• Grenze Nicuragua - Costa Rica

    1 gennaio, Costa Rica ⋅ 🌬 24 °C

    Die Fahrt durch Nicuragua bis zur Grenze war sehr entspannt und wunderschön. Zum einen waren keine LKW unterwegs und zum anderen unterscheidet sich das Land sehr von den anderen Zentralamerikanischen Ländern.

    Die Fahrweise ist eher defensiv, da wo man 80 fahren darf, wird meistens nur 60 gefahren, was für uns schon mal was zu langsam ist. Vor allem sind die Straßen in einem erstaunlich guten Zustand.

    Leider finden wir am Nicaraguasee, dem größten Binnensee Mittelamerikas nur einen einzigen Aussichtspunkt, da der Straßenrand sehr bewaldet ist. Der See hat über 400 Inseln, von unserem Haltepunkt sehen wir die Insel Ometepe, die aus zwei Vulkanen besteht, dem Vulkan Concepción mit 1.610 m und dem Vulkan Maderas mit 1.340 m Höhe. Ausbrüche beider Vulkane haben dazu geführt, dass die ursprünglich zwei Inseln durch die Lavaströme zu einer einzigen Insel zusammengewachsen sind.

    Die Überlegung, die Grenze heute zu passieren, war: 1. heute ist Feiertag und keine LKWS, 2. Insgesamt vielleicht etwas ruhiger. Dagegen stand 3. nicht so viel Personal beim abfertigen.

    Und alle drei Punkte stimmten. Für die Ausreise benötigen wir knapp 2 Stunden (es war jeweils nur 1 Schalter bei Immigration und Aduana besetzt)
    und für die Einreise Costa Rica 30 min (da war fast garnichts los)

    Und schon sind wir in COSTA RICA !!!

    15 km hinter der Grenze halten wir bei Agi und Guido, einem Schweitzer Paar, die hier eine wunderschöne Ranch bewirtschaftet. Hier bleiben wir zwei Nächte, morgen ist Waschtag.
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