• Lago Arenal

    5. januar, Costa Rica ⋅ ⛅ 21 °C

    Wir verlassen den schönen National Park und fahren die 23 km zurück zum Pan American Highway. Unser Ziel ist der Arenal See, das größte Binnengewässer Costa Ricas. Ein Stausee der 60% der Energie für das ganze Land erzeugt.

    Heute machen wir uns das Leben selber schwer. Wir hatten uns eine Farm ausgesucht, schön beschrieben mit der Möglichkeit auch Gemüse zu kaufen. Dort angekommen suchen wir erst mal jemanden der uns weiterhelfen kann. Der Gärtner macht uns das Tor zur Farm auf und sagt: weiter den Weg entlang wohnt Maria, die könnte uns helfen.

    So fahren wir erstmal den Berg runter und finden auch Maria. Sie kann ein wenig englisch und zeigt uns wo wir stehen können. Das ist aber sehr steil den Berg runter. Da Ann gestern schon viel gelaufen ist, entscheiden wir uns dagegen.

    Also drehen und zur Ausfahrt. Beim drehen fahre ich mich in der Wiese fest. Doof. Sandbleche raus und versucht wieder auf den Weg zu kommen. Nach einer guten halben Stunde haben wir uns nur ein wenig bewegt.

    Also suchen wir eine Alternative. Dort wo ich reingefahren bin geht es sehr uneben weiter runter auf einen Platz. Dort könnte ich drehen, aber den gleichen Weg zurück wird nicht funktionieren. Es gibt einen zweiten Weg, der ist länger aber nicht so steil, dafür weiß ich nicht wie weich der Rasen ist.
    Aber irgendwie müssen wir ja hier wieder raus.

    Der Weg auf den Platz ging ganz gut, dann mit Anlauf den anderen Weg hoch, bloß nicht anhalten oder stecken bleiben. …. und es hat funktioniert !!!

    Maria hat uns tatkräftig unterstützt, wollte aber nichts für ihre Hilfe. Super vielen Dank.
    Die dreckigen Sandbleche wieder eingepackt und weiter geht’s. Es gibt am See in einem Park noch einen Stellplatz. Am Wochenende wohl sehr laut, aber wir haben Montag.

    Dort finden wir einen ebenen Platz mit Blick aufs Wasser. Es dauert gar nicht lange da stellen sich Andreas und Daniel aus Würzburg neben uns. Sie sind auf Urlaub hier und erkunden die Umgebung mit einen Mietwagen. Es ergibt sich ein super nettes und interessantes Gespräch, das wir dann unterbrechen, da wir noch ins Wasser wollen.

    Danach treffen wir uns nochmal und fast hätten wir den Sonnenuntergang verpasst.
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