Joined May 2018Living in: Deutschland
  • Day315

    Bis zum Mond und wieder zurück

    April 22 in the United States ⋅ ⛅ 10 °C

    Am frühen Nachmittag brechen wir auf, um uns auf ein kleines Abenteuer zu begeben. Wir wollen auf den 4205 m hohen Mauna Kea und uns die Satellitenschüsseln und Observatorien ansehen. Da der Gipfel des Mauna Kea oberhalb von 90% der Luftfeuchtigkeit und 40% der Atmosphäre der Erde liegt, herrschen hier ideale Bedingungen für Observatorien und man findet hier die weltweit bedeutendste Ansammlung von Teleskopen.

    Die Abzweigung vom Highway auf den Mauna Kea liegt bereits auf 2000 m Höhe. Hier ist es doch schon etwas kühler als auf Höhe des Meeresspiegels. Nach 10 km auf ca. 2890 m Höhe erreichen wir das Visitor Center an welchem wir ein safety briefing machen müssen. Hierzu gehört unter anderem, sich 30 Minuten zu akklimatisieren und an die Höhenluft zu gewöhnen bevor man weiter hoch fährt. Zum Glück sind wir in den letzten Tagen nicht getaucht oder schwanger, dann hätten wir nämlich gleich wieder umkehren dürfen. 4WD wird jetzt auf der steilen Schotterpiste auch dringend notwendig und wir dürfen hoch nur im zweiten und hinunter nur im ersten Gang fahren.

    Nach unserer kurzen Akklimatisierungspause geht es also weiter bergauf. Nach weiteren 13 km mit ca. 1400 Höhenmetern und 45 Minuten Fahrt kommen wir am ersten Observatorium an. Der Blick rundum ist sehr beeindruckend, auch wenn man hauptsächlich auf Wolkendecken hinunter guckt. Aber diese flauschig weiße Decke in die man gerne hineinspringen würde, sieht man ja auch nicht alle Tage von oben 🙂. Wir gucken uns die Observatorien und Sattelitenschüsseln an und suchen uns einen schönen Platz um den Sonnenuntergang zu genießen. Aus dem Auto heraus versteht sich, da es auf dieser Höhe und mit dem Wind nicht gerade sehr gemütlich draußen ist. An einem Fleck entdecken wir sogar eine Schnee- und Eisschicht. Schnee auf Hawai'i, wer hätte das gedacht 🙂. Aber immerhin waren es noch ca. 3°C und nicht die im Winter eintretenden - 40°C 😳. Dafür wären wir mit unserem Sommerurlaub-Gepäck auch wirklich nicht ausgerüstet gewesen 😀.

    Die Landschaft um die Observatorien herum erinnert etwas an den Mond und da sie so realitätsgetreu ist, werden hier viele Mond- und Marsmissionen vorbereitet und für diese trainiert. Es sollen wohl auch Reifenspuren der Mond- und Marsfahrzeuge zu sehen sein, wir haben sie jedoch leider nicht entdeckt.

    Da man spätestens 30 Minuten nach Sonnenuntergang den Mauna Kea Summit verlassen muss, machen wir uns wieder auf den Weg hinunter zum Visitor Center. Worauf wir uns mit am meisten gefreut haben, den "weltweit besten Sternenhimmel" am Visitor Center durch ein Teleskop beobachten zu können, wurde leider im Dezember letzten Jahres abgeschafft 😠. Wir halten trotzdem am Visitor Center und kuscheln uns auf einer Bank in eine Decke ein, um den Sternenhimmel zu genießen. Da auch das Visitor Center noch über den Wolken liegt ist der Sternenhimmel ist an sich wunderschön, klar und übersäht von Sternen. Durch die Touristenattraktion wird der Anblick jedoch immer wieder durch Abblendlichter gestört. (Für einen superschönen klaren und beeindruckenden Sternenhimmel empfehlen wir eher einen Besuch des Uluru in Australien oder auf einer super abgelegenen Farm 😉).
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day314

    Volcanoes National Park

    April 21 in the United States ⋅ ☀️ 22 °C

    In der Hängematte lässt es sich doch erstaunlich gut schlafen und auch die befürchteten Rückenschmerzen in unserem fortgeschrittenen Alter bleiben aus 😉.

    Heute geht es endlich auf den Vulkan. Zum Glück haben wir unseren Nationalpark-Pass aus den USA noch aufgehoben 🙂. Bei unserem ersten Stopp im Visitor Center erfahren wir leider, dass noch einige Teile, Straßen und Trails des Nationalparks wegen des Ausbruchs in 2018 geschlossen sind. Der Kilauea Iki Crater Trail, welcher über einen Lavasee führt, hat jedoch abschnittsweise geöffnet. Wir machen uns also an den Abstieg und wandern ein paar Kilometer auf der ausgehärteten Lava des Kilauea Iki Kraters. Erstaunlicherweise wachsen hier trotz des Ausbruchs in 2018 einige kleine Bäume aus der Lava.

    Als nächstes Wandern wir auf einer seit dem Ausbruch für Autos gesperrten Straße zu zwei Aussichtspunken von welchen wie einen Blick in den Krater des Halema'uma'u werfen können. Dieser Krater ist erstaunlich groß und es steigt auch immer noch (oder schon wieder? 🤔) Dampf auf. Jetzt wissen wir auch, wieso die Straße für Autos gesperrt ist. Durch das Erdbeben, welches 2018 durch den Ausbruch ausgelöst wurde, ist die Straße nämlich nicht mehr ganz so intakt.

    Wir wandern zurück und fahren weiter durch 31 km ausgehärtet Lavafelder. Das sind ganz schön beeindruckende Massen an schwarzem porösen Gestein. An der Straße gibt es immer wieder Stopps von welchen man zum Beispiel die Stellen angucken kann, an welchen die Lava ins Meer geflossen ist.

    Auf dem Rückweg halten wir noch einmal auf der anderen Seite des Halema'uma'u Kraters bevor es wieder aus dem Nationalpark hinaus geht.

    Leider gibt es auf der gesamten Insel derzeit keine glühende, flüssige Lava aber die Mengen an ausgehärteter Lava sind auch sehr beeindruckend.
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  • Day313

    Hilo

    April 20 in the United States ⋅ ⛅ 28 °C

    Heute fahren wir von Waikoloa zu unserer nächsten Unterkunft in der Nähe von Hilo. Da der letzte Ausbruch des Vulkans auf Big Island erst ca. ein halbes Jahr her ist, sind auf dieser Strecke kaum intakte Bäume zu sehen. Der Weg führt durch abgebrannten und von Lava überschütteten Wald und ausgetrocknete Felder. Weiter östlich wird es wieder etwas grüner und tropischer und wir halten noch an den Peepee Falls und Rainbow Falls. Da der Fluss sehr reißend ist und es gelegentlich zu Flash Floods kommen kann, können wir uns hier leider nicht erfrischen.

    Wir fahren weiter bis nach Hilo und gucken uns etwas die Stadt an, die uns etwas an die Surfer-Öko-Stadt Raglan in Neuseeland erinnert. Viele kleine Geschäfte, Snackbars und Restaurants reichen sich an der Promenade aneinander. Wir kaufen noch etwas lokales Obst und Gemüse auf dem Farmers Market bevor wir uns auf den Weg zu unserer Unterkunft machen. Da auch Hawai'i kein Schnäppchen ist, schlafen wir die nächsten drei Nächte auf einem Campingplatz mitten im Regenwald in zwei Hängematten.
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  • Day312

    Waipi'o Valley & Pololu Valley

    April 19 in the United States ⋅ ☀️ 26 °C

    Heute fahren wir als Erstes in das Pololu Valley und machen eine kleine Wanderung hinunter in das Tal. Es erinnert etwas an eine Wanderung durch einen Tropenwald mit gelegentlichem Blick aufs Meer. Unten angekommen genießen wir den Ausblick in das Valley und auf das Meer bei einem kleinen Picknick bis plötzlich mal wieder der Platzregen einsetzt. Das passiert hier leider öfter. Da es jedoch sehr warm draußen ist, ist es auch eine kleine Erfrischung 🙂.

    Als wir wieder an unserem Ausgangspunkt angekommen sind, geht es mit dem Auto weiter zum Waipi'o Valley, der am meisten fotografierte Ort Hawai'is. Hier führt eine 4WD Straße hinunter, sodass wir eigentlich bis ins Valley fahren könnten, jedoch wird von allen Reiseführern davon abgeraten, hier selbst hinunter zu fahren. Da wir auf einem Schild noch lesen, dass man aus Respekt der Einwohner gegenüber nur auf Einladung in das Valley gehen oder fahren soll, entscheiden wir uns dagegen. Obwohl das Valley Privatbesitz und eigentlich nicht öffentlich ist und man nicht hinunter gehen soll, werden doch einige Touristentouren hinunter angeboten und in Reiseführern Wanderwege ausgeschrieben, sehr merkwürdig 🤔.

    Wir genießen also den Blick von oben über das Valley und machen uns dann bald auch schon wieder auf den Heimweg.

    Fun fact: Was wir auf Hawai'i noch relativ schnell gelernt haben, ist, dass man Aloha keineswegs so ausspricht wie es bei uns bekannt ist [Aloa], sondern mit einer Betonung auf dem 'h' [Aloo-ha].
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  • Day311

    Kailua-Kona

    April 18 in the United States ⋅ ☀️ 30 °C

    Gestern sind wir auf Hawai'i Big Island gelandet und haben direkt unseren Mietwagen für die nächste Woche abgeholt. Da es auf dieser Insel viele "4WD only" Straßen gibt, haben wir uns auch für einen Allradantrieb entschieden und waren etwas erfreut, als wir unseren Mietwagen sahen. Ein kleiner Unterschied zu den kleinen günstigsten Autos, die wir sonst hatten 🙂. Im Hostel in Kailua-Kona angekommen, beziehen wir unsere 2 Betten in einem Schlafsaal und quatschen den ganzen Abend mit Maria aus Philadelphia.

    Heute geht es nach Waikoloa Village, aber vorher wollen wir uns noch Kona angucken. Kona ist eine süße kleine Stadt mit vielen Souvenirläden, Bars, Cafés, Restaurants und Tauchschulen. Maria begleitet uns in die Stadt und von jemandem in einem Hostel auf Maui wurde ihr empfohlen, in Kona eine Auster zu öffnen um die enthaltene Perle zu ergattern. Also gehen wir zu einem Juwelier und der Auswahlprozess startet. Für nur $14,95 kann man sich eine Auster aussuchen und die Perle darin für diesen Preis behalten, unabhängig von Größe, Form und Farbe. Klingt nach einem fairen Deal und der Auswahlprozess und die Auster-Öffnungszeremonie sehen so spannend aus, dass wir uns auch eine Auster kaufen. Das Glück ist definitiv auf unserer Seite, denn die Perle in unserer Auster ist überdurchschnittlich groß 🙂.

    Das Marketing war ziemlich gut, denn es bleibt nicht bei der Perle, sie wird gleich zu einer Kette verarbeitet 🙈. Mit einem etwas schlechten Gewissen aber stolz über das erste echte Schmuckstück und eins, das nicht von H&M stammt 😀 suchen wir uns noch etwas zu Essen, bevor wir uns von Maria verabschieden und Richtung Norden aufbrechen.
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  • Day310

    Einmal um die Welt

    April 17 in the United States ⋅ ☀️ 17 °C

    Wir haben es geschafft, offiziell haben wir jetzt eine Weltreise gemacht! Wir haben die Welt ab LA einmal in östlicher Richtung umrundet. Jetzt arbeiten wir an unserer zweiten Weltreise in westlicher Richtung. 😉

  • Day309

    Nana Französisch-Polynesien

    April 16 in French Polynesia ⋅ ⛅ 28 °C

    DAS LAND 🇵🇫
    Oder eher das Wasser? Denn so viel Land gibt es hier gar nicht. Bei einer Grundfläche von der Größe Europas, nimmt der Landteil Französisch-Polynesiens nur die Größe von Berlin ein. Aber das macht es wohl gerade so einzigartig und atemberaubend. Da Französisch-Polynesien aus 118 Inseln und Atollen besteht und dieses Land auch nicht gerade geeignet für eine Budget-Reise ist, mussten wir uns auf eine kleine Anzahl von Inseln beschränken und haben Tahiti, Fakarava, Rangiroa und Moorea erkundigt. Allen gemeinsam ist das tropische Klima, das einen schnell ins Schwitzen bringen kann und auch bei Mücken beliebt ist. Da es nie weit zum Meer ist, kann man sich aber sehr schön erfrischen. Das Wasser hat zwar mit 30°C auch eher Badewannentemperatur, ist aber zum Schnorcheln, Planschen und Erholen genau richtig.

    Tahiti und Moorea 🏞⛰🏝🌄
    Im Gegensatz zu den meisten anderen Inseln Französisch-Polynesiens bestehen Tahiti und Moorea fast ausschließlich aus Bergen voller Tropenwald und einigen Ananasplantagen. Auf beiden Inseln gibt es eine Hauptstraße, welche einmal um die Insel herumführt und hier spielt sich auch das Hauptgeschehen der Inseln ab, da es im Landesinneren kaum noch Häuser bzw. Straßen gibt. Somit bieten diese zwei Inseln das perfekte Gleichgewicht zwischen Wassersport wie Schnorcheln, Tauchen und Surfen sowie Wandertouren. Auf Tahiti hat uns besonders die kleinere Halbinsel Tahiti Iti mit ihren feinen schwarzen Sandstränden gefallen. Ein Pluspunkt ist auch, dass Touristen hier im Gegensatz zu Tahiti Nui und Moorea eher selten anzutreffen sind. Da Moorea nur eine ca. 30-minütige Fährfahrt von Tahiti entfernt liegt, ist diese Insel ein sehr beliebtes Ziel für Touristen. Somit gibt es auf dieser Insel auch mehrere Luxusresorts und viele Aktivitätsangebot wie Schnorchel-, Jetski- und Quadtouren, durch welche man die Insel perfekt erkunden kann.

    Auf der Hauptinsel Französisch-Polynesiens, Tahiti, befindet sich auch die einzige etwas größere Stadt des Landes, Papeete. Da die Polynesier für größere Besorgungen wie Elektrogeräte oder Sportausrüstungen immer nach Papeete reisen müssen, ist in dieser Stadt schon etwas mehr los als in den kleinen Dörfern der anderen Inseln.

    Fakarava und Rangiroa 🏝🏖🌅
    Willkommen im Paradies. Diese zwei Inseln gehören zu den Tuamotu-Inseln und sind zwei der etwas größeren Atolle, bei welchem man für die Überquerung der Lagune mit dem Boot eine bis eineinhalb Stunden braucht. Der bewohnte Teil beschränkt sich bei beiden Inseln auf maximal 25%, das restliche Atoll gleicht quasi einer großen Sandbank mit Kokosnusspalmen. Das Highlight dieser Inseln ist mit Sicherheit das kristallklare türkisfarbene Wasser und die Tatsache, dass man von jedem Fleck der Insel zu Fuß maximal 3 Minuten bis ans Meer braucht, da die Inseln nur ca. 200 Meter breit sind. Da diese Inseln das Paradies eines jeden Reiseprospekts wiederspiegeln, sind sie auch ein beliebtes Reiseziel für Touristen und somit werden auch Touren an die nicht bewohnten Orte des Atolls angeboten. Ein absolutes Muss bei einem Besuch dieser Inseln. Trotz der „Größe“ gibt es auf beiden Inseln mehrere Tauchschulen, da Tauchen und Schnorcheln bei der tierreichen Unterwasserwelt hier die Hauptattraktionen sind. Gelegentlich ist auch ein kleines Lebensmittelgeschäft oder ein Restaurant zu finden, stets mit Meerblick versteht sich 😊. Leider gibt es dieses Paradies nicht gerade zum Schnäppchenpreis. Auf Fakarava z.B. liegen die Preise für eine Nacht und zwei Personen bei 140 € aufwärts (eher aufwärts).

    DIE LEUTE 👨‍👩‍👧‍👦
    Ob die Vermieter der Unterkünfte, Angestellte in Restaurants, Bars und Geschäften, Tourguides oder einfach die Leute, die man auf der Straße trifft, haben wir auf den Inseln ausschließlich freundliche Leute getroffen. Neben Auswanderern (meistens Franzosen), sind auf diesen Inseln noch zum Großteil die Polynesier im ursprünglichen Sinne anzutreffen. Dadurch ist hier, im Gegensatz zu vielen anderen beliebten Reisezielen, zum Glück noch viel von der Kultur zu spüren. Ob durch Tanzaufführungen, Handwerksarbeiten aus Kokospalmenblättern, Ukulelenspieler an den Stränden und Straßen oder das Fischen mit Harpune oder aus den traditionellen Kanus, wird man hier in eine komplett andere Welt versetzt. Auch die ursprüngliche Sprache Reo Mā'ohi  ist noch sehr weit verbreitet.

    MOBILITÄT 🚗⛵🚀
    Bis auf Tahiti sind die Inseln so klein, dass man hier problemlos mit dem Fahrrad zurechtkommt, selbst Moorea als eine der größten Inseln, hat nur einen Umkreis von ca. 40 km. Das Straßensystem jeder Insel besteht aus nur einer großen Straße mit gelegentlichen kleinen Abzweigungen, sodass man sich hier super zurechtfindet.

    Um Tahiti ausführlich zu erkunden empfiehlt sich jedoch ein Auto, wobei man das auch nur für maximal zwei Tage benötigt. Der Verkehr auf Tahiti ist interessant. Es gibt beinahe so viele Rollerfahrer wie Autofahrer und wir hatten das Gefühl, dass diese etwas lebensmüde sind. Bei ihrer rasanten Fahrweise und der Tatsache, dass sie sich mit einer unverminderten Geschwindigkeit durch jede noch so kleine Lücke quetschen, wundert man sich auch nicht mehr über die Unfallstatistik der Insel. An den vier Tagen, die wir ein Auto hatten, haben wir des Öfteren um unsere Seitentüren gebangt, aber immerhin ist nur ein Rollerfahrer dagegen gestoßen, als er sich an der Ampel zwischen uns und ein anderes Auto gequetscht hat. Da zumindest in Papeete sehr viel wilder Verkehr ist, raten wir davon ab, sich hier für die günstigere Variante des Rollers zu entscheiden und doch lieber ein Auto zu mieten. Eins muss man den Verkehrsteilnehmern hier jedoch lassen, egal wie geschäftig und hektisch sie unterwegs sind, sie lassen Fußgänger immer die Straße überqueren und andere Autofahrer stets einreihen.

    EINKAUFEN 💰
    Große Supermärkte sind eigentlich nur um Papeete zu finden, auf den anderen Inseln und in Papeete gibt es eher kleine Lebensmittelgeschäfte. Leider ist hier das Angebot sehr begrenzt und die Preise wie bei allem anderen auch, eher hoch. Die wohl günstigste und hier typischste Mahlzeit ist Baguette, ob pur oder belegt mit Schinken, Fisch, Pommes oder asiatischen Nudeln. Klingt komisch, ist aber so. In Papeete selbst gibt es einen großen Markt, auf welchem man das Verlangen nach frischen Lebensmitteln wunderbar decken kann und auf den kleineren Inseln gibt es immer wieder Obststände am Straßenrand. Trotz der massiven Anzahl an Obstbäumen auf den Inseln, muss man jedoch auch hier für sein tägliches Obst einen ordentlichen Betrag hinlegen.

    Außerdem landestypisch sind dunkle Perlen, die auf diversen Inseln gezüchtet werden und eigentlich überall in diversen Verarbeitungsformen zum Kauf angeboten werden, hauptsächlich in Ketten, Ringen und Ohrringen. Auch Vanille ist wird zum Teil lokal angebaut, wir haben sie aber seltener zum Kauf gesehen und ein Schnäppchen kann man auch hier leider nicht machen.

    AUSGEHEN 💃🏻🍹
    In Papeete gibt es einige Restaurants, Bars mit Livemusik und Nightclubs, in welchen man den Abend gemütlich oder wild ausklingen lassen kann. Auf den kleineren Inseln gibt es einige Restaurants, welche allerdings meist nur mittags und/oder von 18 bis 21 Uhr geöffnet haben. Bars sind hier außerhalb der größeren Hotelanlagen so gut wie gar nicht anzutreffen, dafür gibt es in diesen Hotelanlagen aber wohl gelegentlich die ein oder andere Party.

    Die günstigste Variante auf den Inseln etwas Essbares zu finden ohne selbst zu kochen, sind die Roulottes. An diesen Food Trucks bekommt man eigentlich alles, was auch ein Restaurant zu bieten hat. Von Steak über gegrillten Fisch und Poisson Cru hin zu asiatischen Gerichten. Da jedoch selbst hier die Preise kein Schnäppchen sind, kommt es einem sehr zu Gute, dass es in dem gesamten Land untypisch ist Trinkgeld zu geben 😊. Es gibt auch kleinere Roulottes, die hauptsächlich von Locals frequentiert werden und daher wahrscheinlich günstiger sind. Man muss sie nur erstmal finden.

    WASSERSPORT 🧜🏻‍♂️🏄🏻‍♂️🏊🏼‍♂️
    Wie nicht anders zu erwarten, ist Französisch-Polynesien ein Paradies für jeglichen Wassersport.

    Schnorcheln und Tauchen 🐋🐠🦈
    Die Unterwasserwelt von Französisch-Polynesien ist beeindruckend. Vor allem in den Lagunen der Atolle trifft man auf etwas größere Meeresbewohner wie Riffhaie, Hammerhaie, Tigerhaie, Delfine, Napoleonfische, Mantarochen, Adlerrochen, Stachelrochen und Wasserschildkröten sowie, wenn man zur Saison hier ist, Buckelwale. Aber auch viele kleinere Meeresbewohner und Korallen sind hier zu finden, wobei die Korallenwelt jedoch leider aufgrund der vielen Tauch- und Schnorchelaktivitäten schon etwas gelitten hat. Fakarava war zum Beispiel deutlich besser erhalten als Rangiroa, was die Größe und Beliebtheit der Inseln ein wenig wiederspiegelt (kleiner = besser). Will man die Wasserwelt eher von oben beobachten als mittendrin zu sein, gibt es hierfür auch unzählig viele Schnorchelspots, da die Korallenriffe sehr nah an der Küste liegen. Vor allem die Pässe in die Lagunen und die Riffe kurz vor den Pässen sind hierfür sehr geeignet.

    Wellenreiten 🏄🏻‍♂️
    Die gigantischen Wellen vor allem vor einigen Küsten Tahitis und der Westküste Mooreas ziehen täglich hunderte von Surfern an. Das Level spielt hierbei keine große Rolle, da sowohl für Anfänger als auch für Profis Wellen dabei sind. Es gibt auch einige bekannte Spots für Fortgeschrittene und Profis, die wir uns aber nur aus der Ferne angeschaut haben. 😉

    HIGHLIGHTS 🎉
    Tauchspots mit einer unschlagbaren Vielzahl an Meeresbewohnern, die Tour zum South Pass auf Fakarava inkl. Schnorcheln in dem (Hai-) Pool, Tauchen im Tiputa Pass von Rangiroa und Poisson Cru au lait de coco (roher Fisch mit Kokosmilch) und Kokosbrot.

    EMPFEHLUNGEN ❗
    Bezogen auf unsere Erlebnisse:
    Paradiesurlaub: Fakarava inkl. South Pass
    Beste Wandertouren: Moorea
    Bester Strandurlaub: Plage Ta‘ahiamanu auf Moorea und Tahiti Iti, obwohl für Traumstrände eher andere als die vier von uns gewählten Inseln bekannt sind.
    Bester Tauchspot: Tiputa Pass auf Rangiroa
    Bester Schnorchelspot: South Pass Fakarava
    Kulinarisches Erlebnis: Poisson Cru au lait de coco

    Um die Atolle richtig kennen zu lernen, sollte man auf jeden Fall mindestens eine der pro Insel angebotenen Bootstouren mitmachen.
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  • Day308

    Letzte Tage auf Tahiti

    April 15 in French Polynesia ⋅ ⛅ 31 °C

    Zurück auf der Hauptinsel und in der Hauptstadt des Landes sind unsere Tage eher unspektakulär. Wir hatten die drei vollen Tage hauptsächlich zum Surfen eingeplant. Da Sophies Fuß seit Rangiroa jedoch von einem kleinen Loch geziert wird, ist der Plan aber nicht mehr so sinnvoll.

    Eine Stunde nehme ich dennoch und mache mich Sonntagmorgen auf den Weg, die ersten 3 Stunden getrennt voneinander während der Reise seit 10 Monaten beginnen 😀.
    Das klappt wieder etwas besser als beim letzten Mal, allerdings ist das Meer dieses Mal fast zu ruhig. Ich verbringe viel Zeit mit dem Warten auf passende Wellen und würde nach den zwei Stunden gerne noch länger im Wasser bleiben. Trotzdem schön, vielleicht ergibt es sich ja in Europa auch einmal wieder.

    Den Rest der Tage verbringen wir meist an einem von drei Orten: In der Markthalle der Stadt, wo es neben Essen auch diverse Souvenirs gibt, in einer nahegelegenen Brauerei mit Restaurant und in unserem klimatisierten (!) Hotelzimmer. Die Klimaanlage ist unser Highlight nach den vergangenen zwei Wochen in der feuchtwarmen Luft... auch kalte Füße kann man vermissen 😉. Eines Abends treffen wir zufällig noch die 10 Texaner unseres Bootsausflugs auf Moorea in der Brauerei und setzen uns noch ein wenig zu ihnen.

    Insgesamt sehr schöne faule und entspannte Tage, in denen wir neue Energie für unsere Zeit in Hawaii gesammelt haben.
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  • Day304

    Magic Mountain

    April 11 in French Polynesia ⋅ ⛅ 30 °C

    Heute schwingen wir uns mal wieder aufs Rad und fahren die Nordküste Mooreas an den zwei Lagunen entlang, bis wir nach ca. einer Stunde am Wanderweg auf den Magic Mountain ankommen. Vom Rad runter geht es zu Fuß weiter, sie Steigung hätte man beim besten Willen nicht mit dem Rad geschafft. Der Weg hoch dauert zwar nur gut 45 Minuten, bei 32° und 70% Luftfeuchtigkeit reicht das allerdings schon aus, um oben klitschnass anzukommen. Die anderen Leute, die oben ankommen, sehen irgendwie frischer aus als wir. Ein Blick etwas tiefer zeigt uns, dass sie mit einer Quad-Tour hochgefahren sind. Unverschämtheit 😤.

    Wir genießen noch etwas den Ausblick über die 'Opūnohu Bucht vor uns und die Berge hinter uns bevor es wieder bergab geht.

    Auf dem Rückweg zu unserer Unterkunft kommen wir noch an der Manutea Tahiti Rotui Juice Factory & Distillery vorbei, wo wir natürlich einmal reinzuschauen müssen. Am Tresen werden und verschiedene Säfte, Daiquiris und Schnaps serviert. Die Dame hinter der Theke ist so gut drauf (vermutlich ist sie ihr bester Kunde 😉) und wir dürfen fast gar nicht mehr aufhören uns durch das Sortiment zu trinken. Dass man von Proben in einer Distillery angeheitert ist, hatten wir auch noch nicht. Aufgrund unseres vorher leeren Magens, der Wanderung und der zahlreichen Shots sind wir aber auf jeden Fall kurz davor. Da uns der Kokosschnaps sehr zugesagt hat, nehmen wir davon gleich noch eine Flasche mit, der Spaß soll ja auch Zuhause weiter gehen 😀. Die Säfte waren natürlich auch sehr lecker 😉.
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  • Day302

    Moorea by boat

    April 9 in French Polynesia ⋅ ⛅ 29 °C

    Für heute haben wir wieder eine Schnorcheltour geplant. Wir werden morgens abgeholt und dann geht es auch schon aufs Boot - ein traditionelles Kanu 🥰. Den ersten Halt machen wir vor dem Luxusresort, das wir gestern schon von Land gesehen haben, da hier häufiger Wasserschildkröten anzutreffen sind. Tatsächlich lassen sich auch relativ schnell zwei Schildkröten blicken, nur ins Wasser können wir leider nicht 🙁.

    Wir fahren weiter in die 'Opūnohu Bucht, wo wir von einer Delfinschule überrascht wurden, dieses mal sind wir allerdings auch über Wasser. Weiter geht es zu einer flachen Stelle in der Lagune, wo es nur so vor Stachelrochen und Schwarzspitzen-Riffhaien wimmelt. Die Stachelrochen waren richtig aufdringlich, haben einen angestupst und wollten gestreichelt werden. Wir gehen davon aus, dass sie als Gegenleistung Fisch erwartet haben 🤔. Die Rochen fühlen sich sehr merkwürdig an. Sehr glitschig und weich. Man konnte sich sogar an den Rochen festhalten und diese haben einen dann ein Stück durch die Lagune gezogen. Eine mal etwas andere Erfahrung 😀. Die Haie waren nicht ganz so aufdringlich, von ihnen konnten wir uns leider nicht durch die Lagune ziehen lassen, schade 😉. Wir haben aber auch nicht versucht sie anzufassen. Sind wohl nicht die passenden Tiere dafür.

    Nach einer Weile Streichelzoo unter Wasser geht es weiter in die Coral Gardens zum Schnorcheln. Hier entdecken wir wieder eine Vielzahl an Fischen, Korallen und zwei weitere Stachelrochen.

    Da Schwimmen ja sehr hungrig macht, geht es nach Motu Fareone, eine kleine Insel vor der Nordwestküse Mooreas, wo unser "Koch" das Essen schon größtenteils zubereitet hat. Es gibt mal wieder - genau - Poisson Cru mit Kokosbrot 😊. Dieses Mal machen wir das Poisson Cru sogar selber, bzw. sehen dabei zu. Fasziniert sind wir davon, dass es gar nicht so schwer ist, die Kokosmilch direkt aus dem Kokosfleisch zu pressen, quasi Kokosdirektmilch. Hierzu wird die Kokosnuss geraspelt und anschließend durch ein Tuch ausgepresst, das sieht ganz schön lecker aus. Und die Kokosraspeln schmecken auch vorzüglich 😋.

    Nach dem Essen zeigen die Guides uns noch einen traditionellen Tanz - musst du wackeln mit die Hufte. Das sollte allerdings lieber keiner sehen 😂. Uns werden noch einige Pflanzen der Insel gezeigt, welche als Medizin verwendet werden. Von einem Strauch nehmen wir auch gleich ein paar Beeren mit, da ein Tollpatsch von uns sich bei der Schnorcheltour auf Rangiroa unter dem Fuß verletzt und sich das entzündet hat 🙈.

    Das war ein ganz schön tierreicher Tag 🐢🐬🦈🐠🐚
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