches. Sie zeigte mir, hey, das Leben geht weiter, es hört niemals auf! Wir sind alle miteinander verbunden, alle unsere Schicksale hängen zusammen! Die Liebe kann alles überwinden!
Ich sah und spürte das Ziel, welches Mario Dieringer mit den Bäumen der Erinnerung erreichen wollte. Uns Hinterbliebenen mit diesen Bäumen ein Band der Zusammengehörigkeit zu schaffen, um uns nicht ALLEIN zu fühlen und um uns MUT und KRAFT für das LEBEN zu schenken. Denn WIR erschaffen unsere Welt. Das ist der göttliche Funke in uns Menschen.
Dieser Tag verlief so wie ich ihn mir gewünscht habe, perfekt! MAGISCH! Wisst Ihr noch? Die Energie folgt Deiner Absicht…
Ein Fest zu Ehren von Felix Leben, der niemals tot sein wird, solange ich/wir ihn in unser Leben mit einbeziehen und ein Fest auf die Liebe und Freundschaft! Genau das empfand ich in meiner Brust, in meinem Herzen, eine tiefe Liebe und Dankbarkeit für alles, was das Leben mir bietet, für alle Menschen, die an meiner Seite sind. Und auch jetzt, während ich es beschreibe, aber auch in jedem anderen Moment, wenn ich daran denke, fühle ich ein warmes, prickelndes Gefühl im Herzen und im Bauch. Das ist Medizin.
Da waren keine Schwere und Traurigkeit einer Trauerfeier, denn es war bereits eine größere Zeitspanne nach dem Ableben vergangen, in der ich mich mit den verschiedensten Facetten des Themas gründlich auseinandergesetzt habe. Das heißt nicht, dass jetzt Trauer und Schmerz für immer überwunden sind, das kommt und geht in Wellen. Aber ich, WIR, dürfen verstehen, dass das Leben immerfort aus Wellen, aus Bewegung entsteht, es kommt und vergeht und kommt in anderer Form wieder. Genau wie der BAUM.
Lasst die Magie des Baumes auch auf Euch wirken! Ich helfe Euch bei der Umsetzung Eures Baumes sehr gerne.
Eure IldiLeia mais
60. ToM für Klaus
7 de julho de 2023, Alemanha ⋅ ☀️ 31 °C
61. ToM für Alfred Fastenrath
4 de setembro de 2023, Alemanha ⋅ ☁️ 25 °C
Ich muss gestehen, dass mich Alfreds Geschichte tatsächlich ratlos zurücklässt und mir auch ein wenig die Hoffnung genommen hat, wohl wissend, dass er eine Ausnahme ist. Alfred hat über Jahrzehnte hinweg Depressionen gehabt und hat über Jahrzehnte hinweg jede zur Verfügung stehende Hilfe und Therapie angenommen und durchgeführt. Und doch hat es am Ende, im höheren Lebensalter nicht dazu führen können, dass er blieb.Leia mais
62. Tom Gemeinschaftsbaum
9 de setembro de 2023, Alemanha ⋅ ☀️ 27 °C
Dieser gemeinschaftsbaum wurde für alle Suizid Opfer des Hochsauerlandkreises gepflanzt. Ich bin Iris Willicke unendlich dankbar dafür, dass sie mit unfassbar viel Engagement und Hartnäckigkeit daran gearbeitet hat, dass dieser Baum gepflanzt werden konnte. Ihr Wille dies umzusetzen, hat dazu geführt, dass mehrere Politiker anwesend waren und sich mit diesem schwierigen Thema auseinandergesetzt haben und nicht nur anwesend waren, sondern auch aussagekräftige Reden gehalten haben. Etwas das bisher nur einmal im Saarland gelang. Am Abend hatte ich noch die Möglichkeit in der dortigen Agus Gruppe den Vortrag "die 10 Lektionen, die mich der Tod über das Leben. Lehrte" halten zu können. Vielen lieben Dank dafür, als auch für den rundum gelungenen und wirklich schönen Tag.Leia mais
63. ToM für Robin Kaupisch
3 de outubro de 2023, Alemanha ⋅ 🌬 25 °C
64. ToM Mutmacherbaum
13 de outubro de 2023, Alemanha ⋅ ☁️ 22 °C
Der hier gepflanzte Baum. Der Erinnerung ist ein mutmacherbaum, denn er steht auf dem Gelände der Helios Kliniken in hildburgshausen. Hier gibt es viele Menschen, die nicht nur mit psychisch erkrankten beruflich zu tun haben, sondern auch zahlreiche Betroffene, die zum Teil eigene suizidversuche hinter sich haben. Ich hoffe sehr, dass der Baum zu einem Ort wird, der hier und da ein Herz berühren kann und ihm Hoffnung schenkt und die Gewissheit, dass es sich lohnt zu bleiben, auch wenn es schwer wird.Leia mais
65. ToM für Renate Götz
24 de fevereiro de 2024, Alemanha ⋅ ☁️ 9 °C
Renates Tod hat viele Fragen hinterlassen. Auch jetzt, viele Jahre später hallt ein schon fast lauter Schrei. Nach dem "warum" durch Raum und Zeit.
Allerdings gibt es auf die Frage nach dem, warum in den seltensten Fällen eine Antwort. Am Ende des Tages ist ja auch nicht mehr wichtig, weil die Antwort nichts verändern würde. Das einzige was bleibt ist zu akzeptieren, was so schwer fällt.
Es ist eine der wenigen pflanzungen, die nicht nur ein Akt im Rahmen meines Tuns war, sondern auch zu einer Freundschaft führte, die mich sehr freut. Seitdem haben wir uns schon oft wiedergesehen.Leia mais
66. ToM für Manuela Esser
6 de abril de 2024, Alemanha ⋅ ⛅ 26 °C
67. ToM Mutmacherbaum
19 de abril de 2024, Alemanha ⋅ 🌧 4 °C
Auch dieser Mutmacherbaum steht auf dem Gelände einer Klinik - Der Klinik in Mühlhausen in Thüringen, die für ihre Psychotherapien bekannt ist. Das ganze Gelände ist wirklich wunderschön und hat einen großen historischen Wert und ich konnte einige Patienten sprechen, die sehr begeistert von den Behandlungen dort sind. Ich hoffe sehr, dass dieser Baum auch dem einen oder anderen den Mut gibt, bleiben zu wollen und die Möglichkeiten der modernen Therapieformen anzunehmen. Leider hat es bei der Pflanzung so sehr geregnet, das nicht wirklich Fotos gemacht werden konnten. Zuvor konnte ich den Vortrag "die zehn Lektionen, die mich der Tod über das Leben lehrte" vor vollbesetztem Haus halten. Bisher hatte ich noch nie mehr Publikum und es war eine tolle Erfahrung für mich, weil ich auch im Nachgang, viel positives Feedback für diesen Vortrag bekommen habe. Ich wünschte wirklich, ich würde öfters gebucht und könnte meine Erfahrungen und Denkansätze mehr unter die Menschen bringen und Betroffenen neue Türen öffnen.Leia mais
68. ToM für Luisa
19 de abril de 2024, Alemanha ⋅ 🌧 6 °C
Dieser Baum der Erinnerung wurde nicht nur für Luisa gepflanzt, sondern für alle Suizidopfer, Waldsolms und des Bestattungshauses Bangel.
Heute wurden gleichzeitig zwei Bäume der Erinnerung gepflanzt. Einen davon pflanzte Mario auf einem Klinikgelände in Thüringen. Für den anderen durfte ich die Zeremonie auf einem wunderschönen Gelände an der Grillhütte Griedelbach bei Hüttenberg halten.
Die Begegnungen dort mit Luisas Mutter und allen anderen Beteiligten wirkte noch länger in mir nach und hat auch mich berührt.
Heute sah ich nun die ersten Bilder in diesem Jahr von dem Bäumchen. Inzwischen hat das Bestattungshaus Bangel sogar eine Sitzbank gesponsert und aufgestellt. Und wieder fühle ich mich berührt. Von dieser Geste, die allen zugute kommt, die den Baum besuchen und dort ein wenig verweilen wollen.
Irgendwie passend, genau an dem heutigen Karfreitag. An Ostern. Die Tage, die uns von Leid, von Auferstehung, von Hoffnung erzählen.
Aus Leid, aus Schmerz heraus wieder den eigenen Weg finden können, mit der Akzeptanz des Geschehenen. Mit der Trauer an der Hand doch selbst wieder Hoffnung schöpfen können. Wieder verwurzeln können mit dem Leben, wachsen, auch wieder blühen und strahlen. Genau das sollen unsere Bäume der Erinnerung bewirken und zeigen. Wir sind noch hier... mit unseren Lieben immer im Herzen und in unseren Erinnerungen. Sie sind bei uns. Immer. Und wir sind hier. Im hier und jetzt. Egal wie trostlos und mühevoll es an manchen Tagen erscheint. Es werden immer wieder die sonnigen Tage auf uns warten, die Zuversicht, die Hoffnung und das Leben.
Möge jeder, der dieses Bäumchen besucht und sich auf der Bank zum verweilen niederlässt, Ruhe in die eigenen Gedanken einkehren lassen. Ein bisschen Frieden spüren. Und Hoffnung. Und Leben.
Friedliche Ostertage euch allen
-Eure Iris-
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EIN BAUM FÜR LUISA – STELLVERTRETEND FÜR ALLE, DIE NICHT BLEIBEN KONNTEN UND FÜR ALLE, DIE GEBLIEBEN SIND
Von der ersten Idee und dem Wunsch bis zum tatsächlichen Termin, in der Nähe von Hüttenberg einen Baum der Erinnerung zu pflanzen hat es nun fast fünf Jahre gedauert.
Wir wurden damals am 08.08.2019 eingeladen, um zum Memento Tag, als das Team von Bangel Bestattungen einen Tag der Offenen Tür durchführte, unseren Verein und das Projekt der Erinnerungsbäume den Besuchern vorzustellen. Bereits an diesem Tag gingen wir in die Planung, wurden so nach und nach Sponsoren gefunden, nahm alles ein wenig Gestalt an. Die Frage des Standortes jedoch blieb für längere Zeit unklar. Die Jahre der Pandemie ließen die weitere Planung erst einmal ins Stocken geraten. Und am 19.04.2024 war es endlich soweit: An einem wirklich wunderbaren Standort, erhoben auf einem Hügel mit herrlichem Blick in die Weite durfte die Zeremonie nun stattfinden. Bei der Grillhütte Griedelbach in der Nähe des Waldfriedhofs hat dieser Baum seinen Platz gefunden.
Das Wetter hatte uns zwar einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht da es zwischendurch richtig heftig regnete, in der Grillhütte blieben wir zumindest während den Reden trocken.
Herr Bangel fand gute, einleitende Worte, bevor Bürgermeister Bernd Heine seine Worte an die Anwesenden richtete.
Wie wichtig es sei darüber zu reden, da das Thema Suizid noch immer tabuisiert wird. Auch, dass es in der Gemeinde und dem Kreis viel häufiger vorkomme als man überhaupt erfahre, da die Presse den Kodex einhalte und den Werther Effekt vermeidet und nicht über einen geschehenen Suizid berichte. Und doch: das Thema Suizid sei präsent. Umso mehr befürworte er die Baumpflanzung und auch das Gemeindegremium stimmte dem Vorhaben zu.
Diese Sommerlinde steht für alle, die all die Hoffnung in ihrem Leben verloren und keinen anderen Ausweg mehr für sich selbst sahen. Dieser Baum steht für Luisa. Und für ihre Mutter, die durch den Tod ihres wunderbaren Mädchens in eine tiefe Lebenskrise und Sinnsuche geworfen wurde. Dieser Baum steht für alle Angehörigen und Freunde, die plötzlich ohne ihr Kind, ohne Partner oder Partnerin, ohne Vater oder Mutter, ohne Bruder oder Schwester, ohne den besten Freund oder die Freundin zurückblieben. Eine Sommerlinde, die für die Menschen schon sehr lange eine tiefe Bedeutung hat. Durch ihre zarten, hellgrünen Blätter gibt sie ein schönes, freundliches und friedvolles Bild in der Landschaft. Unter den Linden wurde sich früher getroffen, wurde getanzt und gelacht. Lindenbäume waren der Mittelpunkt des Ortes. Die Linde ist Symbol der Güte, der Gastfreundschaft und der Bescheidenheit.
Mario Dieringer hatte am selben Tag eine Baumpflanzung am Hainich Klinikum in Mühlheim/Thüringen. Unverhofft gab es nun Terminüberschneidungen, die wir jedoch gut zu lösen wussten. Die erste Planung für den Baum für Luisa, stellvertretend für alle Suizidopfer, hatte ich selbst 2019 begonnen, bevor dann unsere fleißige Sonja voller Engagement mit dem Bestattungshaus im letzten Jahr weiter in den Feinschliff der Planung ging und vollendete.
Ich bin dankbar, dass ich für Luisas Mama und alle anderen Suizid-Hinterbliebenen, dass ich für all die, die viel zu früh gingen, diese Zeremonie zur Pflanzung übernehmen durfte. Wir sind dankbar für die wunderbare Zusammenarbeit mit dem ganzen Team von Bangel Bestattungen, dem es eine Herzenssache war diesen Baum zu pflanzen. Wir sind dankbar für all die Sponsoren, ohne die diese Pflanzung nicht möglich gewesen wäre. Wir sind dankbar für das tolle Engagement der Gemeinde, die uns bei allem unterstützte und den Baum pflanzte. Und ebenso dankbar, dass Bürgermeister Herr Heine der Einladung folgte um an der Zeremonie teilzunehmen. Mein Dank geht an alle, die diese Pflanzung möglich machten. Die persönliche Begegnung mit den Beteiligten, mit den Hinterbliebenen, der Austausch davor und danach, es hat mich berührt.
Und ich bin mir sicher, dass dieser Platz, an dem die Linde nun steht, perfekt gewählt ist. Wie friedvoll und weit der Blick von dort aus reicht, an Ort zum Verweilen. Zum liebevollen Erinnern und Kraft sowie Mut zu finden.
- Eure Iris -Leia mais
69. ToM für die Schüler
24 de abril de 2024, Eslovênia ⋅ ☁️ 9 °C
Dieser Baum der Erinnerung beweist, dass mein Projekt keine Grenzen kennt, denn der Schmerz nach einem Suizid ist in jedem Land und in jeder Kultur derselbe. Eine Lehrerin dieser Schule hatte mich 2023 in den Nachrichten gesehen und Kontakt mit mir aufgenommen. Sie kam nach Berlin, um mir ein wirklich großen Vorschlag zum unterbreiten. Ich sollte nach Slowenien kommen an der dortigen Schule einen Workshop zum Thema suizidprävention durchführen, einen Baum der Erinnerung Pflanzen auf dem schulgelände für die Schüler, die sie im Laufe der Jahrzehnte das Leben genommen haben und am Abend meinen Vortrag die zehn Lektionen, die mich der Tod über das Leben lehrte halten.
Ich habe sofort mit großer Freude zugesagt, auch wenn der Weg dorthin ein wirklich langer ist, wenn man ihn mit dem Zug fahren muss. Aber das tolle war, dass an der Schule Erasmus Austausch Studenten da waren. Es waren Schüler aus Slowenien der Türkei, Ungarn und ich glaube, Polen anwesend. Damit konnte ich mein Anliegen und wichtige Informationen für die suizidprävention an junge Menschen in vier verschiedenen Ländern platzieren. Und ich hoffe und ich wünsche mir sehr, dass diese jungen Menschen, die sehr interessiert waren, auch etwas mitgenommen haben. Und neben diesem wahnsinnsprogramm, was die Menge angeht, war es auch ein unglaublich schönes miteinander mit dem gesamten lehrerkollegium, die mich dann noch auf ein großes Essen eingeladen haben. Wir hatten wirklich sehr, sehr viel Spaß und konnten einen kleinen Stein ins Wasser werfen, der hoffentlich weite Kreise zieht.Leia mais
70. Nationaler ToM Italiens
19 de julho de 2024, Itália ⋅ ☀️ 34 °C
Dieser Baum der Erinnerung steht für alles suizidopfer Italiens. Emmanuel der Eigentümer des grundstückes ist im Internet auf mich aufmerksam geworden und fand die Idee von trees of memory. So toll, dass er direkt Kontakt mit mir aufgenommen hat, mich auf sein olivenlandgut einlud, um mir dort den Ort zur Verfügung zu stellen, der für einen Baum der Erinnerung Italiens gerade zu perfekt ist, weil er sich fast in der geographischen Mitte befindet und nahe der Hauptstadt Rom. Zu dem sind die apenninen und Olevano Romano unfassbar schöne Ecken! Es könnte gut sein dass ich dort vielleicht mal meinen lebensabend verbringen werde. Und das schönste an dieser Pflanzung war, dass ich es nicht nur mit Emmanuel zu tun hatte, sondern mit seiner gesamten Familie, die allesamt ganz große herzensmenschen sind. Ich bin sehr glücklich, dass daraus auch eine enge Freundschaft entstanden ist. Wir schreiben uns regelmäßig und haben uns jetzt auch schon öfters wieder gesehen. Ich freue mich auf das nächste Mal.Leia mais
71. ToM für Justine
23 de novembro de 2024, Alemanha ⋅ ☁️ 4 °C
72. ToM für Stefan
23 de novembro de 2024, Alemanha ⋅ ☁️ 2 °C
73. ToM für Julia
7 de dezembro de 2024, Alemanha ⋅ 🌧 6 °C
74. ToM Gruppenbaum
7 de dezembro de 2024, Alemanha ⋅ 🌧 6 °C
Dieser Baum der Erinnerung wurde von der agus-gruppe in Wolfsburg für ihre Angehörigen, die durch Suizid ums Leben, kamen gepflanzt.
Am Abend hatte ich auch dort die Möglichkeit vor den Gruppenmitgliedern meinen Vortrag, "die zehn Lektionen, die mich der Tod über das Leben lehrte" zu halten.
An diesem Tag wurden ja zwei Bäume gepflanzt, den einen für Julia und eben dieser Baum hier und in beiden Fällen war uns das Wetter nicht wirklich gewogen.Leia mais
75. ToM für Peter Giraud
1 de março de 2025, Alemanha ⋅ ☁️ 7 °C
76. ToM für Andrea's Schwester
10 de maio de 2025, Itália ⋅ ⛅ 20 °C
Ich hatte auf diesem Campingplatz über den Winter. Meine Ausrüstung stehen und war schon einige Tage da, um mich auf die neue Tour vorzubereiten, als Andrea einer der Mitarbeiter des campingplatzes auf mich zukam. Er erzählte mir dann die tragische Geschichte seiner Schwester, die sich vor vielen Jahren das Leben genommen hat. Etwas das auch im sonnigen Italien an niemandem spurlos vorübergeht. Es gibt kein Tag, an dem man nicht an seine Schwester denkt und sich nicht fragt, ob er ihr hätte nicht doch helfen können. Unsere Gespräch hat mir wieder mal bewiesen, dass die Folgen eines suizides keine Kulturen und keine Länder Grenzen kennen, denn unsere Herzen Schmerzen immer auf dieselbe Art und Weise.Leia mais




















































































































































































































































































