• DingDongDay
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Entdeckungsreise Europa

Die eigentlichen Entdeckungsreisen bestehen nicht im Kennenlernen neuer Landstriche, sondern darin, etwas mit anderen Augen zu sehen.
(Marcel Proust 1871-1922)
Auf unbestimmte Zeit machen wir eine Reise im Kastenwagen durch Europa.
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  • Tag 29 Norwegen

    29 Temmuz 2021, Norveç ⋅ ☀️ 12 °C

    Die Lofoten, sehr schön anzuschauen, aber es war uns eindeutig zu kalt, trotz Sonne. Heute gab es gegrilltes Fleisch, auch wenn uns die Preise im Supermarkt Stirnrunzeln hervorlockten und man sich besser in Zurückhaltung übt. Jetzt wissen wir, warum die Norwegenurlauber einen Großteil an Fressalien und Suff mitschleppen.
    Die Autofahrt versprach tolle Ausblicke hinter jeder Kurve. Schöne Arrangements von Wasser, Inseln und Berge. Dazwischen immer wieder kleine Boote.
    Man kann das blos garnicht auf einem Foto festhalten. Natürlich auch sehr viele Urlauber und Wohnmobile, von denen die LKW-Fahrer, Busfahrer und Einheimische genervt scheinen, was sich in deren Fahrstil äußert.
    Wir waren trotz Sommertag durchgefrohren.
    Der Wind tat sein übriges. Nach dem Kaffee stand fest, wir bleiben hier nicht länger, zudem die Wetterprognosen für die nächsten Tage steil nach unten zeigen. Wir übernachten nochmals an dem kleinen Bootshafen, der uns gut gefallen hatte und halten noch mal die Angel in's Wasser.
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  • Tag 30 Schweden

    30 Temmuz 2021, İsveç ⋅ ☁️ 15 °C

    Heute Morgen beschlossen wir rüber nach Schweden zu fahren, genug kalter Wind.
    Zum Grenzübergang Riksgränsen war es nochmal eine ganz andere Landschaft, die vielen hochgelegenen Seen sahen bezaubernd aus.
    Der Grenzübergang selber war verwaist, so dass wir Rico dort nicht anmelden konnten, was wir aber online bei einer Rast nachholten.
    Erster Halt war am Låktajåkk Wasserfall. Dort führte auch eine Bahnstrecke entlang, wo lange Güterzüge mit Erz fuhren. Einige Zeit später kamen wir in die Stadt Kiruna, wo das Erz abgebaut wird. Das Kiruna-Flöz besitzt einen sehr hohen Magnetit gehalt, der für die zweitgrößte magnetische Anomalie der Welt verantwortlich ist. Das Flöz ist ungefähr 4km lang und 80m breit (in der Tiefe sogar bis 180m breit)und reicht mindestnes 2km in die Tiefe.
    Den normalen Kompass kann man hier also nicht gebrauchen, aber dank GPS und Handy kannten wir den weiteren Weg. Zwischen zwei Seen bei Paksuniemi beschlossen wir Kaffee zu trinken und im Anschluss zu bleiben. Und so konnte ich wieder gemütlich unseren Reisebericht fortführen.
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  • Tag 31 Schweden

    31 Temmuz 2021, İsveç ⋅ ⛅ 19 °C

    Über Mittag fanden wir einen schönen Platz für Forellenangler mit Hütten und Grillplätzen.
    Eine Hängebrücke über den Skrövån Fluss schaukelte sehr schön, war allerdings nichts für Rico. Und endlich wieder Sommerwetter!
    Nach dem Kaffee zogen wir dann weiter, wir wollten noch an den Bottnischen Meerbusen, in der Hoffnung auf weniger Mücken.
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  • Tag 31 Schweden der Abend

    31 Temmuz 2021, İsveç ⋅ ⛅ 17 °C

    An einem kleinen,, sehr versteckt liegenden Hafen kamen wir wieder am Bottnischen Meerbusen an. Hier konnten wir auch gleich mal frisches Trinkwasser ziehen, auch wenn es noch nicht nötig gewesen wäre. Besser ganz voll, wie halb leer. Der Tag klang dann mit Sonne und ohne Mücken am Wasser aus. So lässt man sich das gefallen.Okumaya devam et

  • Tag 32 Schweden

    1 Ağustos 2021, İsveç ⋅ ☁️ 18 °C

    Nachdem es letzte Nacht mal auch wieder etwas dunkel wurde, ging es doch recht früh, wie es sich für einen Hafen gehört wieder weiter gen Süden. In Skellefteå sahen wir die alten Holzhäuser und machten Mittag am Skellefteälven. Zum Kaffee waren wir dann an einem herrlichen Strand. Auch wenn das Wetter gerade etwas nieselig ist, wollten wir hier bleiben. Die Wetterprognose sagt, es klart auf und die Sonne kommt.Okumaya devam et

  • Tag 33 Schweden

    2 Ağustos 2021, İsveç ⋅ ⛅ 17 °C

    Die Idee, in Umeå das nördlichste Arboretum der Welt zu errichten, entstand Mitte der 1970er Jahre.
    Einfach ausgedrückt ist ein Arboretum wie ein botanischer Garten mit nur Bäumen und Sträuchern.
    Das Dorf Baggböle, ca. 10 km vom Zentrum von Umeå entfernt, war heute unsere erste Anlaufstelle. Das dort angelegte Arboretum liegt wunderschön neben dem Baggböleforsen (Wasserfall) im Fluss Ume, wo es sich auf einer kilometerlangen Strecke zu beiden Seiten des Guts Baggböle erstreckt. Die Nähe zum Fluss machen den Anbaustandort sehr günstig. Der Fluss und der schön angelegte Garten luden zum verweilen ein.
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  • Tag 33 Schweden der Abend

    2 Ağustos 2021, İsveç ⋅ ☁️ 18 °C

    Danach fuhren wir zu einem Rastplatz in Norrfors an einem Stausee.
    Unterhalb der Staumauer bestaunten wir in Felsen eingeritzte Zeichnungen.
    Diese Felszeichnungen wurden 1984 entdeckt und sind die nördlichsten bekannten Schnitzereien in Schweden. Felszeichnungen und Felsmalereien gelten allgemein als zwischen 3000 und 2000 v. Chr. Angefertigt.
    Da man uns in Norwegen ähnliche Zeichnungen nur gegen Geld und ohne Hund verkaufen wollte, nutzten wir hier die Gelegenheit mit Hund und kostenfrei. Und bestimmt sind die auch noch schöner.
    Da es hier einen schönen Picknickplatz gab, blieben wir gleich dort und machten uns abends ein Feuerchen an.
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  • Tag 34 Schweden der Abend

    3 Ağustos 2021, İsveç ⋅ ⛅ 16 °C

    Am Rastplatz angekommen, gab es erst einmal Kaffee und Kekse, bevor es auf eine schöne Wanderung in den Stockholmsgatorna (die Gassen von Stockholm) ging.
    Ein Canyon ca. 1,5 km lang mit bis zu 40 m hohe senkrechte Felswände. ein schmaler Fluss durchfließt ihn, der den Untergrund sehr feucht macht und damit einen deutlichen Gegensatz zu den trockenen Felsklippen des Canyons bildet.
    1,5 km hört sich jetzt nicht viel an, aber man durchwandert die eine Seite des Canyon, dann ins Tal und andere Seite wieder hoch und am Ende wieder hinunter, um andere Seite wieder hoch und zu kraxeln und dann wieder zurück.
    Aber eine herrliche Tour, auch wenn wir Rico an einigen Stellen tragen mussten, damit er uns nicht verloren geht. Eine toll hergerichtete Schutzhütte gab es auch auf dem Weg. Als wir wieder am Rastplatz ankamen, schmeckte das Abendbrot um so besser. Rico war auch KO (Suchbild-Wer findet den Hund?) Und wir ließen den Abend am Feuerchen ausklingen.
    Irgendwie unvorstellbar, in Deutschland mitten im Wald Feuer zu machen, und hier legen sie einem alles dafür bereit.
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  • Tag 35 Schweden

    4 Ağustos 2021, İsveç ⋅ ⛅ 19 °C

    Nördlich von Strömsund am Skräcksviken fanden wir einen Picknickplatz. Noch ehe wir gehalten hatten, stand für Antje fest, hier können wir Wäsche waschen. Ja, es hatte sich einiges angesammelt und Wetter war auch sehr gut.
    Genug Wasser vom See gab es auch. Also Attacke! Danach war dann ausruhen angesagt.
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  • Tag 36 Schweden

    5 Ağustos 2021, İsveç ⋅ ⛅ 21 °C

    Bis zum Mittag war erst noch Wäsche trocknen angesagt, die Sonne knallte und gab alles. Just als sie gerade trocken war, fing es an zu tröpfeln. Dann sollte es wieder Richtung Norwegen gehen. Vorher noch zu zwei Wasserfällen, nahe der norwegischen Grenze.Okumaya devam et

  • Tag 36 Norwegen

    5 Ağustos 2021, Norveç ⋅ ☁️ 17 °C

    Es ging wieder über die Grenze. Dieses mal wieder ohne jegliche Kontrolle. So waren wir wieder in Norwegen, die Berge wurden höher und bald fanden wir wieder einen schönen Stellplatz. Am See staunten wir nicht schlecht über "Wasserschaafe", die stehen bis zum Bauch im Wasser und fressen die grünen Spitzen vom Seegras ab, welche aus dem Wasser ragen. Das scheint besonders zu schmecken, denn Wiese an Land hatten sie genügend. Am Abend kamen dann noch zwei Angler, die hier ihr Boot zu Wasser ließen. Diese hatten heute wohl schon woanders Anglerglück und präsentierten stolz Ihren Fang, und schenkten uns zwei Fische. Auf die Frage, was das für welche seien, meinte er Hering. Aber auch als Nichtangler wollen wir meinen, es sind eher Follen, niemals Heringe, aber Hering war vielleicht das einzige, was ihnen vor Euphorie eingefallen war. Jedenfalls vielen Dank an die netten Angler!
    Update:
    Wir glauben die nennen den Fisch Öring (Seeforelle) und wir hatten fälschlischerweise Hering verstanden, weil uns Öring nicht geläufig war.
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  • Tag 37 Norwegen

    6 Ağustos 2021, Norveç ⋅ ⛅ 19 °C

    Heute ging es in den Großraum Trondheim.
    Die Suche nach einem schönen Stellplatz gestaltete sich hier zusehends schwierig im Dunstkreis der großen Stadt. Auch wollten sie plötzlich für das Befahren von Straßen und Pässen Extrageld. Das geht ja mal garnicht.
    Ja, man merkt, je mehr man gen Süden kommt, je mehr Getümmel. Schlussendlich kamen wir dann an einem Fluss zum stehen. Zum Mittag bereitete uns Antje den frischen Fisch von den netten Anglern zu. Der war lecker 😋 !
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  • Tag 38 Norwegen der Tag

    7 Ağustos 2021, Norveç ⋅ ☁️ 16 °C

    Also wieder einmal eine schöne Strecke unterwegs in Norwegen. Rentiere gab es zu sehen und auch einen Elch. Na endlich mal einen Elchbullen, nachdem wir in Finnland ja schon einer Elchkuh begegnet waren. Dann gab es Picknick am Fluss, aber die Zufahrt war etwas abenteuerlich. Für die Nacht war Regen angesagt und dann würde es schwierig werden, den Weg mit dem WoMo wieder hinauf. Also ging es dann doch weiter.Okumaya devam et

  • Tag 38 Norwegen der Abend

    7 Ağustos 2021, Norveç ⋅ ⛅ 18 °C

    Dann wurde es richtig wild. Die Berge wuchsen links wie rechts sehr schnell in die Höhe und es war fast beklemmend, da hindurch zu fahren.
    Auch war es auf einmal sonderlich warm, der Wind kam vom Landesinneren, was sonst ja nicht so der Fall ist und wir schoben es auf das Microklima oder Thermik zwischen den Felswänden.
    Dann kam als Highligt noch dieTrollstigen (Straße 63 bei Gronning) die wir nur empfehlen können. Man kann das alles garnicht so erfassen, schon garnicht auf Bildern. Es ist einfach überwältigend. Bergseen mit blauem Gletscherwasser, überall Wasserfälle und die gigantischen Berge mit ihren Gletschern, das war atemberaubend.
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  • Tag 39 Norwegen

    8 Ağustos 2021, Norveç ⋅ ☁️ 13 °C

    Am Vormittag fuhren wir die Straße zum Stausee weiter und genossen noch viel Natur. Dabei fanden wir beiläufig schöne Birkenpilze, die Antje sofort zu einem köstlichen Mittagessen an einem Wasserfall inspirierten.Okumaya devam et

  • Tag 39 Norwegen der Abend

    8 Ağustos 2021, Norveç ⋅ ⛅ 16 °C

    Heute Nachmittag sind wir dann zu dem Stellplatz, der gestern noch belegt war.
    Und wenn man so auf dem Fjord schaut,
    kommt einem unweigerlich der Gedanke, die Angel auszuwerfen, zumal wir ja morgen nicht hungern wollen. Mann, mann... auf Dauer kann ich das aber nicht machen, angeln ist mir echt zu aufregend! Wer Markrelen angeln mächte, sollte hier her kommen, die scheinen hier eine Plage zu sein. Nachdem der Fang im Kühlschrank war, ließen wir den Abend gemütlich am Wasser ausklingen.
    Letztes Bild: Finde das Haus 😶
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  • Tag 40 Norwegen Nachmiitag

    9 Ağustos 2021, Norveç ⋅ ⛅ 18 °C

    Wir fuhren über den nächsten Pass und machten dann an einem Flussufer Kaffeepause.
    Die Farbe des Wassers ist unglaublich. Das Wasser von den Gletschern hat so eine Blaugrüne, ganz typische Farbe und ist zudem arschkalt, da ziehts einem schon alles zusammen und schmerzt, wenn man nur mit den Füßen rein geht. Also wieder raus mit den Füßen und nur gucken und heißen Kaffee und Kekse schlabbern.Okumaya devam et

  • Tag 41 Norwegen

    10 Ağustos 2021, Norveç ⋅ ⛅ 9 °C

    Es ging vormittags wieder über einen Pass.
    Die Route 55 über das Sognefjell-Gebirge zwischen Luster und Lom ist der höchste und beeindruckendste Gebirgspass Nordeuropas (höchster Punkt 1430 Meter) und wurde wegen der spektakulären und wilden Berglandschaft, die sie durchquert (Jotunheimen Nationalpark) als Nationale Touristenroute ausgezeichnet.
    Und das war nicht hochgestapelt, das war wirklich grandios anzuschauen. Die Bilder fangen es wie immer nicht ein.
    Oben angekommen, lernten wir noch super nette Camper kennen, die uns noch überschüssigen Proviant schenkten. (Sie waren leider schon auf dem Weg zurück in die Heimat).
    Liebe Grüße an dieser Stelle! Wir hatten fast schon den Glauben an solche netten Camper verloren, nachdem was wir bisher so erlebt haben. Nur ein Beispiel: Gestern 2 deutsche an einem Rastplatz getroffen. Auf die Frage meinerseits, ob es denn Trinkwasser wär, was er gerade in seinen Tank fülle, bekam ich die Antwort, ich verstehe nur deutsch! Ich habe deutsch gesprochen. Darauf er: weiß nicht, is mir egal.
    Wir haben das Wasser übrigens dort nicht aufgefüllt, das sah uns nicht sonderlich hygienisch aus.
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