Chile
Maule

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11 travelers at this place:

  • Day52

    Gut drauf - schlecht drauf

    February 21 in Chile

    Gut drauf: Das Mädchen aus der Kaffeebar in Pichilemu! Sie sticht damit allerdings aus der Menge hervor, denn die Chilenen sind zwar besser organisiert, sauberer und wirtschaftlich stärker ... aber zugleich auch nüchterner, reservierter und desinteressierter als die weiter nördlich lebenden Südamerikaner. Kein Mensch dreht sich mehr nach uns um, niemand will mehr vor den Motorrädern posieren und es wird schwerer, ins Gespräch zu kommen. Gleich wie: Wir haben einen entspannten Fahrtag von Santiago de Chile nach Talca und fahren einen erfreulichen Umweg an der Küste entlang. Am Strand werden fies aussehende Meeresfrüchte angeboten, die mit scharfem Messer - wie Austern - aus Muscheln gepult werden. Marc kostet und befindet den glibberigen, orangefarbenen Inhalt für gut, der Rest der Gruppe beschränkt sich auf passive Beobachtung des Schauspiels.

    Wie Ihr mittlerweile wisst, sind gelbe und vor allem weiße Straßen in den bisher bereisten Ländern Südamerikas nicht immer befahrbar. In Chile hingegen sind sie frisch asphaltiert und mit sanftem, erwartbarem Kurvenradius angelegt, was alle dankbar aufnehmen. Die Mitte Chiles ist im übrigen der Landesteil, in dem viel Obst, Gemüse und Wein angebaut wird, entsprechend folgen wir einige Zeit der Ruta de Fruta. Das warme Klima sorgt für gelblich schimmerndes, verdorrtes Gras und offensichtlich immer wieder für Waldbrände.

    Doch dies sind nicht die einzigen Naturkatastrophen hier. In Talca und auch in unserem morgigen Zielort Concepcion haben Erdbeben immer wieder schwere Schäden angerichtet. Das letzte sehr große Beben in 2010 hat den zentralen Plätzen in Talca ziemlich zugesetzt. Mitten in der Stadt steht eine verfallende Markthalle und daneben ein baufälliges Schulgebäude. Die Botschaften der Graffitis an den Wänden zeugen nicht von übergroßem Optimismus in der Sprühergeneration. Schlecht drauf.

    Was noch? Oliver nahm heute Morgen von uns Abschied, er fliegt in diesem Moment nach Miami, um sich privat ein paar Tage von der widerspenstigen Welttour-Gruppe zu erholen. Mach es gut Oliver, Deine souveräne und freundliche Art wird uns fehlen, sehr herzlichen Dank! An Olivers Stelle wird uns Domenico für die restlichen gut 3 Wochen guiden, natürlich zusammen mit Marc.
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  • Day1

    Vulkanisation

    March 14 in Chile

    Die vergangenen vier Tage verbrachte ich mit der Begehung des Vulkans Descabezado grande im Naturreservat Altos de Lircay. Mir fehlte ein echtes Bergerlebnis bei der Ankunft in Talca. So war ich froh, dass mir im Hostel binnen kürzester Zeit ein Arriero vermittelt wurde, in dessen Begleitung das Unternehmen gelingen sollte. (Das muss aber unter uns bleiben.) Fazit: Es war alles dabei was man sonst nur auf Servus TV zu sehen bekommt - außer Verletzungen. Und auch wenn der dritte Tag 12 Stunden Gehen bereitete, so war die wesentliche Herausforderung eher die Überwindung mentaler Barrieren. Der Boden am Vulkan ist mit Kies aus weißem Bimsstein bedeckt. Schön anzuschauen im Mondlicht, aber ab 40 Grad Steigung allenfalls zum Herunterrutschen geeignet. Das Gefühl von Erleichterung am Ziel war unbeschreiblich. Alle Last des Aufstiegs war innerhalb von wenigen Minuten vergessen und mit dem Frühstück kehrte auch die Kraft zurück. "Jetzt was Warmes." dachte ich bei mir, aber so ein Vulkan kann eben nur An oder Aus. Ich wurde mit einem herrlichen Ausblick auf hundert Gipfel und Sicht in einen Krater mit 1,5 km Durchmesser belohnt.
    Die nächste Vulkanisation ist auch fällig - an meinen Schuhsohlen.
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  • Day77

    Die Zeit tot schlagen

    January 25 in Chile

    Nach unserer letzten Station auf dem Weingut, haben wir dann angefangen die Zeit rum zu bekommen. Denn wir warten auf Ersatzteile von Zuhause.
    Bernd ein Freund von mir hat sich bereit erklärt das verschicken zu übernehmen. (Soweit schon mal vielen dank Bernd, Anke, Elm, Mutsch und allen Beteiligten die hier geholfen haben)
    Aber weiter im Text. Wir fuhren aus besagter Wein Region ein kleines Stück weiter östlich an einen Fluss (der Plan war eigentlich ein See doch dieser war abgesperrt und wir entschieden uns für den Fluss der wunderschön war), klares Wasser, relativ flach und ohne irgendwelcher Gerüche. Dieser Fluss, ja er eignete sich hervorragen zum Abkühlen (wir haben inzwischen sommerliche Temperaturen von größten teils bis und über 30°C) zum erfolglosen Fliegen-, und Spinnfischen, so wie für die einheimischen als LKW Waschplatz und natürlich auch zum erfrischen und Zeit verbringen. Hier. War auch der Ort an dem unsere Outdoor DUSCHA(im südamerikanischen dutscha gesprochen) wieder zum Einsatz kam. JA wieder den das erste mal das wir sie benutzten war unter anderem in Santa Cruz hinter einer Tankstelle da wir keine Dusche fanden aber dass Bedürfnis nach Sauberkeit hatten. Wieder zum Fluss welch schöner Ort wenn man nicht den Blick hinter den Bus gerichtet hat sondern immer nur auf den Flusslauf. Hinter dem Bus war das Bild der Naturidylle leider vom südamerikanischen Müllmanagegement geprägt, welches sich dann so aüssert das man alles was man nicht braucht einfach achtlos weg wirft oder liegen lässt. Was uns zum zweiten Problem dieser Orte führt es gibt keine Öffentlichentoiletten was nicht so schlimm wäre, wenn nicht die Eingeborenen hier ihre Geschäfte überall verrichten würden und ich meine überall. 😒 Nach einem schönen Nachmittag und einer ruhige Nacht brachen wir wieder auf. Der Plan war etwas Wandern zu gehen ( ja wir hatten immer noch ca. 35°C) denn wir sind zu Fett wie Dolly beschloss. Unser Weg führte uns nach Rangucagua einer mittelgroßen Stadt im Inland nahe den Anden in eben diesen eine der Größten unterirdischen Kupferminen des Landes liegt und ein Altes Minenarbeiter Dorf Namens Sewell. Welches man laut Reiseführern besichtigen kann wen das Auto nicht älter als 15 Jahre alt ist. Es war ein reizenter Tag wie auch ab und an die Stimmung. Am Eingang zur Bergstraße welche zur Mine und dem Dorf führt erklärte uns der Securitimann die Strecke nicht zu befahren ist ausser man sei eine Tourismus Agentur, den Zug hatten wir verpasst und das wir eine zwei man Reisegruppe sind nahm er uns nicht ab. Er gab uns allerdings den Tip in ein kleines Bergdorf gleich um die Ecke zu fahren, Coby der Wohlklang des Örtchens und es sei sowieso schöner. Ja es war wohl gut das wir uns nicht noch entschlossen eine geführte Tour nach Sewell zu machen den Coby die Empfehlung war wirklich nichts besonderes und weit entfernt von einem Idyllischen kleinen Bergdorf. Der Nationalpark der sich in direkter Umgebung befand war uns dann um 15.30 Uhr auch nicht das richtige bei der Hitze. Weiter des Weges begaben wir uns in ein Einkaufs Center immer mit der Gewissheit unser Tagesbudget im Weingut für mehrere Tage überschritten zu haben, besorgten wir etwas Gas und Schließsysteme für die zusätzliche Bussicherung. Ein Eis für die Stimmung und dann gings an die Schlafplatz suche , eine allzu bekannte Odyssee begann auch heute wieder aber wir wollten es uns einfach machen. Die Copec ( die chilenische Tankstelle unseres Vertrauens) war ganz in der Nähe um sie zu erreichen hätten wir nur ein bis acht Verkehrsregeln brechen müssen wenn es nach unserem Navigationssystem gegangen wäre. JA wir haben ein Navi Osmand heißt das gute Stück und ist einen APP bis auf die ein oder andere unsinnige Ruten Führung ist es doch ganz brauchbar. Die Tankstelle war nicht die erste Wahl, da das Platz Angebot nicht unseren Vorstellungen entsprach und es ging zu einer zweiten etwa 60 km entfernten Copec mit Duschen Wifi und einer Waschmaschine wie sich herausstellte. Das einzige was hier etwas anstrengend war waren die bettelnde Familie die hier herum streunerte. Dolly nahm das dann in die Hand, mit deutsch und dem Angebot etwas zu tauschen waren die Bettler dann auch schnell bei anderen Leuten. Wir verabredeten uns wieder mit Romy und Sebastian die auch in der Gegend ausharren um ihren Bus nach Mexico zu verschiffen, und somit viel Zeit haben. Auch wir warten ja auf Ersatzteile. Aus der Heimat um unsern Bus vor den anderen Ländern hier in Südamerika aber auch Mittelamerika noch einmal fit zu machen. So entschieden wir uns zu einer Attraktion zu fahren die sich die Sieben Tassen nennt (ein Wasserfall der sich in Sieben Kaskaden Artigen Tassen ins Tal ergießt (die Kaskade bei solenzara, da kann man auch bade)) der Platz den wir fanden lag fast idyllisch an einem kleinen Bach mit Pool ähnlichen auf Stauungen die uns den Nachmittag versüssten. Die einen Badeten und ich versuchte mich erneut im Fliegenfischen und diesmal mit Erfolg, na ja Teil Erfolg die Forellen waren wunderschön gezeichnet aber halt nur 10 -12 cm groß so das ich sie wieder schwimmen ließ. Für die Fitness begaben wir uns auf eine Wanderung die mit 4 Stunden angegeben war und bei der es 8 km zu erkunden gab. Von den fast 1000 Höhenmetern bergauf stand da nicht soviel, was Dolly dann wieder etwas zum Schimpfen brachte aber wir die Strecke in Rekord Zeit (2,5std) bewältigten. Der Anstrengung nicht genug gings dann natürlich auch noch zu den 7 Tassen in deren Auslauf man dan auch baden konnte in klarem kaltem Bergwasser was nach der Wanderung im Staub sehr schön war. Der Übernachtungsplatz vom Vortag war noch frei und wir bezogen ihn für die Nacht was sich wieder als gute Entscheidung erwies. Was ich noch zum Besten geben muss ich habe den Bewies das es hier in Südamerika Vogelspinnen gibt und habe diese auf Speicherchip gebannt. Soviel zum spannenden Teil der letzten Tage. Nach all der Action machen wir grad Urlaub vom Urlaub auf einer Art Campingplatz der aber kostenlos ist, Toiletten und kalte Duschen hat. Die Sauberkeit ist klassisch Südamerikanisch nicht zu sauber aber das passt schon. So verbringen wir hier die Tage mit nichts und etwas ausruhen, schwimmen in einem See und hier und da mal ein Empanada essen.
    Das Angeln hier auf Lachse soll ja perfekt sein sagen die Angler die hier noch weniger fangen als ich, und da hab ich heute früh mit einem beschlossen das sie wohl auf Grund der Wärme zu tief stehen. Auch noch Mal ein großer Dank an Bernd der unser UPS Päckchen auf den Weg gebracht hat das uns jetzt zwar etwas Zeit kostet aber die holen wir wieder ein und besser hier als irgendwo im nirgendwo.
    Der Geschäftigkeit der letzten Tage ist es auch geschuldet das meine von Schönheit und Fülle geprägte Haarpracht dann auch Dollys neuen Obsession zum Opfer fiel und sie mir die Wonne meiner Pracht dann zurecht gestutzt hat.(für alle die die sich noch erinnern, die Haare waren fast so füllig wie bei meiner ersten Knie Operation).
    Das mit dem Konto war natürlich eine kleine Wein Laune und nicht ernst gemeint. Da auch die Kontonummer nicht stimmt, hoffe ich das keiner sich angesprochen gefühlt hat. 😋
    Ach und für all diejenigen die auf Postkarten warten wir haben hier in Chile ein kleines Problem eine Post zu finden, die gibts hier nicht so oft. Wir fahren sie seit ca. einem Monat brav im Bus mit.
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  • Day51

    Couldn‘t be happier about the decision to spend NYE rather in little Pucón than in the city Valparaiso. The last day of the year literally couldn‘t have been any better, I climbed the Vulcano Villarica, crossing snowfields most of the time and had the best view from the top since it was the clearest day of the week. But the most fun part was sliding back down on our butts on the snow afterwards. Back home I never ever tried to make a special memory on the last day of the year, I always kept the focus on the party at night - now since I know better I‘ll stick to enjoy the time during the day for sure! The Chili Kiwi Hostel at the lakefront of the Villarica lake was the perfect choice for NYE, it is the most social hostel I‘ve been to so far and I spent the evening with lovely people from England and the US. Over playing cards we nearly missed the firework at the beach, but I‘m glad we made it just in time, because it was the first time that I saw a big planned firework like this. The new year started with a lovely relaxed day at the beach, the black volcano rocks were covered by shiny confetti pieces from the night before and I couldn‘t decide whether I appreciate the sparkling spectacle or hate it because the nature‘s exposed to all that plastic... Anyway the next three days were rainy and cold, but Pucón is a huge outdoor-playground and there are enough things to do. Hitting the gym, rafting down rivers on bodyboards only (Hydrospeed) or jumping in the cold lake with new friends is even more fun when it‘s raining all day long 🙃 My time in Pucón was closed by a exhausting but beautiful trailrun along the El Cañi Trek where met a huge spider at the top enjoying the view together with me - luckily I made all the trekking adventures before.Read more

  • Day45

    Altos del Lircay

    May 21, 2016 in Chile

    Avant de poursuivre l'aventure vers le sud, nous faisons un arrêt de quelques jours à Santiago pour effectuer des réparations qui nécessitent des pièces spécifiques. Nous déposons donc notre voiture chez Martin, un garagiste qui a une très bonne réputation sur la fameuse application Ioverlanders. Pendant qu'il fait l'état des lieux de notre train avant, nous en profitons pour faire le plein de pièces détachées toujours utiles. Nous repassons voir Martin enfin de journée avec un peu d'appréhension. Et là le verdict tombe :
    - "tu coche es muy muy muy muy muy malo",
    on a compris :
    - "ça va te coûter très très très très très cher".
    On n'était pas trop mal dans la traduction car il a enchainé en nous disant "va a ser caro"!

    Après 3 jours entre les mains de son équipe, nous voilà repartis avec un kombi tout beau et presque tout neuf. Ils auront refait tout le train avant, les freins, l'alignement, ... Bon par contre ils ont bien eu du mal, ils ont du démonter et remonter deux fois suite à une boulette ! Tout cela leur aura fait perdre une journée, tout comme nous qui trépignons pour repartir. Au bout du compte nous récuperons notre véhicule tard le soir, avec la barre de stabilisation toujours à l'intérieur du kombi. Cette barre est sensée être fixée à l'avant, sous le kombi, mais les anciens propriétaires l'avaient (on se demande encore comment) faite tomber, et le garagiste devait nous la refixer. Entre le retard et la barre Martin nous fait un geste commercial. Tout le monde est content que cela se termine et nous reprenons le soir même la route pour quitter Santiago.

    Direction Altos del Lircay, la nature nous manque après 3 jours d'errance dans la capitale. Cette réserve se situe au sud est de Santiago, entre la ville de Talca et la Cordière. Nous choisissons de faire un trek sur une journée, environ 10 heures de marche nous attendent. Les deux premières heures commencent par une ascension tranquille au travers de la forêt, qui a de belles couleurs automnales. La vue est magnifique sur les trois pics de la montagne d'en face. Nous enchainons ensuite par deux heures de montée beaucoup plus raides. Les paysages changent, la végétation devient plus rare, et le terrain plus volcanique. Nous arrivons sur El Enladrillado, qui est une esplanade naturelle de roche de 2 hectares. Cette endroit est sujet à de nombreuses théories, dont celle d'extraterrestres. En tout cas la vue est a couper le souffle. On a l'impression d'être au bord du monde. La ballade se poursuit en suivant les crêtes enneigées, vers le lac El Alto. Nous suivons les traces de pas des renards dans la neige. Puis on attaque les deux heures de descente. Le chemin passe cette fois sur l'autre flanc de la montagne. Nous avons face à nous une mer de nuages au dessus de la vallée, où quelques pics se dessinent peu distinctement. De retour au kombi nous repassons une nuit au pied du parc avant de reprendre la route plus au sud.
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You might also know this place by the following names:

Maule

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