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Travelers:

  • Day323

    Jetzt aber ab ins Wasser

    June 14 in Indonesia

    Kurzfristig hatte ich meine Pläne geändert und mich dazu entschieden, den Wellen hinter zu reisen. Das nächste Ziel hieß nun Bali.
    Da ich vor ca. 5 Jahren schon einmal dort war, wusste ich auch gleich an welchen Ort es mich verschlagen sollte. Medewi ist ein kleines Dorf im Westen von Bali und noch relativ weit von einer Touri Hochburg entfernt. Trotzdem muss ich sagen, dass die vergangenen Jahre schon einiges verändert hatten. Mehr Unterkünfte und mehr Surfer, trotzdem alles noch im Rahmen.
    Abgesehen vom Surfen kann man hier allerdings auch wenig, bis nichts mit sich anstellen, also genau das was ich wollte.
    An zwei Tagen, an denen einmal Wellenflaute herrschte, unternahm ich einen Ausflug nach Ubud. Das ist, so zu sagen, das Kultur Zentrum von Bali. Vor allem was die Hindu Kultur angeht. Dort hieß es also Kultur, bzw. Tempel.
    Ubud war ganz das Gegenteil von Medewi. Ein Restaurant und Hostel neben dem anderen und Möglichkeiten zum shoppen ohne Ende. Spätestens wenn man am Starbucks vorbei kommt, weiß man Bescheid. Trotzdem hat der Ort noch einen gewissen Charm, vor allem mit seiner wunderschönen Umgebung, der hügeligen Landschaft und den Reisterrassen. In der Umgebung Ubuds wird auch Kaffee, speziell Luwak Kaffee hergestellt. Das ist der Kaffee, der vor der Röstung von einer Art Katze gefressen und dann unverdaut wieder ausgesch.... wird. Auch wenn sich das komisch anhört aber dieser Kaffee zählt zu den teuersten der Welt. Mir war er jedoch etwas zu sauer...
    Besser gefallen hatte mir dann, dass viele dieser Kaffees riesige Schaukeln mit Blick über die Reisfelder hatten. Da konnte ich dann nicht mehr wiederstehen!
    Mein eigentliches Ziel war allerdings der Tirta Empul Tempel. Interessierte können sich hier von einem Guide in die Hiltergründe dieses Tempels einweihen lassen und an einer spirituellen Wasser Reinigung teil nehmen, was ich natürlich auch gemacht hatte. Durch kleine Fontaine wird heiliges Wasser aus verschiedenen Quellen in ein großer Becken befördert. Jede dieser Fontaine sollte einen anderen Bereich der Seele reinigen. Dazu musste man das Becken besteigen und je Fontaine 3x mit dem Wasser Gurgel, 3x davon trinken und sich 3x das Gesicht waschen. Es gab ca 15 Fontaine. Es war eine interessante Erfahrung sich einmal ein wenig mit dem Hinduismus zu beschäftigen. Leider hatte ich vieles aufgrund der Menge und des schlechten Englisch, nicht verstanden.

    Für den Nervenkitzel zwischendurch, sorgte die jeweils 70km lange An- bzw. Abreise nach Ubud. Ich hatte mich mit einem Roller auf den Weg gemacht und durfte mich, größten teils, auf der am meisten befahrenen Straße der Insel bewegen. Der Verkehr ist wirklich verrückt. Es wird gehupt, geblinkt und überholt was das Zeug hält, jedoch ohne Sinn und Verstand. Wer Roller fährt, kann sowohl links als auch rechts an allem vorbei fahren und wenn es mal eng wird, weicht man auf den Bürgersteig aus. Es war so ein bißchen wie ein Fahrtraining für alles was man zuhause nicht darf!
    Als ich meinen Roller beim vermieter abholte meinte dieser, er wolle noch schnell testen, ob mit dem Roller alles OK ist. Er ging also zum Roller, steckte den Schlüssel rein, betätigte einmal die Hupe und meinte dann "Ja, alles OK"! 😂
    Ist schon sehr Klischee aber ich habe es mir nicht ausgedacht!

    Wieder zurück in Medewi, ging es gleich mit Kultur weiter. Dieser Ort ist komplett Muslimisch geprägt. Zu der Zeit als ich dort war herrschte Ramadan, also Fastenzeit für Muslime. Der letzte Tag des Ramadan ist für die Muslime gleichbedeutend mit unserem Weihnachten. Da ich einen sehr netten Vermieter hatte, wurde ich auch zum "Weihnachtsessen" bei der Familie eingeladen. Anschließend fand im Dorf noch ein kleiner Umzug statt, für den mich mein Vermieter einkleiden um daran teil zu nehmen.

    Den Abschluss meines Bali Aufenthaltes bildete Canggu. Dies war so ziemlich das Gegenteil von allem zuvor. Es war so eine Mischung aus Malle und Friedrichshain. Ju ges Party Volk aus Australien gemischt mit jeder Menge Hipstar. Für 2,5 Tage mal ganz nett an zu schauen, aber dann reichte es auch.
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day306

    Auf der Suche nach dem "Butanding"

    May 28 on the Philippines

    Nachdem sich das Surfen fürs erste erledigt hatte, sollte es für mich mal wieder unter Wasser gehen. Bevor ich mich jedoch auf den Weg machte, einen "Butanding" (Walhai) zu sehen, ging es auf die kleine Insel Malapasqua. Das einzeige was man auf dieser Insel anstellen kann ist Tauchen und am Strand liegen. Es gibt dort nicht einmal Straßen, was die einheimischen aber nicht davon abhält mit dem Rollern im Sand fahren. Hauptattraktionen dort sind die Tresher Sharks, auf deutsch, Fuchshaie. Besonders an diesen Tieren ist, daß sie in extremer Tiefe leben, aber im Morgengrauen zum fressen auftauchen. Das ist dann auch die Gelegenheit sie einmal in freier Natur zu sehen. Also ging es um 04:15 Uhr mit dem Boot los und kurz nachdem wir auf 30 Meter getaucht waren, gab es auch schon die erste Sichtung. Diese Tiere sehen wirklich faszinierend aus, mit ihrem langen Schwanz. Ein wenig getrübt würde dieser Ausflug nur auf Grund der Masse an Tauchern im Wasser, die natürlich alle einen Blick erhaschen wollten.
    Am zweiten Tag ging es dann, zum ersten Mal für mich, auf einen kleinen höhlen Tauchgang. Es ist schon etwas beängstigend, zu wissen, man kommt nicht weg. Die Aussicht, auf den Höhleneingang, mit dem einfallen den Licht, war es aber auf jeden Fall wert und sich daher im Weg waren.

    Von dort aus ging es dann weiter nach Donsol. Es gibt unterschiedliche Orte, an denen man die Möglichkeit hat, mit Walhaien zu schnorcheln. In Donsol versuchen sie es einigermaßen human zu gestalten und füttern die Tiere auch nicht künstlich an. So wird die Zahl der Boote, die gleichzeitig auf dem Wasser sind limitiert und bevor man aufs Boot geht, bekommt man mit einem Video, die Verhaltensregeln erklärt. Insgesamt konnten wir 3x ins Wasser und einen kurzen Moment mit einem Walhai schnorcheln. Es war zwar mit ca. 5 Meter Länge ein eher kleines Exemplar aber beeindruckend genug.
    Am zweiten Tag wurde noch einmal getaucht. Ich hatte im vornherein gelesen, dass es in der Gegend auch einen Ort geben soll, an dem regelmäßig Manta Rochen und manchmal auch Walhaie gesichtet wurden. Die Bootstour dauerte ca. 2 Stunden und auch dieses Mal hatten wir bei den zwei Tauchgänge Glück. Wir sahen 2 Manta Rochen und ganz unverhofft auch noch einen Walhai. Dieses Mal war es noch beeindruckender. Wir waren ca. 25 Meter tief und auf der Suche nach Mantas, als plötzlich über uns ein riesen Schatten auftauchte. Dieses Exemplar war ca. 9 Meter lang, was für einen Walhai immernoch klein ist. Wenn man so etwas allerdings noch nie vorher gesehen hatte war es absolut unwirklich.
    Auch das Tauchen mit den Mantas war großartig. Das zweite Tier hat eine Spannweite von ca. 4 Meter und es ist einfach nur schön diesen Tieren beim dahin gleiten zu zu sehen.
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  • Day299

    Siargao

    May 21 on the Philippines

    Nach nur 4 Flügen und einer Reisezeit von ca. 22 Stunden hatte ich es von Tasmanien auf die Philippinen geschafft.
    Mein erstes Ziel dort, Siargao. Ein ehemaliges Fischerdorf, was heute Surf Paradies ist. Dem entsprechend lief auch das Leben dort ab. Tagsüber, je nach Gezeiten, den richtigen Surfspot ausgesucht und ab ins Wasser. Je nach Spot waren diese mal mit und mal ohne Boot erreichbar waren.
    Abends ging es dann in einem der zahlreichen Restaurants essen und dann feiern. Am nächsten Tag wiederholte sich das ganze, nur die Party Location wechselte je nach Wochentag.
    Falls es mal mit den Wellen nicht so gut lief, war man mit erholen, gammeln oder Kokosnüsse knacken beschäftigt. So ließ es sich auch 2 Wochen wunderbar leben, bis die Wellen nicht mehr so recht wollten und es hieß, weiter ziehen.

    Zwischendurch gab es noch zwei nette Tagesausflüge auf ein paar noch kleinere, vorgelagerte Inselchen.

    An Siargao kann man leider, wie an vielen Orten in Süd Ost Asien oder Südamerika, das streben nach Gewinnmaximierung mit bloßem Auge beobachten. Überall wird gebaut, Strände privatisiert, die Homestays zu Resorts und die philippino Garküche zum Hipstar Café. Das macht es natürlich bequem, ist aber weit vom authentischen Leben entfernt, dem alle Backpacker dort nacheiferne, während sie dort ihren Cappuccino trinken und Pizza essen. Schon schade!
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  • Day281

    Tasmanien...

    May 3 in Australia

    ... Oder wie die einheimischen sagen "Tassie" war der absolute Hammer!
    Angekommen im beschaulichen Hobart, der Hauptstadt der Insel, fühlte ich mich gleich wohl. Es war Herbstanfang, überall lagen bunte Blätter auf dem Boden und es wahr angenehm warm uns sonnig als ich meinen Streifzug durch die Stadt begann. Trotzdem es die größte Stadt der Insel ist, hat sie mehr den Charme einer Kleinstadt. Alles beschaulich und wahnsinnig nette Menschen.
    Da ich gehört hatte, daß man in der Nähe von Hobart gut surfen kann, machte ich mich am 3. Tag auf zum Strand. Was ich erwartet hatte, waren raue See- und Küstengebiete voller Felsen und alles irgendwie düster. Was ich bekam, war ein schöner Strand und ein kristall klares Meer, das man eher in anderen Urlaubsparadiesen erwart. Das Surfen an sich war ganz ok aber es war total beeindruckend in Wellen zu surfen in denen das Wasser so klar ist. On Top dümpelten auch noch ein paar Delphine in der Bucht herum. Das machte das Packet komplett.

    Am 4. Tag startete ich einen 8 tägigen Roudtrip um die Insel. Mit dabei war Tamara, 22 Jahre jung, die genau das gleiche machen wollte. So teilten wir uns Auto und Zelt und machten uns auf den Weg.
    Angefangen bei der Ostküste setzte sich das fort, was ich schon gesehen hatte. Unfassbar schöne Strände und kristall klares Wasser. Ein absoluter Traum. Zwar ein kalter, aber ein schöner.
    Wir arbeiteten uns von Strand zu Strand und von Naturschutzgebiete zu Naturschutzgebiete. Zu sehen gab es neben den Stränden auch tolle Wälder, Wasserfälle, karge Landschaften und schluss endlich auch raue Felsküsten, so wie ich mir Tasmanien vorgestellt hatte. Mit dabei waren immer ein Haufen Tiere. Überall sah man Kängurus, Wallabys, Wombats, Papageien und vor allem Schafe, Schafe, Schafe...
    Wir waren uns auch ziemlich sicher, dass uns einmal ein Tasmanischen Teufel über den Weg gelaufen ist!
    Geschlafen wurde wie gesagt im Zelt. Das war zwar nicht unbedingt bequem und warm, dafür in herrlicher Natur und immer mit Lagerfeuer zum Dosenfutter.

    Auf unserer Tour hatten wir auch das Glück, uns ein Spiel "Australien Football" anzusehen. Sieht aus wie einer Mischung aus Fußball, Rugby, Volleyball und Fight Club. Mega schnell und echt interessant zu schauen. Vor allem jedoch fragt man sich, was für Probleme unsere Fußballspieler haben, die sich bei jeder Kleinigkeit auf dem Boden wälzen, als wenn sie angeschossen worden wären. Ich kann jedem nur empfehlen sich das einmal im Netz anzusehen. Die Regeln sind auch garnicht so kompliziert.

    Alles in allem eine wirklich beeindruckende und wunderschöne Insel, die etwas süchtig mache kann.
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  • Day273

    Moin Moin Sydney

    April 25 in Australia

    Der Titel dieses kurzen Beitrags verrät sofort, an was mich Sydney erinnerte, als ich mit den Öffentlichen vom Flughafen in die Stadt fuhr. Hamburg! Es war irgendwie so ein "großer Alter Hauptbahnhof mündet in Stadt" Ding. Aber egal.

    Ansonsten gibt es recht wenig zu erzählen, außer das Sydney eine sehr coole Verbindung aus Großstadt und Natur bietet. Trubel in der Innenstadt und an den "Stadt" Stränden, aber auch Ruhe drum herum. Dazu eine riesige Portion Sonne und nette Menschen. Ich kann verstehen, warum viele dort hängen bleiben.

    Meine Tage bestanden aber überwiegend aus Sight seen, am Strand hängen und das Essen genießen. Es gab auch dort einen riesen Einfluss an asiatischer Küche und natürlich jede Menge frisches Seefood.
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  • Day261

    Rangiroa und Tikehau

    April 13 in French Polynesia

    Nun saß ich nach meinem 3,5 tägigen Aufenthalt am mini Flughafen von Rangiroa und wartete darauf, dass es weiter ging. Die Entspannung und gute Laune war auch hier zu spüren. Der Check In dauerte keine 3 Minuten, danach ging ich noch einmal über die Straße, mit den Füßen ins Meer, in einer Ecke des Flughafens spielten ein paar Männer Ukulele und so etwas wie einen Sicherheits Check gab es nicht.

    Schön und vor allem entspannt waren die Tage auf dem max. 200m breiten Landstreifen mitten im Nichts. Tagesablauf: aufstehen, frühstücken, tauchen, evtl. noch einmal schnorcheln, den Delphinen beim Springen zusehen (Kein Witz), Abendessen und fertig ist.

    Das Tauchen war hervorragend. Massen an Fischen, Baracuda Schwärme, unterschiedliche Haie und Rochen usw. Kleinere Haie und Rochen konnte man sogar vom Strand aus oder beim Schnorcheln sehen.
    Ziemlich abgefahren war auch mein erster Drift Dive. Das bedeutet so viel, daß man an einer Stelle im Meer in eine Strömung taucht und sich von ihr mitziehen lässt. Ziemlich genau so wie bei findet Nemo, als sie mit den Schildkröten schwimmen...
    Leider hatten wir nur wenig Glück mit den Delphinen. Relativ häufig kommt es wohl vor, dass sie zu den Tauchergruppen schwimmen, um mit ihnen zu spielen. Wir hatten einmal das Glück, einen aus der Entfernung zu sehen. Immerhin.

    Dafür konnte man sie, je nach Gezeiten, zu einer bestimmten Tageszeit vom Land aus springen sehen. Warum sie das tun weiß keiner genau, aber das sie es tun, darauf ist verlass.

    In Tikehau angekommen, viel mir als erstes wieder der Flughafen auf. Dieser hatte noch nicht einmal mehr einen Zaun, um die Landebahn zu sichern.
    Ansonsten war das Leben hier ähnlich wie auf Rangiroa, also sehr entspannt. Das Tauchen in Tikehau war auch super und vor allem sehr Fisch reich. So sah mal viele Schwärme Makrele, Baracuda, jagende Thunfische etc.
    Zudem erlebte ich dort etwas, was für Französisch-Polynesien neu war. Es gab etwas umsonst. Kokosnüsse. Die Insel ist so voll mit Kokos Palmen, dass Kokosnüsse quasi überall rum liegen. Nur knacken musste man sie noch selbst, was nicht so einfach ist wie man denken würde...
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  • Day258

    Ohne Brett im "Surf" - Paradis

    April 10 in French Polynesia

    Nun war es also soweit. Das Ziel, wo ich immer dachte "das ist zu weit und zu aufwändig für einen normalen Urlaub", lag nun vor mir. Französisch-Polynesien.

    Erwartet hatte ich ein Paradies mit Lagunen, tollen Stränden, entspannten Menschen, tollen Surfbedingungen sowie Haarestreubenden Preisen und so war es auch.

    Am Flughafen Tahiti angekommen wurde man gleich freundlich mit einem Hula Tänzchen und einer Blumenkette begrüßt, also zumindest als Pauschal Urlauber, die in der Regel ihre Hochzeitsreise hier her machen. Leider zog sich diese Erfahrung komplett durch den Aufenthalt auf den Trauminseln. Es war als Backpacker wirklich schwierig und mega teuer. Hinzu kam noch eine Tatsache die mich wirklich schockierte, es gab nirgendwo Surfbretter zu mieten. Jetzt mag man sagen "Die Probleme hätte ich gerne" und das kann ich auch nachvollziehen, jedoch will auch keiner zum Skifahren nach Österreich, um dann vor Ort zu erfahren, dass die Bedingungen zwar spitze sind, man aber leider keine Skier mehr zum ausleihen hat. Diese Tatsache brachte mich tatsächlich dazu, meinen Aufenthalt um eine Woche zu verkürzen.

    Nichts desto trotz war es traumhaft hier. Ich machte mit zwei wirklich netten Jungs, die ich im Hostel getroffen hatte, ein paar tolle Ausflüge auf Tahiti (Foto 1-3) und auf die nahe gelegene Insel Mo'orea (Foto 4-6), zu tollen Stränden, Lagunen und Aussichtspunkten.
    Schön war es auch immer wieder zu sehen, wie die Menschen dort versuchen ihre Traditionen zu bewahren. So sieht man immer wieder Leute Ukulele spielen, Gruppen Tanzen und absolut klischeehaft, Frauen mit Blumen im Haar, schön!

    Im Hostel selbst war es auch witzig, alle hatten die gleichen Probleme. Wo kann man preiswert essen (also unter 12€ pro Mahlzeit) welche Insel war es Wert zu bereisen (es geht fast alles nur per Flugzeug, ab 130€ pro Strecke) und wo kann man einigermaßen günstig übernachten (unter 120€ pro Nacht).

    Bei mir viel die Entscheidung dann auf zwei Atolls, die ein spitzen Tauch Revier sein sollten. Dazu aber mehr im nächsten Beitrag.

    PS: Tattoos in Polynesien. Hier wird einem vorgelebt, wie entspannt man mit dem Thema umgehen kann. Die Mehrheit der Erwachsenen hat ein Tattoo und unabhängig vom Job, ist es völlig selbst verständlich und muss nicht versteckt werden.

    PPS: Was außerdem auffällt ist eine nicht unerhebliche Zahl an Männern, die sich anscheinend als Frau fühlen und das auch zeigen. Heißt, sie tragen Röcke, Kleider, schminken sich usw. Auch dieses Thema ist hier völlig selbst verständlich. Da stellt sich einem schon die Frage warum wir, im angeblich so gebildeten und offenen Westen, so einen entspannten Umgang miteinander nicht hin bekommen...
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  • Day250

    Durch San Francisco in zerrissenen Jeans

    April 2 in the United States

    Der letzte, kurze Stop auf diesem Kontinent lautete San Francisco und ich hatte schon sehr viel Spaß bei der Einreise.
    Man weiß ja das die Amis ein wenig schräg sind mit ihren Einreise Bestimmungen aber so schlimm...

    Schritt 1: Online Visa Antrag, bei dem man sich fast so nackig machen muss wie beim Harz IV Antrag
    Schritt 2: Einen Einreise Beleg im Flugzeug ausfüllen mit Wohnort, transportierte Güter usw
    Schritt 3: Nach Ankunft am Flughafen in Fort Lauderdale an einem Kiosk (Terminal) registrieren. Es waren exakt die gleichen Angaben wie auf dem Zettel im Flugzeug + Fingerabdrücke und Bild. (30min Wartezeit)
    Schritt 4: An der Passkontrolle anstehen mit erneuter Abgabe der Fingerabdrücke und eines Fotos. (Wartezeit 3 Stunden)
    Schritt 5: Kontrollpunkt an dem kontrolliert wurde, ob auch wirklich ein Stempel im Pass war. (Wartezeit 5 Minuten)
    Schritt 6: Abgabe des im Flugzeug ausgefüllten Zettels. (Wartezeit 5 Minuten)

    Nur mit einem Spurt durch den Flughafen erreichte ich noch meinen Anschlussflug nach San Francisco. Welcome to the USA!

    Danach lief aber alles wie am Schnürchen. Das Wetter war toll, die Menschen freundlich und die Stadt wirklich interessant.

    Am ersten Abend ging es gleich auf ein schönes Punk Konzert. Nach so langer Abstinenz war er Geschrei eine Wohltat!
    In den Folgetagen hieß es dann Touri Programm und Shoppen.
    Erst einmal wurde eine neue Reisetasche, sowie Inhalt für diese, gekauft. Somit war ich fürs erste wieder mit dem nötigsten ausgestattet. Danach begann das Sightseeing Programm.
    Golden Gate Bridge, Chinatown, Downtown, Straßenbahn, Strand und schöne Parks gab es zu erkunden und auch wenn SF ganz schön hügelig und weitläufig ist, kann man ziemlich vieles erlaufen.
    Am witzigsten finde ich allerdings, das sich meine gut eintrainierten spanisch Floskeln sehr hartnäckig verankert haben. So wurde jeder mit einem "Hola" begrüßt, mit einem "permissio" entschuldigt und so weiter. War aber kein Problem. Aufgrund des hohen Aufkommens an Süd Americanern in SF, würde es nur belächelt.

    Im Großen und ganzen muss auch sagen, dass es eine sehr lebenswerter Ort zu sein scheint. Die Kombi aus Stadt und Meer ist einfach super, weiter gereist bin ich trotzdem...

    PS: Ich habe noch nie so viele Tesla in so kurzer Zeit gesehen. Im Schnitt würde ich sagen bis zu 10. Den Menschen hier geht es gut!
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  • Day247

    Kinders wie die Zeit vergeht.

    March 30 in Nicaragua

    Als ich am 26.07.2017 meine Reise antrat, war der ursprüngliche Plan, mich nach 2 - 3 Monaten in Chile, nach Asien auf zu machen. Heute, 8 Monate später, habe ich es zwar noch nicht vom Kontinent geschafft, aber immerhin aus Südamerika.

    Auch wenn mir von vornherein klar war, daß solche Reisepläne nie aufgehen, bin ich über diese leichte Verzögerung überrascht. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt und war sehr schön, spannend, aufregend, beeindruckend, bedrückend, aufmunternd und vieles mehr. Ich denke es wird nicht mein letzter Aufenthalt hier gewesen sein.

    Ps: Wer als erstes die richtigen Ländern den Fotos zuordnet, bekommt ein Bier ausgegeben.
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  • Day240

    Mit fast nichts ins Paradies

    March 23 in Nicaragua

    Nachdem nun klar war, dass es mit dem Surfen erst einmal nicht klappen würde, musste ich mir etwas anderes einfallen lassen. Was liegt da näher als tauchen?! Schließlich ist da die offene Wunde am Auge unter einer Taucherbrille.
    Also sollte es auf die Corn Islands gehen. Ein kleines Insel Paradies auf der Nicaraguanischen Karibik Seite. Wir (Thomas, ein sehr netter Schweizer den ich in Gigante kennen gelernt hatte und ich) machten uns also auf den Weg. Erst einmal mussten wir nach Managua um den Flug auf die Insel zu nehmen. Transportmittel dort hin, ein chicken Bus. Das bedeutet, alles und jeder wird auf der Strecke mit genommen. Der Bus platzte aus allen Näten und man verlor völlig den Überblick. In Managua angekommen, kam dann für mich das böse erwachen. Mein Rucksack, mit all meinen Klamotten war weg. Keine Ahnung wann und wie, aber er war nicht mehr auf zu finden. Der Busfahrer teilte mir dann noch netter Weise mit, dass er zwar für die Fahrgäste, jedoch nicht für das Gepäck verantwortlich sei. Da stand ich also in Managua, nur noch mit meinem Handgepäck. Toll!
    Alle weiteren Versuche, eine Info zu bekommen oder sonst etwas, scheiterten. Also ging es erst einmal grob einkaufen. Zahnbürste, ein Shirt und eine Badehose. Das musste reichen für die Insel.
    Nach einem 70min Flug ging es noch für eine halbe Stunde auf eine Fähre und schon war man da, Little Corn Island. Eine kleine Insel, ohne Autos aber mit viel Karibik Flair. (zum Glück braucht man da ja wirklich nicht mehr als eine Badehose)
    Im Hostel angekommen, bekam ich einmal die Hilfsbereitschaft anderer Reisende zu spüren und so war ich schnell um ein T Shirt und einen Pullover reicher. Das war schön!

    Die Tage auf der Insel waren sehr entspannt. Morgens aufstehen, etwas Yoga und dann ab ins Wasser zum Tauchen. Der Schutz meiner Wunde durch die Taucherbrille klappte erstaunlich gut, auch wenn der Druck auf der Nase schon etwas unangenehm war. Zu sehen gab es auch einiges. Haie, Schildkröte, Rochen usw. Einmal traute ich mich sogar an einen Nachttauchgang heran. Das war schon komisch. Dadurch das man dann das Wasser nicht mehr sieht, kam man sich wirklich schwerelos vor. Dazu noch das Suchen im Dunkeln mit der Taschenlampe, ein kleines Abenteuer...
    So zogen die Tage ins Land und es war wirklich entspannend.
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