Albania
Lin

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3 travelers at this place:

  • Day9

    Was ist seit Vukel geschehen

    June 18, 2017 in Albania

    Ziemlich routiniert 😀 haben wir uns wieder aus dem Tal geschlängelt. Es war schon erstaunlich, dass eine Anzahl von Menschen sich am Abend ins Dorf bewegt haben. Keiner der nicht stehen blieb und uns fragte woher wir kämen und wie es uns in Albanien gefiele. So manchen Raki sind wir dabei los geworden....... . Ungewöhnlich ab und an die Verabschiedung mit Heil Hitler!😞Interessant ist auch das Verhältnis der Albaner zu Hunden. Einerseits jagen sie diese sofort weg und so mancher Stein wird geworfen, andererseits kaum das sie Vertrauen zu June gefasst haben sind sie nicht mehr zu halten. Für die Damen gemeinsam als Fotomotiv, für die Kinder zum spielen und herumtollen. Ach ja June. Da haben wir wieder etwas dazu gelernt. Leider hat sie sich auf unserer Wanderung alle 4 Tatzen verbrannt auf dem heißen Boden. Jetzt gehen die Blasen auf, alles heilt ab und June wandert mit Verband. Die Straße nach Shkodör ist von phantastischen Ausblicken begleitet. Nach einigem Suchen finden wir die Querung zur Straße nach Theth. 2010 haben wir diese mit den Motorrädern nicht gefunden. Wäre als Endurostrecke ideal gewesen. Apropos Gelände. Auch da haben wir einiges dazu gelernt. Wir hatten uns ja unsere Strecke über das Tal von Theth in Richtung Südosten zum Ohridsee geplant. Das zum Teil über in der Karte gelbe und weiße Straßen. Das geht und ging schon mit unserem Mobil. Allerdings mit ganz, ganz, ganz viel Zeit und definitiv nur mit 4x4. Mein Vater hat früher auf unseren Rumänienreisen immer gesagt-und nicht unter Schonung von Material und Maschine. Heute haben wir den Bus an einer der unzähligen "Lavaze" an der Straße waschen lassen und die Bescherung wurde sichtbar. Bedingt durch die Höhe und die absolut eng stehenden Bäume sind deutliche Kratzspuren auf beiden Seitenwänden die Folge. Naja, warum ist er auch ein Offroad Mobil geworden. Immerhin haben wir uns in weiten Strecken auf der Via Ignatia bewegt. Kulturhistorisch sehr interessant. Aber nicht nur auf dieser Strassen haben wir uns bewegt . In den Hochgebirgsregionen sind wir überwiegend auf Strassen gefahren, welche im 1. und 2. Weltkrieg von den Italienern und uns Deutschen gebaut wurden. Ähnlich der französisch/italienischen Grenzkammstrasse in den westlichen Zentralalpen. Allerdings ohne Festungen wie da, da haben dann die Kommunisten hier schöne Betonschiesstände im Boden versenkt. Verrückt! Aber zurück zur Via Egnatia. Heute haben wir in den Bergen Ausgrabungen aus der Zeit der Illyrischer Könige besichtigt. Beinahe hätte ich gesagt am A.... der Welt. Aber weit gefehlt. Kaum in dieser Pampa angekommen kommt ein Mann und erklärt sich zu unserem Führer durch diese Kulturstätte. Letztlich war es sehr nett! Ja, irgendwie ist man hier nie unbeobachtet. Das ist sicherlich in den allgegenwärtigen Berglagen und damit verbundenen Sichten begründet.2 kurze Geschichten dazu. Gestern Abend haben wir uns unweit eines muslimischen Dorfes einen Schlafplatz gesucht. Gefühlt kamen so nach und nach alle Einwohner des Ortes, um mal mit uns zu plaudern und zu fragen, ob wir irgend etwas benötigen. Gerade eben haben wir uns die Ausgrabungen einer alten Basilika, Mosaike etc. anschauen wollen. Die Zauntür war verschlossen. Keine Minute standen wir vor verschlossener Tür und schon kamen Kinder mit dem Schlüssel und führten uns durch die Ausgrabungen. Ein 11! jähriges Mädchen erklärte uns in gutem Englisch die Hintergründe. Einfach Klasse. Ein Wort zu den Menschen. Sehr zurückhaltend aber interessiert, neugierig und hilfsbereit. Und das bisher überall. In den Städten beim Einkauf, im Café. Sie versuchen es einem 100% recht zu machen und vor allem selbst alles richtig zu machen. Oft geht die Verständigung nur mit Händen und Füßen, aber es geht. Im Gegenzug haben wir heute eine Bergbäuerin und deren Sohn und gefühlte 100kg?😀Süsskirschen mit ins Tal genommen. Die Kirschen sollen auf dem Markt verkauft werden.
    Kurz zurück zum Tal von Theth. Da angekommen haben wir unsere Gastfamilie aus 2010 und 2011 besucht. Die Freude war groß! Die mittlerweile 12jährige Tochter Dennise dolmetschte das Gespräch mit ihren Eltern. Ein Kaffee wurde gekocht, Raki getrunken und für den kommenden Abend ein Forellenessen mit frisch aus dem Bergfluss gefischten Forellen vereinbart. Die Landschaft, Luft und Schönheit im Tal von Theth ist einfach nicht zu beschreiben. Ein Plätzchen gesucht und sage und schreibe keine 2 Minuten später kommt ein Offroadmobil aus D. Eine sehr, sehr nette junge Familie von der Schwäbischen Alb. Die beiden kleinen blonden, lockigen Kinder Lilly und Mica kommen bei den Albanerinnen gewaltig an. Die Armen werden sofort geherzt, gedrückt, geküsst und beschäftigt. Für die Eltern gut, für die Kinder sehr anstrengen. Aber sie ertragen es mit Geduld!
    Am folgenden Tag unternehmen wir eine gemeinsame Wanderung zum sogenannten Blue Eye. Einer Quelle, welche diesem Namen alle Ehre macht.
    Vielleicht noch wenige Wirte zum Thema Essen in Albanien. Es ist so, dass alles frisch zubereitet wird. Die Qualität des Essens ist hervorragend! Ob Fisch, Fleisch, Salat, Süßes. Viele traditionelle Gerichte. Nur die Menge macht uns zu schaffen. Aber auch da haben wir dazu gelernt. Wir bestellen nur noch für eine Person und es bleibt noch einiges übrig. Allerdings , ohne eine Zugabe des Wirtes geht man aus keiner Wirtschaft! Und das zu Preisen die nicht der Rede Wert sind.
    So, gleich bombardiere ich Euch mit Fotos!😀Zum gewaltigen Bauboom in den Städten und im Straßenbau schreibe ich Euch meine Meinung demnächst. Nur so viel, Hut ab was da geleistet wurde und wird! Nur das Müllproblem....😞😞😞

    Bis bald!
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  • Day9

    Bilder

    June 18, 2017 in Albania

    Ein kurzes Wort zu den Bildern. Das Programm lässt es nicht zu die Bilder vor dem versenden noch einmal in "groß" anzuschauen, daher klicke ich aus der Erinnerung heraus "kleine" an in der Hoffnung die richtigen zu erwischen!😀

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Lin

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