• DingDongDay
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Entdeckungsreise Europa

Die eigentlichen Entdeckungsreisen bestehen nicht im Kennenlernen neuer Landstriche, sondern darin, etwas mit anderen Augen zu sehen.
(Marcel Proust 1871-1922)
Auf unbestimmte Zeit machen wir eine Reise im Kastenwagen durch Europa.
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  • Einreise nach Rumänien

    15. september 2021, Rumænien ⋅ ⛅ 18 °C

    Der Stellplatz in Ungarn war ohne Zweifel schön, aber sonst hat uns das platte Land nichts gegeben. Der Wein wurde geerntet, aber alles andere auf den Feldern vergammelte. Es war dreckig, die Straßen unterirdisch und die Polizei lag überall auf Lauer. Irgendwie fühlten wir uns unbehaglich, also warum nicht weiter.
    Die rumänische Grenze war nicht weit, also hin da. Hier gab es mal eine echte Grenzkontrolle, mit Fahrzeugschein, Impfbescheinigungen und Passkontrolle. Als das erledigt war, mussten wir noch Maut kaufen. 17€ für 30 Tage, das war noch ok, zumal hier richtig viel und überall die Straßen ausgebaut werden. Die Landschaft einfach toll, das Panorama lässt sich wie immer auf Fotos nicht festhalten. Wir fuhren wieder in die Berge, raus aus dem Gewimmel des großen Verkehrs.
    Oben am Berg wurde gerade ein neues Haus gebaut, und die Bauleute packten sich ihren Kofferraum voll Wasser, was uns wieder auf den Plan rief. Sie waren sehr freundlich und wir machten unsere Wassertanks wieder voll. Die bis dahin super Straße wurde zusehens schlechter, aber man hofft ja immer, dass es alles nicht schlimmer wird. Aber es wurde richtig schlimm. An Umdrehen war nicht mehr zu denken, hier wurde überall Holz geschlagen und die Piste wurde zum Desaster, mehrmals die Abwassertankhalterung abgerissen und wieder angefummelt. Antje ging streckenweise voraus um das Gröbste wegzusammeln. Nach etwa 40km im Schrittempo und die letzte Stunde im stockdunklen haben wir es zu einem Staudamm geschafft und dessen Beleuchtung war für uns überwältigend und erleichternd zugleich, wir waren raus aus dem dunklen Nirgendwo und lagen dann auch bald geschafft im Bett.
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  • Orientierung und alls mal wirken lassen

    16. september 2021, Rumænien ⋅ ⛅ 21 °C

    Am Morgen besuchte uns ein freundlicher Staudammwärter, der bloß mal neugierig gucken wollte, wer sich hier her verirrt hatte.
    Der hat auch blos den Kopf geschüttelt und gelacht, als der erfuhr, wie wir dort hin gekommen sind. Nach dem Frühstück ging es dann an die Reparatur der Aufhängung für den Abwassertank und darum, den gröbsten Staub aus dem Auto zu bekommen. Danach ging es ziemlich planlos weiter. Das heißt, zuerst hatten wir einen Plan, aber so ziemlich jede Straße, die wir fahren wollten, war irgendwie Baustelle und jedes mal mussten wir umwerfen, was wir gerade tun wollten. So ließen wir uns wieder mal treiben und guckten uns einfach mal um, wie das Land so tickt. Man stellt sich das ja im Vorfeld so bettelarm vor. Arm sind hier bestimmt auch viele, aber in Ungarn sah das auf den Dörfern schlimmer aus. Auf den Straßen und Städten ist mächtig Umtiebigkeit. In den Städten fehlt es an nichts, da ist so richtig Tam Tam. Die Dörfer sind schön anzusehen, die alten Omis sitzen vor ihrem Grundstück und bieten erntefrisches Obst und Gemüse an. Die Stromleitungen werden kreuz und quer über die Straße gezogen und oft sieht das haarsträubend aus. Die alten LKW aus Deutschland sind hier alle im Dienst, man siehts an den alten Aufschriften. Es gibt Polizei und Fake- Polizeiautos am Straßenrand, wo naturgetreue Plizeiautoabbildungen aufgestellt werden, täuschend echt. Also soetwas....
    Bisher hatten wir es nur mit sehr freundlichen und aufgeschlossenen Menschen zu tun. Wir hoffen, dass es so bleibt.
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  • Picknickplatz im Regen

    17. september 2021, Rumænien ⋅ 🌧 15 °C

    Hier sind wir gestern Abend stehen geblieben.
    Eine Quelle, an der sich viele Einheimische ihre Wasserkanister voll machen. Es gibt überdachte Tische und einen kleinen Wasserfall und einen Bach. Leider auch eine viel befahrene Hauptstraße, von der sind wir aber mit einem Zaun getrennt, sodass Rico auch frei laufen kann.
    Leider ist in der Nacht Regen aufgezogen, der sich auch halten soll. Wir wissen noch nicht, ob wir lieber ausharren oder weiter fahren.
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  • Abends in den Karpaten

    17. september 2021, Rumænien ⋅ 🌧 14 °C

    Das Wetter war heute nicht so dolle. 16 Grad maximum. Es fühlte sich sehr kalt an, nachdem wir gestern hochsommerliche Temperaturen hatten. Dazu kam auch noch Regen.
    Wir haben uns doch entschieden, uns weiter umzusehen und fanden diesen Platz mit herrlichem Blick auf Anhieb gut. Nun hoffen wir für morgen wieder auf Sonne.Læs mere

  • 100.000.000 Jahre

    18. september 2021, Rumænien ⋅ ☁️ 16 °C

    Der Piatra Teiului Felsen ist ein seltener Fall eines Riffs, das aus den Tiefen der Erde ans Licht gebracht wurde, mit einer reichen fossilen Fauna. Er besteht aus Kalkstein und befindet sich in der Nähe des Bistrita-Betts in der Umgebung des Viadukts Poiana Largului. Der Felsen ist hundert Millionen Jahre alt. Damals war das sarmatische Meer in diesem Bereich. In den ruhigeren Gebieten, die in diesem Meer existierten, war ein üppiges Leben mit Korallenwachstum möglich. Im Laufe der Zeit verschwand das Meer und hinterließ Kalksteinblöcke, die unter dem Einfluss von Umweltfaktoren erodierten. Aber Piatra Teiului trotzte der Erosion und wurde 1951 zu einem geologisches Denkmal der Natur erklärt. Der ist die meiste Zeit des Jahres von Wasser umgeben. Heute kamen wir trockenen Fußes dort hin.Læs mere

  • Fluss ohne Bären

    19. september 2021, Rumænien ⋅ ⛅ 17 °C

    Heute sind wir wieder dem Regen davon gefahren. Wenn die Sonne aber mal durch kam, dann war es gleich sehr intensiv und so hielten wir zum Kaffee im Sonnenschein und trockneten nebenher all unser nasses Zeug. Einen Stellplatz am Fluss fanden wir auch rechtzeitig. Ein Angler warnte uns vor den Bären. Die seien zwar nicht hier, aber um uns herum. Na das beruhigt ja ungemein, wir gucken jedenfalls etwas intensiver, als man es sonst so tut.Læs mere

  • Donauinsel ohne Namen

    20. september 2021, Rumænien ⋅ 🌧 19 °C

    Heute ging es weiter Richtung Schwarzes Meer.
    Essensvorräte wurden gekauft, außer Weintrauben, die wurden geklaut (siehe Foto) 😉.
    Zahlungsmittel sind 100 Bani = 1 Leu und mehr als 1 Leu sind Lei, aber auf den Rechnungen steht die ISO Code Währung Ron. Also so haben wir das jetzt hoffentlich verstanden, oder auch nicht. 1€ sind grob gerechnet etwa 5 Lei.
    Zum Abend landeten wir auf wirklich abenteuerlichem Weg auf einer Insel der Donau. Diese teilt sich hier und fließt später wieder zusammen. Leider ist das Ufer irgendwie von der Konsistenz dem Wattenmeer ähnlich und man sinkt tief in den Schlamm ein. Aber für eine Körperwäsche mit Donauwasser hat es gereicht.
    Und jetzt noch ein Gewitter mit Regen zum Tagesausklang.
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  • Am Schwarzen Meer angekommen

    21. september 2021, Rumænien ⋅ ⛅ 17 °C

    Tag 83 unserer DingDongDay-Tour sind wir an der rumänischen Schwarzmeerküste angekommen. Es ist teils sonnig, teils bewölkt, aber es regnet nicht. Wir stehen oben an der Steilküste und um hinunter zum Meer zu gelangen, müssen wir mit Rico an 5 Straßenhunden vorbei, die den Zugang bewachen. Es ging aber, sie ließen sich auf Abstand halten. Unten dann als erstes Muscheln suchen und ein beherzter Sprung in's Meer.Læs mere

  • Muschelzeit

    22. september 2021, Rumænien ⋅ ☁️ 15 °C

    Heute lassen wir das Auto stehen, es gibt viel am Strand zu entdecken. Außerdem kann man hier gut den, ich nenne ihn Kornflakes-Effekt sehen.
    Oben die großen Muscheln und nach unten hin werden sie immer kleiner zermahlen, bis sie wieder Sand oder eben Krümel unten in der Kornflakestüte sind. Das war jetzt sehr lehrreich 😂.Læs mere

  • Einreise nach Bulgarien

    23. september 2021, Bulgarien ⋅ ⛅ 15 °C

    Heute brachen wir auf nach Bulgarien.
    An der Grenze wurde das Impfzertifikat kontrolliert, bevor es an den Schalter der Grenzbeamten ging. Dort saßen Rumänische und Bulgarische Grenzbeamte. Die Pässe und der Fahrzeugschein wurden kontrolliert und die Seitentür sollte ich aufmachen. Rico fing sofort an zu bellen und das hat dem Beamten auch schon gereicht. Von den Bulgaren bekamen wir dann die Pässe wieder. Dann mussten wir wieder eine Vignette kaufen. 8€ für eine Woche, ohne die kommt man in Bulgarien nicht aus und 100m weiter war auch schon der erste elektronische Kontrollpunkt per Videoidentifikation.
    Und nun stehen wir keine 5km von der Grenze an einem Traumstrand, ganz allein. Es ist bloß sehr windig, aber das Wetter soll schöner werden.
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  • Weil es so schön ist.

    25. september 2021, Bulgarien ⋅ ⛅ 12 °C

    Die Sonne taucht hier innerhalb von 5 min. komplett aus dem Meer und hebt mit atemberaubender Geschwindigkeit ab.
    2 Pelikane schwangen sich auch schon vorbei.
    Sieht toll aus, wenn die vorbei fliegen. Wenn man die sieht, weiß man, man ist im Süden angekommen.
    Also wir sind immernoch hier. Sonne, Meer und ganz allein am Strand, das muss man auch mal genießen. Sonntag oder auch erst Montag geht es dann weiter.
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  • Mittag mit Aussicht

    27. september 2021, Bulgarien ⋅ ☀️ 21 °C

    Heute ging es weiter nach Süden. Google Maps suchte uns dazu die schrecklichste Mautstraße heraus, die es zu finden in der Lage war.
    Die Halligalli Tourismusorte Warna und Burgas schnitten wir nur am Rande oder machten, dass wir möglichst schnell durchkamen. Nee, das ist nichts, was wir brauchen. Mittag machten wir auf einem Berg oberhalb des berühmten Goldstrandes. Der Blick von oben zeigte aber nur die Hochhäuser und nicht den Strand.
    Der Platz war aber sehr schön und ruhig.
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  • Stellplatz für die Nacht

    27. september 2021, Bulgarien ⋅ ☀️ 20 °C

    Vielleicht ist Google Maps doch nicht so blöd, denn es führte uns an einem Brunnen mit gutem Wasser vorbei, wo wir unsere Kanister wieder füllen konnten.
    Weiter Richtung Süden fanden wir einen herrlichen Stellplatz mit Aussicht und kleinem Kiesstrand. Aber den schauen wir uns morgen erst genauer an. Um 20 Uhr ist es hier komplett dunkel, da ist es in Deutschland erst 19 Uhr. Der Mond war heute rot.Læs mere

  • Der lila Strand

    28. september 2021, Bulgarien ⋅ ⛅ 18 °C

    Heute blieben wir am lila Strand.
    Die Farbe der zermalen Muscheln macht die Farbe aus. Antje konnte nicht anders, als sich 2 Hände voll mitzunehmen.
    Wir erkundeten die Umgebung und kümmerten uns um die Einreiseformulare für die Türkei, da wollen wir nämlich morgen einreisen.
    Deutsche Handykarten sind dort im Betrieb viel zu teuer, deshalb müssen wir uns dort erstmal um eine Prepaid-Simkarte kümmern. Ohne Internet geht ja garnichts mehr. Dann braucht es noch ne Mautplakette, ein Waschsalon in Istanbul ist auch ausgemacht und Türkische Lira müssen wir auch abheben. Der Kurs beträgt etwa 1€ : 10TRY. Also das wird morgen aufregend.
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  • Wir sind in der Türkei

    29. september 2021, Tyrkiet ⋅ ☁️ 16 °C

    In Bulgarien wurden wir heute noch 2x angehalten, die wollten jeweils in unser Auto gucken. An der Grenze dann Kontrolle unserer Impfungen, auch die von Rico.
    Danach mussten wir für eine Gebür von 3 Euro durch eine Autodesinfektionsanlage fahren, wo das Auto besprüht wurde. Nun der Sinn lag wohl einzig und allein darin, 3 € einzunehmen.
    Bei den türkischen Grenzbeamten wurden wir und das Auto ausgiebig fotografiert. Das zog sich etwas, die Auslandsversicherung musste man auch vorlegen und ob das der erste Motor sei, so habe ich es jedenfalls verstanden. Aber nach einer letzten Schranke und letzten Passkontrolle, durften wir einreisen. Die Straßen waren nach Bulgarien ein Genuss! Und auch die Stakes, die Antje bei unserer Rast in die Pfanne legte.
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  • Eine Nacht am Bosporus

    29. september 2021, Tyrkiet ⋅ ⛅ 17 °C

    In Istanbul angekommen, nach endosem chaotischem Stau dann auch noch in der Faither Altstadt gelandet. Was füŕ eine Autofahrerhölle!
    Auf so einer Straße hat nur ein Auto platz, aber Autos in alle Richtungen, alle Menschen auf den Straßen, fliegende Händler mit ihren Karren, fußballspielende Kinder und massig Motorroller, die sich ja um garnichts scheren. Dazu ein dauergehupe aus allen Richtungen und ununterbrochen Sirenen in allen Tonlagen.
    Ampeln sind nur Leuchtreklame, es wird gefahren, wann sich irgendwo eine Lücke auftut. Ich war jedenfalls mehrmals kurz vor dem Nervenzusammenbruch und Antje glaube ich auch, die trotz allen Widrigkeiten das irgendwie ohne Blessueren schaffte, das Auto zu lenken.
    Beschreiben kann man das eigentlich garnicht, das muss man erlebt haben, oder eben besser doch nicht. Aber Ende Gut, alles Gut. Wir fanden wieder den besten Stellplatz an einem Kai, mit Blick auf unzählige Schiffe, die darauf warten, den Bosporus zu durchqueren. Angler saßen hier und es wurde flaniert und sich zum Tee trinken getroffen. Eine tolle Atmosphäre, auch wenn ich zugegebenermaßen für diesen Tag schon durch war. Die Nacht war laut, aber Istanbul schläft nicht!
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  • Istanbul und wir sind in Asien

    30. september 2021, Tyrkiet ⋅ ⛅ 17 °C

    Nach dem Frühstück machten wir uns zu Fuß auf, die Gassen zu erkunden, wo wir gestern Abend schon einmal mit Auto waren. Ein Grund war so ein Mautsticker für das Auto zu bekommen, was nach etlichen Geschäften, die angeblich soetwas haben sollten, aufgegeben wurde.
    Die Leute sind alle sehr Tierlieb und die Straßenhunde und Katzen werden alle gefüttert und überall stehen Wassernäpfe für die Tiere. Das war überraschend. Auch Rico bekam Streicheleinheiten.
    Die Leute sind wirklich nett und hilfsbereit, aber jeder schickt dich in eine Andere Richtung.
    Dann konnten wir endlich eine Prepaid Sim ergattern, nachdem das gestern auch scheiterte, weil unsere Pässe, die ja an der Grenze gescannt wurden im System der Telefongesellschaften aber noch nicht hinterlegt waren. Heute klappte es dann, aber man musste zwingend die Vornamen der Eltern hinterlegen. Das macht echt Sinn! Wie auch immer, erst mal in ein Cafè und selbigen getrunken. Internet war schon mal gut, half uns jetzt wegen der Maut aber auch nicht weiter, weil ja, die PTT ist schon richtig, aber diese ausgerechnet leider nicht. Wir hörten auf mit diesem Irrsinn und nach dem Mittag fuhren wir dann wieder unter chaotischer Fahrerei duch den Tunnel unter den Bosporus hindurch, aber nicht ohne vor einer Plizeikontrolle noch einen großen Pylon umzunieten. Wir fuhren wieder an das Schwarze Meer.
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  • Wäschewaschen in Ankara

    1. oktober 2021, Tyrkiet ⋅ ☀️ 19 °C

    In Ankara den Waschsalon finden, der unsere Wäsche sofort wäscht und auch noch Kapazitäten hat. 2 junge Damen halfen uns auf Nachfrage sofort begeistert den passenden zu finden und riefen sogar dort an.
    Ach wie glücklich, endlich können wir mal all unsere Wäsche waschen. 5 Maschinen waschen und trocknen für ca. 20 €.
    Wärend des Waschvorgangs gab es noch einen Kaffee. Unser Auto weckte das Interesse von Kindern, die die aufgeschriebenen Länder versuchten zu deuten. Der Papa der 3 Kinder fragte dann, ob sie mal reingucken könnten und der "große" freute sich, den Camper mal von innen zu sehen.
    Auch hier sind wieder die Mülltrenner mit ihren Handkarren unterwegs und sortieren Plastikmüll aus. Über den Verkehr verlieren wir keine Worte mehr.
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  • Narlıgöl Krater mit See

    2. oktober 2021, Tyrkiet ⋅ ☀️ 16 °C

    Gestern Abend fuhren wir noch in ein Thermalgebiet. Da es schon dunkel war, konnten wir die Landschaft garnicht sehen.
    Nachdem Antje mit dem neu in Ankara erworbenen Besen eine Grundreinigung gemacht hat, ging es unter einigem Ahhh und Ohhh am heutigen Morgen Richtung Kratersee inklusive Erkundigung einiger Höhlen.Læs mere

  • Standplatz mit Aussicht am Kraterrand

    2. oktober 2021, Tyrkiet ⋅ ☀️ 18 °C

    Eine steile Schotterpiste führte uns hinauf auf den Kraterrand mit atemberaubender Aussicht.
    Irgendwann kam eine ältere türkische Familie und schenkte uns ein Teil ihres Picknicks, welches sie sich mitgebracht hatten. Weintrauben, Äpfel und warme, gekochte Kartoffeln, alles aus dem Garten. Wir waren wieder einmal platt, über die herzlichkeit dieser Menschen. Ich habe mal wieder über Antje's Fähigkeiten gestaunt, sich mit einer alten Türkin herzlich zu unterhalten, ohne dass auch nur einer ein Wort verstanden hat. Die Landschaft hat etwas unglaublich beruhigendes. Bilder können das auch garnicht einfangen. Am Morgen kam der Schafhirte auf seinem Esel mal gucken, was wir da machen und schaute auch mal in das Auto rein und amüsierte sich köstlich.
    Wie immer kein Wort verstanden, aber nett unterhalten!
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  • Rundreise Kappadokien

    3. oktober 2021, Tyrkiet ⋅ ☀️ 16 °C

    Heute ging es über die Dörfer zu einem Salzsee.
    Es gibt ja tausend Dinge zu entdecken.
    So fanden wir wieder eine hervorragende Wasserquelle. Unser Auto wurde an einer urigen Tankstelle betankt, wo die Sofas und Sessel draußen standen und der lustige Tankwart uns noch Schokoriegel und Getränke schenkte. Es gab lecker Brote am Kiosk unter musikalischer Beschallung des Dorfes über das Lautsprechersystem. Mittag gab es dann am Fluss Kizilirmak und danach fuhren zum Salzsee Sayfe Gölü, der aber schon sehr weit zurückgegangen war.Læs mere

  • Schlafen im Weinanbaugebiet

    3. oktober 2021, Tyrkiet ⋅ ☀️ 17 °C

    Im touristischem Zentrum Kappadokiens angekommen, waren wir etwas erschrocken über den Tubel rund um Göreme.
    Die Landschaft ist bombastisch. Da es schon dämmerte, verzogen wir uns sogleich in ein Weinanbaugebiet in der Hoffnung auf eine ruhige Nacht. Ein netter Anwohner freute sich über den unerwarteten Besuch und bot sein Gehöft zum schlafen an. Das war aber zu uneben und so blieben wir daneben stehen.
    Am nächsten Morgen dann ein Spektakel, das wohl ziemlich einmalig sein dürfte.
    Wir zählten über 60 Heißluftballone am Himmel.
    Panoramafrühstück!
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