• Roger Hermann
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Süd- und Zentralamerika

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  • Inizio del viaggio
    5 dicembre 2021

    Zürich

    2 novembre 2021, Svizzera ⋅ ⛅ 5 °C

    - Job gekündigt
    - Wohnung vermietet
    - Sparschwein geplündert
    - Rucksack gepackt

    -> Wir sind dann mal weg ✈️

  • Gate Flughafen Zürich

    4 dicembre 2021, Svizzera ⋅ 🌧 6 °C

    Was für ein Krimi!!

    Nach einem tränenreichen Abschied von der Familie und Freunden sind wir entspannt am Flughafen Zürich angekommen, voller Vorfreude und 100 ausgedruckten Dokumenten.

    Relaxed am Check-in Schalter angekommen, Rucksack auf dem Band…“Haben Sie einen chilenischen Pass? Ääh nein, dann können Sie nicht nach Chile einreisen, die Grenzen für Ausländer sind seit gestern geschlossen!!!“ Whaaat???

    News checken, sich mit Gleichgesinnten verbünden, das kann nicht sein, wir haben alle benötigten Dokumente (haben wir bis da gedacht 😅). Neuer Versuch, Schichtwechsel beim Supervisor und plötzlich sieht die Lage wieder gut aus… durchatmen!! Alle Dokumente vorzeigen…nächste Stresssituation, uns fehlt ein wichtiges Dokument, nicht nervös werden, handeln…Bettina hat den Nachweis schnell, bei Röschu vermehrte Fluchwörter und ein steigender Puls…falsche Email Adresse!!! Zu guter Letzt haben wir alle benötigten Dokumente…kurz noch die fehlenden Dokumente für 15.- drucken und ab zum Gate!!!

    -> Kann nur noch besser werden!!😂🙈 Ab nach Paris ✈️
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  • Hostel Providencia Santiago de Chile

    20 dicembre 2021, Cile ⋅ ☀️ 28 °C

    14 Tage (in Santiago) unterwegs

    Vor genau zwei Wochen hat unser Abenteuer gestartet. Seit unserer Ankunft nächtigen wir im Hostal Providencia in Santiago, wir knacken bald den Hostel Rekord für die meisten Übernachtungen…haha, viele bleiben nur für wenige Tage hier, was wir vollkommen verstehen können. ;)

    *** Zurück zum Anfang und zu unseren ersten Tagen

    Die Quarantäne durften wir aufgrund des negativen Testergebnisses glücklicherweise nach 10 Stunden wieder verlassen. Wir haben jedoch beide eine Email Bestätigung erhalten, wo stand, dass wir 7 Tage in Quarantäne sein müssen, egal wie das Testergebnis aussieht…das haben wir jetzt mal auf die wenigen Spanisch Kenntnisse abgeschrieben und sind dann am Sonntag Abend bereits wieder raus. :)

    Am Montag hatten wir unser erstes Treffen mit SUZI Santiago, das ist das Unternehmen, welches uns beim Kauf und Umbau eines Vans unterstützt. Bereits vor unserer Abreise waren wir mit ihnen in Kontakt und haben uns deshalb auch für den Start in Chile entschieden. Alle waren sehr freundlich und hilfsbereit, wir waren sehr begeistert, wie organisiert alles ist. Sie haben erwähnt, dass sie bis Ende Januar keine Kapazität haben für Umbauten. Somit war für uns klar, wir machen die Umbauarbeiten so gut wie möglich selber. Voller Tatendrang sind wir die darauffolgenden Tage in alle möglichen chilenischen Coop Bau & Hobby Shops und haben schon fast bis zur letzten Schraube alles minuziös festgehalten und geplant, also ja, eigentlich einfach Röschu, mit Bettina’s Vorstellungsvermögen, eher schwierig.:)

    Am Donnerstag hatten wir dann bereits die erste Inspektion eines möglichen Fahrzeugs, ein knallgelber Mitsubishi L300, ein ehemaliger Schulbus. Der Mechaniker von SUZI gab Daumen hoch, somit war für uns klar, den kaufen wir. Einfacher gesagt, als getan, der Verkäufer hatte ein wichtiges Dokument, das Permiso de circulación, nicht, dieses musste er zuerst beantragen. Er meinte mañana…hier ist alles mañana, am Ende hatte er am Montag die benötigten Papiere. Jedoch war unser Geld noch nicht auf dem Konto von SUZI, welchen wir eine Anzahlung via das Wise App gemacht haben…ohne Geld kein Auto! Bei der Schweizer Bank war das Geld schnell weg, das Problem ist die chilenische Bank des Empfängers.

    Weil wir nichts besseres zu tun hatten, haben wir als Backup einen zweiten Mitsubishi L300 inspiziert, ein Weisser. Der Mechaniker gab wieder Daumen hoch und er meinte dieses Auto sei in einem noch besseren Zustand wie das Gelbe. Jedoch wäre dieser frühestens ab Donnerstag verfügbar. Hmm, das dauert uns alles zu lange, sobald das Geld da ist, ab zum Notar und den Kauf abschliessen…der Geldtransfer hielt uns die kommenden Tage auf Trab, täglich mussten wir zusätzliche Dokumente hochladen, welche dann am Folgetag bearbeitet wurden. Somit haben wir einfach nur gewartet. Als am Freitag das Geld immer noch nicht auf dem Konto war, gingen wir fast die Wände hoch, uns stand ein erneutes Wochenende in Santiago bevor, ohne ein Auto…das konnten wir nicht zulassen. Der Verkäufer vom weissen Mitsubishi hatte am Freitagmorgen alle Dokumente bereinigt und war bereit uns das Auto mit Kreditkarte zu verkaufen…no risk no fun, also los, um 15.30 Uhr hatten wir beim Notar abgemacht, um 16.57 Uhr ist der Verkäufer eingetroffen (wir nur leicht nervös), das Notariat schliesst um 17.00 Uhr!

    Zum guten Glück hatte der Verkäufer alle benötigten Papieren ausgedruckt dabei und wir konnten den Kauf beim Notar abschliessen…Das Kreditkartengerät hatte natürlich kein Akku mehr, schnell bei SUZI vorbei und nur hoffen, dass unsere Karten gehen….Hallelujah, es hat geklappt, was für ein happy End.

    Wir sind nun Besitzer eines weissen Mitsubishi L300 mit chilenischen Kennzeichen..oléé!

    *** Umbau Mitsubishi L300

    Seit Samstag sind wir mit Vollgas dran, das Fahrzeug in ein Campervan umzubauen, die Fortschritte könnt ihr in den Fotos sehen. Die kommenden zwei Tage wird SUZI das Elektrische für den Van machen (Solarpanel, zweite Batterie etc.). Und wir machen uns an den Innenausbau.

    Zudem ziehen wir morgen um, wir können eine Wohnung von einem Schweizer übernehmen, welcher hier an der Schweizer Schule unterrichtet hat und jetzt zurück in die Schweiz reist.

    Ps: Das Geld ist bis heute noch nicht bei SUZI angekommen, vielleicht ja morgen, dann können sie es wieder zurück transferieren und wir zahlen für nichts und nochmal nichts Gebühren, aber ja, in der Schweiz wächst das Geld ja bekanntlich auf den Bäumen. ;)

    Wir ihr lesen könnt, ein auf und ab, aber so ist das Reisen nun mal. Wäre auch langweilig, wenn immer alles nach Plan laufen würde. :) Wir sind gespannt was die nächsten Tage bringen und freuen uns, wenn wir Santiago mit unserem Van verlassen können und die fantastischen Landschaften von Chile erkunden können.

    Ahja, wir fühlen uns sehr heimisch hier in der Hostel Region…dieses liegt etwa am gleichen Ort von Santiago wie unsere Wohnung in Zürich, Boric hat die Wahlen gewonnen und alle drehen durch!! :)

    Bis bald, sonnige und warme Grüsse
    Bettina & Röschu
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  • Umbau Mitsubishi L300

    31 dicembre 2021, Cile ⋅ ☀️ 17 °C

    ***Umbau Van 20.-30.12.2021

    Da wir vorab bereits alles gut geplant hatten und die Reihenfolge der Regale im Sodimac (chilenischer Hornbach) auswendig wussten, verlief der Einkauf von Holzplatten, Isolation, Schrauben, Scharnieren etc. sehr speditiv. Zu Beginn unseres Umbaus haben wir auf einer stillgelegten Tankstelle gearbeitet. Aus Platzgründen und da wir nicht das ganze Material mit ins Hostel nehmen konnten, mussten die Sodimac Besuche aufgeteilt werden. Carlos von der Putzequipe hat uns jedesmal freudig begrüsst und er hat die gesamte Putzmannschaft zusammengetrommelt, um ihnen zu erklären, dass wir aus der Schweiz kommen, aus dem Land, welches direkt neben seinem Heimatland Italien liegt.:) Nach einem netten Trinkgeld in der Holzwerkstatt hatten wir auch dort einen Amigo., welcher den Gringos immer das schöne und gute Holz bereit gelegt hat. :)

    Nachdem Wochenende auf der Tankstelle konnten wir am Montag unseren neuen „Arbeitsort“ beziehen. Einen sicheren Parkplatz für den Van inklusive einer kleinen Werkstatt, wo wir arbeiten durften. Das Material konnten wir somit auch stehen und liegen lassen.

    Während wir fleissig gesagt, gebohrt, gepinselt und geschwitzt haben, hat ein Mitarbeiter von SUZI die Elektrik am Fahrzeug gemacht (Solarpanel, eine zusätzliche Batterie und das gesamte Licht). Wir kamen zügig voran und sind jeden Abend kaputt aber glücklich ins Bett gefallen.

    Am 25. Dezember haben wir mit weiteren Schweizern eine Christmas-Grill-Poolparty gefeiert, das war eine tolle Abwechslung.🥂🎉

    Der Umbau nahm immer mehr Form und Farbe an und so konnten wir am Mittwoch, 30. Dezember die massgeschneiderten Matratzen abholen, den Van packen, Wohnung räumen, schlafen und endlich los.:)

    Wir haben am Donnerstagmittag mit Sack und Pack Santiago verlassen und sind Richtung Westen ans Meer losgezogen. Jetzt werden die Orte rundum Santiago (Umkreis von 5h) erkundet, bevor es am Mittwoch nochmals kurz nach Santiago geht, um die fehlenden Vorhänge zu montieren. Diese waren letzte Woche noch nicht ready. Im Anschluss geht es dann auf unseren 4-Rädern Richtung Süden.

    Wir sind sehr glücklich, dass wir mit unserem selbst umgebauten Zuhause diese Reise machen können…let‘s roll!!🚌

    Happy New Year und alles Gute fürs 2022!
    Bettina & Röschu
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  • La Boca

    2 gennaio 2022, Cile ⋅ ☀️ 19 °C

    Die zweite Nacht haben wir in freier Natur verbracht.
    Einen etwas herausfordernden Weg (eher für 4x4 geeignet 😅) führte uns an ein schönes Plätzchen. Den Van konnten wir direkt an einer Klippe parken. Nur das Rauschen des Meeres und Windes waren zu hören 💤😴.Leggi altro

  • Salto del Laja

    6 gennaio 2022, Cile ⋅ ☀️ 17 °C

    Nach einem kurzen Stopp bei SUZI in Santiago konnten wir anschliessend die Vorhänge abholen. Anscheinend sind die Masse Länge x Breite nicht in allen Ländern gleich, der Klettverschluss wurde promt falsch genäht.🙈 Schnell ein Besuch bei unserem Shop des Vertrauens, Sodimac und los ging es…immer Richtung Süden.
    Bereits beim Eindunkeln haben wir dann unseren Schlafplatz direkt am Rio Laja erreicht.

    Vorhänge ✔️
    Und weiter gehts in den Süden!

    Ps: Auch Chilenen haben ihre Sachen gepackt und sind auf dem Weg in den Süden.😂
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  • Conguillío Nationalpark

    8 gennaio 2022, Cile ⋅ ☀️ 22 °C

    In den letzten Tagen waren wir für 2 Nächte im Nationalpark Conguillío. Ein Park am Fusse des Vulkans LIaima, welcher die letzte Eruption im Jahr 2008 bis 2009 hatte. Im Park gibt es einge wunderschöne Badeseen.
    An das Wildcampen haben wir uns bereits gewöhnt.:)

    Nach einer 2 1/2 stündigen Wanderung durch Lavagestein haben wir die Aussichtplattform mit den chilenischen Araukarien erreicht, wir waren wieder einmal die Einzigen.:)

    Ps: Ast vs. Hose = 1:0 -> kein Problem für Schneider’s Sohn😅✔️
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  • Pucón - Villarrica

    12 gennaio 2022, Cile ⋅ ⛅ 21 °C

    Nach dem wunderschönen Nationalpark Conguillío ging es am Samstag weiter Richtung Süden auf der Ruta 5.
    Unser Ziel war Pucón, ein kleines Städtchen am Lago Villarrica mit Blick auf den Vulkan Villarrica. Dies ist einer der aktivsten Vulkane in Chile. Das letzte Mal ist er 2019 ausgebrochen.
    Die Fahrt dauerte etwas länger als erwartet und auf der Panamerica sind uns vor allem die vielen amerikanischen Pickups inklusive teuren Rennvelos aufgefallen.
    Und siehe da…kaum in Pucón angekommen, ging das Getummel los und wir waren mittendrin eines Ironmans.
    So wurde dann auch nichts aus unserem Plan an der Uferpromenade zu übernachten 😅.
    Es herrschte eine super Stimmung und wir konnten mit den knapp 2000 Athleten*innen mitfiebern. Am liebsten hätten wir auch gleich mitgemacht (ausser dem Schwimmen 😉).

    Am Montag haben wir dann den Vulkan Villarrica erklommen. Morgens um 6 war Abfahrt zum Vulkan. Der Aufstieg dauerte ca. 5h von 1400m auf 2860m. Normalerweise erklimmen 300-400 Personen pro Tag den Vulkan. Aktuell sind es ca. 30-50….Corona hat auch Vorteile 😉.
    Oben angekommen wurden wir belohnt mit einem atmenberaubenden Panorama mit Blick auf die Anden. Auch den Krater und das Aufsteigen der giftigen Gase konnten wir hautnah miterleben.

    Nach einer kurzen Pause auf dem Gipfel folgte ein Abstieg mit hohem Spassfaktor. Ausgerüstet in Vollmontur, „Födlipanzer + Födlirutscher“ bahnten wir uns wieder den weg nach unten, so dass wir im Endeffekt nur ca. einen stündigen Abstieg zu Fuss hatten.

    Damit der chilenische Mobilitätspass (Covid Zertifikat) weiterhin gültig ist, muss eine 3. Impfung vorgewiesen werden. Nachdem 4. Gebäude haben wir dann die Impfstation in einer Sporthalle mit Tauben im Dach gefunden und haben innert Minuten den Booster erhalten.

    Die Reise geht nun weiter Richtung Süden.

    Hasta luego
    Bettina & Röschu
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  • W Trek - Torres del Paine Nationalpark

    19 gennaio 2022, Cile ⋅ ☀️ 25 °C

    Wir sind nach 5 Tagen, 4 Nächten, 80km in den Beinen, 25 Stunden in den Wanderschuhen, je ca. 13kg Gepäck auf dem Rücken, circa 2700 Höhenmetern und 170’000 Schritten wieder zurück in der Zivilisation. Kurzgefasst, der W-Trek im Torres del Paine Nationalpark in Chile 🥾🚶‍♂️☀️.

    ~ Tag 1 / Etappe 1: Anfahrt Torres del Paine-Paine Grande-Grey, 3.5h Wanderung

    Am Samstagmorgen um 6.40 Uhr ging es mit grossem Gepäck los Richtung Nationalpark Torres del Paine. Zuerst mit dem Bus bis zur Lagune Pudeto und dann weiter mit dem Katamaran. Die ersten Guanakos haben wir bereits beim Parkeingang gesehen.
    Das Wetter war noch eher durchzogen, starker Wind und leichter Regen.
    Kurz vor dem Anlegen in Paine Grande waren plötzlich alle Passagiere ganz aufgescheucht und haben ihre Backpacks aus dem Gepäckturm herausgezogen. Irgendwann haben wir dann auch gemerkt, dass es in Strömen regnet. Somit wurden erstmals die Regenhose und Regenjacke montiert…Dieser Kauf hat sich allemal gelohnt. Die Regenhose haben wir am darauf folgenden Tag erst wieder ausgezogen!😂🙈

    Sehr motiviert haben wir dann die erste Etappe in Angriff genommen. Nach kurzer Zeit kam zum Regen auch noch böenartiger Wind dazu. Die Stimmung hat es aber keinesfalls getrübt, wir waren richtig abenteuerlustig 😉. Der Käse vom “Iklemmte” hat auch ziemlich gefladert!

    Das Highlight von unserer ersten Tagesetappe, der Gletscher Grey, war bei diesem Wetter nicht ganz so imposant. Nach einer warmen Suppe und viel Tee sind wir dann früh in unseren warmen Schlafsack geschlüpft und haben bei Regenprasseln auf das dichte Zelt gut geschlafen.

    ~ Tag 2 / Etappe 2: Grey-Grey Mirador-Grey-Paine Grande, 6h Wanderung

    Die Regenwolken hatten sich am Morgen noch nicht ganz verzogen, jedoch war es trocken.
    Nach unserer ersten Ration Porridge habe wir uns mit leichtem Gepäck auf den Weg gemacht, um die Aussichtsplattformen rund um den Gletscher zu sehen. Das Wetter wurde von Stunde zu Stunde besser und wir konnten nun endlich die volle Pracht des Gletscher sehen…wowww, riesig und wirklich sehr eindrücklich.
    Zurück beim Camping haben wir wieder die Backpacks “aufgebugelt” und sind zurück nach Paine Grande gewandert, wo wir die zweite Nacht im Zelt verbracht haben.

    ~ Tag 3 / Etappe 3: Paine Grande - Italiano - Mirador Britanico- Frances, 7h Wanderung

    Am dritten Tag hat uns bereits am Morgen die Sonne begrüsst. So konnten wir bei strahlendem Sonneschein und steigenden Temperaturen die nächste Wanderung in Angriff nehmen. Auf dem Weg trifft man immer wieder die selben Leute und wie es sich gehört, grüsst man sich beim Kreuzen oder Überholen mit einem Hola 👋🏼.
    Als wir dann plötzlich auf ein Pärchen gestossen sind, welches uns mit einem schweizer Hallo begrüsst hat, waren wir dann schon etwas überrascht. Nach kurzem Smalltalk haben wir dann festgestellt, dass Nina und Ändu nicht ganz Fremde sind und wir uns über ein paar Ecken kennen 😃.
    Kurzerhand haben wir uns entschlossen zu viert die Etappe zu machen. Durch das viele Plaudern ging die Wanderung sehr ring. Das Highlight war der Mirador Britanico mit Blick auf das Valle Frances, wo man umgeben war von einer wunderschönen Bergkette.
    Nach dem Abstieg hatten wir noch eine kurze Strecke bis zum 3. Camping vor uns. Nina und Ändu mussten noch etwas weiter bis zum nächsten Camping.

    ~ Tag 4 / Etappe 4: Frances - Cuernos - Chileno, 4.5h Wanderung

    Mit Pullover und Stirnband ging die nächste Wanderung los, nach kurzer Zeit konnten wir uns jedoch von der langen Kleidung verabschieden und sogar die super praktischen Hosenbeine in den Rucksack packen 🙏. Nach einem auf und ab, vorbei an wunderschönen Seen, einigen Bachüberquerungen und Schlammfeldern haben wir am frühen Nachmittag den vierten Camping, Chileno erreicht. Auf der Sonnenterrasse haben wir dann wieder Nina und Ändu angetroffen. Dann kam die Belohnung, Bier und Chips, gekrönt mit einem Haut Cuisine Nachtessen (Bouillon-Chorizo-Teigwaren Eintopf) 🙈.

    ~ Tag 5 / Etappe 5: Chileno - Torres del Paine - Abstieg Central, 4.5h Wanderung

    Mitten in der Nacht um 3.30 Uhr hat der Wecker geklingelt und um 4.00 Uhr ging es mit Stirnlampe los Richtung Torres del Paine. Vor Sonnenaufgang haben wir die Aussichtsplattform erreicht und haben bei eisigen Temperaturen den Sonnenaufgang genossen. Anschliessend ging es zurück zum Zeltplatz wo wir unser letztes rationiertes Porridge geniessen konnten . Um den Tagestouristen zu entkommen, haben wir uns im Anschluss an den Abstieg gemacht und waren somit bereits vor dem Mittag bei der Busstation angekommen.
    Als Abschluss gab es dann natürlich wieder Bier und Empanadas 🍻🥳.

    Was für eine Woche!! Alle vier Jahreszeiten, wunderschöne Landschaften, einige Tropfen Schweiss, viele, sehr viele Schritte und ganz tolle Begegnungen mit Menschen aus der ganzen Welt 😍.

    Nationalpark Torres del Paine
    Der Nationalpark Torres del Paine liegt im chilenischen Teil Patagoniens. Bekannt ist der Park für seine hoch aufragenden Berge, die blau leuchtenden Eisberge, die sich immer wieder von den Gletschern abspalten, und die goldenen Pampas (Grassteppen), die seltene Tiere wie die lamaähnlichen Guanakos beheimaten. Zu den berühmtesten Wahrzeichen zählen die 3 Granittürme, nach denen der Park benannt ist, und die hornförmigen Gipfel der Cuernos del Paine.

    Gletscher Grey
    Der Grey-Gletscher ist ein Auslassgletscher des Campo de Hielo Patagónico Sur (Südliches Patagonisches Eisfeld), der größten Eiskappe der Südhalbkugel außerhalb der Antarktis.
    Bei einer Vermessung 1996 hatte der Gletscher eine Länge von 28 Kilometern und eine Gesamtfläche von 270 Quadratkilometern.

    Nach einem zweistündigen Flug sind wir zurück in Puerto Montt und geniessen nun wieder den Luxus mit unserem Pisco 🚐. 🙌🏽.
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  • Chaitén

    27 gennaio 2022, Cile ⋅ ☀️ 30 °C

    Start der weltberühmten Carretera Austral

    In der Nacht vom 26. Januar sind wir von Quéllon auf der Insel Chiloé mit der kurzen Nachtfähre nach Chaitén gefahren. In Chile darf man die ganze Fahrt in seinem Fahrzeug bleiben. Wir Füchse haben natürlich bereits am Hafen die Zähne geputzt, Pischi darunter gezogen und somit mussten nur noch die Vorhänge geschlossen werden und gute Nacht. 😴
    Früh am Morgen sind wir in Chaitén angekommen und sind noch kurz auf einen Parkplatz ein paar Stunden schlafen gegangen. Im Anschluss haben wir in der wunderschönen Bucht Santa Barbara unser Spiegelei mit Avocado und Toast genossen.

    Im naheliegenden Nationalpark Pumalín, im ehemaligen Besitz vom North Face Gründer Douglas Tompkins, haben wir den Vulkan Chaitén bestiegen. Der Schweiss tropfte von der Stirn und die sch**** Rossbremen haben uns den steilen Anstieg sehr mühsam gemacht. Bewaffnet mit Käppi und Badetuch haben wir oben kurz die Aussicht genossen (Angriff dieser lästigen Fiecher hat Überhand genommen), bevor wir dann wieder die vielen Treppenstufen nach unten gewandert sind.
    Weil es so schön war, haben wir die Nacht in der Bucht Santa Barbara verbracht. Füsse im schwarzen Sand, Suppe und Wein in der Hand, Seehunde, die in der Bucht spielen und einen kitschigen Sonnenuntergang…was will man mehr!😍

    Am darauffolgenden Tag ging es via einem kurzen Stopp im Örtchen Chaitén los auf der berühmten Carretera Austral…eine 1200 km lange Strasse, mal geteert, mal nicht geteert! 😅
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  • Fin de la Carretera Austral

    11 febbraio 2022, Cile ⋅ ⛅ 23 °C

    Carretera Austral

    Nach 14 Tagen mehrheitlich auf Schotterstrassen und Tempo 40, sind wir in O’Higgins angekommen. Dem Ende der Carretera Austral, Kilometer 1240.

    Was für eine Strecke…die Landschaft sowie auch die Strassenverhältnisse waren unglaublich abwechslungsreich. Von dichtbewaldeten, grünen Bergen zu Grasstepen mit Guanacos zu weissen Bergspitzen mit hängenden Gletschern und tossenden Wasserfällen zu Bächen, Flüssen, Seen und Lagunen in allen blau und grüntönen sowie diverse Wolkenspektakel…Natur pur. Meistens konnten wir am Wasser wild Campen und somit gehörte der tägliche Sprung ins kühle Nass in Form der Outdoor Dusche zum morgendlichen Ritual (a**** chalt, Zeche und d‘Finger häsch die nöchste 3h nöm gspürt, aber deför frösch😂). Die Wassertanks und Flaschen konnten ebenfalls gefüllt werden, da in Patagonien alle Gewässer trinkbar sind.
    Mehrheitlich hatten wir wunderschön sonniges Wetter gegen den Abend beginnt es meistens stark zu winden (aso muesch luege, dass ned grad devo flügsch😂🙈). Da waren wir ein paar Mal froh, dass wir die Möglichkeit haben im Van zu essen.

    Auf dem Río Futaleufú, einer der Top 3 Flüsse der Welt für Rafting, haben wir uns auf einem 3 Stündigen wilden Ritt durch die Wellen und Steine gekämpft und gepaddelt was das Zeug hält. Umgeben von zwei zusätzlichen Safteyboats, einem Kayak und unserem professionellen Guide aus den USA konnte nichts mehr schief gehen. Das Wasser spritzte uns ins Gesicht und die Anspannung war enorm hoch, da man ja nicht ins Wasser fallen wollte. Zum Schluss ein kühles Bier und ein paar Snacks, wunderbar. :)

    Auf der gesamten Carretera gibt es unzählige Wanderungen in den verschiedenen Nationalparks. Mit den chilenischen Zeitangaben hat es meistens nicht ganz gepasst, aber wenn man schneller ist, macht es eh noch mehr Spass.;)

    Auch ein Besuch bei einem Schweizer Auswanderer durfte nicht fehlen. Eine genaue Adresse haben wir nicht erhalten mehr eine Beschreibung. So sind wir mit dem Auto aus dem Dorf gefahren, Richtung Pass, auf der rechten Seite der türkisfarbende Lago General Carrera und links die Berge. Nach kurzer Zeit haben wir die erste gelbe Schweizer Wanderwegtafel gesichtet, da wussten wir, hier sind wir richtig.:)
    Nachdem wir unser Auto beim Tor parkiert haben, sind wir zu Fuss weiter auf einen Waldweg. Nach ungefähr 10 Minuten bergab standen wir auf einer Lichtung…der türkisfarbende See, grüne Wiesen, ein paar Bäume, Alpacas, Hühner und ein Holzhaus mitten auf einem kleinen Güpf. So sind wir zum Haus und haben angeklopft, siehe da, der Besitzer war zu Hause.
    Wir durften einen spannenden Nachmittag mit Themen über die Geschichte Chiles, Politik und das Leben im Süden von Chile bei Maté und frischen Kirschen geniessen. Werner lebt mit seiner Familie seit 35 Jahren in Chile. Zudem hat er uns seinen unglaublichen Gemüse, Kräuter und Früchte Garten gezeigt und wir konnten süsse Beeren direkt von den Sträuchern essen.
    Als wir uns verabschiedet haben und bei der Holztreppe oben angekommen sind, ruft er uns zu „jetzt isch grad no es jungs Alpaca uf d‘Welt cho“! Waaas, unglaublich!! So durften wir das zweistündig alte, schon fluffige, schwarze Alpaca streicheln bevor wir uns dann wirklich wieder auf den Weg gemacht haben. Was für ein toller Nachmittag!

    Nach dem Ende der Carretera Austral sind wir wieder 400km im den Norden gefahren nach Chile Chico, um die Grenze nach Argentinien zu passieren!

    was dann geschah…Update folgt!🙈😅
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