Colombia
Lago Gaitán

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Travelers at this place
    • Day14

      Workaway Halb-Bio-Finca 7

      September 19 in Colombia ⋅ 🌧 14 °C

      Konisch, dass nach dem gestrigen Event heute wieder so wenig los ist. Mir reichts langsam mit der Ruhe. 😅
      Bis auf das mir die Hühner in der Früh ausgebüchst sind und ich einen Sträfling, von der Polizei auf die Toilette begleitet, an einer Raststätte traf, ist nichts aufregendes passiert. ⛓️
      Wir haben das Auto gereinigt - natürlich läuft all das Seifenwasser, wie auch aus der Waschmaschine direkt ins Gras rein. Aber ausnahmsweise haben wir nicht mit Chlor gearbeitet.🚱 Es war mühsam das Auto auszukehren, einen Staubsauger o.ä. besitzen sie nicht.
      Das Klischee der unpünktlichen Latinos wurde erneut nicht bestätigt: pünktlich waren wir mit dem sauberen Auto bei der Firma, die die Straße betreut, um unseren Schein für eine Vergünstigung zur Nutzung dessen zu bekommen. 🔝
      Dabei trafen wir auf unseren Nachbarn, den ich noch nie sah. Er sei ein schlechter Mensch: schon mehrfach habe er in die Richtung der Hunde geschossen🔫, stalkt uns redet schlecht über alle.

      So langsam mache ich hier die Fliege: zu mehr jungen Leuten, Abenteuern, hoffentlich sauberer und wärmerer Behausung und Restaurants, die auch mal was europäisches wie Pasta oder Pizza anbieten. Bis jetzt habe ich jeden! Tag mind. 1x Reis 🍚 gegessen. Heute war der absolute Downgrader mein Abendessen: süßes Gebäck und salzige Erdnüsse. Die anderen aßen als Besonderheit in der Stadt gekaufte Pizza - es gibt dort aber nur welche voller Fleisch... Also her mit den Nüssen, ist dann doch besser als das zweite Mal am Tag Reis. 😁
      Ach ja, es bahnt sich eine Verstopfung an - dieses "Pan" hier macht echt zu.
      Wie lange ich noch bleibe hängt auch davon ab, ob ich mit Andrés zu dem Paramo Sumapaz kann.
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      Traveler

      pass weiterhin gut auf Dich auf!

      Traveler

      was ist paramo sumapaz?

      Traveler

      schicke dir was dazu aus google via whatsapp

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    • Day74

      Bogotá

      April 21 in Colombia ⋅ 🌧 13 °C

      Willkommen in Kolumbien 🇨🇴🥳.

      Nach dem Höllentrip durch zwei peruanische Tage und Nächte, kommen wir nach einem dreistündigen Flug, von dem wir nichts mitbekommen, in der kolumbianischen Hauptstadt Bogota an. Die Einreise ist unkompliziert, wir benötigen nichts weiter als eine online ausgefüllte Erklärung zu unserem Impfstatus, werden sehr freundlich begrüßt und erhalten unsere Stempel in die Pässe.
      Anders als in Lima, wo wir beim Herausgehen aus dem Flughafen buchstäblich erschlagen wurden von Taxi- und Busfahrern, geht es hier deutlich gesitteter zu, was uns in unserem Zustand auch ganz gut tut 😌. Und so kommen wir am frühen Abend mit einem spottbilligen Taxi in unserem kleinen, aber sehr coolen Airbnb an und sind erstmal froh, eine Dusche nehmen und die Beine hochlegen zu können.
      Reisen kann anstrengend sein 🤫😅.

      Wir wohnen hier am Rande der sog. Zona “T”, auch Zona Rosa genannt, dem hippen Stadtteil Bogotá's, in dem viele gute Restaurants und Bars beheimatet sind. Der Stadtteil ist sehr belebt und vor allem bei der Mittel- und Oberschicht beliebt, daher findet sich hier entsprechende Polizeipräsenz und man kann sich auch Nachts in diesem Teil der Stadt recht sicher bewegen. Und da wir die letzten Tage kaum etwas gegessen haben, raffen wir uns auch heute Abend noch mal auf und machen einen kleinen Spaziergang durch die Zona Rosa, essen eine Kleinigkeit und stoßen auf unsere Ankunft in Bogota an.

      Die ca. 7,5 Millionen-Einwohner-Metropole liegt auf 2640m Höhe (was uns zum Glück nun keine Schwierigkeiten mehr macht) in der zentralen Hochebene Kolumbiens und bildet das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes. Man sieht von überall aus die saftig grünen Wälder an den Berghängen und wir freuen uns über die Abwechslung zu der eher trockenen und kargen Vegetation, die uns vielerorts in Peru begleitete.

      Nachdem wir uns für den Anfang ausgeschlafen haben, besorgen wir uns im nahe gelegenen Supermarkt ein paar Lebensmittel, müssen dann aber feststellen, dass der Herd in unserer Küche keine Power hat. Wasser „erhitzen“ dauert eine halbe Stunde, zum Kochen bringen wir es aber nicht. Und so bummeln wir nach ein wenig Müsli erst einmal in unserem schicken Viertel umher und stöbern in den zahlreichen Einkaufsläden nach ein paar neuen Klamotten, denn das ein oder andere Teil in unserem doch recht überschaubaren Sortiment gibt so langsam den Geist auf. Einige Stunden und ein gekauftes Shirt für mich später, sind wir aber wieder fix und fertig und müssen uns eingestehen, dass die letzten Tage immer noch an uns zehren. Und so verbringen wir auch die nächsten Tage sehr gemütlich, planen nichts Großes und leben in den Tag hinein.
      Große Outdoor-Aktivitäten sind sowieso nicht möglich, da momentan Regenzeit herrscht, was zumindest in Bogotá sehr viel und auch lang anhaltenden Regen, begleitet von ohrenbetäubendem Donner bedeutet.
      Es zieht jeden Tag relativ plötzlich eine dunkle Wolkendecke auf und dann heißt es, sich schnell ins Trockene zu bringen. Solche Regengüsse haben wir schon lange nicht mehr erlebt.

      Wir schaffen es aber noch im Trockenen zu einem Besuch des Stadtteils La Candelaria, dem kulturellen Zentrum und Regierungsviertel der Stadt, das zwar in einigen kleinen Gassen voll von schönen Graffitis und anderen Malereien, ansonsten aber eher etwas schäbig daher kommt. Wir hatten uns von dem Viertel etwas mehr versprochen, die bemalten Gassen sind zwar wirklich hübsch, allerdings so vollgestopft mit Touristen-Touren, dass man die Lust verliert, hier länger zu verweilen. Und auch der Plaza de Bolivar, wo sich die Kathedrale und das Rathaus von Bogotá befinden, scheint seine besten Zeiten schon hinter sich zu haben. Wir hatten eigentlich geplant, den Cerro Monserrate, der gleich in der Nähe mit 3152m über der Metropole thront und den man mit einer Seilbahn erreichen kann, zu besichtigen. Leider fiel dann aber dieser sicherlich sensationelle Ausblick auf die Stadt ins Wasser und wir fuhren erst einmal zurück in die Zona Rosa.
      Zu unserem Glück, schauen auch die Kolumbianer sehr gerne und überall Fußball, und so begnügen wir uns in „unserem“ Viertel mit der Champions League, während draußen das nächste Gewitter tobt. Dabei freunden wir uns mit unseren Tischnachbarn an, die uns (mittags um 2 Uhr) von ihrem kolumbianischen Schnaps, dem Aguardiente, kosten lassen; ein Schnaps aus Anis und Zuckerrohr, der mit seinen 29 Vol. -% wie leichter Ouzo schmeckt 🤭. Wir quatschen ein wenig über Kolumbien und Bogotá, Fußball in Deutschland, unsere Reise und alles Mögliche andere. So kann man seinen Nachmittag auf jeden Fall auch verbringen 😁.
      Als es irgendwann aufhört zu regnen, beschließen wir den heutigen, nun eh schon angeschwippsten Tag zum Barhopping zu nutzen und ziehen weiter, füllen unsere Reisekasse im Casino auf und ich bekomme eine gratis kolumbianische Tanzstunde 🤣. Für meine sonst eher zappeligen Tanzmoves, gar nicht so schlecht oder 💃🏼💃🏼?
      An der nächsten Bar werden wir plötzlich von unseren, erst vor wenigen Stunden verabschiedeten neuen Freunden lauthals begrüßt, an ihren Tisch eingeladen und so verbringen wir den restlichen Abend mit diesen netten Menschen, einigen Bieren, lustigen Geschichten aus der ganzen Welt und sind froh, wie aus einem etwas frustrierenden Start in den Tag ein solcher Spaß werden kann. Als die Jungs jedoch merken, dass der deutsche Bierkonsum kein Gerücht ist, müssen einige die weiße Flagge hissen, wir tauschen noch Nummern aus, versprechen uns gegenseitig, uns zu unseren Hochzeiten einzuladen 🤣 und verabschieden uns in die Nacht ❤️.

      Der nächste Tag beginnt zum Glück mit Dauerregen, sodass wir entsprechend unserer körperlichen Verfassung auch keinen Grund sehen, wirklich aktiv zu werden und verbringen daher den Tag mit Netflix, dem besten Sushi der Welt und der Planung für die Weiterreise.

      Wie uns schon Juan am Vortag versicherte, ist Bogotá auch einfach keine super tolle Stadt, so dass wir auch kein schlechtes Gewissen haben, hier nicht aktiver gewesen zu sein. Die Stadt hat uns irgendwie nicht so richtig gefesselt, sie ist vor allem riesig, meist vom Verkehr verstopft (allerdings kommt man hier ohne ein Dauerhupkonzert aus) und abgesehen von der Zona Rosa, etwas runtergekommen.
      Von dem her war es toll, ein paar Einheimische getroffen zu haben, ein bisschen zu feiern und sich auszutauschen, bevor es jetzt wieder fit und voller Tatendrang in die mit Sicherheit wundervolle Natur geht 🥳🥳.
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      Traveler

      Nathaly sagt, das ist das Justizamt. Das Rathaus ist links

      5/2/22Reply
      Traveler

      Meinte ich doch 🙈

      5/2/22Reply
      Traveler

      Nice moves!!! 😂 grossartig!!!

      5/2/22Reply
      Traveler

      Oder? 🤣💃🏼💃🏼💃🏼

      5/2/22Reply
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    • Day2

      Columbia calling

      August 3 in Colombia ⋅ ⛅ 18 °C

      Das Gefühl, das bei mir aufkommt, wenn ich an die letzten Monate denke, kann ich kaum beschreiben. Meine Dankbarkeit für all die Begegnungen, wunderschönen Landschaften, verrückten Aktionen, verliebten Momente, Erkenntnisse und verschiedenen Kulturen ist riesig und erfüllt mein Herz.
      Es pocht nun ganz doll bei dem Gedanken daran, dass diese wunderbare Zeit nicht zu Ende ist, sondern das nächste Abenteuer beginnt: SÜDAMERIKA. Ein Traum wird wahr und die Vorfreude ist riesig! Geplant ist Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien, Uruguay, Paraguay und Argentinien näher zu kommen und mit dem Rucksack zu erkunden. Ob das alles so klappt und in knapp 5 Monaten machbar ist, weiß ich jetzt noch nicht aber es wird mit Sicherheit wunderbar!
      Mit vielen Tipps für die Länder im Gepäck gehts erstmal nach Bogotá. Hier treffe ich mich im Hotel mit meiner lieben Freundin Sarah, die mich 4 Wochen begleiten wird. Auf uns wartet die karibische Küste, Yoga Retreat, der Tayrona Nationalpark, Dörfer in den Bergen, Wasserfälle, Kraterseen und sicherlich die ein oder andere chaotische Situation. Von Quito gehts dann für Sarah zurück und ich sammel Paul ein, der mich den Rest der Reise begleiten wird.

      Ich bin so neugierig wie es sein wird, wie werden die Menschen sein, wie fühlt sich die Kultur an, wie ist das Busreisen und Hostelsuchen, wie komme ich ohne Spanischkenntnisse zurecht und wie fühlt sich der Dschungel an.

      Es kann los gehen, ich bin sowas von bereit und voller Vorfreude 🧡☀️🌴
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      Ganz viel Spaß euch beiden! LG Franzi [Franzi]

      8/3/22Reply
      Traveler

      Bin mit Euch aufgeregt und in Vorfreude auf deine tollen Fotos.

      8/3/22Reply
      Traveler

      Du irre Nudel…bin gern dabei und echt übel neidisch…ganz viel Spaß und passt auf Euch auf…

      8/3/22Reply
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    • Day85

      Siesta am Sonntag

      December 15, 2019 in Colombia ⋅ 🌧 17 °C

      Heute ließen wir den Tag Sonntag sein und verbrachten ihn im Hostel. Zum Mittag wurden wir von einer Kolumbianerin zu einer großen Portion Nudeln eingeladen. Der Nachtisch, ein Kinderriegel, hat uns besonders gut geschmeckt. Abends schafften wir es noch für eine große Runde durch unser Viertel vor die Tür. Unterwegs machten wir Stopp für eine Portion Pommes und liefen anschließend zurück zum Hostel, wo wir früh schlafen gingen.Read more

    • Day83

      Besuch in der Deutschen Botschaft

      December 13, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 17 °C

      Für Lisa begann der erste Tag zurück in Bogotá sehr aufregend, denn sie hatte einen Termin bei der Deutschen Botschaft. Zum Glück nur um sich ihre Unterschrift für die Beantragung des erweiterten Führungszeugnisses beglaubigen zu lassen. Mit einer Vollmacht lässt sich das Zeugnis in Deutschland nämlich nicht beantragen, jedoch muss es pünktlich zu Beginn des Referendariats im Ministerium vorliegen. Ganz so unkompliziert, wie gedacht, war es dann nicht. Sie bekam zwar die Unterschrift beglaubigt, muss die gesamten Unterlagen jedoch selber per Post schicken, wenn sie zurück in Deutschland ist. Anders hätte es bis zu 5 Wochen gedauert und wäre damit zu knapp. Als sie wieder zurück ins Hostel kam, telefonierte Anne noch in die Heimat, denn die letzten Tage ohne Internet mussten ein wenig nachgeholt werden. So verging der Vormittag bis wir nicht mehr stillsitzen konnten. Wir drehten eine Runde um den Block und aßen eine Kleinigkeit. Zurück im Hostel ließen wir uns eine frische Ananas schmecken und begannen mit zwei Engländern, einem Israeli und zwei Deutschen ein lustiges Spiel zu spielen. Ziel des Spiels war's Metallringe in Löcher eines Holzkastens zu werfen und 500 Punkte zu erreichen. Je nachdem in welches Loch man traf, bekam man eine gewisse Punktzahl. Anschließend ging Lisa mit einer der Deutschen tanzen und ließ so den Abend ausklingen.Read more

    • Day75

      Ein Frühstück verbindet

      December 5, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 18 °C

      Ein gemeinsames Hostelfrühstück hat uns während der Reise schon einige Male mit neuen Reisefreunden zusammengebracht. Heute lernten wir zwei Engländer und eine Brasilianerin kennen mit denen wir eine schöne Zeit in Bogotá verbringen würden. Wir verabredeten uns mit ihnen für den Abend, da wir zunächst noch einiges zu erledigen hatten, um am Sonntag gut vorbereitet zum Amazonas fliegen zu können. So stand für uns beide erstmal ein Stadtbummel mit einem anschließenden leckeren Mittagessen in einer Mall an. Nachmittags trudelten wir alle wieder von unseren Ausflügen im Hostel ein, jedoch verbrachte jeder zunächst etwas Zeit für sich in seiner Schlafbox. Am frühen Abend kam langsam wieder Leben ins Hostel, als langsam alle aus ihren Boxen krochen. Bevor wir richtig in den Abend starten konnten, mussten wir allerdings noch auf einen kolumbianischen Freund der Brasilianerin warten, der uns in einen guten Club ausführen wollte. Getreu den kolumbianischen Sitten kam er viel zu spät. Da wir gut versorgt mit netten Gesprächen und einem kühlen Bier waren, machte es uns jedoch nichts aus. Er kam schließlich mit einem breiten Lächeln an, sodass wir uns gemeinsam zu einem Pub in der Nähe aufmachen konnten. Nach ein, zwei Bier und einer großen Portion Pommes ging es anschließend weiter in einen kleinen Club. Bei Reggeaton, Salsa und Bachata hatten wir viel Spaß und tanzten bis spät in die Nacht. Ein Taxi brachte uns mit müden Füßen, aber zufrieden zurück ins Hostel.Read more

    • Day74

      Welcome back!

      December 4, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 19 °C

      Im Halbschlaf packten wir unsere letzten Sachen und wurden 4:30 Uhr von einem Colectivo vor unserer Haustür abgeholt, welches uns zu unserem Umsteigepunkt nach Neiva brachte. Für umgerechnet 18,50 € ging die Fahrt für uns in einem komfortablen Doppeldecker weiter - 233 km Richtung Norden, zurück nach Bogotá, wo unsere Reise begann. Obwohl wir sehr früh aufgestanden waren, die Sitze sehr bequem waren und wir Kuscheldecken bekamen, machten wir auf der Fahrt kein Auge zu. Lisa versuchte im Bus alle Formulare bezüglich des Referendariatsplatzes digital auszufüllen und Anne nutze die Gelegenheit sich bei Schulen
      im Umkreis Rostocks vorzustellen und erkundigte sich nach Referendariatsplatzkapazitäten im Sommer.
      Dem Hostelmitarbeiter zu Folge sollte der Bus nach 4 h in Bogotá ankommen. Das Internet schrieb die Verbindung aber für 6 h aus. Letztendlich erreichten wir den Busbahnhof nach 7,5 h. Übermüdet und hungrig kamen wir in unserem neuen Hostel an, welches sich streng an die Check-in Zeiten hielt und uns noch nicht in die Zimmer ließ. Wir entschieden uns unserem Hungergefühl zu folgen und bestellten im nächstgelegenen Restaurant das Burgercombi Menü. Im TV konnten wir währendessen die Proteste in der Stadt verfolgen bis das Trommelgeräusch nicht mehr nur aus dem Fernseher kam, sondern von der Straße, wo die Protestparade direkt an uns vorbeimarschierte. Während wir noch im Restaurant waren, machte Anne ein Café im Internet ausfindig, das wir nach dem Essen aufsuchten. Wir waren entzückt von dieser süßen Location und kamen das erste Mal richtig in Weihnachtstsimmung. Wir setzten uns in die Weihnachtsecke direkt vor einen Kamin und einen toll geschmückten Baum. Bei französischer Musik genossen wir unseren Kaffee und Kuchen. Beschwingt mit weihnachtlichen Gefühlen verließen wir nach einer ganzen Weile diesen süßen Ort und verschwanden in unsere "Boxen" um die Nacht einzuläuten.
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    • Day252

      Bogotá

      August 25 in Colombia ⋅ 🌧 16 °C

      Our final stop in Colombia and we're in the Capital, Bogotá. It was tough to leave our last peaceful place in the mountains to a big city!

      We're staying in what we think is the expat neighbourhood of Bogotá. There is a lot of nice restaurants and a lot of very chic shops. They had a whole shop for just thermomix! We found that Bogotá is a very active town, a lot of cyclists but also runners. Our hotel was next to a park and we got woken up at 6am by a group of runners that thought shouting is a good way to get motivated 😅 and then again at 7pm by a different group, and that happened 2 days out of the 3 we were there! Another peculiarity that we noticed was the amount of dog walker, again, maybe we're a bit biased by staying next to a park, but we saw a lot of them with a minimum 4 dogs each. We decided to leave the sport till when we come home and hit the museums in the old part of town instead.

      We started of course with Bolivar square. Wondered around the streets with some street sellers but a lot less than Medellín, it feels almost quiet. Then we visited the gold museum. Great museum with a lot of information around what processes were used to create gold object and also the significance of objects depending on different tribes. Second museum is the museum of our new favorite artist Botero! Everything in this museum is donated by him. Not only his art but also part of his collection, some Picasso, Bonard, Gaugin, Monet, Miró just to name a few!

      We're sad to be leaving Colombia, it's a very diverse country with a rich culture, from the Carribean beaches to the Andean Coffee plantations, we've both been happily surprised by a country that sometimes gets a lot of bad press. There is a fair bit we left unexplored and I suspect we may come back one day.
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      Traveler

      J'adore 😍

      8/30/22Reply
      Traveler

      un autre "penseur"!

      8/30/22Reply
      Traveler

      Quelle interprétation ? La femme est le socle de la famille?🤔

      8/30/22Reply
      Traveler

      ah oui sûrement! Ou même de l'humanité? 😊

      8/30/22Reply
       
    • Day2

      Um ehrlich zu sein waren wir heute morgen um 09.00 Uhr noch etwas durch den Wind, als der Wecker losging. Die kurze Nacht und die unruhigen Träume von bösen Vierteln hinterliessen Spuren. Das versprochene Frühstück kam uns schnell in den Sinn, so dass Livia den Hörer packte und die Nummer der Rezeption wählte. Im besten Spanisch das man sich nur vorstellen kann bestellte sie unser Frühstück. Was wir aber beide gestern nicht verstanden haben: Das Frühstück wird natürlich nicht aufs Zimmer geliefert, sondern man darf fünf Minuten später dieses im kleinen Speisesaal geniessen. Nach einem zweiten Telefonat war auch das geklärt. 🍳 Mehr oder weniger im Pijama machten wir uns auf nach unten und genossen ein Rührei mit einem gebratenen Karton-Käse (danke Livia, hätte auch Früchte gegeben...). 😅

      Nach dem Frühstück legten wir uns nochmals hin, telefonierten ein paar Minuten mit Livias Freundinnen beim Abendessen in der Schweiz und machten uns danach bereit, die Stadt zu erkunden. Auf dem Programm stand folgendes:
      - SIM-Karte für Kolumbien kaufen 📲
      - Das Viertel "La Candelaria" erkunden (Plaza Bolivar, Altstadt, Catedral Primada de Bogotá) ⛪️
      - Im Ausgangsviertel "Zona Rosa / Zona T" den Abend geniessen 🥢

      Wir bestellten ein Uber, denn die gelben Taxis hier sollte man als Ausländer meiden (Entführungsgefahr / man wird ausgenommen). Unser Fahrer Gustavo war ein aufgeweckter Mann in den 50igern, welcher uns auf humorvolle Art und Weise die Stadt näherbrachte, Tipps gab und uns erklärte, was man alles gesehen haben muss - wie immer in Spanisch, jedoch gemischt mit Englisch. Er setzte uns bei der Hauptfiliale des Telekomunternehmens "Claro" ab und wir huschten sogleich in das Gebäude. Es ging zu und her wie in einem Bienenhaus: Einige wollten ein neues Handy kaufen, andere einen neuen Vertrag abschliessen oder hatten sonst irgendeine Frage. Wir wurden freundlich bedient und permanent von den anwesenden Kolumbianer:innen angestarrt - blond, blau & gross (Lucas) und blond & weiblich (Livia) waren wohl Kombos, welche in dieser Filiale selten gesehen werden. Tatsächlich waren wir unter den rund 120 Personen die einzigen "Gringos". 🤠 Dies führte soweit, dass zwei Angestellte an benachbarten Schaltern wetteten, wer von beiden uns als Kunden bedienen muss/darf. Nach rund einer Stunde, inklusive Wartezeit, hatten wir alles erledigt (jep, das geht länger als in der Schweiz) und sind nun stolze Besitzer zwei kolumbianischer SIM-Karten. 🥳

      Wir verliessen das Gebäude und wollten unsere neugewonnene "Internetfreiheit" nutzen, um die Route zum Plaza Bolivar herauszusuchen. Wir standen direkt vor dem Gebäude und waren von einigen Menschen umgeben. Plötzlich ging alles sehr schnell: Ein Mann mit Cap und Sonnenbrille kam auf einem BMX-Rad angeheizt, hielt 3 Meter vor uns an und schrie uns auf Spanisch aus voller Kehle an. Wir verstanden nur "telefon movil", er deutete ebenfalls auf das Handy von Lucas. Als wir uns schon desinteressiert abwenden wollten, zückte der Mann ein Messer(li), ähnlich dem, wie es unsere Mütter Zuhause zum Gemüseschnippeln verwenden. Geschockt starrten wir den Mann an und wählten die Flucht in den Claro-Laden als die sinnvollste Variante. 🏃‍♀️🏃‍♂️🔪 Man kann sich vorstellen, dass wir uns in diesem Moment nicht gerade toll fühlten und unser Herz raste. Wir waren gerade mal eine Minute auf "freiem Fuss" in Bogotá unterwegs und dann das! Ein Mann aus dem Laden kam auf uns zu und erklärte uns, dass der Mann psychisch beeinträchtigt sei und wir uns keine Sorgen machen müssen. Auch die umstehenden Menschen schüttelten nur den Kopf aufgrund der surrealen Situation. 😳

      Sehr vorsichtig machten wir uns etwas später auf, die Stadt doch noch zu erkunden. Wir nahmen uns fest vor, diesen Vorfall unter dem Prädikat "zur falschen Zeit, am falschen Ort" abzubuchen, erwischten uns aber immer wieder selber, wie wir nervös über die Schultern schauten oder uns unwohl fühlten, wenn andere Menschen uns zu nahe kamen. 🫣

      Auf dem Plaza Bolivar holten wir uns Nervennahrung (Churros) und sahen dem geschäftigen Treiben vor der Kathedrale zu. Gleich nebenan wurde eine grosse Bühne aufgebaut - wir fanden später heraus, dass diesen Sonntag die Amtseinführung des neuen Präsidenten Gustavo Petro (der erste linke Präsident Kolumbiens) stattfindet. Dementsprechend waren die Strassen voll mit Menschen, Polizisten, Sicherheitsbeamten, Militärleuten und Handwerkern - wir fühlten uns in diesem Moment irgendwie ein wenig sicherer als auch schon. 👮‍♂️ Erst jetzt konnten wir die tolle Strassenkunst, die schönen Gebäude und die pulsierende Stadt geniessen.

      Nach einer Pause in einem tollen Kaffee (da wurden Baristas ausgebildet und Lucas probierte typischen kolumbianischen Kaffee -> "tinto") beorderten wir uns per App ein Uber. Leider waren die Strassen rund um den Plaza Bolivar so verstopft, dass mehrere Uberfahrer uns ablehnten. Erst Norberto nahm uns dann endlich mit und brachte uns in die "Zona Rosa", wo wir um 18.45 Uhr ankamen. Trotz der Dunkelheit fühlten wir uns hier sehr sicher und wohl und konnten so unsere Restaurantsuche sehr entspannt angehen. Schnell wurden wir fündig und genossen leckere asiatische Gerichte begleitet von kolumbianischen Bieren. 🍱🍻 Das letzte Uber für heute (Fahrer: Yulis) brachte uns wieder sicher zurück ins Hotel.

      Ach Bogotá - morgen geben wir dir eine neue Chance! ✌️🕊

      PS: Die Fotoqualität hat etwas unter dem Stress gelitten… sorry! 🥹
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      Traveler

      Tönt chli sehr ufregend 😱😱

      8/6/22Reply
      Traveler

      Fascht echli z fescht 😅👍🏼

      8/6/22Reply
      Traveler

      😱

      8/6/22Reply
      2 more comments
       
    • Day86

      Shoppingmarathon

      December 16, 2019 in Colombia ⋅ 🌧 20 °C

      Heute wollten wir durch die Geschäfte Bogotás schlendern, in der dafür bekannten Zona T. Das erste Geschäft zog uns gleich magisch an. Wir verbrachten dort so viel Zeit, dass wir mit vollen Taschen und leeren Portemonnaies wieder aus den Türen gingen. Die anderen Geschäfte besuchten wir nur noch zum Schmökern bis uns unsere Mägen in den Kniekehlen lagen. In der Zona T kann man nicht nur gut shoppen. Man findet neben vielen Geschäften auch ganz hippe Restaurants. Wir entschieden uns für einen Araber und freuten uns über einen Salat und ein Schawarma. Nach einem 2 km Verdauungsspaziergang bis zum Hostel legten wir in unseren Boxen eine kleine Pause ein. Zum Abend krochen wir noch einmal heraus und spielten bei einem Bier noch 2 Runden Rummikub mit zwei anderen Reisenden.Read more

    You might also know this place by the following names:

    Lago Gaitán, Lago Gaitan

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