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PanAmericana - Teil I - 24-26

Ein 1093-Tage Abenteuer von Baerli.on.Tour Weiterlesen
  • Ü-Platz in den Bergen

    26. Februar in den USA ⋅ ☀️ 24 °C

    Von der "BioSphere 2" soll es zu dem östlichen Teil des SAGUARO NP gehen.

    Die Hauptstraße über TUCSON zu fahren, wäre langweilig. Die Strecke kennen wir ja schon.

    Eine zweite Möglichkeit ist, über kleine Schotterstraßen durch die Berge zu fahren. Diese Variante klingt doch viel reizvoller.

    Allerdings schaffen wir die knapp 30 Meilen heute nicht mehr und eine Zwischenübernachtung steht an.

    Außer uns und den heulenden Kojoten ist hier niemand.
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  • BIOSPHERE 2

    26. Februar in den USA ⋅ ☀️ 24 °C

    Die "BioSphere 2" ist ein ca. 12700 m² großes Gebäudesystem, das von einem Milliardär bis September 1991 errichtet wurde.

    Ziel der "BioSphere 2" war, ein von der Außenwelt (und auch Außenluft) unabhängiges Ökosystem zu schaffen, das Menschen erlaubt, darin selbstversorgt zu leben.

    Daraus resultiert auch der Name: Die Erde wurde als BioSphere 1 betrachtet - somit war dieses System ein kleines Abbild.

    Dazu wurden in diesem hermetisch abgeschlossenem Komplex unterschiedliche Erdregionen abgebildet: Ein Regenwald, ein Meeresgebiet, Savanne, Ackerfläche, Mangrovensumpf und Wüste.

    Es gab zwei Versuche, die "BioSphere 2" zu bewohnen. Von 1991 bis 1993 lebten 8 Menschen für 2 Jahre und 20 Minuten darin. 1994 folgte dann noch einmal ein 6 monatiges Experiment mit 7 Bewohnern.

    Ziel war, herauszufinden, ob Menschen auch z.B. auf dem Mars in so einer Umgebung leben könnten. Es gab jedoch Probleme, die nicht vorhersehbar waren. So gab es Sauerstoffverluste, weil das Material (Spannbeton)l Sauerstoff "vernichtete" und Mikroben im Boden zuviel Sauerstoff verbrauchten. Der Sauerstoffgehalt in der Luft war am Ende von ca. 21% auf nur noch knapp über 14% gesunken. Eine Ameisenart und Kakerlakenart verbreitete sich extrem. Auch brachte ein "El Nin̈o-Jahr" zu wenig Ernte. Das Experiment wurde offiziell als gescheitert eingestuft - jedoch hat es trotzdem wichtige Erkenntnisse gebracht.

    Heute betreut die Universität von Arizona die BioSphere 2 und führt hier wichtige Forschungen durch. Das System ist zwar (auch durch die Besucher) nicht mehr geschlossen - trotzdem können hier z.B. Untersuchungen zum Klimawandel perfekt vorgenommen werden.

    Ein lustige Begebenheit: In der BioSphere 2 tippte es auf einmal von hinten auf unsere Schultern. Andrea und Matthias, ein ganz liebes Schweizer Pärchen, hatten wir erstmalig vor einem Jahr auf der BAJA getroffen. Ein halbes Jahr später trafen wir uns unerwartet in den Bergen von CEDAR CITY. Und jetzt sind wir zufälligerweise am gleichen Tag hier in der "BioSphere 2" .....
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  • Ü-Platz "vor BioSphäre 2"

    25. Februar in den USA ⋅ ☀️ 24 °C

    Es wird Zeit, weiter zu ziehen. Unsere Wohnung müssen wir bereits gegen 1000 räumen - also wird das Frühstück nach Verlassen der Wohnung in einer Bäckerei nachgeholt.

    Anschließendes Einkaufen, Besuch einer Mall, Kaffee und Crêpes kosten zuviel Ueit, als das wir die BioSphäre 2 heute noch besuchen können.

    Unser Ü-Platz für die Nacht garantiert uns aber "Poolposition" für morgen.
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  • SAGUARO NP

    21. Februar in den USA ⋅ ☀️ 16 °C

    Diesen NP hatten wir eigentlich gar nicht auf dem Schirm. Aber wenn wir schon mal hier sind ....

    Der SAGUARO NP ist in einen Ost- und Westteil zweigeteilt. Heute fahren wir in den Ostteil.

    Wie der Name schon vermuten lässt, geht es um den Schutz der SAGUARO KAKTEEN. Hier stehen Tausende von diesen Säulenkakteen rum.

    Außerdem bestaunen wir (aus der Ferne) alte Felsmalereien. Leider versperrt ein Bienennest den Weg, dass man nicht näher herankommt.

    Im Visitorcenter lässt ein Film uns gedanklich tief in diese unwirtliche Wüstenwelt, die aber bei näherem Hinsehen doch so viel Faszinierendes bietet, eintauchen.
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  • AirBnB in TUCSON

    19. Februar in den USA ⋅ ⛅ 15 °C

    Angekommen in TUCSON.

    Hier beziehen wir für 8 Nächte ein AirBnB. So fällt die Behandlung der Milbe viel leichter. So wurden zB unsere Schuhe fast täglich tiefgefroren, Bettwäsche und Handtücher täglich heiß gewaschen, etc.

    Außerdem war so oder so geplant, hier dem "Baerli" einen Service zu gönnen. Hat in einer speziellen MB-Sprinterwerkstatt super geklappt.

    TUCSON selbst hat zwar ca. 500000 EW - wirkt aber wie eine Kleinstadt. Am Freitag ziehen wir am späten Nachmittag los, um uns die Innenstadt anzuschauen. Leider war ein Zugang zur Kathedrale nicht möglich: Hier wurde gerade der neue Bischof ins Amt eingeführt. Lustig war, das - als Anette und ich uns gerade fragten, was hier passiert - sich jemand zu uns wandte und alles in bester fränkischen Dialekt erklärte.

    In TUCSON gibt es sehr viele Wandmalereien - zumindest einige konntenwir bewundern. Die Tradition dazu reicht bis ins 17. Jh zurück, als Kirchen bunt bemalt wurden.
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  • Ü-Platz bei YUMA

    16. Februar in den USA ⋅ ☁️ 18 °C

    Wir haben uns entschieden, zügig nach TUCSON zu fahren.

    Auf dem Weg dorthin machen wir nochmal Station bei einem "Urgent Care" - ich (Frank) möchte mir nochmal Medikamente gegen die (vermutete) Hautmilbe verschreiben lassen.

    Anschließend finden wir etwas außerhalb einen riesigen Parkplatz zur Übernachtung.
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  • EAST JESUS bei SLAB CITY

    15. Februar in den USA ⋅ ☁️ 23 °C

    Bei SLAB CITY liegt ein weiterer Spot, den wir besuchen wollen.

    EAST JESUS war/ist ein Kunstprojekt. Der Künstler wollte zu einem Leben ohne Müll beitragen/inspirieren.

    Also sammelte er allen Müll in der Gegend und wandelte ihn in Kunstobjekte.

    Der Künstler ist 2011 versorben - die Bewohner von SLAB CITY führen sein Projekt fort.

    Für uns war das Alles jedoch etwas "überfordernd".
    Die Frage: "Ist das Kunst oder kann das weg?", würden wir eher mit der Option 2 beantworten.

    Unseren Stellplatz fanden wir anschließend ganz in der Nähe in der Wüste - Platz genug ist hier ja.
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  • SALVATION MOUNTAIN bei SLAB CITY

    15. Februar in den USA ⋅ ☁️ 24 °C

    SLAB CITY gilt als eine der letzten "freien Kommunen" in den USA, die weitestgehend selbstreguliert ohne Einmischung der Ordnungskräfte existiert.

    Wir haben allerdings nicht vor, einen alternativen Lebensstil mit täglichem Joint etc. zu starten ....

    Uns zog es hierher, um den SALVATION MOUNTAIN anzuschauen.

    Der Gründer dieser Stätte kam vor gut 40 Jahren hierher und fühlte sich berufen, die Botschaft Gottes zu verbreiten.

    Sein erster Versuch war ein seöbstgefertigter Heißluftballon - jedoch startete der Ballon nicht. Falsches Material???

    Er ließ sich nicht beirren und startete als nächstes damit, einen Berg aus Strohballen, Holz, etc. aufzubauen und farbig zu gestalten. Irgendwann kollabierte dieser Berg jedoch (teilweise).

    Und sein dritter Anlauf schließlich war der SALVATION MOUNTAIN. Auch dieser Berg ist teilweise mit "anderen Materialien" (Strohballen) errichtet - insgesamt jedoch viel stabiler. Der Berg ist über und über mit bunten Bibelzitaten und Gottes Botschaft der Liebe versehen.

    Der Erbauer lebte hier bis 2011 - im Jahre 2014 verstarb er schließlich. Heute kümmert sich die Kommune von SLAB CITY um den SALVATION MOUNTAIN.
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  • SALTON SEA

    15. Februar in den USA ⋅ ⛅ 24 °C

    Bei der Weiterfahrt ein kurzer Abstecher an einem Wildlife Refuge am SALTON SEA.

    Wasservögel sind so ziemlich die Einzigen, die sich am SALTON SEA noch wohlfühlen.

    Dieser größte See von Kalifornien (ca. 70 km x 30 km) sollte eigentlich gar nicht existieren: Bei den Frühjahrshochwassern des COLORADO RIVER im Jahre 1905 brach ein schlecht ausgeführter Damm. Für fast 2 Jahre ergoss sich das Wasser des COLORADO in diese Senke und der See entstand.
    Heutzutage gleichen kleinere Zuflüsse die Verdunstung ungefähr aus - der Wasserspiegel bleibt somit gleich.

    Dieser See liegt jedoch ca. 50 mtr UNTER dem Meeresspiegel. Damit kann der See keinen Abfluss haben (schließlich kann das Wasser ja nicht bergauf fließen) und all das Gift, das von umliegenden landwirtschaftlichen Betrieben in den See fließt, bleibt auch in dem See. Und obwohl die Zuflüsse in den See Süßwasser sind: Durch die ständige Verdunstung wird das Seewasser immer salziger. Heute ist dieses Seewasser bereits ca. doppelt so salzig, wie Meerwasser.
    Somit sind die See-Ufer gesättigt von Giften und Salzen: Wenn der Wind ordentlich bläst, verteilt es diesen Staub in der Gegend. Hochdluegende Pläne mit Hotels etc. am See-Ufer sind somit vom Winde verweht und die Eunwohnerzahl in den Orten am See bleibt niedrig.

    Und so freuen sich nur die Vögel, die diesen See für sich entdeckt haben.
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  • GALLETA MEADOWS SCULPTURE PARC

    14. Februar in den USA ⋅ ☀️ 24 °C

    Nach sechs Nächten auf dem BLM-Land vor dem YOSHUA TREE NP wurde es Zeit, weiterzuziehen.

    Unser nächstes Ziel sind die Figuren im GALLETA MEADOWS SCULPTURE PARC.

    Hier hat ein Künstler über 130 - teils riesige - Metallskulpturen geschaffen und ausgestellt. Die Skulpturen stehen auf Privatgrund aber es ist erlaubt, diesen Grund zu betreten und zu befahren, um die Skulpturen zu bewundern.

    Und ja: Diese Besichtigung fährt man teilweise mit dem Auto, denn das Gelände, auf dem die Skulpturen verteilt sind, ist ca. 600 ha groß.
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  • YOSHUA TREE NP zum Zweiten

    12. Februar in den USA ⋅ ☀️ 13 °C

    Heute ist es so weit: Wir fahren in den YOSHUA TREE NP.

    Ende Dezember 2024 waren wir schon einmal im YOSHUA TREE NP. Damals war allerdings der "most busy day of the year". Entsprechend galt es, den einmal "eroberten Parkplatz" tunlichst nicht mehr zu räumen - man hätte sonst keinen neuen Parkplatz gefunden. Somit konnten wir uns nicht viel anschauen.

    Also ging es heute noch einmal in den Park, um noch einmal diese wunderschöne Wüstenlandschaft mit ihren bizarren Bäumen zu genießen. Viele von den YOSHUA TREES stehen aktuell in Blüte. Auch die Felsformationen sind einfach faszinierend.

    Es ging auf kleine Wanderungen und auf den höchsten Aussichtspunkt im Park - KEYS VIEW. Leider war die Luft etwas trüb - trotzdem konnten wir den SALTON SEA sowie PALM SPRINGS sehen.
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  • vor YOSHUA TREE NP

    8. Februar in den USA ⋅ 🌙 22 °C

    Bei der Abfahrt von PALM SPRINGS machen wir noch Halt an einer "Walmart Farmacy". Glücklicherweise hat die Apotheke mein verschriebenes Medikament vorrätig.

    Anschließend geht es weiter: Vor dem Südeingang des YOSHUA TREE NP kennen wir schon vom Dez 2024 einen schönen Stellplatz. Hier werden wir mehrere Tage verbringen.

    Hier gilt es, das Baerli von Grund auf zu reinigen. Wir müssen auf jeden Fall den Parasit loswerden. Glücklicherweise strahlt die Sonne vom wolkenlosen Himmel. So können z.B. die Matratze und die Bettdecken auf natürliche Weise von dem unsichtbaren Parasiten befreit werden. Der mag nämlich keine Wärme und keine UV-Strahlung. Auch ist es hilfreich zu wissen, dass das Viech nur ca. 2 Tage abseits des Wirt (Mensch) überlebt.
    Es geht dann außerdem zum großen Wäschewaschen - auch hier gilt: Temperatur über 50°C ist gut. Spätestens im Trockner wird die Temperatur erreicht.

    Und auch wenn es nichts mehr ändert: Ich zergrübel mir den Kopf, wie und wo ich diesen unwillkommenen Gast eingefangen habe. Normal fängt man sich so etwas nur durch Hautkontakt ein - ich habe jedoch nicht "fremdgekuschelt" (Aufpasserin ist ja immer dabei). Einzige Möglichkeit: In SANTA BARBARA habe ich mit kurzer Hose auf einem gepolstertem Stuhl in der Pizzeria gesessen. Falls dort vorher jemand mit der Infektion gesessen hat, kann es zur Übertragung gekommen sein. Und bei mir sind ja die Beine befallen
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  • PALM SPRINGS

    7. Februar in den USA ⋅ 🌙 24 °C

    Nächstes Ziel ist PALM SPRINGS.

    Bevor es dorthin geht, muss ich (Frank) jedoch zu einem Arzt. Wo und wie auch immer: Ich habe mir einen Hautparasiten eingefangen. Bevor es schlimmer wird und evtl. auch Anette angesteckt wird, brauche ich ein verschreibungspflichtiges Medikament. Von allein verschwindet so etwas leider nicht.
    Glücklicherweise komme ich in einem "Urgent Care" schnell dran und erhalte mein gewünschtes Rezept.

    Danach geht es weiter nach PALM SPRINGS. Eine gemütliche, blitzsaubere Oasenstadt, in der wir einen Samstagabend in der Stadt genossen.

    Am Sonntag schlenderten wir dann noch einmal durch die Innenstadt - wir wollten uns die große Marilyn MONROE Statue nicht entgehen lassen. Angeblich wurde "die MM" hier in PALM SPRINGS entdeckt - später kam sie häufig hierher zurück.
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  • BEVERLY HILLS

    5. Februar in den USA ⋅ ⛅ 28 °C

    Dritter Tag unserer Besichtigungstour. Diesmal fuhren wir mit Baerli zu unseren Zielen.

    Als erstes musste ein Versäumnis nachgeholt werden. Anette hatte im Nachhinein erfahren, daß in VENICE BEACH ein riesiges Wandgemälde von "Arnie" Arnold SCHWARZENEGGER zu sehen ist. Das musste natürlich noch abgelichtet werden.

    Danach ging es nach BEVERLY HILLS. Auf dem "Walk of Fame" galt es die Sterne on Anettes Lieblingsmusiker "Roddie" Rod STEWART sowie ......... natürlich ARNIE SCHWARZENEGGER zu finden.

    Und zum Abschluss ging es für uns zum GRIFFITH OBSERVATORY. Von hier hat man den besten Blick auf das "HOLLYWOOD"-Zeichen.

    Zurück ging es dann noch mit Baerli durch die Luxusstraße schlechthin in BEVERLY HILLS gefahren: Am RODEO DRIVE steht eine Luxusboutique neben der anderen.

    Auf der Rückfahrt zum RV-Park hatten wir noch ein lustiges Erlebnis: Wir wollten Pizza mitnehmen. Anstatt der bestellten normalgroßen Pizza hat der Pizzabäcker jedoch zwei Riesenpizzen gebacken (zum Preis der normalen). Als Entschuldigung haben wir dann noch eine "nomale" Pizza kostenlos dazubekommen.. Auf diese Weise hatten wir drei Tage Pizza ...... - Endlich mal Pizza satt!!!! 😂😂😂😂
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  • LOS ANGELES

    3. Februar in den USA ⋅ ☀️ 26 °C

    Heute passt es: Anette hat die Spendierhose an und gönnt uns ein Uber zum Zentrum von LA. 😘 So sparen wir uns ca. 1 ½ Stunden Busfahrt, die wir stattdessen in der "Walt Disney Concert Hall" verbracht haben.

    Die Konzerthalle gilt als eine der besten Konzerthallen der Welt - und mit ihrer Form dürfte sie auch zu den außergewöhnlichsten gehören.
    Dank einer großzügigen Spende der Witwe von Walt DISNEY und vielen anderen Spendern konnte dieses Haus realisiert werden und öffnete 2003.
    Die Fassade ist mit Edelstahl verkleidet und es gibt keine rechten Winkel an dem Gebäude. Aufgrund massiver Betonwände schwingt das Gebäude nicht und verfälscht somit nicht die Musik. Das Gebäude ist kostenlos zugängig und mit einem Audioguide konnten wir viel über die Geschichte des Hauses erfahren.

    Direkt daneben war unser nächster Besichtigungspunkt: "The Broad" ist ein Museum für zeitgenössische Kunst und wurde von dem Milliardärspaar und Kunstmäzenen Ely und Edythe BROAD gebaut, um nach ihrem Tod ihre Kunstsammlung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Der Eintritt ist kostenlos und so werden auch junge Leute, die sonst eher nichts mit Kunst am Hut haben, an Kunst herangeführt.
    Aber auch das zweigeschössige Gebäude ist sehr sehenswürdig. Es besteht aus Betonsteinen, die mit Fieberglas überzogen sind und Öffnungen haben, um Licht ins Gebäude zu bringen.

    Auch die Kathedrale wurde natürlich besucht. Auch dieses Gebäude ist erst wenige Jahre alt. Die alte Kathedrale wurde durch ein Erdbeben schwer beschädigt und konnte wegen gesetzlicher Auflagen bezüglich Erdbebensicherheit nicht wieder aufgebaut werden. So kam es zu dem Neubau. Wir wurden in der Konzerthalle auf die Kathedrale aufmerksam gemacht: Wir sollen uns unbedingt die große Orgel anschauen. Aber auch die Fenster der Kathedrale sind interessant: Sie sind nicht - wie üblich - aus bemalten Bleiglasfenstern sondern aus Jade. Außerdem dürfte das für uns die erste Kirche mit eigenem Parkhaus sein .....

    Und zum Abschluss ging es für uns in das historische Zentrum von LA. Die OLVERA STREET gilt als die Keimzelle von LA. Hier stehen die ältesten Häuser von LA. Für uns war sie jedoch enttäuschend: Anstatt pulsierenden Lebens erwartete uns gähnende Leere.
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  • VENICE BEACH und SANTA MONICA PIER

    2. Februar in den USA ⋅ ☀️ 19 °C

    Heute sollte es "eigentlich" nach LA reingehen.

    Allerdings ist das Zentrum von LA immer noch knapp 2 Std mit Öffis entfernt. Also war der Plan, mit Leihfarrädern - die wir direkt am RV-Platz entleihen konnten - zur nächsten Metro-Station zu fahren und von dort in kurzer Zeit zum Zentrum zu fahren. Allerdings hatten wir den Plan ohne Berücksichtigung der Verleihstationen gemacht. An der Metro gab es nämlich keine Rückgabemöglichkeit ....

    Also Planänderung. Statt Zentrum LA fahren wir mit den Rädern entlang der Küste nach VENICE BEACH und dem SANTA MONICA PIER.

    Anettes Herz schlug höher: Früher war sie selbst sehr aktiv in der Bodybuilding Szene (siehe Bild 18) und der Traum, einmal den "Muscle Beach" zu sehen, wo das große Idol Arnold SCHWARZENEGGER trainiert hatte, wurde wahr.

    Und der SANTA MONICA PIER war dann natürlich auch Pflichtstopp: Hier endet/beginnt die "Historical Route 66". Das Schild wollten wir auf jeden Fall sehen.

    Es war schon dunkel, als wir dann endlich die Leihräder wieder in die Rückgabestation schieben konnten. Mit ca. 10 - 12 Dollar war die Radmiete definitiv nicht sehr hoch. Ein super System - nur der Reinfall mit der "fehlenden" Station war unnötig.
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  • CP am CHRYSTAL LAKE

    27. Januar in den USA ⋅ ☁️ 8 °C

    Unser "Flucht- und Ausweichplatz" erweist sich als Glücksgriff.

    Wir sind auf einem CP im ANGELES NATIONAL FOREST gelandet. Zwar gibt es keine Dusche und "nur" Pit-Toilet - aber der Platz liegt sehr schön in einem lichten Wald (auf 1700 m üN), das Wetter ist genial (Nachts ca. 5°C - Tags ca. 13°C) - in der Sonne lässt es sich aber richtig gut aushalten. Mit $10 (da wir den NP-Pass haben) ist der Platz auch sehr günstig.

    Außerdem muss ich (Frank) eine leichte Erkältung auskurieren - und unversehens sind sieben Tage rum.

    Leider ist abends fast immer starker Wind - so kommen wir nur einmal zum abendlichen Lagerfeuer.

    Praktischerweise startet auch ein Wandertrail direkt vom Platz - das wird doch auch gleich ausgenutzt.
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  • LOS ANGELES

    25. Januar in den USA ⋅ ⛅ 18 °C

    Von SANTA BARBARA geht es Richtung LOS ANGELES.

    Doch leider klappt der Besuch dieser Stadt nicht wie geplant. Der RV-Park, den wir uns als Basis ausgesucht haben, hat im Januar geschlossen. Weitere RV-Parks sind entweder voll oder zu weit weg.

    Streetparking ist in LA für uns quasi unmöglich - fast überall stehen Parkverbotsschilder für Fahrzeuge mit mehr als 7 Fuß Höhe in der Zeit von 0200 - 0400 Uhr.

    Also müssen wir uns während unserer Kaffeepause am Strand von LA neu orientieren:

    Wir kaufen noch ordentlich ein und fahren in die Berge des ANGELES FOREST.
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  • SANTA BARBARA

    23. Januar in den USA ⋅ ☀️ 17 °C

    SANTA BARBARA ist unter anderem als die Heimatstadt des früheren Präsidenten Ronald REAGAN bekannt. Hier in der Nähe liegt seine frühere Ranch. Allerdings ist das nicht unbedingt unser Besuchsziel.

    Wir schauen uns stattdessen die "Stearns Wharf" - einem weit in das Meer herausragenden hölzernen Pier - an. Früher gebaut, um auch ozeangängigen Schiffen bei Ebbe eine Anlegemöglichkeit zu bieten.
    Natürlich besuchen wir auch den gigantischen "Moreton Bay Fig Tree" (Feigenbaum). Gepflanzt um 1876 von einem kleinen Mädchen, hat dieser Baum wahrhaft riesige Ausmaße angenommen.
    Die Fußgängerzone ist gemütlich und erinnert an die mexikanische Geschichte der Stadt.
    Das Gerichtsgebäude ist ein "Must-see" - hier hat der Architekt wahrlich aus dem Vollen geschöpft, um das Gebäude im mexikanischen Stil erscheinen zu lassen.

    Und zum Abschluß belohnen wir uns mit PIZZAAAAA, bevor es wieder zum Übernachten in die Berge zurückgeht.
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  • SOLVANG

    21. Januar in den USA ⋅ ☁️ 18 °C

    Während unseres Lagerfeuerabends am PISMO BEACH erfuhren wir von dem Örtchen SOLVANG.

    Uns wurde es als "deutsches Städtchen" angepriesen - tatsächlich ist es jedoch "Dänemark's Hauptstadt in den USA".

    Gegründet von dänischen Aussiedlern im Jahre 1911 bewahrt es sich noch heute seinen dänischen Charm.

    Wir laufen durch die Innenstadt und erfreuen uns an Fachwerkhäusern - und schließlich leckeren Kaffee und Kuchen von einer der dänischen Bäckereien.
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  • LOMPOC

    20. Januar in den USA ⋅ ⛅ 15 °C

    Die "unschönen Dinge" des VanLife stehen mal wieder an: Das Schmutzwäschefach quillt über und die Vorräte gehen zur Neige.

    ALDI schafft Abhilfe bei dem Vorratsmangel und eine Laundry freut sich über ordentlich "etwas zu tun".

    Anschließend ging es für die Übernachtung etwas außerhalb der Stadt auf einen Pullout an einer ruhigen Straße.
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  • PISMO BEACH

    15. Januar in den USA ⋅ ☀️ 19 °C

    Nach den See-Elefanten gab es noch eine Kaffeepause an dem "SAN SIMEON PIER" und dann ging es weiter an den riesigen Sandstrand und Dünengelände "Pismo-Beach".

    Wollten wir ursprünglich auf einen CP für 3 Tage, bekamen wir nur einen Platz für 1 Nacht. Am Wochenende ist der Platz restlos ausgebucht. Wir hatten nicht auf dem Schirm, dass ein Feiertagswochenende ist. Am Montag ist "MLK-Day" (Martin Luther KING).

    Also ging es nach dem einen Tag auf dem CP für die nächsten 4 Tage auf den riesigen Strand. Hier darf man für 10$/24Std übernachten.

    Auf dem Strand entwickelte sich am WE dann ein riesiges Gewusel. Die Amerikaner kamen mit ihren Quads, Geländefahrzeugen, Motorrädern, etc, um ordentlich Party zu machen. Kleine 5-7-jährige Kinder heizten bereits mit Quads und Motorrädern eigenständig über den Strand. Allerdings war die Stimmung und der Trubel auch mal ganz schön und Kontrastprogramm zu der Natur, die wir sonst suchen.

    Wir lernten dabei Mike und Diane sowie Gerrit und Lisa kennen, die auch hier auf dem Strand campten (ohne Quads) und hatten interessante und intensive Gespräche - natürlich am Lagerfeuer.
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