• Kurz nach Samarra

    31 marca 2023, Irak ⋅ 🌙 11 °C

    Eigentlich wollten wir uns in Samarra die große Moschee anschauen. Kurz vor der Stadt wieder ein Checkpoint. Hier dauert es extrem lange und das Wetter schlägt plötzlich um. Alles ist auf einmal Diesig, richtig unheimlich. So entschieden wir uns doch nicht in die Stadt zu fahren, sondern uns einen Schlafplatz zu suchen.

    Rechts und links der Straße sind überall Checkpoints wenn man von der Hauptstraße abbiegen will. Wahrscheinlich ist es auch kein Problem aber wir bleiben wieder vor einer Tankstelle stehen. Die Jungs von der Tankstelle bieten sofort Ihre Hilfe an, wenn wir etwas benötigen.

    Um 19:00 Uhr kommen zwei Militärs und es wird diskutiert: erst dürfen wir bleiben, dann sollen wir weiterfahren, was wir aber nicht wollen. Noch mehr Diskussion und wir dürfen in der Tankstelle stehen bleiben, und werden die ganze Nacht bewacht.
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  • Durch das wilde Kurdistan

    1 kwietnia 2023, Irak ⋅ ☀️ 11 °C

    Um 6:45 Uhr wurden wir durch klopfen geweckt. Die Sicherheitspolizei, die uns die Nacht bewacht haben, wollen das wir weiter fahren.

    Na gut, wir tanken noch, verabschieden uns von den netten Jungs von der Tanke und weiter geht es. Nach Samarra wird es wieder einsamer. Nach weiteren 200 km kommen wir nach Mossul.

    Die Autobahn sollte uns relativ einfach durch die Stadt führen, war aber plötzlich gesperrt. So mussten wir uns etwas mühsam durch verschiedene Seitenstraßen schlängeln. Das Problem neben dem chaotischen Verkehr waren die kaputten Straßen.

    In der Stadt sahen wir noch viele zerstörte Häuser. Da zwischen Läden und „normaler“ Alltag der Menschen.

    50 km hinter Mossul fängt Kurdistan an. Hier gibt es eine eigene Grenze und hier ändern sich die Städte. Viel Moderner und weniger zerstört.

    Wir halten kurz vor der Grenze zum übernachten.
    Heute waren es 10 Checkpoints, wobei alle relativ schnell gingen.

    Hier an der Grenze ist die Höhle los. Wahnsinnig viele LKWs und Busse. Beim Spaziergang über den Parkplatz hält ein Taxi neben mir und Abo spricht mich auf Deutsch an. Er ist in Deutschland aufgewachsen und nun mit seinem Bruder zurück in den Iraq. Er arbeitet für die Regierung und sein Bruder betreut Kindergärten in den Flüchtlingscamps.
    Er erzählt uns von der Situation der Kurden hier und das hier viel in die Türkei geschmuggelt wird, da es hier keine Steuer auf bestimmte Waren gibt. Deshalb ist hier der viele Verkehr. Seine Eltern leben in Dinstlaken, klein ist die Welt.
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  • Grenze Iraq -Türkei

    2 kwietnia 2023, Irak ⋅ ☀️ 4 °C

    Die Nacht war nicht so erholsam, die ganze Nacht über fuhren LKWS und Busse über den Parkplatz. Zusätzlich hatten verschiedene die ganze Nacht ihre Motoren an.

    Um 7: 30Uhr waren wir an der Iraqischen Grenze. Es gibt schon eine lange Schlange und so ist erst mal warten angesagt. Es ist sehr chaotisch hier, aber nach 2 Stunden sind wir durch.

    An der Türkischen Grenze gibt es Blockabfertigung. Also wieder warten.

    In der Grenze werden Fahrer und Passagiere getrennt abgefertigt. Ann muss durch das Passagiergate und ich fahr mit dem Auto weiter.

    Hier wird geschmuggelt ohne Ende. Die Zöllner nehmen jedes Auto auseinander und freuen sich wenn Sie etwas finden. In einem Auto hinter der Heckklappen Abdeckung = 20 IPhone.
    Auch die Passagiere werden unter die Lupe genommen. So sammeln sich ein riesiger Berg aus Zigaretten, Parfüm, Schokolade u.s.w.

    Und der muss dann weggeräumt werden bis die nächste Gruppe kommt.

    Wir haben aber ein anderes Problem: Als Ann an die Passkontrolle kommt und Ihren Pass zeigt, fragt der Beamte: ob Sie schon mal in der Türkei war. Antwort: “ja, dreimal.”
    Frage des Beamten nachdem er in den Computer geschaut hat: “There is a Problem”

    Er holt einen Kollegen, der gut deutsch kann, und der bringt Ann in einen Raum. Hier fragt er, wie Sie hierhin gekommen ist? Ann erklärt wie wir bisher gefahren sind und das hier Ihr Pass ist. Er fragt nochmal: “wie sind Sie hierhin gekommen ? Nach einigem hin und her sagt er: “sie kommen erst dann aus dem Raum, wenn Sie mir sagen, wie Sie hierhin gekommen sind. Und geht aus dem Zimmer und verschließt die Tür. Ann bekommt Panik.

    Während dessen bin ich am einem zweiten Schalter angekommen und hier fragt der Beamte auch, wie oft ich in der Türkei war. “Dreimal” sag ich. Er schaut in seinen Computer und fragt mich, ob ich noch einen zweiten Pass habe? Da fällt mir ein, das wir auf der Hinfahrt einen anderen Reisepass wegen Iran benutzt haben. Das sag ich Ihm und er möchte den anderen Pass gerne sehen. Kein Problem und ich hol ihn aus dem Auto. Er überprüft die Angaben im Computer und fragt wieso wir zwei Reisepässe haben?

    Ich erkläre ihm, das wir eigentlich noch nach Palästina wollten und Israel und Iran nicht so gut miteinander können. Darauf bekomme ich sein ok und kann fahren.

    In der Situation mit der Befragung ist Ann das einfach nicht eingefallen. Als der Beamte wieder ins Zimmer kommt fragt er ob Sie mit dem Camper da wäre? Ann: “Ja”
    Dann könne Sie sich ihren Stempel holen und gehen. Etwas fertig erscheint sie dann bei mir am Wohnmobil. Das ist ja nochmal gut gegangen.

    Für die Türkische Seite haben wir 3 Stunden gebraucht. Andere haben hier bis zu 12 Stunden gebraucht, also sind wir ganz happy…und nun sind wir wieder in der Türkei.

    Wir fahren noch 200 km an der Syrischen Grenze vorbei bis nach Madrid, dort gibt es einen Stellplatz mit Waschmaschine.
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  • Otopark Mardin

    3 kwietnia 2023, Turcja ⋅ ⛅ 15 °C

    Wasch- und Ruhetag. Nach den aufregenden Tagen nutzen wir die Waschmaschine, putzen das Womo von innen und ruhen uns aus.

    Gestern waren noch zwei Wohnmobil von der Seabridge Gruppe da und ein Overländer mit Toyota-Pickup. Heute sind nur noch Silvia und Christoph und wir auf dem Stellplatz. Morgen schauen wir uns mal die Stadt an.

    Danke für die vielen Rückmeldungen, es tut gut zu wissen, das Ihr mit uns fiebert.
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  • 7 Monate unterwegs

    3 kwietnia 2023, Turcja ⋅ 🌙 13 °C

    Nun sind wir 214 Tage unterwegs und 26.007 km gefahren. Im letzten Monat haben wir Saudi Arabien verlassen, Jordanien kennengelernt und den Iraq durchquert.

    In Saudi-Arabien haben wir erfahren, wie sich das Land Touristisch verändern will. Nicht kleckern, sondern klotzen ist hier die Devise. Al Ula ist erst der Anfang. Wer das Land noch (zum Großteil) ursprünglich erleben will, muss sich beeilen. Es lohnt sich auf jeden Fall.

    Auch Jordanien hat uns begeistert: Petra, Wadi Rum, Dana, Amman, Madaba… einfach toll, aber ganz anders als die Arabischen Länder. Die Nebatäer und Römer haben einiges hier hinterlassen. Dazu die vielen Natur Reservate.
    Besonders Interessant sind die verschiedenen Klimazonen und wir hätten es uns nicht so grün vorgestellt (ok, es ist Frühling).

    Die Menschen freundlich und hilfsbereit. Auf der anderen Seite ist Jordanien gebeutelt von den Flüchtlingsproblemen mit Syrien. Wir hoffen das es für die Menschen eine Zukunft gibt.

    Irak haben wir ja “nur” durchgefahren. Noch viel Militär, so wie wir erfahren haben, gibt es immer wieder mal Anschläge auf Militäreinrichtungen.

    Es ist noch viel zerstört, aber es wird auch viel neu gebaut. Die Menschen sind wahnsinnig freundlich und hilfsbereit. Wir kommen auf jeden Fall nochmal zurück, es gibt hier viel zu entdecken.

    Hoffentlich ist es dann an den Grenzen etwas einfacher 😉

    Ann: wie ich gerade erfahren habe bin ich hier für die Gefühlsebene verantwortlich 😉

    Was soll ich sagen….wir sind noch immer glücklich verheiratet und werden es nach der Reise auch bleiben!
    Will sagen wir sind dankbar und glücklich das wir alles das hier erleben dürfen.
    Die Tage gehen so schnell um und nun haben wir schon April und wir befinden uns definitiv auf dem Heimweg.
    Sicher noch liegen etliche Kilometer vor uns und es kann schnell was passieren (was wir nicht hoffen wollen)
    Aber die Richtung geht in den Norden …

    Noch bleibt es aber spannend…welchen Weg nehmen wir ? Welche Abenteuer liegen noch am Wegesrand und wollen erlebt werden …
    Ihr liebe Follower, schön das ihr uns bis hierher begleitet habt ….es ist sooo schön zu wissen, das es euch alle gibt ….ich hoffe, das ihr weiter mit uns unterwegs seit ….und jetzt dürfen gerne Spekulationen abgegeben werden, wie wir weiter fahren ….diesmal sind wir sehr auf eure Kommentare gespannt !!!
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  • Mardin

    4 kwietnia 2023, Turcja ⋅ ⛅ 17 °C

    Zum Nachmittag werden wir vom Stellplatzbesitzer in die Stadt hochgefahren.

    Die Altstadt von Mardin schmiegt sich an einen Burghügel und man schaut über die Tiefebene von Mesopotamien.

    Nette Geschäfte und freundliche Menschen, die meisten Kurden, sind das erste, was einem beim Gang durch die Altstadt auffällt. In vielen Geschäften wir Seife angeboten. Wir kaufen Lavendel- und Schneckenseife, die soll gut gegen Falten wirken. Es gibt einen kleinen Souk und viele Cafés und Restaurants mit einem tollen Blick ins Tal.

    Auf einer Terrasse treffen wir Silvia und Christoph und trinken zusammen einen Tee. Da kommen ein paar Jungendliche und setzen sich an den Nachbar Tisch. Einer hat eine Guitare dabei und schon fangen Sie an dazu zu singen. Mit viel Spaß singen Sie Kurdische und Türkische
    Lieder. Mit dem Blick ins Tal ist das eine tolle Atmosphäre.

    Dann trennen uns unsere Wege und wir suchen ein Lokal für uns. Im “Birtat Lahmacun” gibt es Lahmacum mit Käse und Salat (incl. Getränke 12,- €), alles sehr lecker.
    Satt und zufrieden geht es mit dem Taxi zurück zum Stellplatz.
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  • Richtung Antalya

    5 kwietnia 2023, Turcja ⋅ ☀️ 16 °C

    Vielen Dank für die vielen Tip’s, letztendlich hat das Wetter entschieden: im Norden ist es noch zu kalt und so wir fahren an die Türkische Mittelmeerküste weiter.

    Dazu geht es über die Autobahn durch das Erdbebengebiet. So wie wir von anderen Reisenden erfahren haben, ist das kein Problem.

    Wir verabschieden uns von Silvia und Christoph, war schön mit euch die letzten Tage.
    Und weiter geht es Richtung Westen.
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  • Göbelklitepe

    5 kwietnia 2023, Turcja ⋅ ☀️ 21 °C

    Sagt Euch “Göbelkitepe” was?

    Uns jedenfalls bis heute gar nichts. Dabei ist es älter als Stonehenge oder die Pyramiden.12.000 Jahre alt und von dem deutschen Klaus Schmidt 1994 entdeckt und ausgegraben ist es der älteste Tempel der Welt:

    Wikipedia:
    Der Göbekli Tepe (türkisch für ‚bauchiger Hügel‘) ist ein prähistorischer Fundort 15 Kilometer nordöstlich der südostanatolischen Stadt Şanlıurfa in der Türkei. Er liegt auf dem mit 750 Metern höchsten Punkt der langgestreckten Bergkette von Germuş. Es handelt sich um einen durch wiederholte Besiedlung entstandenen Hügel (Tell) mit einer Höhe von 15 Metern und einem Durchmesser von rund 300 Metern.Er wird seit Mitte der 1990er Jahre als Langzeitprojekt des Deutschen Archäologischen Instituts ausgegraben. Bei diesen Arbeiten wurden bisher etwa 1,5 % des Areals freigelegt. Eine vollständige Ausgrabung ist nicht geplant.

    Aufgrund geophysikalischer Untersuchungen kann vermutet werden, dass über 200 weitere Pfeiler in etwa 20 Kreisanlagen noch unter dem Erdboden liegen. Die einzelnen Pfeiler sind dabei bis zu 6 Meter hoch, bis zu 20 Tonnen schwer und waren in aus dem anstehenden Felsen geschlagene Sockel eingepasst.

    Die Funktion der Anlagen ist unklar. Am verbreitetsten ist die vom Ausgräber Klaus Schmidt (1953–2014) etablierte Hypothese, dass es sich um ein steinzeitliches Bergheiligtum gehandelt habe.”

    Im Eingangsbereich gibt es ein sehr informatives Museum mit Multimedia Projektion. Toll gemacht. Zu den Ausgrabungsstätten fährt ein Shuttlebus. Normal Eintritts-Preis wäre 18 €, mit Behindertenausweiss kommen wir umsonst rein.

    Die exponierte Lage mit rundum Blick und die Tier Darstellungen auf den Steinen lassen uns staunen.

    Viele Funde sind im Archäologischen Museum von Sanliurfa ausgestellt (s. nächsten Footprint)
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  • Sanliurfa

    5 kwietnia 2023, Turcja ⋅ ☀️ 19 °C

    Nicht weit entfernt liegt Sanliurfa, von den Einheimischen kurz Urfa genannt. Nachdem wir noch was eingekauft haben, gibt es einen Parkplatz direkt am Archäologischen Museum.

    Nachdem schweren Erdbeben im Februar gab es hier Mitte März zusätzlich noch verheerende Überschwemmungen.

    Ein Mann kommt zu uns ans Auto und erzählt, das er 30 Jahre in Nürnberg gelebt hat und hier sein Oldtimer in den Fluten gestanden hat. Das Museum ist aufgrund der Erdbeben- und Wasserschäden geschlossen. Somit können wir leider die bei den Ausgrabungen von Göbekiteke gefunden Sachen nicht besichtigen. Aber er gibt uns Tip’s, was es hier in der Umgebung noch zu besichtigen gibt.

    Dann stehen da noch ein paar junge Polizisten neben uns und fragen ob wir Hilfe brauchen Ober noch etwas benötigen?

    Wir haben den Eindruck, die Menschen freuen sich auf Touristen um wieder Normalität zu erleben.

    Später kommt ein Lieferwagen mit abgepackten Essenportionen (Reis, Fleischbällchen und Soße) auf den Platz. Es bildet sich sofort eine lange Schlange. Hier gibt es noch viele, die Hilfe brauchen.
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  • Harran

    6 kwietnia 2023, Turcja ⋅ ⛅ 19 °C

    Heute wollen wir uns noch ein paar Ausgrabungsstätte in der Umgebung anschauen.

    Als erstes fahren wir nach Harran:
    Wikipedia:
    Harran ist höchstwahrscheinlich das mehrfach erwähnte biblische Haran.Im jüdischen Tanach, dessen Überlieferung im Christentum das Alte Testament bildet, erscheint Haran als der Ort, an dem sich die Familie des Terach niederlässt, nachdem sie aus Ur ausgewandert ist (Gen 11,31 EU). Terach stirbt in Haran im Alter von 205 Jahren (Gen 11,32). Von dort zieht der Erzvater Abraham weiter nach Kanaan (Gen 12,4 EU) mitsamt allem, was er und seine Familie in Haran erworben haben (Gen 12,5), nachdem ihm Gott in Haran versprochen hat, ihn in ein reiches Land zu führen. Abrahams Enkel Jakob flüchtet vor seinem Zwillingsbruder Esau zurück nach Haran (Gen 27,43–44 EU und Gen 28,10 EU; Gen 29,4) und findet dabei das Jakobskissen und die Jakobsleiter.“

    In Teilen der Alten Stadt leben noch Araber, von daher ist es etwas unübersichtlich. Diese leben teilweise noch in „Bienenstockhäusern“

    Wir parken an den Harran Culture House lassen uns über das Gelände führen.

    Die Ausgrabungen sind alle abgesperrt und man kann nur von außen einiges sehen. Einige restaurierte Teile sind durch das Erdbeben beschädigt worden. Neben dem Grundriss von Abrahams Haus, sieht man Gebäudeteile der ersten Römischen Universität.

    Zurück am Culture House bekommen wir noch einen Pistazien-Kaffee. Sehr lecker.

    Weiter fahren wir nach Şuayıpşehri, auch eine antike Stadt. Hier gibt es keine Abgrenzung zwischen Ausgrabungen und bewohnter Häuser. So ist es schwierig zu erkennen wo die Ausgrabungen sind. Auch fehlen Hinweisschilder, so machen wir uns unverrichteter Dinge wieder auf den Weg.

    Wir fahren weiter nach Soğmatar, hier soll es Planeten-Tempel geben. Doch auch hier finden wir keinen Hinweis oder Eingang, nur viele neugierige Kinder. So fahren wir wieder zurück nach Sanliurfa.
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  • Adana, Tag 2

    8 kwietnia 2023, Turcja ⋅ ⛅ 18 °C

    Gestern haben wir Anne und Angelo wiedergetroffen. Zuletzt hatten wir uns in Saudi gesehen.

    Wir beschließen heute morgen gemeinsam Frühstücken zu gehen. Nach etwas suchen finden wir ein kleines Café in dem wir ein tolles türkisches Frühstück bekommen.

    Wie schon in Van haben wir gedacht, die hören garnicht mehr auf, Leckereien zu bringen. Auch Tee wurde immer wieder nachgeschenkt.

    Was gibt es schöneres, als mit lieben Menschen ein ausgiebiges Frühstück zu genießen und die Zeit zu vergessen.

    Den Nachmittag haben wir dann genutzt noch das ein oder andere zu reparieren und ansonsten uns ausgeruht.
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  • Akkale

    9 kwietnia 2023, Turcja ⋅ ☁️ 20 °C

    Frohe Ostern wünschen wir Euch.

    Da das Wetter für die Jahreszeit hier zu kühl ist und auf dem Bergen viel Schnee liegt, fahren wir zur Mittelmeerküste.

    Wir haben Glück und zum Mittag lässt sich die Sonne blicken. In Erdemli machen wir an der Promenade eine kurze Pause. Hier haben sie Schaukeln mit Blick aus Meer aufgestellt. Sehr nett.

    Die Campingplätze sind voll mit Wohnwagen von Erdbebenopfern und die Küste ist mit Hochhäusern zugebaut. Wir müssen etwas suchen um einen kleinen Strand zu finden an dem wir stehen bleiben können. Inzwischen hat es sich wieder zugezogen, aber bei 23 Grad kann man es gut aushalten. (Immerhin 10 Grad wärmer als zu Hause)

    Und zum Nachmittag bekommen wir Besuch von einer Gruppe Pelikane, anstelle von Osterhasen.
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  • Anamur

    10 kwietnia 2023, Turcja ⋅ ⛅ 22 °C

    Nachdem am Anfang die Küste sehr zugebaut war, wechseln sich nun Steilküste und kleinere Städte ab. Dort wo, die Landschaft es zu lässt, gibt es Gewächshäuser. In den meisten werden Bananen angebaut.

    Nach 100 km kommen wir zu einer Tropfsteinhöhle, die aber leider noch geschlossen ist. Aber die Aussicht von hier über die Küste ist beeindruckend.

    Weiter geht es nach Anamur. Neben der mächtigen Burg gibt es einen Campingplatz direkt am Strand, wo wir Silvia und Christoph wieder treffen. Insgesamt sind wir hier vier Wohnmobile, sonst ist hier zum Glück nichts los.
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  • Anamur, Burg Mamure Kalesi

    11 kwietnia 2023, Turcja ⋅ 🌬 18 °C

    Wir bleiben noch einen Tag und genießen die Ruhe.

    Zum Nachmittag erkunden wir die Burg:
    Wikipedia:
    „Mamure Kalesi ist die am besten erhaltene mittelalterliche Burg an der türkischen Südküste.
    Die Burg wurde im dritten Jahrhundert nach Christus als römische Festung gebaut und misst in West-Ost-Richtung etwa 240 m, von Norden nach Süden 170 m.“

    Die Burg ist riesig und daher sehr beeindruckend. Man kann überall auf den Wehrmauern rumklettern, so was kennt man in Deutschland gar nicht mehr.

    Der nette Mann an der Kasse bringt uns am Ausgang noch Tee und zeigt uns ganz stolz seinen 20 Jahre alten Weihnachsstern (Euphorbia pulcherrima), so einen großen Strauch haben wir noch nie gesehen. Und an einem Zweig hat er sogar eine Blüte.
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  • An der Küste entlang und durch Alanya

    12 kwietnia 2023, Turcja ⋅ ⛅ 15 °C

    Die letzten beiden Tage war Zypern nicht zu sehen, aber heute morgen zum Abschied.

    Es geht die Küste weiter Richtung Antalya. Nachdem wir 60 km durch die Berge gefahren sind kommen wir langsam an den touristischen Teil. An dem langen Sandstrand von Alanya reiht sich ein Hotel an das nächste. Dazwischen riesige Wasserwelten und alles sehr protzig und kitschig.

    In Alanya fahren wir zum Hafen und sehen die schrecklichsten Ausflugsboote ever!
    Naja, was will man erwarten von einer Touri-Hochburg. Wir flüchten und halten etwas außerhalb der Stadt am Strand. Hier ist das Paragliding-Centrum.

    Bei einem Kaffee beobachten wir wie die Paraglider punktgenau am Strand landen.
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  • Side, Campingplatz

    12 kwietnia 2023, Turcja ⋅ ☀️ 18 °C

    Zum Nachmittag erreichen wir Side, hier gibt es griechisch-römische Ruinen. Die schauen wir uns morgen an.

    Zum übernachten stehen wir hier auf einem kleinen Campingplatz zwischen Ferienwohnungen. Überall blüht es um uns herum. Noch ein kleiner Spaziergang zur Strandpromenade, überall wird deutsch gesprochen, sind ja noch Osterferien. Czytaj więcej

  • Side

    13 kwietnia 2023, Turcja ⋅ ☀️ 20 °C

    Side besteht zum größten Teil aus alten Ruinen. Die „Altstadt“ am Hafen ist ganz nett mit den typischen alten Häuser mit Holz-Erker. Zwar überall Touri-Geschäfte und Restaurants in den Häusern, aber es gibt an vielen Stellen Glasboden, wo man in die Ausgrabungen reinschauen kann.

    Imposant ist das Kolosseum und die Überreste einiger Tempel und der Bibliothek, wo man noch kräftig am arbeiten ist.

    Vom Hafen hat man einen tollen Blick auf die Schneebedeckten Berge.
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  • Hip_Notics

    14 kwietnia 2023, Turcja ⋅ ☀️ 20 °C

    Beim Frühstückstee haben wir unsere weitere Route geplant. Wir wollen von der Türkei nach Chios übersetzen und dann von dort nach Athen verschiffen. Es gibt keine direkte Fähre von der Türkei nach Athen. Online haben wir für den 20.4. ein Fähre,die tagsüber nach Athen fährt, gebucht. So brauchen wir keine Kabine.

    So haben wir noch 4-5 Tage in der Türkei.

    Der nächste halt ist am Cable-Park „Hip_Notics“
    Als wir dort aufschlagen, erfahren wir das dies seit 4 Jahren keine öffentliche Bahn mehr ist. Um die beiden Bahnen sind Ferienhäuser angelegt, dort mietet man sich ein und kann dann die ganze Zeit fahren. Frühstück, Mittagessen und Abendessen ist inclusive.

    Wir erzählen dem Besitzer wo wir herkommen und ich gerne extra hier mal fahren möchte. Darauf hin macht er eine Ausnahme und ich kann fahren und wir bekommen das Mittagessen dazu.

    Es gibt eine „normale“ Bahn und eine „Pro“ Bahn. Da sind ganz schön viele Obstacles drin. Die ganze Anlage ist sehr gepflegt und es macht großen Spaß hier zu fahren.

    Nach dem leckeren Mittagessen machen wir uns auf den Weg nach Sagalassos. Das liegt in den Bergen, von Antalya und den Hotelburgen haben wir erstmal genug, Die Ausgrabungsstätte liegt auf fast 1500m. Bis wir dort ankommen ist es 17:00 Uhr.

    Auf dem Parkplatz dürfen wir nicht stehen bleiben, dafür gibt es eine kleine Haltebucht 500m davor. Von hier aus ist die Aussicht auch grandios.

    Morgen schauen wir uns dann Sagalassos an.
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  • Sagalassos

    15 kwietnia 2023, Turcja ⋅ ☁️ 11 °C

    Das Wetter ist toll heute morgen, bei 10 Grad, wolkenlosem Himmel und einer super Fernsicht.

    Wir machen uns auf Sagalassos zu erkunden.

    Wikipedia:
    „Sagalassos ist eine antike Stadt am Fuße des Taurusgebirges in 1450 bis 1600 m Höhe über NN.

    Sagalassos wurde in hellenistischer Zeit gegründet und nach einem schweren Erdbeben im frühen 7. Jahrhundert während der spätantik-frühbyzantinischen Epoche aufgegeben. Offenbar blieb die Ruinenstadt danach unberührt und fast ungeplündert bis in die Gegenwart erhalten, obwohl Säulen-, Gebäudefragmente und Tonscherben schon dem ungeübten Auge eine ausgedehnte, in ihrer Blüte sehr wohlhabende antike Stadt signalisieren.“

    Erst 1985 wurde mit den Ausgrabungen begonnen, wobei systematisch erst ab 1991.

    Interessant sind auch die Gräber in einer Felswand, hier fanden damals schon Urnen Beisetzung statt.

    Sehr beeindruckend ist das Nymphaeum. Hier fliest Wasser aus der Wand und man kann sich das ganze besser vorstellen, wie das Leben hier war.
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  • Auf nach Pamukkale

    15 kwietnia 2023, Turcja ⋅ ☁️ 20 °C

    Nach der Besichtigung ging es Richtung Westen.

    Zuerst durch eine herrliche Bergwelt mit schneebedeckten Bergen, dann durch saftige Felder zu einem See. Der Yarışlı Gölü ist ein abflussloser See tektonischen Ursprungs. Er entstand im frühen Miozän, vor ungefähr 22 Millionen Jahren. Er ist im Sommer
    2 km² und im Winter bis 16 km² groß bei einer Tiefe von bis zu 4m.

    Hier machen wir Mittagspause und genießen die Aussicht und Pflanzenwelt.

    Dann kommt ein Salzsee Salda Gölü, der ist ein Kratersee und 196m Tief. Schon verrückt wie unterschiedlich zwei See sein können, die gerade mal 22 km entfernt liegen.

    Nun sind es noch 90 km bis Pamukkale. Dort stehen wir auf einem kleinen Campingplatz direkt gegenüber dem Berg mit den Kalkbecken.
    Hier treffen wir „Mac Mc Laren“, ein nettes Ehepaar aus Südafrika, das nun von Europa mit einem großen Mercedes LKW auf den Weg in die Mongolei sind. Von Südafrika hatten sie Ihr Wohnmobil nach Belgien verschifft.
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  • Pamukalle, Hierapolis

    16 kwietnia 2023, Turcja ⋅ ⛅ 19 °C

    Wikipedia:
    „Pamukkale (türkisch für Baumwollburg/Watteburg) ist eine natürliche Stätte in der Provinz Denizli im Südwesten der Türkei. Pamukkale erhielt seinen Namen durch die Kalksinterterrassen, die über Jahrtausende durch kalkhaltige Thermalquellen entstanden sind und eine Touristenattraktion darstellen. Die Terrassen stehen zusammen mit der oberhalb von ihnen gelegenen archäologischen Stätte der antiken griechische Stadt Hierapolis auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO.“

    Es gibt zwei Eingänge zu den Terrassen und Ausgrabungen. Von unten läuft man Barfuß durch die Kalkablagerungen den Berg hinauf. Das ist für Ann zu anstrengend.
    Wir nehmen die zweite Möglichkeit, oben auf dem Berg gibt es einen fast ebenerdigen Eingang zu den Terrassen.

    Auch wenn der Himmel bedeckt ist, sehen die Sinterbecken mit dem türkis-blauen Wasser grandios aus. Hier hat sich die Natur wieder etwas ganz besonderes ausgedacht.

    Die Ausgrabungen schenken wir uns, da morgen Ephesos ansteht.

    Auf dem Weg dorthin sehen wir Blauglockenbäume in voller Blüte, wow.
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  • Ephesus Teil 1

    17 kwietnia 2023, Turcja ⋅ ☁️ 19 °C

    Ein absolutes Highlight in der Türkei ist Ephesus.

    Wikipedia:
    „Ephesos (altgriechisch Ἔφεσος, hethitisch vermutlich Apaša, lateinisch Ephesus), in der Landschaft Ionien gelegen, war im Altertum eine der ältesten, größten und bedeutendsten Städte Kleinasiens und beherbergte mit dem Tempel der Artemis (Artemision) eines der Sieben Weltwunder. In der Antike lag die Stadt direkt am Meer; durch Sedimentation sowie klimatische und seismische Veränderungen verschob sich die Küstenlinie im Laufe der Zeit nach Westen, so dass sich die Reste der Stadt heute mehrere Kilometer landeinwärts befinden.“

    Ähnlich wie in Petra läuft man hier normalerweise einmal dadurch und wieder zurück. Wir parken am Nord-Eingang nehmen ein Taxi zum Süd-Eingang. So machen wir nur one-Way.

    Eine imposante Stadt, insbesondere begeistert uns die Bibliothek und …
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  • Cesme

    17 kwietnia 2023, Turcja ⋅ 🌙 17 °C

    Nach der Besichtigung sind wir noch 160 km nach Cesme. Von hier wollen wir nach Chios übersetzen, das wäre dann schon Griechenland.

    Eigentlich keine große Sache, die Fähre braucht 35 min. Aber … es gibt nur eine Fähre die auch Wohnmobile mitnehmen kann und die fährt nur 2x am Tag.

    Na gut, denken wir, bis zum 20.ten (Donnerstag) haben wir ja noch was Zeit. Wir zu einem Ferry-Büro und nach der nächsten Fähre gefragt.

    Antwort: „Nächste Möglichkeit mit dem Wohnmobil ist Freitag, vorher alles Ausgebucht“

    Wir: „Das ist zu spät für uns“

    Darauf sind wir ins nächste Büro: Gleiche Auskunft

    Im dritten Büro könnten wir eine Fähre am Donnerstag bekommen, doch auch mit der würden wir unsere Anschlussfähre verpassen.
    Darauf hin haben wir es online versucht … und siehe da, eine Fähre geht am Dienstag Abend.
    Ja denkste, nachdem die Buchung erfolgt war, bekamen wir eine Mail, das Fahrzeug könne doch nicht mit, ob wir am Mittwoch auch fahren wollten. Darauf mit der Agentur gesprochen und die nette Dame wollte direkt abklären ob die Reederei das bestätigte.

    Nach 20 min hatten wir die Antwort: Alles klar.
    Puh, soweit, so gut.

    Laut Reservierungsbestätigung sollen wir unser Ticket bei dem Büro abholen, wo wir als erstes waren. Da sind wir nochmal hin um zu fragen wann wir am Mittwoch da sein müssen. Der Mann am Schalter war etwas stinkig, wir hätten wohl nur ein „normales Auto“ angegeben und kein Wohnmobil. Als wir ihm unsere Buchungsnummer nannten und er in seinem PC nachschaute, war dann doch alles richtig. Es reicht wenn wir anderthalb Stunden vorher da wären.

    Wir sind gespannt….
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