France
Saint-Jean-Pied-de-Port

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78 travelers at this place

  • Day97

    Jakobsweg

    March 9 in France ⋅ 🌧 7 °C

    Ich wusste nicht welchen Titel ich hier wählen sollte:

    13 / 800 / 38 ?

    Denn ich werde mit 13 Kg Gepäck rund 800 Km in max. 38 Tagen laufen!

    Oder besser:

    Der Weg der sich nicht laufen lassen will?

    Denn nachdem mich Sylvie heute Morgen um 6.10 Uhr zum Bahnhof gebracht hatte, fuhr ich ca. 20 min und dann blieb der Zug stehen....
    Nach weiteren 10 Minuten erfuhren wir das wir umkehren müssen, da ein Baum auf den Gleisen liegt!

    Und so wurde ein kleiner Bus für uns organisiert der uns nach Sant Jean Pied de Port brachte.

    Mit zwei Stunden Verspätung erreichten wir unser Ziel (ich traf im Zug auf Nurin, sie kommt aus Schottland und läuft den Camino ebenfalls) und machten uns auf zum Informationscenter.
    Dort erhielten wir Pläne für den Weg, Tipps über momentan unzugängliche Strecken und unseren ersten Stempel 😍

    Kurz darauf trennten wir uns auch schon wieder, denn wir wollten den Jakobsweg jede für sich selbst laufen.

    Nach kurzem traf ich auf Tang aus Nordkorea und wir liefen Mal zusammen und dann wieder getrennt. Aber meistens waren wir zumindest in Sichtweite des anderen.

    Meine "Gast-Eltern" rieten mir ich solle mir ein Taxi nehmen und die erste Etappe überspringen, denn sie wäre mit die schwerste. Zudem regnet es heute und dort würde Schnee liegen.

    Da ich aber den Jakobsweg nicht direkt mit einem Cheatday beginnen wollte, lief ich ihn trotzdem!

    Unten sagte ich noch zu Nurin ich würde gar keinen Schnee sehen, bloß gaaanz oben auf dem Berg und wir würden ja wohl nicht da hoch gehen...

    Alter! Und wie wir da hoch gingen!!! 😳😂🙈
    Es war unbeschreiblich anstrengend! Und oben angekommen sooooo kalt!

    Als ich eine Stunde unterwegs war, fing meine rechte Hüfte an zu schmerzen. Es fühlte sich so an als ob sie klemmt... Kann es nicht anders beschreiben.
    Es wurde leider auf die Dauer nicht besser, aber ich WOLLTE jetzt diesen Weg gehen, also weiter!

    Immer wieder fing es an zu regnen!

    War auch soweit alles in Ordnung bis ich auf halber Höhe von diesem Berg war, so nach 7 Stunden!
    Dann wurden die Schmerzen echt übel! Und es war soo kalt je höher ich kam!

    Ich hörte ziemlich laute Musik um mich von meinen Schmerzen abzulenken, aber irgendwie war Spotify am rumspinnen und so hörten manche Lieder plötzlich auf und es kam ein neues.

    Ziemlich genervt fragte ich: "was ist das hier eigentlich für ein Scheiß Weg??!"
    Genau in dem Moment sprang meine Playlist weiter und es ertönte von Eisbrecher "Dein Weg"
    Ja klar...danke auch 😂👍

    Ich wusste nicht mehr was ich machen sollte, denn ich konnte nicht mehr. Und so lief ich immer weiter bis ich auf die Spitze kam und von weitem eine kleine Kirche sah!
    Meine Rettung! Ich war angekommen! Jetzt endlich in meine Unterkunft zu können, zu duschen und zu schlafen... Ein Traum!!!!

    Aber es war bloß eine kleine, verschlossene Kirche!!!
    Ich konnte nicht mehr weiter!
    Meine persönliche Grenze hatte ich bereits vor einer Stunde überschritten und nun sah ich das ich noch 1,5 Km zu laufen hatte!
    Ich brach in Tränen aus denn ich konnte nicht mehr weiter laufen und hinlegen war auch keine Option, denn ich war zu nass und es war zu kalt!!!

    So bat ich innerlich um Hilfe denn ich wusste das ich es aus eigener Kraft nicht mehr schaffen würde!
    Ich humpelte, frierend und mit Tränen im Gesicht im Schneckentempo den Berg hinab (immerhin ging es nun runter).
    Plötzlich fuhr die Polizei an mir vorbei, hielt an, legte den Rückwärtsgang ein und fragte mich ob ich Hilfe bräuchte.
    Ich fragte nur: "Wie lang ist der Weg noch?"
    Und sie meinten nur daß es nicht mehr lang sei, ich aber ins Auto steigen solle denn sie würden mich fahren.
    Das Angebot nahm ich dankend an!
    Es waren 5 Polizisten und so musste einer aussteigen, damit ich einsteigen konnte (sorry dafür 🙈). So saß ich hinten zwischen zwei Polizisten und der Fahrer meinte er hätte an meinem Blick gesehen, das ich Hilfe bräuchte!

    Ach Herrje....wenn mein Blick schlimmer als mein Äußeres Erscheinungsbild war dann will ich erst garnicht wissen wie ich auf sie gewirkt haben musste 🙈

    So wurde ich von der Polizei zur, und leider auch IN die Pilgerherberge gebracht!
    Die anderen Pilger starrten mich seltsam an 😁🙈
    Dann wurden noch meine Personalien aufgenommen und einer der Polizisten machte ein Foto von mir.

    Kurz bevor sie gingen, bedankte ich mich nocheinmal bei ihnen und sie meinten beim nächsten Mal solle ich sie anrufen...
    Klar...die Polizei dein Freund und Taxi oder was? 😂🙈

    Ich lief heute 28 km in 8 Stunden...

    Abends beim Essen lernte ich noch einpaar sehr nette Menschen kennen und dann fiel ich todmüde ins Bett!
    Gab zwar keine Bettdecke, aber das war mir jetzt auch ziemlich egal!!!
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  • Day4

    Biarritz to St. Jean Pied de Port, Fr.

    April 23, 2018 in France ⋅ ⛅ 15 °C

    The start of the Camino. Tomorrow is a 17 mile walk mostly up hill and down the other side of the Pyrenees into Spain. I awoke this morning in Biarritz and found some breakfast...a croissant and an espresso, typical for here it seems but it worked. I made my way into the center of town and met up with two women from Denmark who were headed to the same place, joined them and made my way here around 1pm. So, St Jean Pied de Port....an amazing town. Lots of outdoor cafe’s. I went to the Pilgrim office, got my passport validated, checked into the municipal alberge, bought a walking stick and checked out the town. I had dinner tonight with my bunk mates from the Netherlands, Italy and France....a “pilgrims meal” which is a high protein inexpensive meal that is commonly served along the way. A shower next, organize my pack and to bed. Almost 9pm here. Thank you everyone for checking in! A special thanks to Damian Brockway for all his help with cameras and technical stuff!Read more

  • Day111

    Exploring Saint Jean Pied de Port

    June 20, 2018 in France ⋅ ⛅ 29 °C

    We had a rest day as we explored Saint Jean and learned some of it’s history. We climbed up to the Citadel to take in views of the town below, walked long the fortified walls, and weaved our way along the narrow streets of this medieval town. At one point we found ourselves in a shop just full of spices...bags and bags! We are in awe with how old everything is!

    It was a hot day today, getting up to a very humid 88 degrees. Tomorrow is supposed to be a tad bit cooler as we head out to begin our hike...thank goodness!

    We have already met some of the nicest people. A couple from Australia spent some time with us after they had just finished the le Puy Route through France, and a couple from Virginia is going to join us at the Pilgrims’ Mass tonight in the 13th century church, Notre-Dame-du-Bout-du-Pont. We spent some quiet time sitting in there earlier today.
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  • Day110

    Finally to Saint Jean Pied de Port

    June 19, 2018 in France ⋅ ⛅ 24 °C

    Today, we traveled from Paris to Biarritz France where we caught a shuttle (with 6 other pilgrims) to Saint Jean. All of the other pilgrims were from the US except one from Ireland...very nice people, who I’m sure we will see again. One girl had a water bottle with the word Elma on it - haha!

    It was surreal to finally be in this town that I have read about and seen pictures/video of. It is truly real, now, that we will begin this journey. I am grateful we decided to have a rest day tomorrow so we can get caught up on sleep and recover from our jet lag. We plan on doing some exploring of the town, getting our pilgrim passports stamped, and definitely eating some sorbet down the street. The weather is warm and muggy, but very pleasant. I might not like it so much as I start hiking up the Pyrenees 😂 I will be sweat ball!!!

    I put a few pics and short video snippets from today on here, and I have a longer video I will put on Facebook. Time for some sleep...Alan is already zonked.
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  • Day3

    Saint Jean Pied de Port

    August 4, 2019 in France ⋅ ⛅ 20 °C

    In SJPDP mache ich mich gemeinsam mit Lisa und einer ganzen Pilgerschar auf den Weg vom Bahnhof in Richtung Pilgerifo. Wir bekommen die letzten Infos bezüglich des Wetter und der Wegbegebenheiten. Auf dem Weg zum Frühstück in einer nahegelegenen Bäckerei kommen wir noch in einer Kirche vorbei, in der gerade Messe ist, was man anhand des wundervollen Gesanges sofort erkennen kann. Die Gemeinde singt mit einer Inbrunst mit, die ich in dieser Form noch nie in einem Gottesdienst erlebt habe. Wirklich ergreifend!

    Nach dem gemeinsamen Frühstück und einer kurzen Erkundungstour durch SJPDP trennen sich Lisas und mein Weg wieder. Sie muss nach der langen Busfahrt erst mal schlafen und nimmt sich ein Zimmer, während ich zur ersten kurzen Etappe aufbreche. Damit ich die Pyrenäen nicht am Stück überqueren „muss“.
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  • Day112

    104. Etappe: St.-Jean-Pied-de-Port

    October 22, 2018 in France ⋅ ⛅ 15 °C

    Heute Morgen hieß es: Großes Frühstück mit allen Pilgern. Nach und nach starteten dann alle in kleinen Grüppchen und unterwegs sah ich so manchen Pilger wieder. Heute begleitete mich Jean-Paul bei der Etappe nach St. Jean Pied de Port. Und wir hatten keinen Nebel, sondern ein paar Wolken und zum Ende strahlenden Sonnenschein.
    Angekommen ging es zunächst ins Pilgerbüro. Dort herrschte reges Treiben - viele neue Rucksäcke standen parat, denn hier beginnt für viele Pilger deren Camino. Ich holte mir meine Infos für den Camino del Norte ab und weiß nun wie ich morgen starten werde.
    Nach einem gemeinsamen Mittagessen hieß es dann schon wieder Abschied nehmen von Jean-Paul, der seinen Zug nach Hause nahm.
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  • Day44

    Saint Jean Pied de Port 23 km

    August 30, 2017 in France ⋅ ⛅ 22 °C

    Wow nun bin ich in Saint Jean Pied de Port angekommen. Ein berauschendes Gefühl es bis hier Geschafft zu haben. Noch ein Tag dann habe ich Frankreich über die Pyrenäen verlassen. Bin im Moment mit einer kleinen Gruppe unterwegs, was richtig Spass macht. Mit dabei ist die Jesssika die von Leibzig bis runter läuft, habe sie mal kurz gesehen als ich mit Benno gewandert bin und Tailer aus Amerika mit ihr bin ich vor le Puy gelaufen.Read more

  • Day5

    En Route to Camino

    May 23, 2019 in France ⋅ ☀️ 21 °C

    One of the things I looks forward to most when I travel is writing these blogs.  I go through the travel-day looking for something that's culturally different from my life in Melbourne, or consider interactions with friends met on route to another location. It makes the holiday a social and cultural analysis. All day an idea percolates. The writing of the blog is the most strenuous part, often times I have to write a blog twice after the initial inspiration has gone because I didn't hit save (such as this blog). I write at night when all I want to do is sleep, or I write when I'm on a train in transit between cities or countries. The inspiration and writing is one aspect, but perhaps the main reason I write - although I wouldn't want to fully admit it - is to share the blogs with family or on Facebook to collect 'likes' and spread the FOMO to those who can be bothered reading till the end.  Such is the way of our social media age.

    I'm about 5 days into this trip and have not been as desperate to write as I normally am. I have also noticed that I'm taking this trip more at face-value and feeling far more relaxed than previous trips. This is the first, very apparent moment I have noticed that the 2.5 years of councilling for my anxiety has paid off. The adrenaline is not as high, the second guessing is at a minimum, and I feel more confident. I also strongly feel that this comes with age - last time I was in Europe I was around 24 years old. I wanted to fit in as much sightseeing  as possible but my head was stuck in grief. Travel forces you to stop wallowing in self pity and instead focus wholly on where you will get your next meal, or how to get to the station and buy a ticket, or how to ask a local for directions to the chemist. It forces you to live in the moment, but often the moment can be overwhelming when you are an outsider. Back then, the only peace I felt was in churches. I could poke myself and acknowledge the grief, but still feel like I was taking in culture and admire the archetecture. Churches are calm but exciting in their foreigness.

    This trip's aim is ultimately to do a bloody big walk. We will do 2-3 weeks on the Camino Frances across Spain to Compostela de Santiago. It is a pilgrimage route, following the way of St James who brought Christianity to Europe. Now its a tourist destination for white people to 'find themselves' and for at least a moment to reconnect with themselves. Everyone has a different reason for doing the Camino, and everyone's Way is different, but it is ultimately a reconnection with body if you are walking 20-30km a day with a 10kg pack. Our aim for doing this is partially a 'coming of age' - to purge the anxieties, the sadness of unrequited lovers lost, for new beginnings. Its a slower holiday than I'm used to, where I practically lived on a train and every dinner's meal was eaten in a different town. It will also complete my bucket list dream to visit 30 countries by 30 years old. It is the perfect holiday.

    And yet, despite all the weight put on this holiday - the expectations for epiphany and the hope to find inner calm through acceptance of self and of blisters - I don't particuoarly want to write. Not with the same ferocity as I used to.  I often had discussions with my Irish trotskyest shrink that I believe we place detailed narratives on memories to defign ourselves. These can be dangerous and self centred. My doctor doesn't agree fully, his speciality is EMDR therapy, not your standard CBT. I told him I'd written a diary pretty consistently since I was 8 years old and he wasn't half as impressed as I hoped he'd be. In a later session when I mentioned I haven't written in my diary for a few months, mainly because I didn't know how to word some of the events that had happened recently to my friends, and in turn what that would mean to me (I'd thought too much of the narrative than the act of simply writing events) he stated that a diary can be pointless as you have to choose what to include and more importantly what to exclude. It becomes tiring. I've found reading over them is quite humorous as you remember more what you specifically excluded rather than what you included. The narrative of my diary was getting depressing. I would write perhaps once or twice a month so the diary takes time to fill. One page would be the start of a new dating relationship, a page later it had ended. I also mainly write when I feel down, but then the diary seems like I'm a sorry sod who has no happiness, so I'd try to incoude something happy but it seems forced. Or I'd exclude the details on why I'm sad. Now the diary's seem pointless and more stress than catharsis.

    We met with an old high-school friend when we were in London who recently returned from a Camino with her mum. They walked around 650 of the 800km, but her mum injured her ankle and couldn't make it to Compostela. She is a playwrite and will be writing a script about her trip. She said initially it would be a play about a mother and daughter bonding on The Way and about acceptance of body. Now it will be a puppet play with turtles (as they walked very slowly) and on her Way she did a lot of thinking about Brexit and the value in remaining in the EU - the acceptance and lesser racism that comes with a union of different cultures. Now her play will be about self and about politics. For someone who also writes, she didn't write at all on her Camino. I'll be interested in how I feel while I walk. It might be a comfort to not write, or a desparation to type out my thoughts as they evolve over the trip. One foot in front of the other.

    These blogs aren't quite the same as my diaries. They are snapshots rather than an attempt to journalise. But still, with all the expectations and the range of emotions I have set for my camino, it may be hard for even me to put them into words!
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  • Day2

    Planes, trains, automobiles, and feet

    May 4, 2017 in France ⋅ ☁️ 19 °C

    Well, it took all of the above-- and a buses too-- but I've made it to my starting point, St. Jean Pied de Port, France.

    Picked up my pilgrim's "passport," found a room for the night, hit an ATM, and enjoyed dinner-- the best pizza I've ever had in France!

    My day started at 1AM (thank you, jet lag) so I'm feeling loopy, and having a rough time keeping my eyes open. I'll be a *really* early night. Tomorrow I start walking toward Santiago.Read more

You might also know this place by the following names:

Saint-Jean-Pied-de-Port, Sant Chuan Piet de Puerto, Donibane Garazi, Sant Joan de Peu de Port, Nive-Franche, サン=ジャン=ピエ=ド=ポル, Сен-Жан-Пье-де-Пор, Fanum Sancti Ioannis Pedeportuensis, Sent Joan Pè de Pòrt, 64220, Сен-Жан-Пє-де-Пор, سینٹ-ژاں -پید-دے-پورٹ, 圣让-皮耶德波尔

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