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July 26, 2017 – February 9, 2018
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Travelers:

  • Day199

    Einfach schön 4

    February 9 in Colombia

    Hier mal wieder ein paar Fotos, die ich irgendwie schön finde, die aber nicht in die jeweiligen Blogbeiträge gepasst hatten.

    1. Ganz schnöde, ein Hauseingang. Wer wissen will, wo der war, muss etwas genauer hinschauen, ist aber einfach!

    2. Mein kleiner Begleiter beim Versuch den Huayna Potosi in Bolivien zu besteigen. Der kleine war wohl auch schon ein paar Mal auf dem Gipfel und hat mir ein wenig das Herz gebrochen...

    3. Ein Kuh Herde irgendwo in Peru...

    4. Ja, es ist eine Kirche. Auf dem Weg von Peru nach Columbien musste ich den Ort Iquitos passieren. Viel Elend und Armut. Ich war dort mit zwei lustigen Berlinern unterwegs und wir wollten einen Ausflug zu einem schwimmenden Markt machen. Leider hatte uns der Bootsführer falsch verstanden und gondelte uns durch das absolute Armenviertel. Das war echt übel. Hier am Rande der Stadt leben die Menschen in solchen Stelzenhäusern. Zur Hochzeit der Regensaison steht das Wasser angeblich bis zum Boden der Kirche. Bei einem normalen Wohnhaus bedeutet das, daß es saisonal ein Stockwerk weniger zum Leben gibt. Abgesehen davon dass das Wasser absolut schmutzig ist, steigen auch andere Gefahren. So kommt es wohl ab und zu vor, dass sich, mit dem Hochwasser, eine Anaconda in den Wohnzimmern ein Kind schnappt...

    5. Ich mag diesen Kontrast aus Kuhweide und Palmen. Mein Dank gilt der columbianischen Kuh, die so nett war in meine Kamera zu schauen.

    6. Braucht man wohl nix zu sagen. Die Farben wahren einfach schön.
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  • Day196

    Welcome to the Coffee Wonderland

    February 6 in Colombia

    Endlich guter Kaffee!
    Nachdem es im rest von Süd Amerika teilweise wirklich schwierig war, einen halbwegs anständigen Kaffee zu bekommen (kein Instant Kaffee), war es nun soweit und ich war im Herzen der Columbianischen Kaffee Produktion.
    Überall in den Hängen, satte, grüne, Kaffeesträucher. So blieb es für mich als Kaffee Junkie natürlich auch nicht aus, einer der Zahlreichen Kaffee Farm in dieser Region zu besuchen.
    Nach einer kleinen Einführung, generell zum Thema Kaffee, durften wir selbst ans Werk, Kaffeekirschen Pflücken und schälen. Anschließend wurden ums die weiteren Schritte der Produktion erklärt. Geendet hatte es dann mit einer Verkostung. Absolut lohnenswert.

    Bei einem weiteren Ausflug gab es dann den Columbianischen Nationalbaum zu sehen, die Wax Palmen. Den Namen hat sie, da in der Vergangenheit, aus einem Harz der Palme, Kerzen hergestellt wurden. Sie können bis zu 60 Metern groß werden und sind damit die höchsten Palme der Welt.
    Die Wanderung ging wieder einmal durch extrem schöne Landschaften mit grandiosen Aussichten. Auf dem Weg gab es noch eine typisch Columbianische Stärkung. Heißer Kakao mit einer Scheibe Haloumi Käse drin. Klingt komisch, ist es auch. Aber der Mix aus süßem Kakao und knitschig, salzigen Haloumi hat schon was.

    Nach dem ganzen Stress musste ich mich erst einmal erholen und so ging es am 3. Tag in eine Therme. Die gut 40 Grad warmen Termalbecken lagen am Fuße eines Wasserfalls, der gleichzeitig als Kühlbecken fungierte. Es gibt definitiv schlimmeres!
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  • Day196

    Gute 12 Stunden Busfahrt brauchte es von Bogota ins beschauliche San Agustin. Grund dafür waren einmal mehr die wirklich schöne Natur und ein Haufen alter Steine und Statuen.
    Wie auch auf der Osterinsel standen hier über ein größeres Gebiet verteilt dutzende Statuen. Zwar waren diese etwas kleiner, dafür wahrscheinlich um einiges älter. Geschätzt wird das Alter auf 1 - 900 vor Christus. Das ist zwar ziemlich ungenau, aber man weiß wirklich nichts über diese Statuen. Gemutmaßt wird, dass es sich dabei teilweise um Grabwächter und / oder Götter handelt, das wars.
    Und somit bleibt dieser Blog Eintrag auch sehr kurz ;)
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  • Day189

    Bogota

    January 30 in Colombia

    "Sei vorsichtig in Bogota", haben mir alle gesagt und mich so von vorn herein etwas eingeschüchtert. Man hört wirklich viele Geschichten von Überfällen usw. Dem entsprechend kann man Bogota auch in mind. drei Bereiche unterteile.
    Bereich 1: Der Süden. Hier gehen selbst einheimische ungern hin. Für Touristen ist es wohl auch am Tage nicht die Frage ob man ausgeraubt wird, sondern wann.
    Bereich 2: Schöner alter Stadtkern und absoluter Hotspot für Touristen. Tagsüber OK, aufgrund hoher Polizei Präsenz, ab Beginn der Dunkelheit wird es auch hier nicht mehr empfohlen, alleine auf die Straße zu gehen.
    Bereich 3: Das Künstlerviertel im Norden gilt als weitgehend sicher.

    Wenn man sich allerdings an die üblichen Regeln hält, kann man relativ entspannt, eine wirklich interessante und abwechslungsreiche Stadt entdecken. Von Trubel und Smog bis zu schönen Parks. Vom Slum bis zum Künstler Viertel.

    Absurde Sicherheitvorkehrungen: In der Vergangenheit wurden viele Überfällen vom Motorrad aus begangen. Da wir ja alle wissen, daß Verbrechen grundsätzlich nur von Männern begangen werden, ist es nun Verboten, dass zwei Männer zusammen auf einem Motorrad fahren. Klar!

    Darüber hinaus hat die Stadt, wie jede andere Großstadt in Südamerika auch, mit einem immensen Verkehrsaufkommen zu kämpfen. Um dem entgegen zu wirken, hat man die Wochentage auf gerade und ungerade Endnummern am Nummernschild aufgeteilt, so daß man sein Gefährt nur drei Tage die Woche nutzen darf. Einen Tag in der Woche ist es privat Personen völlig untersagt das eigene Auto zu benutzen. Merken tut man davon allerdings nichts...
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  • Day178

    Perus Eigenheiten

    January 19 in Peru

    Nachdem ich nun das schöne Peru verlassen habe, hier noch ein paar Eigenheiten.

    Auto fahren: Kann hier geführt keiner. Allerdings hat man das Gefühl, dass jeder von sich denkt, er sei der einzige der es drauf hat. Da wird links geblinkt und rechts abgebogen, bei jeder Gelegenheit gehupt (z. B. beim abbiegen) usw.
    Am besten finden sie hier die Warnblinkanlage. Wenn die an ist, dürfen sie gefühlt alles. Dem entsprechend wird sie auch benutzt.

    Meerschweinchen: Ja es stimmt, hier wird Meerschwein gegessen. Allerdings nicht aus Gründen der Armut, sondern aus ewiger Tradition. Und so gibt es überall im Land Restaurants die sich auf "Cuy", also Meerschweinchen, spezialisiert haben. Meistens haben sie dann auch gleich eine eigene Zucht im Hinterhof.
    Schmeckt übrigens garnicht mal schlimm!
    (Bild 3 - 4)

    Energie Drink: Auf allen Märkten, übers Land verteilt, bekommt man zu einem sehr günstigen Preis, frische Obst Shakes. Manchmal sind da auch Highlights dabei, wie mein Energie Drink auf dem Markt von Arequipa.
    Especially completo - ein Rohes Ei, ein kleines Schwarzbier, Kondensmilch, Apfel, Papaya, Ananas, Mango, Guave, Maracuja, Banane, Honig, Zuckersirup,
    Rote beete und Klee. Schmeckte garnicht mal übel.
    (Bild 1 - 2)

    Sicherheit: Wird hier ganz groß geschrieben. Nicht! Egal ob Straßenverkehr oder überhaupt, es gewinnt immer der stärkere. Sicherheitsvorschriften gibt es so gut wie keine und falls doch, interessieren sie keinen. Außnahme war der Lift nach Kuelap, aber das war eine andere Geschichte.
    (Bild 5)

    PS: Vieles dieser Dinge waren in Bolivien identisch.
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  • Day177

    Mein Dschungelcamp

    January 18 in Peru

    Ich hatte mir vorgenommen eine Tour in den Amazonas zu machen. Dafür organisierte ich mir einen Guide, Javier, sowie sein Kanu und seine Ausrüstung und los ging es für 5 Tage und 4 Nächte in den Dschungel.

    Fortbewegung: Diese fand fast ausschließlich im Kanu statt und dauerte ca 6 Stunden pro Tag. Wir paddelten auf kleinen Flüssen und Verbindungen in den Dschungel und beobachteten vom Kanu aus die Tiere, oder angelten unser Essen. Am dritten Tag machten wir für ein paar Stunden eine Wanderung auf dem "Festland". Es war eher ein schlammiger, sumpfiger Untergrund, was wohl der Regenzeit geschuldet war.
    Einmal machten wir auch eine nächtliche Kanufahrt, um nach Krokodilen Ausschau zu halten, deren Augen im Taschenlampenlicht herrlich funkelten.
    Absolut beeindruckend war es, wie zielsicher er durch die Flüsse manövrierte. Jeder der nicht aus dieser Region kommt, wäre völlig aufgeschmissen.

    Schlafplätze: Wir bewegten uns die ganze Zeit in Perus größten Nationalpark. Dort gab es vereinzelt Ranger Stationen, mit der Möglichkeit sein Lager auf zu bauen. Das hieß ein Dach über dem Kopf, aber nicht unbedingt immer Wände. Der Schlafplatz war eine Art iso Matte auf dem Boden, mit einem Moskitos Netz drüber und fertig. Ich muss sagen, dass es schon ein wenig gewöhnungsbedürftig war dort zu schlafen. Zwar war es extrem Dunkel (es gab keine Elektrizität) was auch gut war, aber die ganze Zeit flatterte, piept, grunzte und raschelte es um einen herum.

    Essen: Fisch stand ganz oben auf der Liste. Dieser wurde immer frisch geangelt und so kam es auch schon einmal vor, dass es zu allen Mahlzeiten Fisch gab, als auch schon zum Frühstück. Beilagen waren frittierte Banane oder Reis.
    Ansonsten zeigte mir Javier eine Menge ungewöhnlicher Früchte und Pflanzne, die wir uns vom Kanu aus ins Boot pflücken oder beim Landgang sammelten.

    Tiere und Pflanzen: Oh ja, die gab es. Besonders bei den Pflanzen kann ich mich an gar keinen der Namen erinnern. Aber es gab viele unterschiedliche Palmen, bei denen mir auch nicht bewusst war, wie viele von denen Stacheln haben und das sogar auf den Blättern. Hinzu kamen riesige, beeindruckende Baume.
    Bei den Tieren ist es ein wenig einfacher. Es gab Schildkröten, Otter, Krokodile, Fluss Delphine, Faultier und so weiter. Am häufigsten sah man allerdings unterschiedliche Vögel und Affen. Es war quasi ein wenig wie S-bahn fahren in Berlin. Es waren immer eine Menge bunter Vögel und Affen unterwegs...
    Auf Landgang versuchten wir einer Gruppe Rot Affen auf zu lauern. Die machten wirklich abgefahrene Geräusche! Als wir ihnen zu nah kamen reagierten sie, indem sie ihre Notdurft verrichten. Es hagelte also Affen scheiße auf uns. Nicht unbedingt schön, aber zum Glück selten.
    Allgemein hatte man bei der Tierwelt ein wenig das Gefühl, sie arbeiteten im Schichtsystem. Morgens fangen die Affen und Vögel an rabatz zu machen, bis zur Dämmerung, wo dann die Kröten übernehmen usw.
    Ergänzend dazu hatte wir ein paar perfekte, sternenklare Nächte. Es ist immer wieder beeindruckend wie viele Sterne man ohne die Lichtverschmutzung der Städte sehen kann.

    Wirkliche Gefahren: Wirklich gefährlich allerdings waren nicht die Piranhas, Schlangen oder Spinnen, nein, es war ein aufkommender Männerschnupfen. So litt ich dann ab dem zweiten Tag ein wenig vor mich hin. Mein Guide muss auch gedacht haben "Was für ein Lappen. Macht hier auf dicken Maxen mit seine Tattoos und dann sowas." Aber ich muss zu meiner Verteidigung sagen, mir ging es echt nicht gut!

    Mücken: Omg waren das viele. Nach der ersten Nacht hatte ich nach 15 Stichen, allein an der rechten Hand, aufgehört zu zählen. Sie sind immer und überall präsent. In den 5 Tagen habe ich eine halbe Flasche Mücken Mittel verbraucht. Das interessierte die Viecher allerdings überhaupt nicht. Nach einer verregneten Nacht war es so schlimm, daß wir kurz davor waren unter dem Moskitonetz zu essen.

    Körperpflege: Auch wenn mir die Antwort vorher klar war, fragte ich Javier, wie es denn mit dem Thema Waschen aussieht. Seine Reaktion, er zeigte auf den Fluss. Ich fragte ihn ob es denn nicht gefährlich wäre mit den Piranhas und Krokodilen. Javier: "Mach dir keine Gedanken um die Piranhas, hier im Amazonas werden die von uns gegessen und die Krokodile werden erst abends aktiv".
    Also sprang ich in den Fluss und es war echt ein schönes Bad. Befremdlich war allerdings, dass ca. 5 Meter neben mir der Sohn des Rangers auf Piranhas angelte...

    Komische Gedanken: Als wir wieder einmal angelten, und der Fisch im Boot um sein Leben zappelte, stellte ich mir die Frage: "Kann ich Tiere töten und wenn nein, warum esse ich sie dann?" OK, beim Fisch könnte ich es aber sonst? Sollte man nur essen was man selbst erlegt? Wie gehe ich dann in Zukunft mit dem Thema Döner und Mett um? Warum dauert es so lange um Fleisch künstlich herzustellen, wo die Technik doch so weit ist? Ich habe noch keine Ahnung was ich mit diesen Gedanken anstelle, aber sie mussten mal raus.
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  • Day175

    Chachapoyas

    January 16 in Peru

    Nach dem ausgiebigen rumgelümmel am Strand, ging es nun wieder Richtung inland. Angepeiltes Ziel, der Amazonas. Auf dem Weg dorthin, machte ich im sehr entspannten Chachapoyas stop. Grund dafür, eine kleine Pause vom Bus fahren (es waren bis hier hin wieder knappe 20 Stunden) sowie zwei interessante Ausflugsziele.

    1. Kuelap: Eine Ausgrabungsstätte aus der Vor-Inka Zeit und somit älter als das berühmte Machu Picchu. Gelegen auf ca. 3000 Meter Höhe befindet sich diese beeindruckende Anlage, wo natürlich auch wieder niemand weiß, wie sie diese massiven Steinen dort aufgebaut hatten. Die damals dort ansässige Menschen wurden Chachapoyas genannt, was soviel wie "Wolkenmenschen" bedeutet. Über den genauen Zeitpunkt des Baus ist man sich auch uneins. Er liegt irgendwo zwischen 500 und 1490 unserer Zeitrechnung.
    Der Weg dorthin war auch sehr interessant. Dazu bestiegen wir Perus erster Seilbahn, die vor knapp 10 Monaten eröffnet wurde. Leider haben sie es ein wenig mit den Sicherheitsvorkehrungen übertrieben, was bei allen Touristen für ordentlich Gelächter sorgte. Die Gondeln fuhren maximal halb so schnell wie die üblichen bekannten aus Österreich, also wirklich extrem langsam. Als ich dann, in einer vollkommen leeren Wartehalle, in eine leere Gondel einsteigen wollte, wurde ich lautstark zurück gepfiffen und gebeten die Sicherheitsvorkehrungen einzuhalten.
    Dort waren Nummern auf den Boden gemalt, von 1 - 8, für jeden möglichen Gondelplatz eine. Also müsste ich mich brav auf die Nr. 1 stellen und auf die nächste Gondel warten. Getoppt würde es dann noch, als sich ein Security Mensch vor mich stellte und so lange wartete, bis die Gondel wirklich vor mir stand um mich dann einzuweisen. In der Zwischenzeit waren dann noch zwei weitere Touris dort, die sich dann auf den Folgenummern platzierten und darauf warteten das sie das OK vom Security Mann bekamen.
    Vor dem Hintergrund, dass in Peru normalerweise Sicherheitsvorkehrungen weniger eine Rolle spielen, ist die Nummer echt absurd! Auf dem Rückweg hatten sich die zwei die Touris, die ich in der Gondel kennengelernt hatte und ich dann willkürlich auf die Zahlen an der Gondel verteilt. Doch auch das irritierte die in diesem Falle Securyt Frau nicht und so bat sie uns auf Nr. 2-5-8 stehend, jeden zu seiner Zeit in die Gondel.

    2. Der Gocta Wasserfall zählt mit einer Höhe von 771 Metern zu den höchste der Welt. Interessant daran, wirklich erschlossen und vermessen wurde er erst 2006. Bis dahin hatte sich anscheinend keiner darum Gedanken gemacht, dass dieser Wasserfall etwas besonderes bzw. eine attraktion sein könnte.
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  • Day166

    Wie man sich bettet...

    January 7 in Peru

    Das übernachten auf Reisen ist dank Seiten wie z.B. "Hostelworld.com" oder "Booking.com" wirklich extrem einfach geworden. Man hat am Ende nur noch die Qual der Wahl und es bleibt nur noch die Frage offen, was man bereit ist auszugeben. Das finanzielle isz auch wieder Länder, sowie Saison abhängig. In Ländern wie Chile und Argentinien, die vom Preisniveau nahe an Deutschland liegen, versuche ich mit einer Preisspanne von 8 - 15€ die Nacht aus zu kommen. Aber auch da gibt es wieder Unterschiede. Mit wie vielen Personen teilt man sich den Raum (zwischen 1 und 10 Betten war schon alles dabei), ist das Frühstück inbegriffen, gibt es warm Wasser! Duschen und wie ist das Hostel gelegen sind da sehr ausschlaggebend.
    In Bolivien und Peru sieht die Sache schon entspannter aus. Klar kann man auch hier tief in die Tasche greifen, allerdings kommt man auch in guten Unterkünften ab 4-5 Euro die Nacht unter.

    Was aktuell schon alles dabei war in Fotos:

    1. Ein nettes Hostel mit 6 Bett Zimmer und Kamin in Puerto Varas
    2. Ein Hostel in Puerto Natales mit 8 Betten und großartigen Blick auf die Gebirge Patagoniens
    3. Weit über Budget. Ein Hotel direkt am Hafen von Puerto Montt (Gesponsert aufgrund einer 2 tägigen Verspätung meiner Fähre. Fühlte sich ein wenig an wie meine alten Dienstreisen, hatten schon sehr den charm eines Tagungshotels.)
    4. Ein einfaches Zelt im Nationalpark "Torres del Paine" und gleichzeitig mit dem folgenden, meine teuerste! Unterkunft
    5. Die Kajüte auf der Fähre
    6. Eine gemütliche Hängematte in Strand Nähe

    Was sonst noch dazu gehört:
    Neben der Qual der Wahl, gibt es teilweise auch die Qual der Mitbewohner. Die meisten sind wirklich nett und geben sich Mühe sozial zu sein. Leider gibt es aber auch Kandidaten, die Nachts nur an sich denken und das Licht anmachen, laut reden oder telefonieren während andere versuchen zu schlafen usw.
    Hinzu kommen Schnarcher und meine neuen Lieblinge, Menschen die ihren eigenen Wecker nicht hören oder ihn aus Versehen auf Snooze stellen und dann Duschen gehen... Da könnte ich ausrasten!

    Nicht zu vernachlässigen sind die mittlerweile schon zahlreichen Nächte in Bussen. Aber darüber hatte ich ja schon einmal berichtet.
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  • Day165

    ... Ungefähr so kann man meine vergangenen Wochen zusammenfassen und es fühlt sich großartig an!
    Mit dabei war an einem Tag auch ein Besuche in Chicama. Der Ort wird den meisten nichts sagen aber es ist der Ort, an dem bei guten Bedingungen die längste links brechende Welle der Welt läuft, bis zu 3km. Bei meinem Besuch waren die Bedingungen nicht perfekt aber es gab trotzdem einige Ritte über 200 - 300 Meter, da kam Freude auf.

    Wo wir gerade bei Besuchen sind. Der Papst kommt, Ende Januar, ins schöne Huanchaco, wo ich meinen Jahreswechsel verbracht hatte. Es war schön sehr beeindruckend zu sehen wie sie versuchen alles hübsch zu machen für diesen Besuch.

    Weiter ging es für mich nach Lobitos. Ein kleiner Fischerort wo es außer einem schönen Stand und ein paar Wellen zum Surfen nichts gibt. Herrlich!

    Ps: Fotos muss ich leider nachreichen, die habe ich nicht gemacht und ich warte noch auf die Email.
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  • Day153

    Arequipa

    December 25, 2017 in Peru

    Perus zweitgrößte Stadt ähnelte meiner Meinung nach sehr der Stadt Cusco. Auch diese war ein Ort zum wohl fühlen und sich im netten Gewusel der Stadt treiben zu lassen.
    Nahe der Stadt gibt es den Colca Canyon. Er ist der zweit tiefste Canyon der Welt. Wer jetzt denkt klar, der tiefste ist ja auch der Gran Canyon, irrt sich leider und wer jetzt neugierig ist, darf googlen!
    Ein weiteres Vorkommniss war mein erstes Weihnachten, weit ab von der Familie und zuhause. Allerdings war es sehr interessant. Das Hostel sponsorte einen Truthahn und alle Mitbewohner kochten etwas, mehr oder weniger, landestypische aus ihrer Heimat dazu. So gab es neben dem Truthahn auch Klöße und Rotkohl, französisches Risotto, israelischen Shakshuka, tacos usw. In Summe kamen wir auf 9 Nationalitäten. Auch wenn keine wirkliche Weihnachtsstimmung aufkam, war es ein sehr nettes Essen. Eine weitere peruanische Tradition kam hinzu als auf einmal um 0:00 Uhr, in der gesamten Stadt, Feuerwerke starteten.Read more

  • Day141

    Der Nabel der Welt - Cusco

    December 13, 2017 in Peru

    Cusco, eine wirklich schöne Stadt im Hochland von Peru. Sie war laut der Quechua, der Nabel der Welt. Bekannt ist dieser Ort heut zu tage vor allem als Ausgangspunkt nach Machu Picchu.
    Aber auch sonst hat die Stadt und die Umgebung einiges zu bieten. Quirlige Märkte auf denen es so gut wie alles zu kaufen gibt. Sowie natürlich auch viel Geschichte. Allerdings muss man etwas genauer hinsehen, da die Spanier bei ihrer Eroberung sehr viel zerstört hatten. In der Regel ist es nur noch an den massiven Grundmauern der Gebäude erkennbar, das es dort mal anders aussah. Die Spanier hatten quasi auf den alten Grundmauern der Quechua, ihre Häuser errichtet. Es ist also eine Stadt, auf der Stadt.
    Um Cusco herum gab es mit dem Sacret Valley tolle Landschaften wie z. B. ein altes Salzanbaugebiet, das angeblich schon dir Quechua nutzten.
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  • Day140

    Da ich in der letzten Zeit wirklich viel gewandert war, gab es dieses Mal, auf dem Weg nach Machu Picchu, eine Spaß Variante.
    Diese beinhaltete auf der insgesamt 4 tägigen Tour Radfahren, Raften, Ziplining, einen Thermen Besuch, aber auch ordentlich Wandern. Vor allem das Rafting war eine gelungene Abwechslung.
    Am dritten Tag sollten dann das Highlight der Tour stattfinden, der Besuch von Machu Picchu.
    Der Spaß war also vorbei und so durften wir um 04:30 Uhr aufstehen und ca. 1,5 Stunden Richtung Machu Picchu wandern. Der größte Teil der Strecke ging bergauf und beinhaltete knappe 1800 Stufen. Der Aufstieg war nicht unbedingt schön, aber sie Aussicht, nachdem man oben angekommen war, entschädigt für einiges. Wirklich verrückt wie die Quechua es damals geschafft haben sollen, diese Stadt auf einem Berg zu errichten.
    Geschichtlich ist es schwierig zu sagen, was genau dieser Ort war, da die Spanier bei ihrer Eroberung sehr fleißig bei der Vernichtung von Dokumenten oder ähnlichen waren. Man geht allerdings davon aus, dass es ein Ort für sehr privilegierte und wichtige Quechua war.
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