Frankrike
Vallabrègues

Upptäck resmål hos resenärer som för resejournal på FindPenguins.
Resenärer på denna plats
    • Vallabrègues

      25 juni 2007, Frankrike ⋅ ☁️ 28 °C

      Als wir am nächsten Morgen aufbrechen, ist das Wetter wolkig durchsetzt. Es weht ein mäßiger Wind aus Süd-Südwest, teilweise böig. Der Rhône ist teilweise so breit wie drei Saônes und Olga läuft wie auf Schienen durch die Schwabbelwellen, vorbei an Avignon, durch alle Brücken hindurch.
      Aufregend wird es erst am späten Nachmittag. Vallabrègues (km 161) war unser Ziel, der letzte Ort vor Arles, wo wir in die Petit Rhône abbiegen. Dort war jedoch vorerst kein Liegeplatz zu erwarten. Vallabrègues ist in unserem Rhôneführer ausgewiesen als kommunaler Hafen mit 20 Liegeplätzen, er sieht ziemlich voll aus, als wir ankommen. Vorn am Ponton zwischen den Dalben liegt ein großer Dampfer, der uns Zeichen gibt, dass er abdampft. Wir legen mit Hilfe eines netten jungen Engländers dort an. Soweit – so gut. An Bord gibt es einen kleinen Imbiss und eine kurze Ruhepause. Als wir uns gerade stadtfein machen, ertönt draußen der Ruf:
      »Olga – Olga!«
      Ein großer Dampfer ist aufgekommen, der Kapitän ruft uns auf Deutsch an, wir sollen Platz machen, er will dort anlegen. Der Platz an der Ecke sei frei, sagt der Kapitän des Dampfers, die Engländer sind inzwischen abgefahren. Wir verholen unser Boot um die Ecke, der große Dampfer macht vorn fest. Hier liegen wir ruhiger als im Hauptstrom und Fidel macht sich mit dem Fahrrad auf zum Einkaufen.
      Jetzt kommt ein heftiger Wind mit Sturmböen auf – Mistral – Olga gerät ins Schwabbeln. Ich kontrolliere die Leinen, lege eine zusätzliche Achterleine, hole unser Sonnensegel ein.
      Da ertönt wieder ein Ruf: Der Engländer, der vorher hier lag, kreuzt draußen auf dem Rhône herum. Zum Glück kommt mein Käpt’n gerade zurück. Jetzt ruft der Engländer uns zu, das sei sein Platz, wir sollten wegfahren! Wir zögern: In dem Sturm, wo sollen wir denn hin? Er habe bezahlt, brüllt er, weg mit uns!!! Dann kommt er herrisch hereingefahren, passt nicht auf ? Nimmt in Kauf ? Er rammt zweimal mit seiner großen Yacht unser Schiff: Weg da, sofort!!!
      Unfassbar. Ich bin den Tränen nah. Der Sturm drückt Olga gegen den Steg, wir haben Mühe, loszukommen, von hinten droht die Motoryacht. Wir verholen unser Boot nach vorn, dort liegt eine gammelige Motoryacht mit wackeliger Reling, dort machen wir längsseits fest, mit Hilfe des Kapitäns eines Ausflugsdampfers, der unsere Misere beobachtet hat. Jetzt erscheint der Engländer auf dem Steg:
      »Wir haben bezahlt, das ist unser Platz!« – »Sie haben unser Boot beschädigt.« – »Jaja, das tut uns auch leid. Aber das ist unser Platz.« – »Mussten sie deshalb unser Boot beschädigen?« – »Wir haben das ja nicht mit Absicht gemacht, ist denn was kaputt?« – »Allerdings, einiges.« – »Naja naja, so schlimm wird das schon nicht sein.«
      Er kommt nicht mal kucken, der Sauhund, und fragt schon gar nicht, ob er was gut zu machen hat. Was sind das bloß für Rowdie-Manieren. Ich bin total geschockt – unser schönes Schiff, die Backbord-Reling ist total verbogen.
      Zum Trost gehen wir im Ort essen, Jóia findet eine nette schwarze Hündin zum Spielen. Wir kommen mit einem deutsche Paar ins Gespräch; sie sind mit ihrem selbstgebauten Segler stromaufwärts unterwegs und haben für die zwanzig Kilometer von Arles bis hier sieben Stunden gebraucht! O weh, die haben noch was vor sich.
      Die Nacht ist ruhig, aller schlechter Vorzeichen zum Trotz.
      Läs mer

    • Dag 1

      Villeneuve-les-Avignon

      12 maj 2022, Frankrike ⋅ ⛅ 12 °C

      Ganz schön anstrengend, der Ritt von Norddeutschland ins Languedoc. Die erste Nacht auf einem Campingplatz startete deshalb früh - nach einem kurzen Abendessen fielen mir schon früh die Augen zu. Gesten habe ich mir Villeneuve-les-Avignon angesehen. Er zauberhafte Ort am Rhone-Ufer hat es wirklich nicht verdient, dass er so einfach links (oder in diesem Fall) rechts liegengelassen wird. Ich habe das Wohnmobil am Tour Phillippe le Bell geparkt und mich zu Fuß ins Stadtzentrum begeben. Dabei habe ich einen Park eindeckt - mehr ein Naherholungsgebiet mit Wanderwegen zu historischen Ruinen- der einen tollen Blick auf die Stadt samt Kirche und das über allem thronende Fort bot (Colline des Morgues).

      In der Stadt dominiert helle Sandstein-Architektur mit engen Gassen, in denen sich bezaubernde Geschäfte und charmante Restaurants verbergen. Den Zugang zum ehemaligen Kloster La Chartreuse habe ich nur durch Zufall entdeckt. Zum Glück, denn das ist ein schöner Ort. Natürlich gibt es die typischen Klostergänge, aber auch verborgene Gärten und eine Chatedralenarchitektur, die sich direkt dem Horizont öffnet.

      Das Fort dagegen empfand ich als enttäuschend. In seinem Inneren ist eine zugegeben idyllische Parkanlage geschaffen worden, in der zahlreiche Sitzgelegenheiten zum Entspannen und Ausruhen einladen. Bestimmt wunderschön für einen entspannten Nachmittag - Weinmann Zeit und Muße hat. So blieb mir nur, den tollen Ausblick auf Avignon und den Bischofssitz zu bewundern, dann zog es mich weiter.

      Weiter, das bedeutete zum Ausgang, denn ich war spät dran mit meinem Besuch. Danach marschierte ich zurück zum Auto (ca. 20 Min.) und machte mich auf den Weg zum Campingplatz.
      Läs mer

    • Dag 16

      Es ist heiß

      21 juli 2019, Frankrike ⋅ ⛅ 30 °C

      Sehr ruhiger Platz an der Rhone, kleine Radtour zu Pizzeria und wieder zurück. 🙃
      Jede Bewegung ist zuviel, gestern abends hatte es 39 Grad.. 😅😅😓

    Du kanske också känner till platsen med följande namn:

    Vallabrègues, Vallabregues, Valabrega, Валлабрег, 瓦拉布雷盖

    Gå med oss:

    FindPenguins för iOSFindPenguins för Android