Albania
Lin

Here you’ll find travel reports about Lin. Discover travel destinations in Albania of travelers writing a travel blog on FindPenguins.

5 travelers at this place:

  • Day45

    Auf alten Spuren nach Mazedonien

    November 25, 2018 in Albania ⋅ 🌧 7 °C

    Unsere Zeit in Tirana lassen wir gemütlich in unserem Viertel "Kombinat" ausklingen, besuchen noch einen kleinen Markt und lernen bei einem Spielplatzbesuch Xhuli und ihre Familie kennen, mit der wir uns später am Tag in einem Cafe treffen. Xhuli lernt deutsch und spricht auch schon recht gut. Sie möchte als Krankenschwester nach Deutschland kommen. Sie erzählt, wie schwierig es ist, an ein Arbeitsvisum zu kommen und was sie dabei schon alles erlebt hat. U.a. gibt es "Vermittler" aus Deutschland die Arbeitsverträge von z.B. Krankenhäusern vermitteln. Sie nehmen dafür allerdings (für albanische Verhältnisse) enorme Summen. Xhuli hatte schon alle Papiere zusammen, muss nun aber noch einen Teil ihres Deutschkurses wiederholen. Sie musste trotzdem die 300€ an den Mittelsmann zahlen und hat nun auch das Visum umsonst gezahlt. Ihr Mann verdient gerade 15€ am Tag. Und in Deutschland werden ja eigentlich Pflegekräfte gebraucht....Es ist in jedem Fall spannend mal die andere Perspektive so hautnah mitzubekommen.

    Am Folgetag verlassen wir Tirana und fahren nach Mazedonien zum Ohrid-See. Die Fahrt führt über recht gute Straßen durch die Berge des Balkans. Die Luft wird nun deutlich kühler. Karsten und ich wandeln nun auf alten Tramperspuren. Wir entdecken auch tatsächlich eine Stelle an der wir im Februar 2010 mitten im Schnee den Daumen ausgestreckt haben. (siehe: http://sarah-ueberland.blogspot.com/2010/04/albanien-oder-wie-angela-merkel-beim.html?m=1) Später biegen wir dann aber links statt rechts (wie damals) ab und kommen zur mazedonischen Grenze. Der erste Teil läuft noch vermeintlich gut, kleine Schlange und an den Häuschen hängen schon Antikorruptionsplakte. Dann werden wir zum ersten Mal ein wenig hochgenommen. Wir dürfen in eine "Durchsuchungsgarage" fahren. Die Grenzbeamten starten dann ihre Durchsuchung, Karsten muss die Räder hinten runternehmen....halbherzig wird dann der Innenraum untersucht. Einer der Grenzbeamten gibt Karsten zu verstehen "Kontroll finito - Bakshisch". Gut, dass Karsten sich davon nicht aus der Ruhe bringen lässt (und wir ja auch null Zeitdruck haben), so kann man die Aufforderung nach Bestechungsgeld aussitzen. Zusätzlich will Erna ihre Bobo-CD nicht mehr hören, sondern draußen gucken, was da los ist und Resi heult, weil sie müde ist. Wir holen Erna aus dem Bulli, und da sagt der Grenzbeamte dann doch "Okay, finito" und wir fahren bei strömendem Regen nach Mazedonien. Was für eine Begrüßung!
    Read more

  • Day9

    Was ist seit Vukel geschehen

    June 18, 2017 in Albania ⋅ ⛅ 17 °C

    Ziemlich routiniert 😀 haben wir uns wieder aus dem Tal geschlängelt. Es war schon erstaunlich, dass eine Anzahl von Menschen sich am Abend ins Dorf bewegt haben. Keiner der nicht stehen blieb und uns fragte woher wir kämen und wie es uns in Albanien gefiele. So manchen Raki sind wir dabei los geworden....... . Ungewöhnlich ab und an die Verabschiedung mit Heil Hitler!😞Interessant ist auch das Verhältnis der Albaner zu Hunden. Einerseits jagen sie diese sofort weg und so mancher Stein wird geworfen, andererseits kaum das sie Vertrauen zu June gefasst haben sind sie nicht mehr zu halten. Für die Damen gemeinsam als Fotomotiv, für die Kinder zum spielen und herumtollen. Ach ja June. Da haben wir wieder etwas dazu gelernt. Leider hat sie sich auf unserer Wanderung alle 4 Tatzen verbrannt auf dem heißen Boden. Jetzt gehen die Blasen auf, alles heilt ab und June wandert mit Verband. Die Straße nach Shkodör ist von phantastischen Ausblicken begleitet. Nach einigem Suchen finden wir die Querung zur Straße nach Theth. 2010 haben wir diese mit den Motorrädern nicht gefunden. Wäre als Endurostrecke ideal gewesen. Apropos Gelände. Auch da haben wir einiges dazu gelernt. Wir hatten uns ja unsere Strecke über das Tal von Theth in Richtung Südosten zum Ohridsee geplant. Das zum Teil über in der Karte gelbe und weiße Straßen. Das geht und ging schon mit unserem Mobil. Allerdings mit ganz, ganz, ganz viel Zeit und definitiv nur mit 4x4. Mein Vater hat früher auf unseren Rumänienreisen immer gesagt-und nicht unter Schonung von Material und Maschine. Heute haben wir den Bus an einer der unzähligen "Lavaze" an der Straße waschen lassen und die Bescherung wurde sichtbar. Bedingt durch die Höhe und die absolut eng stehenden Bäume sind deutliche Kratzspuren auf beiden Seitenwänden die Folge. Naja, warum ist er auch ein Offroad Mobil geworden. Immerhin haben wir uns in weiten Strecken auf der Via Ignatia bewegt. Kulturhistorisch sehr interessant. Aber nicht nur auf dieser Strassen haben wir uns bewegt . In den Hochgebirgsregionen sind wir überwiegend auf Strassen gefahren, welche im 1. und 2. Weltkrieg von den Italienern und uns Deutschen gebaut wurden. Ähnlich der französisch/italienischen Grenzkammstrasse in den westlichen Zentralalpen. Allerdings ohne Festungen wie da, da haben dann die Kommunisten hier schöne Betonschiesstände im Boden versenkt. Verrückt! Aber zurück zur Via Egnatia. Heute haben wir in den Bergen Ausgrabungen aus der Zeit der Illyrischer Könige besichtigt. Beinahe hätte ich gesagt am A.... der Welt. Aber weit gefehlt. Kaum in dieser Pampa angekommen kommt ein Mann und erklärt sich zu unserem Führer durch diese Kulturstätte. Letztlich war es sehr nett! Ja, irgendwie ist man hier nie unbeobachtet. Das ist sicherlich in den allgegenwärtigen Berglagen und damit verbundenen Sichten begründet.2 kurze Geschichten dazu. Gestern Abend haben wir uns unweit eines muslimischen Dorfes einen Schlafplatz gesucht. Gefühlt kamen so nach und nach alle Einwohner des Ortes, um mal mit uns zu plaudern und zu fragen, ob wir irgend etwas benötigen. Gerade eben haben wir uns die Ausgrabungen einer alten Basilika, Mosaike etc. anschauen wollen. Die Zauntür war verschlossen. Keine Minute standen wir vor verschlossener Tür und schon kamen Kinder mit dem Schlüssel und führten uns durch die Ausgrabungen. Ein 11! jähriges Mädchen erklärte uns in gutem Englisch die Hintergründe. Einfach Klasse. Ein Wort zu den Menschen. Sehr zurückhaltend aber interessiert, neugierig und hilfsbereit. Und das bisher überall. In den Städten beim Einkauf, im Café. Sie versuchen es einem 100% recht zu machen und vor allem selbst alles richtig zu machen. Oft geht die Verständigung nur mit Händen und Füßen, aber es geht. Im Gegenzug haben wir heute eine Bergbäuerin und deren Sohn und gefühlte 100kg?😀Süsskirschen mit ins Tal genommen. Die Kirschen sollen auf dem Markt verkauft werden.
    Kurz zurück zum Tal von Theth. Da angekommen haben wir unsere Gastfamilie aus 2010 und 2011 besucht. Die Freude war groß! Die mittlerweile 12jährige Tochter Dennise dolmetschte das Gespräch mit ihren Eltern. Ein Kaffee wurde gekocht, Raki getrunken und für den kommenden Abend ein Forellenessen mit frisch aus dem Bergfluss gefischten Forellen vereinbart. Die Landschaft, Luft und Schönheit im Tal von Theth ist einfach nicht zu beschreiben. Ein Plätzchen gesucht und sage und schreibe keine 2 Minuten später kommt ein Offroadmobil aus D. Eine sehr, sehr nette junge Familie von der Schwäbischen Alb. Die beiden kleinen blonden, lockigen Kinder Lilly und Mica kommen bei den Albanerinnen gewaltig an. Die Armen werden sofort geherzt, gedrückt, geküsst und beschäftigt. Für die Eltern gut, für die Kinder sehr anstrengen. Aber sie ertragen es mit Geduld!
    Am folgenden Tag unternehmen wir eine gemeinsame Wanderung zum sogenannten Blue Eye. Einer Quelle, welche diesem Namen alle Ehre macht.
    Vielleicht noch wenige Wirte zum Thema Essen in Albanien. Es ist so, dass alles frisch zubereitet wird. Die Qualität des Essens ist hervorragend! Ob Fisch, Fleisch, Salat, Süßes. Viele traditionelle Gerichte. Nur die Menge macht uns zu schaffen. Aber auch da haben wir dazu gelernt. Wir bestellen nur noch für eine Person und es bleibt noch einiges übrig. Allerdings , ohne eine Zugabe des Wirtes geht man aus keiner Wirtschaft! Und das zu Preisen die nicht der Rede Wert sind.
    So, gleich bombardiere ich Euch mit Fotos!😀Zum gewaltigen Bauboom in den Städten und im Straßenbau schreibe ich Euch meine Meinung demnächst. Nur so viel, Hut ab was da geleistet wurde und wird! Nur das Müllproblem....😞😞😞

    Bis bald!
    Read more

  • Day9

    Bilder

    June 18, 2017 in Albania ⋅ ⛅ 16 °C

    Ein kurzes Wort zu den Bildern. Das Programm lässt es nicht zu die Bilder vor dem versenden noch einmal in "groß" anzuschauen, daher klicke ich aus der Erinnerung heraus "kleine" an in der Hoffnung die richtigen zu erwischen!😀

You might also know this place by the following names:

Lin

Join us:

FindPenguins for iOS FindPenguins for Android

Sign up now