France
Nouvelle-Aquitaine

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380 travelers at this place:

  • Day100

    Puh! Das war knapp, der Name meines heutigen Ziels hat grad noch so in die Überschrift gepasst! 😅
    Morgens verabschiedete ich mich von dem englischen Pilger. Aufgrund der miesen Wettervorhersage für heute und einer Ü30-Etappe, hat er sich kurzerhand für einen Ruhetag entschieden. Ich wollte nicht schon wieder pausieren und so stapfte ich alleine los. Etwas spät, wie fast immer, denn: ich suchte heut morgen 30 Minuten im strömenden Regen vergeblich nach einem offenen Bäcker. Ich war sogar so verzweifelt, dass ich Einheimische auf der Straße ansprach! Ja! Auf Französisch! 😳 Aber leider hatten auch die Empfehlungen heute zu. Also hieß es Zwieback mit Marmelade und Käffchen. 😊
    Das war dann zum Glück der letzte Regen, in den ich im Laufe des Tages kommen sollte, denn als ich mit dem Rucksack auf dem Rücken auf die Straße trat, hatte es aufgehört. Der nächste Regenguss kam dann erst am Ziel runter, gerade als ich 15 min im Supermarkt war. Für den Heimweg hatte ich Sonnenschein. Bin sehr gespannt, ob ich morgen auch so viel Glück habe.
    Die Beschilderung ließ mich heut wieder einige Male allein bzw. führte mich wunderschöne, aber leider sehr große Um-, Wege entlang. Nach 36,5 km erreichte ich über zahlreiche Weinberge mein Ziel und hatte einen tollen Blick über die Stadt an der Dordogne.
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  • Day102

    Ach, was für ein netter Abend gestern! Mit Hilfe von Händen & Füßen, etwas Französisch & Englisch und ab und zu des ein oder anderen Übersetzungsprogramms, konnte ich mich mit meinen Hospitalieros Dominique und Pasqual beim Abendessen gut verständigen.
    Nach einem ausgiebigen Frühstück mit Dominique startete ich entspannt bei Sonnenschein und 18 Grad. Ja! Ich bin wirklich im Süden Frankreichs angekommen. Die ein oder andere Palme sehe ich nun öfter am Straßenrand, die Vegetation hat sich merklich verändert. Es geht wieder durch jede Menge Weinberge - dieses Mal ausschließlich rote Trauben, die zurzeit gelesen werden. Es ist auch deutlich feuchter und wärmer, ich sehe viele Vogelschwärme und so manch grelles Gefieder (da fehlt mir wieder die Kenntnis, aber sie sind leider zu schnell zum Foto-Rätsel-Spaß 😂).
    Nach gut 27 km beziehe ich heute meine Herberge in einer alten, liebevoll restaurierten Mühle. Als ich ankomme springt ein Reh durchs Maisfeld hinter der Mühle und ein Fasan sucht schnell das Weite, als er mich entdeckt. Die nächsten Häuser sind bestimmt 500 m weg. Das ist wohl die bisher einsamste Herberge. Die Wände sind einen Meter dick und der Empfang entsprechend dürftig (bin mal gespannt, ob der Footprint durchgeht 😅).
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  • Day101

    93. Etappe: Saint-Ferme

    October 11 in France

    Ich glaube, mein GPS zählt falsch, denn irgendwie waren es dann heute wieder 30 km!
    Mein gestriger Hospitaliero hatte gut für mich zum Frühstück gesorgt, so dass ich noch ordentlich was fürs Picknick mitnehmen konnte 🎉
    Den Weg verlor ich heut ab und zu mal, denn die Beschilderung stimmte nicht mit meinen GPS überein. 5 km vorm Ziel wurde ich dann so richtig nass, ein toller warmer Sommerregen. Und der Empfang in meiner Herberge war herzlich. Die Hospitalieros wohnen 300 km entfernt und sind nur für 2 Wochen hier, um Pilger willkommen zu heißen. Sie haben mir auch gleich mein Zimmer für morgen reserviert! Ich übermachte in einer alten Mühle und bin schon sehr gespannt!Read more

  • Day103

    95. Etappe: Bazas

    October 13 in France

    ... oder: Pilgern in der Jagdsaison

    Ein bissl gespenstisch war es schon so ganz alleine in der alten Mühle. Habe dennoch gut geschlafen und so ging es heute entspannt los bei viel Sonnenschein. Ich folgte brav der Beschilderung. Das System hat sich seit ein paar Tagen verändert, aber so langsam hab ich den Dreh raus, wann ich wo abbiegen muss oder einfach gerade aus gehen kann, auch wenn das nicht unbedingt mein GPS will. Nur habe ich heute die Rechnung ohne die Jäger gemacht!
    Schon zum Start fielen mir die vielen Schüsse auf und es war mir ein wenig mulmig zu Mute, als ich den ein oder anderen Pfad durch den Wald nahm. Zu Recht! Denn nach meiner Mittagspause, brav der Beschilderung folgend, stand ich auf einmal vor einer Absperrung, die mir erklärte, dass es für Wanderer keine gute Idee ist, dort zwischen dem 1.10.-20.11. langzulaufen. Es sei denn, man möchte gern Bekanntschaft mit den Jägern oder den Gejagten schließen oder sogar zu Letzterem werden 🙈
    Also bin ich wieder umgekehrt und doch meinem GPS für die letzten 12 km über Landstraße gefolgt. Nicht besonders schön, aber sicher!
    In der Touristeninformation meines heutigen Ziels Bazas erklärte mir die sehr nette Frau, dass ich auch für morgen besser nicht der Jakobswegmarkierung folgen solle und gab mir 3 DIN-A4-Blätter mit der Alternativroute. Im Anschluss buchte sie mir noch mein Refuge für morgen - was für ein toller Service!
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  • Day104

    96. Etappe: Captieux

    October 14 in France

    Votbildlich hielt ich mich heute an die empfohlene Route. Dadurch konnte ich leider nicht so viel Natur genießen, denn sie führte mich ausschließlich über feste, teils viel befahrene Straßen - aber somit sicher vor Jäger und Wild. Morgen kann ich wieder dem eigentlichen Camino folgen.
    Da die Etappe nur 21 km lang war und es nicht so viel zu gucken gab, war ich schnell am Ziel. Gerade noch rechtzeitig um trockenen Fußes in mein Refuge einzukehren. Heute habe ich ein großes Bett mit Bettwäsche und sogar Handtücher 🎉
    Werde jetzt noch ein wenig entspannen, denn morgen werden es über 30 km. Es geht nach Roquefort! Aber der berühmte Käse kommt wohl aus nem anderen Roquefort 😅.
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  • Day105

    97. Etappe: Roquefort

    Yesterday in France

    Puh - 36,4 km! 🎉
    Aber zum Glück gab es nur ein paar Regentropfen die ersten km, danach wurde es besser von Stunde zu Stunde und zu Schluss kam ich sogar bei Sonnenschein in Roquefort an.
    Der Weg führte mich heute fast ausschließlich durch Wald, so bekam ich einen Eindruck davon, was ich gestern alles verpasst habe. Nach 20 km erreichte ich den ersten Ort, aber zum Glück hatten schon nette Menschen nach 13 km eine Bank unter einen Baum platziert, so dass ich schon früher rasten konnte und als ich mal wieder eine Departementgrenze überquerte, wünschte mir das eine Departement "Bon continuation" und das andere hieß mich herzlich willkommen.
    Den Schlüssel zum Refuge holte ich mir heute in der örtlichen Bar ab. Die Unterkunft teile ich mir mit einem netten französischen Radpilger.
    Eigentlich hatte ich ja vor, heute mal wieder ein Selfie zu posten, aber es waren einfach zu viele tolle Bilder zur Auswahl 😍.
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  • Day92

    Heute gibts ne Menge zu feiern: George hat seine letzte Etappe gemeistert, Lucille ihren ersten freien Tag nach 3 Wochen genossen, ich habe Hugh aus Kent getroffen (Ellis und Hans werden sich erinnern!), der heute auch seinen letzten Camino-Tag hat, ich bin schon 3 Monate unterwegs und habe heute die 2.000 km-Marke geknackt 🎉🎉🎉
    Und deshalb lassen wir heute Abend die Küche Küche sein und gehen ins Restaurant! Denn: Wir sind heute alle in Limoges angekommen, die wohl größte Stadt auf meiner französischen Camino-Route.
    Der Tag startete erst einmal verdammt kalt, bei nur 1 Grad 🙈 Aber die Sonne schien und so wurde es schnell warm. Bevor es in die Großstadt ging, wurde es noch einmal malerisch: ich unterquerte ein Viadukt, durchquerte liebevoll restaurarierte Dörfer und genoss so manch tollen Ausblick.
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  • Day91

    Heute gabs wieder 31 km 🎉
    Die Island-Luft hat auch Frankreich erreicht, so dass das Thermometer heute kaum über 10 Grad kletterte. Gut, dass ich meine leichte Daunenjacke jetzt schon dabei habe 😅 Ein bisschen Regen gab es auch, aber zum Glück nur zu Beginn.
    Die letzten 10 km bin ich allein gewandert, da sich Lucille heute nicht so gut fühlte und den Rest besser mit dem Taxi fuhr. Eine gute Entscheidung, denn der Arzt hat ihr ein wenig Ruhe verordnet, so dass sie morgen und übermorgen aussetzt. Wir werden uns dennoch in Limoges sehen, da sie meinen Fußweg von 22 km morgen mit dem Bus meistern wird.Read more

  • Day88

    82. Etappe: Saint-Germain-Baupre

    September 28 in France

    Was für ein toller Sonnentag! 🌞 Lucille und ich waren uns einig, dass wir uns im Moment im schönsten Department der bisherigen Reise befinden. Es ist sehr ländlich mit vielen kleinen Dörfern und liebevoll restaurierten Häusern. Es ging entlang kleiner oder größerer Flüsse, über Stock und Stein, durch kleine Wälder, vorbei an großen Felsen und über Wiesen mit jeder Menge Kühen, die uns meist verwundert musterten. Und wir haben heute wohl an einem der 100 schönsten Picknick-Plätzen der Welt Rast gemacht. 😍
    Unsere heutige private Herberge ist das Elternhaus des Hospitalieros, gespickt mit jeder Menge alter Bilder seiner Ahnen. Und ich habe ein Himmelbett! Das ist auch nötig, denn morgen werden es wieder über 30 km.
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  • Day96

    Ruhetag 1 in Bordeaux

    October 6 in France

    Da muss ich erst nach Frankreich runter düsen, damit Franzi sich mal ein bissl Ruhe gönnt 😉
    Die Wiedersehensfreude ist natürlich sehr sehr groß!
    Nach einem leckeren Abendbrot gestern hieß es heut erst einmal ausschlafen und entspannt frühstücken. Trotz Ruhetag wird trotzdem nicht gefaulenzt 💪🏼
    Nach dem petit dejeuner machten wir uns auf zum Stadtrundgang durch Bordeaux. Viele schöne Ecken gibt es hier zu sehen. Und auch die Einflüsse von St. Jacques begleiten uns auf unserem RundgangRead more

You might also know this place by the following names:

Nouvelle-Aquitaine, Aquitaine-Limousin-Poitou-Charentes, Aquitania-Limosino-Poitou-Charentes

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