• Manfred Holzbauer
  • Gabriele Holzbauer
May 2024

Mit dem Camper nach Süditalien

Bis Apulien & Kalabrien Read more
  • Trip start
    May 9, 2024

    Schwarzenbach ✌️

    May 9–10, 2024 in Austria ⋅ ☀️ 13 °C

    Heute Vormittag haben wir Schönfeld verlassen. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Sollenau verbringen wir noch eine Nacht in Schwarzenbach, bevor wir morgen um 10:30 Uhr den Camper in Ober Grafendorf übernehmen. 😊 wir freuen uns schon sehr. Morgen wollen wir nach Hermagor, wo wir noch dies und das in den Camper laden werden.Read more

  • Fahrzeugübernahme & Hermagor

    May 10–11, 2024 in Austria ⋅ ☁️ 20 °C

    Nach einer einstündigen Einschulung am Fahrzeug (die wir auch nötig hatten 😉) und nachdem wir unser Gepäck umgeräumt hatten ging es um die Mittagszeit ab Richtung Süden. 🤩 auf der Südautobahn konnten wir uns schon beide mit dem 7m langen Fahrzeug vertraut machen. Wir sind schon gespannt wie es uns geht wenn‘s enger wird 🫣. Die Nacht verbringen wir noch nicht im Camper, sondern in der Wohnung in Hermagor. Morgen Früh laden wir noch das restliche Zeugs (Fahrräder, Klopapier, Rucksack, uvm.) ein und dann gehts über die Grenze. Entgegen der ersten Pläne werden wir auf der Adria-Seite recht direkt in den Süden fahren, wo wir den Großteil des Urlaubs verbringen werden.Read more

  • Numana

    May 11–12, 2024 in Italy ⋅ ☀️ 21 °C

    Heute haben wir einen riesen Sprung in den Süden gemacht. Die erste Nacht im Camper verbringen wir in Numana, ein kleines Stück südlich von Ancona, am Monte Conero. Hier verbrachten wir die ersten Meer-Urlaube mit unseren Kindern in den Jahren 1987-1989. Überrascht waren wir vom regen Treiben auf der Strand Promenade. Dafür ist der Strand noch sehr leer. Der Camping Platz Bellamare gefällt uns sehr, nur mit Deutsch und Englisch kommen wir nicht weit. Unser Italienisch ist ein wenig eingerostet. Ich habe ein Kotlett bestellt und ein Schnitzel bekommen. 😂 Hoffentlich klappt das Semmel kaufen beim Frühstück. 🫣Read more

  • Fahrt auf den Gargano

    May 12, 2024 in Italy ⋅ ☀️ 20 °C

    Bei strahlendem Sonnenschein sind wir Richtung Gargano, dem Sporen am Stiefel aufgebrochen. War Anfangs noch alles saftig grün, wird die Umgebung immer trockener. Abertausende Olivenbäume und Weinreben säumen den Weg. In den Küstenstädtchen reihen sich schöne Dattelpalmen aneinander. Später dann sehen wir kilometerlang blühenden Oleander in alles Rosa- und Weißtönen blühen. Mittags machen wir kurz Halt und Gabi zaubert leckere Knoblauchspagetti. An der Einfahrt zum Gargano ist das Getreide schon gelb. Je weiter wir in den Süden kommen, umsomehr werden Geschwindigkeitsbegrenzungen und Sperrlinien nur noch als Empfehlung gesehen. 🫣 Überholende Fahrer werfen mir verständnislose Blicke zu, wenn ich die Höchstgeschwindigkeit nur um 10 bis 20 kmh überschreite. 😂 Nun beginnen spannende Enge Bergstraßen, aber wir werden mit super Ausblicken belohnt.Read more

  • Vieste

    May 12–13, 2024 in Italy ⋅ ☀️ 21 °C

    In Vieste finden wir einen kleinen aber netten Campingplatz am Strand. Der Betreiber freut sich als wir ihm sein selbst gepresstes Olivenöl abkaufen. 😊 nach dem Checkin Bier spazieren wir in die wunderschöne Altstadt und finden ein nettes Restaurant am Berg.Read more

  • Ein turbulenter Tag

    May 13–14, 2024 in Italy ⋅ ☁️ 17 °C

    Der Tag beginnt relaxt. Damit wir nicht komplett einrosten, setzen wir uns nach dem Frühstück aufs Rad und fahren ein wenig die Küste entlang und genießen einmal mehr die grandiose Aussicht. Unterwegs stoßen wir auf einen riesigen Wochenmarkt, den Gabi zum Shoppen nutzt. Gegen Mittag checken wir aus und verlassen die Halbinsel. Wir passieren riesige Salzfelder. Wir halten nach einem Supermarkt Ausschau, da wir unsere Vorräte etwas ergänzen müssen. Doch das einzige was Gabi erspäht ist eine Gelateria. Beim Ranfahren touchiere ich Blöderweise ein parkendes Auto. 😱 bis wir die Daten mit dem Besitzer, der nur italienisch spricht, ausgetauscht haben befinden wir uns schon tief im Nachmittag. 🥲 Barletta das wir besuchen wollten, lassen wir aus und machen uns direkt am Weg ins Landesinnere. Olivenhaine, Weingärten, Pfirsich und Marillenplantagen säumen die schmale Straße. Wir steuern die Berge an, da wir an einem idyllischen Stellplatz neben zwei Seen einem Wandergebiet schlafen wollen. Als die Straße immer schmäler und abenteuerlicher wird und der Stellplatz geschlossen ist, parken wir uns kurzerhand am Seeufer und bleiben heute Nacht hier. Gabi kocht eine leckere Pasta, und wir duschen erstmals im Auto.😊Read more

  • Kloster San Michele

    May 14, 2024 in Italy ⋅ ⛅ 16 °C

    Nach einer sehr ruhigen Nacht in der wir tief geschlafen haben, machen wir eine kleine Wanderung. Erst den See entlang und dann auf den nahegelegenen Berg zum Kloster Badia San Michele. Wir haben Glück, Dienstags darf msn ins Kloster hinein, und das auch noch bei freiem Eintritt. Wir bestaunen das gut erhaltene alte Gemäuer, sowie einige Insekten- und Schmetterlingssammlungen die von Mönchen angelegt wurden. Dann starten wit den Camper und machen uns auf den Weg nach Venosa.Read more

  • Zurück zur Küste

    May 14, 2024 in Italy ⋅ ☀️ 23 °C

    Venosa ist eher eine Enttäuschung - laut und eng. Das Castell fotografieren wur nur von außen bevor wir zur Burg am Berg, dem Castel del Monte weiterfahren. Fürs Parken werden uns 7 Euro abgeknöpft, 😊 Am Aussteigen hindern uns erstmal Blitz und Donner sowie ein heftiges Hagelgewitter. Die 30 Minuten warten verbringen wir bei einem kleinen Imbiss. Dann strahlt die Sonne wieder und wir spazieren zur Burg hoch. Mit Gabis „Spezialausweis“ ersparen wir uns die 20 Euro Eintritt in das beeindruckende Gemäuer. Danach gehts weiter, wieder Richtung Küste. Wir passieren wieder die endlosen schon bekannten Olivenhaine. Neu sind die kleinen Steinhäuschen, die hier überall herumstehen. Dafür ist die Gegend bekannt.

    Schwierig gestaltet sich heute die Suche nach einem Campingplatz. Nach zwei geschlossenen werden wir im Süden von Molfetta direkt am Strand und sehr ruhig gelegen, fündig. Heute wird der Griller angeheizt.
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  • Kloster, Burgen und Altstädte

    May 15, 2024 in Italy ⋅ ⛅ 23 °C

    Nach dem Aufstehen fahren wir wider durch endlose Olivenhaine. Viele der Bäume sind mehrere hundert Jahre alt, und die Stämme drehen sich in alle Richtungen. Wir fragen uns wer all die Oliven erntet. Erster Halt ist in Bitetto, wo wir das Kloster Santuario Beato Ciacomo besuchen. Wir sind wieder mal die einzigen die das stille alte Gemäuer durchstreifen.

    Weiter gehts in die Altstadt von Gioia del Colle. Bevor wir mit dem Camper in den engen Gassen stecken bleiben, parken wir uns kurzerhand am Lidl Parkplatz ein 😀 und spazieren ins Zentrum, wo wir die alte Normannenburg besuchen. Dank Gabi zahlen wir wieder keinen Eintritt.

    Bevor wir einen Campingplatz ansteuern machen wir noch Halt in Polignano a Mare. Die Altstadt ist beeindruckend in die Klippen hineingebaut. Bei Aperol und Bier lassen wir den Nachmittag in der Sonne ausklingen. Dann gehen wir zurück zum Auto, das in der Kurzparkzone 4 Plätze belegt hat. 😊
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  • Wohin mit den vielen Steinen?

    May 15–16, 2024 in Italy ⋅ 🌬 21 °C

    Was macht man, wenn man schon Steinmauern gebaut hat, und noch viele Steine übrig hat? Man baut sich einen Trullo. 😂

    Unser heutiger Campingplatz liegt in Alberobello. Nachdem wir die beiden Tropfsteinhöhlen in der Nähe NICHT besuchen (Zitat Gabi: war man in einer Tropfsteinhöhle, kennt man sie alle) hat es uns nach Alberobello verschlagen. Hier gibt es die meisten Trulli (kleine runde Steinhäuschen mit spitzem Dach) an einem Fleck, für die Apulien bekannt ist. Wir spazieren in die Altstadt, genießen den Flair und lassen den Tag bei Pizza, Salat und einer neuen Handtasche ausklingen. 🙄Read more

  • Gassen, Gässchen, Sackgassen

    May 16, 2024 in Italy ⋅ 🌬 22 °C

    Gestartet wird in Ostuni. Um das enge Zentrum zu meiden steuern wir den vom Reiseführer empfohlenen am Ortsrand gelegen Friedhofsparkplatz an. Blöderweise werden wir wegen einer Baustelle durchs Zentrum umgeleitet und ich muss bei der Vorbeifahrt an unzähligen in zweiter Spur parkenden Autos wieder Millimeterarbeit leisten. 🫣 Nachdem wir einen Eingang durch die weiße Stadtmauer gefunden haben, erwartet uns einmal mehr eine schöne Altstadt mit engen Gassen und vielen, vielen, vielen, und noch mehr Stufen. Wir besuchen das archäologische Museum. Das Gebäude gefällt uns besser als die ausgestellten Exponate, ist es doch in einer ehemaligen Kathedrale untergebracht.

    Weiter geht es Richtung Süden. Im Kloster Santa Maria di Cerrate, in der Nähe von Lecce verfolgen wir erst ein Einführungsvideo (in italienisch 😆) bevor wir durch das schöne Gemäuer schlendern und uns gut vorstellen können wie das Leben hier früher ablief.

    Da es schon Mittag ist, schaukeln wir uns über eine kurze Schotterstraße Richtung Strand wo wir neben ein paar Tamariskenbäumchen eine einsame Mittagspause halten. Während Gabi den Mittagshappen zubereitet nehme ich ein erfrischendes Bad in den schönen Wellen. 🥰
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  • Lecce, Stadt der Kirchen

    May 16–17, 2024 in Italy ⋅ 🌬 23 °C

    Den letzten Halt für heute machen wir in Lecce, der Provinzhauptstadt. Hier sieht es plötzlich ganz anders aus, als die letzten Tage, Barock ist der vorherrschende Stil, und die meisten Gebäude sind aus gelben weichen Tuffsteinquadern gebaut. Wir erwerben ein Kirchenticket, das uns ungehinderten Eintritt in die meisten Kirchen gewährt. Am beeindruckendsten finden wir den Dom, mit der darunterliegenden Krypta.

    Nach beinahe drei Stunden herumlaufen steuern wir unseren heutigen, ruhigen und recht leeren Campingplatz nördlich von Otranto an. Kurz nach unserem Eintreffen kommt der örtliche Bäcker vorbei und fragt ob wir Wünsche fürs morgige Frühstück haben. 🥰 Wir bestellen uns zwei Croissants und ein Foccacia die er spätestens um 8 Uhr liefern wird.
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  • Mountainbiken mal anders

    May 17, 2024 in Italy ⋅ ☀️ 22 °C

    Der Bäcker ist beinahe pünktlich. Kurz nach Acht bringt er unsere Croissants und das Foccacia vorbei, welches ungefähr einen halben Meter Durchmesser hat, und damit etwas größer ist als erwartet.

    Nach dem Frühstück packen wir mal wieder unsere Räder aus. Die Campingplatzbetreiberin hat uns empfohlen an den Pfaden die Küste entlang zu radeln wo es viele schöne Ausblicke gibt. Sie hat nicht übertrieben. 🥰 Die Kakteen blühen hier rot, und nicht gelb, wie die letzten Tage. zusätzlich umrunden wir noch zwei nahe Seen, die direkt ins Meer abfließen.

    Gut, dass unsere Räder gut gefedert sind.
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  • Türkisblaues Meer und steile Felsküsten

    May 17–18, 2024 in Italy ⋅ ☀️ 23 °C

    Wir schlängeln uns an der Küste entlang. Immer wieder machen wir Halt und genießen die atemberaubenden Ausblicke. Hier gibt es keine Strände zum Baden, aber umsomehr zum Schauen und Staunen.

    Wir machen Stop in Otranto und spazieren in die Altstadt. In den engen Gässchen reihen sich unzählige Ledergeschäfte, Keramik Shops und Restaurants aneinander. Gabi entdeckt mittendrin ein Seifengeschäft und kauft ein. 😄 ich erstehe eine Olivenölampore aus Porzellan. 🤩

    Wir steuern die Grotta Zinsolusa an. Eine Felsengrotte direkt an der Steilküste. Doch diese hat heute und morgen wegen der derzeit hohen Wellen leider geschlossen.

    So fahren wir weiter zum südlichsten Zipfel des Stiefelabsatzes, wo wir erstmals einen Campingplatz mit deutschsprechender Betreiberin und Waschmaschine finden. 😃
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  • Ionisches Meer am Golf von Tarent

    May 18–19, 2024 in Italy ⋅ ☁️ 23 °C

    Die Adria haben wir nun hinter uns gelassen. Wir fahren bereits am Ionischen Meer entlang. Auch die Küstenlandschaft verändert sich kurz nach dem Losfahren total. Anstatt Felsküsten begleitet uns linkerhand ein hundert kilometerlanger Sandstrand. Oft reichen die Dünen weit ins Land hinein. Was sich nicht verändert hat ist das türkise und glasklare Wasser.

    Wir fragen uns immer wieder ob Süditaliener bereits in der Fahrschule lernen, dass Verkehrsregeln nicht gelten. Sperrlinien, Überholverbote, Geschwindigkeitsbegrenzungen und Stopptafeln werden prinzipiell ignoriert. Kein Wunder dass es kaum Autos gibt die keine Dellen oder andere Unfallspuren aufweisen. Wir mit unserem geflickten Heck Eck passen super dazu. 😂

    Wir machen Halt in Gallipoli, wo wir erst ein Fahrverbot für Camper ignorieren und dann etwas schief an einem Grünstreifen am Straßenrand parken bevor wir irgendwo zwischen zwei Häusern steckenbleiben.

    Die coole Altstadt befindet sich auf einer Halbinsel, nur durch einen schmalen Streifen mit dem Festland verbunden. Es gibt etliche unterirdische Gewölbe in den sich früher Olivenölmühlen befunden haben. Eine, in einer Hintergasse, kaum zu finden, kann man besichtigen, was wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Danach tätigen wir noch einen Olivenöl Einkauf. 😋

    Weiter gehts nach Cutrofiano wo wir die Töpferei und Porzellanmanufaktur der Gebrüder Coli besuchen die schon seit mehr als 200 Jahren existiert. Auch hier wird natürlich wieder eingekauft. Eine kleine Ölkaraffe.

    Danach zurück zur Küste, immer an den Dünen entlang bis Tarent (Taranto) woher der Golf seinen Namen hat. Am Campingplatz finden wir einen super Stellplatz, so nah am Meer standen wir noch nie 😆
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  • Die Sassi von Matera

    May 19, 2024 in Italy ⋅ ⛅ 24 °C

    Nach dem Frühstück wenden wir uns schnurstracks Richtung Norden. Taranto, eine schmutzige, laute und wenig ansprechende Industriestadt, lassen wir ganz schnell hinter uns. Wir verlassen die Küste und steuern ins Landesinnere wo man im heute strahlenden Sonnenlicht die ersten Berge erblicken kann.

    Unser heutiges Ziel ist Matera, eines der Highlights in der Region Basilikata, die zwischen Apulien und Kalabrien liegt. Die Sassi sind Höhlenwohnungen, aus dem weichen Tuffstein herausgeschnitten. Hier befindet sich eine der ältesten Siedlungen der Welt. Mitte des letzten Jahrhunderts galt die Stadt aufgrund der schlechten sanitären Bedingungen als Slum von Italien. Bis zu 18.000 Menschen lebten bis in die 1960er hier bevor die Höhlen zwangsgeräumt wurden. Erst als sie in den 1990ern zum Weltkulturerbe ernannt und vollkommen restauriert wurden, trat ein immenser Aufschwung ein.

    Wir lassen uns von einem Einheimischen durch seine Höhle führen, auf die er sichtlich stolz ist. Er erklärt uns, dass die aus dem Berg geschnittenen Steine, für den Aus- und Weiterbau im Außenbereich verwendet wurden. sogar die Kirchen wurden aus dem Stein geschnitten. Wir sind total geflasht von den Eindrücken.

    Gabi entdeckt eine gemütliche und auch in der Mittagshitze angenehm kühle Restauranthöhle, in der die Welt noch in Ordnung ist. Ein großes Bier enthält hier 0,66 l.
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  • Ab nach Kalabrien

    May 19–20, 2024 in Italy ⋅ ☁️ 23 °C

    Wir finden keine weiteren bemerkenswerten Sehenswürdigkeiten in der näheren Umgebung und beschließen einen größeren Sprung weiter nach Kalabrien zu machen. Neben den Oliven und Obstbäumen (Pfirsiche, Marillen und Orangen) nehmen wir nun mehr und mehr Getreidefelder wahr.

    Wir stoßen wieder an die Küste und Gabi entdeckt einen recht neuen Campingplatz. Laura, die in Wien Deutsch gelernt hat, heisst uns herzlich willkommen. Die Duschen sind in Top Zustand. Gabi schaltet die Waschmaschine ein. Leider ist es nun bewölkt, weshalb wir das geplante Bad im Meer aufschieben. 🙄 ☹️

    Es wird Zeit die Reiseführer auszutauschen. Der erste ist „abgearbeitet“. 😀

    Nachtrag: morgens ist das Meer total ruhig und lädt zum Schwimmen ein. Während dem erfrischenden Bad bringt Bruno, Lauras Mann, Panini und Croissants fürs Frühstück vorbei. 😋
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  • In den Bergen von Kalabrien

    May 20–21, 2024 in Italy ⋅ ☀️ 23 °C

    Beim Abschied empfehlen uns Laura und Bruno eine Route durch den Parco Nazionale della Sila. Bruno zeigt mir alles ganz genau in Google Maps und schreibt auch noch die Wegpunkte auf ein Blatt Papier. Er nennt uns auch noch einen Campingplatz am See Lago Arvo, der auf keiner der einschlägigen Seiten und Apps zu finden ist. 🫣

    Entlang eines mächtigen aber komplett ausgetrockneten Flussbettes geht es stetig bergauf bis Longobuco. Die Stadt ist ein Geheimtipp von Bruno: Noch nicht von Touristen entdeckt. Von oberhalb, wo wir den Camper parken sieht die Stadt noch cool aus. Als wir ins Innere spazieren erkennen wir weshalb sie noch nicht entdeckt wurde. Sie sieht sehr heruntergekommen aus. Die Männergruppen die vor den beiden Lokalen der Stadt kaffeetrinkend zusammensitzen sind ziemlich sicher Mitglied der Cosa Nostra oder Camorra. 😅

    Wir verschieben die geplante Mittagspause und fahren weiter zu einem idyllischen Picknickplatz am Rand des Nationalparks, wo wir es uns gemütlich machen.

    Den nächsten Halt machen wir am Ufer des Lago Cecita wo wir einen kleinen Spaziergang unternehmen, den gelb blühenden Ginster bestaunen und ein kleines Eis essen. Gut dass wir auf den engen sich schlängelnden Straßen meist ganz alleine unterwegs sind.

    Dann kommen wir zu den Giganti della sila, riesige rund 350 Jahre alte Kiefern. Der Naturpark Ranger lässt uns nach kurzer Unterhaltung ohne Ticket in das Areal. Die Bäume beeindrucken uns. Sie sind bis zu 2 Meter im Durchmesser und 45 Meter hoch und zeigen uns wieder mal wie winzig und unbedeutend wir Menschen sind.

    Kurz danach finden wir den geplanten Campingplatz und verstehen nun warum er schwer zu finden ist. 😃 Der Betreiber ist komplett analog unterwegs, versteht kein Wort deutsch oder englisch und benötigt rund 20 Minuten um unsere beiden Personalausweise abzumalen. 😃

    Der Platz selbst ist riesengroß, kaum besucht, und liegt total idyllisch am Seeufer des Lago Arvo. Die einzigen Laute die wir hören, sind das Zwitschern der Vögel.
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  • An die Westküste

    May 21–22, 2024 in Italy ⋅ ☁️ 21 °C

    Als wir aufstehen merken wir, dass wir in den Bergen sind. Es hat frische 13 Grad. Das sind wir nicht mehr gewöhnt. Außerdem ist es recht bewölkt. Trotzdem wollen wir noch ein paar Eindrücke von der unberührt scheinenden Natur mitnehmen. So schlängeln wir uns weiter durch den Nationalpark, schmale Bergstraßen durch endlose Kiefernwälder. Der überall allgegenwärtige, grellgelb blühende Ginster sowie der aufkommende Nebel geben der Gegend etwas mystisches. Zum Glück sind wir noch das einzige Fahrzeug auf der engen einspurigen Straße.

    Hektischer wird es bei der Durchfahrt durch Gimigliano und Tiriolo. Aufgrund einer großen Veranstaltung parken Autos in zweiter und dritter Spur. Da wir immer die Größten sind, muss der Gegenverkehr mehrmals zurückschieben. 😊

    Wir verlassen die Berge, und als die Straßen besser werden, bemerken wir, dass wir schon recht hungrig sind. In Pizzo, das bereits an der Küste des Tyrrhenischen Meeres liegt finden wir keinen Parkplatz der groß genug für unseren Camper ist, und so fahren wir gleich weiter zu unserem heutigen Endziel. Am Campingplatz in Tropea angekommen, stillen wir unseren Hunger gleich im zugehörigen Restaurant mit Spagetti Carbonara. Danach geht‘ s in die Altstadt, die hoch oben am Felsen liegt, sowie in die Kirche am Felsen.
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  • Ab jetzt: nach Norden

    May 22–23, 2024 in Italy ⋅ ⛅ 20 °C

    Wir werden von der lauten Brandung geweckt. Meterhohe Wellen! Und Sonnenschein! Gleich nach dem Frühstück nehme ich ein ausgiebiges und erfrischendes Wellenbad 😃🥰. Gabi kauft inzwischen bei einem örtlichen Bauern, der mit seinem TukTuk vorbeikommt, frisches Obst sowie roten Zwiebel für den diese Region bekannt ist.

    Mit Tropea haben wir den südlichsten Punkt unserer Reise erreicht. Ab nun gehts nach Norden. Unseren ersten Stopp machen wir in der Nähe von Pizzo, und bestaunen eine von Seefahrern in den Tufffelsen gehauene Grotte mit herausgearbeiteten Heiligstatuen.

    Weiter geht es nach Amantea, wo die Altstadt nicht ganz das hält was unser Reiseführer versprochen hat. Das am Berg verfallene Normannenkastell fotografieren wir nur von unten. 😆 Das im Zentrum gekaufte Gelati ist (laut Gabi, und die kennt sich aus) das beste des bisherigen Urlaubs.

    Dann wenden wir uns für einen Abstecher in Cosenza nochmals den Bergen zu. Bei einem Bummel durch die schlecht erhaltene Altstadt bewundern wir die Kathedrale und kehren ins berühmte bereits 1803 eröffnete Gran Caffe Renzelli auf einen Eiskaffee ein, den es hier eigentlich nicht gibt. 😂 Aber das Bestellen und Erklären klappt mitterweile recht gut. 😃

    Der Weg zurück zur Küste verläuft entspannt auf einer breiten Straße. Bald sehen wir linkerhand das türkise Meer in der Sonne glitzern, während rechts noch die Berge aufragen. Gabis Muskelkater in den Beinen, vom Mitbremsen auf den engen Bergstraßen der letzten Tage, wird langsam besser. 🤣

    In Cirella finden wir einen Campingplatz am Meer für die nächste Nacht. Wenn das Wetter hält können wir heute die im Westen im Meer versinkende Sonne sehen.
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  • Grotta del Bussento

    May 23, 2024 in Italy ⋅ ☀️ 21 °C
  • Natura e cultura

    May 23–24, 2024 in Italy ⋅ ☀️ 23 °C

    Wir fahren weiter an der Küste entlang nach Norden, bevor wir wieder einen Schlenker in die Berge machen. Erst den Fluss Noce entlang, der sich tief in die Landschaft gegraben hat. Dann weiter hoch nach Morigerati, wo sich ein Naturjuwel versteckt. Laut Reiseführer kann man problemlos am Marktplatz parken. Einziges Problem: Heute ist Markt, und die vier Stände füllen den Platz komplett. 🙈

    Also einfach, wie in Italien üblich, ins absolute Parkverbot. 😄
    Wir wandern einen steilen und steinigen Pfad bergab, unzählige grün schimmernde Echsen sind unsere stetigen Begleiter, bis wir zum Eingang der Grotta del Bussento kommen. Hier erblickt der Fluss Bussento nach vielen unterirdischen Kilometern, in denen er weitere Quellen eingesammelt hat, wieder das Tageslicht.

    Die Höhle und die umliegenden kleinen Wasserfälle beeindrucken uns. Danach geht es wieder hoch in den Ort, wo der Markt inzwischen verschwunden ist. Im einzigen Lokal im Ort fragen wir ob es etwas zu essen gibt. Natürlich! Antwortet der Wirt, und sagt uns, in 10 Minuten. Dann telefoniert er. Nach 10 Minuten ist seine Mama da, und kocht uns leckere Spagetti Aglio Olio. 😄

    Weiter gehts, wieder eng und steil, bergab, wo sich Gabis Muskelkater wieder meldet.

    In Paestum besuchen wir den riesigen archäologischen Park, mit einer Siedlung, noch von den Griechen bereits 800 v.Ch. gegründet, mit drei sehr großen Tempeln, Hera, Athena und Poseidon gewidmet. Unglaublich, dass die imposanten mehr als 2500 Jahre alten Gebäude noch stehen, obwohl die Römer 300 v.Ch. die Stadt übernommen haben.

    Unser Nachtquartier finden wir auf einem Platz ganz in der Nähe.
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  • Enge Gassen 😳 & Zitronen

    May 24–25, 2024 in Italy ⋅ ☁️ 21 °C

    Wir starten Richtung Salerno, das Navi würde uns drum herum schicken, aber ich will die Durchfahrt probieren. 🫣 schlechte Wahl: viel Verkehr, und kaum etwas zu sehen. Es bestätigt sich wieder, dass Italiens Verkehrsteilnehmer zu 90% aus potentiellen Mördern und Selbstmördern bestehen. 🙄

    Gabi möchte unbedingt nach Vietri sul Mare. Porzellanhauptstadt von Süditalien. Und tatsächlich, nachdem uns Gabi durch viel zu enge Gassen auf den viel zu kleinen Parkplatz gelotst hat, finden wir eine wunderschöne Altstadt mit unzähligen kleinen Porzellanläden vor, die die schwierige Anfahrt wieder wettmachen. Nach den Souvenireinkäufen machen wir es uns im Hafen noch bei einer Pizza gemütlich.

    An der Amalfiküste gibts ein generelles Fahrverbot für Wohnmobile, weshalb wir unseren heutigen Campingplatz bei Sorrent über die andere Seite anfahren müssen. Die Einfahrt in den Platz erfordert wieder Millimeterarbeit, und bringt ein paar neue graue Haare. 😱

    Nach dem obligatorischen Begrüßungsbier gehts in die Altstadt. Dort stellen wir fest, dass es unglaublich ist, wieviele kleine Shops in so wenige kleine enge Gässchen passen. 😀 Geschäft reiht sich an Geschäft. Zitronen sind das vorherrschende Motiv. Egal ob beim auch hier vorkommenden Porzellan, bei den Seifen, beim Limoncello oder den Kleidern und T-shirts. Auch Schürzen oder Geschirrtücher mit Zitronenmotiven gibt es.

    Wir kaufen natürlich wieder Souvenirs ein. Schön langsam müssen wir das Gewicht im Auge behalten. Der Camper hat ein höchst zulässiges Gesamtgewicht von 3.500 kg. 😆

    Im Restaurant danach, sind auch die Gnocci sowie der Fisch mit Zitronen verfeinert. 😋
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  • Bracciano

    May 25–26, 2024 in Italy ⋅ ☁️ 23 °C

    Wir müssen schön langsam Richtung Heimat fahren, drum machen wir heute einen größeren Sprung nach Norden. Nur beim Verlassen der Halbinsel von Sorrent haben wir wieder recht viel Verkehr, danach geht es locker dahin. Da die Vegetation üppig in vielen Grüntönen strahlt, ist es kaum zu glauben dass Italien später im Jahr immer mit Trockenheit zu kämpfen hat. Trotzdem haben wir die Pflanzenwelt an der Adriaseite als vielfältiger empfunden.

    Wir lassen erst Neapel und dann auch Rom links liegen und steuern den Parco Naturale Regionale di Bracciano Martignano an. 😊 Am Seeufer finden wir einen top und modern ausgestatteten aber gemütlichen Campingplatz. Nach dem Mittagessen schwingen wir uns auf die Räder.

    Wir fahren am Seeufer entlang bis wir zur Stadt Anguillara kommen, wo wir uns einen Api gönnen. Inzwischen schmeckt er mir. 😄

    Wir sind heute, sowohl mit dem Auto, als auch jetzt mit dem Rad an mehr als 100 Wegweisern nach Roma vorbeigekommen. Es scheint zu stimmen, dass alle Wege nach Rom führen ……
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  • Memories

    May 26–27, 2024 in Italy ⋅ ☁️ 22 °C

    Wir halten weiter nach Norden und sobald wir die Grenze zur Toskana erreichen, sind die Olivenbäume zurück, die wir die letzten Tage vermisst haben. Gemeinsam mit Weinbergen und großteils bereits abgeernteten Getreidefeldern beherrschen sie die Landschaft. Kleine Gruppen von alten großschirmigen Pinien komplettieren das Bild.

    Wir wollen heute zwei eigentlich unspektakuläre Orte besuchen, an die wir aber sehr schöne Erinnerungen haben.

    In Follonica halten wir zu Mittag. Hier verbrachten wir 1985, im Jahr in dem wir heirateten unseren ersten gemeinsamen Urlaub. Im Jahr 2010 zum 25 jährigen Jubiläum, als wir kirchlich getraut wurden waren wir nochmals da. Wir spazieren durch die Anlage „Golfo del Sol“, unseren (Liebes)Bungslow von damals finden wir aber nicht wieder. 😊 Am Strand essen wir eine Lasagne, dann fahren wir weiter.

    In Cecina, direkt am breiten wunderbaren Pinienwald der sich zwischen Straße und Strand befindet, finden wir unseren heutigen Campingplatz. In Cecina haben wir in den 90ern wunderschöne Urlaube mit Barbara und Marcus verbracht. An den fahrenden Händler der uns am Strand mit Donuts, Melonen und Kokosnüssen versorgt hat, erinnern wir uns alle noch. 😊 Durch den Pinienwald sind wir jeden Tag mit Sack und Pack zum Strand gewandert. 😁

    Heute nehmen wir das Fahrrad. 😊 Erst durch die recht volle Promenade, dann durch den Pinienwald, bis wir ein Strandstück finden, das zum Baden einlädt. 🤩
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