• AstridHH
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Wintertour 2026

Am 15.1.2026 geht es wieder los über Genua per Schiff nach Marokko 🇲🇦. Read more
  • Trip start
    January 14, 2026

    Auf nach Genua

    Jan 14–16 in Switzerland ⋅ ☁️ 9 °C

    Die Anreise nach Genua startete bei eher mäßigem Wetter. Da ich noch nicht ganz fit war, ließ ich Bad Kreuznach diesmal aus und ließ mir Zeit, um nach Genua zu fahren.
    Ich liebe es ja durch die Schweiz zu fahren, einfach grandiose Ausblicke und schön zu fahren. So kam ich ganz entspannt in Genua an und freue mich nun auf die Fährfahrt.Read more

  • Überfahrt Genua - Tanger

    Jan 17–19, Alborán-Meer ⋅ 🌬 13 °C

    Nun ist es wieder so weit, Einschiffen in Genua und auf nach Marokko. Erstmal gibt es natürlich einen Kaffee in Italien. Dann schnell gepackt und auf zum Fähranleger. Diesmal lief alles erstaunlich entspannt, sodass ich schon drei Stunden vor dem Auslaufen in meiner Kabine war. Nach der Autofahrt tat eine ausgiebige Dusche richtig gut, danach konnte ich mich in Ruhe einrichten. Die Überfahrt verläuft ruhig mit einem kleinen Zwischenstopp in Barcelona und selbst die Zollformalitäten sind schnell erledigt. Schon witzig, dass ich meine Einreisestempel für Marokko bereits am 18.1. im Pass habe, obwohl wir erst in der Nacht zum 19. ankommen.Read more

  • Auf in den Süden, 1. Stopp: Mohammedia

    Jan 20–21 in Morocco ⋅ ☁️ 13 °C

    Da ich letztes Jahr schon ganz langsam die Atlantikküste heruntergebummelt bin und mit Blick auf das Wetter beschließe ich diesmal, gleich flott gen Süden zu fahren. Der erste Stopp ist der Ocean Blue Campingplatz in Mohammedia, den ich schon vom letzten Jahr kenne. Er ist in gut vier Stunden erreicht.

    Das Wetter ist am ersten Tag kalt und feucht, aber ich finde eine Lücke, um nach den letzten Tagen endlich mal wieder spazieren zu gehen – dick eingepackt 🙈 und mit Regenjacke. Danach mache ich mich daran, ein paar Sachen im Camper in Ordnung zu bringen, die ich vorher nicht geschafft habe, und ergattere an der Rezeption ein gutes Buch. Ich beschließe, hier zwei Nächte zu bleiben.

    Am zweiten Tag kämpft sich tatsächlich die Sonne durch, und ich gehe frühstücken mit Meerblick und kann den ganzen Nachmittag mit Buch und Kaffee draußen sitzen. Zudem sind noch Heidi und Alois eingetroffen, die ich auf der Fähre kennengelernt habe. Wie schön, sich wiederzusehen.
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  • 🇲🇦 Fahrt nach Aquermoud اقرمود, Marokko

    January 22 in Morocco ⋅ ☁️ 17 °C

    Der viele Regen hat seine Vorteile und Nachteile. Die Strecken in den Süden sind diesmal bunt, da es überall grün ist, die Felder voller Blüten – wirklich schon ein großer Unterschied zum letzten Jahr.
    Der Nachteil: gesperrte Straßen mit abenteuerlichen Umleitungen, und die ohnehin schon sandige Zufahrt zu meinem kleinen Paradies ist noch einmal schlechter geworden. Aber ich habe es geschafft und bin angekommen. Das Wetter ist besser als vorhergesagt, und hier komme ich jetzt erst einmal an.
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  • Auszeit im Mogador’s Oasis

    Jan 23–30 in Morocco ⋅ 🌧 17 °C

    Es ist dieses Jahr ein anderes Reisen.
    Während ich im letzten Jahr nichts auslassen und alles anschauen wollte, ist es dieses Jahr langsamer. Ich steuere die Orte an, die ich schon kenne, reise bewusster und fahre dann weiter in den Süden als letztes Jahr. Ich habe Zeit, und so bleibe ich erst einmal fast zehn Tage hier, in meinem kleinen Paradies.
    Es ist voller: Neue Stellplätze wurden ausgewiesen, aber es ist immer noch klein und familiär. So komme ich hier zur Ruhe, gehe viel spazieren, arbeite etwas und spüre, wie meine Energie zurückkommt.
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  • Abschied und Fahrt nach Sidi Kaoki

    Jan 31–Feb 4 in Morocco ⋅ 🌬 19 °C

    Nach einem letzten Gang am Strandspaziergang am Meer und dem klassischen marokkanischen Couscous-Gericht, das es immer freitags gibt, habe ich meine Sachen zusammengepackt und bin weiter gen Süden gefahren. Wieder nach Sidi Kaouki. Zwar nicht mein Lieblingsort, aber nah am Meer, heiße Duschen und vor allem die Nähe zu Essaouira ist perfekt. Gleich am ersten Tag organisiere ich ein Taxi nach Essaourira, das ich mir mit einer Argentinierin und einem Franzosen teile. 😀 Für morgen ist Sonne angesagt und ich freue mich auf den Besuch der Stadt.Read more

  • Stadtbesuch Essaouira, die Erste

    February 1 in Morocco ⋅ ☀️ 18 °C

    Essaouira, ehemals Mogador, ist eine malerische Hafenstadt an der marokkanischen Atlantikküste und hat mich schon letztes Jahr sehr begeistert. Diesmal war es genauso. Ich habe mir Zeit genommen, geshoppt, in einer süßen Seitengasse gegessen und eine Weile dem Treiben von einem Café aus zugesehen.

    Am Abend, bevor es zurückging nach Sidi Kaouki, habe ich mich noch mit meinem Wüstenguide aus dem letzten Jahr getroffen. Wir haben uns für Mittwoch noch einmal verabredet.
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  • Essaouira die Zweite

    February 4 in Morocco ⋅ 🌬 18 °C

    Am Mittwoch bin ich wieder einmal nach Essaouira gefahren. Ich habe herausgefunden, dass ich direkt an der BAB Marrakesch auf einem Parkplatz vor der Medina stehen und sogar übernachten darf. Gar nicht so leicht, dort hinzukommen: Die Stadt ist sehr konsequent, was Camper angeht. Fast alle Einfahrtsstraßen sind für Wohnmobile gesperrt. Eine einzige Zufahrt führt zu diesem Parkplatz, auf dem offiziell Wohnmobile stehen dürfen, ebenso wie entlang der Zufahrtsstraße.

    Ich habe einfach einen Polizisten gefragt, wir haben nett geplaudert, und er hat mir das bestätigt. Das Ganze war ziemlich lustig: Ich stand mitten an einer Kreuzung, und während wir redeten, mussten alle um mich herumfahren, aber das stört hier wirklich niemanden.

    Über den Preis fürs Parken musste ich ordentlich verhandeln. Am Ende habe ich den angeschlagenen Preis bezahlt und keinen Dirham mehr. Ursprünglich wollte er nämlich das Doppelte 🙈.

    Diesmal habe ich mir die Stadtmauer von Essaouira genauer angeschaut. Sie wurde nicht nur zum Schutz vor Feinden errichtet, sondern auch, um die Stadt vor dem tosenden Atlantik zu verteidigen. Die heutigen Befestigungsanlagen stammen größtenteils aus dem 18. Jahrhundert und wurden unter Sultan Sidi Mohammed Ben Abdallah gebaut, der Essaouira gezielt als befestigte Hafenstadt plante. Der französische Militäringenieur Théodore Cornut war maßgeblich an der Planung beteiligt, was man an der fast europäischen Festungsarchitektur gut erkennt.

    Besonders beeindruckend ist die Skala de la Kasbah mit ihren alten Kanonen. Viele dieser Kanonen sind portugiesischen Ursprungs und stammen teils noch aus dem 17. Jahrhundert. Sie wurden bewusst zum Meer ausgerichtet – weniger für tatsächliche Seeschlachten, sondern als klare Machtdemonstration gegenüber Piraten und fremden Mächten. Gleichzeitig bot die massive Mauer Schutz vor Sturmfluten und der permanenten Brandung des Atlantiks.

    Später habe ich noch etwas Schmuck gekauft und bei Ibrahim, meinem Wüstenguide vom letzten Jahr, Tajine gegessen und Tee in seinem Laden getrunken. Am Abend bin ich erschöpft in den Camper zurückgegangen und habe erstaunlich gut auf dem Parkplatz geschlafen.
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  • Übernachten mit traumhaften Meerblick 😀

    Feb 5–12 in Morocco ⋅ ⛅ 18 °C

    Am Donnerstagmorgen bin ich früh losgefahren und in Richtung Agadir gestartet. Einen Teil der Strecke habe ich wie so oft in Tamri angehalten, um Bananen zu kaufen, zwischendrin den Klassiker Ziegen in Arganbäumen gesehen und bin danach weiter zum Terre d’Océan Campingplatz kurz vor Taghazout gefahren. Wunderschön gelegen mit Blick auf den Atlantik.

    Als ich jedoch auf den Platz gefahren bin, wäre ich am liebsten sofort wieder umgedreht. Es war rappelvoll und die Wagen standen dicht an dicht. Trotzdem bin ich zur Rezeption gegangen und habe gesagt, dass ich mir so sehr einen Platz mit Meerblick wünsche. Und siehe da, die Frau lächelte nur und meinte, sie habe da etwas für mich. Sie fragte, ob ich Strom brauche. Ich sagte nein, das brauche ich nicht. Und so durfte ich mich unterhalb des Hauptplatzes hinstellen.

    Es war traumhaft. Ich stand dort mit einigen anderen Deutschen und bin am Ende ganze neun Tage geblieben. Durch ein kleines Tor kam man direkt hinunter zum Strand, wo es viele versteinerte Muscheln gab. Ein Ort, den ich mir definitiv merken werde.
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  • Auf den Spuren von Jimi Hendrix

    February 11 in Morocco ⋅ ☀️ 21 °C

    … oder genauer gesagt ein Ausflug ins Paradise Valley.

    Paradise Valley ist eine wunderschöne Oase im Hohen Atlas, etwa 35 km nordöstlich von Agadir. Einer weit verbreiteten Legende nach verbrachte Jimi Hendrix in den 1960er-Jahren Zeit in diesem Tal und gab ihm aufgrund der beeindruckenden Wasserfälle, natürlichen Felspools und Palmen seinen Namen.

    Als ich losfuhr, hing dichter Nebel über der Küste. Doch je höher ich kam, desto besser wurde das Wetter. Am Ausgangspunkt angekommen, war es sonnig und warm. Der Weg war traumhaft – auch wenn viele Menschen unterwegs waren, gab es immer wieder ruhige Momente.

    Die natürlichen Pools waren alle gut gefüllt, und so bin ich bis zum Ende des Tals gewandert. Dort sprangen Jugendliche, die sich gegenseitig anfeuerten, von den Felsen ins kühle Nass. Dazwischen ein paar Touristen, laute Musik und eine fast schon festivalartige Stimmung – irgendwie irre.

    Nach einiger Zeit bin ich zurückgegangen und schließlich selbst noch baden gegangen, allerdings an einer etwas zugänglicheren Stelle. Ein toller Tag.

    Und als ich zurück an die Küste kam, lag dort immer noch dichter Nebel – ich habe also genau den richtigen Tag für diesen Ausflug erwischt.
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  • Workingplace Aglou Plage

    Feb 13–19 in Morocco ⋅ ☀️ 17 °C

    Aglou Plage kannte ich bereits vom letzten Jahr. Da ich diesmal nichts Konkretes zu erledigen hatte, suchte ich mir einfach einen schönen Platz mit Aussicht und blieb ein paar Tage dort. Die Ruhe, das Meer und der weite Blick machten den Ort wieder zu einem perfekten Zwischenstopp.

    Während dieser Tage ging eine neue Webseite online, an der ich zuvor gearbeitet hatte. Außerdem nutzte ich die Zeit, um meine Wäsche zu waschen und ein paar kleine Reparaturen am Camper zu erledigen.

    Alles sehr entspannt 😎
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  • Auf zum Kamelmarkt

    Feb 20–21 in Morocco

    Am Tag vor dem Kamelmarkt kam ich in Guelmim an. Gegenüber vom Markt gibt es einen einfachen Schotterplatz, auf dem schon etwa dreißig andere Camper standen. Also stellte ich mich einfach dazu und verbrachte dort die Nacht.

    Am nächsten Tag bin ich früh aufgestanden und gegen sieben Uhr rüber zum Markt gegangen. Schon auf dem Weg dorthin fielen mir die riesigen Lastwagen auf, die bis oben hin mit Stroh beladen waren. Die Ladung war so hoch gestapelt, dass die Trucks fast doppelt so groß wirkten – kaum vorstellbar, wie sie damit über die Straßen gefahren sind.

    Zu dieser frühen Stunde waren schon viele Händler und Käufer unterwegs. Ich bin einfach eine Weile herumgelaufen und habe das Treiben beobachtet.

    Besonders spannend fand ich das Handeln. Die Männer stehen oft in kleinen Gruppen zusammen, schauen sich die Kamele genau an und diskutieren lange über den Preis. Dabei wird viel geredet, gestikuliert und verhandelt. Erst wird das Tier gründlich begutachtet – Zähne, Größe, Kondition – und dann beginnt das eigentliche Feilschen. Wenn man sich schließlich einig wird, besiegelt oft ein Handschlag den Handel. Man merkt schnell, dass hier viel Erfahrung und Tradition dahintersteckt.

    Zwischen den Tieren herrscht ein ziemliches Durcheinander: Kamele werden durch die Menge geführt, Händler rufen sich etwas zu, überall stehen Menschen zusammen und diskutieren. Staub, Stimmen und Bewegung – ein ziemlich lebendiges Bild.

    Nachdem ich eine ganze Weile zugeschaut hatte, bin ich noch auf den Markt nebenan gegangen und habe ein paar Kleinigkeiten eingekauft. Danach ging es zurück zum Camper.

    Der Besuch auf dem Kamelmarkt war auf jeden Fall ein besonderes Erlebnis und ein spannender Einblick in eine Tradition, die hier immer noch ganz selbstverständlich zum Alltag gehört.
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  • Plage Blanche

    February 23 in Morocco ⋅ ☀️ 29 °C

    Von der Oase ging es weiter Richtung Atlantik zur Plage Blanche. Nach einiger Suche fand ich schließlich eine Teerstraße, die ziemlich weit in Richtung Küste führte. Am Ende der Straße gibt es einen kleinen Parkplatz, von dem aus man den Strand zu Fuß erreichen kann. Hier stand ich auch über Nacht.

    Von dort aus habe ich den Strand erst einmal zu Fuß erkundet. Plage Blanche ist beeindruckend, ein unendlich langer, weiter Strand, an dem man das Gefühl hat, dass die Landschaft einfach kein Ende nimmt.

    Immer wieder kamen Geländewagen vorbei, die direkt über den Strand fuhren. Für Fahrer mit 4×4 ist das hier wohl ein echtes Vergnügen. Ich muss zugeben, dass mich das auch gereizt hätte. Aber auch ohne selbst zu fahren war es schon beeindruckend, diese Weite einfach zu erleben.

    Auf dem Weg zum Strand kommt man allerdings an stellenweise dunklen Boden und etwas Müll vorbei - alles durch den Sturm angespült- kein besonders schöner Anblick. Am Strand selbst merkt man davon zum Glück nichts, dort wirkt die Landschaft weiterhin sehr ursprünglich.

    Ein kleiner Tipp: Am besten besucht man den Strand bei Ebbe. Dann ist die Fläche besonders groß und man kann lange am Wasser entlanglaufen.
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  • Sidi Ifni: Art Deco und Sandsturm

    Feb 25–28 in Morocco ⋅ ☀️ 21 °C

    Mein nächster Stopp war Sidi Ifni, eine kleine Küstenstadt am Atlantik. Ich fand einen schönen Stellplatz direkt am Meer. Von innen in meinem Vamper war der Blick wirklich traumhaft. Das Wasser direkt vor der Tür, die Wellen im Hintergrund.

    Allerdings gibt es dort eine kleine Mauer zum Strand hin. Sobald ich draußen vor dem Camper saß, konnte ich das Meer kaum noch sehen. 🙈 Ein bisschen paradox: Der Platz liegt direkt am Wasser, aber draußen sitzt man praktisch mit Blick auf eine Wand. Von drinnen aus war es dafür umso schöner.

    Die Stadt selbst hat eine ganz besondere Atmosphäre. Sidi Ifni wirkt entspannter und irgendwie ein bisschen anders als viele andere Orte in Marokko. Das liegt zum einen sicher daran dass Ramadan ist, aber auch an seiner Geschichte, lange Zeit stand die Stadt unter spanischem Einfluss, und einige der Gebäude erinnern noch heute an diese Zeit. Breite Straßen, alte Häuser im Art-Déco-Stil und der Blick auf den Atlantik geben dem Ort eine ganz eigene Stimmung.

    In der 3 Nacht nach meiner Ankunft zog plötzlich ein kräftiger Sandsturm auf. Innerhalb kurzer Zeit lag feiner Sand überall in der Luft. Danach war nicht nur mein Camper komplett eingestaubt und das nachhaltig, denn die Salzluft fungierte als „Kleber“, praktisch alle Autos in der Stadt sahen genauso aus, selbst die aus dem Landesinneren.

    Bevor ich weitergefahren bin, habe ich deshalb noch einen kurzen Stopp an einer Tankstelle eingelegt. Dort gibt es Hochdruckreiniger, mit denen man sein Auto schnell wieder sauber bekommt. Nach ein paar Minuten war der gröbste Sand wieder weg – und die Reise konnte weitergehen.
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  • Legzira Beach und sein Felsentor

    February 25 in Morocco ⋅ ☀️ 21 °C

    Nachdem ich Ebbe und Flugzeiten überprüft hatte, beschloss ich, nach der Stadtbesichtigung am Morgen am Nachmittag noch zum Legzira Beach zu fahren, um das berühmte Felsentor zu sehen.

    Nach dem Parken führten steile Stufen hinunter zum Strand. Unten erwarteten mich zunächst einige kleine Restaurants und mehrere Besucher, doch sobald ich ein Stück am Strand entlanglief, wurde es deutlich ruhiger.

    Nach einem kleinen Spaziergang am Strand sah ich schließlich das beeindruckende rote Felsentor. Der Anblick war traumhaft. Der Bogen aus rotem Sandstein wurde über viele Jahrtausende durch Wind und Meereserosion geformt und gehörte lange zu den bekanntesten Naturformationen an der Atlantikküste Marokkos.

    Ich lief noch weiter bis zu der Stelle, an der früher ein zweiter großer Felsbogen stand. Dieser ist im Jahr 2016 durch die natürliche Erosion eingestürzt. Heute erinnert nur noch der verbleibende Bogen an diese besondere Landschaft. Unterwegs sammelte ich ein paar Muscheln und machte mich anschließend wieder auf den Rückweg über den Strand.

    Am frühen Abend gönnte ich mir dann noch eine Tajine mit Fisch in einem der kleinen Restaurants am Strand. Wieder hervorragend.
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  • Auf nach Tafraout

    February 27 in Morocco ⋅ ☁️ 23 °C

    Nach einem Zwischenstopp in Tiznit, wo ich ein bisschen shoppen war, ging es weiter. Beim Schmuck habe ich mich diesmal nicht entschieden, aber ein meine Vorräte aufgestockt. Nach dem kurzen Shoppingtrip führte die Strecke mich wunderschön über den Anti-Atlas nach Tafraoute. Diese Strecke ist traumhaft: Ich mag die Palmentäler und die kleinen Städte, die sich auf den Hügeln verteilen. In Tafraoute angekommen, bin ich froh, wieder in meiner kleinen Oase zu sein. Der Ort liegt inmitten von Felsformationen. Ich habe einen Platz mit einem wunderschönen Blick gefunden, an dem ich erst mal geblieben bin. Auf dem Plateau ist es eigentlich ruhig bis auf die Händler, die einem alles möglichen anbieten, von Essen, Wasser, Waschen oder Reparaturen. 🤣🤣🤣Read more

  • Tafraoute - Oase im Antiatlas

    March 1 in Morocco ⋅ ⛅ 17 °C

    Meine Zeit in Tafraoute

    Am zweiten Tag bin ich auf einen Campingplatz gewechselt, der oberhalb des Plateaus liegt. Wunderschön gelegen, mit weitem Blick über die Landschaft. Die Anfahrt musste ich erst ein bisschen suchen, aber schließlich habe ich den Platz gefunden.

    Von dort konnte ich in etwa einer Stunde in einem großen Bogen durch die Berge in die Stadt laufen. Ein schöner Weg zwischen den Felsen hindurch. In Tafraoute bin ich ein wenig durch die Geschäfte gebummelt. Viele kannte ich noch vom letzten Jahr. Ich war einen Kaffee trinken, habe etwas Geld abgehoben und ein bisschen eingekauft. Am Abend ging es wieder zu Fuß zurück zum Camper.

    Dort wurde mir später sogar noch eine super leckere Tajine ans Auto gebracht. Ein perfekter Abschluss für den Tag.

    Für die nächsten Tage waren sinkende Temperaturen angekündigt. Zwei Tage sollte es noch angenehm warm bleiben, danach deutlich kälter werden. Deshalb habe ich beschlossen, die warmen Tage hier oben einfach zu genießen und zu entspannen. Wenn es kälter wird, wollte ich weiterfahren und die Fahrtzeit in die kühleren Tage legen.

    Doch wie so oft kam es etwas anders als geplant. Am Tag vor der geplanten Abfahrt bin ich über einen blöden Stein umgeknickt und habe mir dabei die Bänder überdehnt. Ob etwas gerissen ist, weiß ich nicht, aber der Fuß wurde schnell blau und ziemlich dick. Zum Glück konnte ich noch auftreten und langsam laufen. Den Abend habe ich dann erst einmal mit Kühlen und Hochlegen verbracht.

    Zusätzlich habe ich festgestellt, dass meine Reifen ungleichmäßig abgefahren sind und neu eingestellt werden müssen. Damit änderte sich meine weitere Planung. Ich werde noch einmal nach Tiznit fahren, um das dort erledigen zu lassen.

    Vorerst nutze ich aber noch die schönen Tage hier oben in Tafraoute, bevor die Temperaturen wirklich sinken.
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  • Tiznit die Zweite

    March 3 in Morocco ⋅ ☁️ 13 °C

    Auch wenn mein Fuß inzwischen richtig dick ist, kann ich doch noch fahren. Ich mache vorsichtshalber einen kurzen Bremstest und merke, dass es funktioniert. Also geht es zurück nach Tiznit.

    Die Temperaturen sind inzwischen deutlich gefallen. Als ich losfahre, liegt oben in den Bergen sogar Schnee. Unterwegs regnet es teilweise, stellenweise fällt auch Schneeregen. Ein paar Mal muss ich durch größere Wasserstellen auf der Straße fahren, aber alles bleibt problemlos.

    In Tiznit lasse ich dann meine Spur neu einstellen. Dabei stellt sich auch heraus, dass meine Reifen ungleichmäßig abgefahren sind, deshalb bekomme ich direkt neue Vorderreifen.

    Am Nachmittag stelle ich mich wieder an die Stadtmauer und lege erst einmal meinen Fuß hoch. Auch wenn er nicht besonders schön aussieht, habe ich zum Glück nur wenig Schmerzen und kann noch laufen. Es braucht jetzt einfach etwas Zeit, bis alles wieder normal wird.
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  • Auszeit in Taroudant

    Mar 5–6 in Morocco ⋅ ☀️ 20 °C

    Mein Fuß wird bunt und ist empfindlich, also drücke ich erst einmal auf die Pausetaste. Zum Glück gibt es hier einen sehr schönen Platz zwischen Orangen- und Zitronenhainen, ruhig und sonnig.

    Taroudant hat außerdem eines der wärmsten Klimas in der Region, was gerade ideal ist, um ein paar ruhige Tage zu verbringen und dem Fuß Zeit zu geben, sich zu erholen.

    Die Zeit nutze ich trotzdem sinnvoll. Mit dem Taxi lasse ich mich in die Stadt fahren, verlängere meinen Handyvertrag, wasche meine Wäsche und kümmere mich um eine kleine Reparatur an meiner Wasserpumpe im Camper.
    Jetzt heißt es erst einmal Geduld haben. Wenn alles gut läuft, geht es Dienstag oder Mittwoch weiter.

    Aber hier auf dem Platz sind viele Deutsche Camper und kenne noch Leute von letzten Jahr somit vergeht die Zeit schnell und es ist nie langweilig.
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    Trip end
    April 17, 2026