Armenia
Lori

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23 travelers at this place:

  • Day10

    Zurück nach Armenien

    October 7 in Armenia ⋅ ⛅ 13 °C

    Von Tiflis aus fahren wir zurück nach Armenien in die Provinz Lori. Wieder kommen wir später los, denn nur selten gibt es vor 9 Uhr Frühstück. Dafür läuft der Grenzübertritt ausgesprochen zügig und entspannt, nach einer dreiviertel Stunde sind wir in Armenien.
    Es wäre noch schneller gewesen, hätten Vahe und Arsen nicht noch bei der Ausreise aus Georgien ihre Strafen für das Überqueren von durchgezogenen Linien bezahlen müssen.
    Wir folgen den Fluss Debed Richtung Alaverdi mit einem Stopp am Kloster Haghpat, das aus dem 10. Jahrhundert stammt. Dort haben wir auch wieder eine Gelegenheit zu einer Mittagspause. Weiter geht es durch die Stadt Sanahin zum dortigen Kloster, das im Mittelalter ein bedeutendes Ausbildungs- und Kirchenzentrum war. In der Nähe ist auch das Mikoyan Museum, denn Sanahin ist der Geburtsort der zwei bekannten Brüder Mikojan: Artjom Iwanowitsch Mikojan war ein bekannter Flugzeugkonstrukteur und einer der Väter der MiG und sein älterer Bruder Anastas Hovhannessi war der Politiker mit der längsten Karriere im Politbüro der KPdSU. Er hatte beginnend bei Lenin unter Stalin und Chruschtschow verschiedene Ministerposten inne und war auch in der Ära Breschnew 1964 bis 1965 als Vorsitzender des Präsidiums des Obersten Sowjets Staatsoberhaupt der Sowjetunion. Über traumhafte Straßen geht es zur mittelalterlichen Festung Lori Berd, die an einer tiefen Schlucht liegt, die weiträumig das Gelände durchschneidet. Weiter anschließend zum Sochut Resort Stepanavan am Baumpark von Gyulagarak, eine interessante Anlage noch aus sowjetischer Zeit.
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  • Day11

    Lermontov

    October 14 in Armenia ⋅ ☀️ 19 °C

    Zu Besuch bei der russischen Minderheit, den Molokanen...
    Die Molokanen, übersetzt Milchtrinker, weil sie an den Fastentagen Milch zu sich nehmen, sind eine Gemeinschaft des spirituellen Christentums, die sich von der Russisch-Orthodoxen Kirche getrennt hat. 
    Die Molokanen gelten aus orthodoxer Sicht als protestantenfreundlich und lassen nur die Bibel für ihre Lebensführung gelten. Sie sehen sich in der Nachfolge des Urchristentums. Während ihrer Gottesdienste führt weder ein Priester die Zeremonie durch, noch sind Ikonen gestattet, stattdessen sitzen die Mitglieder der jeweiligen Gemeinde im Kreis um die Ältesten herum und singen gemeinsam Lieder zum Lob Gottes.Read more

  • Day44

    Von Tiflis in Georgien nach Armenien

    July 23 in Armenia ⋅ ☁️ 24 °C

    Nach zwei interessanten Tagen in Tiflis fahren wir heute mit 2.5 Std Grenzaufenthalt zum Kloster Akhtala und zum UNESCO Weltkulturerbe Kloster Haghpad aus dem Jahr 976 in Armenien. Die Straße ist im letzten Stück schlecht und steil, aber zu schaffen. Das Kloster hat eine mystische Ausstrahlung und die Umgebung phantastisch und typisch für den kleinen Kaukassus. Wir fahren ein Stück höher und übernachten am Friedhof mit tollem Ausblick und einem österreichischem Allrad-Nachbarn.Read more

  • Day45

    Zum mystischen Goschawan Kloster

    July 24 in Armenia ⋅ ⛅ 23 °C

    Heute fahren wir an der Debed Schlucht entlang auf schlechten Straßen über Alaverdi nach Wanadsor und Delijan.
    Unterwegs schsuen wir uns das Unesco Kloster von Sanahin und nach Delijan die Klöster Haghartsin und Goschawan an wo wir vor dem Kloster mit mystischem Hintergrund übernachten.
    Unterwegs kommen wir an schönen Schluchten und Kiefernwäldern vorbei, wir treffen Anette und Stefan aus der Nähe von Baden Baden, deren Womo wir schon in Aserbajan gesehen haben. Die beiden haben eine Motorpanne und werden zur nächsten Werkstatt nach Delijan abgeschleppt. Unser Übernachtungsplatz direkt vor dem Kloster Goschawan ist einmalig und sehr beeindruckend.
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  • Day40

    Armenien, erster Eindruck

    September 23 in Armenia ⋅ ☀️ 15 °C

    Warnsinig schönes Land. Weite mit kurzem frischen Gras bewachsene Hügel, bewedet mit großen Rinderherden.
    Die Leute sind zurückhaltend freundlich. Am Morgen rückte die Armee an.

  • Day7

    Dilijan - Vanadzor - Alaverdi

    June 25 in Armenia ⋅ ☀️ 15 °C

    Heute war ein richtig schöner Fahrradtag. Wir sind gegen 7.30 Uhr losgekommen und natürlich ging es erstmal bergauf (wie immer), aber mit einer wunderschönen waldigen Berglandschaft und überraschend wenig Autos auf der Hauptstraße. Dazu gute Straßenverhältnisse, Asphalt! Ein Traum. Nach ca. 2 Stunden bergauf ging es dann endlich bis nach Vargadzor bergab. In Vargadzor haben wir vor einem kleinen Laden zwei Fahrröder mit Gepäck stehen sehen und haben direkt angehalten, unsere erste Begegnung mit anderen Radreisenden, ein französisches Ehepaar über 50, mit denen wir uns ausgetauscht haben. Wenn ich mit Ü50 noch solche Touren machen kann mit Wildcampen und allem wie die...Respekt!
    In Vanadzor haben wir an der Kirche einen Pausenstop gemacht, danach ging es dann weiter, hauptsächlich bergab (juhuuuu) bis nach Alaverdi, wo wieder ganz oben auf dem Berg das Kloster Sanahin ist. Der Anstieg ist megaanstrengend und um 16 Uhr mit Sonne und Hitze echt heftig. Aber wir haben es geschafft!!! Obwohl es heute der "bergab" Tag sein sollte, waren es trotzdem wieder knapp über 1000 Höhenmeter Anstieg.
    In Alaverdi sind wir beim Mini House Hostel eingecheckt, wo ein anderer Radfahrer (Argentinier/Spanier) war, der gerade aus Georgien kam. Er reist seit über 4 Jahren mit dem Rad und Südamerika, Afrika und bestimmt noch anderen Kontinenten, über die wir schon gar nicht mehr reden konnten, geht es jetzt für ihn von der Türkei über Georgien, Armenien und Iran bestimmt nach Fernostasien.
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  • Day8

    Cola Zero und 3 Mettendchen...

    June 26 in Armenia ⋅ ☀️ 23 °C

    ...so haben wir uns heute mit unseren letzten 1000 Dram (ca. 2 Euro) von Armenien verabschiedet und und das Restgeld im letzten Supermarkt an der Grenze ausgegeben. Vorher ging es tatsächlich nur bergab, und morgens war es noch richtig schön angenehm kühl, so dass die 50 km zur Grenze richtig schnell vorbeigingen. Nach unserer Hostelbegegnung mit dem Argentinier/Spanier Fabio haben wir kurz vor der Grenze ein chinesisches Paar getroffen, die seit 3 Jahren unterwegs sind und von China nach Frankreich wollen. Beim Unterhalten auf Chinesisch hatte ich auf einmal das Gefühl, nahezu fließend zu sprechen nach einer Woche Zeichensprache in Armenien und einzelnen Wörtern Russisch wie Germani, Hispani, Spasiva, Barev (Armenisch für Hallo).

    Ein kurzes Fazit zu Armenien: Was werden wir uns in Erinnerung bleiben?
    1. Wasser: Die Armenier sind stolz auf ihr Wasser, und das ganz zurecht! Überall, in jedem Dorf und alle paar km gibt es Trinkwasserstellen, an denen man sein Wasser auffüllen kann. Das macht auch jeder. Wir haben oft mal an Trinkwasserstellen Pause gemacht, Wasser aufgefüllt, gekocht, uns gewaschen,... . Und immer kommen Leute vorbei, um ihre Wasserflaschen aufzufüllen und kurz zu quatschen. Uns wurde auch gesagt, wir sollen bloß kein Wasser kaufen, da die Wasserqualität so gut sei. Es schmeckt auf jeden Fall sehr gut und ist immer kühl! Die Wasserdichte fehlt uns jetzt schon, gerade bei der Hitze.
    2. Die Armenier: Viele Leute sagen immer, die Armenier seien so offen und herzlich. Das stimmt zum Teil auch. Auf jeden Fall haben sie nicht unbedingt Berührungsängste und quatschen einen gerne auch weiter auf Armenisch zu, selbst wenn man offensichtlich nichts versteht. Die meisten können kein Englisch und wir leider auch kein Russisch, das wäre tatsächlich sehr hilfreich gewesen. Wir haben sehr offene und hilfsbereite Armenier getroffen, die uns Essen geschenkt oder zum Essen einladen wollten, aber gleichzeitig auch einige, denen es immer ums Geld geht und die in Touristen die Dollarmaschine sehen. Warum sie immer von Dollar sprechen, ist mir sowieso nicht klar geworden, da wir bisher eigentlich eher Europäer getroffen haben.
    3. Natur, Kultur und Fahrradfahren: Armenien ist vielfältig, wir hatten Stadt (Yerevan, Vagadzor), Berge und viiiiiiele Höhenmeter, den wunderschönen Debed Canyon am Ende, unzählige mittelalterliche Kloster, Wälder, alpine Kulissen, Serpentinenabfahrten. Flach war es fast nie, also wer Höhenmeter nicht scheut und gerne bergauf fährt, sollte vom Norden in den Süden reisen, dann wird es noch anstrengender als wir es hatten.
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  • Day172

    Kloster Sanahin

    October 25, 2018 in Armenia ⋅ ⛅ 20 °C

    Vom Sewan-See ging es weiter Norden. Auf zwei benachbarten Bergen liegen zwei Klöster.

    Zuerst waren wir das Sanahin Kloster erkunden. Das Kloster gilt als besterhaltene Klosteranlage aus dem Mittelalter. Gebaut im 9. und 13. Jahrhundert.

    Es sind mehrere Kirchen in denen die Böden voll mit Grabsteine sind. Hier sind auch einige Bischhöfe beerdigt.

    Das Kloster ist an einem Dorf, jetzt einer Stadt, gebaut. Die Häuser aus der Sowjetzeit sind sehr runtergekommen und die Bevölkerung ist sehr arm.
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  • Day172

    Kloster Haghpat

    October 25, 2018 in Armenia ⋅ ⛅ 19 °C

    Auf dem gegenüber liegenden Berg steht das Kloster Haghpat. Es würde zur gleichen Zeit erbaut wie sein Gegenüber.

    Hier ist auch noch die Bibliothek erhalten geblieben. Manuskripte hat man auf Rinderhaut geschrieben und in Tonkrügen gelagert. Diese wurden mit Erde zugeschüttet und mit Steinplatte bedeckt. So hoffte man das sie nicht gestohlen oder ausgeraubt wurden.

    In diesem Kloster finden sich auch noch Fresken, was sehr selten in Armenien ist.

    Hier bleiben wir heute Nacht stehen.
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You might also know this place by the following names:

Lorru Marz, Lori, Լոռի, Лорийская область

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