Germany
Nebel

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11 travelers at this place
  • Day9

    Auf dem Weg zur Nordspitze der Insel

    August 28 in Germany ⋅ ⛅ 16 °C

    Habe ich schon mal erwähnt, dass es hier windet? Ja nicht dass es gross erwähnenswert wäre, aber Mützen und Kappen ohne Kinnriemen können weit fliegen, und würde es jetzt regnen, wären gewöhnliche Schirme dennoch völlig nutzlos und innert Kürze mindestens umgestülpt, wenn nicht sogar zerfetzt.

    In diesem wechselhaften Wetter kämpfen wir uns auf dem Velo also zum nördlichen Ende der Insel, um dort die weiten Wattflächen und die herbe Dünenlandschaft zu erleben.

    Die Pferde am Wegrand scheinen vom Wind gänzlich unbeeindruckt, und die farbenfrohen Kräuter und trockenen Gräser beugen sich mit den Böen gelassen zur Seite und richten sich gleich wieder auf.
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  • Day125

    Vogelkoje

    May 6 in Germany ⋅ 🌬 7 °C

    Frisch gestärkt machen wir uns nochmal auf, dem kleinen Rundweg durch die Vogelkoje zu folgen. Die Vogelkoje Meeram war eine von zwei Anlagen auf Amrum, die dem Fang von Wildenten diente.

    Die historische Fanganlage war von 1866 bis 1936 in Betrieb. Die Vogelkoje bestand aus einem quadratischen Süßwasserteich. Von diesem zweigen an den Ecken vier bogenförmige Seitenkanäle, sogenannte Pfeifen, ab. Sie sind mit Ausnahme des Ausgangs zum Teich rundherum mit Netzen überspannt und verjüngen sich zum Ende. Dort münden sie in Reusenanlagen oder Fangkästen. Zum Fangen der Wildenten wurden zahme Lockenten und Futter genutzt.

    Heute ist die Vogelkoje ein Kulturdenkmal aus den Zeiten der Selbstversorgung auf den Inseln, das Areal drumherum Naturschutzgebiet. Die sumpfige Wasserlandschaft aus Süßwasser inmitten der Dünen, mit Birken gesäumt, erinnert uns stark an tropische Mangroven. Dass man sowas hier findet…
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  • Day125

    Wieder unterwegs

    May 6 in Germany ⋅ 🌧 6 °C

    Heute morgen ist zwar immer noch ganz schön ordentlich windig, aber wenigstens trocken, erstmal. Also rauf aufs Fahrrad und weiter gehts mit Insel erkunden.

    Der Ritter möchte gerne, wie kann es auch anders sein, in den „archäologischen Park“ der Insel. Blöderweise haben wir beide nur eine begrenzte Ahnung davon, wo der sich befinden könnte. Die ganzen Apps sind ja gut und schön, aber irgendwie fehlt uns eine richtige Karte für den Überblick.

    Erster Stopp also an der Norddorfer Tourist-Info, wo der Hase eine Karte für 3,50 Euro ersteht. Bezahltechnisch ist Amrum übrigens noch in der Steinzeit: während wir in der Schweiz ohne einen einzigen Franken in der Tasche allein mit der goldenen Kreditkarte durchgekommen sind, gilt hier ausnahmslos „nur Bares ist Wahres“, im äußersten Notfall eventuell vielleicht noch die EC-Karte.

    Kaum hat der Ritter eine echte Karte in der Hand, hat er auch einen Plan. Und so gehts erstmal durch den Wald bis zum Fahrradparkplatz - ja, hier gibt es Fahrradparkplätze - an der Vogelkoje.

    Das Futter für Gänse und Enten kann man hier übrigens käuflich erwerben.
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  • Day125

    Archäologischer Park

    May 6 in Germany ⋅ 🌧 6 °C

    Wie vorgestern folgen wir dem Bohlenweg (hier ist Fahrradfahren verboten, deshalb der Parkplatz) in das Naturschutzgebiet der Amrumer Dünen - übrigens ganz witzig gemacht: anhand der Markierungen sehen wir, wie weit wir in der Zeit zurück gehen. Erste Station ist ein Haus aus der Eisenzeit.

    An diesem Ort wurden Siedlungsspuren aus der Eisenzeit gefunden. Allerdings muss man dazu sagen, dass in der Eisenzeit die Landschaft hier noch ganz anders ausgesehen hat: Laubwald und ausgedehnte Heideflächen waren typisch, und Anrum noch keine Insel. Auf historischer Grundlage wurde 2014 ein eisenzeitliches Haus im Maßstab 1:1 originalgetreu nachgebaut. Die Grundform der auf Amrum bei Ausgrabungen gefundenen Häuser ist das Wohnstallhaus. Anhand der Pfostenlöcher konnten Archäologen Größe und Bauweise der Häuser rekonstruieren. Die Zahl der Bewohner bestimmte die Länge des Hauses. Der Wohnteil wurde durch einen gepflasterten Gang vom Stallteil getrennt und war stets im Westen, der Stallteil im Osten.

    Noch ein Stück weiter auf dem Bohlenweg, und wir sind in der Steinzeit angekommen, denn jungsteinzeitliche Großsteingräber wurden hier ebenfalls gefunden (und sind teilweise schon wieder unter den Dünen begraben).

    Das letzte Foto haben wir "Hase und Ritter in der Sommerfrische" getauft :-)
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    Jessi Saree

    Für die Sommerfrische seht ihr aber verdammt verfroren aus 😂😂

    5/7/21Reply
    Hase und Ritter on tour

    Es ist auch echt windig hier....

    5/7/21Reply
     
  • Day126

    Rückweg durch Heide und Wald

    May 7 in Germany ⋅ ⛅ 7 °C

    Am Leuchtturm vorbei geht es durch Heide und Wald zurück in den Norden der Insel. Der obligatorische tägliche Schauer erwischt uns trotzdem noch unterwegs. Zum Glück finden wir rechtzeitig einen überdachten Rastplatz, so dass wir nur ein kleines bisschen nass werden, und den größten Teil des Regens abwarten können.Read more

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Nebel