Denmark
Fanø Kommune

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4 travelers at this place:

  • Day1

    Hyggelig

    March 3 in Denmark

    Wisst ihr was hyggelig ist?

    Ursprünglich kommt es aus dem dänischen und norwegischen. Es gibt dafür kein deutsches Wort. Es bedeutet so viel wie gemütlich, angenehm, geborgen und beschreibt ein Gefühl von Gemütlichkeit, womit nicht nur ein hübsches Ambiente gemeint ist, sondern auch ein Ausdruck für mitmenschliche Wärme und Momente des Innehalten.
    Auf mich wartet eine hyggelige Woche auf der Insel Fanø in Dänemark.
    Ferienhausurlaub mit Freunden...tolle Strandspaziergänge- warm eingemummelt, schwitzen in der Sauna, gemütliche Kaminabende mit lecker Getränken ( nicht unbedingt Tee 😉), Spieleabende, schwatzen, mal wieder Zeit zum Lesen, lecker Essen... and so on.
    Die Anreise war staufrei und relativ entspannt. Auf die Insel Fanø kommt man nur mit der Fähre von Esbjerg. Auch das hat ohne Wartezeit super funktioniert, zwölf Minuten dauert die Überfahrt.
    Kurzer Stopp zur Schlüsselübergabe und wir konnten unser Haus, ganz an der Südspitze von Fanø, nur wenige Minuten vom Strand, beziehen.
    Es wird sicher keine spektakuläre Reise, sondern eben hyggelig. Der erste Strandspaziergang heute war frisch, sehr windig und ohne Wasser am
    Strand - Ebbe.
    Über das Land, welches bis 2016 (2017 waren es die Norweger) über Jahre den Platz 1 belegt hat, bei der Antwort auf die Frage „ Wo auf der Welt leben die glücklichsten Menschen“, gibt es einiges zu Berichten.
    Das ist nicht mein erster Ausflug nach Dänemark. Ich habe schon einiges von unserem kleinen Nachbarland gesehen.
    Seitdem wir in dieser Truppe 1992 das erste Mal hier waren, sind wir immer wieder gekommen, für eine hyggelige Zeit.
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  • Day2

    Sønderho...

    March 4 in Denmark

    ... ist das Schmuckstück der Insel und wurde 2011 mit dem Titel „Schönste Dorf in ganz Dänemark“ gekürt.
    1,3 Kilometer trennen uns von diesem preisgekrönten Ort. Sønderho wurde Ziel unseres vormittags Ausfluges.
    Kleine Gassen, wunderschöne alte, urig aussehende Häuser, erinnern an die Zeit als Kapitäne und Fischern das Dorfleben bestimmten.
    Die Häuser sind sehr alt und haben fast alle die typischen Reetdächer. Der Rückweg hat uns dann über den ehemaligen Hafen, der heute völlig versandet ist, über den Deich und den Strand zurückgeführt. Nicht ohne wieder ein wenig Strandgut mitzunehmen. Muscheln mussten heute oft liegen bleiben, sie waren am Sand angefroren.

    Am Nachmittag war die ganze Truppe bei Julias dänischen „Schwiegereltern in spe“ in der Nähe von Esbjerg eingeladen. Ein toller Nachmittag bei sehr gastfreundlich und herzlichen Menschen. Wir sind sehr lecker bewirtet worden und durften einen Blick in das Leben von Julias dänischer Familie werfen. Lieben Dank dafür.

    Abendprogramm heute - Wellness - Sauna und Massage für alle.
    Exklusiv für uns gab es einen Massagetherapeuten, der unsere, vom Schreibtischleben, verspannten Muskeln, „verwöhnte“. Exklusiv für uns, weil der Freund von Julia beruflich dieses Handwerk ausübt und uns seine Freizeit geopfert hat.
    Ein entspannter Abend im Wortsinn...
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  • Day5

    Bei unserem Spaziergang heute durch den Ort ist uns aufgefallen, dass fast in jedem Fenster ein Pärchen weiße Porzellan Hunde zu sehen waren. Mal mit Blickrichtung aus dem Fenster, mal mit Blickrichtung ins Haus, den Hintern Richtung Fenster.
    Wir haben uns schon gefragt, ob wir einen Einrichtungs-, Dekotrend verpasst haben 😂.
    Als ich Julia heute zur Fähre gefahren habe (Kind muss wieder arbeiten), ist uns auf einer Säule an der Fähre auch ein Hundepärchen aufgefallen.
    Da mussten wir dann doch mal unseren Freund Google befragen.
    Dieses Hundepaar hat doch tatsächlich eine Bedeutung auf Fanø.
    Für die fanøer Seeleute waren diese Hunde als Mitbringsel für Frau oder Freundin aus England schon fast Pflicht. Diese haben alle ein ähnliches Aussehen mit schwarzer Schnauze und hellem Fell, sie sind nur als Pärchen anzutreffen.
    War der Besitzer auf See wurden sie so im Fenster platziert, dass sie aus dem Fenster schauten, als würden sie auf ihn warten. War der Besitzer wieder zurück, wurden sie gedreht und blicken ins Haus. Daher hat auf Fanø fast jedes Haus zwei dieser Hunde im Fenster. Auch heute ist das noch durchaus üblich.

    Und dann hält sich dieses kuriose Gerücht hartnäckig:

    In den Häfen von England gab es viele Freudenhäuser, was nun noch keine Besonderheit für Seeleute war. Im Unterschied zu anderen Ländern durften in England die Mädchen jedoch für ihr Gewerbe kein Geld verlangen. Es war ihnen aber erlaubt, Souvenirs zu verkaufen. Also wurde nach dem Liebesdienst noch ein Souvenir an die Seeleute verkauft. Und so kamen wohl auch viele der Hunde zu ihrem neuen Besitzer 😂.
    Es gab Häuser, da standen in vier Fenstern so ein Hundepärchen... Jetzt zählt mal eins und eins zusammen...
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  • Day7

    The last day...

    March 9 in Denmark

    ...unserer Urlaubswoche und wir haben doch noch einen Artgenossen getroffen. Fanø ist bekannt für einen großen Robbenbestand auf den Sandbänken vor der Insel. Hier versammeln sie sich im Frühjahr um ihre Jungen zur Welt zu bringen. An die 3000 sollen es sein, die hier um die Insel leben. Es ist noch ziemlich früher Frühling, es war noch sehr kalt und oft neblig, so das uns in der ganzen Woche keine einzige Robbe „begegnet“ ist.
    Heute hatte das Wasser am Fährhafen keine Eisschicht mehr und was lag da auf einer kleinen Sandbank, als hätte sie auf uns gewartet, eine Robbe. Sie wirkte, als würde sie für uns posen, damit wir Touri’s noch ein perfektes Foto von ihr bekommen 😉.
    Und sonst so. ...haben wir noch mal ganz besonders viel „nichts“ getan. Lesen, spazieren am Strand, zur Abwechslung mal den in Rindby, lecker Kaffee und Kuchen, letzteres können die Dänen sehr gut. Julia wurde für den letzten Abend wieder an der Fähre eingesammelt. Ein letzter Saunagang und morgen früh müssen wir wieder Richtung Deutschland aufbrechen.

    Außer Robbensafari, die man hier in der Saison zu den Sandbänken buchen kann, gibt es noch einen weiteren Ausflugstip von mir.

    Rubjerg Knude, eine der größten Wanderdünen in Europa.
    Das Besondere, sie hat einfach mal einen Leuchtturm samt Nebengebäuden „verschluckt“ und „spuckt“ ihn gerade wieder aus. Die Nebengebäude sind durch den Druck, den die Sandmassen ausgeübt haben, völlig zerstört, vereinzelt sind die Ziegel noch zu sehen.
    Der ca. 20 Meter hohe Leuchtturm „Knude Rubjerg Fyr“ wurde im Jahre 1900 etwa 60 Meter über dem Meer, auf dem höchsten Punkt des Küstenabschnitts und gut 200 Meter im Landesinneren gebaut. Bei seiner Eröffnung gab es keine größeren Sanddünen in der Nähe. Mit der Zeit fraß sich das Meer immer weiter in das Land hinein, die Küstenlinie verschob sich pro Jahr etwa 1-2 Meter landeinwärts und gleichzeitig wehte der Wind erhebliche Sandmengen die Steilküste hinauf. Man vermutet, dass der Leuchtturm in einigen Jahren im Meer verschwinden wird, so wie sich die Wanderdüne bewegt. Also, besucht „Knude Rubjerg Fyr“ solange es noch geht. 😉
    Man kann fast direkt vor dem „Sandhaufen“ parken, es gibt aber auch einen schönen, ca. 3 Kilometer langen Wanderweg vom „Hof des Strandaufsehers“. Dieser Hof beherbergt eine Ausstellung und Informationen zur Wanderdüne.
    Ihr findet die Wanderdüne mit dem Leuchtturm zwischen Lønstrup und Løkken, etwa eine halbe Stunde von Hirtshals entfernt. Auf dem Weg zur Fähre in Hirtshals oder während eines Dänemark Roadtrips lohnt sich ein Abstecher zu diesem Naturschauspiel. Wahrscheinlich sieht es dort jedes Jahr anders aus. Da wird einem die Kraft der Natur so richtig bewußt. Ich war im Oktober 2017 dort, auf dem Weg nach Skagen.
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  • Day3

    Nordby auf Fanø

    March 5 in Denmark

    In Nordby, im Norden der Insel, legt die Fähre aus Esbjerg an. Auch hier findet man im Ort kleine verwinkelte Gassen mit Kopfsteinpflaster, süße kleine, mit Reet gedeckte Katen. Wir haben auch einige Cafés und Restaurants entdeckt, nur leider sind wir völlig außerhalb der Touri- Saison auf der Insel unterwegs, so das alles geschlossen war.
    In Nordby gibt es eine kleine Brauerei, das Fanø Bryghus, hier wird lokales Bier gebraut, was man direkt vor Ort verkosten kann. Die kleine Brauerei wirbt damit, das letzte Brauhaus vor England zu sein 😉.
    Das Wasser zwischen Esbjerg und Fanø ist völlig vereist und die Fähre bahnt sich wie ein Eisbrecher ihren Weg. Das sieht schon recht spektakulären aus, vor allem, wenn man bedenkt, dass es Anfang März ist.
    Wir haben noch einen Abstecher nach Fanø Bad auf die westliche Seite der Insel gemacht. Der Ort hat nicht ganz so viel Charme. Es gibt aber einen sehr breiten Strand zur Nordsee hin und wer es mag, kann diesen Strand mit seinem Auto befahren.
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  • Day5

    Ein fast fauler Tag...

    March 7 in Denmark

    ...entspannt sollte unser Urlaubstag heute sein. Damit der Tag nicht ganz so faul wird, haben wir uns bei einem langen Spaziergang durch die Dünen und durch den Ort noch ein paar „Highlights“ von Sønderho angesehen.

    Völlig deplatziert wirkt sie an diesem Ort, die Mühle aus dem Jahr 1895. Ihr Vorbild waren die holländischen Galeriemühlen. Sie wurde in den letzten Jahren komplett saniert und kann in der Tourisaison auch von innen besichtigt werden.

    Gedenkstätte für Seeleute, die nicht wieder nach Hause gekommen sind. Ein recht trauriger Ort mit der Statue einer Seemannsfrau und ihrer beiden Kinder, welche Richtung Hafen blicken und auf den Mann/ Vater warten. Auf Steinen eingemeisselt, stehen hier die Namen der Seeleute von Sønderho, die seit 1872 und bis zum heutigen Tag auf See oder in einem fremden Hafen ums Leben gekommen sind. Für so einen kleinen Ort stehen da ganz schön viele Namen.
    „Verschollen“ war die schlimmste Nachricht, die eine Seemannsfrau erhalten konnte. Oft war dies dann auch eine wirtschaftliche Katastrophe, wenn der Ernährer nicht wieder nach Hause kam.

    Die Kirche von Sønderho - schlichter Kirchenbau. Das Besondere in dieser Kirche, von der Decke hängen Modelle von alten Segelschiffen.
    Einige sehr alte Grabplatte sind in der Kirche ausgestellt, um sie vor Verwitterung zu schützen. Auf dem Kirchenfriedhof findet man auch einige sehr alte, interessante Grabsteine.
    Fotografieren in der Kirche ist nicht erlaubt.

    Das Seezeichen ist eine Nachbildung des Ursprünglichen, welches auf dieser hohen Düne stand und den Segelschiffen zur Orientierung bei der Einfahrt in den Hafen diente.
    An dieser Stelle stand einmal das älteste Seezeichen Dänemarks aus dem Jahr 1624, dieses wurde 1935 bei einem Sturm zerstört und 2001 an selber Stelle eine Nachbildung errichtet. Für die Seefahrt hat es heute keine Bedeutung mehr.

    Der Rest unseres Tages bestand aus Extremcouching vor dem Kamin.
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You might also know this place by the following names:

Fanø Kommune, Fano Kommune

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