• carla.boris
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Roadtrip durch Südamerika

August 2017 - August 2019 En savoir plus
  • Puna

    26 février 2018, Argentine ⋅ ⛅ 7 °C

    Mit Antofagasta de la Sierra lassen wir das letzte Nest der Zivilisation hinter uns und tauchen ein in 300km Einsamkeit. Gewisse Reiseführer bezeichnen die Piste als eine der abgelegensten der Welt. Etwas hoch gegriffen, finden wir. Denn zwischen den Lagunen, Vulkanen und Salzseen werden Lithium und Gold abgebaut. Die Piste wird deshalb recht gut unterhalten und es sind immer mal wieder Minenfahrzeuge unterwegs. Trotzdem: Bei drei angetroffenen Fahrzeugen auf einer Strecke Zürich - Genf kommt nicht gerade Dichtestress auf…

    Zum Abschluss der Puna-Runde stellen wir auf dem Paso Abra del Acay noch einen vorläufigen Höhenrekord auf: 4895 MüM. Der alte Diesel spuckt seltsame bunte Wolken aus und unser Kopf wird auch ganz schwer. Zeit, wieder abzusteigen und im Schatten der Weinreben die Seele baumeln zu lassen.
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  • Ruta del Vino

    26 février 2018, Argentine ⋅ ⛅ 5 °C

    Etwas über eine Woche waren wir in der Puna unterwegs. 900 Kilometer Piste, staubtrocken, ständig über 3500 MüM und eine heftige Sonneneinstrahlung. Das zehrt an den Kräften und wir freuen uns auf das milde Klima und die vielen Bodegas entlang der „Ruta del Vino“.
    Zwischen Cachi und Cafayate ist die Weinstrasse auch Teil der berühmten Ruta 40 - oder umgekehrt, wie man’s nimmt…
    In engen Serpentinen führt die schmale Piste durch saftige Weinberge und spektakuläre Canyons. Bestimmt einer der schönsten Streckenabschnitte der über 5000km langen Ruta 40. Aber auch einer der gefährlichsten.
    Der Kies ist rutschig, die Kurven unübersichtlich und die Piste häufig nur eineinhalb Fahrzeuge breit. Hier ist es also passiert, nach 20’000km müssen wir über unseren ersten autotechnischen Lapsus berichten: In einer dieser Kurven haben wir - unter kräftiger Mithilfe eines Koka-kauenden Renault-Piloten - unseren Cruiser etwas „abgeändert“.
    Er findet, wir fuhren zu weit links. Wir finden, er war viel zu schnell. Jedenfalls reicht’s weder zum bremsen noch zum ausweichen. Immerhin wird nur Blech verformt, keine Knochen. Niemand verletzt, man entspannt sich rasch, fährt gemeinsam zur Schadensaufnahme und verlässt den Polizeiposten als Freunde. Die Versicherungen werden den Rest unter sich ausmachen. Bei uns ists sowieso nicht so schlimm, ein neuer Kofflügel wartet fertig lackiert zu Hause in der Werkstatt. Wir brauchen vorläufig nur ein paar kräftige Burschen mit einer grossen Richtstange. Aber der Peugeot braucht… keine Ahnung? Eine Schrottpresse?
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  • Nordargentinien

    5 mars 2018, Argentine ⋅ ⛅ 26 °C

    Wir haben Besuch! Carlas Vater Peter und Partnerin Beatrice reisen aus der Schweiz an. Bei Claudio Zucchino besuchen wir das höchstgelegene Weingut der Welt und sind schwer beeindruckt. Hier übertrumpfen sich Gaumenfreuden und Augenweiden auf höchstem Niveau. Noch ist die Bodega Uraqui ein Geheimtipp - aber diese Tage sind garantiert gezählt.
    Danach empfiehlt Argentinienkenner Peter eine gemeinsame Runde durch den nördlichsten Zipfel des Landes. Offenbar hat sich die Ruta 40 die schönsten Perlen für ihre letzten Kilometer aufgespart - und trotzdem fährt fast keiner hierhin. Ein Volltreffer.
    Dann zieht es uns weiter und es heisst Abschied nehmen. Von Beatrice und Peter - aber auch von Argentinien. Wir lieben dieses Land, haben insgesamt fast ein Jahr unseres Lebens hier verbracht, sind unzählige Male ausgereist und immer wieder zurückgekommen. Aber diesmal ist es ein Abschied auf unbestimmte Zeit - es kommt ein bisschen Wehmut auf...
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  • Lagunenroute

    23 mars 2018, Bolivie ⋅ ⛅ 11 °C

    Die Lagunenroute! Darauf haben wir uns schon lange gefreut!
    Auf 4600MüM checken wir am chilenischen Grenzposten aus. Jetzt beginnen die berüchtigten 500km Piste durch den bolivianischen Altiplano. Aber einmal mehr erweisen sich all die Räubergeschichten über diese "Expedition" als masslose Übertreibung: Ja, man befindet sich tagelang über 4500MüM. Ja, es gibt Abschnitte mit mühsamem Wellblech. Aber echte Schwierigkeiten gibt es keine - für einen Geländewagen sowieso nicht. Auch den einsamen Hungertod muss man nicht fürchten, noch eher wird man von einem der Dutzenden kommerziellen Tourenanbieter überfahren...
    Nicht übertrieben sind dafür die Berichte über die spektakuläre Schönheit! Die Vulkane, die Lagunen, die Flamingos - das ist wirklich Hochland vom Feinsten!
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  • Potosí

    28 mars 2018, Bolivie ⋅ ☀️ 13 °C

    Schon vor 10 Jahren wollten wir die "Silberstadt" Potosí besuchen. Damals verunmöglichten Streiks und Strassenblockaden den Zutritt zur Stadt.
    Noch heute sind diese "Bloqueos" ein ähnlich fester Bestandteil von Bolivien wie das Koka-Kauen. Aber für Potosí erwischen wir diesmal ein blockadefreies Zeitfenster.
    In der Epoche der spanischen Herrschaft wurde am Hausberg "Cerro Rico" im grossen Stil Silber abgebaut, Potosí war kurzzeitig die reichste Stadt der Welt! Der grosse Silberrausch ist längst vorbei, aber noch immer wird im Cerro Rico gegraben und gesprengt. Die Minen kann man besichtigen - für uns der Hauptgrund für den Besuch der Stadt.
    Die teils prekären Zustände in Bolivien lassen sich draussen in der schönen Natur recht einfach ausblenden. Aber mit dem Eintritt in eine Mine von Potosí ist man definitiv in der dritten Welt angekommen! Beim Minenbesuch in Chile mussten wir sogar im Tourbus Helme tragen, hier kriechen wir auf allen Vieren durch halb eingestürzte Stollen.
    Die Arbeitsbedingungen der Mineure sind gelinde gesagt bedenklich: Aufrecht stehen kann man fast nirgends, die Stollen sind schlecht belüftet und beim Absprengen des Rohmaterials wird Arsen freigesetzt. Die Lebenserwartung der Mineure soll bei 45 Jahren liegen.
    Nach drei Stunden erfreuen wir uns wieder an Sonne und frischer Luft. Jeder SUVA-Inspekteur würde hier definitiv einen Herzkasper kriegen...
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  • Ruta del Ché

    4 avril 2018, Bolivie ⋅ ⛅ 18 °C

    Ruta del Ché

    Es mag seltsam klingen für Werktätige, aber wir brauchen wieder einmal Urlaub vom Reisen…
    Sucre ist dafür bestens geeignet: Mit „nur“ 2800Müm ein angenehmes Klima, eine schöne Altstadt und ein toller Camping im Zentrum. Wir nehmen wieder mal etwas Spanischunterricht, werkeln am Auto, fachsimpeln mit anderen Reisenden oder lassen einfach nur die Seele baumeln.
    Dann ziehts uns weiter ins tropische bolivianische Tiefland. Was die Anfahrt betrifft, entscheiden wir uns gegen den Asphalt und für die Piste durchs Hinterland: die „Ruta del Ché“. Ja genau, hier versteckte sich Ché Guevara und versuchte mit einer Handvoll Guerilleros eine bolivianische Revolution anzuzetteln. Damals hatte kaum ein Einheimischer Lust, sich der Bewegung anzuschliessen, aber heute wird Ché in der Region verehrt. Man kann hier auch noch Leuten begegnen, die den „Comandante“ noch getroffen haben, bevor ihm die CIA den Garaus gemacht hat.
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  • Yungas

    20 avril 2018, Bolivie ⋅ 🌙 7 °C

    In Cochabamba treffen wir uns mit Danielle und Thisi aus Zug, gemeinsam wollen wir wieder hinauf auf den Altiplano fahren. Es führen zwei Wege nach La Paz, eine Autobahn und eine Piste. Aus alter Gewohnheit entscheiden wir uns für die Piste und nach einem flüchtigen Blick auf die Karte veranschlagen wir für die 450km etwa zwei Fahrtage. Es sollte leicht anders kommen…

    Bereits am Stadtrand von Cochabamba tauchen wir ein in die Yungas. So heisst die klimatische Zwischenzone zwischen dem hochandinen Altiplano und dem tropischen Amazonasbecken. Im Reiseführer hiess es, die Yungas beständen „vorwiegend aus Nebelwald an Hanglagen zwischen 1000 und 3500 MüM“.
    Das können wir bestätigen. Wir haben aufgehört zu zählen, wie oft sich unser Zentralschweizer Landcruiser-Konvoi auf 3500m hochgekämpft hat, nur um sich gleich wieder 2000 Höhenmeter in den nächsten Taleinschnitt hinabzustürzen!
    Dazwischen gibt es spektakuläre Ausblicke, Flussdurchfahrten und Koka-Anbau im grossen Stil. Jetzt wissen wir endlich, wo das Zeugs herkommt!
    Krönender Abschluss bildet auf den letzten Kilometern die (früher) berüchtigte „Todesstrasse“. Exponiert, wunderschön, aber technisch im Vergleich eine Kaffeefahrt. (Hier gibt es sogar Leitplanken!)
    Irgendwann haben wir dann doch wieder Teer unter den Reifen und treffen bald darauf glücklich in La Paz ein. Nach sechs Fahrtagen!
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  • Titicacasee

    5 mai 2018, Pérou ⋅ ☁️ 7 °C

    Es kommt fast ein bisschen Mittelmeerstimmung auf am Titicacasee. Wir finden einen schönen Stellplatz direkt am Ufer und lassen den Abend mit einem Fondue ausklingen.
    Vor dem Grenzübertritt nach Peru folgen wir einer lokalen Tradition. Wir schmücken unseren Cruiser mit Blumen und Girlanden und lassen ihn anschliessend von einem Pfarrer segnen. Auf die nächsten 25'000 pannenfreien Kilometer!
    Seit langem wird's hier auch wieder einmal richtig touristisch. Zusammen mit Kurzurlaubern und Backpackern machen wir Ausflüge auf die Isla del Sol und zu den schwimmenden Schilfinseln des Uro-Volks.
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  • Cusco - Die Sonnenseiten

    15 mai 2018, Pérou ⋅ ☀️ 19 °C

    Cusco ist das wohl bekannteste Reiseziel Südamerikas - das kommt nicht von Ungefähr! Cusco ist selbst eine der schönsten Städte auf dem Kontinent und zudem idealer Ausgangspunkt für viele weitere Highlights.
    Auch wir haben uns eine Auswahl zu Gemüte geführt. Ganz oben - logisch - Machu Picchu. Daneben unter Anderem eine Wanderung auf den Rainbow Mountain und ein Besuch von Salinen.
    Wir geben zu, es gibt einen Grund für den Trubel. Die Sehenswürdigkeiten sind schön und eindrücklich!
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  • Cusco - Die Schattenseiten

    16 mai 2018, Pérou ⋅ ☀️ 19 °C

    All die hübschen Fotos verschleiern eine wesentliche Tatsache über Südamerikas Top-Destination: Cusco und Umgebung sind heillos überlaufen! Man kann hin wo man will, garantiert hatten Heerscharen von Backpackern die genau gleiche Idee.
    Bestimmt haben die sich ihren Traum von Freiheit und Individualität auch etwas anders vorgestellt. Denn was sich als Tendenz für ganz Südamerika abzeichnet, offenbart sich in Cusco ganz deutlich: Wer etwas sehen will, aber kein eigenes Fahrzeug hat, ist in der Regel auf touristische Infrastruktur und kommerzielle Tour-Operators angewiesen. Man bucht wie alle Anderen und besucht mit allen Anderen.

    In der Region Cusco definieren die kommerziellen Anbieter faktisch unseren Reisetakt. Wir fahren dann, wenn sie nicht fahren. So sind wir meistens schon wieder weg, wenn die grossen weissen Busse vorfahren und 300 Alexander Supertramps ausladen...
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  • Nevado Pisco

    29 mai 2018, Pérou ⋅ ⛅ 1 °C

    Zusammen mit Nicole und Stefan aus Bern wollen wir etwas Strecke gut machen und folgen den peruanischen Anden nach Norden. Sieben Tage geht's ununterbrochen rauf und runter bis endlich die vereisten Gipfel der Cordillera Blanca am Horizont auftauchen.
    Zeit, die Bergschuhe aus der Dachkiste zu holen! Wir heuern einen Bergführer an und machen uns an die Besteigung des Nevado Pisco. Die Übernachtung im Refugio ist eigentlich eher ein verlängertes Mittagschläfchen, denn um 00.30 Uhr ist schon wieder "Tag"wache. Die Nacht ist klar und es herrscht Vollmond. Nach zwei Stunden Zustieg seilen wir uns an und betreten den Gletscher. Die Luft wird immer dünner und die Schritte immer langsamer, aber nach sechs Stunden stehen wir auf dem Gipfel. Mit 5750 MüM kratzen wir lediglich an der magischen 6000er-Grenze. Aber den Blick auf die umliegenden Giganten mit ihrem Eispanzer werden wir so schnell nicht vergessen.
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  • Ecuador - der Süden

    24 juin 2018, Équateur ⋅ ⛅ 11 °C

    Wir faulenzen ein paar Tage an den Stränden von Nordperu und nehmen dann Land Nummer 6 dieser Reise in Angriff: Ecuador.
    Hier liegt alles nahe beieinander und wir wechseln die Klimazonen im Stundentakt.
    Das Hinterland der Küste ist tropisch und die Pisten führen uns durch die grössten Bananenplantagen der Welt. Aber bald steigt die Strecke wieder steil an. Wir tauchen aus dem Nebel auf und stehen bald wieder auf der dürren Hochebene der Anden. Hier empfangen uns Vulkankegel und Kraterseen.
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  • Mindo

    1 juillet 2018, Équateur ⋅ ⛅ 28 °C

    Anfang Juli überqueren wir den Äquator und befinden uns nach fast einem Jahr Reise erstmals wieder auf der Nordhemisphäre.
    Nach den kargen und kühlen Monaten in den Anden überflutet uns Mindo mit den Vorzügen der Tropen: warme Temperaturen, exotische Früchte und eine geradezu explodierende Vegetation.
    Wir gönnen unseren abgestumpften Sinnen die volle Dröhnung, besuchen eine lokale Schokoladenproduktion und schauen im Papillorama den bunten Schmetterlingen beim Schlüpfen zu.
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  • Amazonas - Tour

    2 août 2018, Équateur ⋅ ⛅ 27 °C

    Zu Dritt fahren wir runter ins ecuadorianische Tiefland. Wir haben eine viertägige Tour im tropischen Regenwald gebucht.
    Am letzten Aussenposten der Zivilisation steigen wir um ins Motorkanu - Transportmittel Nummer Eins im Amazonas-Becken.
    Nach drei Stunden Fahrt erreichen wir die gemütliche Nicky-Lodge. Sie ist in den kommenden Tagen unser Ausgangspunkt für diverse Nachtspaziergänge, Pirschfahrten und den Besuch einer indigenen Dschungelgemeinde.
    Die Zeit fliegt und bald darauf geht's für Mami Iris zurück in die Schweiz. Vielen Dank für den Besuch, wir haben die gemeinsame Zeit sehr genossen!
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  • "trampolin de la muerte"

    16 août 2018, Colombie ⋅ ⛅ 15 °C

    "Todesstrassen" sind offenbar stark im Trend hier. Nach dem bolivianischen "Camino de la muerte" nehmen wir jetzt also das kolumbianische "trampolin de la muerte" unter die Räder. Einmal mehr entpuppt sich der Name als Wortlüge: Die Strasse ist easy, die Fahrer sind das Problem! Diesbezüglich haben wir ja schon einiges gesehen, aber die Kolumbianer schlagen da nochmal ein neues Kapitel auf. Und anders als der bolivianische "camino" ist das kolumbianische "trampolin" keine Touristenattraktion. Sondern eine echte Fernverkehrsstrasse mit Gegenverkehr.
    Tönt bedrohlich, ist dann aber doch recht entspannt. Es bleiben genügend Zeit und Nerven, um die spektakulären Ausblicke zu geniessen.
    Ein gelungener Start in unser neuestes Reiseland!
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  • Kolumbiens Kaffeeregion

    1 septembre 2018, Colombie ⋅ ⛅ 24 °C

    Die Erwartungen waren hoch an Kolumbien. Viele Reisende aus dem Norden schwärmten von Land und Leuten.
    Und wir stellen fest: besonders die Kaffeeregion löst all diese Versprechen ein! Die Landschaft ist grün und abwechslungsreich, schöne Pisten führen durchs touristisch kaum berührte Hinterland und das Klima ist mild. Die Dorfplätze sind bunt, belebt und versprühen Lebensfreude, überall lassen sich Kaffee- oder Kakaoplantagen besichtigen. Hauptattraktion aber bleiben die Menschen! Sie sind extrem aufgeschlossen, warmherzig, gastfreundlich und freuen sich (noch) aufrichtig über Besucher aus dem Ausland. Definitiv eine Lieblingsecke unserer Reise.En savoir plus

  • Die Anden - der Film

    16 septembre 2018, Colombie ⋅ ⛅ 24 °C

    Viele Monate sind wir der Andenkordillere nach Norden gefolgt. Das war manchmal kalt, harsch und ungemütlich. Oft aber auch einfach nur wunderschön!

    Jetzt stehen wir auf den letzten Ausläufern im Norden, kurz bevor das Gebirge in der Karibik versinkt. Zeit für einen Rückblick in bewegten Bildern... 😊 🎥

    https://vimeo.com/carlaboris/andes
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  • Cartagena

    5 octobre 2018, Colombie ⋅ ⛅ 31 °C

    Ursprünglich wollten wir auf diesem Trip ja nur Südamerika bereisen. An der Karibik angelangt sollte die Reise hier, in Cartagena, zu Ende sein.
    Aber wir haben immer noch Lust, Zeit und etwas Geld übrig. Deshalb nehmen wir Zentralamerika auch noch mit!
    Zwar gibt es eine schmale Landverbindung rüber nach Zentralamerika. Aber - man mag es kaum glauben - eine Strasse wurde hier nie gebaut. Auch gibt es keine Autofähre rüber nach Panama. Man muss sein Auto für die paar Kilometer tatsächlich und wahrhaftig im Container verschiffen...
    Das ganze Verschiffungsprozedere ist also eine unserer Hauptbeschäftigungen hier in Cartagena. Aber zum Glück haben wir auch genügend Zeit für die schönen Seiten der Stadt. Und davon gibt es nun wirklich genug! Salsa-Unterricht, karibische Lebensfreude und bis tief in die Nacht in kurzen Hosen durch die koloniale Altstadt schlendern. Ein völlig neues Lebensgefühl!
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  • Segeltörn nach Panama

    10 octobre 2018, Caribbean Sea ⋅ 🌧 28 °C

    Der Cruiser schippert im Container von Kolumbien nach Panama. Das naheliegendste Verkehrsmittel für uns wäre natürlich das Flugzeug.
    Doch es gibt eine Alternative: Man kann sich in einem Segelboot einmieten und den Trip auf dem Seeweg bewältigen.
    Von dieser Idee waren wir schon länger angetan und bezogen unsere Kajüte voller Vorfreude.
    An den beiden ersten Tagen war Überfahrt auf offener See angesagt. Das war dann nicht ganz so romantisch wie geplant: Ein einziges Mal verpassten wir den Slot für die Pillen gegen Seekrankheit. Als Resultat haben wir zwei Stunden lang grosszügig die Fische gefüttert...
    Die restlichen vier Tage bestanden dann aus Inselhopping in den ruhigen Gewässern der San Blas Inselgruppe. Das war dann deutlich mehr als nur eine Entschädigung. Das war Karibik wie aus dem Bilderbuch - Segeln, Schnorcheln und Schlemmen vor der Kulisse von unbewohnten Inseln mit Palmen und weissem Sandstrand. Das kommt der Vorstellung vom Paradies schon sehr nahe...
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  • Panama

    17 octobre 2018, Panama ⋅ ⛅ 27 °C

    Unsere Cruiser erreichen Panama unbeschadet. Die Bürokratie am Hafen hält sich in Grenzen und noch am gleichen Tag nehmen wir den neuen Kontinent unter die Räder.
    Lange bleiben wir nicht in Panama. Aber den Besuch von Panama Stadt und -Kanal sowie ein paar faule Tage am Strand lassen wir uns nicht entgehen.En savoir plus