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  • Day85

    Der Grund der meisten Touristen nach Patagonien zu reisen, ist der Nationalpark Torres del Paine. Hier gibt es nicht nur Gletscher und schöne Landschaften zu sehen, es besteht auch die Möglichkeit auf unterschiedlichen Wanderwege, mehrtägig die Natur zu erleben. Der beliebteste Weg, der die meisten "Highlights" des Parks Integriert, ist das so genannte "W". Er hat seinen Namen, da er auf einer Landkarte aussieht wie ein "W". Normale Dauer der Wanderung, 5 Tage. Da ich es entspannt angehen lassen wollte, machte ich 6 draus.
    Übernachtungsmöglichkeiten, wie Zeltplätze und Hotels gib unterwegs. So machte ich mich also auf den Weg. Rucksack gepackt mit Sachen für alle Wetterlagen, Schlafsack, Isomatte, Kocher und Essen für 6 Tage.

    Tag 1: Der erste Bus fuhr von Puerto Natales um 07:30 Uhr und war um 10 Uhr am Eingang des Nationalparks. Nach einer kleinen Einweisung zum Thema Feuer Verhinderung und dem abdrücken des Eintritts, ging es los zum ersten Zeltplatz, wo schon mein Zelt auf mich wartete. (Ich hasse Zelt Auf- und Abbau, vor allem wenn nur 5 Grad und Regen angekündigt sind. Daher habe ich den Service dazu gebucht.)
    Da es den ganzen Tag nur regnete und ich mich leicht kränklich fühlte, gab es erst einmal ein ausgedehntes Schäfchen und später einen Netten regen Spaziergang. Das sollte dann reichen für den Tag.

    Tag 2: Der frühe Vogel und so...
    Dadurch das ich fast den kompletten vorherigen Tag geschlafen hatte, ging es morgens um 7 Uhr los zu einer Tageswanderung. Programmpunkt, die 6km entfernten Torres del Paine (3 knapp 2000m hohe Granit Türme und Wahrzeichen des Nationalpark) zu erreichen und zurück. Das Wetter sah vielversprechend aus und so startete ich bei blauem Himmel und netter Aussicht auf die Türme. Der Marsch an sich war nicht ohne aber auch nicht überfordern und so ging es durch schluchten und Wälder.
    Nach ca einer Stunde bekam ich gleich einmal zu spüren was damit gemeint ist, wenn man von wechselhaften, extremen Wetter in Patagonien spricht. Die Windböhen waren so extrem, daß man sich teilweise mit Wanderstöcken aufrecht halten musste. Es regnete bei blauem Himmel, fing an zu hangeln und ging dann zu Schnee über. Das alles innerhalb von 3 Stunden. Am Aussichtspunkt angekommen wurde man dafür​ entschädigt. Der Blick auf die Türme mit einem vorgelagerten Gletschersee war schon beeindruckend. Ich hatte auch Glück dass zwischenzeitig alle Türme zu sehen waren. Sehr häufig sind sie von Wolken Bedeckt und nicht zu sehen.

    Tag 3: Es regnete die ganze Nacht durch und es schien auch nicht aufzuhören. An diesem Tag war ein ca. 15km Marsch mit vollem Gepäck angesagt. Also ging es morgens los. Alle Sachen wieder in den Rucksack, einigermaßen regendicht verpackt (sowohl der Rucksack, als auch mich) und ab dafür in den Regen. Es war eine eher entspannte Wanderung, wenn man von den ca. 14kg auf dem Rücken einmal ab sah. Der Regen wurde zum Dauer Nieselregen und so ging es gemütlich bergauf, bergab, mit einem schönen Panorama aus Bergen, Wasserfällen und wunderschönen blauen Seen.
    Leider hatte die Sache einen Hacken. Die kleinen Bäche, über die man am Vortag locker drüber gehüpft war, sind zu etwas stärkeren Flüsschen angewachsen. Egal wie, durch musste man trotzdem. So hieß es hindurch laufen, über Steine springen und einmal sogar an einem Baum halb drüber hangeln. Das Ergebnis, man war komplett nass.
    Die ersten 12,5km waren überstanden, da ging es leider erst richtig los. Der Wind nahm zu, so daß man zwischenzeitig den Halt verlor und die Anstiege würden heftiger. Ein weiterer Punkt war, daß nun alle Wege mindestens knöchel tief unter Wasser standen, bzw. in vielen Fällen selbst zu Bächen wurden. Na klar, irgendwo muss das Wasser der anfänglich so schön aussehenden Wasserfälle ja auch hin... Das Ergebnis, man brauchte für die letzten 2,5km gute 2 Stunden, war froh über jede Wegmarkierung die man noch sehen konnte und war komplett durchweicht. Spaß gemacht hat es irgendwie trotzdem, auch wenn ich es nicht täglich haben muss.
    Zur Belohnung im Camp gab es dann eine heiße Dusche und nicht ganz so leckeren curry Tütenfraß.

    Tag 4: Wieder schön früh den Wecker gestellt, da es an diesem Tag ins Valley Frances gehen sollte, dem Mittelteil vom "W". Es hatte fast die ganze Nacht geregnet und hörte auch am Morgen nicht auf. Also hieß es nach dem Frühstück, Rucksack gepackt, ab in die klammen Socken, sowie die nassen Schuhe, Muskelkater ignorieren und ab dafür. Es war ein wiederliches Wetter. Kalt, grau, Nieselregen. Am Valley Frances angekommen, erhielt man die Information dass aufgrund des anhaltenden Regens, das Valley unpassierbar sei und quasi unter Wasser steht. Wirklich schade aber so ging es direkt weiter zum nächsten Zeltplatz.
    Dort angekommen, riss die Wolkendecke plötzlich auf und so gab es als kleines Entschädigung einen sonnigen nachmittags Spaziergang am Gletschersee.

    Tag 5: Und wieder das gleiche Spiel, es nieselt, die Socken klamm, die Schuhe nass. Dieses Mal wehte dazu ein eisiger Wind aus Richtung des 12km entfernten Gletschers, mein Ziel für diese Tag. Die Wanderung an sich war ok, dass Wetter tat allerdings sein übriges es einem zu vermiesen. Nach ca 2 Stunden Wanderung konnte man allerdings schon einen ersten Blick auf den Gletscher Grey erhaschen und der war großartig. Trotzdem war ich froh als der Marsch vorbei war. Genau wie am Vortag kam auch jetzt wieder die Sonne zum Vorschein, was die 2 Grad Außentemperatur gleich angenehmer erscheinen ließ. Nachdem ich meinen Rucksack ins Zelt geworfen hatte, ging es weiter, den Gletscher besichtigen. Der Blick aus der Nähe entschädigte für alles. Unfassbar schön und irgendwie erschreckend diese Eismassen in den verschiedenen Blau- und Grautönen. Es hatte mich ca. 30 Minuten in den Bann gezogen, bevor mich die Kälte zum Rückweg zwang.
    Auf dem Rückweg wollte ich noch eine Kayak Tour zum Gletscher Buchen, was leider momentan nicht angeboten wurde. Darauf hin hatte ich versucht meine Fähre, die die 12km zurück fuhr, die ich an diesem Tag gelaufen war umzubuchen, um früher wieder zurück zu sein.
    In dem Moment hatte ich erfahren, das am folgetag evtl. gar keine Fähre fährt. Das hätte bedeutet um 05:30 Uhr aufstehen und zurück latschen...
    Um 21 Uhr gab es dann die Information das mein ursprüngliche Fähre, um 14 Uhr, doch fährt. Um mich am folgetag bis zur Abfahrt zu beschäftigen, entschied ich mich kurzerhand mir morgens um 6 Uhr den Wecker zu stellen um an einer Einwanderung​ auf dem Gletscher Teil zu nehmen.

    Tag 6: Auf dem Gletscher angekommen gab es  Spikes an die Füße, einen Helm und eine Eisaxt und los ging es. Und es war wirklich beeindruckend. Diese Massen an Eis, die Unterschiedlichen unfassbaren Blautöne und die unterschiedlichen Formationen die sich durch Sonneneinstrahlung gebildet hatten. Wir wollten alle nicht mehr runter vom Eis. (Diese Aussage würde mir auf einer Eisbahn nicht passieren!)
    Der Rückweg mit der Fähre war auch spektakulär. Sie machte einen Bogen Richtung Eiskante, so dass wir in ca 30 Meter Entfernung an der ca 40 Meter hohen Gletscherkante vorbei fuhr.
    Der restliche Rückweg bestand aus Trampen und Bus fahren, so daß ich ziemlich erschlagen um 21:30 Uhr im Hostel ankam. Dann hieß es nur noch raus aus den Klamotten (Ich weiß nicht ob einer eine Vorstellung davon hat, wie 6 Tage getragene und dauerhaft feuchte Wandersocken riechen können...) und anschließend ab in den nächsten Bürger laden, etwas anständiges essen und ein Bier trinken...

    Ps: Menschen die mich ein wenig kennen und schon einmal mehr mit mir unterwegs waren als eine Runde zum Treptower Park werden etwas vermissen. Und ja, wäre jemand dabei gewesen, ich hätte geflucht und gejammert. Kalte und nasse Füße den ganzen Tag, wunde Zehen und Hacken von den nassen Socken, blaue Flecken an den Beckenknochen vom Rucksack, Rückenschmerzen... Es machte nicht nur Spaß, aber es war es trotzdem wert.

    @cheffchen: für kurze Zeit bin ich glaube ich vom PCT-Gedanken geheilt 😂
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day74

    Viele Wege führen nach Patagonien. Meine Wahl fiel auf eine kleinen Fähre, die sich ihren 1500km langen Weg, in 4 Tagen, durch Fjorde bahnt und zwischenzeitig auch das offene Meer passieren muss. Großartiger Luxus war nicht angesagt, die Fähre dient eher zum Transport großer Güter, Autos, LKW und manchmal auf Nutzvieh.

    Leider gab es die erste Hürde bereits vor dem check in. Es war nämlich kein Schiff im Hafen. So haben wir eine Nacht in einem netten Hotel, mit Meerblick, gesponsort bekommen. Die Aussage zu diesem Zeitpunkt, am kommenden Tag um 18 Uhr geht es los.
    Leider klappte auch das nicht. So folgte auf einen weiteren Tag warten, auch eine weitere Nacht im Hotel. Das Versprechen dieses Mal, es geht morgens um 10 Uhr zum Schiff, so daß wir um 14 Uhr auslaufen können.
    Am Folgetag um 18:00 Uhr war es dann tatsächlich so weit und wir verließen den Hafen.
    Aufgrund des ganzen Hin und Her, hatte sich inzwischen die Zahl der Passagiere ordentlich reduziert. So waren wir zu diesem Zeitpunkt nur noch 30 Personen auf einer Fähre, die für 120 Personen ausgelegt ist. Wir hatten also Platz.

    Tag 1: Das Personal auf der Fähre gab sich ordentlich Mühe, um uns den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Es gab eine Präsenz unserer Route und was uns alle erwarten kann. Danach hieß es, bei Regen und ordentlich Wind, Aussicht genießen.

    Tag 2: Es regnete immernoch. Allerdings navigiert die Fähre nun durch so schöne Fjorde, dass trotzdem alle Passagiere im Regen waren. Im Anschluss gab es erneut eine Präsentation, diesmal zur Natur in Patagonien, sowie einen Yogakurs.
    Zwischenzeitig gab es einmal kurz Aufregung und alles stürmten raus. Und da war er, mein erster Wal, ca 80 Meter hinter der Fähre zeigte er uns einmal seinen Rücken.
    Kurze Zeit später wurden präventiv Tabletten gegen Seekrankheit verteilt, da sich die Fähre Richtung offenes Meer bewegte und es deutlich anfing zu rütteln.
    Der Plan aller war, früh schlafen gehen und das offene Meer verschlafen. Das klappte anfangs auch ganz gut, bis es mitten in der Nacht überall knallte und rumpelte. Als ich darauf das Licht an machte, sah ich gerade wie sich meine gesamten Sachen quer durch die Kabine bewegten. Überall hörte mam Stühlen umfallen, sowie die Leitern der Etagenbetten und eigentlich alles an Board setzte sich aufgrund des Seegangs in Bewegung. Wir hatten das Meer erreicht. Es fühlte sich in etwa so an als ob man sehr besofgen im Bett Karussell fährt.

    Tag 3: Und es schien die Sonne. Es war immer noch kalt und windig, aber eben mit Sonne. Und so hieß es wieder die großartige Aussicht genießen auf Fjorde, kleine Inseln, schneebedeckte Berge und Vulkane sowie zwei Gletscher.
    Als wir am zweiten Gletscher vorbei fuhren (Gletscher Pengüin) trieben an uns zum Teil PKW große Eisbrocken vorbei. Einen etwas kleineren Eisblock ließ der Kapitän an Board holen, so daß es später Rum auf ca. 600 Jahre alten Gletscher Eis zu trinken gab.

    Tag 4: Der letzte Tag der Reise begann wieder verregnet, was sich aber zum Glück im Laufe des Vormittags änderte. Und wieder ging es vorbei an großartigen Fjorden und Inseln, Ausblicke auf Gletscher und Wasserfälle. Aufgrund des Wetterwechsels gab es diesmal on Top noch viele Regenbögen. Gegen 16 Uhr erreichten wir Puerto Natales und die schlussendlich noch schöne Fahrt hatte ein Ende.

    Ps: Alkohol war auf der Fähre offiziell verboten, weil in der Vergangenheit ein paar besoffene LKW Fahrer auf die grandiose Idee kamen, in ihrer Koje ein BBQ zu veranstalten.
    Jedoch schmuggelte jeder Fahrgast etwas mit aufs Boot. Dadurch hatte das ganze ein wenig was von Klassenfahrt...
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  • Day67

    Hier laufen an den meisten Orten die Uhren noch etwas langsamer und es wirkt eher dörflich. Die Menschen sind entspannt, jeder grüßt jeden und wenn es Abend wird, richt es überall nach verbranntem Holz, aus den Kaminöfen.
    Wettertechnisch hat es allerdings mehr von England. Oft grau, windig und viel Regen. Ein erster Vorgeschmack auf den weiteren Süden. Dafür gibt es hier wieder Pinguine, viel grüne Landschaft und viel traditionelles Essen, vor allem Fisch.Read more

  • Day60

    2. Tag - Hundeschlitten fahren -
    Ebenfalls am Fuß des Vulkans hat sich vor knapp 13 Jahren ein Deutscher Names Konrad niedergelassen und sich seinen Traum erfüllt, eine Hundeschlitten Farm. Er besitzt ca 50 Husky und 6 Rennhunde, die er für internationale Wettbewerbe trainiert (wirklich abgefahren was es da so gibt)
    Um die Hunde in Bewegung zu halten und um ein wenig Geld zu verdienen, bietet er Ausflüge mit Hundeschlitten an. Jeder Teilnehmer bekam nach einer Einweisung seinen eigenen Schlitten mit 6 Husky und dann ging es auf einer ca 3 stündige Tour durch schneebedeckte Wälder und Ebenen am Fuße des Vulkans.
    Es war absolut abgefahren zu sehen, wie die Hunde vor Aufregung ausrasteten, als sie merkten, dass es bald los ging. Gejaule, Gebell und absolute Unruhe, sowohl vor dem Start als auch bei jedem Stop.

    Das Schlittenfahren an sich war auch nicht so ohne und durchaus anstrengend. Schlitten koordinieren, die Leine durch bremsen auf Zug halten, aufpassen das man nicht jeden Baum mitnimmt und bei Anstiegen in tiefem Schnee mitlaufen...
    Eine absolut lohnenswerte Erfahrung!

    3. Tag - Entspannung -
    Wo ein Vulkan ist, gibt es in der Regel auch heiße Quellen. Hier in den Termas Geometrica, sogar sehr schöne. 17 Becken, mit Temperatur zwischen 35 und 45 Grad warmen Wasser, dazu ein Fluss und 2 Wasserfälle mit arschkaltem Wasser zum Erfrischen laden zur Entspannung ein. Die einzige Schwierigkeit war die Anreise, da es wirklich sehr ab vom Schuss liegt. So landete ich allerdings, beim Trampen, in einer sehr netten Gruppe aus 5 spanischen und einem deutschen Austauschstudenten.
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  • Day59

    Im Seengebiet von Chile gibt es einen, vor allem für Sportfans, bekannten Ort, Pucon. Nach einer Nacht im Bus von Pichilemu nach Pucon, dachte ich erst ich steige in Österreich aus. Es sah aus wie ein typischer Skiort. Ein kleiner Ort, voll mit Häusern im Holzhütten Style, im Hintergrund die schneebedeckten Berge (nur das es hier Vulcan sind) und ein Restaurant, bzw agentur mit Skiverleih neben der anderen. Angeboten wurden Skifahren, Rafting, Canyoning, Kayaker, Reiten...

    Es gab aber auch zwei Angebote die man zuhause nicht so einfach umsetzen kann:

    1. Tag - einen aktiven Vulkan besteigen -
    Morgens um 06:30 Uhr ging es los. Ausrüstung gepackt (incl. Schuhspikes und Eispickel sowie einer Gasmaske) und los ging es. Angefangen im Skigebiet auf 1200 Meter arbeiteten wir uns 5 Stunden Richtung Gipfel auf ca 2900 Meter. Es war wirklich kein einfacher Spaziergang. Auf knapp 2000m wurde es dann extrem windig, eiskalt und vereist, so daß wir nur noch mit den Schuhspikes weiter laufen konnten. Der Eispickel war ab dort sowohl als Wanderunterstützung als auch bremse, falls man im Eis wegrutschen sollte, gedacht. Auf dem Gipfel angekommen hieß es erst einmal Gasmaske auf, gegen die giftigen Dämpfer des Vulkans und ab an den Kraterrand und Lava gucken. Das Highlight allerdings war das unglaubliche Panorama auf umliegende Vulkane, Berge und Seen.
    Runter ging es dann auf dem Hintern. Den Eispickel als bremse an der Seite und ab dafür.

    2. + 3. Tag im nächsten Beitrag

    Ps: jaja, für "große"
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  • Day57

    Nach dem etwas quirligen Santiago wollte ich ein wenig die Ruhe genießen und habe mich deshalb in einem Hostel, in der Nähe des Surf Ortes Pichilemu, einquartiert.

    Die Bewertungen des Hostels sagten es ist entspannt, ruhig und gut für surf Ausflüge.
    Und so war es auch bei meiner Anreise. Ich war der einzige Gast und hatte bei einem 3 stündigen Strandspaziergang keinen anderen Menschen gesehen.
    Am Nachmittag kündigte mir der Hostelbesitzer an, dass ein paar Freunde für den dieciocho vorbei kommen. (Dabei handelt es sich um den 18.09., den Nationalfeiertag zur Unabhängigkeit Chiles von Spanien.)

    Und so geschah es dann. 14 seiner Freunde kamen am Freitag nach und nach an, mit großen Kühlboxen bewaffnet, voller Alkohol und die Fleisch. Kurz nach Ankunft der ersten 4 wurde direkt losgelegt.
    Das hieß jeden Tag BBQ (nur das Beste Fleisch und ohne Marinade) , Alkohol (Pisco, chilenischer Wein, oder Bier), witzige Würfelspiele, viel Musik und Tanz und was man sonst noch so anbauen kann... Und das ganze bis Montag Nacht.

    Es war echt der Hammer das in so einem Umfeld erleben zu dürfen und die Leute waren alle mega freundlich, interessiert und offen.

    Am Montag gab es dann zusätzlich zum normalen BBQ noch ein Lamm, das für 6 Stunden an einem Feuer vor sich hin brutzelte. Lecker waren übrigens auch das Herz und die Hoden. Muss man ja mal probieren, wenn es einem angeboten wird.

    PS: am Dienstag und Mittwoch hätte ich das Hostel und den Strand wieder komplett für mich. Nur die Wellen wollten leider nicht mitspielen.
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  • Day48

    Das kleine Paradies, ca 3700km vom chilenischen Festland entfernt. Jeder sagt einem: "Das muss ein magischer Ort sein." Dementsprechend hoch war dann auch meine Erwartung.
    Am Anfang hatte ich nicht das Gefühl, auch wenn es schon beeindruckend ist, die Moai Stuten in der Nähe des "Zentrums" zu sehen.
    Als ich mir dann allerdings am 4. Tag einen Roller geliehen hatte um die Insel zu erkunden, änderte sich das ein wenig. Manche Orte versprühen schon ein gewisses Etwas, das eine dann auch mal für ein-zwei Stunde in den Bann zieht.

    Abgesehen davon hatte ich hier meine, bis jetzt, beste Surf Sassion überhaupt, ein Traum!🤙

    Außerdem hatte unser Hostel Vermieter eine Große Feier, zu der er auch die Hostel Gäste eingeladen hatte. Es gab traditionelles Essen. Im Boden zubereitetes Rinderfleisch, Kartoffel und Süßkartoffel. Dazu wird eine Schicht glühende Kohle in einem Erdloch ausgebreitet und die Zutaten in Alufolie (gab es wahrscheinlich früher nicht), portionsweise darauf verteilt und mit Palmenblätter abgedeckt. Das garret dann Stunden vor sich hin und war extrem lecker!

    Ps: ein einheimischer hat mir auch noch erklärt woran man auf der Insel Touristen beim Autofahren erkennt. Sie blinken beim abbiegen! 😂
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  • Day46

    Santiago ist für eine Hauptstadt wirklich perfekt gelegen. 1 Stunde mit dem Bus bis zum Strand in Vina del Mar und um Rücken die mit Schnee bedeckten Hügel der Anden. Bei klarem Wetter eine großartige Kulisse, wenn da nur nicht die meiste Zeit der Smog wäre.
    Ein absolutes Highlight für mich, sind die großen Märkte der Stadt.

    Ich habe mich sogar mal wieder in Kultur geübt. Das Museum auf Human Rights beschäftigt sich hier mit der Zeit der Pinochet Diktatur. Es ist schon erschreckend wie sehr sich die Ereignisse ähneln und doch immer wieder passieren.Read more

  • Day41

    ... Vina del Mar, Renaca und Concon. Ein kleiner Streifen an der Küste vor Santiago. Es war wirklich schön, im quirligen Valparaiso mit seine bunten Häusern, Graffitis und einem angenehmen Durcheinander in der Stadt.

    Die anderen Orte, Richtung Norden, waren da schon eher gediegen und man konnte sehen, daß hier eher die Chilenen mit Geld in der Tasche Urlaub machen. Alles ist sauberer, teurer aber wie ich finde, nicht so charmant. Dafür haben diese Orte alle einen Strand...Read more

  • Day37

    Eines von vielen Naturschutzgebiete in Chile und es hat sich mal wieder gelohnt. (auch wenn der Name auf viele Pinguine hoffen ließ)
    Seelöwen, Pelikane, Delfine und Pinguine (leider nur 5). Immer wieder schön zu sehen wie die Tiere in freier Natur leben.

    Abschluss der Tour war die Insel Damas. Auch wenn es schade ist, daß man hier nicht ins Wasser durfte, die Insel ist wirklich schön und ein Reservat für See Vögel. Die komplette Insel lag unter einem Blumenteppich, da es die vergangenen Wochen immer wieder geregnet hatte. Das kommt wohl nur ca. alle 5 Jahre in diesem Ausmaß vor.

    Darüber hinaus sind hier alle völlig aus dem Häuschen, da in zwei Tagen Leonardo di Caprio hier sein wird, um für National Geographics eine Doku zu drehen.
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  • Day34

    Eine wirklich schöne und gemütliche Stadt und die dazu noch perfekt gelegen zwischen Bergen und Meer.
    Neben spazieren, Fisch essen, schaukeln und das Leben genießen, standen auch zwei Ausflüge an.
    1. Ins Elqui Tal, in dem der berühmte chilenische Pisco, ein Schnaps der aus Trauben gebrannt wird, hergestellt wird.
    2. Zum Naturschutzgebiete Pinguino de Humboldt (nächster Beitrag)

  • Day31

    Neben wirklich leckerem Alpaka Fleisch, haben sie auch eine interessante Bierauswahl:
    - Honigbier (kennt man ja)
    - Kaktusbier (schmeckt wie eine Mischung aus Berliner Weiße und Rose Sekt)
    - Quinoabier (schmeckt wie ein Weißen, e hat lecker!)
    - Cocabier (hat eher was von Tee)

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