Gerald and Sophie around the World

Joined May 2018Living in: Deutschland
  • Day181

    Advent Advent, die Sonne brennt

    December 9 in Bonaire

    Heute machen wir einen Ausflug nach Klein Bonaire, eine kleine Insel westlich von Kralendijk. Der Name ist übrigens hier exakt der Gleiche, manchmal auch nur als "Klein" abgekürzt. Die Insel besteht lediglich aus Büschen und Sandstrand und steht unter Naturschutz. Wir haben uns heute dagegen entschieden zu Schnorcheln, obwohl Klein Bonaire dafür sehr beliebt ist, da wir schon viel der Unterwasserwelt gesehen haben und auch einfach mal nur am Strand liegen möchten. Reinen Sandstrand gibt es direkt auf Bonaire nämlich leider nicht wirklich, weshalb es auch ein Paradies für Taucher ist.
    Also hauen wir uns an den Strand und rösten ☀. Zum Wohle unserer Gesundheit lässt sich auch die ein oder andere Wolke gelegentlich blicken 🌤 (Schatten gibt es zum Glück auch ein wenig).

    Nach 4 Stunden denken wir, dass wir für heute genug haben und nehmen das nächste Wassertaxi zurück nach Kralendijk um noch einmal Einkaufen zu gehen, schließlich steht morgen der Harry Potter Marathon an (leider muss ich (Sophie) dieses Jahr ohne Janna gucken 😪). Da wir hier jedoch sonst gar nicht in Weihnachtsstimmung kommen, führt kein Weg daran vorbei. Traditionen möchten schließlich auch gepflegt werden.

    Beim Einkaufen und auf dem Weg nach Hause merken wir, dass wir uns hier schon wirklich sehr heimisch fühlen. Wir haben unsere Routinen entwickelt und in nur zwei Wochen so viele Leute kennen gelernt, dass wir nicht einkaufen und durch die Stadt gehen können, ohne dass uns 3-4 Leute grüßen, fragen wie es uns geht und wann wir denn mal wieder Windsurfen oder Tauchen gehen.

    Wir mögen die Insel wirklich sehr ❤.
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day179

    Windsurfen voor nieuwelingen

    December 7 in Bonaire

    Heute geht es auf nach Lac Cai, wo wir vorgestern schon zu unserem Turtle Grand Slam waren. Doch heute halten wir uns in der Bucht auf und nehmen unsere erste Stunde in Windsurfen.

    Nach einer Einweisung an Land geht es dann auch schon ins Wasser. Was bei den anderen Surfen so lässig aussieht, stellt sich doch als etwas schwieriger heraus. Zu Beginn fällt man doch schon das ein oder andere mal vom Brett. Aber man merkt auch, wie schnell man besser wird. Nach 15 Minuten schaffen wir es immerhin schon, aufzusteigen, das Segel zu setzen und eine gerade Strecke zu fahren ohne herunter zu fallen 💪🏼😀. Jetzt ist unsere Trainingsstunde auch schon vorbei und wir haben das Equipment noch eine weitere Stunde um zu üben. Als wir fragen, wie wir denn wissen, wann eine Stunde vorbei ist, sagt der Trainer, die meisten sind so kaputt, das merkt ihr dann schon.

    Wir merken es noch nicht. Es macht uns so viel Spaß, dass wir am liebsten gar nicht mehr aufhören wollen. Alleine die neu hinzukommenden Neulinge, die ihre Surfbretter gefühlt immer direkt in unsere Fahrbahn legen, bringen uns dann dazu, nach weiteren 1,5 Stunden zurück an Land zu gehen. Jetzt können wir immerhin schon Steuern und Wenden und fallen nur bei ca. jeder dritten Wende ins Wasser 😀. Hier werden wir auf jeden Fall nochmal her kommen, um unsere Skills zu erweitern und irgendwann so gut auszusehen wie die Profis hier (naja, fast) 😉.

    Wir haben gemerkt, dass wir ein Problem haben, da wir Wassersport viel zu sehr lieben und das in Braunschweig eher schwieriger werden könnte 🙈.

    Die See ruft uns ❤.
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  • Day177

    Turtle Grand Slam

    December 5 in Bonaire

    Wir sind sehr gespannt auf den Tag, da wir heute ein wenig Zeit und Geld in zwei Bootstauchgänge an der Ostküste investieren. Es ist der Teil der Insel, der für Schildkröten und auch andere größere Wasserbewohner bekannt ist. Das liegt insbesondere an der Bucht, in der auch das Windsurfen aktiv betrieben wird. Die geschützte Bucht, das Seegras und die umliegenden Mangroven bieten gute Voraussetzungen für Schildkröten und Jungtiere vieler Fische.

    Am Pier bereiten wir unsere Ausrüstung vor und lassen uns vom Boot aus der Bucht bringen. Wir tauchen als Gruppe mit einem Divemaster und insg. neun Teilnehmern. Zum ersten Mal machen wir den Einstieg mit einer gekonnten Rolle rückwärts vom Boot aus. Es geht unter die Wasseroberfläche und hier erwartet uns ein relativ fauler Drift Dive, d. h. wir lassen uns von der Strömung am Riff entlang treiben. Mit der richtigen Balance muss man sich quasi gar nicht mehr bewegen, super bequem (außer, dass es bei einem Drift Dive viel schwieriger ist, die Balance zu halten)

    Wir sehen ein schönes Riff voller Korallen und diverser Fischarten, aber auch das, was wir eigentlich hier entdecken möchten: Einige Schildkröten und auch drei große Rochen. Leider finden die Tiere uns nicht genauso spannend wie umgekehrt und schwimmen stets davon. Trotzdem ist es klasse! Mehrere Schildkröten in einem Tauchgang zu sehen ist ein Highlight für uns.

    Zurück an der Oberfläche klettern wir zurück ins Boot, wechseln die Gasflaschen, trinken etwas und machen uns bald wieder auf den Weg unter die Wasseroberfläche. Der zweite Tauchgang führt uns zuerst in das White Hole, ein offenes Areal mit mehreren Metern hohen Seitenwänden, das nach oben hin offen ist. Hier entdecken wir viele junge Tarpune, einen Lionfish, Conch (die in Bonaire im Gegensatz zu den Bahamas streng geschützt sind und nicht gegessen werden dürfen), zwei Rochen und einen großen Barakuda. Es ist ein schöner Tauchspot, aber jetzt sind wir auf den zweiten Teil gespannt: Turtle City. Ein Areal mit Massen an Schildkröten, wie es nur sehr selten auf der Welt zu sehen gibt.

    Wir tauchen ein wenig weiter und treffen jetzt immer wieder auf Schildkröten, die sich zu einem Mittagsschlaf in Vertiefungen auf dem Boden niedergelassen haben. Manchmal sieht man sie nur sehr schwer, weil ihr Panzer zwischen den umliegenden Korallen gut getarnt ist. Wahrscheinlich haben wir unsgeamt auch nur einen Bruchteil der Schildkröten entdeckt. Trotzdem begegnen wir mehr Schildkröten, als wir zählen können und kommen z. T. auch recht nah an sie heran. Zu guter Letzt finden wir auch noch eine Putzstation, eine Art Autowäsche für Schildkröten. Schwimmen die Schildkröten hierher, stehen einige kleinere Fische bereit, um ihren Panzer und Flossen zu säubern. Der Tauchgang ist bisher das Beste, was wir hier unternommen haben. Leider ist es nach einer Stunde wieder vorbei. Laut unseres Guides haben uns bei diesem Tauchgang um die 80 Schildkröten begleitet.

    Da wir die gesamte Ausrüstung sowieso für den Tag geliehen haben, machen wir noch einen Tauchgang auf eigene Faust an der Westseite. Das ist leider nach unseren vorherigen beiden Tauchgängen sehr unspektakulär. Wir sind jetzt so verwöhnt von den Massen an Schildkröten, die man kaum irgendwo zu sehen bekommt, dass wir wohl erstmal wieder eine Pause brauchen. Alles in allem ein toller Tag!

    Falls ihr euch über den Titel wundert: Das ist ebenfalls eine Aussage des Divemasters zu unseren Tauchgängen, da wir von den drei lokal vorkommenden Schildkrötenarten jede mindestens einmal gesehen haben. Das muss nicht unbedingt passieren, da die allermeisten Schildkröten hier zu nur einer Art gehören. Also: Turtle Grand Slam!
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  • Day176

    Flamingos, Flamingos, Flamingos

    December 4 in Bonaire

    Unser erster Tag mit Mietwagen steht an. Endlich können wir die Insel ausgiebiger erkunden. Von der zentral an der Westküste gelegenen Hauptstadt Kralendijk aus kann man hauptsächlich eine Schleife im Süden oder eine Schleife im Norden der Insel fahren.

    Wir entscheiden uns erst einmal für eine Rundtour im Süden, wo es viel Küste und Meerwassersalinen zu sehen gibt. Der Anblick ist beeindruckend, auch wenn es auf der Insel kaum Sandstrand gibt. Wir lassen semi-legal auch mal wieder unsere Drohne steigen. Außerdem sehen wir auf dem Weg ehemalige Sklavenhütten, die wirklich sehr klein sind und eher steinernen Zelten gleichen.

    Danach kommen wir ganz im Süden an einem geschützten Gebiet vorbei, in dem Flamingos leben. Wir sehen auch gleich die ersten pinken Vögel im max. kniehohen Wasser. Sehr schön! Sie sind mit dem Auge zwar sehr gut zu sehen, die Handykamera will sie aber nicht wirklich erkennbar machen. Evtl. brauchen wir doch mal eine richtige Kamera 😇.

    Anschließend fahren wir zu einer Bucht an der Ostküste, wo reichlich (angehende) Windsurfer unterwegs sind. Wir buchen direkt eine Einsteigerstunde für die nächsten Tage. Danach liegen wir noch ein bisschen am Strand, da es hier tatsächlich einen kleinen Sandstrand gibt.

    Da gerade erst der Nachmittag anbricht, entscheiden wir uns auch noch für eine Fahrt in den Norden. Hier gibt es zuerst einmal auch Küste zu sehen, dann Flamingos am Rand des Nationalparks und einen kleineren Ort. Die Flamingos gefallen uns am besten, weil sie hier noch zahlreicher sind. Trotzdem kommt man ihnen leider nicht sehr nah. In der anderen "Stadt", Ricon, von Bonaire (Bonaire hat nur zwei Städte) lockt es uns in die Cadushy Destillerie. Hier probieren wir einen Liquor, einen Rum und einen Gin der aus dem Cadushy Kaktus, welchen es hier zur Genüge gibt, hergestellt wird. Es schmeckt alles sehr gut, auch wenn der Rum und der Gin eher unseren Geschmack treffen. Leider können wir aber nicht wirklich etwas kaufen, da wir ja nichts im Handgepäck mitnehmen können und wir befürchten, dass die Flaschen unseren nächsten Flug nach Australien nicht überleben würden. Schweren Herzens fahren wir also weiter.

    An der nördlichen Ostküste trifft die rauere See auf eine felsige Küste, was für ein imposantes Spektakel sorgt. Hier laufen wir noch ein wenig herum und erschrecken eher unabsichtlich einige Krebse, die sich in den zerklüfteten Felsen aufhalten.
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  • Day171

    Nacht im Meer

    November 29 in Bonaire

    Heute geht es für uns mal wieder ab ins Wasser. Yeah!!! Nachdem wir den Kurs abgeschlossen haben, fühlen wir uns wieder viel wohler und sicherer im Wasser, unsere Balance (Buoyancy) ist wahrscheinlich so gut wie nie zuvor. Da Bonaire gute Tauchbedingungen vom Land aus bietet, trauen wir uns heute zwei eigenständige Tauchgänge und sogar einen Nachttauchgang zu. Da wir Ausrüstung und Luft quasi als Flatrate für den ganzen Tag bezahlen, lohnt es sich mehr als nur einmal ins Wasser zu gehen.

    Beim Abholen der Ausrüstung wird uns in Gesprächen klar, dass das was wir uns von dem Nachttauchgang erhoffen, in der Nähe wohl gar nicht oder kaum zu sehen und nur sehr schwer und nur zu einer ganz bestimmten Uhrzeit zu finden ist. Also beißen wir finanziell in den sauren Apfel und nehmen an einem geführten Tauchgang teil, wozu uns der Divemaster (Guide) abholen kann. Wir sind gespannt...

    Erst einmal rüsten wir uns aus und gehen in der Nähe des Dive Shops in das Wasser. Leider fällt uns nach wenigen Metern auf, dass der geliehene Tauchcomputer auf Grad Fahrenheit und Fuß als Tiefenangabe eingestellt ist... Das ist irgendwie unpraktisch. Also gleich nochmal zurück an die Oberfläche, umstellen und los geht's. Schwimmt man 50m von der Küste weg, startet ein abfallendes Riff mit Korallen und Fischen, sodass die Orientierung sehr einfach fällt, was leider im Gegensatz zur über Wasser nicht immer der Fall ist.

    So genießen wir ganz entspannt unsere beiden Tauchgänge von je etwas über einer Stunde und sehen jede Menge Korallen und größtenteils kleinere und kleinste Fische. Ein Mitternachts-Papageifisch, der zu den größeren Arten der Familie gehört, ist wahrscheinlich das Größte, was uns begegnet. Es ist so, als ob wir ganz entspannt in einem riesigen Aquarium umherschwimmen. Beide Tauchgänge schließen wir wie geplant ab und atmen wieder etwas weniger trockene Oberflächenluft.

    Nach einer Mahlzeit zu Hause geht es gleich wieder los, um uns für den Nachttauchgang auszurüsten und mitnehmen zu lassen. Unser Ziel ist der sogenannte Ostracod Dive, ein Tauchgang den man nur an vier Tage nach Vollmond für drei Tagen und jeweils nur kurz nach Sonnenuntergang in dieser Gegend unternehmen kann, um Muschelkrebse zu sehen, die zur Paarung ihre Korallenbehausung verlassen und dabei biolumineszieren (leuchten).

    Wir schwimmen also direkt nach Sonnenuntergang hinaus aufs Wasser, tauchen ab und suchen uns einen hübschen Platz inmitten von Weichkorallen. Jetzt beginnt der spannende Teil, da wir uns im Sand niederlassen und die Taschenlampen ausschalten müssen, um die Show genießen zu können. Da wir nur in 5-6 Metern Tiefe sind, ist es nicht stockfinster, sondern hell genug um uns jeweils in wenigen Metern Entfernung noch erahnen zu können. Wir sitzen also einfach im Dunkeln im Meer und warten, dass etwas passiert, anfangs eine eher komische Erfahrung.... und tatsächlich zeigen sich die Ostrakoden kurz darauf deutlich vor, neben und hinter uns. Kleine Lichter, wie Glühwürmchen, steigen im Wasser auf, anfangs wenige, dann immer mehr. Es ist wirklich ein tolles Spektakel, das es so nur an wenigen Orten der Welt zu sehen gibt. Nach ca. einer halben Stunde ebbt das Leuchten wieder deutlich ab. Wir schauen uns die Show bis zum Ende an, schalten dann unsere Taschenlampen wieder an und machen uns wieder auf in Richtung Strand.

    Alles in allem ein sehr schöner Tag mit einem krönenden Abschluss. 😊
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  • Day168

    Wreck Diving

    November 26 in Bonaire

    Heute geht es wieder früh raus, da wir auch heute wieder um 8:30 Uhr an der Tauchschule sein müssen.

    Unser erster Tauchgang ist ein Deep Dive, wo wir bis 35 Meter hinunter gehen (... also tauchen). Erstaunlicherweise fällt es einem ab 20 Meter viel leichter, weiter abzutauchen. Man muss jedoch ungemein aufpassen, die maximale Tauchzeit auf dieser Tiefe nicht zu überschreiten. Sonst ist die Stickstoffsättigung im Gewebe zu hoch um sie beim Auftauchen und in der verbleibenden Tauchzeit ausreichend abzubauen, was gar nicht schön enden würde. Somit haben wir nur ca. 5 Minuten auf 35 Meter und verbringen unseren Tauchgang auf 20 Metern Tiefe. Dabei ist es da unten doch so schön 😀.

    Für unseren Zweiten Tauchgang fahren wir zu einem anderen Spot, da nun Wreck Diving angesagt ist. Wir sind gespannt, was von dem Schiff noch alles über ist und tauchen auf 30 Meter ab. Unsere Tauchlehrerin hat uns noch ein kleines Chemie-Experiment mitgebracht. Wir bekommen jeder ein rohes Ei, welches wir heile nach unten bringen sollen. Wir hätten ja gedacht, dass das Ei sich zusammenzieht, so wie es auch Wasserflaschen tun, und zerbricht. Stattdessen ist es tatsächlich recht schwer, das Ei unter Wasser zu öffnen. Man muss es richtig pellen wir ein Frühstücksei und das Eigelb schwebt in seiner ursprünglichen Form in der Tiefe umher ohne zu zerlaufen. Faszinierend 🙃.

    Das Wrack ist ebenfalls faszinierend. Wir tauchen um das Wrack herum und auf dem Deck durch eine Wand hindurch. Die Form des ursprünglichen Schiffes ist noch sehr gut zu erkennen, obwohl es bereits in den 70er Jahren gesunken ist.

    Was uns an dem Tauchparadies Bonaire besonders gefällt, ist dass man zu den meisten Tauchspots direkt von Land kommt und mit Ausrüstung ist Wasser gehen kann und nicht erst eine teure Bootsfahrt buchen muss.

    Total platt und kaputt machen wir uns auf den Weg zum Appartment, um den Rest des Nachmittags faul auf der Terrasse zu liegen, etwas niederländischen Gouda zu genießen und auf unsere neu errungene Advanced Open Water License anzustoßen 🦀🐠🐡.
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  • Day167

    Night Dive

    November 25 in Bonaire

    Heute geht es früh aus dem Bett, denn wir müssen um 8:30 Uhr an der Tauchschule sein und wir haben noch 30 Minuten Fußweg vor uns. Da wir das letzte mal vor einem Jahr getaucht sind sind wir etwas nervös aber zum Glück machen wir zu Beginn den Kurs und gehen nicht gleich alleine ins Wasser.

    Unser erster Tauchgang ist Peak Performance Buoyancy, ein eher technischer Tauchgang mit vielen Übungen, wo wir lernen besser im Wasser zu schweben. Am Ende des Tauchgangs schaffen wir es, nur 5cm über dem Grund zu tauchen, ohne auf und ab zu schweben und Sand aufzuwirbeln. Das hätten wir uns heute morgen noch nicht träumen lassen. 💪🏼

    Nach einer kurzen Pause geht es mit dem zweiten Tauchgang weiter - Unterwasser Navigation. Für mich (Sophie) war es immer ein Phänomen, wie mein Tauchlehrer unter Wasser nach 40 Minuten tauchen das Boot wiedergefunden hat. Nach diesem Tauchgang sind wir zwar noch nicht so weit, ein Boot wieder zu finden, aber unseren Zielort beim Shorediving (Tauchgang startet vom Land aus) und unseren Ausgangspunkt finden wir nun immerhin schon.

    Da diese zwei Tauchgänge eher theoretisch waren, haben wir leider noch nicht so viele Tiere beobachten können. Aber immerhin ein riesiger Tarpun mit um die 1,50m war dabei.

    Nach den zwei Tauchgängen sind wir schon etwas kaputt und machen uns auf den Weg zurück zu unserem Appartment um uns für den Night Dive heute Abend zu stärken. Für die Nichttaucher: Obwohl das Tauchen selbst mindestens so entspannt ist, wie spazieren zu gehen, fühlt man sich danach häufig etwas erschöpft.

    Ich weiß noch nicht so genau, wie mir der Gedanke, in kompletter Dunkelheit unter Wasser zu sein und zu tauchen, gefallen soll aber wir sind ja offen für alles 😉. Kurz nach Sonnengang sind wir voll ausgerüstet und waten ins Wasser. Tatsächlich hatte ich es mir schlimmer vorgestellt als es war, denn mit der Taschenlampe konnte man doch Einiges sehen. Nur wenn ab und zu einer dieser 1,5m langen Tarpune plötzlich von der Seite in das Licht direkt vor deine Maske schwimmt , erschreckt man dich schon mal gut 😀. Von den Tarpunen sieht man in der Dunkelheit tatsächlich mehrere und auch die Krebse kommen jetzt besser zum Vorschein. Zum Ende unseres Tauchgang sehen wir noch eine Wasserschildkröte die in einer Koralle schläft und dann fallen auch wir hundemüde ins Bett.
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  • Day166

    Kralendijk

    November 24 in Bonaire

    Unsere Unterkunft ist leider der Hammer. Wir haben ein Appartment mit Terrasse und Liegen und einem gemeinschaftlichen Pool 👏🏻🌴🌊. Trotzdem verlassen wir es heute um die Stadt etwas zu erkunden. Unser erster Halt ist die Tauchschule, da Bonaire unter den Top 10 weltweit für Tauchspots ist. Wir buchen uns in den Advanced Open Water Kurs ein, der schon morgen beginnt und gehen weiter in die Stadt. Die Stadt besteht aus vielen kleinen bunten Holzhäusern, einer Menge Restaurants und Bars und einigen Tauch- und Segelschulen.

    Zum Ende des Tages machen wir uns auf in den Supermarkt, um uns mit Lebensmitteln einzudecken. Es könnte eigentlich gar nicht mehr besser werden, aber das Essen hier ist auch noch relativ günstig. Vor allem Obst und Gemüse kann man hier zum Schnäppchenpreis ergattern 👏🏻🍉🍍🥝🥥🥝. Unser langersehnter Traum wird wahr! Zum Teil sind es auch europäische bzw. deutsche Preise, aber auch die wissen wir nach den letzten Wochen deutlich mehr zu schätzen.

    Auf dieser Insel haben wir gleich das Gefühl, uns pudelwohl zu fühlen. Die Leute sind nett, das Wetter ist super, das Essen ist günstig 😉, die Stadt gleicht von den Lebensstandards eher Europa als der Karibik und es ist ein Paradies für Taucher und Segler. Also genau das richtige für uns ⛵.

    Zudem gehört Bonaire zu den niederländischen Antillen, daher hat es eine super Anbindung an Europa und man kann sogar das ein oder andere Wort verstehen und eigentlich fast alles lesen. Abgesehen davon spricht jeder super Englisch.
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  • Day165

    1 Tag, 4 Länder

    November 23 in Curacao

    Heute verlassen wir Kuba 🇨🇺 und fliegen über Umwege 🇵🇦 🇨🇼 nach Bonaire 🇧🇶. Hoffen wir, schließlich steht uns noch die Hürde der Ausreise aus Kuba mit Drohne bevor. Unser Gastgeber verabschiedet uns und bestätigt noch einmal, dass eine Drohne nur mit Sondergenehmigung eingeführt werden darf...
    Da wir um 5 Uhr morgens fliegen, ist der Flughafen leider sehr leer und die Beamten nicht so beschäftigt wie auf dem Hinflug. Mit leichtem Kribbeln im Bauch stellen wir uns an der Bandgepäckkontrolle an.

    Entwerder sie haben nichts gesehen (sehr unwahrscheinlich) oder es war Ihnen egal, denn jetzt wurden wir nicht einmal mehr nach Elektronik gefragt, die sich noch im Handgepäck befindet.
    Super erleichtert und tiefenentspannt geht es zum Gate und 2 Stunden später (wir haben wegen der Drohne lieber genug Zeit eingeplant) ab in den Flieger.

    Drei Stunden später haben wir Panama City 🇵🇦erreicht. Leider haben wir nur eine Stunde Aufenthalt und können den Flughafen somit leider nicht verlassen. Wir sind mal gespannt, ob die Airline es schafft, unsere Backpacks innerhalb von einer Stunde umzuladen. Wir sind da noch nicht so optimistisch.
    Aber egal, schließlich sind wir an der nächsten Unterkunft wieder 3 Wochen, sodass sie reichlich Zeit haben, das Gepäck nachzuschicken, also ab in den nächsten Flieger.

    Zwei Stunden später landen wir auf Curaçao 🇨🇼. Unser Gepäck hat es tatsächlich auch nach Curaçao geschafft, wir sind begeistert von Copa Air. Da wir hier sieben Stunden Aufenthalt haben, lagern wir unser Gepäck zwischen und setzen uns in einen Bus, der uns in die Innenstadt bringt. Leider fährt der Bus so viele Umwege, dass er eine Stunde braucht, sodass uns nur noch 2 Stunden in der Stadt bleiben.

    Wir schlendern etwas durch die Stadt, die schon sehr weihnachtlich geschmückt ist. "White Christmas", ja nee ist klar, bei 32°C... 😀 Da wir auf den Flügen leider nicht wirklich versorgt wurden, essen wir noch schnell etwas, probieren das lokale Bier und zurück geht es zum Flughafen.

    Vor uns liegt der kürzeste Flug, auf dem wir je waren. Nach 12 Minuten in der Luft landen wir auf Bonaire 🇧🇶, unserer Heimat für die nächsten 3 Wochen... oder vielleicht länger? 😉
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  • Day165

    Goodbye Kuba

    November 23 in Cuba

    DAS LAND 🇨🇺
    Zu behaupten, dass wir das ganze Land beschreiben können, wäre wohl etwas überheblich. Die Hauptstadt Havanna (La Habana) kennen wir dagegen inzwischen ganz gut, da wir hier fünf ganze Tage verbracht haben. Um es vorwegzunehmen: Ganz so viel Zeit muss man als Durchschnittstourist nicht einplanen, sondern sollte lieber noch weitere Orte erkunden.

    Trotzdem haben wir es auch nicht bereut, denn die Stadt ist sehr schön und ein lebensfroher Ort an dem man als Tourist relativ günstig übernachten, essen und trinken kann. Wir haben in der Altstadt übernachtet, was grob gesagt der gesamte Stadtteil östlich des Kapitols ist. Hier finden sich Gebäude aus diversen Epochen und diversen Stilen inkl. Burgen und Kirchen aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Für diejenigen, die an Architektur interessierter sind, bieten sich hier bestimmt einige Highlights, da auch die Wohnhäuser eher älter und häufig im Kolonialstil erbaut sind. Das Alter ist gleichzeitig das größte Manko, da an vielen Stellen gebaut wird oder Renovierungsbedarf besteht. Allerdings trägt es insgesamt zum Charme der Stadt bei. Ähnliches lässt sich bei den Autos beobachten, obwohl viele der sehr alten amerikanischen Fahrzeuge inzwischen wieder schön restauriert und als Touristentaxi genutzt werden.

    Auch in anderen Stadteilen gibt es Highlights, die wir uns allerdings nur in Kürze angeschaut haben und daher wenig dazu schreiben können. Dazu zählen z. B. El Malecón, der Plaza de la Revolución und der riesige Christoph-Kolumbus-Friedhof, auf dem ca. 1 Million Menschen begraben sind. Wir haben ihn lediglich von außen gesehen und obwohl er aufgrund der Schönheit als Touristenattraktion gilt, war unser Eindruck eher, dass es eine riesige Ansammlung von eng liegenden Steingräbern ist. Allerdings gibt es wohl deutlich pompösere Grabstätten von reicheren Personen bzw. Familien.

    DIE LEUTE 👨‍👩‍👧‍👦
    In der Stadt findet man häufiger die bereits kurz angesprochene Lebensfreude und Freundlichkeit vieler Bewohner. In einem Bereich in dem viele Touristen unterwegs sind, ist es schwierig ein authentisches Bild zu bekommen, aber es gibt in den Cafés und Bars häufig Live-Musik zu der auch Locals ab und zu mal tanzen. Generell sind Reisende mit Spaß an lateinamerikanischen Tänzen hier absolut richtig und werden auf ihre Kosten kommen. Ein Hotel (Hotel Florida) in der Altstadt veranstaltet z. B. regelmäßig Tanzabende.

    Die Kehrseite in der bei Touristen beliebten Gegend ist leider auch deutlich und erfordert ein gewisses Maß an Übung in freundlichem Ablehnen, insbesondere wenn es um Hinweise auf Cafés, Bars und Restaurants geht. An mancher Stelle kommt man sich vor wie ein Geldsack auf Beinen, zumindest scheint das die Außenwirkung zu sein. Das führt gelegentlich auch dazu, dass man als Tourist mehr bezahlt als Locals, was sich unserer Erfahrung nach nicht nur auf die beiden unterschiedlichen Währungen (CUP und CUC) zurückführen lässt. Sicherheitstechnisch hingegen muss man sich sowohl nach Angaben von Locals wie auch nach unserem Gefühl kaum Gedanken machen, zumindest in der Altstadt.

    MOBILITÄT 🚗⛵🚀
    Es gibt öffentliche Busse, Bahnen und Fähren. Damit haben wir aufgrund unseres eingeschränkten Aufenthaltsgebietes aber wenige – um nicht zu sagen gar keine – Erfahrungen gemacht. Um sicherzugehen, dass wir ankommen und da wir Havanna mitten in der Nacht wieder verlassen haben, haben wir jeweils ein Taxi gewählt. Die Hinfahrt tagsüber hat 30 CUC (= USD) gekostet, während die Rückfahrt um 2 Uhr nachts „lediglich“ 25 CUC teuer war. In Kuba ist das zwar nicht wenig Geld, andererseits dauert die Fahrt auch länger als eine halbe Stunde.

    Wir waren auf Kuba im Touristenmodus unterwegs und haben uns mal eine Doppeldecker-Stadtrundfahrt gegönnt (je nach Strecke 5 CUC oder 10 CUC p. P.), was sich gelohnt hat um viele der weiter entfernten Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Da man auch aus- und wieder einsteigen kann, eignet es sich auch gut für Ausflüge.

    EINKAUFEN 💰🛒
    Dieses Kapitel fällt auf Kuba komplett anders aus als in unseren bisherigen Stationen. Nicht alle Lebensmittel und andere Waren sind in quasi unendlicher Menge vorhanden, wie es bei uns eher der Fall ist. So haben wir mehrfach erlebt, dass Lebensmittel und Getränke nicht vorhanden waren oder von der Menütafel gestrichen wurden. Das galt allerdings eher in den Bereichen, die auch für den kubanischen Durchschnittsbürger interessant sind, wie z. B. beim Bäcker und kleinen Lebensmittel- und Pizzaläden an der Straße. Der Bäcker war nachmittags immer komplett ausgeräubert und die Schlangen an manchen Geschäften, so auch für Weihnachtsdekoration, ließen uns auch eher auf begrenzte Kapazitäten schließen.

    Wofür man sonst so anstehen muss? Für das Internet! Zur Zeit gibt es hauptsächlich an einigen öffentlichen Plätzen WLAN, wo man sich für den Internetzugang mit einem Benutzerkonto bzw. einer Karte für meist 1 Std. Internet einloggt. Mobiles Internet gibt es nicht, soll aber in Zukunft ermöglicht werden. Wir haben nicht herausgefunden wie sie es schaffen, aber einige Restaurants bieten ihren Gästen (kostenlos!) WLAN mit Internet. Allerdings ist das Angebot evtl. nur zu bestimmten Tageszeiten verfügbar, da hier das Restaurant ebenfalls stundenweise über das eigene Konto zahlt.

    Generell kann man auf Kuba gut Rum und Zigarren einkaufen. Es gibt auch ein Havanna Club Museum, das uns allerdings nach einem Blick darauf nicht so gereizt hat. Trotzdem ist es ein weltweit bekanntes und weitverbreitetes Produkt aus Kuba. Weltverbreitet? Nicht ganz, in den USA bekommt man unter gleichem Namen Rum aus Puerto Rico von Bacardi angeboten. Ebenso weltberühmt sind die recht starken Zigarren aus Kuba, die einem auch in Havanna gelegentlich angeboten werden. Um nicht die Katze im Sack zu kaufen, ist wohl ein vertrauenswürdiger Laden die beste Wahl, obwohl Fans – Entschuldigung, Aficionados – wohl ohnehin einen Ausflug auf eine Plantage unternehmen werden. Dort werden nach Informationen unseres Vermieters und hauptberuflichen Tourguides auch die besten Preise geboten.

    AUSGEHEN 💃🏻🍹
    Besagte Restaurants sind für unsere Verhältnisse eher günstig, für Kubaner aber kein Schnäppchen. Das Ergebnis der Bestellung war je nach Restaurant entweder eher enttäuschend oder sehr gut aber auch etwas teurer für lokale Verhältnisse (z. B. Paella für 6-9 CUC p. P.). Getränke findet man dagegen meistens günstig, z. B. ca. 1 CUC für eine hausgemachte Limonade, unter 2 CUC für Softdrinks und Bier oder häufig nur 2,00 – 2,50 CUC für einen Cocktail. Jetzt wisst ihr auch, wie wir unsere Abende verbracht haben. 😉 Unser Tipp: Mas Habana zur Happy Hour (meist 16-18 Uhr), wo die Getränke regulär eher teurer sind, aber dafür doppelt so groß wie sonst meist zu finden. Außerdem gibt es sehr leckeres Essen. Und wenn wir hier eher teurer sagen, ist es für deutsche Verhältnisse immer noch sehr günstig 😉.

    HIGHLIGHTS ⛱
    Mas Habana 😊, durch die Stadt schlendern und dabei Architektur, Geschichte und modernen Alltag „aufsaugen“, der Straßenmusik lauschen, Rum und Zigarre genießen und Tanzen (falls gewünscht).
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