Costa Rica
Alto Higuerón

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Travelers at this place
    • Day 8

      Atenas Tag 1

      February 28 in Costa Rica ⋅ 🌙 24 °C

      Heute verlassen wir La Fortuna in Richtung Süden. Die Stimmung ist leicht wehmütig, weil wir nicht wissen, wann oder ob überhaupt, wir unsere liebgewonnenen Freunde je wiedersehen werden.
      Wir wählen eine andere Route als auf der Hinfahrt, obwohl diese ja in der Nacht erfolgte. Aber damals ging's einzig ums Ankommen, jetzt wollen wir die Landschaft geniessen. Unsere Route führt uns entlang der 702 nach San Ramon. Es ist eine kleinere Strasse, hügelauf - hügelab, mit vielen Kurven und Brücken. Diese sind hier immer einspurig und es ist klar geregelt, wer warten muss (ceda). Viele kleine Restaurants (Soda), Früchtestände und Minimarkets säumen den Weg. In den Sodas wird in der Regel auch Frühstück (desayuno) angeboten. Das kann sehr reichhaltig sein und auch als Mittagessen herhalten. Mein "Gallo de Pinto" geniesse ich erst um 11 Uhr und es reicht locker bis zum Nachtessen.
      Kolibris und Schmetterlinge beobachten wir in einem kleinen privaten Park unterwegs. Bevor wir in unserem neuen Logis einchecken, machen wir noch einen Abstecher nach Sarchi. Dieser Ort ist bekannt für seine farbenfrohen Karren, die hier seit hundert Jahren hergestellt werden. Früher waren sie das Haupttransportmittel (heute amerikanische Riesentrucks). In den lokalen Souveniershops findet man diese Karren in allen Farben, Formen und Grössen. Generell ist hier viel Holzhandwerk angesiedelt, ein Holzmöbelgeschäft reiht sich ans nächste.
      Die zunehmende Hitze treibt uns weiter. Wir freuen uns bereits auf den Pool, der bei unserer Wohnung zur Mitbenützung inbegriffen ist. Wie wir bei der Ankunft schnell merken, ist das nicht das einzige Highlight. Der Tisch ist gedeckt, der Wein auf dem Tisch, das Bier im Kühlschrank. Und nicht nur das Bier, auch Butter, Milch, Joghurt und Früchte für das Morgenessen. Das lässt man sich doch gerne gefallen.
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    • Day 9

      Atenas Tag 2

      February 29 in Costa Rica ⋅ ☀️ 29 °C

      Wir schlafen hier sehr gut. Den Jetlag haben wir verdaut, die Nacht ist angenehm kühl und im Gegensatz zu La Fortuna ist es ruhig! Das, gesponserte, Morgenessen geniessen wir auf der schattigen Terrasse. Anschliessend erkunden wir zu Fuss die nähere Umgebung, durch den Gemeindewald ins Dorf (Jesus) und über die Strasse zurück. Während gestern Zäune um die Häuser eher selten waren, sind sie heute wieder sehr präsent. Häufig verstärken noch Hunde den Eindruck, dass ein "Besuch" wohl überlegt sein will.
      Die Temperatur steigt am Mittag bereits gegen 30 Grad und wir sind froh um jeden Lufthauch. Blog sei Dank. So habe ich doch in verschiedenen Reiseberichten von einem Wasserfall gelesen, ganz in unserer Nähe, der stufenweise über verschiedene Becken nach unten fällt. Die Strasse dorthin ist zwar eher anstrengend, aber die Mühe lohnt sich. Der Ort ist idyllisch und das Wasser kühlt angenehm ab.
      Auf unserer Rückfahrt halten wir beim "La Casita del Café" für ein kleines Mittagessen an. Dieses Lokal hat uns unsere Gastgeberin zu Recht empfohlen. Das Essen ist reichhaltig und gut. Überragend ist aber die Aussicht, die zur Mahlzeit mitgeliefert wird. Man sitzt barmässig nebeneinander vor den nicht vorhandenen Fenstern und geniesst die Natur.
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    • Day 10

      Atenas Tag 3

      March 1 in Costa Rica ⋅ ⛅ 25 °C

      Der Besuch einer Kaffeeplantage gehört in Costa Rica ins Pflichtprogramm. Wir besuchen die Toledo Plantage. Auf einer zweistündigen Infoveranstaltung sehen und hören wir von Gabriel interessante Neuigkeiten zu diesem Getränk. Seine Anlage gehört eher zu den kleineren dieser Art. Er verdient sein Geld mit Kaffee, sieht aber auch die Probleme, die mit dem Anbau verbunden sind: Rodung von Wald, hoher Wasserverbrauch (20000l/Kilo), Einsatz von Chemie, viel Abfall (im getrunkenen Kaffee ist weniger als ein Promille des Gewichts der ursprünglichen Beere). Das alles für ein Lebensmittel, das "eigentlich" niemand zum Leben braucht. Die Toledoplantage ist kein Monokulturanbau. Neben Kaffee finden sich auf dem Land auch Bananen, Mandarinen, Avocado, und Mangos und viele weitere Früchte und Kräuter. Diese Pflanzen verkauft Gabriel nicht, sie helfen ihm aber, dass die Fauna sich nicht einfach auf seine Kaffeestauden konzentriert. Bei der Verarbeitung der Kaffeebohnen entwickelt er auch neue Produkte: Tee, Marmelade und Wein. So verringert er den Abfall. Beim Kaffeetasting erfahren wir auch, was zu hohem oder niedrigerem Koffeingehalt führt. Je länger geröstet, desto weniger Koffein. Je länger gebrüht, desto mehr Koffein. Das Geschmacksempfinden wird auch stark dadurch beeinflusst, was man zum Kaffee gerade isst (salzig oder süss).
      Auf der Weiterfahrt sehen wir noch ein Campermodell, das wohl an der Caravanausstellung in Bern für Furore sorgen würde.
      Am Nachmittag besuchen wir die grösste Auffangstation für verletzte Tiere in Mittelamerika, das Centro de Rescate de Vida Salvaje. Diese Organisation will die biologische Vielfalt des Landes schützen und wiederherstellen. Sie nehmen verletzte Tiere auf und pflegen sie. Im besten Fall können sie wieder ausgewildert werden, andernfalls bleiben sie in der Anlage.
      Zurück in unserer Wohnung geniessen wir den angenehm kühlen Abend auf unserer Terrasse.
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    You might also know this place by the following names:

    Alto Higuerón, Alto Higueron

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